Reisekosten

Magazin Reader’s Digest veröffentlicht repräsentative Umfrage: Kosten spielen bei der Entscheidung für ein Urlaubsziel die größte Rolle – Bayern achten auf Landesküche

Die Deutschen gelten als Reiseweltmeister – fahren sie doch gern und oft in den Urlaub. Und die entscheidende Rolle bei der Wahl ihres Urlaubsziels spielt für die meisten das Geld. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest (Mai-Ausgabe) achten 76 Prozent der Befragten bei der Entscheidung für ein Reiseziel vor allem auf die Kosten. Selbst bei Besserverdienenden mit einem Haushaltsnettoeinkommen von monatlich 3500 Euro und mehr steht der Preis der Reise an erster Stelle. Emnid befragte hierfür insgesamt 1004 repräsentativ ausgewählte Bürger in Deutschland.

Auf Platz zwei der Rangfolge, die Reader’s Digest in seiner neuen Ausgabe veröffentlicht, steht die Frage der Sicherheit. Demnach informieren sich 65 Prozent der Urlaubswilligen vor der Buchung der Reise über die aktuellen politischen Verhältnisse in dem Zielland. Vor allem für Familien ist das ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung. Die weiteren Ergebnisse der Umfrage: Gut jeder Zweite (54 Prozent) achtet auf die Dauer der Anreise, für 39 Prozent wiederum ist es wichtig, welche Landesküche sie erwartet. Vor allem für die Bayern kommt dem Faktor Essen und Trinken mit 46 Prozent eine entscheidende Bedeutung zu. Im Unterschied dazu spielt die Sprache im Urlaubsland für die Freunde des Fernwehs offenbar eine untergeordnete Rolle. Hier gaben nur 33 Prozent aller Befragten an, dies sei ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung, wohin die Reise geht.

Die Mai-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist an zentralen Kiosken erhältlich.

2011 steigen Flug- und Hotelpreise weltweit an

Die verbesserte Wirtschaftslage und eine größere Nachfrage bei eingeschränkten Kapazitäten werden 2011 in Schlüsselmärkten rund um den Globus zu steigenden Flug- und Hotelpreisen führen. In Asien sind Teuerungen um bis zu zehn Prozent wahrscheinlich. In Deutschland werden die Preise moderat ansteigen: für Kurzstreckenflüge um ein bis vier Prozent, für Langstreckenflüge um vier bis acht Prozent, je nach gebuchter Klasse. Hotelübernachtungen verteuern sich in der mittleren Preiskategorie um zwei bis fünf Prozent. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Global Business Travel Forecast 2011 von American Express, einem der weltweit führenden Anbieter von Geschäftsreisen.

Die Weltwirtschaft hat sich nach dem rasanten Einbruch wieder erholt. Auch 2011 wird mit einem anhaltenden Wachstum gerechnet. Das hat Auswirkungen auf die Reisekosten: Weltweit werden Steigerungen von Flug- und Hotelpreisen erwartet. „Erstmals seit zwei Jahren werden Fluglinien und Hotelbesitzer 2011 wieder Spielräume in der Preisgestaltung haben. Limitierten Sitzplätzen und höheren Belegungsraten in Hotels steht eine steigende Nachfrage gegenüber“, sagte Kaveh Atrak, General Manager Central Europe und Nordic Regions bei American Express. „Unternehmen sollten verstärkt auf die Einhaltung ihrer Reiserichtlinien achten, um Kostensteigerungen zu minimieren.“

Die von American Express Business Travel jährlich publizierte Vorhersage berücksichtigt die Prognosen von 89 Fluglinien aus 21 Ländern. In die Berechnung der Hotelpreise wurden die ausgehandelten Hotelraten in 317 Städten Nordamerikas, 127 Städten Europas und dem Mittleren Osten, 55 Städten im asiatisch-pazifischen Raum sowie 36 Städten Lateinamerikas einbezogen. Außerdem analysiert der Report Preistrends für Reisen auf dem Landweg sowie Ausgaben für Meetings und zeigt auf, wie Unternehmen den möglichen Kostensteigerungen entgegenwirken können.

