In Deutschland zahlt der Mann

Zusammen oder getrennt?

Die klassische Rollenverteilung ist in den meisten Lebenslagen hoffnungslos überholt – doch in manchen Dingen sind die Deutschen alles andere als emanzipiert: Immerhin 65% aller Deutschen sind nach wie vor überzeugt, dass der Mann die Rechnung im Restaurant begleichen sollte. Während nur etwa 3% aller Deutschen denkt, dass die Restaurantrechnung Frauensache ist, findet immerhin ein Drittel, dass Mann und Frau sich die Rechnungssumme ruhig teilen sollten. Das hat das Markenforschungsinstitut Ipsos in einer repräsentativen Umfrage mit 1.000 Befragten für OpenTable, den führenden Anbieter von Online-Restaurantreservierungen, herausgefunden.

Je weniger Einkommen, desto häufiger getrennte Rechnungen
Egal ob jung oder alt – die Deutschen sind sich einig, dass im Restaurant die alte Schule gilt. Auch die Geschlechter sind sich ungewohnt einig, wobei die Männer mit 67% noch ein wenig mehr als Frauen (62%) davon überzeugt sind, dass sie im Restaurant selbst bezahlen möchten. Insgesamt sind verheiratete oder in einer Partnerschaft lebende Menschen am traditionellsten (70%), während bei Singles eher Gleichberechtigung angesagt ist (44% für getrennte Rechnungen). Außerdem zeigt sich: Je mehr man insgesamt aufs Geld achten muss, desto häufiger zahlen Mann und Frau im Restaurant getrennt. So finden Personen mit einem niedrigeren Haushaltsnettoeinkommen (41%), nicht Berufstätige (44%) und Selbstständige (41%) überdurchschnittlich häufig, dass die Restaurantrechnung nicht zwangsläufig Männersache ist. In Haushalten mit einem besonders hohen Nettoeinkommen wird vergleichsweise seltener die Rechnung gesplittet (29%).

Thüringen am wenigsten, Hamburg am meisten emanzipiert
Regional gesehen ist man in Thüringen und Bremen besonders traditionell: So finden 90% aller Thüringer, dass das Zahlen im Restaurant Männersache ist; in der Hansestadt sind es immerhin 89%. Im Saarland scheint die Emanzipation im Restaurant schon eher Einzug erhalten zu haben: 62% der Saarländer finden, dass jeder für sich selbst zahlen sollte – gefolgt von Baden-Württemberg (39%) und überraschenderweise vom sonst so traditionellen Bayern (38%). In Hamburg finden mit 10% überdurchschnittlich viele Personen, dass die Frau die Rechnung übernehmen sollte – dicht gefolgt von Sachsen und in Brandenburg mit jeweils 8%.

Zahlreiche exzellente Restaurants, in denen sowohl zusammen als auch getrennt zahlende Gäste herzlichst willkommen sind, findet man auf der OpenTable Webseite www.opentable.de oder in der mobilen App.

Hubert Obendorfer

Michelin-Stern, 3 Gault Millau-Hauben – im Genießer-Landhotel Birkenhof im Oberpfälzer Wald kommen Genießer voll auf ihre Rechnung. Nun lädt Hubert Obendorfer seine Gäste im neuen „Genuss-Atelier“ zum Mitkochen ein. Originelles Extra: Spezialkurse nur für Männer.

„Kochen ist mein Leben“, bekennt Hubert Obendorfer schlicht. Dabei steht der Sternekoch nicht auf Schischi und Firlefanz auf dem Teller. Bei ihm dreht sich alles um das Wesentliche: das Produkt. Die Grundprodukte erkennbar und so natürlich wie möglich zu präsentieren – und sie dabei in Harmonie zu verbinden -, das ist sein Ziel auf dem Weg zum perfekten Gericht. Wie ihm das gelingt? Dieses Geheimnis lüftet er nur allzu gern in seinen beliebten Kochkursen, zu denen er nun in sein neues „Genuss-Atelier“ im familiengeführten Genießerhotel Birkenhof im bayrischen Neunburg vorm Wald einlädt: „Ich wollte einen Raum für Inspiration, bewussten Genuss und spannende Begegnungen schaffen.“

Mission gelungen. In modernem Ambiente lässt er Gäste und Hobbyköche gerne in seine Töpfe blicken. Ob ein Männer-Kochkurs, bei dem es freilich um so essenzielle Dinge wie das perfekte Steak und die leicht glückende Mousse au Chocolat geht, ein grundlegender Saucen-Kochkurs oder der Frühlingsklassiker unter dem Zeichen „Fisch & Gemüse“ – beim Kochen in kleinen Gruppen verrät Oberndorfer so manchen Profitrick und gibt hilfreiche Tipps. Danach werden die Speisen genossen.

