SCHNÄPPCHENPORTALE

Reiseangebote zu Vorzugspreisen hat jeder gern: Wer keine Lust auf zeitraubende Internetrecherchen hat, nimmt zunehmend die Hilfe von Schnäppchenportalen wie Urlaubsguru, Reisehugo, Triptroll oder Urlaubshamster in Anspruch. Die Urlaubswelt neu erfinden können diese Portale allerdings nicht. Zu diesem Ergebnis kommen die Redakteure der Zeitschrift REISE & PREISE (www.REISE-PREISE.de), die aktuell die neun wichtigsten Internet-Schnäppchenverwerter auf Herz und Nieren getestet haben.

»Zaubern können sie alle nicht«, so das ernüchternde Fazit von Chefredakteur Oliver Kühn. So fanden die Tester heraus, dass ein Großteil der auf den Portalen beworbenen Urlaubsschnäppchen zu identischen Preisen überall im Netz verfügbar ist. Je günstiger die Angebote, je beliebter die Zielgebiete, desto schneller waren sie vergriffen. Echte Preisknüller waren meist schon am zweiten Tag ausgebucht, nicht zuletzt deshalb, weil auch Reisebüros über die Reservierungssysteme Zugriff auf die Angebote haben. Unseriös, so REISE & PREISE, wird es immer dann, wenn die Portalbetreiber mangels »Lockvogel-Angeboten« die Ab-Preise von Ryanair & Co. mit beliebigen Billigangeboten der Hotelportale kombinieren und daraus »Pseudo-Pauschalreisen« stricken, etwa »4 Tage Mallorca im guten 3-Sterne-Hotel inklusive Flug für nur € 107«. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Pauschalreise – der Kunde muss die Bausteine auf den Homepages der Anbieter mühsam zusammensuchen und einzeln buchen. »Wenn keine direkten Links zu den Angeboten gefunden werden, sind die besten Tipps nichts wert«, zeigt sich Oliver Kühn von der Vorgehensweise einiger Portale enttäuscht.

Dennoch treffen die Online-Billigheimer offenbar den Nerv passionierter Schnäppchenjäger der »Generation Facebook«. Die Urlaubspiraten bringen es mittlerweile auf rund 2.800.000 Likes, Mitbewerber Urlaubguru auf 1.600.000 Fans. Die wahren Stärken der Portale liegen nach Ansicht der Tester weniger im Bereich der Pauschalreisen, sondern vielmehr bei den Aktionspreisen der Hotelbranche in europäischen Großstädten und insbesondere in heimischen Gefilden. »Innerhalb Deutschlands lässt sich manch ein Hotel-Deal unter Dach und Fach bringen«, so Kühn. »Bei den Flugangeboten indes haben wir kaum etwas Brauchbares finden können«.

Während die meisten Portale eine kleine Vermittlungsprovision erhalten oder für die Weiterleitung der User entlohnt werden, geht Marktführer Travelzoo ganz andere Wege. Das amerikanische Unternehmen platziert auf seiner Webseite und im Newsletter Angebote von Veranstaltern, Hoteliers und Onlineportalen und lässt sich das von den Anbietern bezahlen. Daher stuften die Tester die Website im Schlussresümee dann auch eher als Präsentations-Plattform für Reiseanbieter denn als Schnäppchen-Portal ein.

Vier der neun getesteten Portale erhielten die Note »gut«, drei schnitten mit »befriedigend« ab, zwei mit »ausreichend«. Ein Portal kam nicht über ein »mangelhaft« hinaus. Nachgelesen werden können die Testergebnisse in der neuen Ausgabe von REISE & PREISE, die jetzt im Zeitschriftenhandel erschienen ist.

Bezahlgebühren bei der Flugbuchung

Die große Bauernfängerei

Flugportale sind seit vielen Jahren der Renner bei der Ticketbuchung. Doch einige Portale arbeiten mit unseriösen Geschäftspraktiken, die den Kunden übervorteilen. Das Reisemagazin Clever reisen! hat große Flugportale untersucht und berichtet über den neuesten Trick: Bezahlgebühren.