Die wirtschaftliche Entwicklung verlief 2010 nicht in allen Regionen gleichermaßen positiv. Während beispielsweise Europa noch mit den Folgen der Krise zu kämpfen hatte und die Wachstumsprognosen wenig zuversichtlich waren, wies der Raum Asien-Pazifik robustes Wachstum auf. Dies wirkt sich auch auf die Ausgaben für Geschäftsreisen aus, die insgesamt deutlich zunehmen werden: Während die Ausgaben für Geschäftsreisen 2009 um 8,8 Prozent sanken, wird 2010 mit einem Anstieg um 6,5 Prozent auf 896 Milliarden US-Dollar gerechnet. 2011 werden sich die Reisekosten weltweit voraussichtlich auf 967 Milliarden US-Dollar belaufen und bis 2014 könnten sie die Marke von 1,2-Billionen US-Dollar erreichen.

In Asien, Lateinamerika und dem Mittleren Osten werden die Ausgaben für Geschäftsreisen stärker steigen als in Europa und Nordamerika. China, eines der wenigen Länder, die 2009 eine Zunahme der Reisekosten aufwiesen (um 8,5 Prozent), und andere Staaten der Asien-Pazifik-Region geben aktuell viermal so viel für Reisen aus wie die USA, die bislang für ein Viertel aller weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen aufkamen. Es wird erwartet, dass China die USA spätestens 2015 hinsichtlich der Reiseausgaben überholt.

Insgesamt werden die Flugpreise in Europa im kommenden Jahr steigen, jedoch ist der Markt stark fragmentiert und das Kundenverhalten passt sich kontinuierlich neuen Produktoptionen und Preisveränderungen an. Hinzu kommt die Einführung der Luftverkehrssteuer in Deutschland sowie das Joint Venture von American Airlines, British Airways und Iberia, das im Oktober genehmigt wurde. Dies wird sich auf Flugpläne, Verfügbarkeit, Preise und Corporate Raten auswirken.

Die Hotelpreise in Europa werden aufgrund größerer Nachfrage generell steigen. Hinzu kommen Steuererhöhungen, die in vielen Ländern die Übernachtungskosten verteuern. Eine Ausnahme bilden die südlichen Länder Spanien, Griechenland und Portugal, wo die Nachfrage aufgrund der weiterhin angespannten Wirtschaftslage keine Steigerung der Hotelraten erwarten lässt.

Anzahl der Meetings wird zunehmen, Durchschnittskosten sinken weiter
In diesem Jahr stiegen zwar die Kosten und die Anzahl der Meetings insgesamt, aber die durchschnittlichen Ausgaben pro Teilnehmer sanken. Dieser Trend setzt sich 2011 fort. Zu beobachten ist, dass die Einkaufsabteilungen bei der Planung von Meetings eine größere Rolle einnehmen. Deshalb wird 2011 ein größerer Fokus auf Kostenkontrolle, bevorzugte Lieferanten, Richtlinien und Compliance gelegt. Meetings werden verstärkt auf lokaler und regionaler Ebene stattfinden und weniger Annehmlichkeiten bieten. Gleichzeitig investieren Unternehmen verstärkt in Telepresence-Technologien.

Vier Tipps zur Identifizierung von Einsparpotenzialen
„Trotz der generell steigenden Preise im kommenden Jahr wird von Procurement- und Travel Mitarbeitern erwartet, weiterhin Kosten einzusparen. Es ist deshalb wichtig, Unternehmensrichtlinien und Beschaffungsprozesse neu zu prüfen. Unternehmen, die sich über Preistrends der Reiseindustrie informieren, ihre Verträge und Richtlinien dahingehend gestalten und ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, die Vorgaben einzuhalten, können die steigenden Reisekosten mit ihren bisherigen Reisebudgets abdecken“, meint Atrak. Hier einige Tipps, die sich aus der Studie ableiten lassen.

