Studie zum Mindestlohn im Gastgewerbe

Positive Effekte bislang nicht vermittelt
– Mindestlohn als Haupttreiber für Personalkostensteigerung
– Kleinbetriebe und Betriebe im Osten stärker ökonomisch betroffen
– Preiserhöhungen sollen Mindestlohn kompensieren

Das Heilbronner Institut für angewandte Marktforschung (H-InfaM) hat mit Unterstützung des DEHOGA und der IHA Deutschland die erwarteten betriebswirtschaftlichen Konsequenzen und die Einstellung zum Mindestlohn der Hotellerie und Gastronomie im Rahmen einer Studie erhoben. Unter der Leitung von Prof. Dr. Franziska Drescher und Prof. Dr. Christian Buer wurden dazu Hoteliers und Gastronomen in Deutschland befragt. Die Studie konzentrierte sich dabei auf die Bereiche ökonomische Auswirkung und deren Effekte im Sinne von Mehrkosten durch den Mindestlohn, Auswirkungen auf die Beschäftigungsstruktur in den Betrieben, Maßnahmen zur Finanzierung des Mindestlohns, Dokumentationspflicht der Arbeitszeit und Bewertung des Mindestlohns. An der Online-Befragung nahmen deutschlandweit 1.512 Personen teil, davon 49 % Hoteliers und 51 % Gastronomen. In der Hotellerie setzt sich die Stichprobe aus 90 % Individualhotels und 10 % zu Hotelketten gehörenden Betrieben zusammen. In der Gastronomie beteiligten sich 95 % Individual- und 5 % Systemgastronomen.

Mindestlohn als Haupttreiber für Personalkostensteigerung
Die Auswirkungen des Mindestlohns sind in Relation zu Umsatz und Personalkosten zu bewerten. Laut der branchenüblichen Faustformel machen Personalkosten ca. ein Drittel des Umsatzes aus. Dies gilt auch in der vorliegenden Studie. Von 2014 auf 2015 steigen die Personalkosten in der Hotellerie im Schnitt um 9 % und in der Gastronomie um 13 %. Ca. zwei Drittel der Personalkostensteigerung in der Hotellerie und 82 % in der Gastronomie sind dem Mindestlohn zuzurechnen. Diese Mehrkosten durch den Mindestlohn entsprechen in der Hotellerie durchschnittlich 2 % des für 2015 erwarteten Umsatzes und in der Gastronomie 3 % des Umsatzes.

Kleinbetriebe und Betriebe im Osten stärker ökonomisch betroffen
„Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen durch die Einführung des Mindestlohns sind je nach Betriebsart, -typ, Region und Unternehmensgröße unterschiedlich“, so Prof. Dr. Drescher. Mit zunehmender Betriebsgröße bzw. steigendem Umsatz haben die zu erwartenden Mehrkosten durch den Mindestlohn in Relation zu den Gesamtkosten für Personal bzw. zum Umsatz eine geringere Bedeutung. Vor allem Kleinst- und Kleinbetriebe sind von der Einführung des Mindestlohns ökonomisch stärker betroffen. So liegt beispielsweise der Anteil Mehrkosten durch den Mindestlohn an den Personalkosten bei Kleinst- und Kleinbetrieben (unter 100.000 Euro Umsatz) bei 13 %, während er bei Großbetrieben mit 5 Mio. Euro Umsatz und mehr bei 3 % liegt.
Das regionale Gefälle zeigt auf, dass vor allem gastronomische Betriebe in Ostdeutschland unter den Folgen des Mindestlohns leiden: Die Gastronomie dort erwartet 15 % Mehrkosten durch den Mindestlohn an den Personalkosten und insgesamt eine Steigerung der Personalkosten von 21 %. „Die Kernfrage ist“, so Prof. Dr. Buer, „wie diese Mehrkosten und Steigerungen ausgeglichen werden können. Es ist zu erwarten, dass die Hotels und Restaurants die Preise erhöhen werden, um so einen Teil der Mehrkosten abzudecken“. Dementsprechend erwarten Gastronomiebetriebe in Ostdeutschland auch die mit Abstand höchste Umsatzsteigerung von 25 % von 2014 auf 2015.

