Peru kulinarisch

  • Klima und Geografie machen Peru zu einem Land voller kulinarischer Kontraste, vielfältige Gerichte unterschiedlichster Geschmacksrichtungen spiegeln die Geschichte und Diversität Perus wider – Das kulinarische Erbe der Mestizen wird mit innovativen Ideen neu interpretiert 
Juane - das Amazonas Gericht aus Peru
Juane – das Amazonas Gericht aus Peru
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Die 50 besten Restaurants der Welt 2018

Massimo Botturas Osteria Francescana erobert den ersten Platz in den 50 besten Restaurants der Welt 2018

• Die Osteria Francescana in Modena, Italien, wird als das beste Restaurant der Welt ausgezeichnet, gesponsert von Nestle Waters

• Die Liste 2018 umfasst Restaurants aus 23 Ländern weltweit und umfasst neun neue Restaurants. Sechs Restaurants geben ihr Debüt und drei kommen als Wiedereintritte auf die Liste zurück

Den in Tokio, Japan, gewinnt den von Lavazza gesponserten „Highest Climber Award“, der um 28 Plätze auf Platz 17 ansteigt

Disfrutar in Barcelona, ​​Spanien, ist der höchste Neuzugang und debütiert auf der Liste auf Platz 18

• Dan Barber von Blue Hill in den Stone Barns in Pocantico Hills, USA wurde von seinen Kollegen als Gewinner des  Chefs ‚Choice Awards gewählt

Geranium in Kopenhagen, Dänemark, gewinnt den  Art of Hospitality Award

Azurmendi erhält den Sustainable Restaurant Award

50 best Restaurants 2019 (Klicken Sie das Bild mit der rechten Maustaste an und öffnen Sie im neuen Fenster, um es lesbar zu bekommen)

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Peru

Peru wird zum 5. Mal in Folge zum weltbesten gastronomischen Reiseziel gewählt

Bei den renommierten World Travel Awards konnte sich Peru auch 2016 gegen Mitbewerber wie Frankreich, Japan, Italien, Mexiko oder Spanien durchsetzen.

Bei den diesjährigen World Travel Awards wurde Peru zum 5. Mal in Folge als weltbeste kulinarische Destination ausgezeichnet und landete vor hochkarätigen Mitbewerbern wie Frankreich, Japan, Italien, Mexiko, Spanien und Thailand auf dem ersten Platz. Bei der regionalen Preisvergabe der „Oscars der Reisebranche“ im Juli konnte Peru bereits den Titel als beste kulinarische Destination Südamerikas erlangen.

Mit dem Ziel die peruanische Gastronomie weiterhin international zu bewerben stellte PROMPERÚ kürzlich die vierte Generation peruanischer Köche vor. Die insgesamt 50 Jungköche stammen aus dem ganzen Land und nennen sich in Anlehnung an das peruanische Kartoffelgericht Causa die „Generación con Causa“, die Generation mit einem Ziel, denn das Wort Causa bedeutet auf Deutsch auch soviel wie Zweck oder Ziel. Sie werden Peru künftig als gastronomische Botschafter bei internationalen Veranstaltungen repräsentieren.

Die neue Generation soll die Tradition der peruanischen Küche beibehalten und mit Kreativität und frischen Ideen die Welt vom Geschmack Perus begeistern.

Enrique Serván

von Bernhard Steinmann

„The Worlds 50 Best Restaurants“ erregt Jahr für Jahr die Gemüter der Gourmets.
Es gibt Beifall aber auch grundsätzliche Ablehnung. Kritik kommt hauptsächlich aus der „alten“ Welt, die Probleme damit hat, dass auch in anderen Teilen der Welt kreative Köche Felder für sich erobern, die europäische Klassiker und Avantgardisten für sich reserviert halten.

Gut, an Highend-Food-Restaurants in Japan hat man sich schnell gewöhnt. Auch in Deutschland sind die Liebhaber von rohem Fisch auf klebrigem Reis auf dem Vormarsch. Begeistert nimmt man zur Kenntnis, dass irgendwo in Asien ein Michelinstern für ein Restaurant vergeben wird, welches für umgerechnet 1 € 30 oder etwas mehr, Speisen für „Feinschmecker“ anbietet.

