Dagmar von Cramm

Wer regelmäßig Lebensmittel isst, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, kann das Risiko für tödliche Herzkreislauf-Erkrankungen reduzieren. Zu diesem Ergebnis kam aktuell eine internationale Meta-Analyse[1], die 19 Studien aus 16 Ländern ausgewertet hat. Fazit der Studie: Pflanzliche und marine Omega-3-Fettsäuren werden mit einem 9% geringeren Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Eine Ernährung mit der richtigen Fettsäuren-Zusammensetzung unter besonderer Berücksichtigung von Omega-3-Fettsäuren kann also entscheidend zur Herzgesundheit beitragen.

Pflanzliche Quellen sind z.B. Walnüsse, Raps- und Leinöl und damit hergestellte Margarine und Streichfette. Quellen für marine Omega-3 Fettsäuren sind fetter Seefisch, wie z.B. Lachs oder Hering. Die Autoren der Studie empfehlen, darauf zu achten, regelmäßig Omega-3 reiche Lebensmittel in die tägliche Ernährung zu integrieren. Dabei weisen sie ausdrücklich auf die Bedeutung der pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren aufgrund von Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit hin.

Großangelegte Studie aus Boston und Stanford
Die Untersuchung, ein Projekt des Fatty Acids and Outcomes Research Consortium (FORCE), führte erstmals Daten aus 19 Studien zu diesem Thema zusammen. Sie umfasst die Daten von ca. 46.000 Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Gesundheitszustands. Studienleiter waren Dr. Dariush Mozaffarian, Vorstand der Friedman School of Nutrition Science and Policy der Tufts Universität in Boston sowie Liana C. Del Gobbo, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stanford University School of Medicine.

Nordic Diet 2.0: Regionale Quellen für pflanzliches und marines Omega-3
Wie einfach eine Ernährung mit gesunden Fetten praktisch und langfristig umzusetzen ist, erklärt Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm. Die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen entsprechen leider oft nicht dem Ideal: zu viel tierisches Fett, zu viel Zucker und Weißmehl. Dabei liegt das Gute so nah. „Unsere beste regionale Quelle für pflanzliches Omega-3 ist Raps. Rapsöl wird nicht nur als Speiseöl, sondern auch zur Herstellung vieler Margarinen verwendet“, betont die renommierte Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm. „Auch regionaler Fisch, wie Hering oder Lachs, ist überaus reich an marinen Omega-3-Fettsäuren.“ Angesichts der Vorliebe der Deutschen für Brot, weiß sie Rat: „Roggen als Vollkorn ist wunderbar! Als Streichfett empfehle ich, aufgrund der guten Omega-3- und -6-Fettsäuren eine hochwertige Margarine zu bevorzugen.“ Wer diese gesunden Fettquellen maßvoll einsetzt und mit viel regionalem und saisonalem Gemüse kombiniert, lebt lecker und gesund!
Weitere Informationen und köstliche Rezepte zur Nordic Diet 2.0 von Dagmar von Cramm finden Sie hier: https://edelmanftp.app.box.com/s/tdusrzrp9b1edxc4cuxbaqinh79iu5ds

Die köstlichen und fettgesunden Nordic Diet 2.0-Rezepte von Dagmar von Cramm:
– Rezept 1: Grilllachs mit Möhrenstampfkartoffeln
– Rezept 2: Spitzkohlnudeln mit Kräuterei
– Rezept 3: Buchweizenblini mit Rote-Beete-Salat
– Rezept 4: Frühlingshuhn mit Roggenbruschetta
– Rezept 5: Knusper-Gemüsegratin mit Kochschinken

[1] Del Gobbo, L.C.; and Mozaffarian, D., et al. Omega-3 Polyunsaturated fatty acid biomarkers and coronary heart disease ( http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2530286 )
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EUROPA in Mainz

Die Wogen schlagen hoch, denn das hat es in der Geschichte der Favorite noch nicht gegeben. In Kooperation mit der Mannschaft der legendären EUROPA, laut Berlitz Cruise Guide zum 16. Mal in Folge mit dem Prädikat 5-Sterne-plus ausgezeichnet, lässt die Crew der Favorite eine Party vom Stapel, die selbst bei eingeschworenen Landratten die Sehnsucht weckt. Einmal die große Freiheit spüren, (den Alltagsstress) ablegen und hinaus in die weite Welt.

