Auggener Schäf Chardonnay bester Weißwein

Auggener Schäf Chardonnay bester Weißwein des Jahres bei der Artvinum Baden-Württemberg

Bester Weißwein als „Baden-Württemberger des Jahres“, dieses Prädikat erzielte der
Winzerkeller Auggener Schäf bei der ARTVINUM Awards 2010 des Landes mit einem
2008 Auggener Schäf Chardonnay Kabinett trocken. Aus den Händen des Weltmeisters
der Sommeliers und Master of Wine, Markus Del Monego, und des Master Sommeliers,
Frank Kämmer, konnte Kellermeister Andreas Philipp den Preis im Stuttgarter Neuen
Schloss entgegennehmen.

„Die ARTVINUM ist ein erstklassiges Aushängeschild für Baden-Württemberg und seine
Weine“, mit diesen Worten begrüßte Helmut Rau, Minister im Staatsministerium, die
zahlreich erschienen Gäste aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben und betonte
weiter: „Große Weine aus Baden und Württemberg können bei den europäischen
Spitzenweinen ohne Weiteres mithalten. Diese Botschaft will die ARTVINUM
vermitteln.“

Auch in diesem Jahr hatte die „Grand Jury Européen“, eine renommierte internationale
Vereinigung von Weinexperten, aus den 32 roten und 32 weißen Finalweinen jeweils
einen „Baden-Württemberger des Jahres“ ausgewählt. Den Preis als bester Rotwein 2010
erhielt das Weingut Karl Haidle in Kernen-Stetten im württembergischen Remstal für
seinen 2007 Ypsilon.

Philipp sieht sich in seiner Philosophie der Weinbereitung „Weniger bedeutet mehr“
bestätigt: „Dieser Chardonnay Kabinett trocken präsentiert sich in einer frischen,
kräftigen, nicht überbordenden Art, mit einem gut ausbalanciertem Verhältnis von
Fruchtsäure und Restsüße.“ Schon vier Wochen zuvor konnte der Winzerkeller Auggener
Schäf beim internationalen „Chardonnay du Monde“ im französischen Burgund mit
seinen Weinen punkten, als aus 887 Weinen aus 37 Ländern unter lediglich vier
deutschen Gewinnern der 2008 Auggener Schäf Chardonnay Beerenauslese mit Gold und
der 2008 Chardonnay vom Schäf, Trockenbeerauslese mit Silber dekoriert wurde. Dieter Simon

Auggener Rivaner zum Superwein gekürt

Stern-Leser küren Auggener Rivaner zum Superwein

Auch für den Geschäftsführer des Winzerkellers Auggener Schäf, Thomas Basler, war die Überraschung groß, als in der Finalrunde die Siegerflasche in der Kategorie Müller-Thurgau beim „Stern Superwein“ aufgedeckt wurde: Ein 2008er Auggener Schäf Rivaner Kabinett trocken. Nebenbei: Rivaner gilt als Synonym für Müller-Thurgau, wenn er trocken ausgebaut ist. In acht Kategorien wählten Stern-Leser jeweils den „Superwein“. Aus allen dreizehn deutschen Weinbaugebieten konnten Winzergenossenschaften Weine einsenden. Weiß-, sowie Grauburgunder, Riesling, Silvaner, Rivaner, Dornfelder, Spätburgunder und Rotwein-Cuvées lauteten die Kategorien. Mindestens 10.000 Flaschen mussten die Einreicher zur Verfügung haben. Mehr als 100 Müller-Thurgau-Weine buhlten in der Stuttgarter Vorprobe um die Gunst der Jury aus Stern-Lesern, wobei hier schon die Hälfte der Weine ausscheiden musste. In weiteren Vorrunden in Stuttgart und Berlin fanden dann Kick-Off-Proben statt. In jeder Kategorie wurden einer 5-köpfigen Jury immer vier Weine verdeckt vorgesetzt, wobei sich je ein Wein verabschieden musste. Das große Finale fand im Weinsensorium des Deutschen Weininstituts in Leipzig statt. Wieder wurden getrennt nach Kategorien je vier Weine von der Jury in gleicher Weise verkostet. Auch dieses Mal schied von Runde zu Runde ein Wein aus, bis die Sieger schlussendlich feststanden, beim Müller-Thurgau jener vom Winzerkeller im südbadischen Auggen.

Es war dieses Jahr bereits das zweite Mal, dass ein Auggener Müller-Thurgau als Sieger aus einem Wettbewerb hervorging. Beim Müller-Thurgau Cup am Bodensee überzeugte schon der liebliche Müller-Thurgau. Nun war es die trockene Variante. Auf die Frage, ob man in Auggen nun verstärkt auf Müller-Thurgau setze, meinte Basler: „Auch wenn Gutedel unsere Hauptsorte bleibt, freuen wir uns natürlich sehr über diese Anerkennungen.“