Kapuzinerkresse

Die Große Kapuzinerkresse ist die Arzneipflanze des Jahres 2013. Bereits die Inkas nutzten die Pflanze als Schmerz- und Wundheilmittel, informiert der „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg. Die Kapuzinerkresse ist nicht nur reich an Vitamin C, sondern auch an sogenannten Glucosinolaten, die für den scharfen Geschmack der Blüten und Blätter verantwortlich sind. Im Körper werden sie zu Senfölen umgewandelt, die antibakteriell sowie entzündungshemmend wirken und die Durchblutung fördern. Daher wird die Kapuzinerkresse in der Naturmedizin auch zur Behandlung von Infektionen der Atemwege und Harnwege eingesetzt.

Die Kapuzinerkresse ist ursprünglich in den Anden Perus und Boliviens beheimatet, wurde aber auch in kühleren Regionen Mittel- und Südamerikas angebaut. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Pflanze nach Europa und sorgte vor allem in den Klostergärten für eine leuchtend gelb-orange bis rote Blütenpracht. Heute ist sie in vielen Gärten als Zier- und Gewürzpflanze zu finden.

Die bekannteste Art ist die Große Kapuzinerkresse ( Tropaeolum majus ). Sie blüht von Juni bis Oktober und gedeiht besonders gut an einem sonnigen Standort. Die langen kletternden Ranken besitzen schildförmige Blätter mit einem wachsartigen Belag. Die Kapuzinerkresse ist frostempfindlich und muss im Frühjahr wieder neu ausgesät werden. Hobbygärtner pflanzen sie gerne neben Kohlgewächse, Rosen und unter Obstbäume, da sie Schädlinge wie den Kleinen Kohlweißling und Blattläuse fernhält. Der Name ist übrigens auf die Form der Blüten bezogen, die an die Kapuzen von Mönchskutten erinnern.

Die Blüten und die jungen frischen Blätter sind essbar und haben ein angenehm scharf-würziges Aroma. Wer sie im eigenen Garten anpflanzt, kann vom Frühsommer bis zum Herbst nach Bedarf ernten. Die pfeffrig-scharfen Blätter schmecken fein gehackt auf dem Butterbrot, im Salat, in Kräutersoßen, im Quark und in Dips, im Omelette und zu Pellkartoffeln. Die dekorativen Blüten haben ein etwas milderes Aroma und geben Salaten, Suppen und Desserts eine besondere Note. Die Blütenknospen können in Essig eingelegt werden und ähnlich wie Kapern Soßen, Salate und Antipasti verfeinern.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.was-wir-essen.de Tipps für Hobbygärtner, Kulturen – Gartenkräuter

aid-Heft „Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten“, Bestell-Nr. 61-1192, Preis: 3,00 EUR, http://www.aid-medienshop.de

www.klostermedizin.de

Verzehr von Obst und Gemüse schützt vor Arthrose

Magazin Reader’s Digest informiert über unterschiedliche Formen von Arthrose und zeigt auf, welche medizinischen Maßnahmen und Vorbeugemöglichkeiten es gibt – jedes Kilo zu viel erhöht Risiko um bis zu 13 Prozent

Beeren obst
Obst

Wenn beim Treppensteigen plötzlich die Knie schmerzen, das Aufhängen der Wäsche Beschwerden im Rücken verursacht oder nach einem Spaziergang immer wieder die Hüfte weh tut, deutet vieles auf Arthrose hin. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Juli-Ausgabe wertvolle Tipps, was man gegen diesen Gelenkverschleiß machen kann und welche Therapiemethoden es gibt. So viel steht fest: Arthrose quält keineswegs nur Menschen über 65 Jahre, unter den gut 15 Millionen Arthrosepatienten in Deutschland und Österreich sind zunehmend auch Jüngere. 209.000 Mal pro Jahr tauschen Chirurgen in Deutschland schmerzende Hüften gegen Prothesen aus, rund 175.000 Mal werden defekte Knie erneuert. In Österreich werden jährlich 15.000 Knie- und rund 16.000 neue Hüftgelenke eingesetzt.