Generell geben Betriebe, die mit höheren Mehrkosten durch den Mindestlohn rechnen, auch eine im Verhältnis größere Umsatzsteigerung an. Dies könnte das durch den Mindestlohn entstehende Defizit ausgleichen. Die Ausnahme in der vorliegenden Erhebung sind Hotels im Osten und Süden, welche die höheren Kosten durch Mindestlohn und Personalkosten nicht analog durch einen höheren Umsatz auszugleichen erwarten.
Wenn die von den Betrieben erwartete Umsatzsteigerung eintritt, so fallen je nach Region und Betriebsgröße im Schnitt Mehrkosten durch den Mindestlohn zwischen 1 % und 4 % des Umsatzes an, so Prof. Dr. Drescher.

Preiserhöhungen sollen Mindestlohn kompensieren
Die betriebswirtschaftlich notwendige Handlung der Betriebe zur Kompensation des Mindestlohns zeigt sich auch in der direkten Abfrage geplanter oder umgesetzter Maßnahmen: 75 % der Hoteliers und 88 % der Gastronomen haben bereits einen Teil der Mehrkosten über eine Erhöhung der Verkaufspreise kompensiert oder planen dies. Zweidrittel der Gastronomen wird oder hat bereits die Speisekarten angepasst. Des Weiteren wird mindestens jeder zweite Gastronomie- oder Hotelbetrieb die Mitarbeiterstruktur überprüfen und anpassen, um die Personalkosten zu optimieren. Allerdings erwartet die Branche auf die Gesamtzahl der Mitarbeiter bezogen keine negativen Beschäftigungseffekte. Je nach Anstellungsverhältnis ergeben sich Unterschiede: So wird ein geringer Anstieg an Teilzeitkräften und Auszubildenden erwartet, dem eine geringe Reduktion an Mini-Jobbern gegenübersteht.

Die Branche steht dem Mindestlohn kritisch gegenüber
Rund jeder zweite Hotelier und Gastronom bewertet den Mindestlohn als ein negatives Ereignis, nicht notwendig, sinnlos und ökonomisch nicht bewältigbar. Die andere Hälfte steht dem Mindestlohn neutral oder positiv gegenüber. Die größten Herausforderungen sehen Hoteliers wie Gastronomen nicht in den Mehrkosten durch den Mindestlohn, sondern in der Dokumentationspflicht und im Aufwand zur Umsetzung. 70 % der befragten Hoteliers und 78 % der Gastronomen sehen in der Dokumentationspflicht eine große oder sehr große Herausforderung. Der Aufwand zur Umsetzung wird von 66 % der Hoteliers und 75 % der Gastronomen als große oder sehr große Herausforderung erlebt.
Insgesamt ist festzustellen, dass Hoteliers dem Grundgedanken des Mindestlohnes im Verhältnis zu den Gastronomen eher folgen. Auch regional unterscheidet sich die Einstellung zum Mindestlohn. Betriebe im Norden und Westen der Bundesrepublik sind dem Mindestlohn und seinen Auswirkungen gegenüber aufgeschlossener als dies die Betriebe im Süden und Osten sind.

In der Gesamtbewertung ist festzuhalten, dass die Politik den positiven Effekt des Mindestlohnes in dieser Branche nicht vermitteln konnte. Die Folgen des Mindestlohnes wurden anfangs ökonomisch diskutiert. Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt zur Frage der bürokratischen Bewältigung verlagert. Dies spiegeln die Ergebnisse der Studie ebenfalls wieder.

www.hs-heilbronn.de/h-infam

Alexander Koppe, Berlin

Im November 2014 überraschte Küchenchef Alexander Koppe ganz Berlin mit der Auszeichnung seines Restaurants a.choice in Lichtenberg mit einem Michelin Stern. An diesem Wochenende eröffnete dieses unter dem Namen SKYKITCHEN Restaurant/Bar flavored by a.choice nach seinem Umzug in die zwölfte Etage des andel’s Hotel Berlin. Der höchste Stern in Berlins Osten begrüßte unter großem Gedränge mehr als 500 Persönlichkeiten, darunter Schauspieler sowie Berliner Foodveteranen und Medienexperten der Berliner Gastroszene.

