Wurst & Bier in der Markthalle Neun, Berlin

Wiederentdeckte Handwerkskunst für Pils und Pelle

Handwerklich arbeitende Brauereien und Metzgereien präsentieren sich auf Berlins Wurst & Bier-Markt in der Markthalle Neun
Bereits zum zweiten Mal zeigt sich die Kreuzberger Markthalle Neun mit dem Wurst & Bier-Markt als Zentrum der Craft Beer- und Slow Food-Szene. Am 08. Februar kommen von 11 bis 19 Uhr regionale Erzeuger, Gäste anderer Regionen sowie Food-Liebhaber und Neugierige zusammen und widmen sich der Leidenschaft fürs Metzgerhandwerk und der Braukunst. Gute Qualität ist hier nicht mehr nur Thema, sondern wird vorausgesetzt. Dadurch entsteht Raum für das, worum es auch noch geht: Der gute Geschmack.

Wurst und Bier – eine einzigartige Mischung und weit mehr als die reine Anlehnung an eine spießbürgerliche Abendbrotkultur. Die deutsche Craft Beer Szene räumt auf mit Einheitsgeschmack und lieblosem Bier und schafft mit traditionellem Brauerei-Handwerk und international inspirierter Experimentierfreude ungewohnt eindrückliche Geschmackserlebnisse – für Biereinsteiger ebenso, wie für passionierte Bierkenner. Passend zu Brauerei-Experten wie dem Craft Beer Brauer Johannes Heidenpeter, laufen auch die Fäden einer neuen Craft Wurst-Bewegung in der Markthalle Neun zusammen. Einer ihrer Fürsprecher, der Wurstaktivist und Botschafter der Nordhessischen Ahle Wurscht Hendrik Haase sagt dazu:
„Wenn Agrarminister Schmidt davon spricht, dass wir nicht jede Wurst als Spezialität schüt- zen können, setze ich dagegen: Wir retten jede einzelne Wurst! Denn jede handwerklich hergestellte regionale Spezialität ist wichtig und schützenswert.“

Zutaten mit höchstem Anspruch aus natürlicher Erzeugung und artgerechter Haltung stehen hier auf dem Zettel. Alle Lebensmittel sind frei von Gentechnik, künstlichen Zusatz- und Aromastoffen sowie Geschmacksverstärkern und in ihrer Erzeugung wird auf übliche, aber zweifelhafte Herstellungsverfahren verzichtet. Denn hier soll über jede Diskussion um Massentierhaltung hinaus vor allem der gute Geschmack im Fokus stehen. Die Idee: Richtig gute Craft Wurst und Craft Bier für alle!

Zusätzlich zu den Ständen der Erzeuger wird es ein spannendes Rahmenprogramm geben, in dem unter anderem beim Schaubrauen und Schauwursten gezeigt wird, wie man selbst Bier brauen kann und wie die Wurst in die Pelle kommt. Zwischen 12 und 16 Uhr finden jeweils zur vollen Stunde Tastings mit je einem Wurst- und einem Bierexperten zu unterschiedlichen Themen statt, bei denen interessierte Besucher auf den Geschmack kommen können.

Wurst & Bier
Termin: Sonntag, 8. Februar 2015, 11 – 19 Uhr
Ort: Markthalle Neun, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin Eintritt: 2 €, Kinder, Jugendliche und direkte Nachbarn frei

Partner: Heidenpeters, wurstsack, Slow Food Berlin
Weitere Informationen zur Markthalle Neun sowie der Wurst & Bier sind auf www.markthalleneun.de zu finden.

Mitten in Kreuzberg bildet die Markthalle Neun seit 2011 einen Treffpunkt großstädtischer Ernährungslust. Auf dem Wochenmarkt mit Ständen voll regionaler Lebensmittel und interna- tionaler Spezialitäten aus natürlicher Erzeugung, gibt es echtes Essen von echten Men- schen. Doch darauf beschränken sich die Macher der Markhalle Neun nicht. Die Maxime: Traditionelles Handwerk, aber ohne Kompromisse bei dem Was und Wie. Und weil dazu mehr gehört als die reinen Zutaten, dient die Markthalle Neun auch als Aktionsplattform für die kritische Auseinandersetzung mit ernährungs- und agrarpolitischen Themen. Dabei wer- den in zahlreichen Veranstaltungen Menschen vernetzt, Pläne geschmiedet, Zukunft ge- macht. Vom Neugierigen bis zum Kenner gibt es für jeden spannende Impulse. Neue Veran- staltungen, wie die jährlich stattfindende Stadt Land Food, stärken Berlin als Standort einer innovativ-kulinarischen Szene mit Zukunftsvision und lassen eine neue Generation von quali- täts- und geschmacksbewussten Genießern begeistert aufhorchen.

