Öffnen, probieren, umtauschen – was ist im Supermarkt erlaubt?

Der März-KONSUMENT informiert über Rechte und Pflichten beim Einkauf

Ein paar Trauben kosten, die Tüte Gummibärchen noch vor der Kassa öffnen und die Bierkiste mit dem Einkaufswagen nach Hause fahren? Beim Einkaufen im Supermarkt ist vieles, aber nicht alles erlaubt. In der Märzausgabe der Zeitschrift KONSUMENT fasst der Verein für Konsumenteninformation (VKI) die wichtigsten Regeln zusammen und erklärt, was Verbraucherinnen und Verbraucher beachten sollten.

· Ist es erlaubt, noch nicht bezahlte Produkte zu öffnen oder zu verkosten? Hier ist auf jeden Fall Vorsicht angebracht, denn rein rechtlich ist die Sache klar: Solange eine Ware nicht bezahlt wurde, gehört sie dem Händler. In der Praxis wird es meist toleriert, wenn einzelne Produkte noch vor der Kassa konsumiert werden – solange sie im Anschluss ordnungsgemäß bezahlt werden. Ähnliches gilt auch für das Verkosten von offener Ware: Wenn ein bestimmtes Maß nicht überschritten wird, wird es in vielen Supermärkten geduldet. Erlaubt ist die Verkostung aber, streng genommen, nicht.

· Darf ich Ware betasten oder drücken, um sie zu prüfen? Verbraucherinnen und Verbraucher haben das Recht, Ware zu prüfen, bevor sie sie kaufen – solange die Ware bzw. die Verpackung durch die Prüfung nicht beschädigt wird. Auch hier sollte man aber vorsichtig sein und sich im Zweifel lieber beim Personal erkundigen.

· Bitte umtauschen? Auch wenn Konsumentinnen und Konsumenten oft dieser Meinung sind – ein Recht darauf, ein irrtümlich gekauftes Produkt gegen ein anderes umzutauschen, gibt es nicht. Anders verhält es sich, wenn sich z.B. nach dem Öffnen der Käsepackung herausstellt, dass das Lebensmittel verschimmelt ist. Dann muss der Händler die verdorbene Ware zurücknehmen.

· Ist es zulässig, wenn das Personal meine Einkaufstasche kontrolliert? Grundsätzlich gilt: Weder das Supermarktpersonal noch Mitarbeiter eines Security-Dienstes dürfen gegen den Willen einer Kundin oder eines Kunden die Einkaufstasche kontrollieren. Bei einem begründeten Verdacht kann das Personal jedoch verlangen, dass der oder die Betreffende so lange bleibt, bis die Polizei kommt. Und die darf dann auch in die Tasche schauen.

· Was ist, wenn etwas kaputt geht? Wer im Supermarkt versehentlich etwas fallen lässt, muss für den Schaden gerade stehen. Auch hier zeigen sich viele Händler in der Praxis jedoch kulant. Probleme gibt es meist nur, wenn teure Waren zu Bruch gehen. Bei größeren Schäden haben Kundinnen und Kunden gegebenenfalls aber auch die Möglichkeit, ihre private Haftpflichtversicherung einzuschalten.

· Darf ich den Einkaufswagen mit nach Hause nehmen? Den schweren Einkauf schnell mit dem Wagen nach Hause schieben? Keine gute Idee. Einkaufswagen gehören der Lebensmittelkette und sind teuer in der Anschaffung. Allein in Wien müssen jedes Jahr rund 130.000 verstreute Einkaufswagen wieder eingesammelt werden. Wer das Geschäft bzw. den Parkplatz mit dem Einkaufswagen verlässt und dabei erwischt wird, muss daher unter Umständen mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

Den ausführlichen Bericht gibt es im März-KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

Restaurants mit Weihnachtsgeschäft

Umsätze deutscher Restaurants steigen im Weihnachtsgeschäft stärker als die Auslastung – Weihnachtsgeschäft für Gastronomen von hoher Bedeutung – Mehr als ein Drittel der Gastronomen können sich vorstellen, über Weihnachten zu schließen – 33 Prozent der Restaurants benötigen mehr Personal

Mit dem Weihnachtsgeschäft steigen die Umsätze deutscher Restaurants stärker als ihre Auslastung. Dies ergab eine Umfrage von resmio, der Lösung für Restaurantmanagement und -marketing, unter Gastronomen. 73,6 Prozent der Befragten gaben an, ihr Umsatz sei im Dezember höher oder sehr viel höher als im Rest des Jahres. Die Auslastung steigt dagegen lediglich bei 53,6 Prozent merklich.

