airberlin hat die herzlichsten Flugbegleiter

Fly and smile

airberlin hat auch im Jahr 2015 wieder Spitzenwerte bei der Freundlichkeit ihrer Crews erzielt. In den regelmäßigen Gästeumfragen bewerteten im Durchschnitt 90 Prozent der befragten Passagiere die airberlin Crews als freundlich. Besonders hoch waren die Umfrageergebnisse mit 95 Prozent in der airberlin Business Class. Dort kümmern sich ein Kabinenchef und zwei Flugbegleiter um das Wohl und den individuellen Komfort von maximal 19 Gästen. Bereits in der Ausbildung der Flugbegleiter spielt das Thema Freundlichkeit bei airberlin eine wichtige Rolle.

Faten Suleiman, seit neun Jahren Trainerin für die Kabinencrews bei airberlin, sagt: „Der herzliche Service gehört zur DNA von airberlin. Schon bei der Auswahl der Flugbegleiter wird darauf geachtet, dass sie ein freundliches Auftreten mitbringen und dienstleistungsorientiert sind. In den Service-Schulungen werden die neuen Kollegen dann zusätzlich für die Bedürfnisse unserer Gäste an Bord sensibilisiert. Ein gutes Einfühlungsvermögen ist die beste Voraussetzung, damit sich die Passagiere an Bord wohlfühlen.“

http://www.gourmet-report.de/goto/air-berlin

EUROPA in Mainz

Die Wogen schlagen hoch, denn das hat es in der Geschichte der Favorite noch nicht gegeben. In Kooperation mit der Mannschaft der legendären EUROPA, laut Berlitz Cruise Guide zum 16. Mal in Folge mit dem Prädikat 5-Sterne-plus ausgezeichnet, lässt die Crew der Favorite eine Party vom Stapel, die selbst bei eingeschworenen Landratten die Sehnsucht weckt. Einmal die große Freiheit spüren, (den Alltagsstress) ablegen und hinaus in die weite Welt.

Einen Vorgeschmack kann man sich jetzt in Mainz im Favorite Parkhotel holen. Am 26. Mai verwandelt sich das traditionsreiche Haus in ein maritimes Genuss-Reich. Mit an Bord sind Top-Köche und Top-Winzer – genauso wie es die Gäste der EUROPA von ihren Cruises kennen. Allen voran steht Altmeister Dieter Müller, der seit vielen Jahren die heimischen Küchenfliesen gegen die Bohlen der Kombüsen der Luxusliner eingetauscht hat. Angezettelt hat das alles Philipp Stein, Küchenchef des Favorite Restaurants, über dem ein Michelin Stern glänzt. Bevor er in der Favorite festmachte, war er als Koch auf See unterwegs – lange Zeit auch an der Seite von Dieter Müller.

Kulinarische Schnupperkreuzfahrt an Land
Zusteigen kann man – wie auf See gewohnt – nur auf Reservierung. Für 120,- Euro gibt es großes kulinarisches Kino an über 10 Ständen. Ob Seafood oder Superfood aus heimischen Gefilden, Kaviar oder Wildlachs – auf der kulinarischen Weltreise begegnet man Lieblingsgerichten und Verlockungen der neuen Art. Von Asien über die Karibik bis nach Alaska, von Luxemburg bis nach Lörzweiler führt der genussreiche Weg. An den Weinbars trifft man die besten Winzer aus der Region. Und wer es einmal richtig krachen lassen möchte, der ist in der Champagner Lounge herzlich willkommen.

Hochstimmung und die große Welle
Doch was wäre die spannendste Kreuzfahrt ohne Musik? Wie auf See so geht auch in der Favorite gar nichts ohne die mitreißende Band und den gnadenlosen DJ, der die Passagiere selbst bei hohem Seegang auf die Beine bringt. Der Mix macht’s – und natürlich meldet sich auch die Besatzung der EUROPA zu Wort, denn schließlich gibt es viel zu erzählen aus der maritimen Welt.