Meiner Meinung nach nimmt die Toleranz jedoch gehörig ab, wenn man nach Südamerika schaut. Die dortigen Spitzenrestaurants sind anscheinend nur schwer einzuordnen und auf der Reiseagenda deutscher Gourmets nicht verzeichnet.
Die oben genannte Liste führt unter den 20 besten Restaurants der Welt vier Mittel- und Südamerikaner auf.

Auf Platz 4 finden wir Virgilio Martinez vom Restaurant Central in Lima, Peru.
Nr. 11 D.O.M. Sao Paulo, mit Alex Atala.
Nr. 12 Quintonil, Mexiko City, mit Jorge Vallejo
und
Nr. 13 Maido, Lima, Peru, mit Mitsuharu Tsumura.

All dies weckt in mir den Wunsch, sich den Küchen dieser Region einmal vorsichtig anzunähern. Es ist ein großes Glück, dass in Berlin Vielfalt großgeschrieben wird und Restaurants aus aller Welt angesiedelt sind. Auch Peru ist vertreten.
Nun will ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, doch wenn man schon die Gelegenheit hat einem Koch aus Peru, der sich zudem den Genüssen seines Heimatlandes verschrieben hat, in den Kochtopf zu schauen, sollte man diese nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Enrique Serván kam 1989 mit 18 Jahren nach Berlin. Über Umwege kam er zum Beruf des Koches. In Wilmersdorf betreibt er das Restaurant Serrano.

Das Ambiente des Restaurants ist eher schlicht, dafür ist das Personal ausgesprochen gut gelaunt und auskunftsfreudig. Schnell sind die Plätze eingenommen und die Speisekarte liegt vor uns. Erleichtert stellen wir fest, dass die Nationalspeise Cuy nicht vertreten ist. Den zarten deutschen Gemütern möchte man die Meerschweinchen nicht offerieren.
Dafür ist die Kartoffel allgegenwärtig, schließlich hat sie ihren Ursprung in der Andenregion. Auf der chilenischen Insel Chiloé (Isla Grande de Chiloé) fand man Spuren von wilden Kartoffeln, deren Alter auf 13 000 Jahre geschätzt wird.
Im Ursprungsland der Kartoffel, Peru, gibt es ungefähr 3 000 verschiedene Arten.

Das aus Peru stammende Ceviche, hat sich längst in Deutschland etabliert und darf hier natürlich auch nicht fehlen. Meine Frau und ich haben in schöner Arbeitsteilung zwei Varianten gewählt.

Meine Frau entscheidet sich für das peruanische Nationalgericht Ceviche de Corvina:

Kaltes mariniertes Adlerfischfilet mit Limettensaft, Zwiebeln und Rocoto, Koriander, Süßkartoffeln und gekochtem Riesenmais.

Nicht überraschend dominieren Schärfe- und Säurenoten das kalt gegarte „Andensushi“.
Das Fischfilet ist überaus zart. Die Schärfe des Rocoto hält erfreulicherweise nicht lange an und lässt so den begleitenden Aromen ausreichend Raum. Ein perfekter Einstieg in die peruanische Küche.

Dreierlei modernes Ceviche,

gelber Chili, Octopus mit Rocotoemulsion
Thunfisch mit Maracuja und Minze
Großgarnelen mit Avocado

Der moderne Gegenentwurf zum peruanischen Klassiker.
Alleine schon diese Kreationen lohnen den Besuch des Restaurants und gewähren einen Einblick in die Ideenwelt von Enrique Serván. Die unverzichtbaren Säurenoten werden mal von süssem Paprika und mal von Avocados begleitet.
Kalte Kartoffel-Limetten-Masse aus lila und gelben Kartoffeln, gefüllt mit Garnelensalat und Avocado

Die „Causa“ ist ein in Peru sehr beliebtes Gericht, welches in unglaublicher Vielzahl abgewandelt wird. Der gefüllte Kartoffelbrei verträgt so ziemlich alles an Zutaten.
Diesmal ist es ein herrlicher Garnelensalat mit Avocado. Garniert mit Kartoffelchips
und einer gellben Cili-Rocotosauce.