Die Bedeutung der Weihnachtsgeschäfts schätzen die Gastronomen als besonders hoch ein. 62,7 Prozent der Befragten betrachten die Weihnachtszeit als wichtig oder sehr wichtig für ihr Restaurant. Lediglich 5,5 Prozent messen ihr keine besondere Bedeutung bei. Den Mehraufwand über die Feiertage fangen die meisten Restaurants mit dem bestehenden Personal auf. 67,3 Prozent gaben an, keine zusätzlichen Mitarbeiter zu benötigen, während immerhin ein Drittel (32,7 Prozent) ihr Personal aufstocken.

So wichtig das Weihnachtsgeschäft auch ist, Zeit für sich und die Familie ist für die Gastronomen ebenfalls unerlässlich. Dies gilt vor allem für Heiligabend: Hier haben nur 23,6 Prozent der Befragten geöffnet, während die Mehrheit am ersten (63,6 Prozent) und zweiten Feiertag (74,5 Prozent) Gäste empfängt. Nur 15,5 Prozent der Restaurants weiten ihre Öffnungszeiten über Weihnachten aus. Dagegen können sich 38,2 Prozent der Befragten vorstellen, über Weihnachten zu schließen oder tun dies bereits.

Ein guter Grund, um über Weihnachten zu öffnen, sind auch die Gäste: Fast die Hälfte der Befragten (49,0 Prozent) gab an, dass diese zu Weihnachten spendabler seien und mehr Trinkgeld geben.

Mirko Stäudel

Auf den ersten Blick lesen sie sich wie ganz normale Gerichte. Erst, wenn als zusätzliche „Gewürze“ ein bisschen Fantasie und der Blick aus dem Fenster dazu kommen, nehmen Strand und Meer auf dem Teller Gestalt an. Dabei geht es dem SANDKüchenchef Mirko Stäudel nicht nur um guten Geschmack und schöne Optik sondern gleich auch noch um die gute Wirkung auf den Körper. „Bodysense Gerichte“ nennt er seine schönen Zusammenstellungen für Herbst und Winter und mit ein bisschen Übung kommt jeder dahinter, was er damit meint. Wer die eigene Körperwahrnehmung nicht nur am Gaumen sondern im ganzen Körper stärken möchte, kann Bodysense auch mit Personal Trainerin Karina Schwarz in die Tat umsetzen.

Also Augen schließen und gleich mit dem ersten Hauptgericht üben: Es gilt, die „Medaillons von der Lotte unter Haselnusskruste auf in Ingwerbutter geschwenkten Wurzelgemüsestiften und Risotto mit Zitronengras und Limetten aromatisiert“ tief zu verinnerlichen und dann frei zu assoziieren.

Vielleicht tauchen vor dem inneren Auge herrlich rund geformte Kieselsteine (die Medaillons) mit SAND“Nuss“kruste auf. Das Risotto ist wie eine Welle geformt und umgeben von frisch an den Strand gewehten Schilfstückchen. In der Luft liegt der feine Duft von (Zitronen-) Gras und bei Ingwer denken wir sofort an seine Wirkung zur Stärkung des Immunsystems, genau wie die gesunde Luft am Meer.

Hat noch nicht geklappt? Dann hier eine zweite Chance: Der heimische Zander, serviert als Filet mit einer dunklen SANDKruste aus Kakao und Zimt, lehnt sich an eine SANDBurg aus Risotto mit Vitamin-C-reichen Orangen und Pistazien, die wie kleine edle Steinchen vom Strand aussehen. Dazu gibt es Datteltomaten mit Scuba Garden-Tee aromatisiert, der als grüner Rooibos unter anderem Algen enthält.