Garantiert nur Außenkabinen
Für Übernachtungsgäste stehen an diesem Abend der Superlative nur Außenkabinen zur Verfügung. Favorite-Chef Christian Barth hat die schönsten Zimmer des Hauses für seine Gäste reserviert. Alle mit Blick ins Grüne zum Super-Sonderpreis für Seefahrer. Für 180,- Euro kann man feiern, schlemmen und (gut) schlafen. Der Preis gilt bei Übernachtung im Doppelzimmer. Die Party ohne Bett ist für 120,- Euro buchbar.

Weitere Infos und Buchungen am besten per e-mail bei Katja Haub unter: katja.haub@favorite-mainz.de; oder telefonisch unter 06131 /801578

Internationales Jahr der Hülsenfrüchte

Linsen, Kichererbsen, Bohnen und andere Hülsenfrüchte enthalten viel Eiweiß und gedeihen auch auf kleiner Fläche und kargen Böden. So sind sie ein wichtiger Teil der Ernährung für viele Gemeinschaften, vor allem im Globalen Süden. Aber auch bei uns bieten Hülsenfrüchte viel – nicht zuletzt eine Alternative zu tierischen Produkten, und damit eine schmackhafte Möglichkeit, unseren Fleischverzehr zu vermindern, der in seinem derzeitigen Umfang nicht mehr lange tragbar sein wird. Nicht zuletzt spielen diese Pflanzen auch in der Landwirtschaft eine wichtige Rolle, denn sie binden Stickstoff in die Erde zurück und tragen damit maßgeblich zu einem gesunden, fruchtbaren Boden bei.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte ausgerufen, um die Bedeutung dieser bescheidenen Früchte für die globale Ernährungssicherung und eine ökologisch nachhaltige Lebensmittelerzeugung zu unterstreichen, und uns wieder auf den Geschmack dafür kommen zu lassen.

„Das internationale Jahr der Hülsenfrüchte erinnert uns an die Bedeutung der Vielfalt für eine Ernährung, die gut und gesund für uns persönlich, aber auch für unseren Planeten ist,“ so Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V.

Auch Slow Food möchte die Gelegenheit nutzen, um das Augenmerk der Verbraucher wieder auf diese besondere, oft vernachlässigte Lebensmittelkategorie zu richten: „In den Küchen der Mittelmeerländer, in Südamerika, Afrika und Asien nehmen Hülsenfrüchte seit jeher einen wichtigen Platz ein. In Deutschland dagegen haben traditionelle Gerichte mit Hülsenfrüchten wie Linseneintopf, Erbsensuppe und Bohneneintopf ein negatives Image als „Arme-Leute-Essen“ bekommen und sind immer mehr vom Speiseplan verschwunden. Im Hinblick auf die Notwendigkeit zur fleischreduzierten Kost gewinnen sie als alternative Eiweiß-Lieferanten wieder zunehmend an Bedeutung. Wir sollten daher auch unsere einheimischen Sorten fördern und durch neue Rezeptideen wieder hoffähig machen,“ so Dr. Hanns-E. Kniepkamp, Leiter der Slow Food Archekommission.

Obwohl Hülsenfrüchte in der deutschen Küche vielerorts nicht im Vordergrund stehen, gibt es in Deutschland so einige autochthone Sorten. Die Slow Food Arche des Geschmacks hat vier Hülsenfrüchte an Bord: die Alblinse (Baden-Württemberg) und die Trockenbohnensorte Ahrtaler Köksje (Nordrhein-Westfalen) aus dem Köln-Bonner Raum, sowie die Paas Lintorfer Frühe (Nordrhein-Westfalen), eine Buschbohne aus dem Rheinland, als auch die Kesselheimer Zuckererbse (Rheinland-Pfalz), die beide im Sommer genutzt werden können.