„Frisch, unkompliziert und so kreativ wie Berlin“ – das ist der Leitsatz der Karte und der bodenständigen Handschrift des Küchenchefs und seines Teams. An der Grenze zu Friedrichshain und Prenzlauer Berg bringen Michelin Sternekoch Alexander Koppe und Küchendirektor Eyck Zimmer ab sofort von dienstags bis samstags neues Berliner Raumgefühl auf den Teller. Das Ergebnis: drei spannende Menüs auf der Basis deutscher Produkte, modern interpretiert und mit einem globalen Touch.

Die neue SKYKITCHEN vereint auf ungewöhnliche Weise die Gegensätze von Berlin. Der Blick der Gäste schweift wie über eine Bühne über die pulsierende Mitte, mit den Wahrzeichen Fernsehturm und Rathaus, bis hin zu den abendlich erleuchteten Häuserschluchten. Das Restaurant verfügt über 55 Tischplätze und acht Fensterbankplätze, gestaltet vom Architekturbüro Dreimeta. Mit direkt angeschlossener sky.bar positioniert sich die einzige öffentliche Location der Hauptstadt mit Panoramaaussicht aus dem Osten auf ganz Berlin als neuer „Hotspot der Berliner Kulinarikwelt“.

„Die Lage ist einmalig, die Sicht ein ganz besonderer Schatz! Besser kann man die unterschiedlichen Seiten von Berlin kaum erleben – und das nur einige wenige Fahrminuten vom Alexanderplatz entfernt,“ so Patron und General Manager Ralph Alsdorf, der gemeinsam mit den Investoren des Designhotels, das Konzept leidenschaftlich entwickelt und realisiert hat. Die SKYKITCHEN befindet sich – ungewöhnlich für ein Gourmetrestaurant – im aufstrebenden Teil von Lichtenberg, an der Landsberger Alle 106.

KULINARISCHE WANDERUNG DURCH DEN SYLTER OSTEN

Wild, weit und wunderbar – das ist der Sylter Osten. Müde schwappt das Meer ans hohe Ufer, in einem wüsten Durcheinander liegen die Trümmer des Morsum Kliff in allen Erdfarben am Strand und zeigen, dass die Nordsee auch wild wird. Strandhafer leuchtet unter weitem Himmel, darin Orchideen und Enzian. Ginster, Rosen und Beerensträucher trotzen windzerzaust dem Wetter. Wolken jagen über das Land und treiben den Duft vom Meer vorüber. Wandern im wilden Osten macht Appetit – beste Voraussetzungen, sich treiben und verführen zu lassen.

Sabine Clahsen wohnt am Ende der Insel und ist hier viel unterwegs. Sie sammelt Blüten und pflückt Beeren – Holunder und Heidebeere, Hagebutte und sogar den auf Sylt seltenen Sanddorn. „Alles, was Sie sich vorstellen können“, sagt sie und lacht – und daraus kocht sie köstliche Gelees und Marmeladen. Unterwegs vom Mai bis Oktober füllt sie Korb um Korb, Eimer um Eimer. In ihrer eigens eingerichteten Marmeladen-Küche (das Gesundheitsamt kontrolliert) experimentiert sie und zaubert „Sylter Rote Grütze“ oder eine Marmelade mit Himbeere und Rosenblüte. „Wir Frauen aus Morsum sind extrem kreativ! Wenn ich draußen unterwegs bin, fällt mir jeden Tag etwas Neues ein“ – sagt es und stellt ein paar Gläser in das weiße Schränkchen am Litjmuasem 22. Der Kunde nimmt sich ein Glas und wirft das Geld in die „Honesty Box“, dreißig Sorten sind´s übers Jahr. Und wer echtes Glück hat, bekommt sogar ein Glas mit echter Sylter Sanddorn-Marmelade.