Mehr mit Bewegung ließe sich Gericht Nummer drei assoziieren. Im „Thunfisch-Mango-Avocado-Türmchen“ stecken nicht nur gesunde Früchte sondern vielleicht auch die Anregung für eine besondere Yoga-Übung. Die „Kaviar-Vinaigrette“ lässt an kleine schwarze Meeresperlen denken, die das Türmchen sanft umspielen, während das Wasabi-Kartoffelpüree die Sinne „schärft“ und mit seiner Geschmeidigkeit an die sanfte Bewegung der Wellen am Strand erinnert.

Bei so viel Fantasie tut es zwischendurch dann auch wieder gut, wenn es mit der Hamburger Personal Trainerin Karina Schwarz konkreter wird. Sie wird ab Frühjahr 2016 im SAND starten. Termine sind derzeit individuell zu vereinbaren. Frei nach ihrer Philosophie, dass Sport heute zwar anstrengend sein kann aber nicht mehr muss, um effektiv zu sein, hat die Fitness-Trainerin mit 20 Jahren Erfahrung sowohl Yoga, Stretching und Pilates im Programm als auch Einheiten zum Bodyworkout, Biken, Joggen oder einfache Entspannungsübungen am Strand – je nach Gusto. Gut miteinander kombiniert, sollen alle Trainings zu einem ausgeglichenen Lebensstil mit gestärkter Selbst-Wahrnehmung führen: ganz ausgewogen, genau wie das Essen.

Sand Aspires Natural Design (SAND) definiert den natürlichen Charakter des Hotels. Naturprodukte stehen im Vordergrund. Die 46 Zimmer sind ausgestattet mit Möbeln aus recyceltem Teakholz und Schlafprodukten aus reinen Naturmaterialien. Das „SANDkulinarium“ bietet feinheimische Leckereien hauptsächlich aus der Produktion regionaler Betriebe. Energie wird durch umweltschonende Nutzung natürlicher Sonnenenergie und den Betrieb von Blockheizkraftwerken gewonnen. Die Philosophie der Gastgeber Marion und Lambertus Muller ist simpel: Der „moderne Lifestyle“ macht es Gästen leicht, sich zu entspannen und den Urlaub in vollen Zügen zu genießen.

www.hotelsand.de

Servicestudie: Weinhändler 2015

Die Beratung beim Weinfachhändler ist gut, aber keineswegs perfekt. Und Service-Extras sind stark im Kommen. Dies zeigt die aktuelle Servicestudie von sieben Weinhändler-Filialketten, die das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Nachrichten- senders n-tv durchgeführt hat.

Wer ein Wein-Fachgeschäft aufsucht, erwartet vor allem zwei Dinge:
eine gute Beratung und eine ebensolche Auswahl. Der Servicetest ergab, dass sich das Personal durch Fachkundigkeit auszeichnete. So wurden in den insgesamt 70 Filialbesuchen sämtliche Kundenfragen korrekt beantwortet. Auch das Angebot erzielte im Schnitt ein gutes Ergebnis. Nicht nur das Weinsortiment, sondern auch das vielfältige Weinzubehör sowie zahlreich vorhandene Aktionsangebote überzeugten.
Um sich der starken Konkurrenz der Supermärkte zu erwehren, setzen die Weinhändler auch zunehmend auf Extra-Services. In der überwiegenden Anzahl der Filialen zählten kostenlose Weinverkostungen zum Angebot. Auch Veranstaltungen wie Wein-Seminare und Themenabende sind inzwischen probate Mittel der großen Fachhändler, um die Kundenbindung zu stärken. Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: „Das Ziel, dem Kunden Einkaufs-Erlebnisse zu bescheren, ist kein Zufallsergebnis, sondern Ausdruck einer klaren Strategie.“

Das Gesamtergebnis ist erfreulich: Der Service der Weinhändler verbesserte sich im Vergleich zur Vorstudie (2015: 79,6 Punkte – 2013: 78,5 Punkte) und erreichte ein insgesamt gutes Niveau. Drei Unternehmen sicherten sich das Qualitätsurteil „sehr gut“.