Die Alblinse wurde auf der Schwäbischen Alb bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts angebaut. Die niedrigen Erträge und der große Arbeitsaufwand bei Ernte und Reinigung waren Ursachen für das völlige Verschwinden dieser uralten Nahrungspflanze in ganz Deutschland. Zwei noch in den fünfziger Jahren aufgeführte Alblinsen-Sorten sind dabei verschollen. Seit 1985 baut zunächst nur der Bioland Hof Mammel, eine Erzeugergemeinschaft, auf der Grundlage der Du Puy Linse, Sorte Anica, die Alb-Leisa wieder an.

Das Ahrtaler Köksje gehört zu den in Deutschland selten gewordenen Trocken- oder Körnerbohnensorten. Im Gegensatz zu den meisten noch kultivierten Stangenbohnen werden solche Sorten nicht als grüne Hülse in Suppe, Salat oder als Einkochbohne verwendet, sondern ausschließlich getrocknet zur kräftigen Suppengrundlage genutzt. Im Kreis Ahrweiler sowie im Köln-Bonner Raum ist sie die einzige regional nachgewiesene Trockenbohne. Die Bohne ergibt eine sämige, leicht süßliche Suppe, die traditionell von der Ahrweiler Feuerwehr zum jährlichen Feuerfest angeboten wird. Ebenso gut schmeckt sie zum Brotaufstrich verarbeitet oder in einem bunten Salat.

Die Paas Lintorfer Frühe wurde in den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts von der Firma „Paas & Co. Samenzucht und Samenhandlung“ aus Ratingen-Lintorf bei Düsseldorf gezüchtet und bundesweit vertrieben. Die als Hochzuchtsaatgut seit Mitte der 1940er-Jahre anerkannte und ertragreiche Bohnensorte hat sich in allen Lagen und Bodenarten bewährt. Seit den 1970er-Jahren ist die Paas Lintorfer Frühe allerdings nicht mehr am Markt erhältlich. Der Fortbestand dieser Sorte ist über das Engagement des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V. gesichert worden. Sie wird von sogenannten Paten angebaut, die das Saatgut weitergeben, verbunden mit der Bitte, die Bohnensorte selbst anzubauen und eigenes Saatgut zu gewinnen.

Süße Schoten aus Koblenz-Kesselheim: die Kesselheimer Zuckererbse ist die bisher einzige belegbare Sorte dieses Gemüses aus dem Koblenzer Raum. An das lokale Klima und die Böden angepasst, wurde sie früher in großen Mengen als Frischgemüse für den lokalen Markt produziert. In den Koblenzer Stadtteilen und auf der Rheininsel Niederwerth hat sich der Gemüseanbau bis heute gehalten. Auf den Markt kommen die Zuckerschoten im Frühsommer, ihr typischer Erbsengeschmack ist ausgeprägter als bei den meisten modernen Sorten. Obwohl sich die Sorte immer noch starker lokaler Beliebtheit erfreut, wird sie hauptsächlich noch in Privatgärten älterer Koblenzer angebaut.

Das internationale Projekt „Arche des Geschmacks“ der Slow Food Stiftung für Biodiversität schützt seit 1996 traditionelle Lebensmittel, Nutztierarten und Kulturpflanzen vor dem Vergessen und Verschwinden, die unter den gegenwärtigen ökonomischen Bedingungen am Markt nicht bestehen oder „aus der Mode“ gekommen sind. Die Passagiere der Arche des Geschmacks bringen Abwechslung auf den Teller und erhalten dabei die kulturelle und biologische Vielfalt der Regionen. Schwerpunkt der Arbeit ist das aktive Sammeln, Beschreiben, Katalogisieren und Bekanntmachen der Passagiere. Das Motto lautet: Essen, was man retten will! Denn: Was nicht gegessen wird, wird nicht nachgefragt, kann also nicht verkauft werden und wird deshalb nicht hergestellt. Weltweit gibt es über 2.000 Arche-Passagiere, in Deutschland sind zur Zeit 56: http://www.slowfood.de/biodiversitaet/arche_des_geschmacks/

Beat Schittenhelm

SWISS Taste of Switzerland: Traditionelle Schweizer Kulinarik aus dem Bergkanton Glarus an Bord der SWISS.