Rosa gebratener Lammrücken mit Koriandersauce, Reis und gebackenen rosa Bohnen

Ein sehr schönes und vor allem sättigendes Hauptgericht.

In eigenem Schmalz gebackenes Schweinefleisch an geschmorten luftgetrockneten Kartoffeln

Das deftige Gericht ist für den großen Hunger konzipiert. Allerdings hat es mir nicht das gebackene Schweinefleisch angetan, welches im Übrigen sehr gemundet hat, sondern die Kartoffel.

Die „gequälte“ Kartoffel.
Sie wird gekocht, geschnitten, erkaltet, luftgetrocknet, wieder aufgewärmt, gewürzt, erneut gekocht und aufgegessen. Ob Nahrungsquelle für den täglichen Bedarf oder zum Festessen, die Kartoffel darf in Peru nicht fehlen.

Das „einfache“ Gericht ist überaus schmackhaft. Ein auffällig rauchiges Aroma bleibt mir nachhaltig in Erinnerung.

Milchkaramellcreme aus Lima mit gebranntem Eischnee dazu warmer Schokoladenkuchen

Ein gelungener leichter Abschluss.

Wein und Service:

Wir haben einen Cabernet Sauvignon aus dem Jahre 2014, Intipalka, Valle del Sol, Peru,
durchgetrunken. Sehr gefällig.

Der Service ist freundlich, sachkundig und hilfsbereit.

FAZIT:
Wir haben im Restaurant Serrano einen interessanten und kulinarisch sehr zufriedenstellenden Abend verbracht. Eine Wiederholung ist mehr als wahrscheinlich.

Natürlich kann ich hier mangels Vergleiche keine weiteren Aussagen zur Authentizität der peruanischen Küche von Enrique Serván machen. Die Produktqualität ist allerdings tadellos, die Küche performt handwerklich bestens und die Aromenbilder sind vielschichtig.
Die Speisen kommen gut gewürzt auf den Teller ohne überstrapaziert zu wirken.
Es ist alles für einen hervorragenden Restaurantbesuch bereitet.

Die Fotos gibt es wie immer auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Peru Tipps

Ein wichtiger Teil jeder Reise ist es, sich durch die einheimischen Spezialitäten zu kosten – vor allem, wenn das Reiseziel kulinarisch so viel zu bieten hat wie Peru. Angesichts der Menge an Restaurants hat der Besucher jedoch oft die Qual der Wahl: Streetfood-Stand oder Sternerestaurant, Fisch oder Fleisch, peruanisch, Nikkei oder chinesisch? Diese fünf Restauranttipps können die Auswahl etwas erleichtern, denn sie gehören auf die Liste eines jeden Foodies, der Peru bereist:

Das Central in Lima rankt derzeit auf Platz vier der 50 besten Restaurants weltweit. Das Menü von Starkoch Virgilio Martínez nimmt die Gäste mit auf eine kulinarische Expedition von der Pazifikküste bis tief in die Wälder des Amazonasgebiets. Basis der Gerichte sind einheimische Zutaten aus allen Höhenlagen, auch längst vergessenen Produkten haucht Virgilio mit seinen Kreationen neues Leben ein.
www.centralrestaurante.com.pe/en/

Auch das Maido, ebenfalls in der Hauptstadt gelegen, ist auf der Liste der 50 besten Restaurants vertreten und hat mit Position 13 den Preis für den höchsten Neueinsteiger erhalten. Mitsuharu Tsumura gilt als Meister der Nikkei-Küche, er lässt japanische und peruanische Zutaten, Aromen und Zubereitungsarten miteinander verschmelzen. Highlight auf der Speisekarte ist das 15-gängige Menü „Nikkei Experiences“, das sich auf die Spuren der biologischen Vielfalt Perus begibt und die Ausbeute schließlich in die japanische Küche integriert. Auch Klassiker beider Cuisines wie Sushi oder Ceviche sind im Maido zu haben.
www.maido.pe/en