Einen Vorgeschmack kann man sich jetzt in Mainz im Favorite Parkhotel holen. Am 26. Mai verwandelt sich das traditionsreiche Haus in ein maritimes Genuss-Reich. Mit an Bord sind Top-Köche und Top-Winzer – genauso wie es die Gäste der EUROPA von ihren Cruises kennen. Allen voran steht Altmeister Dieter Müller, der seit vielen Jahren die heimischen Küchenfliesen gegen die Bohlen der Kombüsen der Luxusliner eingetauscht hat. Angezettelt hat das alles Philipp Stein, Küchenchef des Favorite Restaurants, über dem ein Michelin Stern glänzt. Bevor er in der Favorite festmachte, war er als Koch auf See unterwegs – lange Zeit auch an der Seite von Dieter Müller.

Kulinarische Schnupperkreuzfahrt an Land
Zusteigen kann man – wie auf See gewohnt – nur auf Reservierung. Für 120,- Euro gibt es großes kulinarisches Kino an über 10 Ständen. Ob Seafood oder Superfood aus heimischen Gefilden, Kaviar oder Wildlachs – auf der kulinarischen Weltreise begegnet man Lieblingsgerichten und Verlockungen der neuen Art. Von Asien über die Karibik bis nach Alaska, von Luxemburg bis nach Lörzweiler führt der genussreiche Weg. An den Weinbars trifft man die besten Winzer aus der Region. Und wer es einmal richtig krachen lassen möchte, der ist in der Champagner Lounge herzlich willkommen.

Hochstimmung und die große Welle
Doch was wäre die spannendste Kreuzfahrt ohne Musik? Wie auf See so geht auch in der Favorite gar nichts ohne die mitreißende Band und den gnadenlosen DJ, der die Passagiere selbst bei hohem Seegang auf die Beine bringt. Der Mix macht’s – und natürlich meldet sich auch die Besatzung der EUROPA zu Wort, denn schließlich gibt es viel zu erzählen aus der maritimen Welt.

Garantiert nur Außenkabinen
Für Übernachtungsgäste stehen an diesem Abend der Superlative nur Außenkabinen zur Verfügung. Favorite-Chef Christian Barth hat die schönsten Zimmer des Hauses für seine Gäste reserviert. Alle mit Blick ins Grüne zum Super-Sonderpreis für Seefahrer. Für 180,- Euro kann man feiern, schlemmen und (gut) schlafen. Der Preis gilt bei Übernachtung im Doppelzimmer. Die Party ohne Bett ist für 120,- Euro buchbar.

Weitere Infos und Buchungen am besten per e-mail bei Katja Haub unter: katja.haub@favorite-mainz.de; oder telefonisch unter 06131 /801578

Winterliches Wurzelgemüse: Pastinake

Heutzutage feiert die Pastinake ein Comeback in der deutschen Küche. Das ist vor allem Bio-Bauern zu verdanken, die das altbekannte Wurzelgemüse in den vergangenen Jahren wieder vermehrt angebaut haben.

Die Pastinake hat ein fein-süßliches bis nussiges Aroma, das an Möhren oder Sellerie erinnert. Für Rohkost wird sie geraspelt und mit einem Zitronendressing serviert. Die delikaten Wurzeln schmecken allerdings auch gedünstet als Gemüse zu Lamm und Wild, in einer cremigen Suppe, im Eintopf, im Auflauf und als Knabberchips mit Kräuterdipp. In Gemüsebratlingen können sie prima mit Kartoffeln und Möhren kombiniert werden.

Ein Klassiker der englischen Küche ist Pastinakenpüree, das ähnlich wie Kartoffelpüree zubereitet und gerne zu gebratenem Fleisch serviert wird. Die Engländer gewinnen aus getrockneten Wurzeln auch Mehl für Kuchen und Gebäck. Selbst die Blätter werden klein geschnitten und ähnlich wie Petersilie als Gewürz verwendet.