Noch bis Anfang Dezember 2015 genießen Passagiere der First und Business Class auf Langstreckenflügen im Rahmen des preisgekrönten Konzeptes „SWISS Taste of Switzerland“ gastronomische Highlights aus dem Schweizer Restaurant des Boutique Chalet Hotels Ahorn. In Zusammenarbeit mit Beat Schittenhelm, Gastgeber und Küchenchef des Gourmet Restaurants, präsentiert SWISS eine gesunde, natürliche und schmackhafte Saisonküche, die sich durch den Einsatz von lokalen Kräutern auszeichnet.

Gäste der First Class kommen beispielsweise in den Genuss einer Zigerkäse-Terrine mit Nüssen, Dörraprikosenchutney und Schüttelbrot, Apfelsuppe mit Alpenkräuter-Speckmöggli, gebratenem Kalbsfilet und in Pinot Noir geschmorten Kalbsbäckchen sowie einem „Alpentraum“ Dessert mit Heumousse. Serviert wird zudem eine Glarner Zwetschgenpastete mit Birnenkompott und Zimtglacé.

Für Gäste der Business Class hat Beat Schittenhelm unter anderem Mojito-Lachs mit Zitrusfrüchten und Auberginenpüree kreiert. Als Hauptgang wird ein Rindsfilet mit Pflaumen-Marronikruste an Balsamicosauce offeriert, gefolgt von einem Trietolt-Mousse-Dessert mit Brownie und Heidelbeercoulis.

Eine vielfältige Weinauswahl aus dem an Glarus angrenzenden Kanton Graubünden ergänzt das Menü. SWISS serviert sowohl erlesene Rot- wie auch Weissweine aus dem Bündner Rheintal. In der First Class stehen ein Malanser Pinot Blanc und der Selfi Wingert Pinot Noir aus dem Weingut Fromm. Und in der Business Class werden unter anderem der Riesling-Silvaner Goldene Sonne aus Felsberg und der fruchtige Malanser Pinot Noir von Cottinelli Weinbau ausgeschenkt.

Das preisgekrönten Gastronomiekonzept „SWISS Taste of Switzerland“ verwöhnt Passagiere an Bord mit kulinarischen Besonderheiten aus Schweizer Regionen. Die saisonalen Highlights bekannter Schweizer Köche finden mit dem vegetarischen Restaurant Hiltl Zürich und dem Peninsula Hong Kong eine besondere Ergänzung.

www.swiss.com/at/DE/fliegen/an-bord/verpflegung-an-bord

Small Planet Airlines

Die Ferienfluggesellschaft Small Planet Airlines GmbH hat erstmals einen Flug aus Deutschland gestartet, nachdem eine Vereinbarung mit der virtuellen Airline und Airbroker Involatus Carrier Consulting GmbH getroffen wurde. Das Unternehmen bietet Flüge von den folgenden Flughäfen in Deutschland und der Schweiz an: Bremen, Hannover, Hamburg, Münster, Düsseldorf und Zürich. Passagiere fliegen auf die Kanarischen Inseln, nach Fuerteventura und La Palma.

Small Planet Airlines begann bereits Anfang dieses Jahres damit, seine Dienste in Deutschland anzubieten. Das Unternehmen wird von Andreas Wobig und Oliver Pawel geleitet, die zuvor für Germania tätig waren. In der ersten Jahreshälfte 2016 plant die Small Planet Airlines GmbH den Erwerb eines deutschen Luftverkehrsbetreiberscheins und den Betrieb von Flügen unter der deutschen Registrierung.