Doch nicht jede kompetente Beratung ist auch rundum gut. Häufig wurden die Kundenwünsche und -erwartungen nicht ausreichend berücksichtigt. „In nicht einmal jedem zweiten Gespräch wurden die Kunden nach ihren Preisvorstellungen gefragt. Und auch relativ selten stellten die Berater neben ihrer Empfehlung auch ausreichend Produktalternativen vor“, kritisiert Marktforschungsexperte Markus Hamer. Eine echte Stärke der Mitarbeiter war wiederum deren ausgesprochene Freundlichkeit und ihr hilfsbereites Auftreten – ein Umstand, den Kunden erwarten, der aber keine Selbstverständlichkeit ist wie zahlreiche Servicestudien des DISQ belegen.

Als Testsieger ging Barrique mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ aus der Servicestudie hervor. Das Personal war ausgesprochen freundlich und ging auch mit Beschwerden sehr kundenorientiert um. Zudem traten die Mitarbeiter äußerst souverän auf und beantworteten alle Fragen korrekt und vollständig. Die Märkte verfügten über eine breite Angebotsvielfalt, waren sauber und ansprechend gestaltet und hatten außerdem die im Vergleich längsten Öffnungszeiten. Den zweiten Rang nahm Mövenpick Weinkeller ein (Qualitätsurteil: „sehr gut“). Die Beratungen waren individuell auf die Kundenanfragen abgestimmt und zeichneten sich durch die gezielteste Bedarfsanalyse aus. Das freundliche und hilfsbereite Personal stellte zudem stets verschiedene Produktalternativen vor. Der Anbieter überzeugte darüber hinaus mit dem vielfältigsten Weinsortiment im Test. Rang drei belegte Wein-Musketier, ebenfalls mit dem Qualitätsurteil: „sehr gut“. Die Stärke des Unternehmens lag in der Kompetenz der Mitarbeiter, die alle Fragen korrekt und fast immer vollständig beantworteten. Zudem gingen die sehr freundlichen Berater mit am individu- ellsten auf Kundenwünsche ein und berieten inhaltlich verständlich. Das umfangreichste Angebot an Zusatzservices rundete das positive Gesamtbild ab.

Im Rahmen der Studie untersuchte das Deutsche Institut für Service-Qualität sieben große Weinhändler. Basis der Servicestudie bildeten jeweils zehn ver- deckte Besuche (Mystery-Tests) in verschiedenen Filialen eines jeden Unternehmens. Untersucht wurden dabei unter anderem die Kompetenz und Freund- lichkeit der Mitarbeiter, das Angebot, die Wartezeiten, die Gestaltung der Räumlichkeiten sowie Zusatzservices wie Gratis-Weinverkostungen vor Ort oder Themen-Veranstaltungen. Insgesamt flossen 70 Servicekontakte in die Auswertung ein.

Studie: Budget-Hotels 2014

Hotels der unteren Preiskategorie dienen heute nicht mehr nur Geschäftsreisenden als schnelle und günstige Übernachtungsmöglichkeit. Auch immer mehr Touristen wissen diese Häuser zu schätzen. Ein Grund: Die sogenannten Budget-Hotels setzen zunehmend auf ein modernes Ambiente und Service – auch wenn der Gast auf Schokolade auf dem Kopfkissen verzichten muss. Doch welchen Service kann der Kunde trotz günstiger Preise tatsächlich erwarten? Und wie steht es um die Ausstattung der Hotels und Zimmer? Antworten liefert das Deutsche Institut für Service-Qualität, das im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv acht Budget-Hotelketten getestet hat.

Die Servicequalität der Branche war insgesamt gut. Dabei erzielten zwei Hotelketten das Qualitätsurteil „sehr gut“, fünf weitere getestete Unternehmen schnitten gut, eines nur befriedigend ab. Vor Ort zeigten viele Hotels, dass Gäste auch zu einem kleinen Preis mit einem angemessenen Service rechnen können. Die getesteten Häuser überzeugten insbesondere mit ansprechend gestalteten Räumlichkeiten. Zudem sorgten die Mitarbeiter durch ihre Freundlichkeit und Professionalität für einen angenehmen Aufenthalt. Fragen der Gäste beantworteten sie in der Regel individuell und kompetent. Defizite im Service zeigten sich dagegen sowohl im Bereich Telefon als auch bei der E-Mail-Bearbeitung. Hier antwortete das Personal nicht immer vollständig auf Anfragen, mitunter mangelte es auch an Freundlichkeit.