1. Benchmarking bei der Budget-Optimierung
Geschäftsreisen sind ein wichtiger Faktor, um neue Kunden zu gewinnen, Bestandskunden zu halten und damit Erträge für das Unternehmen zu generieren. Ein Vergleich der Ausschöpfung des eigenen Reisebudgets mit der von Wettbewerbern lässt Rückschlüsse auf die Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition zu. Gezieltes Benchmarking zeigt Unternehmen auf, welche Möglichkeiten sich bei Rahmenverträgen, Unternehmensrichtlinien, im Nachfrage-Management und bei der Einhaltung von Reiserichtlinien ergeben, um das Potenzial von Geschäftsreisen voll auszuschöpfen und Preiserhöhungen zu kompensieren.

2. Niedrigste vs. bevorzugte Rate
Viele Fluglinien haben im vergangen Jahr eine aggressive Preispolitik betrieben, um im Wettbewerb zu bestehen. Unternehmen haben daher ihre Geschäftsreisenden oftmals angehalten, die niedrigste Tagesrate und nicht die ausgehandelte bevorzugte Rate zu buchen. Da für das kommende Jahr steigende Preise zu erwarten sind, müssen Unternehmen genau prüfen, ob diese Vorgehensweise weiterhin Sinn macht. Rahmenverträge über bevorzugte Raten können im kommenden Jahr eine noch größere Bedeutung bekommen. Ob ein Unternehmen das Modell der niedrigsten oder bevorzugten buchbaren Rate wählt, hängt von einigen Faktoren ab, beispielsweise vom gewählten Reisemodell, vom Reiseverhalten und den Richtlinien. Auf jeden Fall ist anzuraten, frühzeitig zu buchen, um ein möglichst preisgünstiges Ticket sowie einen Platz auf viel genutzten Strecken zu bekommen.

3. Flug und Hotel zusammen buchen
Hotelkosten werden 2011 voraussichtlich steigen, die Zahl der freien Betten abnehmen. Noch immer werden heute über die Hälfte der Buchungen bei Travel Management Companies ohne Hotel gebucht, auch wenn eine Übernachtung erforderlich ist. Es ist vernünftig, Transport und Hotel bei bevorzugten Partnern zu buchen. Neben den Einsparpotenzialen überzeugt hierbei auch der Sicherheitsaspekt: Unternehmen wissen, in welchen Hotels sich ihre Mitarbeiter aufhalten. Wie wichtig dies sein kann, haben die Umstände während der Aschewolke nochmals bestätigt.

4. Geschäftsbedingungen von Hotels sorgfältig prüfen
Immer mehr Hotels ergänzen ihre Rahmenverträge mit Unternehmen um zusätzliche Bestimmungen über Stornogebühren, höhere Raten bei großer Hotelauslastung und weitere Ausschlusstage. Travel Manager sollten dies bei Verhandlungen mit Hotels berücksichtigen und ihre Reisenden gegebenenfalls darauf aufmerksam machen. Außerdem ist es wichtig, die mit den Hotels vereinbarten Volumina einzuhalten, auf deren Basis die Raten ausgehandelt wurden, um mögliche Preisaufschläge zu vermeiden.

Patrick Coudert

Kulinarische Höhepunkte mit den Kräutern der Provence

Bresso schenkt Genießern einen Tag mit Patrick Coudert

Kulinarischer Leckerbissen im Herbst: Bresso lädt Liebhaber der französisch-mediterranen Küche zum exklusiven „Kräuter-Culinarium“ ein. Sie lernen die zur mediterranen Kost passenden Weine kennen und kochen gemeinsam mit dem französischen Sternekoch Patrick Coudert.

Die Marke Bresso, bekannt für hochwertigen und gesunden Käse, übernimmt die kompletten Reisekosten und die Übernachtung in einem Top-Hotel. Genießer können sich ab sofort unter www.bresso.de für das „Kräuter-Culinarium“ bewerben. Bewerbungsschluss ist der 15. August 2009.