Die Wurzel ist reich an Stärke und Zucker und daher sehr nahrhaft. Mit zunehmendem Frost steigt die Süße. Weitere positive Inhaltsstoffe sind Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium, Provitamin A, die Vitamine B und C und ätherische Öle, die für den einzigartigen Geschmack verantwortlich sind.

Die Pastinake ( Pastinaca sativa ) gehört zur Familie der Doldenblütler und wächst auch heute noch in ganz Europa wild an Wegrändern, Böschungen und Wiesen. Die Kulturform hat eine dickere Wurzel. Sie ist gelb bis braun gefärbt und kann vierzig Zentimeter lang und 1,5 Kilogramm schwer werden. Im 18. Jahrhundert war die Pastinake noch ein wichtiges Grundnahrungsmittel in Deutschland, bis sie von der Kartoffel und der Möhre verdrängt wurde.

Vor der Zubereitung wird das Gemüse mit einer Bürste unter fließendem Wasser gereinigt und dünn geschält. Die beiden Enden werden entfernt und die Wurzel je nach Rezept in Scheiben, Stifte oder Würfel geschnitten. Noch bis zum Frühjahr sind frische Pastinaken erhältlich, auf dem Wochenmarkt, im Bioladen und auch in gut sortierten Supermärkten. Bevorzugen Sie beim Einkauf kleine, feste Exemplare, die besonders zart sind. Die Schale sollte glänzend und das Grün frisch und saftig sein. In ein feuchtes Küchentuch gewickelt, halten sich Pastinaken im Gemüsefach des Kühlschranks rund zwei Wochen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Schwarzer Holunder – als Saft, Sirup oder Gelee

Schwarzer Holunder bringt nicht nur Farbe in die Küche, sondern ist auch sehr gesund. Die saftigen Beeren sind reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen. Aus den Früchten lassen sich Marmelade, Gelee, Sirup, Saft oder Wein zubereiten. Holundersaft schmeckt gut und stärkt nebenbei die Abwehrkräfte. Dafür werden 2 kg Beeren mit 400 ml Wasser 20 Minuten gekocht, püriert, durch ein Tuch passiert und je nach Geschmack mit etwas Zucker abgeschmeckt. Noch einfacher geht es mit einem Entsafter.

Der herbsüße Saft lässt sich portionsweise in Eiswürfelbeutel einfrieren, um Tee und Mineralwasser aufzupeppen. Er ist auch Basis für eine feine Holunderbeerensuppe mit kleinen Apfelspalten, Nelken und Zimt. Sie wird an heißen Tagen kalt serviert. Holunderbeeren lassen sich gut mit anderen Früchten wie Birnen und Himbeeren kombinieren.

Schwarzer Holunder ( Sambucus nigra ) wird auch Schwarzer Holler, Holder oder Fliederbusch genannt und ist in Europa heimisch. Der Strauch oder kleine Baum erreicht eine Höhe von 7 bis 10 Metern und ist häufig in feuchten Wäldern, am Ackerrand, an Ufern und in der Umgebung von Siedlungen zu finden. Früher hatten viele Bauernhöfe einen Holunder, dessen Blüten und Früchte als Hausapotheke oder Obstbaum genutzt wurden. Im Garten ist er zusätzlich eine Nistgelegenheit und Nahrungsquelle für Vögel.

Mitte August bis September beginnen die Früchte zu reifen, die in schweren Dolden vom Strauch hängen. Allerdings werden die Beeren nicht gleichzeitig reif. Es empfiehlt sich zu warten, bis nur noch zwei bis drei unreife Beeren pro Dolde zu sehen sind. Dann die Dolden mit einer Schere abschneiden und weiterverarbeiten – am besten mit Handschuhen weil der Saft der Beeren extrem färbt. Die schwarzen, saftigen Beeren enthalten neben Vitamin C auch Vitamin A und B sowie die Mineralstoffe Kalium und Kalzium. Sie sollten nicht roh verzehrt werden, da der Inhaltsstoff Sambunigrin zu Brechreiz und Verdauungsstörungen führen kann. Durch Erhitzen wird die Substanz unschädlich.
Heike Kreutz, www.aid.de

Wie gesund ist Rhabarber?

Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura

„Von April bis Juni dauert die Rhabarbersaison. Das Stangengemüse ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C und K, Eisen, Kalium und Phosphor. Während Eisen und Vitamin K unter anderem die Blutbildung unterstützen, wirkt Kalium verdauungsfördernd und entwässernd. Doch leider enthält Rhabarber auch den Inhaltsstoff Oxalsäure. Diese geht mit wichtigen Mineralstoffen wie etwa Calcium Verbindungen ein, welche die Darmschleimhaut nicht aufnehmen kann und größtenteils unverdaut ausscheidet. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass sie zu Nieren- oder Blasensteinen führen. Wer unter entsprechenden Erkrankungen, Gicht oder Rheuma leidet, sollte daher lieber auf Rhabarber verzichten. Allen anderen rate ich, die Stangen vor dem Verzehr zu erhitzen, da dies die Wirkung der Oxalsäure abschwächt. Anschließend das Kochwasser mit der gelösten Säure wegschütten. Dadurch erhalten die Stangen zudem einen milderen Geschmack. Kein Wunder also, dass Rhabarber vor allem in Form von Kuchen, Marmeladen oder Kompott auf den Tisch kommt. Da alle Varianten viel Zucker enthalten, helfen alternative Süßungsmittel wie Stevia, Kalorien zu sparen. Zusätzlich empfehle ich Vanille- oder Kokosblütenzucker, die sehr gut mit dem säuerlichen Geschmack des Rhabarbers harmonieren. Wer mag, fügt noch einen Hauch Ingwer oder Zimt hinzu. Zum Andicken von Kompott bieten sich Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl aus dem Reformhaus an. Beide Bindemittel sind geschmacksneutral und lassen sich kalt anrühren. Die Kombination mit Joghurt oder frisch zubereiteter Vanillesoße sorgt für zusätzliche Calcium-Zufuhr.“

Weitere Informationen unter www.natura.de

Kochen mit Philipp Stein*

Wie wird Fleisch zart und saftig? Wie bleibt Gemüse bunt und knackig? Was verleiht der Suppe Pfiff und wie werden märchenhafte Soßen wahr? Das alles und viel mehr kann man lernen. Aus Büchern und per Mouse Klick. Vor dem Fernsehbildschirm oder vom Meister höchst persönlich. Mit dem Frühling kommt frischer Wind in die Profiküche des Favorite Restaurants. Ab März öffnet Philipp Stein, jüngst mit einem Michelin Stern und 16 Punkten im Gault Millau dekoriert, sein Reich für Menschen mit Kochlust. Jeden ersten Mittwoch im Monat heißt es dann: Ran an die Töpfe. Auf dem Küchenzettel steht jeweils ein saisonales Viergang-Menü, das unter Steins Anleitung gemeinsam umgesetzt und anschließend in genüsslich verspeist wird.

Lecker, locker und lustig soll es werden, aber auch lehrreich und nachhaltig. Gekocht wird im kleinen Kreis bis maximal 12 Personen. Um 17.00 Uhr geht’s los. Um 20.00 Uhr wird gegessen. An der langen Tafel Im Favorite Restaurant. Gerne auch mit Partnern, die als Essensgäste eingeladen werden können. „Mit den Kochkursen erfüllen wir Herzenswünsche. Immer wieder sind wir darauf angesprochen worden. Jetzt setzen wir die Wünsche unserer Gäste in die Tat um“ sagt Philipp Stein.

Termine und Preise: Die Kochkurse starten im März – immer am ersten Mittwoch im Monat. Aus terminlichen Gründen findet der für März angesetzte Kochkurs ausnahmsweise am letzten Mittwoch im Monat statt. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person EUR 200,-.
Eingeschlossen sind alle Waren und begleitende Getränke in der Küche sowie auch die korrespondierenden Weine, die zum Menü gereicht werden. Die Teilnehmer erhalten eine Küchenschürze, eine Rezeptmappe und ein Zertifikat. Begleitende Partner, die zum Essen dazu stoßen können, zahlen EUR 100,-.

