Deutsche lieben Pommes

Jährlich verzehren die Deutschen pro Kopf durchschnittlich 60 Kilogramm Kartoffeln.* Doch in welcher Form sind die goldenen Knollen am beliebtesten? Rösti, Puffer oder Brei? Die klare Antwort: Pommes. 46 Prozent der Deutschen ziehen den Klassiker unter den Kartoffel-Produkten allen anderen Variationen vor. Im Westen Deutschlands sind die goldgelben Stangen am beliebtesten (52 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Verkaufszahlen der eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH, bei der verschiedene Kartoffelprodukte miteinander verglichen wurden.

Pünktlich zur Haupterntezeit der Erdknolle (Mitte August bis Ende September) präsentiert eismann das Ranking der beliebtesten Erdapfel-Varianten der Deutschen:

1. Pommes (46 Prozent)
2. Rösti (14 Prozent)
3. Reibekuchen (13 Prozent)
4. Kroketten (12 Prozent)
5. Herzogin-Kartoffeln (9 Prozent)
6. Kartoffeln in Scheiben (8 Prozent)
7. Kartoffel-Wedges (7 Prozent)
8. Kartoffelklöße (7 Prozent)
9. Kartoffel-Gitter (6 Prozent)
10. Kartoffelspiralen (6 Prozent)

Nachfrage nach Kartoffel-Variationen überholt die frische Knolle
Seit einigen Jahren schon sind die so genannten „veredelten Speisekartoffeln“ wie etwa Pommes Frites, Kartoffelpuffer oder Röstinchen, auf dem Vormarsch. Ihr Verbrauch übertrifft die Nachfrage von frischen Kartoffeln bereits um über 50 Prozent.**

Kleine Knollen mit viel Power
Kartoffeln und Kartoffelprodukte sind jedoch nicht nur beliebt, sondern auch sehr gesund: Sie enthalten reichlich Kohlenhydrate und Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiß, viel Kalium sowie die Vitamine A, B und C. Dabei haben sie wenig Fett und Kalorien, machen aber trotzdem satt. Kartoffeln sind daher – entgegen der allgemeinen Meinung – ideal zum Abnehmen. 100 Gramm enthalten nur 70 Kalorien, nicht mehr als 100 Gramm Weintrauben oder Pflaumen. Am gesündesten sind Pellkartoffeln, weil die Schalen weitgehend verhindern, dass Vitamine und Mineralstoffe beim Kochen ins Wasser gelangen.

Welche Kartoffel ist für welche Zubereitung geeignet?
Festkochende Sorten eigenen sich besonders gut für Salate, Pellkartoffeln oder Bratkartoffeln. Sie zerfallen nicht, bilden schöne Scheiben, nehmen allerdings nicht so gut Sauce auf wie andere Typen. Die wichtigsten Sorten sind zum Beispiel Hansa, Linda, Nicola, Sieglinde und Cilena.

Vorwiegend festkochende Sorten sind noch fest, aber etwas mürber. Ideal als Salzkartoffeln, denn sie zerfallen nicht, nehmen aber die Sauce gut auf. Zu diesen Sorten gehören Bintje, Leyla und Berber.

Mehligkochende Sorten werden durchs Kochen sehr weich und zerfallen. Sie eignen sich deshalb besonders gut für Püree oder Kartoffelklöße. Mehlig kochen zum Beispiel Afra, Aula, Likaria, Agria, Arkula, Christa, Desirée, Granola, Liu, Quarta, Sekura, Ukama, Alwara und Rosara.

*Quelle: WAZ,
http://www.derwesten.de/panorama/des-deutschen-liebste-knolle-wissenswertes-ueber-kartoffeln-id9681706.html
**Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung,
http://www.biosicherheit.de/basisinfo/261.chips-fritten-staerke-traditionellen-speisekartoffel.html

Frischer Gundermann für die Küche

Wer in diesen Tagen durch die Natur spaziert, kann am Waldrand und in feuchten Wiesen den Gundermann entdecken. Das aromatische Frühlingskraut sorgt für Abwechslung auf dem Speiseplan. So ist der Gundermann eine Zutat der Gründonnerstagssuppe, die aus neun verschiedenen Kräutern mit belebender Wirkung hergestellt wird und traditionell vor Ostern auf den Tisch kommt.

Die Wildkräuter, darunter auch Brennnessel, Gänseblümchen und Löwenzahn, werden gewaschen, trocken getupft und fein geschnitten. Man dünstet Zwiebeln und Knoblauch in etwas Butter, gibt Gemüsebrühe sowie die Kräuter hinzu und lässt die Suppe zwanzig Minuten garen. Ein Löffelchen Schmand, etwas Pfeffer und Muskat runden den Geschmack ab.