„Small Planet war von Anfang in der engeren Auswahl für unsere Tätigkeit auf den Kanaren. Der deutsche Markt ist gesättigt und Small Planet ist jung, frisch und außergewöhnlich. Durch diese erfolgreiche Zusammenarbeit können wir neue Ziele für unsere Kunden anbieten und Small Planet kann schnell einen Platz auf dem deutschen Markt finden. Es ist eine Win-Win-Situation für beide Parteien,” sagt Erkan Türkoral, CEO Involatus Carrier Consulting.

Small Planet Group, der Mehrheitsaktionär der Small Planet Airlines GmbH, betreibt außerdem Ferienfluggesellschaften in Litauen und Polen. Mittels 18 Flugzeugen des Typs Airbus 320 befördert das Unternehmen Passagiere in Europa und Asien.

Das Einkommen der Small Planet Group ist in der ersten Jahreshälfte um 25,3 % gestiegen. Das Unternehmen plant den Zusatzgewinn in den Komfort seiner Reisenden zu investieren: Im kommenden Jahr werden 6 Millionen Euro in die Erneuerung aller seiner Flugzeuge investiert; das ist die größte Investition in die Flottenerneuerung in der Firmengeschichte.

Die Involatus Carrier Consulting GmbH fungiert als virtuelle Airline und Airbroker. Involatus erstellt seine eigenen Flugpläne, verwaltet Passagierlisten, kümmert sich um Sonderregistrierungen und übermittelt diese Zuteilungen an Reisebüros, Touranbieter und Endkunden. Mit über 750.000 Passagieren im Jahr 2015 erwirtschaftete Involatus ein Einkommen von 98 Millionen Euro.

Das Rote Höhenvieh

Das Rote Höhenvieh wurde als 55. Passagier in die Slow Food Arche des Geschmacks aufgenommen. Ganz im Sinne seiner sehr speziellen Gefährdungssituation wird das Rote Höhenvieh von zwei Slow Food Convivien unterstützt: Slow Food Sauerland und Slow Food Regensburg-Oberpfalz.

Das Rote Höhenvieh
Das einfarbig rotbraune, mittelgroße Rote Höhenvieh war früher als klassisches Dreinutzungsrind (Milch, Fleisch und Zugleistung) in jeder Mittelgebirgsregion zu Hause, meist mit einer eigenen regionalen Ausprägung. Der Wegfall der Nutzung als Zugtier infolge der Mechanisierung und die einseitige züchterische Selektion anderer Rassen – entweder nur auf Milch- oder nur auf Fleischleistung – haben im 20. Jahrhundert zu seiner Verdrängung geführt. So zählt das Rote Höhenvieh heute zu den extrem gefährdeten Rassen.

Aber vieles spricht für eine Renaissance dieser genügsamen und robusten Rinderrasse, zum Beispiel in arbeitsextensiver Viehhaltung in der Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Tiere zeichnen sich durch gute Konstitution aus, sind leicht kalbend, sehr mütterlich und gelten als ideale Partner in der Mutterkuh-Haltung. Die Rasse Rotes Höhenvieh beeindruckt in extensiver Haltung durch gute Masteigenschaften und bildet ein feinfaseriges, leicht marmoriertes, schmackhaftes Fleisch.

Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung des neuen Arche-Passagiers: http://www.slowfood.de/rotes_hoehenvieh

Die Arche des Geschmacks wurde 1996 ins Leben gerufen, um fast vergessene traditionelle Lebensmittel, die in Gefahr sind, völlig zu verschwinden, zu katalogisieren und bekannt zu machen, nach dem Motto: Essen, was man retten will. Denn was nicht gegessen wird, wird nicht nachgefragt, kann also nicht verkauft werden, und wird deshalb nicht hergestellt. Weltweit beherbergt die Arche derzeit über 2.000 Lebensmittelprodukte, die so genannten Arche-Passagiere, in Deutschland gibt es derzeit 54. Die große Mehrheit der Passagiere sind vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen und Nutzpflanzensorten. Die kleinere Gruppe sind handwerklich hergestellte Lebensmittel wie Wurst – und Käsespezialitäten, die nur noch von wenigen Produzenten erzeugt werden. Die Arche will die letzten verbleibenden Produzenten dieser Spezialitäten unterstützen und das traditionelle Wissen – Teil unseres wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Erbes – bewahren.