Neben dem „Genuss Atelier“ sind im Zuge des Umbaus neun neue Suiten, drei Ayurveda-Zimmer sowie die Erweiterung des Beauty- und Fitnessbereiches entstanden. „Es geht um Ruhe, Nachhaltigkeit und gesundes Leben – eben um Genuss mit allen Sinnen.“

Aktuelle Kochkurstermine und Infos: www.obendorfers-genusswelt.de, www.landhotel-birkenhof.de

ÖKO-TEST Weidemilch

Stall statt Wiese: Die Hansano Weidemilch enthält nur einen niedrigen Wert von Omega-3-Fettsäuren

Der neueste Trend auf dem Milchmarkt ist Weidemilch. Doch eine neue Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt, dass die entsprechend ausgelobten Produkte zu wenig gesunde Omega-3-Fettsäuren enthalten. Das deutet darauf hin, dass die Kühe nicht genug Grünfutter gefressen haben. Auch wollten oder konnten einige Hersteller nicht belegen, dass die Tiere tatsächlich viel auf der Weide sind.

Neben Bio-, Alpen-, Berg- und Heumilch gibt es in den Supermarktregalen mittlerweile auch Weidemilch. Diese soll dem Verbraucherwunsch Rechnung tragen, dass Kühe im Sommer artgerecht auf der Weide stehen dürfen. Doch einen verbindlichen Produktionsstandard gibt es derzeit für die Weidemilch in Deutschland nicht. Eine Leitlinie, wie dieser Standard aussehen kann, kommt aus den Niederlanden: Demnach müssen Kühe an mindestens 120 Tagen im Jahr mindestens sechs Stunden pro Tag auf der Weide sein. In Irland und Neuseeland werden dagegen Vollweidesysteme praktiziert.

ÖKO-TEST wollte wissen, ob bei Weidemilch die Kühe tatsächlich mehr Grünfutter erhalten als bei konventionellen Produkten. Überprüfen lässt sich das anhand von Omega-3-Fettsäuren. Die kommen in höheren Mengen in Gras, Heu oder Grassilagen vor, weshalb ein hoher Gehalt in der Milch Rückschlüsse auf das Futter der Kühe erlaubt. Im Labor zeigte sich, dass viele Weidemilch-Marken einen so niedrigen Wert haben, wie er für konventionelle Milch typisch ist. Bessere Ergebnisse lieferte die ebenfalls von ÖKO-TEST untersuchte Bio- und Heumilch. Hier war der Anteil von grünfuttertypischen Fettsäuren höher.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass nur wenige Hersteller ihre Lieferanten zum Verzicht auf gentechnisch verändertes Futter verpflichtet haben. Bei einer Milch analysierte das Labor zudem Rückstände von Reinigungsmitteln.

Das ÖKO-TEST-Magazin April 2015 gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Wer zahlt beim ersten Date?

Samstagabend, ein geschäftiges Szenerestaurant, die Kellner nehmen lässig Bestellungen über iPads auf. Ein Paar sitzt sich gegenüber, die Gläser sind ausgetrunken, und jetzt kommt der Moment der Wahrheit. Die beiden sind bei ihrem ersten Date und bestellen die Rechnung und es stellt sich die alles entscheidende Frage: Wer zahlt? Eine aktuelle Umfrage* von orderbird, dem iPad-Kassensystem www.orderbird.com für die Gastronomie, belegt: Die Mehrheit (54 Prozent) vertritt klar die Meinung, der Mann zahlt beim ersten Date. Nur bei zwei Prozent der Befragten übernimmt die Frau beim ersten Rendezvous die Rechnung. Ein klarer Sieg für die klassische Rollenverteilung.

Die Pfälzer sind am emanzipiertesten: zusammen und doch getrennt
In den meisten Bundesländern lädt beim ersten Date vorwiegend der Mann die Frau ein, allen voran Thüringen mit 73 Prozent, gefolgt von Hessen mit 60 Prozent und dem Saarland mit 58 Prozent. Rheinland-Pfalz ist das einzige Bundesland, in dem fast jeder zweite Befragte (48 Prozent) beim ersten Date getrennt zahlt.

Junge Generation – alte Werte
Die jüngere Generation vertritt beim ersten Date alte Werte. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen lädt mit 64 Prozent vorwiegend der Mann die Frau ein. Mit zunehmenden Alter nimmt auch die Gleichberechtigung beim ersten Rendezvous zu. Bei den über 55-Jährigen zahlen 41 Prozent der Befragten den Rechnungsbetrag getrennt und nur noch 47 Prozent der Männer übernehmen die komplette Rechnung.

