Die beliebtesten vegetarischen Restaurants

Fleischarme und gar vegane Ernährung erfreut sich immer größerer Beliebtheit – immer mehr Restaurants bieten den Food-Trend auch auf ihren Speisekarten an. TripAdvisor zeigt eine Auswahl der am besten bewerteten Restaurants Deutschlands mit Schwerpunkt auf vegetarische und vegane Speisen. Der Blick auf die Top Ten-Liste zeigt: Ob regionale Speisen, Produkte in Bio-Qualität oder klassische Gerichte neu aufgelegt: Die grünen Lieblingslokale der TripAdvisor-Community überzeugen in punkto Gemüse-Küche mit besonders viel Raffinesse und Vielfalt und lassen sich in der ganzen Republik und vor allem auch in kleineren Städten entdecken.    

„Wer für den Gaumen etwas Neues ausprobieren möchte, sollte einen Blick auf die am besten bewerteten Restaurants der TripAdvisor-Reisenden werfen, die ein umfassendes Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten bieten. Hier sind einige verborgene Schätze dabei, die Reisende und Einheimische unterwegs am besten über die TripAdvisor-App finden. Durch die „In meiner Nähe“-Funktion werden sie schnell und einfach zu Restaurants in ihrer unmittelbaren Umgebung geführt“, so Susanne Nguyen, Presseverantwortliche bei TripAdvisor.  

Top 10 Restaurants in Deutschland mit Schwerpunkt auf vegetarische und vegane Küche

1. Naturkost Restaurant Tie, Coburg – 5 von 5 Bewertungspunkten, 24 Reviews
Bereits seit 1984 setzt das „erste Naturkost Restaurant“ Coburgs auf regionale Produkte „für Gourmets“. Viele Gäste schätzen die kreative Speisekarte – ob Kartoffelsuppe mit schwarzen Möhren, Rote Bete Scheiterhaufen mit Kastanien überbacken oder fränkischen  Pfefferrahmlinsen. Den Gästen schmeckt es: „Ein Restaurant, das sich völlig vom üblichen Mainstream abhebt. Die klare Ausrichtung auf gesunde Küche und saisonale Produkte wird geschmacklich überzeugend umgesetzt.“

2. Soup & Soul Kitchen, Goslar – 5 von 5 Bewertungspunkten, 64 Reviews
Im Haus der historischen Dampfbäckerei ist dieses Lokal in Goslar untergebracht, das auf vegetarische und vegane Suppen, Pasta und Salate sowie Bio-Weine zu souligen Klängen setzt. Besucher schwärmen von der Kochbananen-Ingwer-Suppe, dem Karottenbrot und den Nudeltaschen mit Ziegenfrischkäse. Auch Allergiker werden hier fündig: „Mein Wunsch –gluten- und laktosefrei – war überhaupt kein Problem. Vielseitige Karte. Wirklich außergewöhnlich gut“, so ein Gast auf TripAdvisor.

3. Symbiose, Leipzig –  4,5 von 5 Bewertungspunkten, 37 Reviews
Das kleine Lokal hat sich auf vegane Speisen und Getränke in Bio-Qualität spezialisiert. So finden sich auf der Speisekarte zum Beispiel Tofu-Filets mit veganer Zitronenbutter, Karotten-Gemüsebällchen oder hausgemachte Basilikum-Dinkel-Crêpes. “Perfekter Abend – nicht nur für Veganer – Der Service im  Symbiose ist sehr gut, die Speisen waren sehr lecker und waren auch optisch ansprechend gestaltet. Auf Wunsch erhält man die Rezepte der gewählten Speisen – Ideal zum Nachkochen!“

4. KARIN’s , Erding – 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 69 Reviews, Zertifikat für Exzellenz   
Der Kopf und Namensgeberin dieses kleinen Restaurants im Münchner Umland ist Karin. Als Verfechterin der kreativen regionalen Küche, serviert die diese oftmals sogar persönlich. „Die Zusammenstellungen sind überraschend und fantasievoll: Süßkartoffel-Orangensuppe, Wirsingroulade mit Gemüsefüllung oder ein Lebkuchen-Parfait. Das kulinarische Highlight war aber definitiv das vegetarische Knödel-Trio! Lecker! Wir können Karin’s sehr empfehlen – gerade für Vegetarier, die es in Bayern nicht gerade leicht haben“, so ein Gast in seiner TripAdvisor-Bewertung.

5. Let It Be – Vegan Creperie, Berlin – 5 von 5 Bewertungspunkten, 32 Reviews   
Freunde von fleischlosen Burgern und Crêpes, die nach großen Künstlern und Berühmtheiten benannt sind, kommen in diesem Lokal in der Treptower Straße auf ihre Kosten. So zeigen sich internationale Gäste auf TripAdvisor begeistert vom „Mike Tyson BBQ (Soja) Steak Burger“. Ein Gast aus England: „Sehr freundlich, sehr leckere hausgemachte Speisen. Ganz einfach die besten Burger und Crêpes. Interessante Auswahl an Getränken. Ein klasse veganes Restaurant in Berlin!“

6. Pizza Bande, Hamburg – 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 88 Reviews  
Zwischen Kiez und Hamburger Hafen liegt die Pizzabande, die sich auf den Teigfladen in kreativen Formen spezialisiert hat und auch vegetarische und vegane Variationen anbietet: zum Beispiel Pizza mit Büffelmozzarella, Granatapfelkerne und Sesamsoße. „Noch nie habe ich in den mehr als drei Jahren, die ich nun vegan esse, eine so leckere Pizza gegessen. Man kann sie selbst zusammenstellen und Willemsburger Pizzaschmelz (veganer Käse) oder Sesamtopping stattdessen auswählen. Ganz normale Preise“, so ein User auf TripAdvisor.

7. Patta, Berlin – 5 von 5 Bewertungspunkten, 66 Reviews     
In diesem Friedrichshainer Lokal dreht sich alles um die Kartoffel, genauer gesagt um Kumpir, die  Ofenkartoffel türkischer Art. Sie wird in einem speziellen Ofen gebacken, dann püriert und mit speziellen Saucen und Zutaten abgerundet – wie Couscous mit Granatapfel, Safranrüben oder Gegrillte-Paprika-Auberginen-Paste. „Es muss nicht immer Döner sein, auch nicht immer ein veganer Burger. Die  Kartoffelgerichte sind lecker angerichtet, riechen gut, Geschmackserlebnis positiv.“

8. Zodiac, Essen – 4,5 von 5 Bewertungspunkte, 56 Reviews   
Das Restaurant, das es bereits seit den 1987 gibt,  bietet vegetarische Speisen aus zwölf Ländern und Pizza in vegan-vegetarischen Variationen an. Auch hausgemachte Getränke finden sich auf der Speisekarte. „Sehr schönes und besonderes Ambiente, angenehm gastfreundliche Bewirtung, sehr leckere und appetitlich servierte Biovollwertgerichte iranischen, indischen, türkischen, marokkanischen, chinesischen…Ursprungs, wir gehen bestimmt bald wieder dorthin“, urteilt ein begeisterter Gast.

9. Leaf, Hamburg – 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 58 Reviews  
Das vegane Restaurant setzt auf Zutaten aus der Hamburger Region, Bio-Qualität und eine Küche, die von internationalen Einflüssen inspiriert ist. Das Ergebnis ist zum Beispiel eine Bärlauch-Suppe mit Zitronensahne und Ocean-Jelly-Tatar oder Nari Auberginen und Pastinaken-Steckrüben-Puffer auf Curry-Mangoldbett mit Kirsch-Portwein-Sauce. „Großartiges Restaurant, tolle Bedienung, super leckeres Essen! Können wir 100%ig weiterempfehlen. Essen ist außergewöhnlich lecker, kreativ, und auch als vegan-verwöhnten Berliner eine Reise wert“, so eine Bewertung auf TripAdvisor.

10.  Momos, Berlin – 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 125 Reviews
Momos sind Teigtaschen, die ursprünglich aus der Himalaya-Region stammen und die die Gründer dieses kleinen Lokals am Prenzlauer Berg auf einer Reise durch Nepal entdeckt haben. In Berlin bieten sie die Teigtasche mit Gemüsefüllungen in Bio-Qualität an, ob gebraten oder gedämpft. „Ich habe mich durch die Auswahl an veganen Teigtaschen gegessen. Die Füllungen sind einfallsreich und geschmacklich sehr lecker. Das Personal war auch sehr hilfsbereit. Ich komme wieder!“

TripAdvisor ist die weltweit größte Reise-Website*. Reisende können Millionen von Bewertungen und Meinungen lesen und ihren nächsten Trip buchen: www.tripadvisor.de.

Familie Essl, Landgasthaus Winzerstüberl

Die 18. Ausgabe der Veranstaltung „Ein Fest für die Wirte“ der Niederösterreichischen Wirtshauskultur versprach im Vorfeld einiges, und hielt alles. Im Mittelpunkt standen erwartungsgemäß die heimischen Wirtinnen und Wirte, die einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Kochkultur in Niederösterreich leisten. Gebührend gefeiert und ausgezeichnet wurden eben diese am Montagabend, den 25. Jänner 2016 vor rund 500 Festgästen aus dem Tourismus-, Wirtschafts-, Medien- und Kulinarik-Bereich in der ehemaligen Reitschule von Schloss Grafenegg. Gleich 52 der rund 230 Mitgliedsbetriebe der Wirtshauskultur können sich über den Titel „Top-Wirt 2016“ freuen. An Spannung kaum zu überbieten war das „Grand Finale“, wo die Besten der Besten in den Kategorien „EinsteigerIn des Jahres“, „AufsteigerIn des Jahres“ und „Top-WirtIn des Jahres“ von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav prämiert wurden.

„Eine gewichtige Auszeichnung, die den hohen Qualitätsanspruch unserer Wirtinnen und Wirte eindrucksvoll hervorhebt. Unsere heimischen Wirtshauskulturbetriebe prägen unsere kulinarische Landkarte maßgeblich mit. Sie sind eine impulsgebende Drehscheibe und tragen dazu bei, dass wir auch über die Grenzen hinaus als das ‚Land für Genießer‘ wahrgenommen werden“, sagt Pröll.

„Die Jury hatte kein leichtes Unterfangen, bei so viel gebotener Qualität der verschiedenen Wirtshauskulturbetriebe die Allerbesten zu küren. Den Ausgezeichneten in diesem Jahr sei herzlich gratuliert, sie zählen zu den Vorzeigebetrieben Niederösterreichs und machen unser Land kulinarisch so unverwechselbar“, sagt Tourismuslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav.