Der Kampf um den Kunden unter den Flugportalen wird gnadenloser und die Tricksereien immer unverschämter. So werden die Portalbetreiber beim Erschließen neuer Geldquellen äußerst erfinderisch. Neuester Trick sind die Bezahlgebühren, die ein enormes Ausmaß annehmen. Der Vorgang dabei ist eigentlich ganz einfach: Der Kunde bekommt am Anfang seiner Buchungsanfrage einen Ticketpreis angezeigt. Dieser soll laut Gesetzesvorgaben eigentlich den zu bezahlenden Endpreis abbilden. Entscheidet sich ein Kunde für ein Ticket und will es buchen, kommt das große Erwachen. Der Anbieter schlägt erst während des Buchungsvorgangs eine Bezahlgebühr auf den eigentlichen Ticketpreis drauf.

Kreditkartengebühren bis zu 35 Euro
Bei der Clever reisen!-Recherche verlangten Flugportale für einen Flug Kreditkartengebühren zwischen 24 Euro und 35,30 Euro. Doch auch bei anderen Bezahlarten haben einige Flugportale mittlerweile überteuerte Gebühren eingeführt und verlangen hohe Aufpreise. Bei der Bezahlart Sofortbanking verlangte ein Portal bei der Stichprobe stolze 28,30 Euro.

Kostenloses bezahlen: Die neuesten Tricks der Flugportale
Die gesetzlichen Vorgaben sind eindeutig. Dem Kunden muss zumindest eine kostenlose Bezahlfunktion angeboten werden. Doch auch hier tricksen die Anbieter. So gestatten einige Flugportale das kostenlose Bezahlen nur mit Kartenvarianten, die in Deutschland wenige Kunden haben. Der Clou: Damit Buchungsportale die von ihnen eigens aufgelegten Kreditkarten an den Kunden bringen, sind Flugbuchungen dann kostenfrei, wenn mit dieser Kreditkarte bezahlt wird.

Einige Metapreisevergleiche wollen das Problem mit den Bezahlgebühren lösen, indem sie auf ihren Internetseiten eine Übersicht der unterschiedlichen Bezahlgebühren anzeigen. Doch noch scheint das System nicht ausgereift: Teilweise wurden falsche Gebühren genannt – in einem Fall wurde der Preis für das Bezahlen mit der Kreditkarte sogar mehr als verdoppelt.

Selbst wenn die meist versteckten Bezahlgebühren immer mehr zum kostspieligen Ärgernis werden, so gibt es doch auch Alternativen. Einige bekannte Portale sind kundenfreundlich und verlangen oft keine Bezahlgebühren beim Kauf von Flugtickets. „Fiel doch mal eine Gebühr an, war diese häufig nur minimal“, lobt Jürgen Zupancic, Chefredakteur der Clever reisen!

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Extra: Airlineguide: Der Wegweiser für Schlauflieger. Mehr als 40 Airlines im Überblick, inklusive Neuigkeiten aus der Business Class und gute Hotels am Flughafen.

Weitere aufregende Themen in der Clever reisen! 1/14:
Reisekataloge 2014: Das Beste für Ihren Urlaub – Trends, Preise und Neuheiten
Rabatte: Sommerurlaub buchen und bis zu 40% sparen
Kanaren Comeback: Sonnenziele zum kleinen Preis
Griechenland: Die besten Wanderrouten auf Chalkidiki
Kalifornien: Die Insel Catalina Island entdecken
Singapur: Neue Orte abseits der Touristenpfade
Ecuador: Unterwegs auf dem Amazonas
Namibia: Mit dem Rad auf Safari
TEST: Linienflieger aus Europa – Wer sind die Besten?
Spartricks vom Profi: Günstige Flugtickets finden

Übernachtungsportale für Privatunterkünfte

Clever reisen! macht den Test: Wie nutzerfreundlich sind die Portale wirklich?