Das Portemonnaie als Dating-Pistole: Wer zückt schneller?
Trotz der Emanzipation in vielen Bereichen behält der Mann beim ersten Date seine Ernährerrolle. Die aktuelle orderbird-Studie offenbart jedoch deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung von Männern und Frauen beim Zahlungsverhalten. So geben stolze 68 Prozent der Männer an, dass sie beim ersten Date die Rechnung im Restaurant begleichen. Dagegen vertritt die Mehrheit der weiblichen Befragten zu 43 Prozent die Meinung, dass heutzutage getrennt bezahlt wird. Sind Frauen in ihrer Wahrnehmung einfach schon weiter emanzipiert oder offenbaren die Ergebnisse eine Trendwende und beim ersten Date wird in Zukunft getrennt bezahlt? So oder so entscheidet die Rechnungsfrage oft darüber, ob es ein Wiedersehen gibt. So berechnend kann die Liebe sein.

Erstes Date und dann? In Partnerschaften ist alles drin, außer getrenntes Zahlen
Doch was passiert nach dem ersten Date, bei dem sich beide Geschlechter zunächst von ihrer besten Seite präsentieren? Wer zückt in einer Partnerschaft oder Ehe am Ende des Abends den Geldbeutel? Insgesamt sind 35 Prozent aller Befragten der Meinung, dass sich Frau und Mann in einer festen Partnerschaft abwechselnd einladen sollten. Im Gegensatz dazu zahlt bei Verheirateten am häufigsten der Mann (55 Prozent). Ein Zehntel löst sich komplett von der Geschlechterfrage und lässt ganz einfach den Besserverdienenden die Rechnung zahlen.

* Die Umfragedaten wurden vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag der orderbird AG mittels Online-Befragung erhoben. Die Stichprobengröße ist 1060. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Man kann auch in London schlecht essen

Ausgerechnet beim berühmtesten Fernsehkoch der Welt schmeckt es nicht! Nach drei tollen Tagen in London, haben wir jetzt zum ersten Mal daneben gegriffen

Jamie Oliver, der bekannteste britische TV Koch scheint wohl Kasse zu machen. Anders als sein deutscher Wegbegleiter Tim Mälzer, der ein anständiges Lokal in Hamburg führt – die Bullerei – hat Jamie Oliver Kettenrestaurants gestartet.
Die bewirbt er wie folgt:
„We’re proud to say that every one of our restaurants is unique – from the daily specials on the blackboard, to the look of the menus, to the design of the restaurants themselves. Whichever one you go to, you’ll always get fresh ingredients and beautiful recipes, all cooked with love and passion.“

Ich hatte bisher immer eine hohe Meinung über Jamie Oliver gehabt. Also freuten wir uns, als wir entdeckten, dass es im Flughafen Gatwich einen „Jamie’s Italian“ gab. Und auch die Preise waren für einen Flughafen recht zivil. Und wir waren hungrig. Das passte!

Wir hatten auch einen relativ schönen Platz fast am Fenster. Der Tisch war auch fast sauber. Positiv: Wie überall in UK gibt es gratis Leitungswasser. Auch „al dente“ soll hier geben, da anders als bei anderen Ketten wie Strada oder Carluccios alles frisch zubereitet wird.
Wir bestellten für Junior die Spaghetti Bolo mit Salat und frischen Apfelsaft (6 Pfund), für mich die Spaghetti Norma (11 Pfund) und für Madame ein Schweinekotelett (13 Pfund). Alles zivile Preise.

Wir freuten uns schon. Es kam das Essen der Erwachsenen. Aber kein Kinderessen. Das kam Minuten später. Junior war aber auch als erster fertig. Der 7jährige hatte die Miniportion Nudeln und den kleinen Salat sofort aufgegessen. Saft kam keiner.

Das Kotelett war zu Tode gebraten, saft- und kraftlos mit starken Röstaromen auf der Unterseite.
Die Spaghetti waren einfach nur scheusslich. Die Haut der Auberginen war komplett verkohlt, so dass das ganze Gericht wie Kohle schmeckte.
Ich tauschte mit meiner Frau, weil wir Hunger hatten und hofften, das jeweils andere Gericht sei besser!
Mittlerweile quengelte Junior, er sei hungrig. Also fragte ich, ob es „seconds“, also Nachschlag gab. Ja, selbstverständlich. Die Marge bei den Nudeln muss trotz Salat und kleinem Saft, den es dann später gab, enorm sein. Die Nudeln werden nur durch die Tomatensosse gezogen, vielleicht bleiben 10 gr Fleisch hängen. Aber Recht hat er: Gerade unsere Kinder essen zu viel Fleisch! Wir bestellten dann noch eine Kugel Eis für Junior und einen Saft. Wir hatten vergessen, dass dieser ja inklusiv war.

Der Kellner fragte uns, wie es schmeckte, war aber nicht sonderlich interessiert und empfahl uns stattdessen den Blick in die Dessert Karte. Wir hatten nun aber komplett das Vertrauen verloren und verlangten die Rechnung. Wir wollten den Besuch unter Erfahrung abbuchen und nicht wieder hin.