In puncto Ausstattung mussten die Gäste in vielen Hotels deutliche Abstriche machen. In einigen Zimmern gab es nicht einmal einen Schrank, an Annehmlichkeiten wie eine Minibar, eine Sauna oder einen Pool war nur in den seltensten Fällen zu denken. „Hier wurde das Konzept der meisten Budget-Hotels offenbar: Auf Luxus und Überfluss wird verzichtet, dafür stimmt der Preis“, erläutert Bianca Möller, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Service-Qualität. Erfreulich war allerdings, dass die Mehrzahl der Häuser einen kostenlosen Internet-Zugang über WLAN anbot. Auch das Frühstück überzeugte meist durch Frische und Vielfalt.

Testsieger der Studie „Budget-Hotels 2014“ wurde Motel One. Die Hotelkette punktete besonders mit ihrem Service, etwa durch kurze Wartezeiten an der Rezeption. Dabei zeigte sich das Personal freundlich und motiviert. Auch ein ansprechendes Ambiente trug zum positiven Gesamtbild bei. Den zweiten Rang belegte Meininger Hotels. Der Anbieter profilierte sich mit kompetenten Mitarbeitern, die auf Fragen der Gäste individuell eingingen. Darüber hinaus gab es hier das vergleichsweise größte Freizeit- und Informationsangebot. Auf dem dritten Rang positionierte sich Ibis mit der besten Hotelausstattung und dem besten gastronomischen Angebot. Die Hotelkette bot das qualitativ hochwertigste Frühstück an.

Schlosshotel Monrepos

Pächterwechsel und Personalsuche zu Neujahr

Ab Januar steht das Schlosshotel Monrepos in Ludwigsburg unter der neuen Schirmherrschaft der Hoteliersfamilie Finkbeiner, die auch das familieneigene Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn führt. Als erstes Vorhaben wird zu Jahresbeginn nach weiterem Personal zur Verstärkung des 80-köpfigen Team gesucht. Wie die weiteren Pläne für das Schlosshotel und die Gastronomie des historischen Anwesens aussehen und wer Gastgeber vor Ort sein wird, erklärte der neue Pächter bei einer Pressekonferenz.

„Das Schlosshotel Monrepos ist genau das Richtige für uns“, betonten Heiner und Renate Finkbeiner im November auf einer Pressekonferenz, bei der die neue Pächterfamilie zur Übernahme des Anwesens im Januar 2014 informierte. Morgen ist es nun soweit: Zum Jahresende scheidet der bisherige Pächter aus und übergibt den Betrieb von Schlosshotel, Gutsschenke und Seeschloss an die Hoteliers aus dem Nordschwarzwald. „Die zentrumsnahe Lage im grünen Park und am See, kombiniert mit Golfclub, Weingut und Reitverein ist ideal. Wir danken unserem Vorgänger und dem Hause Württemberg als Eigentümer für das hervorragend geführte Objekt“, erklären die neuen Betreiber und bestätigen mit Blick auf ihre neue Aufgabe: „Jetzt ist es an der Zeit, das Ensemble weiterzuentwickeln.“

Damit startet das geschichtsträchtige Anwesen in eine neue Ära. Erster Schritt auf dem Weg dort hin, ist die gezielte Suche nach weiterem Personal. Die derzeit 80 beschäftigten Mitarbeiter in Ludwigsburg werden übernommen, doch um das Schlosshotel mit seinem Tagungsgeschäft und die Caterings im Seeschloss florieren zu lassen, werden neue Mitarbeiter sowie Auszubildende für die Bereiche Service, Küche, Rezeption und Bar gesucht. Gerade in der Anfangszeit wird die Domäne aber auch vom Team aus Baiersbronn tatkräftig unterstützt, was zugleich einen wichtigen Vorteil hat. „Unsere langjährigen Mitarbeiter sind natürlich mit unserem Qualitätsanspruch und dem persönlichen Servicegedanken der Traube Tonbach vertraut und können vieles an ihre neuen Kollegen weitergeben“, betont der älteste Sohn der Familie, Matthias Finkbeiner, der wie seine Geschwister Antonia und Sebastian längst Teil des Traditionsunternehmens ist. Auch im Ausbildungsbereich, der bereits in der Traube Tonbach eine große Rolle spielt, sollen Synergien genutzt werden. So erhalten junge Berufseinsteiger zukünftig die Chance, durch eine Zwischenstation im Schlosshotel beide Standorte kennenzulernen.