Top-Jury testet kompetent und anonym
Um diese mit ungemeiner Strahlkraft versehene Auszeichnung zu erhalten, bedarf es neben dem hohen Qualitätsanspruch in der Küche einer Vielzahl an zu erfüllenden Kriterien der Wirtshauskulturbetriebe. Ein fachkundiges Tester-Team hat die kulinarischen Aushängeschilder Niederösterreichs besucht und bewertet, selbstverständlich anonym und unbemerkt. Getestet wurden u.a. das Ambiente, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, regionale und saisonale Speisen und Getränke. Auf die liebevollen Details wurde besonders geachtet: Denn selbstproduzierte Säfte und eingelegtes Gemüse, attraktiv zusammengestellte Speisekarten, hausgebackenes Brot und ein Mehr an Gastfreundschaft können da schon einen wesentlichen Unterschied ausmachen. Für die handverlesene Jury wahrlich keine leichte Aufgabe, daraus die oder den SiegerIn zu küren.

Die PreisträgerInnen des Jahres 2016:
„Top-Wirt des Jahres 2016“ und wichtiger kulinarischer Repräsentant für Niederösterreich: Familie Essl vom Landgasthaus Winzerstüberl aus Rührsdorf 17 in 3602 Ros-satz. Tel.: +43 2714/6384 / www.winzerstueberl.at

In der Kategorie „Einsteiger des Jahres 2016“ sicherten sich Katharina und Georg Stocker, vom Stockerwirt, Rohrberg 36, aus 2392 Sulz im Wienerwald den Titel.
Tel.: +43 2238/82590 / www.stockerwirt.com

Zum „Aufsteiger des Jahres 2016“ wurde Markus Bsteh vom Gasthaus mit Gästehaus Bsteh aus 2064 Wulzeshofen im Weinviertel gewählt.
Tel.: +43 2527/203 / www.bsteh.at

Als Jurymitglied und Geschäftsführer der Niederösterreich-Werbung war Prof. Christoph Madl, MAS, anwesend, der nicht nur den PreisträgerInnen gratulierte, sondern auch den besonderen Rahmen der Veranstaltung hervorhob: „Das Fest für die Wirte bietet den WirtInnen eine festliche aber entspannte Atmosphäre, um ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen und voneinander zu profitieren. Für uns ist diese Veranstaltung eines der schönsten Feste des Jahres. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön für Ihr Engagement“, so Madl.

Kulinarische Höchstgenüsse
Einmal mehr zeigten sich die Mitglieder der Niederösterreichischen Wirtshauskultur als große Familie und bewiesen noch größeren Zusammenhalt. Die Vorjahressieger und Nominierten zeichneten an diesem Abend an gleich drei Kochstationen für eine kulinarische Sinnesreise verantwortlich. Tatkräftig unterstützt wurden sie von den GOLD Zauberlehrlingen der Wirtshauskultur.
In diesen Genuss kamen eine Vielzahl an prominenten Galagästen wie Spartenobmann für Tourismus und Freizeitwirtschaft WKNÖ, Mario Pulker, Werner Auer, Luzia Nistler, Gerhard Zadrobilek, Stefanie Schwaiger, Toni Pfeffer, Michael Hatz und Eva Vaskovich-Fidelsberger.

Tolle Unterstützung kam von den Partnern: Die Waldviertler Privatbrauereien Zwettler und Schremser servierten verschiedene Biersorten, feine Weine von Lenz Moser und Morandell. Frischen Kaffee von Julius Meinl und La Cimbali gab es in der Lounge. Die KASTNER Gruppe, ein langjähriger und verlässlicher Partner der Niederösterreichischen Wirtshauskultur, stellte die Zutaten für die von den Wirtinnen und Wirten zubereiteten Gerichte zur Verfügung, Römerquelle und Almdudler die Softgetränke. Geplaudert wurde traditionell bis weit nach Mitternacht am Würstelbuffet, für die stimmungsvolle Note sorgte die Band „The Unterlagsreben“.

Allgemeine Informationen zur Niederösterreichischen Wirtshauskultur unter: www.wirtshauskultur.at

NEXT ORGANIC BERLIN am Sonntag

In einer der imposantesten Locations der Hauptstadt, der Haupthalle des Flughafens Berlin Tempelhof, kommen am 10. Mai 2015 auf 4.500 qm Entscheider und Multiplikatoren aus Hotellerie, Gastronomie, Catering, Naturkost- und Feinkosthandel zusammen. Mehr als 180 Aussteller, davon viele kleine Manufakturen, präsentieren auf der Food-Fachmesse NEXT ORGANIC BERLIN die neuesten Produktinnovationen. „Was morgen kommt, entscheiden wir heute. Wir inspirieren Macher aus allen Ernährungsbereichen dazu, gemeinsam neue regionale Food- und spannende Produktkonzepte zu entwickeln.“ Davon ist der Initiator der genussorientierten Fachmesse, Jiro Nitsch, überzeugt. Der Erfolg gibt ihm recht: Bereits zum dritten Mal vernetzt die Plattform, nachhaltiges, ethisches und biologisch-landwirtschaftliches Handwerk mit Einkäufern aus der Gastronomie und dem Feinkosthandel.

Die NEXT ORGANIC BERLIN hat sich seit 2013 immer weiter professionalisiert: Ausstelleranfragen steigen,  Fachvorträge und Workshops nehmen einen großen Stellenwert ein – und auch der Show- und Schulungscharakter ist gewachsen. Die Veranstaltung ist nicht nur eine „Ausstellung verschiedener Ideen und Produkte“. Sie ist zu einem wichtigen Aushängeschild für eine ganze Branche gereift. Hieraus resultiert wirtschaftliches Wachstum und Vielfalt, Stärkung der landwirtschaftlichen Regionen und seiner Öko-Betriebe, Einhaltung der Tierwürde sowie eine wichtige Schärfung des Bewusstseins für gute, nachhaltige Lebensmittel beim Verbraucher.

Themenschwerpunkte 2015: Raw Food, Fleisch und der Erzeugermarkt
Healthy Raw Food, verantwortungsvoller Umgang mit Fleisch und der Erzeugermarkt „From Farm to Kitchen“ stehen 2015 im Mittelpunkt der Fachmesse. Hierbei präsentieren Experten wie der Wagyu-Züchter und Fleischexperte Lucki Mauer als Fleischbotschafter und Köche wie Boris Lauser als Raw Culinary Artist oder Sophia Hoffmann als vegane Köchin ihre Kreationen in Degustationen, Workshops und Themenrundgängen und informieren über Vielfalt, Einsatzmöglichkeiten und Herkunft von Lebensmitteln. Der Erzeugermarkt „From Farm to Kitchen“ bringt Erzeuger und Manufakturen auf direktem Weg mit Caterern und Gastronomen zusammen – schnell, lokal, ohne langwierige Handelswege. Ein Zukunftsthema für die Branche!

What´s NEW: GASTORGANIC!
GASTORGANIC ist ein neues, interdisziplinäres Netzwerk für die Gastronomie: Hersteller aus dem Food- und Nonfood-Bereich bieten gemeinsam ganzheitliche, nachhaltige Lösungen rund um die Kulinarik in Gemeinschaftsverpflegung, Hotellerie, Gastronomie und Catering. Auf der NEXT ORGANIC BERLIN werden in der Gastrolounge aktuelle Themen wie z.B. „grüne“ Tischkultur „Made in Germany“ oder nachhaltige Gar-Technologien vorgestellt. Kontinuierlich werden unter der Dachmarke GASTORGANIC Workshops, Schulungen, Sales- und Messekonzepte organisiert und dabei zukunftsweisende Food-Themen und Zubereitungstechniken beleuchtet. Die Partnerunternehmen und Förderer des Konzepts sind in der Regel inhabergeführte Unternehmen, die sich aktiv für Nachhaltigkeit engagieren. Kriterien wie Zertifizierungen, Made in Germany, fair-soziale Herstellungsprozesse und eine ökologische Ausrichtung sind in der Zusammenarbeit besonders wichtig.

Die Live-Cooking-Station des Rieber Food Lab, Sponsoringpartner in Sachen nachhaltiger und innovativer Küchentechnik, präsentiert Lucki Maurer, die Gebrüder Eggert und Björn Moschinski, die auch im Deutschen Pavillon auf der Expo 2015 im Oktober 2015 in Mailand ihr Handwerk gemeinsam vorführen werden.

The Food Entrepreneurs Club (FEC) goes NEXT ORGANIC
Der Food Entrepreneurs Club (FEC) vernetzt eine neue Generation passionierter, qualitätsbewusster Food-Unternehmer und bietet eine attraktive Plattform, um sich über Herausforderungen und Möglichkeiten zeitgemäßer Food Betriebe auszutauschen. Anlässlich der NEXT ORGANIC BERLIN wurde ein Begleitprogramm entwickelt. Der FOOD ENTREPRENEURS CLUB präsentiert 3 Panels, 14 Speaker, 6 Experten im Ping Pong-Einzelgespräch und jede Menge praktische Tipps und motivierende Denkanstöße für Food Start-Ups und junge Marken. Bereits zugesagt haben Akteure, wie Christian Baier (Marketing und Unternehmensstrategie Bio Company), Jörg Reuter (Geschäftsführer, Grüne Köpfe), Barbara Kappel-Weber (Inhaberin Barbara´s Küche) Lea Brumsack (Gründerin Culinary Misfits) und Hans Möller (Geschäftsführung, De Öko Melkburen). EXTRA ANMELDUNG ERFORDERLICH!: www.foodentrepreneursclub.com

Start-UP Wettbewerb macht´s möglich: Newcomer wirbeln alteingesessene Foodbranche auf
Zum dritten Mal veranstaltete das Team der NEXT ORGANIC BERLIN bereits im März 2015 den wichtigsten Nachwuchswettbewerb der Foodbranche: Mit fachkundiger Begeisterung und unermüdlichem Verkostungseinsatz kürte eine hochkarätig besetzte Jury aus 45 nationalen und internationalen erfolgversprechenden Bewerbungen absoluter Newcomer, die noch vor dem Markteintritt stehen, vier Gewinner in den Kategorien Speisen, Getränke sowie Dienstleistung. Start-Ups und Gründer erhielten die Chance, einen begehrten Ausstellerplatz auf der NEXT ORGANIC zu gewinnen, sowie einen eintägigen Beratungsworkshop zu Vertriebschancen, Marketingoptimierung, Finanzierungsmodellen, PR und Social Media. Für eine Teilnahme am Wettbewerb wurde eine maximale Transparenz hinsichtlich Inhaltsstoffe, Produktionsort, Nachhaltigkeit, Herkunft und Qualität der Rohstoffe sowie eine bisherige Finanzierung vorausgesetzt.
 