Seit Januar 2014 ist Philipp Stein Küchenchef im „Favorite Restaurant“ in Mainz. Der Spross einer Mainzer Gastronomen-Familie ist Schüler von Dieter Müller und hat bereits zusammen mit vielen großen Köchen am Herd gestanden. Jetzt führt er ein junges, ambitioniertes Team. Gemeinsam wollen sie ihre Gäste verwöhnen und immer wieder aufs Neue überraschen. Mit Kreationen aus aller Welt aber auch mit den Schätzen der Region. Steins junge, frische Weltküche ist raffiniert aber nicht kompliziert. Mal traditionell oder mal unkonventionell – aber immer perfekt gekocht, mit Liebe angerichtet und gutgelaunt serviert. In fairen Portionen, zu fairen Preisen.

Weitere Informationen unter www.favorite-mainz.de

Reservierungen unter Tel. 06131-80150 oder per e-mail unter gastronomie@favorite-mainz.de .

Drachenkopföl

Eine fast verlorene Kostbarkeit unter den Gourmetölen
Die Ölmühle an der Havel produziert Rohkostöl in Bio-Gourmetqualität

Wenn sogar ein anspruchsvoller Sternekoch wie Kolja Kleeberg von der exquisiten Qualität sowie vom herausragenden Geschmack des Drachenkopföles von der Ölmühle an der Havel schwärmt – dann muss dieses edle Speiseöl ganz einfach eine wahre Preziose für Kenner und Gourmets sein. In seinem mit einem Michelin-Stern und 17 Gault Millau-Punkten ausgezeichneten Berliner Restaurant VAU verwöhnt Kleeberg ganz exklusiv Genießer der gehobenen Kulinarik mit erlesenen Kompositionen, die mit dem Drachenkopföl der Berliner Ölmühle verfeinert werden. Wild-, Fisch- oder auch Gemüsegerichte erhalten durch den edlen Tropfen eine unverwechselbar mild-würzige Charakteristik.

Das kostbare Drachenkopföl wurde von der Ölmühle an der Havel wiederentdeckt. Im beschaulichen Kladow, im Südwesten Berlins, wird das Speiseöl ungefiltert und mühlenfrisch in veganer Bio-Qualität traditionell handwerklich hergestellt. Im Oktober eröffnete die Ölmühle an der Havel ein eigenes Geschäft in Berlin Kreuzberg. Dort kann man die Ölpressung auch live miterleben.

„Wir sind immer auf der Suche nach seltenen, fast schon in Vergessenheit geratenen Saaten. Wir wollten ein Bio-Rohkostöl – ganz pur mit einer vorzüglichen Geschmacksnote und ohne überflüssige Konservierungs- und Zusatzstoffe kreieren. Glücklicherweise fanden wir einen Bauern in Österreich, der exklusiv für unsere kleine Ölmühle diese Saaten auf kalkhaltigem Boden in der gesunden Luft der Alpen kultiviert“, sagt Dr. Frank Besinger, der gemeinsam mit Sabine Stempfhuber die Ölmühle an der Havel betreibt.

Der iberische Drachenkopf stammt ursprünglich aus Osteuropa, Türkei, Iran und wird vorrangig noch immer in Osteuropa angebaut. Die Pflanze, die dem Rosmarin ähnelt, erreicht eine Wuchshöhe von ca. 50 cm und zählt zur Familie der Lippenblütler. Das Öl der Samen ist reich an mehrfach ungesättigter Linolsäure und verfügt über 62% der besonderen Alpha-Linolensäure (3-fach ungesättigte Fettsäure). Die im Öl enthaltenen Antioxidantien schützen vor freien Radikalen und stärken das Immunsystem. Das Drachenkopf-Öl verbindet somit auf eine angenehme Weise einen nachhaltigen Gesundheitsaspekt mit einem hervorragenden Geschmackserlebnis.

Das wertvolle Speiseöl veredelt Salate, Gemüse, Suppen und Fischgerichte. Es mundet köstlich zu Tagliatelle mit Trüffel oder als exquisite Alternative zum Leinöl auch zu Pellkartoffeln und Quark.
Als Garnierung eingesetzt, verleihen die gerösteten Samen des iberischen Drachenkopfes warmen und kalten Speisen eine prägnante Sesamnote.

Das Drachenkopföl sollte kühl und lichtgeschützt gelagert und nach dem Öffnen bald verbraucht werden.

