Kolja Kleeberg

Köche und Moor: Unterwegs mit Sternekoch Kolja Kleeberg

Max Moor ist mit Sternekoch Kolja Kleeberg in Brandenburg unterwegs, dieses Mal auf der Suche nach regional produzierten Zutaten für Koljas Osterrezept „Geschmorte Zickleinschulter mit eingemachten Karotten, Chicorée und Kapernpesto“.

Sehr feines Ziegenfleisch finden Max und Kolja im Ökodorf Brodowin, einem Bio-Vorzeigebetrieb, der Ziegen im großen Stil züchtet. Doch während sich Ziegenmilch großer Nachfrage erfreut, ist das schmackhafte Fleisch der Ziegen hierzulande nur wenigen bekannt. Deshalb braucht Brodowin mehr Kunden wie Kolja, der das feine Fleisch der Ziegen zu schätzen weiß.

Das nächste Ziel von Max und Kolja liegt im Spreewald. Dort residiert auf Landgut Pretschen der ungekrönte König des Chicorées: Sascha Philipps Bio-Chicorée zeichnet sich durch seine zarten Blätter und eine milde Süße aus. Gerade ist Erntezeit seines Chicorées, der in einem aufwendigen Verfahren im Dunkeln austreibt und gedeiht.

Die Ölmühle an der Havel ist ein familiengeführter Betrieb, der regionale Saaten verarbeitet und zu feinsten Qualitätsölen presst. Bevor sich Max und Kolja in ihr gemeinsames Kochabenteuer stürzen, testen sie hier die feinen Speiseöle auf der Suche nach einem Aroma, das Brandenburgs Saaten und Böden in idealer Weise repräsentiert.

Heute im RBB TV um 18.40 Uhr / 20.4.2014

Kolja Kleeberg: www.kolja-kleeberg.de/welcome/index.htm

The Burlington Social Club

Seit 2004 treffen beim Pret A Diner ein Konzept von Kofler und Kompanie die besten Köche der Welt auf Design und Kunst. Nachdem zahlreiche Metropolen von Berlin bis Monaco mit diesem exklusiven Konzept verwöhnt worden sind, residiert die ‚Dining and Drinking Experience’ in diesem Herbst erneut in London. Unter dem Namen ‚Burlington Social Club’ wird in der ehrwürdigen Royal Academy zwei Monate lang der erste Pop-Up-Members-Club der Welt seinen Mitgliedern eine außergewöhnliche Erfahrung für alle Sinne bieten.

Für den flüssigen Genuss sorgt hierbei das deutsche Unternehmen „Cocktailkunst“. So konzipierte der international renommierte Bar-Experte Stephan Hinz ein wechselndes Cocktailmenü, das die servierten Speisen nicht nur begleitet, sondern sie ergänzt und geschmacklich neu erfahrbar macht. Dabei lässt Hinz die üblichen Grenzen zwischen Küche und Bar weit hinter sich, wenn Trüffel, Popcorn, Kaviarperlen, Rucola oder Schinken plötzlich als Cocktailzutaten eingesetzt werden.

„Cocktailkunst zeigt damit, dass die gehobene Bar-Gastronomie sich nicht vor den Ansprüchen der Sterneküche verstecken muss und tritt für ein neues Genussbewusstsein außerhalb der gewohnten Konventionen ein. Dieser Anspruch wird bei Cocktailkunst zu einem Beweis dafür, was hinter Tresen und Herd möglich ist und führt die bloße Eventpräsentation zu einer Darbietung des gastronomischen Arbeitsalltags auf höchstem Niveau,“ beschreibt Stephan Hinz sein Konzept gegenüber Gourmet Report.