Aber die Rechnung erstaunte uns dann doch. Die 2. Portion Spaghetti wurde voll als Kindermenü berechnet. Nun verlangte ich nach der Geschäftsführerin. Der tat alles ganz schrecklich leid. Dass wir so schlecht gegessen haben, so etwas kommt sonst nie vor und zog die beiden Kindermenüs von der Rechnung ab. Warum die Kindermenüs? Keine Ahnung.

Wir zahlten dann die 28 Euro, rundeten sogar auf 30 auf. Flughafen ist nun mal schlecht und teuer. Wir haben keine bösen Gefühle, werden aber auch nicht noch einmal dort essen gehen.

Danach holten wir uns bei Pret-a-manger 2 Sandwichs und 2 Salate. 14 Pfund. Wir aßen es im Flugzeug. Alles war richtig lecker. Wir wissen, was wir in London in der Zukunft machen werden!

Gucken Sie sich auf Facebook die Fotos an:
www.facebook.com/media/set/?set=a.10151590693278124.1073741845.168996673123&type=3

Die Homepage von Jamie’s Italian:
www.jamieoliver.com/italian/home

Unsere Empfehlungen für London:
The Ledbury: www.gourmet-report.de/artikel/344479/The-Ledbury/ – vielleicht Londons bestes Restaurant
Für Fish & Chips empfehlen wir das Andaz in der Liverpool Street: www.kochmesser.de/component/name,Fish-Chips/option,com_gourmet/task,article/id,344127
Plum Valley: leckerer Kantonese im Chinatown – durchgehend Dim Sum, günstig:
http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151588901558124.1073741844.168996673123&type=3
Mandarin Oriental – Dinner bei Heston Blumenthal – super relaxed und oberlecker: www.gourmet-report.de/artikel/344476/London-preiswert-fuer-Feinschmecker/

Wie viel Trinkgeld gibt der Gast?

Versicherung

Trinkgelder sind guter Brauch in Restaurants, in denen man gut bedient und beköstigt wird. Bookatable udn Gourmet Report sagen, welche Trinkgeld-Regeln in der deutschen Gastronomie gelten

Gute Arbeit sollte belohnt werden. Im Restaurant bedeutet das:
zuvorkommender Service und eine gute Küche – Leistungen, die üblicherweise mit einem angemessenen Trinkgeld anerkannt werden. Doch wie viel Euro sind dabei angemessen? Und was, wenn das Essen so gar nicht schmeckt und der Kellner eher unhöflich bedient?

Das Essen war preiswert! Wir verliessen das Restaurant beglückt und würden jederzeit wieder herkommen!

Die „Zehn-Prozent-Regel“ – immer auf der sicheren Seite
Wer sich an der Höhe der Rechnung orientiert und etwa zehn Prozent dieser Summe für sein Trinkgeld ansetzt, ist prinzipiell gut beraten. Gemäß einer aktuellen Gastronomen-Umfrage von Bookatable gaben die meisten befragten Restaurantbesitzer an, dass gut drei Viertel ihrer Gäste zwischen sieben und zehn Prozent Trinkgeld bezahlen. Ausnahme: Bei Rechnungen über 100 Euro sinkt der gängige Prozentsatz. Dann zahlen die Gäste nur noch fünf Prozent im Durchschnitt. Jedoch im Fine Dining und im Sternereich geht es wieder auf 10 % hoch, da hier in der Regel der Service mehr als perfekt ist und viele Kellner sich das Trinkgeld teilen müssen. Auch 15 % sind im Sternerestaurant nicht unüblich.

Unzufriedenheit spiegelt sich im Trinkgeld wider
Grundsätzlich gilt: Trinkgeld ist keine Pflicht! Wenn Service und Essen so gar nicht nach dem Geschmack des zahlenden Gastes waren, ist Kritik durchaus angebracht. Diese Kritik lässt sich wunderbar über das Trinkgeld ausdrücken – nämlich dann, wenn der Gast komplett auf dieses verzichtet. Wichtig: zusätzlich die Kritikpunkte sachlich und ruhig gegenüber dem Kellner oder Gastronom vertreten.

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.
Man kennt das: Die Rechnung beträgt 12,40 Euro, was viele Gäste dazu animiert, auf 14 Euro aufzurunden. Das kann zu viel sein und ist nicht zwingend notwendig. Eine solche Summe auf 13,60 Euro zu erhöhen, liegt immer noch innerhalb der Zehn-Prozent-Regel und ist eine ausreichende Anerkennung für Service und Essen.

Anerkennung wird bar bezahlt
Restaurantgäste, die mit Kreditkarte zahlen, sollten immer darauf achten, das Trinkgeld in bar zur Rechnung zu legen. Hintergrund: So fallen keine Gebühren für den Restaurantbetreiber an und der volle Betrag geht an die Servicekraft, die sich die Anerkennung schließlich auch verdient hat.