Als Risikofaktoren für Arthrose gelten hormonelle Einflüsse, Übergewicht, Gelenkverletzungen, körperlich anstrengende Tätigkeiten und Gelenkfehlstellungen. „Damit ein Gelenk degeneriert, müssen mehrere Ursachen zusammentreffen“, erklärt der Freiburger Orthopäde Michael Lehmann in der neuen Ausgabe vonReader’s Digest. Das Problem: Schon die Fehlbelastung in einem einzigen Gelenk kann die anderen 142 Gelenke im Körper in Schieflage bringen und zu Knorpelschäden führen. Je nach Schwere der Erkrankung raten die Ärzte in einem ersten Schritt meist zur Einnahme von schmerz- und entzündungshemmenden Mitteln, kurzfristig Linderung bringen auch das Kühlen mit Eispackungen oder Quarkwickeln. Im Fall einer Kniearthrose versuchen die Ärzte häufig mit Kortisonspritzen direkt ins Gelenk den Schmerz und die Entzündung zu bekämpfen. Sollte die Arthrose noch nicht zu weit fortgeschritten sein, gibt es oftmals auch arthroskopische Maßnahmen wie Knorpelglättung und Kniespülungen. „Wenn der Knorpel völlig zerstört ist, bleibt nur noch das Kunstgelenk“, sagt Professor Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regenburg.

Patienten, die unter einer Hüftarthrose leiden, haben meist starke Schmerzen im Leisten- und Lendenwirbelbereich, vor allem das Aufstehen aus der Hocke fällt schwer. Dr. Marc Jungermann, Orthopäde und Sportmediziner aus dem hessischen Fritzlar, ist überzeugt, dass mit einer geeigneten Schmerz- und Physiotherapie eine Operation „um Jahre hinausgezögert werden kann“. Sollten aber schmerz- und entzündungshemmende Mittel ebenso wenig helfen wie Vitamin-E-Therapien oder Präparate mit Teufelskralle, wird der Einsatz einer Prothese immer wahrscheinlicher.

Nicht weniger schmerzhaft ist die Wirbelsäulenarthrose, bei der verknöcherte Wirbel die Nerven in der Wirbelsäule einengen können. Typische Anzeichen sind starke Rückenschmerzen gerade am Morgen, aber auch Schmerzen in den Lendenwirbeln, an den Beinen, am Hinterkopf oder an den Armen. Heublumenbäder und Massagen können für schnelle Linderung sorgen, auch ätherische Öle wie Arnika und Rosmarin. Oftmals bringt auch eine physikalische Schmerztherapie mit Wärme- und Strombehandlungen die erhoffte Besserung. Wenn die Maßnahmen nicht greifen, raten Ärzte meist zu einer Wirbelversteifung.

In der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest schildern die Experten aber nicht nur, was im Fall einer Arthrose medizinisch getan werden kann oder muss. Sie geben auch viele Ratschläge, was vorbeugend zu tun ist – zum Beispiel bei der Ernährung. So ist es ratsam, regelmäßig fetten Fisch wie Matjes oder Makrelen zu essen, auch reichlich Obst und Gemüse wie Zitrusfrüchte, Grünkohl und Paprika zu verzehren sowie Raps- und Walnussöl beim Kochen zu nutzen, weil darin Omega-3-Fettsäuren enthalten sind, die Entzündungen hemmen. Neben der Ernährung gilt die körperliche Fitness als wichtiges Kriterium: „Bewegung ist das A und O. Denn nur durch sie bekommt der Gelenkknorpel Nährstoffe“, sagt Facharzt Grifka aus Regensburg. Es sei deshalb entscheidend, Übergewicht zu vermeiden oder abzubauen. „Je höher das Gewicht, desto früher schmerzt die Arthrose“, so Grifka. Dabei gilt die Faustformel: Mit jedem Extrakilo auf den Hüften steigt das Arthroserisiko um neun bis 13 Prozent.

Für weitere Informationen zu diesem Reader’s Digest-Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Juli-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist ab Montag, 25. Juni, an zentralen Kiosken erhältlich.