Wohnen im Hotel ist zwar komfortabel, aber oft auch teuer. Privat wohnen liegt daher voll im Trend. Internetportale wie Airbnb, Wimdu oder 9flats vermitteln als Alternative preiswerte Zimmer und Apartments. Clever reisen! hat in seiner aktuellen Ausgabe 3/13 sechs Übernachtungsportale getestet und einige Schwachstellen gefunden.

Privatunterkünfte buchen – auf den ersten Blick denkbar einfach
Vermittelt werden private Zimmer, Apartments, Ferienwohnungen und Fincas. Das Buchen der Wohnobjekte ist recht einfach. Man gibt auf den Internetportalen seinen Wunschort, den Reisezeitraum und die Anzahl der Personen ein und schon liefert die Internetseite eine Angebotsliste. Es stehen zwei Buchungsvarianten zur Verfügung. Variante 1: Direkte Anfrage an den Vermieter. Der Nachteil: Die Zusage muss abgewartet werden. Variante 2: Sofortbuchung auf einen Klick. Vier der getesteten Portale bieten beide Buchungsvarianten an.

Der Test: Welches Portal schnitt am besten ab?
Bei der Menge von Angeboten konnten nicht alle Portale überzeugen. Das Internetportal 9flats fand bei der Suche nach einer Unterkunft für 2 Personen in Cisternino/Apulien nur zwei entsprechende Unterkünfte, obwohl das Portal nach eigenen Angaben über 90.000 Objekte weltweit verfügt. Wimdu listet über 150.000, Housetrip über 200.000 und die beiden Giganten Airbnb und Fewo-direkt über 400.000 bzw. 550.000 Ferienobjekte auf ihren Portalen. Im Test überzeugten außerdem die Suchfunktionen einiger Portale nicht. Mal können die Angebote nicht nach dem Preis sortiert werden (Airbnb) oder man kann individuelle Wünsche nicht herausfiltern lassen (Housetrip), wie zum Beispiel die Anzahl der Bäder. Der Kunde muss sich bei einem mangelhaften Suchfilter durch zahlreiche Angebote klicken.

Licht und Schatten – undurchsichtige Preisangaben
Bei Fewo-direkt muss sich der Kunde den Preis mühsam selbst errechnen. Andere Portale nennen lediglich eine Zwischensumme (z.B. Housetrip, Wimdu). Bei diesen Portalen kann eine Endreinigungsgebühr dazukommen. Zwar wird diese in der Objektbeschreibung genannt, doch nicht beim ausgewiesenen Mietpreis. Außerdem werden in den Preisübersichten teilweise nur Ab-Preise aufgelistet. Der Endpreis ist jedoch höher, was daran liegt, dass es z.B. Zuschläge gibt, wenn für mehr als eine oder zwei Personen gebucht wird. Mit dem Übernachtungsportal Airbnb zahlen Gäste für eine Privatunterkunft in Berlin-Prenzlauer Berg im Zeitraum vom 01. bis zum 04.11.2013 insgesamt 290 Euro für 4 Personen. Mit Fewo-direkt und 9flats kostet die Unterkunft 310 Euro. Bucht man mit Gloveler muss hierfür fast 530 Euro ausgegeben werden. Positiv ist beispielsweise die Suchfunktion von Gloveler. Hiermit können Kunden nach Mietobjekten suchen, die eine Rechnung samt Mehrwertsteuer ausstellen. Außerdem haben Gäste die Möglichkeit, über ihre Unterkunft eine Bewertung abzugeben. Extrawünsche wie Raucherzimmer sollten vor der Buchung immer mit dem Vermieter abgeklärt werden.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 3/13 ab sofort am Kiosk für 5,50 Euro!

HRS ist das beste Hotelportal

Der große Clever reisen!-Test über die besten Hotel-Portale: Günstige Hotelzimmer finden – so einfach und sicher war es noch nie – Ausgabe 4/12

Clever reisen! hat die Portale bezüglich der Kriterien Nutzerfreundlichkeit, Hotelklassifizierung und Verbraucherfreundlichkeit geprüft. Dabei schauten die Tester, ob sich die Ergebnisse einer Hotelsuche nach verschiedenen Kriterien sortieren lassen, ob die Anzahl der Hotelsterne berechtigt waren und vor allem, ob der Gesamtpreis wirklich alle Steuern und Gebühren enthält.