Trinkgeld ist eine persönliche Anerkennung
Viele Gäste lassen das Trinkgeld für ihren Kellner auf dem Tisch liegen – wie oft im Ausland üblich – und verlassen anschließend das Restaurant. Das gilt in Deutschland als unhöflich. Denn: Jedes Trinkgeld ist eine persönliche Anerkennung für die geleistete Arbeit und diese sollte auch ebenso übergeben und von einem freundlichen „Dankeschön“ begleitet werden.

Auch für Geschäftsleute gilt: auf die Quittung verzichten
Viele Geschäftsleute setzen die Kosten für ein Mittagessen steuerlich ab – ihr gutes Recht. Nur sollte in diesem Fall darauf verzichtet werden, eine spezielle Quittung auch für das Trinkgeld zu verlangen. Das erweckt den Eindruck, dass das Trinkgeld keine Anerkennung ist, sondern nur aus Eigennutz vergeben wird. Lösung: Auf jeder Bewirtungsquittung gibt es einen Platz, auf dem das Trinkgeld nachträglich eingetragen werden kann.

Mit Unterstützung von  http://www.bookatable.de/blog

Zumutbare Vorkommnisse beim Restaurantbesuch

Über acht Millionen Deutsche geben an, häufig Essen zu gehen. Sogar über 48 Millionen gehen mindestens ab und zu ins Restaurant. Was sie sich davon versprechen? Meist gute Speisen in netter Gesellschaft – einfach eine schöne Zeit! Doch was ist, wenn das Essen gar verdorben ist, oder der Kellner Rotwein über die Hose des Gastes schüttet? ARAG Experten geben Auskunft, welche Rechte ein Gast im Restaurant besitzt.

Ungenießbares nicht bezahlen

Wer tatsächlich ungenießbares Essen erhält, muss natürlich nichts dafür bezahlen. Allerdings muss dieser Zustand nachweisbar und die Reklamation nicht auf das persönliche Geschmacksempfinden des Restaurantbesuchers zurückzuführen sein. Ein pauschales Meckern, es habe nicht geschmeckt, reicht nicht aus (LG Düsseldorf 22 S 136/92). Demnach können objektiv versalzene, rohe oder angebrannte Speisen ohne Wenn und Aber zurückgegeben werden – und zwar möglichst rasch. Wer erst isst und sich dann beschwert, kann den Preis nicht mehr mindern (LG Freiburg, Az. 3 S 85/71). Im Beschwerdefall muss der Gast dem Wirt die Möglichkeit zum Nachbessern einräumen. Dabei kann er ihm auch eine angemessene Frist von beispielsweise 15 Minuten setzen. Geht auch der zweite Versuch daneben, kann der Gast ohne zu zahlen von seiner Bestellung Abstand nehmen. Gar nicht zumutbar sind übrigens Fremdkörper wie Schnecken oder Käfer im Essen – in einem solchen Fall muss der Gastwirt auch keine Nachbesserungschance erhalten. Für vorher verzehrte Speisen oder Getränke muss er dennoch löhnen.

Verdorbenes = Schadenersatz?
Sollte ein Gast etwas offensichtlich Verdorbenes serviert bekommen, ist die Sache einfach: nicht essen, sondern zurückgehen lassen. Hat er berechtigten Zweifel an der Güte der dargereichten Lebensmittel kann er im äußersten Fall auch das Ordnungsamt einschalten und bitten, das Restaurant zu überprüfen. Doch das Problem an verdorbenen Lebensmitteln ist, dass man sie eben häufig nicht erkennt und dann nach dem Verzehr erkrankt. In einem solchen Fall kann man Schadenersatz und Schmerzensgeld geltend machen, allerdings muss nachgewiesen werden, dass die Erkrankung nachweislich vom Verzehr des dargebotenen Essens stammt. Dies funktioniert am besten, wenn mehrere Personen, die das gleiche zu sich genommen haben erkranken – beispielsweise nach einer größeren Feier. Ansonsten ist der Nachweis schwer zu erbringen, da Magen-Darm-Beschwerden viele Ursachen haben können.

Verletzungen beim Verzehr
Immer wieder kommt es vor, dass sich Fremdkörper im Essen befinden und sich der Gast durch beherztes Zubeißen seine Zähne beschädigt. Geschieht derartiges ist derjenige im Vorteil, der den Gegenstand des Übels noch vorweisen kann – zwecks Beweismittelsicherung. Ohne einen Beweis nämlich kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich beispielsweise im Fleisch ein Stein oder ähnliches verbarg, der Schuld am Verlust des ausgebissenen Zahnes war (BGH, Az.: VIII ZR 283/05). Bei einem eindeutigen Nachweis ist laut ARAG Experten Schadenersatz fällig. Doch Achtung bei Wildgerichten: mit einem Schrotkorn im Fleisch kann hier durchaus gerechnet werden. Daher musste ein Gastwirt auch nur für drei Viertel der Zahnbehandlungskosten eines Gastes aufkommen, das letzte Viertel blieb diesem selbst überlassen (AG Waldkirch, Az.: 1 C 397/99).