Rafael, das Dritte im Bunde der Hauptstadtrestaurants hat aktuell Platz 13 der 50 besten Restaurants in Lateinamerika inne. Chefkoch Rafael Osterling hat sein Konzept inzwischen auch in benachbarte Länder exportiert, doch ist das Flaggschiff in Lima immer noch die Ikone der Marke.
Die Speisekarte umfasst sämtliche Klassiker der peruanischen Küche, Ceviche, Tiradito, Empanadas sowie Pasta- oder Fischgerichte werden mit leicht mediterranem Einschlag zubereitet.
www.rafaelosterling.pe/es/lima.html

Doch nicht nur in der Hauptstadt Lima lässt es sich köstlich speisen. Auch bei der Weiterreise durch Peru muss niemand auf kulinarische Genüsse verzichten.

So ist in der „weißen Stadt“ Arequipa nicht nur die Kathedrale und das Kloster Santa Catalina sehenswert, sondern auch das emblematische Restaurant La Nueva Palomino. Im gemütlichen Lokal im Stil einer typischen „Picantería“ lassen sich hauptsächlich einheimische Besucher regionale Spezialitäten wie Rocoto Relleno, gefüllte Paprikaschoten, Chupe de Camarones, ein herzhafter Eintopf mit Garnelen, oder Chicharron de Chancho, gegrillter Schweinespeck, schmecken. Dazu wird gern das traditionelle Maisbier „Chicha de Jora“ getrunken.
www.facebook.com/ElParadordeMoray/

Nach Lima ist Cusco die peruanische Stadt mit den meisten und besten Restaurants – der Besuch von Machu Picchu ist also nicht der einzige Grund für eine Reise zum „Nabel der Welt“.
Besonders empfehlenswert ist „El Parador de Moray“ außerhalb der Stadt in einem alten Observatorium, gleich nebenan liegen Inka-Ruinen, wie sie in dieser Gegend so oft zu finden sind. Auf den Tisch kommen regionale Spezialitäten wie Lachsforelle oder Alpaka mit Quinoa, Mais oder Kartoffeln. Dazu das lodernde Kaminfeuer und ein wärmender Pisco, und der Abend wird unvergesslich. Ein besonderer Bonus ist der Sternenhimmel in klaren Nächten zwischen Mai und Oktober.
www.cuscorestaurants.com/el-parador/

www.peru.travel

Die peruanische Gastronomie feiert weltweit Erfolge

Im Juni wurden erneut die 50 besten Restaurants der Welt gewählt. Das Restaurant Central in Lima unter Leitung von Virgilio Martínez hält sich auf dem vierten Platz, das Nikkei-Restaurat Maido steigt von Platz 44 auf 13 und Astrid & Gastón landet auf Platz 30.

Das britische Magazin Restaurant hat erneut sein jährliches Ranking der 50 besten Restaurants veröffentlicht. Insgesamt sind drei peruanische Restaurants vertreten: Das Central unter Leitung des Starkochs Virgilio Martínez auf Platz 4, das von Mitsuharu Tsumara geführte Maido als Aufsteiger des Jahres auf Platz 13 und Astrid & Gastón von Gastón Acurio auf Rang 30. Drei der fünf südamerikanischen Restaurants im Ranking befinden sich in Peru, zudem ist Peru als einziges lateinamerikanisches Land unter den Top 10 vertreten.

Das Besondere an der Küche des Central ist die Verwendung von Zutaten aus den höheren Lagen des Landes. Die Gerichte nehmen die Gäste mit auf eine Reise, die 20 Meter unter der Meeresoberfläche beginnt und bis auf 4.100 Meter führt. Die kulinarische Reise ist eine Hommage an die Vielfalt peruanischer Zutaten, die in unterschiedlichen Höhenlagen wachsen. Chefkoch Virgilio Martínez hat im Zuge dessen auch die Initiative ‘Mater’ ins Leben gerufen, mit der er quer durch Peru reist, dabei neue Gewürze und Pflanzen entdeckt und mehr über ihre Geschichte sowie die Hintergründe ihrer Produzenten erfährt.