Der Testsieger HRS hat bei allen Kriterien überzeugt. So konnten sich die Ergebnisse nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach der Entfernung sortieren lassen. Die Anzahl der vergebenen Hotelsterne waren bei den getesteten Hotels berechtigt und der Gesamtpreis enthält alle Steuern und Gebühren, zum Beispiel eine Bettensteuer oder eine Resortgebühr. Generell positiv schnitten die Portale booking , Opodo , Expedia und Hotels.com ( www.gourmet-report.de/goto/hotels-com )ab, die alle mit dem Clever reisen!-Prädikat ausgezeichnet wurden. Nicht so gut schnitten die Portale Hotel.de, Agoda.de und Hotelreservierung.de ab.

Vorsicht vor falschen Sternen, Zusatzgebühren und Servicepaketen
Reisende müssen bei der Suche nach günstigen Hotelzimmern genau hinschauen, etwa bei der Hotelklassifizierung. In einem Fall wurde ein Hotel in Bangkok von einem Portal als 5-Sterne-Haus ausgewiesen. Bei anderen Portalen hatte dasselbe Hotel jedoch nur 3 bzw. 2,5 Sterne. Luxus zum günstigen Preis ist hier wohl nicht zu erwarten. Ebenfalls wichtig ist das Kleingedruckte. Hier finden sich bei einigen Portalen Steuern und Zusatzgebühren, die dann aber nicht im Gesamtpreis enthalten sind, zum Beispiel die bei US-Hotels häufig erhobene „resort fee“. Dies kann zu unangenehmen Kosten-Überraschungen an der Hotelrezeption führen. Vorsicht ist außerdem bei Servicepaketen angebracht, zum Beispiel Reiseversicherungen oder, wie bei einem Hotel-Portal, ein zusätzlich buchbarer Schutz gegen eventuelle Stornokosten. Dieser ist aus Sicht der Tester, je nach Stornobedingungen eines Hotels, teilweise nicht sinnvoll. Er wurde trotzdem sehr hartnäckig angeboten. Den kompletten Test und weitere nützliche Tipps für die Hotelsuche im Internet finden Sie in der aktuellen Ausgabe Clever reisen! 4/12.

*Für den Test wurden bei allen Portalen die Preise für jeweils einen Hotelaufenthalt in Amsterdam, San Diego und Bangkok abgefragt. Zwecks Vergleichbarkeit wurde möglichst dasselbe Hotel in einer Stadt ausgewählt. Neben dem Preis berücksichtigt der Test noch weitere Kriterien wie die Hotelklassifizierung und die Benutzer- und Verbraucherfreundlichkeit der einzelnen Portale.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 4/12 ab dem 4.10. am Kiosk für 5,10 Euro!
Extra: Asien – Die beste Auswahl einzigartiger Urlaubsideen, inklusive 25 Hotels mit Flair sowie Reisen durch Myanmar, Zentralthailand sowie nach Hongkong.

Clever reisen! 4/12 hat außerdem u.a. getestet:
Langzeiturlaub: Hotel, Sonne & Meer ab 9 Euro
Preisvergleich Flugportale: Fragwürdige Werbetricks
Reiseveranstalter: Neuer Trend bei Rundreisen – Der Arzt reist mit
Spartipps für Senioren: Im besten Alter günstiger fliegen
Abu Dhabi: Glitzernde Wüsten-Metropole
Ägypten: Sahl Hasheesh – Hurghadas schöne Schwester
Karibik: Barbados – Insel voller Überraschungen
Holland: Utrecht – Ein schönes Wochenende
Deutschland: 10 Top-Weihnachtsmärkte
Business Class: Zum Schnäppchenpreis fliegen
Test Asien-Airlines: Wer sind die Besten?