Kellnerfehler
Landet Rotwein oder ähnliches auf der Garderobe eines Restaurantbesuchers haften eigentlich Kellner und Wirt gemeinsam. In den meisten Fällen jedoch hat der Gastwirt eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die einen solchen Schaden übernimmt. Dazu muss der Gast lediglich die Rechnung der Reinigung einreichen, das ist meist unproblematisch.
Problematisch wird es wieder bei dem Einhalten gewisser Zeiten. Wie lang Wartezeiten auf das Essen wirklich sein dürfen, ist nirgends fest geregelt, wissen die ARAG Experten. Allerdings lässt sich auf ein paar Erfahrungswerte zurückgreifen. Während zwanzig Minuten Wartezeit im Imbiss lang sind, ist in einem gehobenen Restaurant unter Umständen auch eine Stunde Wartezeit zumutbar. Beim Mittagessen unter Zeitdruck gilt wiederum eine andere Toleranzgrenze als abends. In zwei vorliegenden Fällen durften die Betroffenen nach eineinhalb bzw. zwei Stunden ihren Rechnungsbetrag um 20 bzw. 30 Prozent mindern (AG Hamburg, Az. 20 a 275/73, LG Karlsruhe, Az. 1 S 196/92). Auf die Rechnung dagegen muss nicht so lang gewartet werden: Nach 15 Minuten und mehrfacher Aufforderung darf man das Restaurant verlassen. Doch sollte man seine Personalien hinterlassen, damit der Wirt die Rechnung per Post zustellen kann. Ansonsten droht der Vorwurf der Zechprellerei.

Reklamieren im Restaurant

Versalzenes Essen, ewiges Warten auf die Rechnung: Wer in einem Lokal Essen und Getränke bestellt, schließt einen Vertrag und wie bei anderen Verträgen hat man bei Mängeln auch Rechte. Univ.-Doz. Dr. Martin Kind hat gemeinsam mit dem Testmagazin KONSUMENT einen Überblick zu Rechten und Pflichten des Gastes im Restaurant zusammengestellt.

Dieser kann ab dem 27.9. im Oktober-KONSUMENT und ab sofort in einer Langfassung auf www.konsument.at nachgelesen werden.
Muss man kaltes, versalzenes oder anderweitig mangelhaftes Essen akzeptieren?

Kein Gast muss kaltes, versalzenes, angebranntes oder offensichtlich mangelhaftes Essen akzeptieren. Vorausgesetzt er reklamiert „angemessen“. Das heißt, nicht erst beim Zahlen, sondern möglichst rasch nach den ersten Bissen oder dem ersten Schluck. Wer zunächst isst (und damit annimmt) und erst später rügt, verwirkt in der Regel auch sein Recht auf Ersatz oder Preisminderung. Pauschales Maulen, es habe nicht geschmeckt, reicht für die Geltendmachung der „Mängelrüge“ nicht aus.

Darf man denn einfach gehen, wenn trotz wiederholter Aufforderung die Rechnung nicht kommt?
Jein. Bevor man aber im Lokal „Wurzeln schlägt“, sollte man laut und deutlich innerhalb von 30 Minuten vom Wirt mindestens dreimal die Rechnung verlangen. Passiert dann noch immer nichts, kann man gehen. Doch Vorsicht! Zahlen muss man trotzdem. Will man sich nicht dem Vorwurf der Zechprellerei aussetzen, muss man daher Name und Anschrift hinterlassen, damit der Wirt die Rechnung zuschicken kann.

Ist im Restaurant Geld für die Toilette zu bezahlen?
Nein. Man kann, muss aber nicht der Aufforderung eines Toilettengeldes nachkommen. Der Wirt hat eine kostenlose Toilette anzubieten. Jenen Personen, die keine Gäste sind, kann der Wirt die Nutzung der Toiletten aber verweigern.

Ist für ein Glas Leitungswasser zu zahlen?
Das hängt davon ab, wo man es bestellt. In manchen Ländern ist es üblich, dem Gast eine Karaffe Wasser zum Essen kostenlos hinzustellen. In Österreich hat man keinen Anspruch auf ein kostenloses Glas Wasser. Der Wirt kann selbst einen Preis bestimmen. In der Praxis wird das Wasser aber meist nicht auf die Rechnung gesetzt.

Weitere Informationen zum Thema gibt es ab dem 27.9. im Oktober-KONSUMENT und ab sofort in einer Langfassung auf www.konsument.at.