Namhafte Spezialisten aus verschiedensten Geschäftsbereichen des F&B-Segments fanden sich zur Selektion der Sieger-Ideen zusammen: Marketingspezialist und Gründer des Foodlabs “The Science Kitchen” mit Sitz in Berlin, David Marx; der Chefkoch des legendären vegetarischen Restaurants Cookies Cream bzw. Crackers, Stephan Hentschel; der Unternehmensberater, Blogger und ehemalige Geschäftsführer der weltweit größten Foodplattform „chefkoch.de“, Robert Franken; Gastro-Journalist Nikolas Rechenberg, Jury-Mitglied der Berliner Meisterköche und Herausgeber der Online Genussportals „Gourmetwelten“, Martina Merz, seit 25 Jahren Leiterin der umweltorientierten Designagentur „mërzpunkt“ sowie der Produktmanager im Marketing der ersten sozial-ökologischen Bank GLS, Christian Eichbauer, komplettierte das Expertenteam.

Die Gewinner der NEXT ORGANIC Start-Up-Competition 2015 sind:
– „Brüder Gleich“ aus Hamburg, Produkt: Reisgurt – eine Alternative aus Reis zu Joghurts auf Milch- oder Sojabasis in veganer Bio-Qualität
– „Schwarzwald-MISO“ aus Villingen-Schwenningen, Produkt: fermentierte Miso-Gewürzpasten in veganer Bio-Qualität
– „Trenkle Food“ aus Berlin, Produkt: Plantwich – ein veganes Club-Sandwich aus Weizenvollkorn-Toast in veganer Bio-Qualität
Der vierte Gewinner wurde nicht von den Juroren, sondern von der Facebook-Community entschieden. Die meisten LIKES innerhalb einer Woche erhielt Mulaté Organic Chocolates von Chocolate Naive aus Litauen.

Als Premium-Sponsor des Wettbewerbs stiftet die GLS Bank die Preispakete für die vier auserwählten Start-Ups und unterstützt damit die Intention der NEXT ORGANIC BERLIN bei der Förderung junger, vielversprechender Unternehmen nachhaltig.
„Newcomer aus der Food-Branche kämpfen oftmals mit Startschwierigkeiten“, bestätigt Jiro Nitsch. „Banken, Behörden, Vermieter und Investoren verfügen zumeist über ei
ne geringe Berater- und Finanzierungslaune gegenüber innovativen Ideen im Bereich Lebensmittel oder Gastronomie. Die Start-Ups verleihen mit ihren frischen Ideen jedoch nicht nur der Fachmesse – sondern auch dem gesamten Lebensmittelsegment – wichtige Impulse in den Bereichen Kreativität, Nachhaltigkeit und Transparenz.

Veranstaltungsort: 
Flughafen Tempelhof, Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin
Öffnungszeiten: 
Sonntag, 10. Mai 2015 von 10 bis 18 Uhr.
www.nextorganic-berlin.de

Swissôtel Dresden Am Schloss

  TripAdvisor präsentiert die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für Hotels
·         Bestes Hotel Deutschlands ist laut Reisenden das Swissôtel Dresden Am Schloss
 
Herausragender Service, ausgezeichnete Qualität: Dafür stehen die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards für Hotels1. Bereits zum 13. Mal in Folge würdigt TripAdvisor mit dieser Auszeichnung in unterschiedlichen Kategorien 8.151 Unterkünfte in 98 Ländern. Diese basiert auf den Millionen Bewertungen und Meinungen, die innerhalb eines Jahres auf den Seiten der weltweiten Travel-Community gesammelt wurden. Die Travellers‘ Choice Awards spielen für Reisende eine entscheidende Rolle, denn die Mehrheit – 76 Prozent von nahezu 20.000 Befragten2 – vertrauen auf den Hotelaward, wenn es um die Wahl der geeigneten Unterkunft geht.
 
„Mithilfe unserer passionierten Community haben wir einige der weltbesten Hotels rund um den Globus ausfindig gemacht“, sagt Pia Schratzenstaller, Pressesprecherin bei TripAdvisor in Deutschland. „Die Travellers‘ Choice Gewinner dienen als Inspirationsquelle für die Reiseplanung im neuen Jahr 2015. Von glamourösen Luxushotels bis hin zu preiswerten Frühstückspensionen – Reisende können auf TripAdvisor all das suchen, Preise vergleichen und ein Travellers‘ Choice Hotel – oder jedes andere Hotel, das ihren Vorlieben entspricht – buchen.“
 
Die großen und die kleinen Gewinner

Der Blick auf die Liste der zehn besten Hotels Deutschlands in der Kategorie „Top Hotel“ zeigt: Sich mit vielen Extras königlich verwöhnen lassen, können Reisende und Erholungssuchende in allen Regionen der Republik. Großstadt-Charme versprüht der Gewinner in der Top-Kategorie, das Swissôtel Dresden Am Schloss. TripAdvisor Reisende schwärmen hier von den Zimmern mit Blick auf die Frauenkirche. Mit einem Bergpanorama wartet dagegen das Schloss Elmau Luxury Spa & Cultural Hideaway auf, das ebenso wie das badische Brenners Park-Hotel & Spa bei den Gästen aufgrund des umfangreichen Wellness-Angebots beliebt ist. Außerdem reihen sich drei Häuser in der Hauptstadt sowie zwei Hotels aus Hamburg in die Top Ten-Liste.

„Zum zweiten Mal in Folge dürfen wir uns über die Travellers‘ Choice Auszeichnung als bestes Top Hotel Deutschlands freuen. Das erfüllt uns mit besonderem Stolz und zeigt, dass die Gäste unser Engagement für einen exzellenten individuellen und zuvorkommenden Service nach wie vor sehr schätzen“, sagt Kevin Furrer, General Manager im Swissôtel Dresden Am Schloss. „Dass wir Awards in gleich mehreren Kategorien gewonnen haben, spornt uns zudem an, weiterhin alles dafür zu geben, um auf der Basis unserer Schweizer Qualität, die bei den Swissôtels weltweit als Synonym für Lebensqualität steht, unsere Gäste jeden Tag aufs Neue glücklich zu machen.“

Zur richtigen Zeit buchen und sparen: Wer zeitlich flexibel ist, kann den Geldbeute entlasten. Eine durchschnittliche Übernachtung3 im Swissôtel Dresden Am Schloss ist im Februar mit zirka 115 Euro am günstigsten. Auch im The Madison Hamburg ist die Übernachtung im zweiten Monat des Jahres am günstigsten, mit 162 Euro pro Übernachtung im Mittel. Bei fünf der zehn besten Top Hotels ist dagegen November der Monat mit den preiswertesten Hotelraten. So lässt sich eine Novembernacht zum Beispiel im Das Stue oder BEST WESTERN PLUS Berghotel Rehlegg mit rund 200 Euro verbringen.

Top 10 „Top Hotels“ in Deutschland :4

1.    Swissôtel Dresden Am Schloss, Bewertungen (1.115), Fotos (305), Zimmertipps (54)

2.    Schloss Elmau, Bewertungen (409), Fotos (222), Zimmertipps (23)

3.    Brenners Park-Hotel & Spa, Baden-Baden, Bewertungen (347), Fotos (180), Zimmertipps (19)

4.    Park Hyatt Hamburg, Bewertungen (1.092), Fotos (617), Zimmertipps (14)

5.    Regent Berlin, Bewertungen (782), Fotos (748), Zimmertipps (6)

6.    Das Stue, Berlin, Bewertungen (416), Fotos (786), Zimmertipps (16)

7.    BEST WESTERN PLUS Berghotel Rehlegg, Bewertungen (381), Fotos (226), Zimmertipps (51)
8.    Hotel de Rome, Berlin, Bewertungen (483), Fotos (221), Zimmertipps (7)

9.    The Madison Hamburg, Bewertungen (514), Fotos (737), Zimmertipps (20)

10.   Alpenhotel Zechmeisterlehen, Bewertungen (91), Fotos (39), Zimmertipps (17)
 

Ein Hotel mit besonderen Qualitäten muss aber nicht notwendigerweise groß sein: Das beweist der Blick in die deutsche Top Ten-Gewinnerliste in der Kategorie „Kleine Hotels“. Diese heben sich vor allem durch die Historie und Architektur der Häuser ab, denn auffallend oft finden sich Burghotels in der Liste der zehn Besten. Auch die Nummer eins – das Herrnschlösschen – überzeugt viele Besucher durch den Hauch vergangener Zeit, wie der Barockgarten oder das Vital Gewölbe. Liebevoll gestaltete Zimmer und persönlichen Service schätzen die Reisenden besonders im Hotel Villa Ludwig sowie im Hotel Suitess zu Dresden.

Top 10 „Kleine Hotels“ in Deutschland:4

1.    Hotel Herrnschlösschen, Rothenburg, Bewertungen (354), Fotos (154), Zimmertipps (7)
2.       Burghotel Auf Schönburg, Oberwesel, Bewertungen (415), Fotos (517), Zimmertipps (7)
3.       Hotel Suitess zu Dresden, Bewertungen (253), Fotos (97), Zimmertipps (26)
4.    Hotel Villa Ludwig, Hohenschwangau, Bewertungen (134), Fotos (94), Zimmertipps (3)

5.    Burghotel, Rothenburg, Bewertungen (375), Fotos (217), Zimmertipps (1)

6.    Dorint Söl’ring-Hof, Sylt, Bewertungen (45), Fotos (18), Zimmertipps (7)
7.    Hotel Gotisches Haus, Rothenburg, Bewertungen (205), Fotos (156), Zimmertipps (6)

8.    Hotel Villa Achenbach, Bewertungen (187), Fotos (63), Zimmertipps (4)

9.    Hotel Burg Wernberg, Bewertungen (197), Fotos (82), Zimmertipps (17)

10.  Hotel Laimer Hof, München, Bewertungen (1.406), Fotos (525) Zimmertipps (2)

Alle Travellers‘ Choice Gewinner: http://www.tripadvisor.de/TravelersChoice-Hotels.