Der aktuelle Test Vergleichsportale

Nicht alle Portale finden den günstigsten Preis – Testsieger ist Billiger.de vor Idealo.de und Geizkragen.de

Unzählige Shops im Internet bieten identische Produkte – das Superschnäppchen zu finden ist daher oft nicht leicht. Hilfe versprechen Vergleichsportale, die das Netz nach Angeboten durchstöbern und so einen Preisvergleich ermöglichen. Dass hierbei nicht immer der günstigste Preis gefunden wird, zeigt die aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität. Die Markforscher untersuchten zehn bekannte Vergleichsportale in Bezug auf die Preise und die Qualität der Internetseiten.

Zwischen den günstigsten Angeboten der Portale lagen teilweise große Spannbreiten mit einer Preisersparnis von durchschnittlich 15 Prozent. Bares Geld ließ sich besonders bei höherpreisigen Produkten sparen. Beim Vergleich der Preise für eine Geschirrspülmaschine ergab sich zum Beispiel eine Preisdifferenz von rund 100 Euro zwischen dem günstigsten und teuersten Angebot, so dass hier eine Ersparnis von rund 20 Prozent möglich war. „Keines der Portale fand bei allen Testanfragen das günstigste Angebot. Für Verbraucher ist es daher empfehlenswert, mehrere Portale für einen Preisvergleich heranzuziehen“, erklärt Markus Hamer, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts.

Bei der Qualität der Internetseiten erreichte die Branche insgesamt ein befriedigendes Ergebnis. Nur zwei Vergleichsportale überzeugten mit einem guten Internetauftritt. Häufig fehlten Erläuterungen zur Nutzung des Portals sowie benutzerfreundliche Funktionen wie Merkzettel zur Speicherung interessanter Angebote, Mitgliedsaccounts oder Produktvideos. „Lediglich vier der zehn getesteten Portale waren als mobile Version verfügbar und ermöglichten damit einen einfachen Preisvergleich von unterwegs“, erklärt Serviceexperte Hamer. Auch bei der Bedienungsfreundlichkeit gab es Abzüge. Neben der Übersichtlichkeit bemängelten die Tester vor allem die Gestaltung der Seiten. Positiv: Der günstigste Preis für ein bestimmtes Produkt war bereits nach durchschnittlich zwei Klicks einsehbar.

Testsieger und damit bestes Vergleichsportal 2012 wurde Billiger.de. Der Anbieter hatte den besten Internetauftritt und punktete besonders mit vielfältigen Informationen und einer guten Navigation. Idealo.de erreichte den zweiten Rang und bot das beste Ergebnis im Preistest. Die Suchergebnisse des Portals waren für über die Hälfte der Produkte am günstigsten. Rang drei belegte Geizkragen.de. Zu den Stärken des Unternehmens zählte die umfangreiche und gut strukturierte Bedienungsoberfläche mit speziellen benutzerfreundlichen Inhalten, etwa einem Preisalarm.

Die Marktforscher untersuchten von Mai bis Juni 2012 zehn bekannte Vergleichsportale mit dem Schwerpunkt Konsumartikel. Im Rahmen einer umfassenden Analyse wurden die Webseiten der Anbieter hinsichtlich ihrer Inhalte und der Bedienungsfreundlichkeit geprüft. Darüber hinaus fand ein Preistest statt, bei dem die günstigsten Angebote für zehn ausgewählte Produkte bei den Portalen verglichen wurden. Bestandteil der Abfrage waren unter anderem Konsumgüter aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Freizeit- und Haushaltsartikel.
Das Deutsche Institut für Service-Qualität prüft unabhängig anhand von mehrdimensionalen Analysen die Dienstleistungsqualität von Unternehmen und Branchen. Dem Verbraucher liefert das Institut bedeutende Anhaltspunkte für seine Kaufentscheidungen. Unternehmen gewinnen wertvolle Informationen für das eigene Qualitätsmanagement.