Hier eine kleine Inspiration von Stephan Hinz – Cocktailkunst:
Rocket Symphony
In einem Reagenzglas serviert, erwartet Sie ein Frische-Elixier aus Wodka, Rucola, Kokos, Limette, Mandel, Salz und Maracuja. Visuell und olfaktorisch anregend serviert auf einem dampfenden Stück Rasen.
Tomba
Ähnlich botanisch geht es beim Tomba zu, einer würzigen Mischung aus Tomate, Zitrone, Ingwer, Basilikum, Koriander und Gewürzen, serviert in einer voluminösen Spritze,
mit der sich jeder Gast seinen Drink selbst in einen Erlenmeyerkolben auf Basilikum-Meerrettich-Schaum injizieren kann.
Coquetier
Tief in die Cocktailhistorie tauchen Sie ein mit dem Coquetier. Denn die Komposition aus Rum, Piment, Schokolade, Bitters, Sherry und Zimt genießen Sie scheinbar direkt aus einem Hühnerei – serviert in einem Eierbecher, genau so wie die Brandy Toddys von Antoine Peychaud.
All Stars
Den alkoholfrei-aromatischen Rundumschlag gibt es schließlich mit dem All Stars. Hier gilt es sechs unterschiedliche Geschmacksebenen zu entdecken, die mit Texturen und Temperaturen spielen: kalter Vanille- Himbeer-Schaum, Erdbeergelee, halbgefrorene Himbeere, warmer Zitronengras-Ingwer-Schaum, Schokoladen- Crunch und schließlich aromatisch zerplatzende Perlen lassen bei Ihren Geschmacksnerven keine Langeweile aufkommen.

www.cocktailkunst.de

Hans Neuner

Runder Geburtstag: 1992 hieß das Fünf-Sterne-Luxusresort seine ersten Gäste willkommen und wie guter Wein wird es immer besser. Im November 2011 wurde die Küche des Ocean Restaurants unter Chefkoch Hans Neuner mit dem zweiten Michelin-Stern prämiert.

Nun beschenkt das Resort sich und seine Gäste zum 20-jährigen Jubiläum mit drei neuen Villen, frischem Design und einem großem Golfturnier im Herbst. Schon Anfang des Jahres eröffneten die Villen Atlantico 1 und Atlantico 2, sowie die Vila Al-Mar. Als Höhepunkt des Jahres 2012 organisiert das Hotel vom 24. bis zum 29. Oktober das Jubiläums-Golfturnier. Gespielt wird auf den schönsten Plätzen der Algarve – residiert und geschlemmt natürlich im VILA VITA Parc.

Bis Mitte 2013 erstrahlen auch alle Oasis Parc-Suiten in neuem Glanz, ein zusätzlicher Swimmingpool inklusive einer Pool-Bar wertet das Areal weiter auf. Reservierungen nimmt das Hotel unter reservas@vilavitaparc.com oder per Telefon unter +351(0)282 310 100 entgegen.
Weitere Informationen finden sich unter www.vilavitahotels.com

Restaurantkritik: Bocca di Bacco, Berlin Mitte

Business Lunch Berlin:

Bocca di Bacco

Heute hat es uns nach Berlin-Mitte in die Friedrichstrasse verschlagen. Hier residiert schon seit einigen Jahren, das wohl bekannteste italienische Restaurant der Stadt. Eigentlich hat man hier fast jeden Tag eine sehr hohe Garantie eine Persönlichkeit aus Politik oder internationaler Schauspielszene zu treffen. Dies war zwar heute nicht der Fall, aber deswegen sind wir ja auch nicht gekommen.

Das modern, klassisch eingerichtete Restaurant, schräg gegenüber vom La Fayette besticht durch seine stilvolle Eleganz. Uns wurde ein schöner Platz direkt an der breiten Fensterfront zur Friedrichstrasse zugewiesen.

Mittags gibt es ein 2- bzw. 3-Gang-Menü zur Auswahl. Jeweils zwei verschiedene Vor- und Hauptspeisen stehen zur Wahl.

Wir haben uns als Vorspeise beide für das mit Spargel gefüllte Kaninchen an Blattsalaten und als Hauptgang für das Tunfischfilet mit Mango und Avocado entschieden.

Der freundliche und professionelle Service agiert in diesem Restaurant „unsichtbar“, ist aber immer zum richtigen Zeitpunkt am Tisch. Wir haben uns eine Flasche Mineralwasser und einen frischen aber sehr fruchtigen und vollmundigen Weißwein bestellt.