Eric Ripert, der Menschenfreund

Eric Ripert ist der Inhaber und Küchenchef des Dreisterne Restaurants LE BERNARDIN in New York City – in seinem Restaurant herrscht Jackenzwang und Turnschuhverbot und eine Atmosphäre der Zufriedenheit und Glückseligkeit – Drei Gang Lunch Menü ab 45 $

New York, das ist neben Kultur auch die amerikanische Eiseskälte, aber auch die Stadt der Mäzene. Viele möchten einfach nur helfen.
Einer – ein besonders Erfolgreicher – ist der aus Antibes stammende Drei Sterne Koch Eric Ripert.

Ripert steht der CITY HARVEST, einer Art New Yorker Tafel, vor. Mehr Infos unter www.cityharvest.org .

Ja, es ist eine sehr merkwürdige Restaurantkritik, die nicht beim Restaurant anfängt, sondern beim Inhaber-Küchenchef. Er ist aber auch ein Besonderer.

Das Le Bernardin liegt zentral in einem Neubau im Theaterviertel, direkt um die Ecke der Radio City Music Hall. Es ist ein modernes, geschmackvolles Restaurant und ziemlich groß. Man reserviert über das Internet – www.le-bernardin.com . Anders als in Deutschland besteht eine Kleiderordnung: Formal, d.h. z.B. Herren nur mit Jacket, keine Turnschuhe. Das ist erst einmal recht irritierend, wenn man dann selber im Restaurant ist, ist es doch schön, wenn alle irgendwie feierlich angezogen sind.

Unser erster Tisch war direkt am Eingang, er gefiel mir nicht. Wir bekamen daraufhin einen super schönen Ecktisch mit Blick übers ganze Restaurant.
Auf die Frage, was wir trinken wollen, antworteten wir „Eiswasser“, also Leitungswasser. Das war das normalste der Welt für den Kellner.
Es gibt drei Menüs. Ein Dreigang (70$), ein festes Sechsgang (145$) und ein Achtgang Degustationsmenü (195$ – alle zzgl. Tax & Tipp). Wir wollten selber aussuchen und wählten deswegen zu zweit 3x das Dreigang Menü zum Teilen.

Zuerst erhielten wir als Gruß aus der Küche eine ziemlich große Portion schottischen Wildlachssalat. So lecker, den hätte ich mir am liebsten einpacken lassen und zum Frühstück gegessen. Wir hatten:
Vorspeisen:
STRIPED BASS (Wolfsbarsch)
Wild Striped Bass Tartare; Baby Fennel, Crispy Artichoke, Black Olive Oil and Lemon
ein ganzer stark Gang!

ALBACORE
LB Albacore Confit „En Salade“; Bibb Lettuce, Deviled Quail Egg, Liquid Black Olive, Preserved Tomato and Pepper
ein Superbild, aber nicht so interessant wie der Wolfsbarsch

OCTOPUS
Charred Octopus „a la plancha“; Green olive and Black Garlic Emulsion, Sundried Tomato Sauce Vierge
Der beste Octopus, den wir jemals hatten

Hauptgerichte:
SKATE (Rochen)
Baked Skate “En Papillote”; Pickled Chanterelles, Baby Turnips,“Green Marinière”
Der Rochen begeisterte meine Partnerin besonders, so das wir gleich wieder zurücktauschten

BLACK BASS
Crispy Black Bass; Roasted Shishitos and Acorn Squash “Ceviche”,Peruvian Chicha Sauce
Perfekter Fisch für mich, die Gattin bevorzugte den Rochen

MONKFISH (Seeteufel) Roasted Monkfish; Wilted Mustard Greens-Daikon “Sandwich”, Adobo Sauce
einfach perfekt

Deserts:
„PIÑA COLADA“
Coconut-Rum Gelée, Roasted Pineapple Sorbet, Cilantro
gelungen

CHOCOLATE-PEANUT
Madagascan Chocolate Ganache, Peanut Mousse, Salted Caramel Ice Cream
Mein Lieblings Desert – schöner Kontrast ist die leicht salzige Eiskrem.

STRAWBERRY MASCAPONE
Strawberry Mouse, Mascarpone, Strawberry Sorbet
Der Favorit der Gattin

Als Weinbegleitung hatten wir eine Flasche 2010 Grünen Veltliner von der Schlosskellerei Gobelsburger für 50 $ +. Ein angenehmer Wein.

Der Service war umsichtig und immer da, wenn man ihn brauchte, ohne aufdringlich zu sein. Perfekt.

Das Publikum ist bunt gemischt. Viel wirklich alter Manhattan- und Long Island Geldadel, Geschäftsleute, Chinesen, Touristen, selbst eine Familie mit 3 kleinen Kindern. An einem Tisch saßen Großkotze. Bunt und angenehm gemischt. Eine gute Atmosphäre im Restaurant. Feierlich, aber nicht steif. Zufrieden und glücklich wirken die Menschen im Le Bernadin. Gäste wie Mitarbeiter.