ÖKO-TEST: Vergleichsportale für Hausratversicherungen

Vergleichsrechner im Internet sollten eigentlich helfen, die richtige Hausratversicherung zu finden. Leider sind die meisten Vergleiche, die die Online-Portale bieten, unsäglich. Das kritisiert das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST. So kürten die 17 getesteten Webpages nicht nur acht unterschiedliche Tarife zum Sieger, sie gaben dabei auch unterschiedliche Preise für die gleichen Tarife an. Ein Portal macht sogar wissentlich falsche Angaben.

Die unterschiedlichen Rankings von Hausratversicherungen kommen unter anderem deshalb zustande, weil manche Portale nicht jede Versicherung berücksichtigen. Das kann daran liegen, dass nicht alle Assekuranzen jedem Portal die benötigten Daten zur Verfügung stellen. Teilweise sind technische Schwierigkeiten schuld. Vor allem aber nehmen viele Portale nur Versicherungen auf, von denen sie Vermittlungsprovisionen erhalten.

Besonders ärgerlich ist es aber, dass Verbraucher den Preisangaben der Portale teilweise nicht trauen können. Oftmals sind die Tarife schlichtweg falsch berechnet. Außerdem ist ÖKO-TEST aufgefallen, dass ein Portal im Test für fast alle Tarife einen niedrigeren Preis ausweist als die anderen und die Versicherungen selbst. Hier liegt der Verdacht nahe, dass dieses Portal bewusst falsche Niedrigpreise angibt, damit Kunden einen Vertrag abschließen und eine Provision fällig wird. Erfahrungsgemäß macht sich kaum ein Kunde die Mühe, den Vertrag zu stornieren, wenn er die Unterlagen und die Mitteilung bekommt, dass der Preis höher als erwartet ist.

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2012 gibt es seit dem 27. April 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Stiftung Warentest: HolidayCheck bestes Hotelvermittlungsportal

HolidayCheck behauptet Spitzenposition – Qualitätsurteil „Gut“ – Stiftung Warentest bescheinigt vorbildliche Hotelsuche und sehr gute Datensicherheit

Zum dritten Mal in Folge ernennt die Stiftung Warentest das größte deutschsprachige Reiseportal HolidayCheck.de zum Testsieger. Für das aktuelle Heft 05/2012 nahmen die Tester sieben Hotelbuchungs- und fünf Hotelvermittlungsportale unter die Lupe. In der Kategorie „Vermittlungsportale“ erreicht HolidayCheck die Note 2,4 und wird als einziges mit dem Prädikat „Gut“ ausgezeichnet.

Getestet wurden in dieser Kategorie Hotelbewertungsportale, bei denen Hotels auch gebucht werden können und es einen Preisvergleich verschiedener Anbieter gibt. Besonders das Bewertungssystem von HolidayCheck fand Anerkennung bei den Testern: „Die großen Portale haben einiges getan, um ihre Bewertungen vor Manipulation zu schützen. Am besten scheint HolidayCheck das Problem im Griff zu haben.“ Bemerkenswert: Im Erkennen fingierter Bewertungen schnitt HolidayCheck sogar besser ab als Portale, die nach eigenen Angaben nur Bewertungen von Urlaubern einsammeln, die über das Portal gebucht haben.

Sehr angetan ist Stiftung Warentest von der Möglichkeit, auf HolidayCheck.de Hotels und Hotelangebote zu finden: „Nur 4 der 12 Portale bieten eine detaillierte Suchfunktion, die auch Hotel- und Zimmerausstattung sowie Sportangebote berücksichtigt. Vorbildlich ist hier nur HolidayCheck.“

Die Stiftung Warentest zeigt sich überzeugt: „Das beste Vermittlungsportal ist HolidayCheck. Es zeigt viele Hotels mit aktuellen Bewertungen und wehrt Manipulationen gut ab.“ Die Empfehlung: „Wer ein Hotel sucht, surft im Internet am besten zu HolidayCheck.“

Stiftung Warentest: Hotelbuchung

Stiftung Warentest testete Hotelbuchungsportale: Hotelbuchungen im Internet

Bei einem Test von 7 Hotelbuchungsportalen schnitt hrs.de und booking.com mit der Note „Gut“ am besten ab. Hier sind die Hotelbuchungen einfach und zuverlässig und das Stornieren ist problemlos möglich. Die Beratung ist allerdings stark verbesserungswürdig. Ebenfalls im Test: 5 Hotelvermittlungsportale. Testsieger Holidaycheck zeigt viele Hotels mit aktuellen Bewertungen und wehrt Manipulationen „gut“ ab. Es gab es aber auch „ausreichende“ Portale, google schnitt sogar nur „mangelhaft“ ab.