Wer Gastgeber in Ludwigsburg werden wird, steht indes fest: Mit Ralph und Katrin Hosbein konnte man ebenfalls erfahrene Hoteliers für die operative Leitung vor Ort gewinnen und den Neubeginn sorgsam vorbereiten. Zuvor waren das Ehepaar Hosbein für die Geschicke des Fünf-Sterne-Hotels Columbia in Travemünde verantwortlich.

Ab Herbst 2014 sind zudem umfangreiche Baumaßnahmen in Zusammenarbeit mit dem Eigentümer geplant. Das Schlosshotel aus den 1960er und frühen 1970er Jahren wird komplett saniert und energetisch auf den neuesten Stand gebracht. Zudem sollen die derzeit 81 Zimmer und Suiten modernisiert sowie der Wellnessbereich umfassend renoviert werden. Durch die Investitionen von rund fünf Millionen Euro soll das Anwesen im Frühjahr 2015 in neuem Glanz erstrahlen.

Über die Gastronomie ist seit Bekanntwerden der Pachtübernahme viel spekuliert worden. Grund dafür ist nicht zuletzt, dass die Traube Tonbach seit Jahrzehnten als ausgewiesenes Feinschmeckerhotel gilt. Durch ein Gespür für große Kochkunst ist bereits die Schwarzwaldstube der Traube Tonbach mit Harald Wohlfahrt zu einer der besten Adressen in Europa geworden. Einen neuen Küchenchef für das Schlosshotel und die Gutschenke möchte Heiner Finkbeiner derzeit zwar noch nicht namentlich nennen, doch er machte deutlich: „Ich bin kein Freund von halben Sachen.“ Über das Konzept ist sich die Familie einig: „Angestrebt wird ein Gourmetrestaurant, das regionale Produkte bestens darstellt“, so der neue Pächter, der zugleich klarstellte, dass es keine zweite Wohlfahrt-Küche geben werde.

Ein Schwerpunkt der Aktivitäten in Monrepos wird auch weiterhin das Veranstaltungscatering sein. Mit repräsentativen Tagungen, privaten Feierlichkeiten und wiederkehrenden Kulturveranstaltungen wie dem Klassik Open Air wird das vielseitige Areal mit seinen verschiedenen Konferenz- und Banketträumen in Seeschloss und Schlosshotel bespielt.

Das barocke Seeschloss Monrepos wurde im 18. Jahrhundert von den württembergischen Herzögen erbaut und steht inmitten einer weitläufigen Parkanlage kurz außerhalb der Innenstadt von Ludwigsburg bei Stuttgart. Neben dem eigentlichen Seeschloss, welches Konferenz- und Banketträume für Tagungen, repräsentative Feierlichkeiten oder private Feste beherbergt, gehören ein Vier-Sterne-Hotel mit derzeit 81 Zimmer und Suiten sowie 13 Veranstaltungsräumen, eine 27-Loch-Golfanlage sowie eine moderne Reitanlage zur Domäne Monrepos. Sie ist auch Sitz des Weinguts Herzog von Württemberg.

www.traube-tonbach.de

The Siam in Bangkok

The Siam in Bangkok eröffnete kürzlich und möchte das beste Haus in Bangkok werden – Es bietet Personal Butler, die größten Suiten der Hauptstadt, die ersten Pool Villen Bangkoks und die beste Lage – Signature Restaurant „Chon“ mit Kochschule

Umgeben von historischen Stätten, Tempeln und Museen liegt das Siam im königlichen Dusit District mit Blick auf den Chao Praya Fluss. Inhaber Krissada Sukosol Clapp, der als Sänger einer Indie-Rock-Band in Thailand bekannt ist, errichtete das edle Domizil gemeinsam mit dem Architekten Bill Bensley. Jede der 39 Suiten, davon zehn Pool Villen, ist individuell eingerichtet und folgt einem bestimmten Thema – einmal lokale Architektur, einmal Schönheitsköniginnen, einmal Musik.