Bresso lädt zehn Hobby-Köche am 25. September nach Hamburg ein, sich an der frischen französischen Kräuterküche zu erfreuen. Ein Kräuterexperte führt sie in die Welt der typischen Provence-Kräuter ein und bei einer Weinverkostung werden die zur mediterranen Kost passenden Weine vorgestellt. Schließlich wird der Spitzenvertreter der französischen Küche, Patrick Coudert, leckere Kräuterrezepte aus der Provence vorstellen und gemeinsam mit den Teilnehmern ein typisches provenzalisches Gericht kochen und genießen.

Bresso-Kräuter stammen ausschließlich aus der Region im sonnigen Süden Frankreichs und zeichnen sich durch ein unverwechselbares Provence-Bouquet aus. Dafür sorgen 50 ausgesuchte Vertragsbauern, die mit streng kontrolliertem Anbau und schonender Ernte die Qualität garantieren.

Für alle, die jetzt schon zuhause wie ein Sternekoch kochen möchten, verlost Bresso zusammen mit Patrick Coudert und Gourmet Report fünf seiner neuen Kochbücher „Patrick Couderts Köstlichkeiten“. Damit kann jeder Hobbykoch sein ganz persönliches mediterranes Geschmackserlebnis kreieren: www.kochen-mit-patrick.de

„Sie möchten eines der exklusiven Kochbücher gewinnen? Dann schicken Sie bis zum 15. August eine Email mit Ihrer Anschrift an ***, Betreff „Kochbuch – Gourmet Report. Viel Glück!“

*** Das Gewinnspiel wurde leider eingestellt, da die veranstaltende Agentur mit 1000en von emails überschüttet wurde.

Die Firma dankt: Flüge zum Festpreis

Sie sind häufig geschäftlich unterwegs? Deutschlandweit in Berlin, Köln, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Leipzig oder Düsseldorf? Planen Sie jetzt schon Ihre Meetings für Juli und August: Sichern Sie sich Ihre Flüge zum Festpreis von 19,99 bis 49 Euro* und legen Sie dann Ihre Termine fest. So können Sie Ihre Reisekosten minimieren und von unseren günstigen Geschäfts-
verbindungen zum Festpreis profitieren.

* Inklusiv-Preis für Oneway-Flug auf ausgewählten Flügen bei Internetbuchung, begrenztes Sitzplatzkontingent pro Flug

TUIfly

Geschäftsreisen nehmen europaweit zu

Europaweit gehen Unternehmen
von einer weiter steigenden Anzahl an Geschäftsreisen aus, so ein
zentrales Ergebnis der zweiten AirPlus International Travel Management
Study. Allerdings scheint das Sparpotenzial bei den direkten
Kosten größtenteils ausgeschöpft zu sein. Künftig wollen Unternehmen
den Fokus verstärkt auf die Vereinfachung von Prozessen und ein
effektives Controlling legen.
Jedes zweite Unternehmen erwartet künftig mehr Geschäftsreisen.

Besonders
ausgeprägt ist diese Einschätzung in den deutschsprachigen Ländern
sowie den USA. Vor allem bei Flugreisen und Übernachtungen hat sich diese
Erwartung im Vergleich zu 2005 noch einmal verstärkt. Jedes zweite
Unternehmen rechnet deshalb mit steigenden Reisekosten. 55 Prozent der
Firmen kalkulieren mit steigenden Ausgaben für Flugtickets, bei Übernachtungen
erwarten dies 46 Prozent. Unternehmen mit einem geringeren Reisevolumen
gehen dabei allgemein seltener davon aus, dass die Reisekosten
ansteigen werden. „Unabhängig von der Unternehmensgröße bestätigt
sich in der zweiten Auflage unserer Studie, dass der Sparwunsch bei Geschäftsreisen
nach wie vor stark ausgeprägt ist“, kommentiert AirPlus Geschäftsführer
Patrick W. Diemer die Ergebnisse.