Das Maido zeichnet sich aus durch die kreative Kombination peruanischer und japanischer Aromen. Die geschmackliche Vielfalt entsteht durch die Verwendung verschiedenster Zutaten, die dem einzigartigen und exotischen Reichtum der peruanischen Natur entspringen. Insbesondere Zutaten aus dem peruanischen Amazonasgebiet garantierten dem Genießer ein exquisites Geschmackserlebnis.

Tourismusministerin Magali Silva Velarde-Àlvarez freut sich über die neuerliche Auszeichnung: “Die Wahl unserer Restaurants unter die besten der Welt ist ein Zeichen für die hervorragende Positionierung peruanischer Restaurants. Drei der fünf südamerikanischen Restaurants im Ranking liegen in Peru – ein guter Grund, um stolz auf unsere Küche zu sein sowie ein Ansporn, um uns weiterhin für unsere kulinarische Vielfalt einzusetzen, diese weltweit bekannt zu machen und so alle Produzenten innerhalb der langen, gastronomischen Wertschöpfungskette von dieser positiven Entwicklung profitieren zu lassen.“

www.peru.travel/de

Ein Baum für ein Bild

Original Beans und die Murnauer Kaffeerösterei rufen zu einer gemeinsamen Instagram-Aktion auf

Kaffee und Kakao haben nicht nur eine Bohne gemeinsam. Im Falle der Schokoladenfirma Original Beans und der Murnauer Kaffeerösterei sind dies auch Werte wie direkter und fairer Handel, gerechte Bezahlung und Aufforstung für eine grüne, nachhaltige Zukunft. Der Gedanke dahinter: Erstklassiger Genuss soll die Menschen zur Auseinandersetzung mit bewusstem Konsum anregen. Vom 31.07. bis 31.08.2016 haben sich beide Unternehmen eine besondere Aktion ausgedacht: Für jedes Bild, das mit dem Hashtag #onepiconetree auf Instagram gepostet wird, pflanzen sie einen Baum in den bedrohten Wäldern von Peru.

Einen Baum können nicht nur gestandene Männer pflanzen! Die „Aussaat“ ist denkbar einfach: Um einen Baum zu pflanzen, muss nur zwischen dem 31.07. bis 31.08.2016 ein Bild von einem besonderen Kaffee- oder Kakao-Moment mit dem Hashtag #onepiconetree auf Instagram gepostet werden. Für eine Teilnahme muss das Instagram-Profil öffentlich sichtbar sein. Am Ende der Aktion pflanzen die Schokoladenfirma Original Beans und die Murnauer Kaffeerösterei für jedes Bild einen Baum in bedrohten Waldgebieten von Südamerika, wie zum Beispiel in der Kooperative des PachaMama in den Regenwäldern sowie im Trockenwald des Piura Flusstals von Peru.

Ziel der Aktion ist es zum einen, die Aufmerksamkeit auf den Artenreichtum und die bedrohliche Abholzung der Regenwälder zu lenken. Zum anderen setzt die Aufforstung in kahlgeschlagenen Regionen ein Zeichen für eine nachhaltige Zukunft und kämpft gegen die Ausbeutung der Natur.

Namhafte Unterstützer
Zahlreiche Restaurants, darunter das Atlantic Kempinski, der Off-Club, Gutsküche Wulkfsfelde in Hamburg, der Adler Asperg, Ketschauer Hof in Deidesheim oder Maerz das Restaurant in Bietigheim-Bissingen, unterstützen die Aktion. Gemeinsam Bloggern und den Social Media und Online Kanälen von Original Beans und der Murnauer Kaffeerösterei wird die Aktion zusätzlich beworben. Damit soll eine möglichst hohe Reichweite erreicht werden, um die Anzahl der gepflanzten Bäume zu erhöhen.