Antiquitäten aus der Jahrhundertwende, orientalische Meisterwerke sowie Kunstwerke aus der Privatsammlung Krissadas sind Teile der außergewöhnlichen Architektur. Höhepunkt ist Connie´s Cottage – ein jahrhundertealtes, 160 Quadratmeter großes Thai Teakholzhaus, ausgestattet von Seiden-Tycoon Jim Thompson und benannt nach der Society-Lady Connie Mangskau, die bereits Jackie Kennedy, Henry Ford und Roger Moore zu Gast hatte.

Im Siam wird eine Bangkok-Reise zum unvergesslichen Aufenthalt: Gigantische Doppelbetten, erstklassige Bars und das Signature Restaurant „Chon“ mit der THAI-Kochschule bieten dem Gast Erholung.

Erholung der Extraklasse verspricht auch das Opium Spa, ein Kick Box-Ring, Yoga und Tai Chi-Kurse sowie Infinity-Pools mit Blick auf den Chao Praya. Und wer einen Wunsch offen hat, wendet sich einfach an seinen Personal Butler.

Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet ab ca. 400 Euro inklusive Frühstück und Butlerservice. Preise am besten bei HRS oder booking prüfen.

www.thesiamhotel.com

Warum Gastronomen oft rot sehen

„Obwohl bei den Gästen aktuell eine hohe
Ausgehlust herrscht und die Erlöse während des letzten Jahres in der
Gastronomie um bis zu 10% gestiegen sind, befinden sich zahlreiche
Betriebe auf direktem Wege in die Kostenfalle,“ beobachtet Peter
Grander, BA, Consultant der con.os tourismus.consulting gmbh mit
Schwerpunkt Gastronomie. Die Gründe lassen sich dabei relativ einfach
nachvollziehen.

Grander: „Das tägliche gastronomische Engagement bereitet den
meisten Unternehmern mehr Freude als das überlebensnotwendige
Interesse an Kostenmanagement und Controlling. Der Blick auf die
Kostenstruktur ist absolute alltägliche Pflicht.“ Die meisten
Kosten-Todsünden sind zwar bekannt, aber noch ist das Bewusstsein für
die Steuerung und Planung bei vielen Unternehmern zu gering
ausgebildet.

Gastronomische Kostenfallen

Qualität basierend auf regionalen und biologischen Produkten wird
von Kunden mittlerweile meist vorausgesetzt. Die daraus
resultierenden hohen Einkaufskosten werden genauso wie die hohen
Mitarbeiterkosten jedoch bei der Kalkulation vielfach vernachlässigt.
Allzu oft orientiert sich die Preisgestaltung an den umliegenden
Mitbewerbern ohne die eigene Aufwandsstruktur zu beachten. Laufende
Kontrollen wie Warenkontrolle oder Inventur sind im Alltag kaum
vertreten.

Die con.os Gastro Controlling Tipps

„Je komplexer ein Gastronomiebetrieb wird, desto wichtiger ist
professionelles Controlling für fundierte Entscheidungen. Damit
können Kennzahlen- und Benchmarkvergleiche kontinuierlich vorgenommen
werden. Zu fördernde betriebliche Stärken und zu eliminierende
betriebliche Schwächen werden schonungslos transparent“, erläutert
Mag. Manuela Wiesinger, Consultant der con.os tourismus.consulting
gmbh mit Schwerpunkt Controlling den großen Nutzen.

1) Einführen von klaren Organisationsstrukturen und Prozessen
in der Warenwirtschaft

Kontinuierliches Gastro-Controlling erfordert ein exaktes,
elektronisches Erfassungssystem nach verkauften Produktgruppen und
-mengen.

2) Dauerhafte Planungs- und Steuerungsinstrumente, die in
Echtzeit ablesbar sind

Neben der Erstellung und Einhaltung von Qualitätsstandards wie
z.B. bei Rezepturen bedarf es der exakten Kosten- und Ertragsplanung,
Lagerhaltung, Kennzahlenvergleiche und umgehender Reaktion auf
Umsatzveränderungen, die auf eine schwindende Ertragsstruktur
hindeuten.