Ein paar Schritte weiter in Morsum liegt Hansens Hofladen. Silvia Brüggemann, Lebensgefährtin von Bauer Andreas Hansen, betreibt diese kulinarische Schatzkiste auf dem Hansenhof. Batterien von Gläsern und Flaschen, Marmeladen und Hochprozentiges, Landmettwurst nach Familien-Rezept und Schinken vom Galloway-Rind. Eigentlich produziert der Hansenhof Eier, die eignen sich als Verpflegung für den Rucksack nicht so gut wie der Rest, aber für den „Hühnerbaron“ – einen Eierlikör nach Geheimrezeptur – ist noch Platz. Aus Eiern allerdings kann man Nudeln machen. Gleich nebenan hat Christel Peters ihre kleine Manufaktur: Vor vier Jahren kam sie aus Nordrhein-Westfalen auf die Insel und handwerkt Radiatori und Reginette mit Leidenschaft. Ohne Farb- und Aromastoffe. Dafür zum Beispiel mit Curry oder Chili. Und Motiv-Nudeln: In Form der Insel – ein überraschendes Mitbringsel aus Morsum.

Der Wanderrucksack füllt sich mit der Verpflegung für unterwegs: Marmelade und Wurst, Obst aus dem Bauernladen. Brot fehlt noch. Jürgen Ingwersen backt in Morsum ein im wahren Wortsinn ausgezeichnetes Brot. In der Backstube am Terpstig duftet es nach Brot, nach Tee und frischgebackenem Kuchen. Und nach Vanille, das kommt von den „Friesenkeksen“. Auch die backt Bäcker- und Konditormeister Ingwersen nach Familienrezept selbst, die Kekse verschwinden zusammen mit einem Brot im Rucksack. Auf keinen Fall die Einkehr in Ingwersens Obstgarten verpassen: Diese Bauerngärten gehören im Osten Sylts dazu wie Marsch und Morsum-Kliff: „In unserem Obstgarten ernten wir auch historische Apfel- und Birnensorten“, sagt Jürgen Ingwersen, „die wir für unseren Kuchen und unsere Konfitüren verwenden!“ Agathe von Klanxbüll lebt hier zum Beispiel, eine alte Apfelsorte, die so aromatisch, so saftig süßlich-sauer schmeckt, wie die Äpfel früher in Opas Garten. Saison für frisches Obst ist von Mai bis Oktober, von Erdbeere bis Hagebutte; immer lecker und immer frisch. Sommerlicht strömt durch das satte Grün der Apfelbäume, die Wärme lässt das Obst am Spalier duften, Schmetterlinge tanzen durch den Sommertag.

Nun muss man sich entscheiden: Unten herum oder oben, auf dem Deich also oder vorbei am Archsum Kliff nach Keitum. Es ist Nachmittag geworden und eine Einkehr in Nordfriesland heißt auch, Tee zu trinken. Eine kräftige schwarze Mischung, das täte jetzt gut und typisch wäre es auch. Dachte ich, aber: „Die Niederländische Ostindien-Kompanie brachte 1610 erstmals eine Ladung Grün-Tee in die Niederlande, von dort kam der Tee nach Deutschland. Schwarz-Tee etablierte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland“, sagt Franziska Zaeske und lässt sich einen Grünen einschenken, ich bleibe bei der Assam-Mischung, schwarz. Franziska Zaeske ist Tee-Trinkerin aus Leidenschaft und hat das – auch – zu ihrem Beruf gemacht: Zusammen mit ihrem Mann führt sie das Hotel „Kontorhaus Keitum“. Und unten in der Probierstube warten hundert Sorten Tee. Ohne Schwellenangst: Franziska Zaeske und die Mitarbeiterinnen geben Tee-Seminare, führen kompetent und kurzweilig durch die Welt des Tees – schmecken tut es sowieso klasse und ein Stück selbstgemachten Kuchen gibt´s auch.

Nicht weit weg treffe ich Sönke Andersen. Kurz vor Keitum grasen Galloway-Rinder auf den weiten Weiden, Andersen steht am Zaun, ruft die Tiere. Robust, kompakt, schwarz und zotteliges Fell; die Rinder sind ursprünglich in Schottland heimisch und Andersens haben vor knapp dreißig Jahren welche nach Sylt geholt. „Weil sie hervorragend hier her passen“, sagt Sönke Andersen, „die Tiere weiden das ganze Jahr über draußen auf den Salzwiesen. Das Gras ist sehr nährstoffreich, diese Art der Haltung gibt auch ein exzellentes Fleisch – Galloway; das ist der Trüffel unter den Fleischsorten!“ Als Andersens, von Haus aus Landwirte, damals mit den Galloways anfingen, wussten sie, dass es eine vorteilhafte, sinnvolle Tierhaltung ist:

Die Rinder brauchen kaum einen Arzt und pflegen das typisch Sylter Biotop Salzwiese, es ist Landwirtschaft im wahren Wortsinn. „Das ganze Ökosystem soll doch leben“, sagt Sönke Andersen. Was sie damals wohl nicht ahnten, ist dieser Bezug: „Auch das Bauerntum hat uns damals zum Tourismus verholfen, Urlaubsqualität kommt auch aus bodenständigen Ideen!“ Sagt derjenige, der damit auch ein echt klasse Fleisch herstellt. Sohn Theide, Metzgermeister und Koch, zerlegt nebenan die Stücke, bereitet sie fürs Restaurant vor; Fleisch nach alter Väter Sitte, die Leute stehen an der Kühltheke Schlange, der Champagner-Kühlschrank summt. „… dabei ist es doch nur eine ganz normale Arbeit, die wir machen!“ Sagt leise ein Sönke Andersen und geht wieder hinaus zu seinen Tieren.

„Komm nachher noch ´rüber in die Küchenkate!“, ruft er. In Keitum betreiben Andersens das Restaurant „Kleine Küchenkate“. Drinnen heimelig, draußen ein schöner Gastgarten; echt und ehrlich. Durch die Obstbäume tanzen letzte Hummeln, der Abend kriecht ganz langsam über das weite Marschland. Auf dem Tisch steht ein Filet vom Weideochsen, die Flut ist aufgelaufen, mit ihr kühle Abendfrische und der Duft nach dem Meer. Irgendwo im Osten von Sylt. Wo es weit ist, wild und wunderbar.

www.sylt.de

Lachs beliebtester TK-Fisch der Deutschen

Lachsfilet ist deutschlandweit der beliebteste TK-Fisch. Lediglich im Osten liegt der Plattfisch Limanda knapp vor dem Lachs. Das ergibt eine Studie der eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH.

Grundsätzlich sind die Geschmäcker der Deutschen, was Fisch betrifft, regional unterschiedlich.

Kabeljau: Dieser Speisefisch liegt in der Mitte und im Süden Deutschlands auf Platz zwei, im Osten dagegen auf Platz fünf.

Alaska Seelachs: Der Fisch aus der Familie der Dorsche landet als Filet deutschlandweit auf dem dritten Platz. Nur im Süden der Republik bildet der Seelachs das Schlusslicht auf der privaten Speisekarte. Am liebsten wird Alaska-Seelachsfilet als Backfisch gegessen.

Limanda: Auch Eisflunder oder Rauhe Scholle genannt, kommt im Osten am häufigsten auf den Teller. Im übrigen Deutschland rangiert der Plattfisch dagegen eher unter Fernerliefen auf Rang vier (im Süden) und Rang fünf (im Westen).

„Die Deutschen essen immer mehr Fisch, weil er gesund und kalorienarm ist. Dabei werden sie auch immer experimentierfreudiger was die Fischsorten angeht. In diesem Jahr war etwa der schwarze Heilbutt bei den Verbrauchern sehr beliebt. Auffällig ist der Trend zu traditionellen Fischsorten. Die Forelle hat 2014 Potenzial zum Trendfisch“, prognostiziert Marga Hamacher, Ernährungsexpertin bei eismann.

Marga Hamachers Tipps und Tricks zum optimalen Fischgenuss:
Wie viel Fisch pro Gast einkalkulieren?
Als Faustregel für den Fischeinkauf gilt: 200 Gramm Fischfleisch pro Person. Für den Kinderteller reichen oft 150 Gramm. Bei ganzen Fischen muss man bedenken, dass viel Abfall – Kopf, Flossen, Gräten – entstehen kann. Hier gilt: Für 200 Gramm Fischfleisch 250 Gramm vom ganzen Fisch einkaufen.

Wie taut man Fisch – als Filet oder mit Panade – am besten auf?
Fischfilet: Am besten im Kühlschrank. Dazu den Fisch aus der Verpackung nehmen und in einer abgedeckten Schale etwa 24 Stunden vor der Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.
Fisch mit Panade: Panierter Fisch kann unaufgetaut in der Pfanne gebraten werden.