Volkskrankheiten der Gelenke mit Hering, Lachs und Co lindern

Die Anti-Schmerz-Diät: Ratgeber für Arthritis- und Arthrose-Patienten geht in die zweite Runde

Millionen Menschen in Deutschland leiden an Arthritis und Arthrose. Beides sind chronische Erkrankungen, die die Gelenke betreffen. Nur durch eine ganzheitliche Therapie lassen sich die schmerzhaften Erkrankungen für die Betroffenen bewältigen, betont der erste Vorsitzende des Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V., Sven-David Müller, in Marburg.

Zum therapeutischen Konzept gehören neben der medikamentösen Therapie insbesondere die Ernährungstherapie, Bewegung und Krankengymnastik sowie intensive Patienten-Schulung und Entspannung. Viele tausend Patienten mit Arthritis und Arthrose profitieren schon von den Ernährungsregeln, die Diätexperte Sven-David Müller im Ernährungsratgeber „Arthritis und Arthrose“ zusammengestellt hat.

Jetzt geht die „Anti-Schmerz-Diät“ in die zweite Runde. Die zweite Auflage ist grundlegend erweitert und aktualisiert. Schmerzende Gelenke bei Arthritis und Arthrose stehen in engem Zusammenhang mit der Ernährungsweise, denn die richtige Kost kann den Gesamtverlauf der Arthrose hinauszögern sowie die Schmerzen einer akuten Arthritis lindern – und zudem die Einnahme von Medikamenten reduzieren.

Ein Ernährungsratgeber für Patienten mit Arthritis und Arthrose
Dieser Ernährungsratgeber informiert ausführlich über die Krankheiten Arthritis und Arthrose und erläutert die Behandlungsmöglichkeiten. Die leckeren Rezepte von Sven-David Müller und Christiane Weißenberger zeigen, dass man auch bei rheumatischen Entzündungen auf Herzhaftes und Süßes nicht zu verzichten braucht. Wer dieser ausgewogenen Ernährung folgt, muss sich obendrein keine Sorgen um seine Figur machen. Im Gegenteil: Sie hilft dabei, überflüssige Pfunde loszuwerden und so die Gelenke zu entlasten. Pro Portion sind die Kalorien- und Nährstoffwerte genau angegeben. Alle Rezepte wurden von Experten entwickelt und entsprechen den aktuellen Ernährungsrichtlinien für Rheumatiker. Aus dem Inhalt des Ernährungsratgebers „Arthritis und Arthrose“:

1. Arthritis und Arthrose – neue Forschungsergebnisse
2. Die Anti-Schmerz-Diät: Die Ernährung umstellen – aber wie?
3. Feind der Gelenke – das Übergewicht
4. Fünfzehn Ernährungstipps für das tägliche Leben
5. Fünfzig Rezepte gegen den Schmerz (Vitale Frühstücke, herzhaft-pikante Mittagessen, leichte Abendessen sowie süße Zwischenmahlzeiten, Desserts und Snacks)

Die Diätexperten Sven-David Müller und Christiane Weißenberger sind erfahrene Diätassistenten und haben ihre Erkenntnisse schon in vielen Ratgebern zusammengefasst. Bestseller-Autor Sven-David Müller ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Er erhielt diese Auszeichnung für seine besonderen Verdienste um die Volksgesundheit, insbesondere im Bereich Ernährungsaufklärung. Christiane Weißenberger arbeitet als Diät- und Diabetesassistentin in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis in Würzburg. Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. macht sich für eine ganzheitliche Vorbeugung und Therapie von Krankheiten stark, die grundsätzlich wissenschaftlich fundiert sein muss. Der Organisation ist ein interdisziplinärer Ansatz wichtig. Grundsätzlich müssen alle im therapeutischen Team gleichberechtigt sein.

Buchtipp für Arthritis und Arthrose:
Sven-David Müller und Christiane Weißenberger
Ernährungsratgeber Arthritis und Arthrose
Bestelllink:
ISBN 978-3-89993-589-9
€ 14,95 [D] / € 15,40 [A]