Die schrägsten Aphrodisiaka

Blumen sind langweilig und Essen gehen kann jeder: Die Ansprüche an den Valentinstag sind heutzutage hoch. Wenn die Flasche Sekt und das romantische Abendessen nicht mehr reicht, um in die richtige Stimmung zu kommen, können Helfer aus der Ferne herangezogen werden. Die Flugsuchmaschine swoodoo.com hat daher eine Auswahl interessanter Lustmittel aus aller Welt zusammengestellt und liefert abenteuerlustigen Turteltäubchen dazu die passenden Reiseziele für den Valentinstag.

Höhenflüge in China: Essbare Nester
Chinesische Liebhaber setzen auf Vogelnester, um sich in Schwung zu bringen. Die essbaren Vogelnester bestehen hauptsächlich aus Speichel und enthalten kaum pflanzliche Bestandteile. Sie werden gedünstet und als Suppe serviert. Dieses Wundermittel soll nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Liebeskraft ankurbeln. Pärchen, die nach China oder Japan reisen, können es vor Ort ausprobieren.

Fluch oder Segen: Kugelfisch
Der Kugelfisch, in Japan Fugu genannt, ist vielen Menschen vor allem als hochgiftiger Meeresbewohner bekannt. Seine toxischen Stoffe können tödliche Folgen haben. In Japan ist er eine Delikatesse und Aphrodisiaka zugleich. Köche brauchen allerdings eine spezielle Ausbildung, um den Fisch zuzubereiten, denn die giftigen Bestandteile müssen sorgfältig entfernt werden. Sobald der Kugelfisch zum Verspeisen zubereitet ist, können Reisende in Japan ihre Liebe kulinarisch beflügeln lassen.

Wurzelkraft statt Potenzpille: Maca
Was derzeit als Superfood die Welt erobert, wird in den peruanischen Anden bereits seit zwei Jahrtausenden angebaut: Maca. Schon die Inka vertrauten auf die libidosteigernde Wirkung der Wurzel, noch heute ist sie in Peru ein beliebtes Potenzmittel. Die Heilpflanze wird beispielsweise gebacken oder als süßer Brei verspeist. Peru-Reisende können sich selbst von ihrer Wirkung überzeugen.

Liebeskraut der Fabelwesen: Elfenblume
Die Elfenblume ist eine Erotik-Geheimwaffe der klassischen chinesischen Medizin und soll laut Forschung bei Erektionsstörungen helfen. Im Englischen ist das Heilkraut unter dem bezeichnenden Namen “Horny Goat Weed” bekannt, da sie der Legende zufolge von einem chinesischen Hirten entdeckt wurde, als er bemerkte, dass seine Ziegen nach dem Essen dieses Krauts jedes Mal viel erregter wirkten. In China können Reisende selbst auf Elfenspuren wandeln und die Pflanze testen.

Von indischen Ärzten empfohlen: Ashwagandha
Aus dem Heimatland des Kamasutra kommt auch Ashwagandha, ein indisches Kraut, das seit Jahrtausenden zur Belebung und Erhaltung der Jugendlichkeit eingesetzt wird. Darüber hinaus hat es den Ruf sexuell stimulierend zu sein. Indische Ärzte sollen es zur Steigerung der Libido bei Männern und Frauen verschreiben. Ein wahres Wundermittel, von dessen Wirkung sich Indien-Reisende selbst ein Bild machen können.

“Unsere Recherche zeigt, dass der Valentinstag nicht immer nur aus Kino und Candle-Light-Dinner bestehen muss. Es gibt rund um den Globus vielfältige Möglichkeiten, sich für romantische Stunden zu Zweit in die richtige Stimmung zu bringen. Wer das Abenteuer sucht und spontan ist, kann auch kurzfristig noch billige Flüge auf swoodoo.com suchen und finden, um den Valentinstag an einem exotischen Ort zu verbingen – ob mit oder ohne Aphrodisiaka ist dabei natürlich jedem selbst überlassen”, erklärt Julia Stadler Damisch, Regional Director bei swoodoo.