Deutsche Fluggäste schenken den Airlines Arbeitszeit und Geld

Verzicht auf Entschädigung

Deutsche Fluggäste schenken den Airlines zwei Tage ihrer Arbeitszeit, wenn sie ihre Entschädigungsansprüche nicht geltend machen. Zu diesem Ergebnis kam der Entschädigungsdienstleister www.refund.me im Rahmen eines internationalen Vergleichs. Lediglich zehn Prozent aller anspruchsberechtigten Passagiere sind über ihre Rechte informiert, nur zwei Prozent machen sie auch geltend: 250 bis 600 Euro müssen Fluggesellschaften ihren Kunden erstatten, wenn sie durch Verspätungen, Annullierungen und Umbuchungen ursprüngliche Flug- und Zeitpläne nicht einhalten können. Doch die Airlines machen den berechtigten Passagieren den Kampf um eine Entschädigung oft schwer. Deshalb tritt nur eine Minderheit den Marsch durch die Institutionen überhaupt an. Vor diesem Hintergrund hat refund.me ausgerechnet, wie viel ihrer Arbeitszeit Fluggäste aus unterschiedlichen Ländern jeweils den Airlines opfern, wenn sie auf die kleinstmögliche Entschädigung von 250 Euro verzichten.

Bei einem Durchschnittslohn von 15,63 Euro bescheren deutsche Passagiere, die auf ihre Entschädigung verzichten, den Fluggesellschaften zwei achtstündige Arbeitstage. Bei den Nachbarn aus Österreich und Schweiz ist das gespendete Zeitvolumen mit 14,5 und 13,3 Arbeitsstunden etwas kleiner, denn in den Alpenrepubliken liegt das durchschnittliche Lohnniveau mit 17,22 beziehungsweise 18,06 Euro höher als in Deutschland.

Doch in anderen europäischen Ländern vergeuden die Flugpassagiere noch mehr ihrer kostbaren Arbeitszeit als die Deutschen: Im Vereinten Königreich zum Beispiel beträgt der durchschnittliche Stundenlohn 14,69 Euro. Dementsprechend steigt die Stundenzahl, die die Briten aufbringen müssen, auf etwas mehr als 17 an. Die Franzosen müssen mehr als 18,5 Stunden arbeiten, um mit einem Durchschnittslohn von knapp 13,50 Euro mithalten zu können. In Italien und Spanien sind es fast 22 Arbeitsstunden (11,48 Euro und 11,41 Euro durchschnittlicher Stundenlohn).

Die Schlusslichter in der Europäischen Union sind Lettland , Bulgarien und Rumänien. In Rumänien liegt das durchschnittliche Lohnniveau bei 5,21 Euro. Damit müssen die Passagiere aus diesem Land rund 48 Stunden arbeiten, um 250 Euro zu verdienen.

Ein Blick über den großen Teich zeigt, dass es den US-Amerikanern etwas besser ergeht als den Europäern. Der durchschnittliche Stundenlohn beträgt hier 20,56 Euro, die Zahl der nötigen Arbeitsstunden liegt bei etwa zwölf. Auf anderen Kontinenten sind die Bedingungen weitaus schlechter. 64,5 Stunden müssen die Chinesen für 250 Euro arbeiten. Der durchschnittliche Stundenlohn ist in China mit 3,88 Euro sehr niedrig und liegt noch hinter Brasilien (53,5 Stunden/ knapp fünf Euro) oder Thailand (64 Stunden/ knapp vier Euro).