3) Aktives Personalmanagement

Die Gastronomie hängt zu 100 % von den agierenden verkaufenden und
produzierenden Mitarbeitern ab. Motiviertes Personal bedeutet
hervorragendes Service, passende Umsätze und damit akzeptable
Wareneinsätze.

4) Genaue ökonomische Abgrenzung der einzelnen Betriebsteile
zueinander

Bei so genannten „Multi-Unit-Betreibern“, also Gastronomen mit
mehreren Betriebsteilen unter einer gemeinsamen Führung, lohnt sich
eine exakte Abgrenzung der Erlöse und Aufwände im wahrsten Sinne des
Wortes. Nur so werden „Quersubventionen“ zwischen Betriebsteilen
sichtbar. Personal- und sonstige betriebliche Aufwände können genau
abgegrenzt werden.

Grander: „Wer die gastronomische Kür leben möchte, der muss zuerst
die Basis im Alltag schaffen. Die con.os tourismus.consulting
unterstützt Gastronomiebetriebe seit vielen Jahr bei der
erfolgreichen Erfüllung der Pflicht und an der alltäglichen
gastronomischen Basis.“

Harry’s New York Bar überzeugt beim Mystery Check

Bei einem Mystery Barcheck des Fachmagazins „Drinks“ erreichte die Bar mit der Schulnote 1,38 einen der besten Werte, die das Magazin jemals bei einem Barcheck vergeben hat. Hoteldirektor Volker Windhöfel und sein Team freuen sich über die außerordentlich gute Bewertung. „Der Mystery Barcheck zeigt, dass unser Barteam jeden Tag sein Bestes gibt, um unsere Gäste zu begeistern.“

Die Tester beurteilten Harry’s New York Bar Köln in 13 verschiedenen Kategorien: angefangen vom Entrée, über das Getränke- und Speisenangebot sowie den Service bis zum Preis-Leistungs-Verhältnis. In neun Kategorien gab es die Note „sehr gut“. Lobend erwähnt wird unter anderem die angenehme Lounge-Atmosphäre, die wohlsortierte Karte, die sorgfältig gemixten Drinks und das äußerst freundliche und kommunikative Personal. Zum sehr positiven Gesamteindruck trug nach Aussage der Tester auch die mustergültige Sauberkeit bei. Auf diesen Punkt wird beim Mystery Barcheck größter Wert gelegt. Auch die Produktkenntnis und Beratung des Bartenders wird mit sehr gut bewertet. Fazit der Tester: Wer in Köln eine schicke Bar sucht, in der man sich sowohl ins Getümmel stürzen als auch in verschwiegene Ecken zurückziehen kann, ist in Harry’s New York Bar im Dorint Hotel am Heumarkt Köln bestens aufgehoben.

Der komplette Mystery Barcheck findet sich im Internet unter www.drinks-magazin.com

Boutique Hotels in der Dominikanischen Republik

Für Reisende, die in ihrem Hotel in der Ferne vom Personal so individuell begrüßt werden möchten, als seien sie hier schon seit langem bekannt, ist ein Boutique-Hotel genau das Richtige. „Klein und fein“ lautet hier das Motto. Individualität, Intimität, Ruhe, eine elegante Innenarchitektur und das Speisen à la carte gehören außerdem zum Stil der Häuser, die sich auf Überschaubarkeit und Einzigartigkeit spezialisiert haben.

In der Region Punta Cana sticht besonders das neue Eden Roc Hotel von Solaya Hotels & Resorts heraus, das im April 2012 eröffnen wird. Aber auch die renommierten Häuser Sivory und Tortuga Bay bieten neben exklusivem Ambiente einen sehr persönlichen Service an. Letzteres wurde vom berühmten Mode-Designer Oscar de la Renta eingerichtet.
In Samaná empfangen das Vista Mare, das Puerto Bahia sowie das Balcones del Atlantico anspruchsvolle Gäste mit jeweils eigenem, abgestimmtem Luxus-Konzept.

Unter den besten Boutique Hotels des Karibik-Staates findet sich auch das Casa Colonial Beach & Spa in Puerto Plata an der Nordküste sowie im äußersten Südwesten, in der Region um Barahona, das Casa Bonita.