Hinweise:
1 Die Travellers’ Choice Awards basieren auf der Qualität und Quantität von Erfahrungsberichten und Meinungen sowie den Gesamtwertungen der Reisenden in jeder Awardkategorie. Auch dieses Jahr gehen die Auszeichnungen in den Kategorien „Top Hotels“, „Luxus“, „Schnäppchen“, „Romantikhotels“, „Familienhotels“, „Kleine Hotels“, „Hostels und Pensionen“ sowie „Beste Service Hotels“ an die besten Unterkünfte weltweit.
2 An der Umfrage haben 19.446 TripAdvisor-User in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA, UK, Spanien, Brasilien, Australien, Russland, Indien, Singapur, Malaysia, Indonesien sowie Thailand teilgenommen. Erhebungszeitraum war vom 13. bis 19. Januar 2015.
3 Die durchschnittlichen Hotelraten wurden auf TripAdvisor für die Gewinner der Travellers‘ Choice Awards in der Kategorie „Top Hotels“ für 2015 ermittelt.
4 Die Anzahl der Bewertungen, Fotos und Zimmertipps zu den einzelnen Hotels wurde auf TripAdvisor am 15.01.2015 abgeru
fen.

kulinart, Stuttgart

Zehn Jahre kulinart, Messe für Genuss und Stil, gehören für OB Fritz Kuhn zu dem, „was wirklich wesentlich ist im Leben“


Wer wie die Stuttgarter „bereit ist, sich auf Neues und Unbekanntes einzulassen wird erfahren, wie vielfältig und außergewöhnlich das Leben ist“, sagt Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn. Die zehnte kulinart, Messe für Genuss und Stil, als Marktplatz erlesener Köstlichkeiten und der Kunst ästhetischen Erlebens gehört für Kuhn „zu dem, was wirklich wesentlich ist im Leben. Dahinter verbirgt sich eine tief verwurzelte Wertschätzung für Qualität und Nachhaltigkeit, mit der die Stuttgarter seit jeher ihre Stadt zu einem ganz besonderen Ort machen“. kulinart Stuttgart gastiert am 15. und 16. November 2014 in der Phoenixhalle im Römerkastell in Bad Cannstatt.

Seit Jahren wie Familie
„kulinart fühlt sich längst wie Familie an“, hört Veranstalterin Conny Krenn von ihren Messe-Besuchern immer wieder. Die Frage nach den besonderen Highlights bleibt auch im zehnten Jahr offen: „Jedes Produkt ist einzigartig, steht für sich und ist mit einer ganz individuellen Geschichte verbunden“.

Auch für Food-Scout Sandro Fazio von Sanviva ist kulinart längst Zuhause: „Man trifft sich, tauscht sich aus, schickt die Besucher von einem zum nächsten. Man mag sich einfach. Das gibt`s so auf keiner anderen Messe. Wenn ein Produkt durch die kulinart geht“, erklärt der bekennende Genussmensch, „verkauft es sich wie frisches Brot. Unser ganzes Online-Geschäft baut auf kulinart auf“.

Tabacum-Inhaber Siegfried Schäuble ist für kulinart seit zehn Jahren ein Meilenstein: bei der Qualität der Spirituosen, beim Selbstverständnis, beim Preis-Leistungs-Verhältnis und in der Liebe zu ganz besonderen Raritäten: „Die kleinen, feinen Spezialitätenhändler haben nach einem Publikum gesucht, das ihren exklusiven Produkten Wertschätzung entgegenbringt. Das hat sich bis heute erhalten. Es wird schwierig sein, auf diesem hohen Level noch etwas drauf zu setzen, das bezahlbar ist“. Begeistert ist der Stuttgarter von dem, was nachwächst: „Unter den Besuchern sind immer mehr junge Menschen, die sehr bewusst mit Lebensmitteln umgehen und selbst fantastische Köche und Genießer sind. Eine tolle Entwicklung!“

„Eine Welt des Staunens und der Magie“, sagt der Stuttgarter Meister-Zauberer Thorsten Strotmann, „kulinart ist ein Genuss für den Gaumen und die Seele“. Für ihn passt das wunderbar zusammen.
„Leben, Wohnen und Genießen sind eine Einheit“. Bei Uhl Schöner Leben in Ludwigsburg und Stuttgart ist das ein Grundprinzip, das von Anfang kulinart begleitet. In der Uhl-Show-Küche zaubert Markus Eberhardinger von der Stuttgarter Speisemeisterei am Samstag: „Tatar vom Uria-Rind“. Am Sonntag erleben die Messe-Besucher Kochkunst der Spitzenklasse mit Bastian Pfeifer bei „Entenbrust Sous Vide“. 

Eine tolle Entwicklung!
Mit dem Blick für das Besondere hat es sich die exklusive Verkaufs- und Verbrauchermesse zur Aufgabe gemacht, neue Trends, Talente und Spezialitäten zu entdecken. Wie „Tarte & Törtchen“ aus dem Stuttgarter Westen. Vom „Feinschmecker“ umworben und von Naschkatzen vergöttert hat es Genre-Konditorin Aline John im zweiten Jahr ihrer Existenz geschafft, den unverwechselbaren Anspruch an echte, faire Zutaten und den eigenen unverbauten Style hoch zu halten: „Es gibt nichts, was wir nicht selbst machen“. Sogar die exklusiven Frühstücks-Croissants mit Demeter-Tourierbutter oder die geheimen Tagestörtchen „Verwandeldich“.

„Mit meinem Thema werde ich nie auf eine andere Messe gehen als kulinart“, betont Aline John, „enorm viele Leute haben uns dort entdeckt und sind extra von weit her gekommen. Das macht die persönliche Atmosphäre zwischen Publikum und anderen Ausstellern und diese tolle Location. Das muss auch so bleiben!“

Eine der Neuentdeckungen in diesem Jahr ist „Chocqlate“: Mit einem Set aus Form, Rezeptur und Zutaten wie ungerösteten handgemahlenen Kakaonüssen direkt von den Urwald-Plantagen hat das junge Münchner Unternehmen ein Netzwerk an Heim-Schoko-Manufakturen ins Leben gerufen. Auf bio-veganer Basis und ganz ohne Zucker.

In köstlicher Nachbarschaft
: Regionale Delikatessen erfahren bei kulinart eine ganz besondere Wertschätzung: La Fattorias Premium-Produkte aus Italien und Kalabrien zählen in Stuttgart zum nachhaltigen urbanen Lebensstil wie das ehrliche Brot aus der Fellbacher Familienmanufaktur Grau und Esther Wiemanns Frischkäse aus dem Nürtinger Gewölbekeller. Imker Pfeifles Ur-Stuttgarter „Stäffeleshonig“, Metzgermeister Stefan Bless` gewagte Kreationen unterm Fernsehturm, die kulinarische Hausmannskost aus den Food-Trucks von Erna & Co. oder Mauls & More. Der saftige schwäbische Hinterschinken namens „Rosalie“ mit ganzen Trüffeln aus der Offinger Manufaktur Göschle oder Sandners erntefrische Früchte direkt aus den Gärten Italiens.

Aus geheimen Genusswinkeln
Die Reise der kulinart-Aussteller geht zurück zu über hundertjährigen Olivenbäumen und uralten Tomatensorten. Liebhaber unverfälschter Lebensart entdecken an zwei Tagen in der Phoenixhalle Vintage aus Nashville, Tennessee und „Ras el Hanout“ der Extraklasse, ganz nah am Originalschauplatz. Ariane Schaubs Feiner Pfeffer ist eines der Startups der kulinart. Die Marke zählt heute zu den 20 besten Küchenprodukten überhaupt.

Echter Turrón-Nougat mit ganzen Marcona-Mandeln aus Ana de la Rubias Heimat Alicante hat eine über 300-Jahre-alte Tradition. Dazu kredenzt kulinart einen überraschenden Secco von der Untertürkheimer Weinmanufaktur, lachsfarbenen Boutique-Champagner von La Vie und bretonische Austern vom Stuttgarter Frische Paradies: „kulinart passt wunderbar zu uns, weil man hier mit den Menschen reden kann und weil die Nachfrage immer wieder alles übertrifft, was man sich so vorstellt“, sagt Betriebsleiter Stefan Hagge und er verspricht: „Da es für kulinart ein ganz besonderes Jahr ist, werden wir uns noch was Schönes einfallen lassen“. 


Am Gipfel der Trinkkultur
Die Gin-Parade der kulinart wird in diesem Jahr angeführt von der Distellerie Marder aus dem Südschwarzwald, die auf saubere handwerkliche Arbeit und kompromisslose Qualität setzt. „Monkey 47“ ist wieder am Laufsteg, die Weltpremiere im Club-Style vom vergangenen Jahr. Echter Insel-Gin ist eine ganz besondere Rarität: „Für viele Mallorca-Kenner sind die urwüchsigen landwirtschaftlichen Produkte von der spanischen Sonneninsel ein Stück vom Paradies“, sagen Sandra und Patrick Lohfink von Can Gourmet. Das Feinkostgeschäft der Schwaben im Herzen von Palma ist beliebter Treffpunkt für Genießer mit einem exklusiven Sortiment.

Seit Jahren eine unwiderstehliche Versuchung der kulinart: die prominent besetzte Wein- und Champagnertheke mit Nischenweinen aus Europa, Neuseeland, Spanien, Südtirol und von den Spitzenlagen der Region. Dazu Weltklasse-Whiskys von Tabacum, Rhum-Agricol aus traditionsreichen Destillen der Karibikinsel Martinique, meisterliche Destillate aus heimischen Obstsorten von der Hofbrennerei Broch und die Spitzenbiere aus der Allgäuer Braumanufaktur „Meckatzer Löwenbräu“.

Prägnant und ausdrucksstark
Prägnantes Design in klarer Sprache, ausdrucksstarke Accessoires und anschmiegsame Wohnlichkeit gehören zum gehobe
nen Standard der Stuttgarter Messe für Genuss und Stil. Zwei Überraschungen zur zehnten kulinart: 8Pandas nimmt das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit in der Welt des Brand-Designs auf. Das Stuttgarter Startup lässt seine hundert Prozent biologisch abbaubaren Geschirr-Kollektionen von Künstlern in Form bringen, die mit ihrem Namen für ganz großes Industriedesign stehen. Der Rohstoff: Bambus pulverisiert, eine der am schnellsten nachwachsenden Pflanzen und dennoch härter als Eiche. Das Ergebnis: Mehrfach prämiert.