Da allerdings das Sparpotenzial
durch Firmentarife weitgehend ausgereizt sei, müssen Unternehmen
den Blick stärker auf ihre Prozesse richten. Nur so könnten sie ihre Reisen
genauer analysieren und damit gezielter steuern.
Firmenraten gefragt, Einsparungen leicht rückläufig
Um die Geschäftsreiseausgaben zu minimieren, verhandeln viele Unternehmen
direkt mit den Reisedienstleistern. 2006 wurden die Einsparungen
durch Firmentarife auf durchschnittlich 17 Prozent beziffert. Obwohl die
Nutzung von Firmenraten in allen Ländern zugenommen hat, sind die dadurch
erzielten Einsparungen im Vergleich zum Vorjahr teilweise rückläufig
– so bei Flug und Mietwagen. Bei Übernachtungen und Bahnreisen konnten

Unternehmen dagegen ein höheres Einsparvolumen als 2005 realisieren.

Ein anderer Trend zeigt sich in Deutschland: Hier ist die Nutzung von speziellen
Firmentarifen bei allen Leistungsträgern zurückgegangen.
Reiserichtlinien: Die Schrauben werden angezogen
Unternehmen definieren zunehmend Reiserichtlinien – für Europas Reiseverantwortliche
eine wichtige Stellschraube, um Kosten zu senken. Insgesamt
ist der Anteil der Unternehmen ohne Regelwerk im Vergleich zu 2005
um gut 3 Prozent gesunken (2006: 21 Prozent). Und dort, wo es bereits
Richtlinien gibt, wird verstärkt auf ihre Einhaltung geachtet (2005: 91 Prozent,
2006: 94 Prozent). Der Großteil der Befragten (43 Prozent) geht sogar
davon aus, dass die Reiserichtlinien im eigenen Unternehmen künftig verschärft
werden, wobei die südeuropäischen Länder dieses Thema gelassener
sehen: In Italien, Spanien oder Portugal erwartet nur jeder Dritte strengere
Richtlinien. In den Geschäftsreisemärkten, die als traditionell hoch
entwickelt gelten (z. B USA oder Großbritannien), werden Restriktionen
wesentlich häufiger als Möglichkeit gesehen, dem schwindenden Sparpotenzial
bei den direkten Reisekosten entgegenzuwirken.

Mittelstand hat Blick für das Geschäftsreise-Management geschärft
Kleine und mittelständische Unternehmen sind sich der Einsparpotenziale
eines professionellen Travel Managements bewusst, allerdings gibt es in
der Umsetzung gegenüber großen Unternehmen noch einen deutlichen
Nachholbedarf. 15 Prozent der Mittelständler haben noch immer keine Reiserichtlinien,
was eine effiziente Steuerung erschwert und Einsparpotenziale
verschenkt. Bei den Unternehmen mit niedrigem Reisevolumen sind es sogar
35 Prozent. Jedes zweite mittelständische Unternehmen erhält seine
Rechnung ausschließlich auf Papier und verzicht darauf, durch den Einsatz
von elektronischen Rechnungen die internen Kosten bei der Abwicklung von
Geschäftsreisen deutlich zu senken.

Die Perspektiven für das Travel Management sind klar: Wenn die Kosten
reduziert werden sollen, müssen Unternehmen ihre Controlling-Aktiviäten
verstärken und besser analysieren – das sehen 81 Prozent der Befragten

so. Eine hochwertige Analyse verschafft ihnen eine bessere Ausgangsbasis
für die Verhandlungen der Firmentarife. Wenn auch die Auswertungsintensität
gegenüber dem Vorjahr mit 82 Prozent stabil geblieben ist, belegen die
Ergebnisse der Studie dennoch eine wachsende Professionalisierung: Inzwischen
verwenden 42 Prozent der Unternehmen spezielle Analysetools
(2005: 32 Prozent). Zum Vergleich: In Großunternehmen mit einem hohen
Reisevolumen liegt dieser Wert im Durchschnitt bei 57 Prozent. Dabei decken
oft erst professionelle Reports die Kostentreiber und Sparmöglichkeiten
im Unternehmen wirklich auf. „Unsere aktuelle Studie belegt den internationalen
Trend zu fortschreitender Standardisierung und Professionalisierung
in allen Bereichen des Geschäftsreise-Managements. Dabei spielt die
Unternehmensgröße und das Herkunftsland nur eine untergeordnete Rolle“,
so Patrick W. Diemer.