Magersucht beim Mann

ZDFinfokanal, Mittwoch, 15.10., 10:45 – 11:00 Uhr

Magersucht beim Mann Noch immer wird Magersucht als eine typische Frauenkrankheit angesehen. Doch etwa jeder zehnte Patient mit Essstörungen ist ein Mann. Gründe und Auslöser sind ähnlich wie bei Frauen: Oft beginnt eine Magersucht mit dem Wunsch, überflüssige Pfunde loszuwerden, oder mit einer Diät. Alles mit Links Was haben Michelangelo, Einstein und Mozart gemeinsam? Sie alle waren Genies – und sollen Linkshänder gewesen sein. Trotzdem galten Linkshänder lange Zeit als ungeschickt und tollpatschig. Im Leben haben es Linkshänder aber auch schwerer, fast alles ist ausschliesslich für Rechtshänder gemacht. Schmerzen im Gesicht Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen? Sicher keine Frage, die einfach zu beantworten ist. Fest steht jedoch, dass die Schmerzen einer TrigGEminusneuralgie zu den stärksten Schmerzen überhaupt gehören. Die TriGEminusneuralgie ist eine seltene Krankheit. Sie tritt in den meisten Fällen nach dem 40. Lebensjahr auf, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

Perlen

Perlen die Tränen der Götter

Perlen

Die Perle wird wegen ihrer Seltenheit und Schönheit schon seit vielen Tausend Jahren sehr geschätz. Schon die Einwohner im alten China, Ägypten, Indien, in der arabischen Welt, im antiken Rom, oder unter den Ureinwohnern Amerikas-Kulturen dieser Welt verehrten diese einzigartigen, natürlich gewachsenen Kostbarkeiten durch die Epochen hindurch.
Unter den vielen Schmuckstücken, die es gibt, ist die Perle das einzige, welches in einem lebenden Organismus heran wächst, aber wie genau wächst nun so eine Perle in einem Lebewesen?
Sie formen sich in Austern und Weichtieren, in deren Fleisch sich ein Fremdkörper einnistet. Nun reagiert die Muschel natürlich darauf, indem sie eine kristalline Substanz absondert, die sich in vielen Schichten um den Fremdkörper schließt und die Perle formt. Diese Substanz, wird dann Perlmutt genannt. Das Perlmutt ist eine Schicht aus dünnen Kalkblättchen, welche in Weichtierschalen vorhanden sind.
Es gibt natürlich viele Tausende verschiedene Arten von doppel-schaligen Muscheln, allerdings sind nur ca. 8.000 dieser Arten bekannt und nur etwa 20 davon sind in der Lage Perlen zu produzieren. Diese Naturperlen sind daher immer besonders selten und wertvoll gewesen. Sie sind deshalb so selten und teuer, da sich die vielen Schichten des Perlmutt oft unregelmäßig um den Fremdkörper im Inneren der Muschel legen und dann entweder rund oder kugelförmig entstehen. Es sind fast alle natürlich gewachsenen Perlen unregelmäßig geformt.
Nur eine verschwindend geringe Anzahl von Muscheln wird unter natürlichen Bedingungen überhaupt eine Perle produzieren. Es werden widerum von den wenig entstandenen Perlen, gerade mal eine Handvoll wünschenswerte Größen, Formen oder Farben entwickelt und nur ein Minimum davon wird von Menschen gefunden werden. Würden wir uns also ganz allein nur auf Mutter Natur verlassen, könnten sich wohl nur die Wohlhabenden dieser Welt an Perlen erfreuen.

Deshalb entdeckten einige japanische Forscher im späten 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Methode zur künstlichen Herstellung von Perlen. Das Wichtigste dieser Methode, ist das Einbringen eines Fremdkörpers in das Muschelfleisch. Nachdem dies geschehen ist wird die nun so ausgestattete Muschel natürlich wieder dem Meer überlassen, um die natürliche Entwicklung einer hoffentlich prachtvollen Perle abzuwarten bzw. zu vollenden. Kokichi Mikimoto, spielte eine wichtige Rolle in der Zuchtperlenindustrie. Er gebührt die Ehre, diese Technik des künstlichen Anreizes zur Entwicklung runder Perlen in Austern perfektioniert zu haben. Ihm wurde dann dafür im Jahre 1916 das Patent verliehen.