Vorne weg wurden uns saftige Oliven und verschiedene frisch gebackene Brotsorten mit hochwertigem Olivenöl gereicht. Das mit grünem Spargel gefüllte Kaninchen war butterzart. Die Kombination mit dem Spargel sehr gelungen und der dazu gereichte Salat hat das Gericht abgerundet. Das medium gebratene Tunfischfilet war zart und die gute Qualität des Tunfisches war deutlich heraus zu schmecken. Der Salat aus Mango und Avocado mit der dazugereichten Mangosauce hat vorzüglich dazu gepasst. Röstkartoffeln haben das Gericht noch ergänzt.

Der uns empfohlene Wein war eine schöne Ergänzung und passte wunderbar zu beiden Gängen.

Als Fazit kann man sagen, dass wir hier in einem sehr stilvollen und eleganten Ambiente in der Mitte Berlins hervorragend gespeist haben. Dieses Restaurant ist allen nur zu empfehlen.

Rechnung für 2 Personen:
2 x 2-Gang Menü 33,00 €
1x Mineralwasser 0,75 l 6,00 €
2 x Weißwein 0,1 l 10,00 €
1x Espresso 2,50 €
Summe 51,50 €

Restaurant Bocca di Bacco
Friedrichstrasse 167
10117 Berlin www.boccadibacco.de

weitere Informationen unter www.boccadibacco.de

(c) Jens Darsow – www.darsow-consulting.de

Feiner Urlaub im Schloss

Feiner Urlaub im Schloss

Wer in einem Schloss Urlaub macht, spürt und erlebt ein herrschaftliches Ambiente: Hier residiert man, anstatt zu wohnen, man lustwandelt, anstatt zu spazieren, und wo man ansonsten nur essen würde, pflegt man zu tafeln. Das alles in prächtigen Anwesen mit opulenten, weiten Gärten und Parks. Belvilla, der europäische Ferienhausanbieter, vereint in seinem Portfolio außergewöhnlicher Ferienhäuser gleich 75 Schlösser und Burgen, die für eine fürstliche Ferienzeit ihre Portale öffnen. So können Urlauber prächtige Ferien in Spanien, Italien, Frankreich, Belgien, Deutschland oder in den Niederlanden verbringen.

Zwei Beispiele – Belgien und Deutschland:

Das „Château du Lac“ – ein besonderes, architektonisches Schmuckstück – gilt in der Region Spa in den belgischen Ardennen als eines der schönsten Anwesen. Es liegt malerisch am See von Warfaaz und bietet seinen Bewohnern Ausblicke auf das Wasser und die umliegende Landschaft. Das luxuriöse Anwesen, 1913 erbaut, wurde in der Vergangenheit als noble Adresse von Baronen, Diplomaten und Kanzlern bevorzugt. Heute finden bis zu zehn Gäste hier Platz: in edlen Räumlichkeiten mit fünf Schlafgemächern und zwei Badezimmern. Neben einer Sauna, einem eigenen Schwimmbad im Haus sowie einem Außenpool bietet das „Château du Lac“ eine stilechte Bibliothek, ein Wohnzimmer mit einem offenen Kamin, eine voll ausgestattete Küche und vieles mehr. Das Schloss (30 Kilometer von Maastricht) kostet für eine Woche ab 2.085 Euro.

In Deutschland, in der beschaulichen Eifel: Burg Schmidtheim – eine ursprüngliche, zweiteilige gotische Burg – beeindruckt heute mit einem mächtigen viergeschossigen Wohnturm. Die Burganlage liegt idyllisch in einem zwei Hektar großen Garten. In einem Flügel der Burg, die sich übrigens seit 1511 im Besitz der Familie Beissel von Gymnich befindet, wartet eine helle, wie auch modern eingerichtete Ferienwohnung auf neuzeitliche Ritter oder Burgdamen. Das Appartement mit seinen 240 Quadratmetern bietet Platz für 13 Personen und kostet für eine Woche ab 992 Euro. Dazu gibt es auf der Burg noch Typisches aus der Eifel, wie zum Beispiel Apfelsaft aus eigener Herstellung, Wild nach Saison, Kräutertees, Eier und Marmelade.
Und wer mag, kann den Gewölbekeller für Feste und Feierlichkeiten nutzen. Der „Burgherr“ serviert ab zehn Personen gerne die passenden Menüs (für 25 Euro pro Person).