Bei den Hotelbuchungsportalen schnitten hotel.de, hotelreservierung.de und venere.com nur „ausreichend“ ab. Bei venere.com kann man sich nicht immer auf den eingangs angezeigten Preis verlassen, bei hotelreservierung.de ärgerte zum Beispiel die verbraucherunfreundliche Voreinstellung der Stornoschutzversicherung. Bei den Vermittlungsportalen geht Holidaycheck als bester aus dem Rennen. Bei ihm wie bei vier weiteren Anbietern steht die Hotelbewertung im Mittelpunkt. Ein Zimmer buchen kann der Nutzer hier zwar auch, er wird aber meist zu anderen Anbietern weitergeleitet.

Ob man sich auf die Urteile anderer Reisender verlassen kann, hat die Stiftung anhand von fingierten Hotelbewertungen geprüft. Vom sinnfreien Blindtext bis zu Werbeaussagen, völlig übertriebenen Lobpreisungen bis falschen Angaben zum Standort war alles dabei. Am besten hat Holidaycheck reagiert und vier von fünf Falschbewertungen aussortiert. Bei google landeten sie sofort im Netz und blieben auch dort.

Der ausführliche Test Hotelbuchung im Internet ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/thema/reisebuchung veröffentlicht.

Die guten Portale:
Booking (unser Favorit): www.gourmet-report.de/goto/booking
Hotels.com ist der größte der Welt: www.gourmet-report.de/goto/hotels-com
HRS ist der Marktführer in Deutschland: www.gourmet-report.de/goto/hrs
Hier stimmen die Bewertungen am besten: www.gourmet-report.de/goto/holidaycheck

Weitere Reiselinks auf www.4.ro

ÖKO-TEST Online-Reisebüros und Flugpreissuchmaschinen

Wer nicht aufpasst, wird abgezockt

Wer angesichts des derzeitigen tristen Winterwetters die Lust verspürt, sich an den Computer zu setzen und eine Reise zu buchen, sollte auf der Suche nach dem besten Preis unbedingt mehrere Anbieter durchforsten.

Denn kein Online-Reisebüro und keine Flugpreissuchmaschine suchen zuverlässig bei allen Abfragen die günstigsten Preise heraus: Zu diesem Ergebnis kommt das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST, das verschiedene Portale analysiert hat. Besonders oft fanden die Portale Opodo, Billigflieger und Skyscanner richtig gute Preise, aber eben nicht immer. Der Vergleich lohnt sich jedoch: Einen Flug nach London kann ein Pärchen bis zu 200 Euro günstiger bekommen, nach New York sind sogar über 800 Euro drin.

Allerdings muss man aufpassen, weil die Online-Reisebüros noch jede Menge Gebühren draufschlagen – welche das sind, erfährt man erst kurz vorm Zahlen. Einige möchten außerdem dem Kunden zum Flugticket noch Versicherungen und Service-Pakete unterjubeln; die entsprechenden Häkchen sind schon gesetzt. Teuer kann es auch werden, wenn man einen Flug stornieren muss: Im schlimmsten Fall erhält der Kunde kein Geld zurück. Ein weiterer Kritikpunkt: Fast keines der getesteten Portale erfüllt die gesetzlichen Datenschutzvorschriften. An Informationen, wie mit den personenbezogenen Daten der Kunden umgegangen wird, mangelt es.