Auch in diesem Jahr wurde die Umfrage vom internationalen Marktforschungsinstitut
Ipsos Loyalty im Auftrag von AirPlus durchgeführt. Befragt
wurden insgesamt über 1000 repräsentativ ausgewählte Travelmanager aus
10 Ländern (Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Schweiz,
Spanien, Niederlande, Österreich, Portugal und den USA). Durch die Untergliederung
in Firmen mit geringem, mittlerem und hohem Reisevolumen
zeigen sich auch Trends zwischen den Unternehmensgrößen. Eine Management
Summary der Studie ist unter www.airplus.com abrufbar.
AirPlus ist ein führender internationaler Anbieter von Lösungen für das tägliche
Management von Geschäftsreisen. Über 30.000 Firmenkunden setzen bei der Planung,
Bezahlung und Auswertung ihrer Geschäftsreisen auf AirPlus. Unter der Marke
AirPlus International werden die Produkte und Dienstleistungen weltweit vertrieben.

Nachtzug 30 Prozent günstiger als Billigflieger

Aktuelle Reisekosten-Untersuchung

Sparfüchse fahren mit dem Nachtzug in
den Urlaub. Der braucht zwar doppelt so lange wie der Billigflieger,
ist aber im Schnitt 30 Prozent günstiger. Zu diesem Ergebnis kommt
das Online-Portal www.derspartipp.de , das Ende Februar Reisekosten
und -dauer von Bahn, Billig-Airlines und Auto verglichen hat.

Bei der Reisedauer schneidet der Billigflieger am besten ab, aber
nicht so deutlich, wie zu erwarten wäre. Denn www.derspartipp.de
macht eine ehrliche Rechnung auf: Zur reinen Fahrt- bzw. Flugzeit
kommen Flughafen-Transfer, Abfertigung und Gepäckausgabe.
Durchschnittlich neun Stunden Gesamtzeit braucht der Billigflieger
auf den untersuchten Strecken. Das Auto ist etwa vier Stunden länger
unterwegs – wenn keine unerwarteten Staus dazwischenkommen. Nur der
Nachtzug wird mit fast 19 Stunden weit abgehängt.

Zwei Personen fahren mit dem Auto am günstigsten

Die Reisekosten berechnet www.derspartipp.de inklusive aller
Steuern und zusätzlicher Abgaben wie etwa Pkw-Maut. Im Durchschnitt
der untersuchten Strecken (Frankfurt-Mailand, Frankfurt-Paris,
Frankfurt-Wien, Stuttgart-Mailand, Stuttgart-Leipzig, Berlin-Paris
und Hamburg-Basel) zahlt ein Erwachsener für einen Billigflug hin und
zurück 90 Euro. Der Nachtzug hingegen liegt bei unschlagbaren 59
Euro. Eine Urlaubsfahrt mit dem Auto kostet durchschnittlich 103 Euro
und rechnet sich bereits bei zwei Reisenden.

Genau hinsehen hilft Geld sparen

Auf jeden Fall lohnt ein Blick auf die individuellen Konditionen.
Die Strecken Stuttgart-Mailand und Hamburg-Basel waren zum
Untersuchungszeitpunkt per Flugzeug am günstigsten, auf der Route
Frankfurt-Paris kostete der „Billig-Flieger“ fast das Vierfache.

Alle detaillierten Untersuchungsergebnisse mit Grafiken gibt es
unter www.derspartipp.de/reisevergleich