Entspannter können indes Monegassen, die im Ranking die Spitzenposition belegen, mit dem Thema Flugentschädigung umgehen: Nur etwa drei Stunden Arbeit müssen sie aufbringen, um bei einem Stundenlohn von fast 80 Euro auf die Summe von 250 Euro zu kommen. Weltweites Schlusslicht hingegen ist die Demokratische Republik Kongo: Mit dramatischen 15 Cent Durchschnittslohn pro Stunde schuften die Kongolesen satte 1667 Stunden, um den Wert der kleinsten Entschädigungsforderung zu erarbeiten. Das sind bei einem Achtstundentag rund 208 Arbeitstage.

„Durch die mangelnde Informationspolitik der Airlines wissen nur die wenigsten Passagiere, dass sie Anspruch auf Entschädigung haben“, erklärt Eve Büchner, Gründerin und Geschäftsführerin von refund.me. „Wer sich im Wissen um seine Rechte dennoch an die Gesellschaften wendet, wird nicht selten hingehalten und im endlosen Papierkrieg mürbe gemacht. Und trotzdem: Wer es nicht versucht, schenkt den Airlines bares Geld und wertvolle Lebenszeit.“

Zur vollständigen Auswertung: https://www.refund.me/de/einkommen-im-vergleich-zur-entschadigung/

Porsche für Lufthansa First Class

Passagiere der Lufthansa First Class sowie Lufthansa-Private-Jet-Gäste können die Wartezeit bis zum nächsten Abflug mit einem besonderen Erlebnis verbinden: Mit einer Spritztour im Porsche 911 oder Panamera durch München, das Voralpenland oder Niederbayern. Das Porsche First Class Erlebnis können alle Passagiere der Lufthansa, Swiss oder Austrian Airlines, Lufthansa HON Circle Member oder Lufthansa-Private-Jet-Gäste nutzen, die im Besitz einer für den betreffenden Tag gültigen First-Class-Bordkarte sind. „Mit der Lufthansa First Class bieten wir unseren Kunden Reisen auf höchstem Niveau. Dazu passt das exklusive Angebot von Porsche, das die Wartezeit bis zum Abflug zu einem luxuriösen Erlebnis macht“, sagt Thomas Klühr, Mitglied des Lufthansa Passagevorstands Finanzen & Hub München.

Und so funktioniert’s: Der Lufthansa First Class Personal Assistant nimmt Reservierungen in der First Class Lounge entgegen und arrangiert die Anmietung. Fluggäste können das Angebot vorab online buchen oder sich spontan vor Ort entscheiden, sofern das Angebot verfügbar ist.

Zurück am Flughafen startet die First-Class-Flugreise wie gewohnt. Von der First Class Lounge bringt eine Limousine die Passagiere bei Vorfeldpositionen direkt zum Flugzeug. An Bord genießen First-Class-Gäste Menüs berühmter Sterneköche und eine prämierte Auswahl an Weinen. Ein zwei Meter langes Bett ermöglicht entspanntes Reisen.

Das Porsche First Class Erlebnis ist neben München bereits am Flughafen Frankfurt buchbar. Unter LH.com/porsche oder +49 6171 68 1377 kann der gewünschte Porsche reserviert werden.

Die 3-Stunden-Anmietung inklusive 150 Kilometer, Benzin und Versicherung kostet 99,11 Euro (Mehrkosten pro km: 0,99 Euro, Selbstbehalt 1.500 Euro).

Preisvergleich: Deutschsprachige Airlines im Nebenkosten-Check

Lufthansa, Air Berlin & Co: Passagiere zahlen jede Menge Extra-Euros

Viele Fluggesellschaften erheben Zusatzkosten für verschiedene Dienstleistungen. Wofür muss der Kunde draufzahlen? Wie tief müssen Reisende in die Tasche greifen? Welche Airlines sind kulant? Das Reisemagazin Clever reisen! hat deutschsprachige Fluggesellschaften einem Nebenkosten-Check unterzogen.