Diese Entdeckung Mikimotos öffnete die Türen für das ausgedehnte Wachstum der Perlenindustrie, in welcher nun Perlen wie Nutzpflanzen ,,angebaut“ werden können. Zuchtperlen konnten nun durch das Einschieben kleiner Fremdkörper oder Einspritzen einer Ölmasse in Seeperlmuscheln erzeugt und dadurch auch in ausreichenden Mengen produziert werden, so dass sich zu dieser Zeit und auch heute noch jeder an Perlen erfreuen kann. Ja genau und auch Sie die dies alles nun gelesen haben.

Eine Perle entsteht

Die Perle entsteht ganz weit in der Tiefe des Meeres. Ganz unten im Meer sind Muscheln, welche von einem Fremdkörper befallen werden. Man sagt, dass die Muscheln einen großen Schmerz empfinden, wenn so ein Fremdkörper in sie eindringt. Als Reaktion, um diesen Schmerz zu lindern, umhüllt die Muschel mit ihrem art eigenem Gewebe diesen Fremdkörper. Da dieser Fremdkörper, wie wir wissen eine Perle ist, interpretiert man aus dieser Reaktion der Muschel, dass Perlen einem den seelischen Schmerz nehmen.

Zitat: Geboren vom Meer und großgezogen durch die Sonne

Der Mythos der Perle

In Tahiti glaubt man, daß „Oro“ der Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit der erste war, der die Schönheit der schwarzlippigen Perlauster dem Menschen enthüllt hat. Mit der Perle auf einem Regenbogen zur Erde zurückgereist, gestand er der wunderschönen Prinzessin von Bora Bora seine Liebe und gab ihr während dessen die Tahiti Perle. Zudem spielten auch der mystische Geist von Koralle und Sand ihre Rolle, denn sie umgaben die Muschel mit einem leuchtenden Mantel, der die Farben aller Fische Polynesiens widerspiegelt.
Die Perle bildet die lebende Verkörperung der Vollkommenheit, den Tropfen des Lichts und die himmlische Saat. Sie wird auch als der Widerschein des Schwungs und der Seele bezeichnet. Sie ist einzigartig, da dieser Talismann der Weisheit sehr vielfältig ist. Sie wird auch als Offenbarung der Frau an sich selbst gesehen. Nach einem alten Glauben sollte die Perle auf der Haut getragen werden, da ihre Schwingungen heilen.

Außerdem strahlen eine Aura des Zaubers aus. Es ist eventuell ihre exotische Geschichte oder aber auch die Verführung durch das Paradies der Südsee. Sowohl Autoren als auch Regisseure wurden durch diese farbenfrohe Mythologie inspiriert.

Oft hört man, dass Perlen Tränen bedeuten, dies ist ganz einfach auf die indische Mythologie zurückzuführen, da man in Indien glaubt, dass Perlen die Tränen des Mondes sind, die einst ins Meer tropften.

www.perlen-korallen.de

Chilischärfe macht hocheffektives Schmerzmittel wirksam

Forscher der Harvard Medical School
http://hms.harvard.edu haben entdeckt, dass Capsaicin, der Scharfmacher
von Chilis, einem effektiven Betäubungsmittel die Tür zu den
Nervenzellen öffnet. Die neu entwickelte Substanz bietet einige Vorteile
gegenüber herkömmlichen Schmerzmitteln, da sie nur auf die
Schmerzrezeptoren wirkt, nicht aber auf alle Nervenzellen. Das
Forscherteam um Alexander Binshtok berichtet in der jüngsten Ausgabe des
Wissenschaftsmagazins Nature über die neusten Entdeckungen.

Taubheit in den Gliedmaßen oder gar Muskellähmungen tauchen bei der Gabe
der Substanz nicht auf, berichten die Forscher. Im Versuch mit Ratten
zeigte sich deutlich, dass die Tiere nach der Injektion weiter laufen
konnten und auf Berührungen reagierten. Herkömmliche Schmerzmittel legen
alle Nervenzellen an der Stelle lahm, an der sie injiziert wurden – ganz
egal ob es sich um Nervenzellen handelt, die Schmerzen weiterleiten oder
die Muskelbewegung steuern. Daher kommt es zu unerwünschten
Nebenwirkungen. Mit der neuen Substanz könnte etwa Menschen mit
chronischen Schmerzen geholfen werden. Aber auch ein Einsatz bei der
Zahnbehandlung oder bei der Geburt wäre vorstellbar.