99,9 Prozent Silizium auf 2 200 Grad erhitzt – ergibt ein reines Naturprodukt mit virtuosen Eigenschaften: Das oberbayrische Unternehmen Living Wine hat ein Glas entwickelt, das Wein in den höchsten Tönen zum Klingen bringt. So lenkt die Frequenz eines samtschweren Roten in D-Moll die Wahrnehmung feinstofflich zum Bauch und die eines leichten Sommerweins in G-Dur vom Herzen in den Kopf. „Es ist tatsächlich so, dass man meint, im Vergleich zwei unterschiedliche Weine zu schmecken“, erklärt Rudi Doster aus Stuttgart. Für das junge Unternehmen ist kulinart die Preview zur Premiere.

Mehr Informationen gibt es unter www.kulinart-messe.de

kulinart 2014 – Messe für Genuss und Stil

15. und 16. November 2014        Stuttgart im Römerkastell, Phoenixhalle
Öffnungszeiten:   Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher:    € 10,-

Test Maroni: Oft ist der Wurm drinnen!

Test Maroni: Oft ist der Wurm drinnen!
Jeder zweite Standler gibt von sich aus gleich einige Extra-Stücke ins Stanitzel
Im Schnitt ist jede fünfte Maroni faul, wurmig oder eingetrocknet. Das zeigt ein aktueller AK Testeinkauf bei 40 Standlern in Wien. „Konsumenten müssen sicher sein, dass sie für ihr Geld einwandfreie Produkte bekommen“, sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. „Daher sollten die Anbieter immer ausreichend Extra-Stücke zum Ausgleich für mangelhafte Maroni ins Stanitzel geben.“ Beim Kauf von zehn Maroni müssten das angesichts der schlechten Qualität mindestens zwei Stück sein, empfiehlt die AK.
 
Wie steht’s um die Qualität der Maroni?
Bei den 40 untersuchten Ständen gab es folgende Beanstandungsquoten:
Anzahl der Stände       Beanstandungsquote*)
4                       kleiner als 10 %
6                       zwischen 10 und 15 %
9                       zwischen 15 und 20 %
11                      zwischen 20 und 30 %
8                       zwischen 30 und 40 %
2                       zwischen 40 und 50 %
*) bei durchschnittlich 35 gekauften Stücken je Stand plus dazu gegebene Extra-Stücke      
 
   „Die Qualität der Maroni ist nicht besonders zufriedenstellend“, resümiert Schöffl. Im Schnitt ist jede fünfte Maroni faul, wurmig, oder eingetrocknet. Aber: Immerhin haben die AK Tester bei jedem zweiten Standler gleich einige Extra-Stücke als Ausgleich dazu bekommen. Oder anders gesagt: Bei einem Stanitzel mit beispielsweise neun bezahlten Maroni sind demnach derzeit im Schnitt zwei Stück ungenießbar – im Einzelfall sogar vier.
Daher verlangt die AK:  Bei bekanntermaßen unzureichender Maroniqualität sollten alle Anbieter entsprechend mehr Maroni ins Stanitzel geben, so dass KonsumentInnen auch die bezahlte Anzahl an einwandfreien Maronistücken tatsächlich genießen können.
 
  Die Preise für die Maroni differieren ebenfalls stark. Rechnet man die Kleinpackungen (sechs bis acht Stück) um, kostet ein Stück 25 bis 33 Cent. Bei den Großpackungen (13 bis 17 Stück) müssen KonsumentInnen mit 21 bis 29 Cent für ein Stück rechnen.
 
   Zum Test: Die AK Tester haben von 11. bis 15. November bei 40 Anbietern in Wien Maroni eingekauft. Die Stände waren vor Einkaufszentren, in großen Einkaufsstraßen, vor U- oder S-Bahnen. Bei jedem Anbieter wurden zwei bis drei Stanitzel mit insgesamt 32 bis 39 Maroni gekauft.
 
   SERVICE: Den AK Test Maroni finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at

Wiener Gourmetsalon

 

Genießen kann man auf vielerlei Arten, auf exklusiven
Reisen ebenso wie bei einem unvergleichlichen kulinarischen Erlebnis
im Herzen von Wien. Diese beiden Komponenten vereint eine dreitägige
Veranstaltung in der Wiener Hofburg: Der Gourmet- und der Reisesalon.
Der Reisesalon hat vergangenes Jahr 7.500 BesucherInnen ganz
besondere exklusive Urlaubsfreuden fernab der gängigen Kataloge
vorgestellt.

   Der Gourmetsalon, der heuer seine Premiere feiert, ist die
logische Konsequenz der beliebten COOK & LOOK, die jedes Jahr im
Jänner auf dem Wiener Messegelände stattfindet. „Der Gourmetsalon
bietet ausschließlich hochwertigste Gaumenfreuden für ein sehr
anspruchsvolles Publikum“, erklärt Veranstalter Nilly Nail.

   Da darf natürlich die GENUSS REGION ÖSTERREICH als größte
Kulinarik-Initiative des Landes nicht fehlen. „Die GENUSS REGION
ÖSTERREICH setzt seit mittlerweile acht Jahren Kulinarik-Trends in
ganz Österreich. Möglich machen das die mehr als 3.000
Partnerbetriebe unserer Initiative, die für höchste Qualität und
Herkunftssicherheit stehen. In diesem Sinne ist es uns sowohl ein
Anliegen als auch eine große Freude, beim Gourmetsalon mit unseren
ProduzentInnen vertreten zu sein“, so Margareta Reichsthaler, Obfrau
GENUSS REGION ÖSTERREICH.

Genießen Sie im Gourmetsalon das Beste aus den Bereichen
– Delikatessen und Feinkost
– Schokolade und Confiserie
– Kaffee, Tee und Kakao
– Weine und Destillerie
– Sekt und Champagner
– Spezialitäten aus der GENUSS REGION ÖSTERREICH
– Ambiente und Accessoires
– Exklusive Küchenausstattung und Esszimmermöbel

   Die Freude am Genuss und der Exklusivität steigt ständig – und
damit auch die Ansprüche der KonsumentInnen im Hinblick auf Qualität
und Transparenz der erzeugten Köstlichkeiten. Diese werden von 22.
bis 24. November 2013 in der Wiener Hofburg präsentiert.

Öffnungszeiten:
   Fr., 22.11. von 12.00 bis 18.30
   Sa., 23.11. von 10.00 bis 18.30
   So., 24.11. von 10.00 bis 17.00

www.gourmetsalon.at

Grüne Woche Berlin startete heute

„Die Menschen in Deutschland essen und trinken gerne. Ich finde, das ist ein guter Charakterzug.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Auftakt ihres Eröffnungsrundgangs auf der Grünen Woche 2013

Mit einem symbolischen Schnitt durch ein grün-gelbes Band hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Berlin die 78. Internationale Grüne Woche für das Publikum freigegeben. Sie lobte bei ihrem Rundgang über das Ausstellungsgelände in Berlin am Freitag die Landwirtschaftsausstellung als „Drehscheibe für den internationalen Austausch über Qualität, über Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit“. Beim Durchschneiden halfen ihr Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, deren niederländische Kollegin Sharon Dijksma und der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. Die Niederlande sind 2013 das Part-nerland der Grünen Woche, an der sie zum 60. Mal teilnehmen. Mit Merkel eröffnete seit 30 Jahren zum ersten Mal wieder ein deutscher Regierungschef die Agrarmesse. Es sei ihr wichtig, dass die Besucher, „gerade auch die Kinder“, unter dem Funk-turm sähen, wie die Nahrungsmittel entstünden. „Angesichts der globalen Ernährungsfragen“ sei die Grüne Woche aber auch zunehmend zum „Sammelpunkt der internationalen Gemein-schaft“ geworden, sagte die Kanzlerin und wies darauf hin, dass Aigner am Wochenende mehr als 80 Kolleginnen und Kollegen zum Berliner Agrarministergipfel empfangen wird.

Holland garniert Eröffnungsfeier mit stimmungsvollem Showprogramm

Die Leistungsstärke der Landwirtschaft in Europa und die Produktion qualitativ hochwertiger Lebensmittel, standen im Mittelpunkt der agrarpolitischen Reden der Eröffnungsfeier der 78. Grünen Woche im ICC Berlin. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsfeier von Künstlern aus dem diesjährigen Partnerland Niederlande, die bekannte Volkslieder und moderne Stü-cke in landestypischer Atmosphäre präsentierten.

Sharon Dijksma , Landwirtschaftsministerin der Niederlande, hob die Atmosphäre auf der weltgrößten Verbrauchermesse hervor und appellierte, in politischen Fragen der Nachhaltig-keit und Qualität landwirtschaftlicher Produkte noch enger zusammenzuarbeiten. „Die Grüne Woche ist Landwirtschaft, Qualität und Zukunft.“

Ilse Aigner , Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, forderte die Europäische Kommission auf, bei ihren Reformbemühungen für noch mehr Umwelt-schutz die bisherigen Leistungen der Landwirte mehr zu berücksichtigen. „Mehr Umwelt in der Agrarpolitik ja, aber bitte bei Anerkennung der bisher erbrachten Leistungen.“

Joachim Rukwied , Präsident des Deutschen Bauernverbandes, unterstrich die guten Erfah-rungen, die die Landwirte mit dem schrittweisen Abbau von staatlichen Marktstützen und der Entkoppelung des Direktausgleichs gemacht hätten. Er forderte Brüssel auf, keine weiteren Produktionsflächen stillzulegen. „Dies verträgt sich nicht mit den Zielen der Energiewende in Deutschland und Europa.“

Jürgen Abraham , Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, verwahrte sich gegen Versuche, den Konsum politisch lenken zu wollen. „Allen Diskussio-nen, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel zu erhöhen, erteile ich hiermit eine klare Absage:“

Klaus Wowereit , Regierender Bürgermeister von Berlin, hieß die Niederlande aufs Herzlichs-te Willkommen. „Wir freuen uns besonders über die Blumenpracht und sind sicher, dass Sie uns beweisen, welche herrlichen Köstlichkeiten unser Nachbarland zu bieten hat.“

Raimund Hosch , Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH, sagte, dass die Regionalität von Lebensmitteln großes Vertrauen beim Verbraucher genieße. „Die Grüne Wo-che zeigt, dass sich Regionalität und Internationalität nicht ausschließen.“

Waite: 2014 wird Übergangsjahr für Direktzahlungen

„2014 wird ein Jahr des Übergangs, was die Direktzahlungen an die Landewirte betrifft“, sagte Roger Waite, Sprecher des EU-Kommissars für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, bei einem Pressegespräch der International Federation of Agriculture Journalists (IFAJ) während der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Selbst wenn sich die Mitgliedsstaaten wie ge-plant im Juni auf die entsprechende Reform der gemeinsamen Agrarpolitik einigen, sei diese bis zum Beginn des kommenden Jahres nicht mehr umzusetzen, sondern erst zum 1. Januar 2015. So würden die Zuschüsse 2014 nach den alten Vergaberichtlinien, aber unter dem neuem Budget des Multinational Financial Framework (MFF) 2014-2020 gezahlt werden. Der jüngste Vorschlag von Ratspräsident Herman van Rompuy sieht für die Periode ein Direktzahlungsbudget von 277,85 Milliarden Euro vor, das sind 8,9 Prozent weniger als für den Zeit-raum 2007-2013.