Der Gundermann hat ein kräftig-bitteres bis leicht scharfes Aroma, das Salaten, Kräuterquark, Dressings und Soßen eine besondere Note verleiht. Die klein geschnittenen Blätter eignen sich hervorragend für ein pikantes Pesto und als Würze für gedünstetes Gemüse, Pellkartoffeln und Eierpfannkuchen. Hobbyköche können das Kraut auch wie Spinat zubereiten und als Gemüsebeilage servieren. Der Gundermann (Glechoma hederacea), auch Gundelrebe genannt, fällt von April bis Juni durch die blauvioletten Blütenteppiche auf. Er ist ein Bodendecker, wächst in der Wiese und am Waldrand, rankt aber auch gerne an Zäunen und Mauern. Die Blätter sind nierenförmig mit eingekerbtem Rand.
Heike Kreutz, www.aid.de

Hummer

Wer gern Hummer isst, sollte nicht warten: Jetzt im Herbst schmeckt sein Fleisch am besten. In Hamburg kommt er mal mit Pellkartoffeln, mal mit Risotto auf den Tisch.

Der Hummer ist ein Sensibelchen. Er braucht viele Jahre und viele Abwürfe seines Panzers, um überhaupt eine Größe zu erreichen, die für den Feinschmecker interessant ist. Bei Sikorra in der „Brasserie Flum“ des „Elysee“ wiegt keiner unter 500 Gramm. Hummer will vorsichtig gekocht und gewürzt werden, sonst wird er schnell zäh und verliert seinen zarten, ganz eigenen Geschmack. „Wir bereiten eine Art Tee aus verschiedenen Gewürzen, der dem Kochwasser zugegeben wird“, sagt Sikorra.

Lesen Sie die gesamte Story bei WELT online:
www.welt.de/print/wams/vermischtes/article10190518/Rote-Schale-weisser-Kern.html

Essgeschichten

NDR, Montag, 08.06. um 13:00 Uhr

Essgeschichten

Was früher auf den Tisch kam

Frühe und intensive Esserinnerungen haben Menschen zumeist zu Hause gemacht: Pellkartoffeln, Dampfnudeln, Kartoffelsalat oder irgendein wenig schmackhaftes Gemüse. Dabei ist nicht nur der reine Geschmack entscheidend für das Erinnern. Die Nachkriegsgeneration zum Beispiel musste mit deutlich weniger auskommen, Rüben und Kohl landeten Tag für Tag auf dem spartanischen Tisch, manch einer mag dies heute nicht mehr essen. Umso erstaunlicher ist, dass gerade die „alten“ Gemüsesorten in verfeinerter Zubereitung ihren „zweiten Frühling“ erleben.

Auf dem Markt in Achern und einem Gasthaus in Emmendingen erleben Menschen ihre Geschmackserinnerungen und ein ehemaliger Studiokoch bringt noch einmal die Klassiker der 1960er-Jahre auf den Tisch: Mayonnaise, Lachsersatz und Käsepyramide.

Kochshow mit Timo Böckle

Eins Plus, Mittwoch, 27.05. um 16:15 Uhr

lecker hoch 3

Die EinsPlus Kochshow mit Timo Böckle

Thema: Heute: Pellkartoffeln

Timo Böckle beschäftigt sich in dieser Folge von „Lecker hoch 3“ mit Pellkartoffeln und stellt zwei schmackhafte Abwandlungen vor: Tassenrösti und Deftiges Kartoffelraclette.

Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für Kinder

Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für Kinder

FIT KID-Ordner in 3. überarbeiteter Auflage erschienen

Möhre statt Chips, Banane statt Schokoriegel, Pellkartoffeln statt Pommes rot-weiß! Leicht gedacht, aber nicht immer leicht umgesetzt.
Dies erleben nicht nur Eltern täglich, sondern auch Tageseinrichtungen für Kinder, die maßgeblich die Ernährungsgewohnheiten von Kindern mitbestimmen. Antworten darauf, wie Kitas zum spielerischen Lernort für vollwertiges Essen und Trinken werden können, gibt das bewährte Nachschlagewerk „Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für Kinder“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und dem aid infodienst.

Der Ringordner im DIN A4-Format liegt jetzt in 3. überarbeiteter Auflage vor und richtet sich an Multiplikatoren, Mitarbeiterinnen in Kindertagesstätten und interessierte Eltern. Sie erfahren in 8 Registern auf 249 Seiten, wie eine ausgewogene Ernährung für Kinder aussehen kann und wie die einzelnen Mahlzeiten in Abhängigkeit vom jeweiligen System gestaltet werden sollten, ohne dass der Spaß am Essen zu kurz kommt! Neu hinzugekommen ist das Thema “Ernährung im ersten Lebensjahr“, da immer mehr Kinder unter einem Jahr in Kitas betreut werden. Tagesspeisenpläne für zwei Wochen sowie 61 weitere Rezepte, aktualisierte Gesetze und Verordnungen für den Verpflegungsbereich sowie ein umfangreicher Frage-und-Antwort-Teil u. a. zur Säuglingsernährung runden das informative Nachschlagewerk ab.

Der Ordner ist Bestandteil von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung und des Projektes „FIT KID: Die Gesund-Essen- Aktion für Kitas” des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Zum Preis von 25,00 EUR zuzüglich Versandkosten ist das Nachschlagewerk unter der Artikelnummer 121550 beim DGE-MedienService, www.dge-medienservice.de , Tel.: 0228 90926-26, Fax: 0228 90926-10 erhältlich.