Das Forscherteam setzte bei der Entwicklung des neuen Mittels zwei
Komponenten ein: Das Molekül QX314 schaltet die Zelle aus, so dass keine
Informationen mehr weitergeleitet werden können. Zum Unterschied zu
anderen Anästhetika kann QX314 aufgrund der Größe allerdings nicht in
die Nervenzellen eindringen. Deshalb setzen die Forscher zusätzlich
Capsaicin als „Türöffner“ in die Nervenzelle ein, denn außerhalb bleibt
QX314 wirkungslos. Der Scharfmacher der Chilischoten macht allerdings
nur jene Nervenzellen auf, die für den Schmerz verantwortlich sind.

In den ersten Versuchen mit Ratten erwies sich das
Zwei-Komponenten-Präparat als zuverlässig und frei von Nebenwirkungen.
Die Forscher sind der Meinung, dass die Substanz das Potenzial zur
Revolution der Schmerz- und Betäubungsmedizin habe. Bis die Substanz als
Medikament auf den Markt kommt, wird es allerdings noch dauern, denn
zunächst muss geklärt werden, ob sie auch beim Menschen genauso wirkt
wie bei den Ratten. Falls sich die Wirkstoffkombination als tauglich
erweist, wäre der Vorteil für die Humanmedizin sehr groß. „Der heilige
Gral in der Schmerzforschung ist die Eliminierung von pathologischen
Schmerzen ohne die ganzen Nebenwirkungen auf das gesamte Nervensystem“,
meint Story Landis, Direktor des US National Institute of Neurological
Disorders and Stroke http://www.ninds.nih.gov .

Joan Hester, Präsidentin der British Pain Society
http://www.britishpainsociety.org , kennt Capsaicin in Anwendung zur
Reduktion von Hautsensitivität in Verbindung mit chronischen Schmerzen.
Die Substanz erzeuge starke Hautreizungen und einige Patienten konnten
dies nicht vertragen. Das könnte auch bei der Applikation des
Medikaments unter die Haut problematisch sein. „Die Technik wurde bis
dato noch nicht am Menschen untersucht, daher kann man natürlich nicht
sagen, wie das Capsaicin tatsächlich unter der Haut wirkt“, so die
Expertin. (Wolfgang Weitlaner)

Warum Chilischoten glücklich machen

Scharfe Lebensmittel sind die gesündeste Droge der Welt. Weil der Körper Schärfe nicht als Geschmack, sondern als Schmerz empfindet, und nach dem Schmerz kommt das Glücksgefühl in Form von Endorphinen.

In der eigenen Küche sind handelsübliche Chilipulver, schwarzer Pfeffer, Ingwer und Knoblauch die optimalen Scharfmacher, sagt Sternekoch Alfons Schuhbeck. Der Meister empfiehlt eine gesunde Schärfe zu allem, „was flüssig auf den Teller kommt“, also zu Suppen und Soßen.
Auch betont er die heilende Kraft von scharfen Gewürzen, vor allem in Kombination. Pfeffer mit indischem Kurkuma sei ein Blutfettsenker und Leberentgifter, Ingwer und Knoblauch verdoppelten zusammen ihre antioxidative Wirkung. Schuhbecks Mantra: „Wer richtig würzt, wird so manche Krankheit in seinem Leben nicht erleben.“ Hauptsache, die Gewürze kochen nicht lange mit, sondern ziehen nur einige Minuten vor dem Servieren im Topf.

Lesen Sie alles über Chili in DIE WELT:
www.welt.de/lifestyle/article1156477/Warum_scharfe_Chilischoten_gluecklich_machen.html

Geldverlust löst Schmerzen aus

Forscher weisen gleiche Reaktionen wie bei Angst nach

Wenn Menschen Geld verlieren, passiert
im Gehirn genau das gleiche wie bei Angst und körperlichen Schmerzen.
Das haben britische Forscher um Ben Seymour vom Wellcome Trust Centre
for Neuroimaging in London http://www.fil.ion.ucl.ac.uk festgestellt und
berichten davon in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins
Journal of Neuroscience http://www.jneurosci.org . Sie haben die
Gehirnaktivitäten bei Probanden beim Glückspiel beobachtet.