63 verschiedene Tomatensorten – und ein besonderer Cocktail

Qualität wächst in Holland – und in Deutschland. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Ange-la Merkel und die niederländische Landwirtschaftsministerin Sharon Dijksma anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche 2013 in der Holland-Halle verständigt. Neben dem legendären holländischen Käse sind es vor allem Tomaten, die in diesem Jahr im Mittelpunkt der Obst- und Gemüsepräsentation stehen. Es gibt 63 verschiedene Tomatensorten in unterschiedlichen Farben – sogar in Pink, die besonders in China beliebt sind. Alle ha-ben andere Eigenschaften: Große eignen sich für Suppen, kleine als Snack. Die kleinsten Tomaten der Welt wiegen gerade mal zwei Gramm, die größten hundert Mal so viel. Wer sich vom guten Geschmack holländischer Tomaten überzeugen will, sollte einmal einen speziell kreierten Cocktail aus einem Dutzend Cherry-Tomaten probieren. Dazu wird der Inhalt einer handelsüblichen Packung Tomaten durch ein Handtuch gepresst. Auf diese Weise bleibt nur das klare Tomatenwasser erhalten. Es kann mit wenig Gewürzen verfeinert oder pur getrunken werden – und sorgt damit regelmäßig für eine Überraschung: Denn intensiver und leckerer lassen sich Tomaten nicht genießen. Zudem ist ein kleines Glas dieser Tomaten-Essenz das beste Mittel gegen eine Erkältung im Berliner Winter. Alles Wissenswerte über Tomaten erfahren die Messebesucher am Obst- und Gemüsestand in der Holland-Halle.

Ministerin Dijksma: Niederlande steigerten Agrarexport um 4,5 Prozent

„Das Jubiläum unterstreicht die innige Verbindung beider Länder in der Agrarpolitik“ sagte Sharon Dijksma, neue Landwirtschaftsministerin der Niederlande. Das Nachbarland ist bereits seit 60 Jahren auf der Grünen Woche vertreten. Trotz Wirtschaftskrise haben die Niederlande ihren Agrarexport im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 75,4 Milliarden Euro steigern kön-nen. Deutschland ist dabei mit rund 19,4 Milliarden Euro – einem Gesamtanteil von 26 Prozent – der „weitaus wichtigste Handelspartner“, so die Politikerin. Bisher gehen die Produkte überwiegend nach Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, insbesondere in Süddeutsch-land möchte man den Marktanteil steigern.

BMELV-Sonderschau: Durchblick für Verbraucher

Sie fragen sich schon lange, was sich hinter der E-Nummer auf dem Mayonnaise-Glas ver-birgt? Und was Ihnen das Etikett auf der Rindfleischverpackung eigentlich sagen will? Dann bietet sich ein Rundgang durch die Sonderschau des Bundeslandwirtschaftsministeriums an. Hier können interessierte Verbraucher
sämtliche Fragen rund um die Kennzeichnung von Lebensmitteln loswerden. Ist es zum Beispiel erlaubt, dass in Kalbsleberwurst mehr Schweine- als Kalbfleisch steckt? Und dass die Schweine, die den leckeren Schwarzwälder Schinken liefern, in Niedersachsen auf die Welt gekommen sind? Können Allergiker aufatmen, wenn im Dezember 2014 die neue Lebensmittel-Informationsverordnung in Kraft tritt, und wie klein darf das „Kleingedruckte“ auf der Verpackung dann eigentlich noch sein? An den Ständen in Halle 23a gibt es nicht nur Hilfe beim Entschlüsseln von Eier-Codes und Zutatenlisten, sondern auch Tipps, wie sich echter Parmesan auf der Pizza von preiswertem „Analogkäse“ unterscheiden lässt. Halle 23a:

„Dialog Lebensmittel“ – Messeauftritt von BVE und BLL auf der Grünen Woche

Aktuelle Lebensmittelthemen stehen im Fokus des neuen verbraucherorientierten Gemeinschaftsauftritts „Dialog Lebensmittel“. Am Stand der Bundesvereinigung der Deutschen Er-nährungsindustrie (BVE) und des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) in Halle 22a erwartet die Messebesucher ein attraktives Bühnenprogramm. Wirtschaft, Politik und Verbraucher sind zu einem offenen Austausch über Lebensmittel eingeladen. Messebesucher können bei den Profis der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft ihre Sin-ne testen. In der „Mitnasch Ausstellung“ von Ferrero und dem Kindermuseum Nürnberg, ler-nen Kinder wie aus dem Rohstoff Kakao Schokolade entsteht. Eine professionelle Beratung zu einem ausgewogenen und gesunden Lebensstil bietet die Nestlé Ernährungsberatung. Genussproben findet man bei Danone, Kellogg’s und Bell mit Abraham Schinken. Beim Bun-desverband Deutsche Tafel erfährt der Besucher mehr über die Verwendung von Lebensmit-teln, die nicht mehr verkauft werden können.

Dorfbewegungen und weltweiter Freiwilligendienst in Halle 4.2

Die Initiative zur Gründung einer Dorfbewegung in Deutschland stellt die Dorfbewegung in den Niederlanden und die europäische Vereinigung der Dorfbewegungen ERCA vor. Sie berichtet über Ziele, Initiativen und gute Praxisbeispiele aus Dörfern, die sich selbst darum kümmern, dass ihr Dorf lebendig ist. Am Beispiel des Ilzer Land e.V. wird die Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit durch das Städtebauförderungsprogramm „Kleine Städte und Gemeinden“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung präsentiert. Junge Leute, die im weltweiten Freiwilligendienst gearbeitet haben, berichten von ihrer Arbeit und von der Infoplattform www.rausvonzuhaus.de. Niedersachsens Scheunenviertel der Aller-Weser-Hunte-Region zeigen, wie sie als historische Quartiere Raum für (Klein-)Kunst, Literatur und Feste bieten. Halle 4.2, LandSchau-Bühne

BioMarkt: Bio live – Vielfalt erleben und genießen

„Bio – Vielfalt erleben – genießen.“ Unter diesem Motto lädt das Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirt-schaft (BÖLN) auch 2013 auf den BioMarkt in Halle 6.2a ein. Am Stand 102 gibt es bestes „Biotainment“ – fundierte Informationen, unterhaltsame Aktio-nen und leckere Kostproben – natürlich alles in Bioqualität. Die Hauptrolle am Stand spielen diesmal Hülsenfrüchte, auch Leguminosen genannt. Sie sind eine der artenreichsten Pflanzenfamilien und echte Alleskönner. 21 Biobau-ern und Biowinzer präsentieren wieder regionale Spezialitäten am Stand. In-formative und leckere Degustationen sowie der direkte Austausch mit Bauern und Winzern aus dem Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau machen den Besuch am BÖLN-Stand besonders attraktiv.

Salamisnack im Schokoladenmantel und Schoko-Gurke aus Brandenburg

„Seit nunmehr zwei Jahrzehnten ist die Brandenburg-Halle die beliebteste Länderschau“, so Agrarminister Jörg Vogelsänger zum Auftakt der Grünen Woche 2013. „Für uns ist die alljährliche Teilnahme an der weltgrößten Agrarschau, die ja direkt vor unserer Haustür stattfindet, nicht nur ein Pflichttermin, sondern auch eine gute Gelegenheit, Verbraucher und Produzen-ten zusammenzubringen und für die ländliche Seite des Landes Brandenburg die Werbetrommel zu rühren.“ Auch in diesem Jahr haben die Brandenburger wieder reichlich Neuhei-ten im Messegepäck. Dazu zählen beispielsweise der Salamisnack mit Minzgeschmack im Schokoladenmantel von EWG Eberswalder Wurst, Ginger Bier und Ginger Brause der Klosterbrauerei Neuzelle, die Ranziger Pfeffernuss der Agrargenossenschaft Ranzig, das Störsüppchen nach Art des Hauses der Fischerei Köllnitz, die Schoko-Gurke der Confiserie Felicitas, die Sanddorn-Vitalmahlzeit von Christine Berger und das Finsterwalder Rauchbier vom Finsterwalder Brauhaus. Halle 21a

Raps: Das Multitalent der Landwirtschaft

Die heimische Land- und Ernährungswirtschaft steht für qualitativ hochwertige und sichere Pflanzenproduktion in Deutschland. Das Multitalent Raps steht beim ErlebnisBauernhof 2013 im Mittelpunkt. Er findet Verwendung als Lebensmittel, Futtermittel oder als energetischer Kraftstoff. Auch die besondere Bedeutung für den Naturhaushalt ist inhaltlicher Schwerpunkt. Beim Show-Kochen auf dem Stand der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) kann man sich „geschmackvoll“ von der Qualität von Rapsöl überzeugen. Halle 3.2, Bühne des ErlebnisBauernhofes,

Bayern feiert Goldhochzeit auf der Grünen Woche

Goldene Hochzeit feiern die Bayern mit ihrem Messeauftritt auf der Grünen Woche. So lange schon präsentiert sich die Bayerische Landwirtschaft mit ihren Produkten in den Hallen unter dem Funkturm. Inzwischen hat sich das Angebot auch auf den Tourismussektor ausgedehnt. „Er ist neben der Ernährungswirtschaft ein entscheidender Wirtschaftsfaktor“, sagt Georg Hausl, verantwortlich für die Präsentation auf der Grünen Woche. Spezialitäten wie Leberkäs, Hopfensecco, Oxenstangerl oder Emmerbier sollen den Messebesuchern Appetit auf mehr machen. Und auf der Bühne sorgen während der Messe über 1000 Mitwirkende aus Trach-ten- und Musikgruppen für Gemütlichkeit. Halle 22b