Die Rekordwurst

Großkampftag in der Almhütte in Darmstadt: Wirt Erwin Messmer (55) wird nicht müde, seinen Gästen einen Superlativ nach dem anderen zu servieren. Heute soll es die dickste Bratwurst der Welt geben. Die soll 20 Zentimeter dick und einen Meter lang werden. Ob er und der Metzger seines Vertrauens diese Wurst in die Pelle bekommen, ist fraglich. Ganz zu schweigen vom Anbraten in der Riesenpfanne …

Kabel1, Montag, 17.03., 17:15 – 17:45 Uhr, Abenteuer Alltag – so leben wir Deutschen

Die Currywurst macht Karriere

DER FEINSCHMECKER berichtet über neuen Gastro-Trend

Die Currywurst erlebt ein Comeback. Nicht nur in der Hauptstadt Berlin, sondern auch in Bochum, Düsseldorf, Hamburg und Paderborn ist der Imbiss-Klassiker zum Kult-Leckerbissen mutiert – im Restaurant. Sie wird nur noch aus bestem Wurstbrät geformt, mit erlesenen Gewürzen und selbstgekochten Saucen geschärft. Statt von der Pappe isst der Gast sie von edlem Porzellan.

Die Neo-Snobs trinken dazu Champagner oder gustieren sogar Blattgold auf der Pelle. Über die erstaunliche Karriere der Currywurst berichtet das Hamburger Gourmet-Magazin DER FEINSCHMECKER in seiner März-Ausgabe. Der aktuelle Trend werde von Gastronomie-Quereinsteigern getragen, die aus der „gemütlichen Schlampe eine kokette Spezialität“ machen. Die Zeitschrift lobt zwar die Qualität des Currywurst-Angebots neuen Stils, bemängelt jedoch, dass der alte Budenzauber bei soviel Etikette auf der Strecke bleibt.

Luxus-Curry

Currywurst in der Luxusausgabe: Aus einem profanen Imbiss macht Darren Cahill ein exklusives Gaumenerlebnis. Currywurst mit Pflaumen- oder Thaisauce, Tofuwürste – megascharf.

Insgesamt 600 Wurst-Varianten will der gewiefte Geschäftsführer ab Samstag in seinem Kölner Restaurant – dem 'Culux' – anbieten. Doch kurz bevor der Run auf die Pelle beginnen soll, läuft plötzlich alles schief. Das Restaurant – immer noch eine Baustelle!

Kabel1, Montag, 30.07., 16:30 – 17:05

Einfach gut Schwedisch essen in Göteborg

„Back to the roots“ könnte das Motto des seit Jahren beliebten Gourmet-Restaurants „Hos Pelle“ heißen. Denn der Eigentümer Pelle Danielsson setzt seit Kurzem auf ein neues Konzept:
unkompliziert, klassisch Schwedisch und saisonal orientiert soll es sein – aber natürlich auf qualitativ hohem Niveau.

Auch die Preisstruktur wurde durch „Paketpreise“ für sowohl die Menüs als auch den Wein vereinfacht. So kostet das Drei-Gänge-Menü einheitlich 300 SEK (ca. 33 Euro), das passende Weinpaket zum Essen 200 SEK (ca. 21,50 Euro).

Das Restaurant befindet sich in der Djupedalsgatan 2 im populären Linné-Viertel.

Die schwedische Hausmannskost spielt auch in dem neu eröffneten Restaurant „Avenyn No1“ eine wichtige Rolle. Der bereits beliebte Treffpunkt im Zentrum Göteborgs (Kungsportsavenyn 1) beherbergt gleich mehrere Restaurationen, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

In „Dantes Kitchen“ gibt es beispielsweise jeden Mittag ein Hausmannskostgericht sowie ein leichtes Essen. À la carte orientieren sich sowohl das Restaurant „Paradiso“ als auch „Dantes Kitchen“ meist an saisonal verfügbaren Rohwaren aus der Region.