Der Teil des Gehirns, der bei der Aussicht auf einen eventuellen Gewinn
aktiv wird, heißt Striatum. Er ist ein Teil der Basalganglien, die zum
Großhirn gehören. Das Corpus striatum bildet die Eingangsstation der
Basalganglien und ist Bestandteil bedeutsamer neuronaler Regelkreise,
die einen elementaren funktionellen Stellenwert für den frontalen Teil
des Gehirns haben. In dieser Region werden Motivation, Emotion und
Kognition koordiniert. Die Magnetresonanztomografien der Probanden haben
dabei deutlich gezeigt, dass das Gehirn bei einem drohenden finanziellen
Verlust anders reagiert als etwa bei einem möglichen Gewinn. Dabei
wurden auch andere Aktivitäten festgestellt: Die vorderen Regionen
werden bei eventuellen Gewinnen aktiv, die hinteren bei drohenden
Verlusten.

Das Gehirn könne demnach den drohenden Schmerz sogar vorhersagen und das
Verhalten entsprechend steuern, um den Schmerz zu verhindern, mutmaßen
die Wissenschaftler. Offensichtlich spielen bei der Einschätzung der
Situation bereits gemachte Erfahrungen eine wesentliche Rolle. „Die von
uns gemachten Erkenntnisse spiegeln auch jene wieder, die in Gehirnen
von Mäusen aufgetreten sind“, meint der Forscher. Dabei wurde deutlich,
dass finanzielle Verluste im Gehirn sich genau dort abspielen, wo auch
die Wahrnehmung von Schmerzen und Leiden liegt.

„Ebenso wenig wie jemand Geld verlieren möchte, will niemand Schmerz
erfahren. Daher ist es sinnvoll, den Abwehrmechanismus dieser
Erfahrungen miteinander zu verbinden“, erklärt Seymour. Die Forscher
wollen mit ihren Untersuchungen in weiterer Folge Ursachen für die
Spielsucht besser verstehen. Wolfgang Weitlaner

Tamilen feiern Cavadee auf Mauritius

Das Cavadee Festival auf Mauritius gehört zu den eindrucksvollsten religiösen Veranstaltungen der Insel – und Touristen können hautnah dabei sein. Das hinduistische Fest, das am 1. Februar 2007 stattfindet, ist ein sehr farbenfrohes Opferfest zu Ehren von Muruga. Muruga ist die wichtigste Gottheit der Tamilen und der älteste Sohn von Shiva, höchste Gottheit im Hinduismus. Hierfür bereiten sich die Tamilen, ein Volk, das seinen Ursprung in Südindien hat und mit dem Hinduismus verbunden nach den Gesetzen des Kastensystems lebt, zehn Tage lang vor. In dieser Zeit leben sie enthaltsam, fasten, meditieren und lesen in ihren heiligen Schriften.

Am Tage der eigentlichen Prozession durchstechen sich die gläubigen Tamilen die Zungen, Wangen und Körper mit Nadeln und Haken. Sie befinden sich in einem Trance-Zustand und empfinden deshalb keinen Schmerz. Danach machen sie sich auf den Weg zum Tempel. Dabei tragen die Hindus den so genannten Cavadee auf dem Rücken, einen mit Blumen dekorierten Holzbogen, an dessen Enden je ein Topf mit Milch befestigt ist, die nicht verschüttet werden darf. Weitere Gläubige tragen die Milchkrüge auf dem Kopf oder laufen über glühende Kohlen. Der farbenfrohe Umzug wird von religiöser Musik und weiteren Gläubigen begleitet. Der Cavadee wird vor der Gottheit im Tempel niedergelassen, wo die Statue Murugas mit der Milch als Opfergabe übergossen wird. Der Rest wird unter den Gläubigen verteilt. Weitere Opfergaben wie Kokosnüsse, Bananen oder Blumen werden im Tempel dargeboten.

Nach der Zeremonie werden die Nadeln unter Musik und Gebeten wieder entfernt. Erstaunlicherweise tritt kein Blut aus den Einstichstellen. Die Tamilen sagen, dass bei diesem Ritus die Seele gereinigt wird. Während des Cavadee soll gezeigt werden, dass alle Leiden dieser Welt durch den Glauben bekämpft werden können.