Mecklenburg-Vorpommern: Wels, Wurst, Eis und neuer Cocktail

Mit einer Vielzahl von Innovationen präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern wieder auf der Grünen Woche. Hier wird inzwischen der afrikanische Wels in Aquakultur gezüchtet und kommt frisch binnen zwölf Stunden in die Geschäfte, berichtet Stefan Schwabbauer von der Erzeugergenossenschaft Fischgut. Die Hanse-Kellerei stellt einen Sekt mit Holunderblüte sowie einen Cocktail aus Sekt, Sanddornbeeren und –likör vor. Das Neubrandenburger Eis-café Venezia hat die Sorten Karamell mit Meersalz sowie Rotwein mit Schokolode kreiert und die Rostocker Wurst- und Schinken GmbH bittet zur Verkostung von Knüppelchen, Mini-Knackern, Kräuterbockwurst sowie in Ostseeluft getrocknetem Karreeschinken. Halle 5.2b

Österreich konnte 2012 Agrar-Exporte steigern

Trotz des wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeldes konnte die österreichische Agrar- und Lebensmittelbranche im Jahr 2012 die Exporte steigern – auf erstmals mehr als neun Milliarden Euro. Erste Schätzungen gehen von einem Plus von drei Prozent aus. Rund ein Drittel der weltweit agrarischen Exporte des Alpenlandes gehen nach Deutschland. Damit ist die Bundesrepublik mit Agrarexporten im Wert von erstmals mehr als drei Milliarden Euro wichtigster Handelspartner Österreichs. Italien folgt mit 1,2 Milliarden Euro an zweiter Stelle der Export-Länder
. „Österreich steht für Natürlichkeit und Genuss mit langer Tradition. Zusätzlich ist das heimische Angebot durch hervorragende Qualität und strenge Kontrolle hinterlegt. Das schafft Vertrauen sowohl bei den Konsumenten als auch bei den Marktpartnern“, so Franz Stefan Hautzinger, Aufsichtsratsvorsitzender von AMA-Marketing, zum Auftakt der Internatio-nalen Grünen Woche 2013. Halle 15.1, Stand 134

Pralinen mit handgepflückten Beeren aus Schwedens Wäldern

24 Jahre hat Marie Axelsson als Köchin gearbeitet, bevor sie beschloss umzusatteln und sich in Frankreich und Stockholm zur Chocolatiere ausbilden ließ. Seit 2007 produziert die Schwedin im heimischen Sysslebäck handgemachte Pralinen aus ausschließlich natürlichen Zutaten, wozu sie die Beeren persönlich in den Wäldern von Värmland sammelt. Das Ergeb-nis sind Delikatessen wie Moltebeeren- und Sandkäse-Trüffel, die sie auf der Grünen Woche erstmals außerhalb ihres Heimatlandes präsentiert. Für ihre Naturpralinen, deren Wappen die Siebensternblume (Skogsstjärna) ist, sucht sie Wiederverkäufer in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Halle 8.2, Stand 112

Ahorn-Whisky und Dry Ice-Bier aus Kanada

Wer den Crown Royal Maple-Whisky mit Ahornaroma probieren möchte, muss sich beeilen, sagt Fritz Gareis. Denn davon gibt es nur zwei Flaschen in Deutschland. Neu am Stand des Importeurs kanadischer Spezialitäten, der seit 16 Jahren die Western-Tradition auf der Grünen Woche erhält, ist auch das stärkere Dry Ice-Bier von Moosehead. Der Renner bei den Stammkunden ist aber auch in diesem Jahr die Eigenkreation Feuerwasser aus Whisky und Ahorn-sirup, serviert von Murray Small Legs, einem echten Schwarzfuß-Indianer. Halle 7.2c, Stand 111

Graffiti ganz legal mit Street-Art-Künstler und Gärtnermaskottchen Bryo

Bunt und ziemlich aufregend präsentiert sich das Maskottchen Bryo des „Abenteuers Gärtne-rei“ Kindern und Jugendlichen am Samstagmittag ab 13 Uhr in der Blumenhalle. Mit sprüh-kräftiger Hilfe eines prominenten, aber offiziell anonymen Berliner Street-Art-Künstlers lädt die Großbeerener Lehranstalt für Gartenbau und Forsten (LAGF) zu einem ganz legalen Graffiti-Event ein, bei dem Kinder und Jugendliche Stellwände gestalten dürfen. Da wird gesprüht, ausgemalt, gesägt und fotografiert. Am Ende können die Besucher Hände und Gesicht durch die Wand stecken und sich als Bryo fotografieren lassen.

Hochwertiges Salz aus mitteldeutschen Urmeeren

Von 1958 bis kurz nach der Wende stand es in den Regalen – Sanisal, das hochwertige Mi-neralsalz aus mitteldeutschen Salzbergwerken. Sven Hurtig aus Chemnitz fand heraus, dass dieses Natur-Steinsalz vor zirka 200 Millionen Jahren durch die Austrocknung der Urmeere entstanden ist und bis heute – geschützt vor Umwelteinflüssen – in 400 bis 750 Meter Tiefe unter der Erde lagert. Die alten Salzbergwerke in Thüringen und Sachsen-Anhalt waren je-doch größtenteils stillgelegt. Bis 2010 dauerte es, dass Hurtig die Abbau- und Markenrechte erstritt. Nun wird das mitteldeutsche Steinsalz wieder bergmännisch abgebaut, in traditionel-len Mahlstühlen schonend gemahlen und sorgfältig ausgesiebt. Als unbehandeltes Natursalz ist es nicht chemisch gereinigt und enthält noch zahlreiche lebenswichtige Spurenelemente, sogar natürlich gebundenes Jod. Es ist mild und vollmundig im Geschmack. Halle 21b, Stand 211

Heilende Pflanzen – Hochwirksames Mittel gegen Mortellaro bringt Erfolg

Ein hochwirksames Klauenpflegemittel gegen die Rindenhautentzündung (Mortellaro) prä-sentiert Bernd Naumann auf der Grünen Woche. Der Geschäftsführer eines großen Milch-viehbetriebs in Sachsen hat es in mehrjährigen Versuchen selbst entwickelt und erprobt. Das Besondere: sein Produkt ist ausschließlich aus biologischen Wirkstoffen zusammengesetzt. „Tiere, die vor drei Jahren behandelt wurden, zeigen bis heute keine Auffälligkeiten dieser Krankheit mehr“, sagt Naumann. Halle 25, Stand 107

Erlebniswelt Heimtiere: Der Große Madagaskar-Taggecko hat Schutzstatus

„Ich habe Wert darauf gelegt, dass diesmal der Große Madagaskar-Taggecko mit dabei ist“, sagt Alfons John. „Das Besondere an diesem Tier ist, dass es den Schutzstatus Anhang B hat.“ Dieser beinhalte eine Bestätigung für Nachweis- und Meldezwecke, erklärt John. Wei-terhin finden die Besucher an seinem Stand „Reptilien live“ Schlangen, Bartagame und wei-tere Geckos. Fast alle diese Tiere nimmt John auch zum Anfassen aus den Terrarien heraus. Bei dieser Gelegenheit informiert er Interessierte über die Haltung, Fütterung und Pflege der Tiere. Wer sich ein Reptil anschaffen will, sollte zuerst eine grundlegende Frage klären, rät John: Soll das Tier ausschließlich im Terrarium gehalten werden, wie Schlangen, oder kann es auch herausgenommen werden, wie beispielsweise eine Bartagame. Halle 1.2, Stand 103

TOP 100 der besten Weinerzeuger Deutschlands

Rangliste der besten Betriebe für langjährige Spitzenleistungen bei der Bundesweinprämierung – Auszeichnung für nachhaltige Qualitätsarbeit
 
Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt wieder ihre beiden Ranglisten der besten Wein- und Sekterzeuger veröffentlicht: die „DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger“ sowie die „DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger“. Für Weinfreunde sind diese beiden Rankings eine gute Basis, um sich einen Überblick in der Vielfalt der deutschen Weinlandschaft zu verschaffen. Ausschlaggebend für die Platzierung in den beiden Bestenlisten sind das Abschneiden der Weingüter bzw. Sektgüter und Winzergenossenschaften in der aktuellen Bundesweinprämierung sowie die Leistungen bei den DLG-Qualitätsprüfungen der letzten Jahre.
 
Das nachhaltige und konstante Qualitätsstreben der deutschen Winzer honoriert die DLG jährlich im Herbst durch zwei eigene Rankings, die „DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger“ und die „DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger“. Die Position eines Winzerbetriebs in diesen Bestenlisten errechnet sich aus der Platzierung des vergangenen Jahres und dem im aktuellen Wettbewerb erreichten durchschnittlichen Ergebnis aller angemeldeten Weine bzw. Sekte. Betriebe, die zum ersten Mal an der Bundesweinprämierung teilnehmen oder in den vergangenen Jahren mit ihrer Teilnahme eine entsprechende Punktzahl erreichen konnten, können ebenfalls in die Rangliste aufsteigen, wenn ihr Gesamtergebnis entsprechend gut ist. Dabei ist es wichtig, dass eine Mindestanzahl von Weinen als repräsentativer Querschnitt des Gesamtsortiments angestellt wird.
 
„DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger“
 
Die ersten zehn Plätze im Ranking um die „DLG-TOP 100“ werden von den Betrieben eingenommen, die auch im Vorjahr an der Spitze standen. Das Weingut August Ziegler und die Vier Jahreszeiten Winzer bilden gemeinsam mit dem Winzerkeller Hex vom Dasenstein das Spitzentrio.
 
„DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger“
 
Nachhaltigkeit und die Konstanz der Gesamtleistungen spielen auch im Ranking um die besten Sekterzeuger eine Hauptrolle. Dass die besten Betriebe ihr traditionelles Handwerk verstehen und hier keine Zufallstreffer zu finden sind, zeigen die aktuellen Ergebnisse: Das Sektgut St. Laurentius Klaus Herres (Mosel) kletterte vom dritten auf den ersten Platz, gefolgt vom Wein- und Sektgut Wilhelmshof aus der Pfalz. Den dritten Platz belegt das Rheingauer Wein- und Sektgut F. B. Schönleber.
 
„DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger 2012″
Die zehn erstplatzierten Betriebe
1.    Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
2.    Vier Jahreszeiten Winzer eG, Bad Dürkheim (Pfalz)
3.    Winzerkeller Hex vom Dasenstein eG, Kappelrodeck (Baden)
4.    Weingut Erich und Eric Manz, Weinolsheim (Rheinhessen)
5.    Weingut Albert Kallfelz, Zell (Mosel-Saar-Ruwer)
6.    Weingut Horst Sauer, Volkach-Escherndorf (Franken)
7.    Weingut Darting, Bad Dürkheim (Pfalz)
8.    Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr eG, Mayschoß (Ahr)
9.    Lauffener Weingärtnergenossenschaft eG, Lauffen (Württemberg)
10.  Weingut Kurt Erbeldinger & Sohn, Bechtheim-West (Rheinhessen)
 
„DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger 2012“
1.    Wein & Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
2.    Wein- und Sektgut Wilhelmshof, Siebeldingen (Pfalz)
3.    Wein- und Sektgut F. B. Schönleber, Oestrich-Winkel (Rheingau)
4.    Sektkellerei Martinushof Hilarius Reinhardt, Niederkirchen (Pfalz)
5.    Wein- und Sektkellerei Horst Stengel, Weinsberg-Gellmersbach (Württemberg)
6.    Heuchelberg Weingärtner eG, Schwaigern (Württemberg)
7.    Weingut Acker – Martinushof, Bodenheim (Rheinhessen)
8.    Burkheimer Winzer am Kaiserstuhl eG, Vogtsburg (Baden)
9.    Weingut Oberhofer, Edesheim (Pfalz)
10.  Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)

Wer das gesamte Ergebnis wissen möchte, kann sich das Buch „DLG Genuss-Guide 2013 – Deutsche Weine und Winzer“ für 14,90 Euro hier bestellen: ISBN-Nr.: 978-3-7690-0813-5  

Lanzarote für Feinschmecker und Genießer

Wer hätte das gedacht: Der sonnigen Kanareninsel Lanzarote verdanken wir zahlreiche Köstlichkeiten für Genießer. Auf dem fruchtbaren Vulkanboden gedeihen Weine von besonderer Qualität, Fleisch stammt vorwiegend aus Freilandhaltung, Käse wird in Handarbeit hergestellt. Der Atlantik rundherum ergänzt das Angebot um edles Flor de Sal, fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Urlauber können die lokalen Spezialitäten nicht nur in Bars, Bodegas und Restaurants genießen, sondern auch deren Entstehung mitverfolgen: Direkt bei den Produzenten, aber auch im Rahmen von Foodfestivals, Weinseminaren und Kochkursen wird Interessierten die Entwicklung der Rohstoffe vom Ursprung bis zur Veredelung nähergebracht.

Fantasievoller Weinanbau ohne Maschinen

Die vier lanzarotinischen Weinanbaugebiete La Geria, San Bartolomé/Tías, Tinajo und Yé-Haría befinden sich auf extrem fruchtbarer Erde aus meterdicker Vulkanasche, Lapilli genannt. Da es nur selten regnet, haben die Bauern eine besondere Technik entwickelt, um auch geringste Mengen Wasser zu konservieren: Sie setzen die Rebstöcke in bis zu drei Meter tiefe Einzelkrater, von Mauern geschützt vor Passatwinden und Austrocknung. Nachts saugen die von der Sonne aufgeheizten Gesteinsschichten die Feuchtigkeit aus der Luft auf und speichern so jeden einzelnen Tropfen. Die Anordnung der Reben macht das Einsetzen technischer Hilfsmittel unmöglich, die Weinherstellung erfolgt ausschließlich manuell. Entsprechend hoch ist die Qualität von Sorten wie Malvasia, Moscatel Burrablanca und Diego (weiß) oder Listán Negro und Negramoll (rot). Vinophile können sich von den hervorragenden Resultaten nicht nur bei Degustationen überzeugen, sondern auch Führungen durch namhafte Bodegas wie „Martinón“, „Los Bermejos“ oder „Stratvs“ unternehmen. Letztere hat für ihren Dessertwein 2012 die Auszeichnung „bester Muskateller der Welt“ erhalten. Das älteste Weingut der Kanaren, „El Grifo“ in San Bartolomé, ist seit 1775 in Familienbesitz und beherbergt darüber hinaus ein Weinmuseum.

Tanzende Kühe und Käser für einen Tag Große industrielle Landwirtschaft ist auf Lanzarote glücklicherweise Mangelware. So erfolgt Viehzucht lediglich in kleinen Strukturen mit viel Raum für jedes einzelne Tier – egal ob Ziege, Schaf, Kuh, Schwein oder Kaninchen. Das Ergebnis sind Fleisch- und Milchprodukte von bester Qualität. Einer der Vorzeigebetriebe ist die „Finca de Uga“. Vorrang haben für Käsemeister Don Francisco Fabelo Marrero Komfort und Wohlbefinden seiner Schützlinge: So läuft etwa den ganzen Tag Musik im Stall. Wichtig ist ihm aber auch das Endergebnis. Die bunte Vielfalt reicht von Frischkäse über eine Mischung von Ziegen- und Schafsmilch bis hin zu Schimmelkäse. Zahlreiche Auszeichnungen zeugen von Hingabe und Engagement der Hersteller. Der Käse wird im Geschäft der „Bodega Stratvs“ verkauft. Weitere Käsereien, die man besuchen kann, inklusive Führungen: „Quesería Montaña Blanca“, „Quesería El Faro“, „Quesería Rubicón“ und „Flor de Teguise“.

Blüten aus weißem Gold in einzigartiger Landschaft Bereits 1895 begann Vicente Lleó Benlliure mit dem Bau der Salinen von Janubio an der Südwestküste Lanzarotes. Seitdem ist die größte Salzgewinnungsanlage der Kanaren in Familienbesitz. Benötigt wurde das „weiße Gold“ vor allem für die Pökel- und Fischkonserven-Industrie sowie die Vermarktung von Salzlake für die Konservierung von Fisch an Bord der Schiffe. Aufgrund des Rückgangs der Fischerei, der neuen Kältetechniken und der ausländischen Konkurrenz im Salzgeschäft musste die Produktion massiv reduziert werden. Trotz allem bemüht sich Familie Padrón Lleó nach wie vor, die jahrhundertealte Tradition sowie die damit verbundenen Arbeitsplätze zu erhalten: durch den Abbau  von natürlichem, ökologischen Meersalz aus dem Atlantik ohne Konservierungsmittel oder Zusatzstoffe. Die Salinas de Janubio haben sich mittlerweile zu einer einzigartigen Naturlandschaft und einem Ökosystem mit halophiler, also salzliebender, Vegetation entwickelt. Außerdem nutzen Wiedehopf und Wüstengimpel sie als Brutgebiet. Meersalz und seit 2012 ganz neu Flor de Sal, die edle Salzblüte, gibt es zu kaufen in der „Bodega de Sal“ direkt bei den Salinen.

Grill-Spektakel mit Vulkanfeuer Am heißesten Punkt des Timanfaya-Nationalparks mit seinen Feuerbergen gelegen, bietet das Restaurant „El Diablo“ seinen Besuchern ein Koch-Event der Extraklasse: Alle angebotenen Speisen wie Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte werden auf einem echten Vulkanofen gegrillt. Genau genommen handelt es sich dabei um ein sechs Meter tiefes Loch mit darüber gebautem Rost. Dort werden Temperaturen von bis zu 400 Grad nur mithilfe der Hitze aus den Tiefen der Erde erreicht. Den Eingang zum Lokal markiert César Manriques Eisenskulptur „Feuerteufelchen“. Der berühmte Insel-Künstler hat auch die Architektur des Hauses entworfen, einen Rundbau aus Lavagestein mit riesigen, verglasten Panoramafenstern. Sie bieten sensationelle Aussichten auf die Mondlandschaft des Nationalparks.

Runzelkartoffeln, Kanarenspargel, frischer Fisch Die Küche auf Lanzarote hält zahlreiche Überraschungen bereit: So ist die Kanareninsel etwa ein beliebtes Anbaugebiet für grünen und weißen Spargel, der jeweils im Juni/August und Dezember/Januar geerntet wird. Weitere Gemüsesorten, die auf Lanzarote prächtig gedeihen und meist in schmackhaften Eintöpfen weiterverarbeitet werden, sind Zucchini, Kürbis, Zwiebeln, Erbsen, Mais, Tomaten und Kartoffeln, aus denen die typischen papas arrugadas hergestellt werden: Runzelkartoffeln mit Meersalz-Kruste. Sie sind aus der lanzarotinischen Küche nicht wegzudenken und werden stets mit einer der beiden Soßen mojo rojo aus roter Paprika und Chili sowie mojo verde aus Petersilie, Knoblauch und Olivenöl gereicht. Dazu schmeckt besonders gut Kaninchen (conejo), Lamm (borrego oder cordero) oder Zicklein (cabrito) aus dem Ofen. Ebenso frischer Fisch, entweder a la plancha (gegrillt) oder in einer dicken Salzkruste. Zu den beliebtesten Sorten zählen Tunfisch (atún, bonito), Dorade (dorada), Sardellen (boquerones), Seehecht (merluza) und die besondere Spezialität Papageifisch (vieja). Da Meeresfrüchte in den Restaurants oft gefroren eingekauft werden, empfiehlt sich die Nachfrage, ob Gambas, Garnelen oder Muscheln wirklich frisch sind und aus der Umgebung stammen.

Events und Festivals – Lanzarote feiert sich und seine Köstlichkeiten

21. bis 30. September 2012:

Semana Enogastronómica Saborea Lanzarote del Mar y el Vino/Fisch und Wein-Festival

11. November 2012:

Día Europeo del Enoturismo/Europäischer Tag des Weintouristen

9. bis 18. November 2012:

Semana Enogastronómica Saborea a Lanzarote de la Tierra y el Vino/Food- und Weinwoche gewidmet den Produkten der Erde

30. November bis 2. Dezember 2012:

Festival Enogastronómico Saborea Lanzarote/Food- und Weinfestival in Villa de Teguise

Februar 2013:

Feria de Queso/Käsefest in Playa Blanca

April 2013: Muestra Gastron&oac
ute;mica de los Granos de Lanzarote/Gemüse-Gastronomie-Show in Haría

April/Mai 2013:

Sonidos Líquidos Festival/Wein und Musik in den Weingütern

Juni 2013:

Wine Run in La Geria

Juli 2013:

Semana Enogastronómica Saborea Lanzarote de la Tapa y el Vino/Tapas-Festival in Puerto del Carmen

August 2013:

Fiesta de la Vendimia/Weinlese-Fest in La Geria

Infos und Termine unter http://www.saborealanzarote.com/