Im Restaurant gibt es gratis ein schnelles WLAN für die Gäste. Warum hat das niemand in Deutschland? Es ist besonders gut, wenn man die Speisekarte übersetzen muss oder wissen Sie was „Skate“ ist?

Nach einem guten Cappuccino verlangten wir nach der Rechnung. Die kam nicht, aber ein Eis zwischen zwei Keksen. Und wir waren schon so satt. Es war aber schon wieder so lecker.
Machen Sie nicht den gleichen Fehler. Das Dreigang Menü ist zum Lunch wirklich ausreichend! man braucht keine 3x Dreigang Menu zu Zweit.

Ich kalkulierte kurz im Kopf, 3x 70 Euro für die Menüs, 1 Fl. Wein 50 Euro, 9 % Tax ca. 285 $ + 50 $ Tipp. Also unter 300 Euro für das sensationelle Erlebnis. Auf der Rechnung stand aber nur 222 $! ??? Es wurden nur 2 Menüs berechnet. Auf meine Frage warum, meinte der Kellner, man wollte uns eigentlich einen Zwischengang machen, deswegen hat man einfach das dritte Menü storniert.
Da fiel mir nichts mehr ein, außer ein „Danke“. Das ist schon mehr als fair!

Übrigens, ein ganz heißer Tipp. Sie können ohne Anmeldung und Jacke in der Lounge mittags ein Dreigang Menü essen, für gerade mal 45 $. Und davon gibt der großzügige Ripert noch einmal 5 $ an City Harvest. Wir werden probieren, falls wir in der Nähe sind, das Menü zu essen. Leckerer kann Gutes tun nicht sein.

Danke, Eric Ripert & Team für das wirklich schöne Erlebnis!

Noch ein paar Fakten zum Le Bernardin:
110 Plätze im „Main Dining Room“, täglich zwischen 150 – 250 couverts. Sonntags Ruhetag. 140 Angestellte, 45 davon arbeiten in der Küche.
Der Chef-Sommelier ist der Österreicher Aldo Sohm.

Reservierungen können transparent, problemlos und demokratisch über die Webseite getätigt werden.

Wir sind nicht die einzigen, die vom Le Bernadin begeistert sind. Überall erhält Ripert Bestnoten. Das weltgrößte Reiseportal Tripadvisor.com hat nach einer Leserwahl das Bernardin zum beliebtesten Restaurant der Welt gewählt! Siehe www.gourmet-report.de/artikel/342566/Die-10-beliebtesten-Restaurants-der-Welt.html

Fotos zum Besuch finden Sie auf unserer Facebook Seite, mit allen Gerichten: www.facebook.com/gourmetreport

Lesen Sie auch unsere New York Tipps „New York billiger!“: www.gourmet-report.de/artikel/342907/Sparen-in-New-York/

ÖKO-TEST: Zahnzusatzversicherungen

Gute Leistung kostet Geld
Leistungsstarke Zahnzusatzversicherungen sind selten und nicht gerade billig. Dieses Resümee zieht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aus einer aktuellen Untersuchung von 56 Normaltarifen und 27 Kooperationsangeboten, die nur von den Versicherten bestimmter Krankenkassen abgeschlossen werden können.
Für die besten Angebote im Test müssen Frauen rund 30 Euro pro Monat aufbringen, während für Männer die Preise zwischen 25 und 30 Euro liegen. Allerdings sollten die Versicherten mit saftigen Beitragserhöhungen rechnen. Diese sind einerseits darin begründet, dass die Zahngesundheit teurer wird. Andererseits werden viele Tarife ohne Altersrückstellungen berechnet. Das macht sie zwar für jüngere Kunden günstig, doch steigen die Beiträge mit zunehmendem Alter überproportional.

Wer hofft, sich schon zu Beginn der Versicherung seine Zähne sanieren lassen zu können, wird enttäuscht sein. Die Leistungen sind in den Anfangsjahren gering. Die Versicherer übernehmen nur einen Teil der Rechnung. So liegt die durchschnittliche Übernahme der Kosten bei allen Tarifen im zweiten Jahr lediglich bei rund 27 Prozent, während im vierten Jahr fast 36 Prozent ausgezahlt werden.

Zudem bekommt nicht jeder eine Police. Durch eine Gesundheitsprüfung vorab suchen sich manche Versicherungen nur die gesunden Kunden heraus. Teuer kann es auch für Menschen mit Vorerkrankungen werden. Diese müssen mit höheren Beiträgen, Ausschlüssen oder Ablehnung rechnen. Das Fazit: Je früher und je gesünder eine Patient eine Zahnversicherung abschließt, desto höher ist die Chance, einen günstigen Tarif zu erhalten. Doch bis zur ersten Behandlung zahlt der Kunde dann oft jahrelang Prämien ein. Da wäre er oftmals besser gefahren, wenn er das Geld für den Zahnarzt einfach angespart hätte.