Allgemeine Informationen über Mauritius unter www.my-mauritius.de

„Hochdrucktage 2006“

Bluthochdruck ist einer der wichtigsten
Risikofaktoren für die Entstehung der Gefäßverkalkung
(Arteriosklerose). Auch in den Gefäßen des Gehirns, des Auges oder
der Beine kann die Arteriosklerose zu Veränderungen führen: zu
Demenz, Netzhautveränderungen und zum Raucherbein.

Durch regelmäßige
Kontrolle des Blutdrucks lässt sich das vermeiden. Denn der ständig
überhöhte Bluthochdruck führt in den Gefäßen zu einer Schädigung der
Gefäßwände und damit zu einem verfrühten Verschleiß. Daher sind auch
schon bei jüngeren Bluthochdruckpatienten Anzeichen der
Gefäßverkalkung nachweisbar.

In und an den geschädigten Bereichen der Gefäßwände können sich
Cholesterin, Kalk und andere Bestandteile des Bluts ablagern. Die
Gefäße werden zunehmend enger und steifer. Das Blut kann nicht mehr
ungehindert fließen, so dass sowohl die Beine als auch Organe wie
Herz, Nieren und Gehirn nicht mehr mit dem lebensnotwendigen
Sauerstoff und mit Nährstoffen versorgt werden.

Offensichtlich schädigt ein erhöhter Blutdruck zunehmend auch die
Gefäße im Gehirn. Je höher der Blutdruck, desto stärker sind spätere
Gedächtnisstörungen. Untersuchungen zu diesem Thema deuten darauf
hin, dass eine rechtzeitige und effektive Senkung des Blutdrucks
mentalen Leistungsschwächen im Alter (Demenz) vorbeugen kann. Demenz
bedeutet einen Verlust kognitiver Fähigkeiten (Kognition = Vorgänge
im Gehirn, die das Erkennen ermöglichen) mit Beeinträchtigung der
sozialen oder beruflichen Leistungsfähigkeit. Der Anteil der
Demenzkranken in der Gruppe der 60-Jährigen beträgt etwa ein Prozent,
bei den 85-Jährigen zwischen 30 und 50 Prozent.

Der Augenarzt kann bei einer Augenspiegelung die Netzhaut
betrachten und Veränderungen der Gefäße feststellen. Die Blutgefäße
der Netzhaut lassen einen Schluss auf den Schweregrad eines
bestehenden Bluthochdrucks zu. Ein nicht behandelter oder schlecht
eingestellter Bluthochdruck führt im Laufe der Zeit zu
Netzhautveränderungen, die das Sehvermögen erheblich beeinträchtigen
können.

Verengungen in den Gefäßen der Beine äußern sich meist beim Gehen
als Muskelschmerz in den Waden. Beim Stehen bleiben lässt dieser
Schmerz schnell nach, flammt aber wieder auf, wenn die Bewegung
fortgesetzt wird. Um den Schmerz immer wieder zu unterbrechen,
bleiben diese Menschen häufig selbst nach kurzen Gehstrecken stehen,
weshalb man allgemein von der Schaufensterkrankheit spricht. Im
fortgeschrittenen Stadium kann es aufgrund der Unterversorgung des
Gewebes zum so genannten Raucherbein kommen.

Die schwerwiegenden Folgeerkrankungen einer Arteriosklerose
könnten in vielen Fällen verhindert werden, wenn der Verursacher –
hoher Blutdruck – rechtzeitig erkannt und behandelt würde.

„Kennen Sie Ihre Werte?“, lautet deshalb das Motto der
„Hochdrucktage 2006“. Vom 25. bis 30. September informieren in ganz
Deutschland Selbsthilfegruppen, Ärzte und Kliniken die Bevölkerung
über Bluthochdruck und seine schwerwiegenden Folgeerkrankungen.
Initiator der bundesweiten „Hochdrucktage“ ist die Deutsche
Hochdruckliga DHL® in Heidelberg. Wo und wann die örtlichen
Informationsveranstaltungen stattfinden, steht im Internet unter
www.hochdruckliga.de oder in der örtlichen Presse.