https://www.swoodoo.com/schnaeppchen/2016/01/21/aphrodisiaka-der-welt/

Peru- und Thailandreisen für Gourmets

Thailand für Genießer
Zwölftägige Reise, ab 2.410€ pro Person, buchbar unter www.enchantingtravels.de/reiseziele/asien/thailand-2/ . Diese Reise beginnt in Bangkok, der lebhaften Hauptstadt Thailands. Zusammen mit einem lokalen Reiseleiter bietet sich während einer Street Food-Tour die Möglichkeit, die wundervollen Garküchen und Essensstände Bangkoks zu entdecken. Hier kann man landestypische leckere Gerichte wie Phad Thai, verschiedene Curries oder Klebreis mit frischer Mango kosten. Des Weiteren stehen eine Stadt-Safari – inklusive Fahrt mit dem futuristischen Sky Train – sowie die Besichtigung der berühmten schwimmenden Märkte auf dem Programm.

Von Bangkok aus führt die Reise in die kulturelle Hauptstadt Nordthailands, Chiang May. Besonders eindrucksvoll ist das Goldene Dreieck: ein Aussichtpunkt hoch auf einem Berg mit Blick auf die Stelle, wo sich die Grenzen der Länder Myanmar, Laos und Thailand treffen. Ein halbtägiger Kochkurs an der Chiang May Kochschule gewährt Einblicke in die traditionelle Thai-Küche. Mit Experten werden Thai-Gerichte mit der typischen süß-sauren Note zubereitet und mit exotischen Gewürzen und Zutaten gekocht.

Die letzten fünf Tage der Reise verbringen Gäste auf Koh Samui, einer Insel an der Ostküste Thailands. In wahrlich paradiesischer Kulisse unter Palmen lassen sich hier perfekt die Eindrücke der vergangen Tage Revue passieren. Die Unterkunft hier, das Anantara Lawana Resort, liegt am Chaweng Beach. Highlight des Aufenthalts ist ein romantisches Dinner im Strandrestaurant des Hotels.

Peru für Gourmets
Diese achttägige Reise ist buchbar unter www.enchantingtravels.de/reiseziele/suedamerika/peru/ , Preise ab 3.940 € pro Person. Während dieser Reise in das Andenland Peru bieten sich zahlreiche Möglichkeiten um diverse köstliche Gerichte der landestypischen Küche auszuprobieren. Startpunkt ist die Kulinarik-Metropole und peruanische Hauptstadt Lima. Hier erwartet die Gäste eine kulinarische Stadtführung mit zahlreichen Eindrücken der peruanischen Kultur. Außerdem lohnenswert ist die Besichtigung von Südamerikas größtem Chinatown und den einheimischen Märkten.

Ein weiteres Highlight in Lima ist der Besuch des vielfach ausgezeichneten Restaurants „Astrid y Gaston“ unter der Leitung des peruanischen Spitzenkochs Gaston Acurio. Gäste erleben hier eine kulinarische Reise durch die verschiedenen Regionen Perus. Die Reise führt weiter in die einstige Inka-Hauptstadt Cusco, die heute UNESCO Weltkulturerbe ist. Highlight ist der private Kochkurs: zusammen mit einem erfahrenen Koch besuchen die Reisenden den lokalen Markt in Cusco und erhalten eine Einführung in die regionale Küche und ihre Produkte. Anschließend werden im Haus des Kochs nach einem „Pisco Sour“ – einem berühmten peruanischen Cocktail – bei einer privaten Kochstunde Vorspeise und Hauptgericht zubereitet.

Sacred Valley, das „Heilige Tal“ der Inkas verbindet die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs mit der Zitadelle in Machu Picchu und ist das nächste Reiseziel. Kulinarische Highlights sind hier ein Pachamancha-Mittagessen sowie ein Gourmet-Picknick unter freiem Himmel. Pachamancha ist ein Nationalgericht der andischen Küche, hier werden Fleisch, Gemüse und Gewürze auf heißen Steinen unter der Erde zubereitet. Eine unvergleichliche kulinarische Erfahrung auf einer traditionellen Farm mit Aussicht auf den Tempel von Ollantaytambo. Nach einer Fahrt mit dem Vistadome Zug folgt die Besichtigung eines der sieben Weltwunder, der Ruinenstadt Machu Picchu. Die Reise endet in Cusco, von hier aus Rückflug nach Deutschland.