Ausschließlich über den Online-Shop www.oelgenuss.de oder in der „Gläsernen Manufaktur“ der Ölmühle an der Havel in der Berliner Bergmannstraße wird das Drachenkopföl erhältlich sein.

Couscous, Bulgur, Polenta

Kennen Sie den Unterschied?

Klein, gelb und körnig – auf den ersten Blick sehen sich die geschroteten Getreidekörner mit den fremdländischen Namen Couscous, Bulgur und Polenta sehr ähnlich. Aber worin besteht der Unterschied?

Couscous ist ein Grundnahrungsmittel der nordafrikanischen Küche und wird aus dem Grieß von Weizen, Gerste oder Hirse hergestellt. Traditionell wird das gemahlene Getreide vorgequollen, zwischen den Handflächen zu kleinen Kügelchen zerrieben und in der Sonne getrocknet. Heute wird Couscous meist industriell hergestellt und im Handel als küchenfertiges Produkt angeboten, das nur noch in heißem Wasser oder Gemüsebrühe mit etwas Butter quellen muss.

Bulgur dagegen stammt aus dem Vorderen Orient und wird in der Regel aus Hartweizen gewonnen. Die Körner werden eingeweicht, gedämpft, getrocknet und erst dann zu Grieß vermahlen. Das Getreideerzeugnis muss nicht gekocht werden, sondern nur in heißem Wasser oder einer Brühe quellen.

Couscous und Bulgur haben eine leicht nussige Note und sind eine interessante Alternative zu üblichen Stärkebeilagen wie Kartoffeln, Nudeln und Reis. Sie schmecken als Beilage zu Fleisch, Meeresfrüchten und Fisch, als Füllung für Paprika und Auberginen, im Salat, als vegetarischer Bratling und in Suppen. Das bekannte libanesische Gericht Tabouleh ist ein Bulgursalat mit Tomate, Petersilie und Minze, der gerne mit Fladenbrot gegessen wird. In der Türkei serviert man kleine Köfte-Bällchen mit Bulgur als Vorspeise. Für eine orientalische Nachspeise wird Couscous mit Rosinen, Granatapfel, Datteln, gerösteten Mandeln und etwas Zimt warm serviert.

Die italienische Polenta wird aus Maisgrieß zubereitet, der vorgegart und grob gekörnt bis fein gemahlen im Supermarkt erhältlich ist. Polenta schmeckt in Kombination mit Parmesan und zerlassener Butter, aber auch als Beilage zu Fleischgerichten, Pilzen, Salat und im Auflauf.

Alle drei Getreideerzeugnisse sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Sie sollten trocken, dunkel und relativ kühl gelagert werden – am besten in gut verschließbaren, lichtundurchlässigen Dosen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kartoffel Wissen

Kartoffeln sind reich an lebenswichtigen Inhaltsstoffen
Kartoffeln gelten für viele nur als Sättigungsbeilage. Doch sie darauf zu beschränken, ist mehr als unverdient. Im Gegenteil: Kartoffeln sind wahre Wunderknollen. Und eigentlich ein unentbehrliches Nahrungsmittel. Neben der sättigenden Stärke, die dringend benötigte Kohlenhydrate für Gehirn und Muskeln liefert, verfügen sie über lebensnotwendige Proteine, jede Menge Vitamine und viele Mineralstoffe. Außerdem enthalten sie wichtige Ballaststoffe und so gut wie überhaupt kein Fett. Optimal also für alle, die nicht nur auf eine gesunde Ernährung, sondern auch auf ihr Gewicht achten müssen.

Wer Kartoffeln nicht ausschließlich als fettreiche Pommes Frites, Bratkartoffeln oder Reibekuchen zubereitet, der nutzt ein gesundes und leckeres Lebensmittel. Kartoffeln bestehen zu gut drei Vierteln aus Wasser. Das macht sie generell zu einem kalorienarmen Nährstofflieferanten – 100 Gramm enthalten gerade einmal etwa 70 Kilokalorien (kcal). Verglichen mit den anderen klassischen Beilagen Reis (95 kcal) und Nudeln (150 kcal) schneiden Kartoffeln also wesentlich besser ab und tragen ihren Ruf als nährstoffarme Dickmacher völlig zu unrecht.