Von Zeit zu Zeit klingen hier auch die Hochzeitsglocken, denn das edle Anwesen mit seinen stilvollen Räumlichkeiten, dem Blauen Salon für die standesamtliche Trauung und der katholischen Kirche auf dem Burggelände sind für eine romantische Hochzeit wie geschaffen.

Weitere Informationen zu Urlaub auf Burgen und Schlössern unter: www.belvilla.de/suchen.html?&as=ty20

Schloss „Château du Lac“ in Spa, Ardennen, Belgien

Chipperfields „Stadthaus für die Kunst“ eröffnet

Berlin hat eine neue erste Adresse für zeitgenössische Kunst: Am 10. November öffnete das vom britischen Architekten David Chipperfield entworfene „Stadthaus für die Kunst“ erstmals seine Türen Am Kupfergraben 10, direkt gegenüber der Museumsinsel. Das minimalistische Gebäude mit seinen markanten überdimensionalen Fenstern bietet einen unverwechselbaren architektonischen Rahmen für die Präsentation moderner Kunst.

Genutzt wird das private Kunsthaus von Kunstsammler Heiner Bastian, der zur Eröffnung eine hochkarätige Schau des britischen Künstlers Damien Hirst präsentiert, der Galerie Contemporary Fine Arts, die ihre erste Ausstellung dem Werk des Österreichers Walter Pichler widmet, sowie der Medienmanagerin Christiane zu Salm, die mit ihrer Sammlung im Obergeschoß residiert.

www.cfa-berlin.com
www.aboutchangecollection.com

Flüsse der Genüsse

Von Bonn bis Duisburg

Die festlich-kulinarische Rheinreise wird in Folge 12 in der alten Bundeshauptstadt Bonn fortgeführt. Dort feiert man jedes Jahr den großen Sohn der Stadt Ludwig van Beethoven, der die Bonner auch kulinarisch zu Höhenflügen inspiriert. Die ‚Götterfunken‘ der Konditorei Faßbender sind eine kleine Sünde aus Pistazienmarzipan und Trüffelschokolade.

Weiter geht es in die multikulturelle Rheinmetropole Köln. Der legendäre Kölner Karneval vereint alle Bewohner der Stadt im Festtaumel. Und das typische Karnevalsgebäck, die Mutzenmandeln, schmecken am besten, wenn sie ein echter Karnevalsjeck wie Bäcker Minten backt.

Einblicke in ein ganz anderes Fest gewährt Familie Aronof-Günther. Dort nimmt der Zuschauer bei den Vorbereitungen eines traditionellen Sabbat-Festmahls teil.

Die Reise geht weiter über das Kürbisdorado Nievenheim, die alte Zollfeste Zons und das Schloss Benrath bis in die Rheinmetropole Düsseldorf. Hier wird neben dem populären Radschlägerfest eine Modeschau der jungen Kreativen der Stadt besucht.

Kulinarischer Höhepunkt in Düsseldorf ist die Küche von Jean-Claude Bourgueil, der im Stadtteil Kaiserswerth direkt am Rhein residiert. Nach einem Ausflug zum mittelalterlichen Flachsmarkt von Krefeld-Linn endet die Reise schließlich in Duisburg, wo ‚Panhas‘, ein traditionelles Ruhrpottessen, serviert wird. Das ist ein Blutkuchen, den es immer an Schlachttagen gab.

Der Abschluss dieser Folge ist das Feuerwerk des Duisburger Hafenfestes, das den Rhein mit Lichterkaskaden aufleuchten lässt.

SWR, Sonntag, 25.11., 18:45 – 19:15 Uhr