Ob Vorabend Check-in oder Sitzplatzreservierung – Airlines drehen zunehmend an der Preisschraube. Auch vermeintlich Selbstverständliches, wie die Nutzung des Vorabend Check-in, ist bei vielen Fluggesellschaften mittlerweile kostenpflichtig.

„Was einst eigentlich eine Domäne der Billigflieger war, wird längst auch von Ferien- und Linienfliegern praktiziert: Für jede Form von Dienstleistung müssen Passagiere in die Tasche greifen“, kritisiert Jürgen Zupancic, Chefredakteur Clever reisen! So ist zum Beispiel der Vorabend Check-in längst nicht mehr bei allen Airlines inklusive. Einige Fluggesellschaften erheben auch hierfür mittlerweile eine Gebühr. Bei Condor, Germania und Sun Express werden fünf Euro pro Passagier fällig. Air Berlin hat jüngst die Gebühr sogar auf acht Euro erhöht.

Wer gerne am Fenster oder in einer der vorderen Reihen sitzen möchte, nutzt die Möglichkeit der Sitzplatzreservierung, für die ebenfalls eine Gebühr fällig wird. In der Regel beträgt diese auf der Kurzstrecke zehn Euro pro Person/Strecke. Richtig teuer werden Sitzplatzreservierungen auf der Langstrecke: Condor verlangt für eine Sitzplatzreservierung auf der Langstrecke bis zu 29,99 Euro.

Sehr tief in die Tasche müssen Passagiere greifen, wenn sie etwas mehr Beinfreiheit wünschen. Hierfür stehen sogenannte XL-Sitze zur Verfügung, die sich meist an den Notausgängen befinden. Auch hier sind die Preise bei Langstreckenflügen am teuersten. In dieser Kategorie werden von den Passagieren happige Gebühren von bis zu 90 Euro kassiert.

Für die Airlines sind die Zusatzkosten ein rentables Geschäft. Laut einer Prognose erwirtschafteten rund 180 Fluggesellschaften weltweit Zusatzeinnahmen von fast 50 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr.

Nebenkosten: Wer ist günstig?
Sowohl auf Kurz- und Mittelstrecke, als auch auf Langstreckenflügen sind Austrian Airlines und Lufthansa vergleichsweise günstig. In der Kategorie Kurz- und Mittelstrecke konnte zudem Sun Express überzeugen. In der Testkategorie „Kurz-, Mittel- und Langstrecke“ war Condor am teuersten. „Wer nach preisgünstigen Flugtickets sucht, sollte auch die Nebenkosten beachten, die entstehen können. Schnell ist dann ein vermeintlich billigeres Flugticket in der Endabrechnung doch teurer“, empfiehlt Zupancic.

Das Reisemagazin Clever reisen! 2/15 (Jubiläumsausgabe Nr. 100) ist ab sofort am Kiosk (5,50 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

Uwe Opocensky

Cathay Pacific Passagiere genießen Mandarin Oriental Gourmet Menüs

Mandarin Oriental Gourmet-Menüs in 10.000m Höhe genießen – das ist für First Class Passagiere der Linie Cathay Pacific auf den Routen von und nach Hong Kong und London jetzt möglich! Noch bis zum 31. Oktober sorgt der mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Uwe Opocensky, Küchenchef des Mandarin Grill + Bar im Mandarin Oriental, Hong Kong, mit seinen modernen Kreationen für das leibliche Wohl der Passagiere. Sein Lachs mit Kaviar und ein außergewöhnlicher Banana Split zum Nachtisch lassen sicherlich das Herz eines jeden Gourmets höher schlagen.
Im November und Dezember übernimmt dann Dean Yasharian, der Chefkoch der gefeierten Bar Boulud im Mandarin Oriental Hyde Park, London die Luxusverpflegung der Passagier und verwöhnt mit Dorset Krabben, Entenleber Terrine und „dome au chocolate“ als Dessert.