Kartoffeln enthalten hochwertige Proteine
Ganz im Gegenteil: Sie liefern wichtige Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiß und verschiedene Vitamine, vor allem des B-Komplex. Die moderne Ernährungswissenschaft empfiehlt besonders den Konsum hochmolekularer Kohlenhydrate, z. B. in Form von Stärke, wie sie in Kartoffeln vorkommt. Die bestehen nämlich zu etwa 15-16 Prozent aus verdaulichen Kohlenhydraten. Während dem Körper der Einfachzucker ( < 1 Prozent) direkt als Energie zur Verfügung steht, wird die sättigende Wirkung den langen Kohlenhydratketten der Stärke zugeschrieben.

Wichtig ist auch die Rolle als Eiweißlieferant. Zwar enthalten Kartoffeln mit zwei Prozent recht wenig Eiweiß, dafür sind die Aminosäuren aber besonders hochwertig. Der Körper kann diese Proteine nämlich relativ leicht in körpereigene Eiweiße umwandeln. Daneben punktet die Knolle noch mit einer beträchtlichen Menge an B- und C-Vitaminen. Vitamine regulieren den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem. Allein zwei Drittel des täglichen Bedarfs an Vitamin C, dem z. B. eine vorbeugende Wirkung gegen Erkältungen zugeschrieben wird, kann durch drei bis vier große Kartoffeln gedeckt werden. Zudem kommen die Vitamine B1 und B2 in überdurchschnittlicher Menge vor. Von den anderen Vitaminen der B-Gruppe, u. a. wichtig für Haut, Haare und Nägel, enthalten Kartoffeln Niacin und Pantothensäure sowie Vitamin B6.

Nährwerte satt
Die schmackhaften Knollen trumpfen aber auch mit einem wahren Cocktail an Mineralstoffen und Spurenelementen, Ballaststoffen und sogenannten sekundären Pflanzenstoffen auf. So sind Kartoffeln reich an Calcium und Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Phosphor sowie Carotinoiden und natürlichen Phenolen. Magnesium benötigt der Körper u. a. zur Aktivierung des Stoffwechsels und zur Verbesserung der Zelldurchblutung. Eisen und Kupfer sind für die Blutbildung unentbehrlich, ebenso wie Mangan für den Phosphorstoffwechsel. Auch Carotinoide spielen eine wichtige Rolle bei zahlreichen metabolischen Prozessen. Zudem besitzen die Pflanzenpigmente, die auch in den meisten farbigen Gemüsesorten wie Karotten, Spinat oder Paprika vorkommen, wichtige antioxidative Wirkungen, die das Krebsrisiko senken können. Da der menschliche Körper Carotinoide nicht selbst produzieren kann, müssen sie über die Ernährung aufgenommen werden.

Calcium und Phosphor sind für die Festigkeit der Zähne und der Knochen von großer Bedeutung. Phosphor ist zudem ein wichtiger Baustein für Nerven und Energie liefernde Verbindungen in den Muskeln. Calcium spielt bei der Blutgerinnung und für den Herzrhythmus eine wichtige Rolle. Ballaststoffe erzeugen einen lang anhaltenden Sättigungseffekt, da sie vom Magen und Darm nur langsam verdaut werden können. Zudem regen sie das Verdauungssystem an und üben eine positive Wirkung auf Herz und Kreislauf aus. Andere Inhaltsstoffe bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze, senken den Cholesterinspiegel, wirken gegen Entzündungen und beeinflussen den Blutzuckerspiegel oder die Immunreaktionen des Körpers positiv.

Dämpfen ist besonders schonend
Besonders viele Vitamine und Nährstoffe liegen direkt unter der Schale. Sie sind äußerst empfindlich und werden bei unsachgemäßer Behandlung schnell zerstört. Um beim Kochen nicht zu viel davon zu verlieren, sollten die Kartoffeln möglichst mit Schale gekocht und erst danach gepellt werden. Am besten erhalten bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe bei schonender Dämpfung.

Fröhliche Weihnachten

Wir wünschen unsere Leser harmonische und kulinarisch anspruchsvolle Weihnachtstage!

Lassen Sie sich reich beschenken!

Alles Gute,
Ihre Gourmet Report Redaktion