Das ÖKO-TEST-Magazin Februar 2011 gibt es seit dem 28. Januar 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

TEST Airline-Portale

Am Flugticket bis zu 50 Prozent sparen

Flugreisende verbringen vor der Buchung viel Zeit am Computer, um die Preise zu vergleichen. Das kommt nicht von ungefähr: Wie ein Test der Zeitschrift REISE & PREISE ( www.REISE-PREISE.de ) ergab, gibt es zwischen dem teuersten und dem günstigsten Ticket Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent. REISE & PREISE hat die Online-Tarife renommierter Airlines unter die Lupe genommen und die Preise mit denen freier Internetportale verglichen. Dabei kam es zu eklatanten Preis-unterschieden: So bot beispielsweise Air France den Flug von Frankfurt nach Singapur in der Economy Class im Juni 2011 auf ihrem Portal für 1.090 Euro an, während die gleiche Strecke bei der arabischen Emirates zum selben Termin für 565 Euro gebucht werden konnte. Ersparnis: 48 Prozent. Nicht ganz so groß war der Unterschied beim Flugziel New York: Bei Swiss musste der Kunde am Stichtag 676 Euro zahlen, hätte er zum gleichen Zeitpunkt bei British Airways gebucht, wäre er mit 509 Euro davon gekommen. Preisunterschied: 25 %.

Buchungswillige sind gut beraten, wenn sie zum Vergleich die Angebote eines freien Flug- oder Reiseportals wie z.B. Opodo heranziehen. In den Flugdatenbanken sind praktisch alle internationalen Airlines buchbar − bis zu 150 an der Zahl, übersichtlich aufgelistet, die günstigste zu allererst. Zwar tauchen dort oftmals die Angebote exotisch anmutender Airlines ganz oben auf, doch zurückzuschrecken braucht man davor nicht. Insbesondere die asiatischen Carrier haben den Europäern in Sachen Service meist sogar einiges voraus. Ist man sich hinsichtlich des Renommees unsicher, sollte ein Flugbewertungsportal (z. B. www.flightcheckers.de ) zu Rate gezogen werden, wo sich Flugreisende über ihre Erfahrungen mit den Fluggesellschaften austauschen.

Im Gegensatz zu den Airline-Portalen fällt die Preisersparnis beim Vergleich der freien Flugportale untereinander recht mager aus. Grund: Die Portalbetreiber beziehen die Tickets über sogenannte Consolidator (Großhändler), die wiederum direkt bei den Airlines einkaufen − zu weitgehend identischen Preisen. Stundenlange Preisvergleiche auf dieser Ebene zahlen sich nur selten aus. Hier lässt sich viel Zeit sparen. »Der beste Weg ist es«, betont REISE & PREISE-Chefredakteur Oliver Kühn, »zunächst ein x-beliebiges Flugportal zu befragen und anschließend bei der betreffenden Airline nachzuschauen, ob das Ticket dort noch günstiger zu haben ist. Das dauert nicht viel länger als 15 Minuten«. Gourmet Report empfiehlt hier seinen Partner Opodo. Bei Buchungen über den Gourmet Report link erhält Gourmet Report eine kleine Provision. Die Preise sind gleich, egal ob direkt oder über Gourmet Report gebucht wird. Weitere Links: www.4.ro .

Aus dem Portaltest, an dem die größten europäischen Airlines und großflächig operierende arabische Gesellschaften beteiligt waren, ging Qatar Airways als Testsieger hervor. Die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wies im Teilnehmerfeld die günstigsten Flugangebote auf und sorgt für Transparenz, indem sie die Tickets auf der eigenen Homepage und auf Fremdportalen zu nahezu identischen Preisen anbietet. Die Deutsche Lufthansa gehörte zwar nicht zu den günstigsten Airlines im Test, heimste dafür aber das Qualitäts-Urteil »Beste Website« ein. Mit der Note »gut« wurden zudem auch die Airline-Portale von British Airways und KLM eingestuft.
Nach GR Beobachtung ist Qatar Airlines nicht mehr so günstig wie früher in der Business Class, dafür sind British Airways und Iberia meist günstig in der Business Class. Auf der Langstrecke bietet Iberia mit einem flachen Bett auch ein gutes Produkt an.

Die aktuelle Ausgabe REISE & PREISE ist im Zeitschriftenhandel erhältlich.