ARD-Buffet

ARD, Donnerstag, 23.10., 12:15 – 13:00 Uhr

Zuschauer-Fragen zum Thema: ‚Ihre Fragen zu Lebensmittel-Deklarationen‘

Kochen: Wochenthema ‚Blitz-Rezepte, preiswert und raffiniert‘

Vincent Klink bereitet heute zu: ‚Käsesoufflee mit Pellkartoffeln‘

Lokalseiten: Ehingen: Die Urspring Basketball-Akadem

Mein Leibgericht

3SAT, Samstag, 11.10. um 14:40 Uhr

Mein Leibgericht
Bewegende, spannende und lustige Geschichten

Ob Heringssalat mit Pellkartoffeln oder Gemüse im Wok: Was und wie etwas gekocht wird, einfach und bodenständig oder raffiniert und extravagant, alle Gerichte haben eines gemeinsam: Zu einem bestimmten Zeitpunkt waren sie für jemanden so köstlich, dass sie zum Leibgericht avancierten. – Der Film erzählt acht bewegende, spannende und lustige Geschichten über ganz persönliche Leibgerichte.

Ob Heringssalat mit Pellkartoffeln oder Gemüse im Wok: Was und wie etwas gekocht wird, einfach und bodenständig oder raffiniert und extravagant, alle Gerichte haben eines gemeinsam: Zu einem bestimmten Zeitpunkt waren sie für jemanden so köstlich, dass sie zum Leibgericht avancierten. Der Film „Mein Leibgericht“ von Uta König erzählt bewegende, spannende und lustige Geschichten über ganz persönliche Leibgerichte – und damit über Wendepunkte im Leben, überstandene Not, Erinnerungen an Kindheit, Liebe, Glück und Geborgenheit. Im Mittelpunkt stehen acht Menschen im Alter von 19 bis 88 Jahren, darunter die Schauspielerin Angelika Thomas vom Hamburger Thalia Theater. Sie erzählen, was ihr Lieblingsessen mit ihrem Leben zu tun hat und bereiten ihr Leibgericht in der eigenen Küche zu.

Kerner kocht

Koch-Motto: „Kindheitserinnerungen“
Zurück in die Kindheit. Johannes B. Kerner und die TV-Köche Mario Kotaska, Horst Lichter, Ralf Zacherl, Alexander Herrmann und Sarah Wiener kochen Samstag kulinarische Kindheitserinnerungen.

Auf der Speisekarte stehen unter anderem „Drachenfüßler aus Bratwürsten“, „Lecker Fisch mit Sauce und Pellkartoffeln“ sowie „Gefüllte Wirsingrouladen mit Selleriepüree“. Guten Appetit bei einem Fünf-Gänge-Menü!

ZDF,Samstag, 02.02.2008 11:05 – 12:15 Uhr

Wolfram Siebeck – Die Deutschen und ihre Küche

Wolfram Siebeck – Die Deutschen und ihre Küche

Die deutsche Küche hat viele Freunde und viele Kritiker. Die New York Times hält « German Cuisine » für einen Widerspruch in sich ; weit reisende Schwarzbrot-Patrioten sehnen sich noch am Ende der Welt nach Quark und Pellkartoffeln. Doch wie immer man zur deutschen Küche steht, sie ist eine Erfolgsstory : Am Anfang war die pure Sättigung – heute wird vielerorts die Kochkunst gefeiert.

Linsen, Speck und Sauerkraut – die deutsche Küche gilt seit jeher als deftig. Wen wundert’s: Den Deutschen standen doch lange Zeit nur Kohl und Zwiebeln zur Verfügung, während andere Völker auf Aprikosen und Rosmarin zurückgreifen konnten. Wie aber gelang es ihnen, aus dem Mangel eine Tugend zu machen? Wolfram Siebeck, Deutschlands berühmtester Feinschmecker, kommt dem Rätsel auf die Spur: Er schildert auf amüsante Weise den kulinarischen Sonderweg der Deutschen und zeigt, was die deutsche Küche seit den Germanen geprägt hat. Er beschreibt die regionale Vielfalt, von der Küste bis nach Bayern, ebenso wie den Einfluss von Kriegen und Revolutionen auf unsere Essgewohnheiten. Und er erzählt, wie die Deutschen aus der Not heraus erfinderisch wurden (Eintopf und Bratkartoffel!), ja, warum Spaghetti mit Tomatensoße ein typisch deutsches Gericht ist. Am Ende entsteht, wie nebenbei, ein Sittengemälde unserer Kochkunst. Ein ebenso leichtfüßiger wie souveräner Streifzug durch die deutsche Essgeschichte seit Hermann dem Cherusker. Mit zahlreichen Illustrationen und klassisch-deutschen Rezepten – von Königsberger Klopsen bis Grünkohl.

Originalausgabe
256 S., 4-farb., HC
€ 24,90 / sFr 43,70
ISBN 978-3-87134-583-8

Leseprobe: www.rowohlt.de/fm/131/Siebeck_Die_Deutschen_und_ihre_Kueche.pdf