Knusprige Panierung in 3 Schritten:
Fische und Fischfilets werden nicht wie Fleisch mit üblichem „Paniermehl“ paniert, sondern mit einer extra zarten Panierung. Je nach Menge des Fisches kann man etwas Zwieback in der Mandelmühle ganz fein gemahlen.
Schritt 1: Den trockengetupften, gewürzten Fisch in Mehl wenden, überflüssiges Mehl abklopfen.
Schritt 2: Den mehlierten Fisch in 1-2 Eiern, die mit 1 EL Milch verquirlt wurden, wenden.
Schritt 3: Im Zwiebackmehl wälzen und danach sofort braten

Fisch braten wie der Profi
Den Fisch beim Einlegen in das heiße Fett immer von vorn einlegen und nach hinten weggleiten lassen – so spritzt nichts.

Schnelles Gericht: Lachssoße zu Pasta
Tiefgefrorenen Lachs kurz antauen lassen, um ihn besser schneiden zu können. Dann würfeln und mit Zwiebeln in der Pfanne anbraten, nach Belieben würzen und mit Weißwein, Creme Fraiche oder Sahne ablöschen und kurz einkochen lassen. Fertig ist eine schnelle Soße zu Pasta.

Morgen ist Nikolaus

Nur jeder dritte Kinderschuh wird geputzt

• Bei 4 von 5 deutschen Familien füllt der Nikolaus am 6. Dezember die Schuhe
• Durchschnittlich geben Deutsche fast 15 Euro pro Stiefelfüllung aus – vor allem für Süßigkeiten, Nüsse & Obst und Spielzeug
• Zwei von drei Ostdeutschen und nur jeder zweite Westdeutsche pflegen den Nikolaus-Brauch
• Ossis füllen für Partner: In neuen Bundesländern gilt der pralle Nikolausschuh auch als Liebesbeweis

Der Nikolaus nimmt es mit Hygiene und Reinlichkeit nicht mehr allzu genau: Er befüllt Kinderschuhe, egal ob sie geputzt sind oder nicht – das ergab eine aktuelle Umfrage von Deals.com www.deals.com , dem Portal für kostenlose Gutscheine und Rabatte. In vier von fünf deutschen Familienhaushalten verschenkt der Nikolaus fleißig Süßigkeiten & Co. Von den befüllten Kinderschuhen werden allerdings nur 39 Prozent für diesen Anlass geputzt. Das alarmierende Fazit: Fast zwei von drei gefüllten Nikolausschuhen der Kinder sind ungeputzt!
Insgesamt feiert mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) den 6. Dezember mit prall gefülltem Schuhwerk. Dabei greifen die Bundesbürger mit 14,60 Euro für die Befüllung eines Nikolausschuhs tief in die Tasche. Befüllt wird der Stiefel vor allem mit Süßigkeiten (89 Prozent), Nüssen & Obst (40 Prozent), Spielzeug (30 Prozent), Gutscheinen (21 Prozent) und Kosmetik (21 Prozent). Geld hingegen kommt nur in jeden siebten Schuh (13 Prozent).

Bundesländer-Ranking: Neue Bundesländer haben beim Nikolaus die Nase vorn

Die meisten Nikolaus-Fans findet man in Deutschland eindeutig im Osten: Rund drei Viertel der Brandenburger, Sachsen und der Bewohner Mecklenburg-Vorpommerns geben an, den Nikolaustag mit befüllten Schuhen zu feiern. Die Bewohner von Hamburg, Rheinland-Pfalz und Bayern sind hingegen die größten Nikolausmuffel: Hier feiert weniger als die Hälfte diesen Tag. Besonders üppig befüllt sind die Nikolausschuhe in Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg: Mit Ausgaben von durchschnittlich über 18 Euro für die Nikolausgeschenke liegen die Kosten hier mehr als 3 Euro über dem bundesweiten Schnitt. Thüringer geben hingegen nur 11 Euro pro Stiefelfüllung aus.

Bundesland        Anteil der Bevölkerung, der den Nikolausbrauch pflegt
1. Brandenburg            77%
2. Sachsen            74%
3. Mecklenburg-Vorpommern    73%
4. Bremen            68%
5. Thüringen            66%
6. Berlin            63%
7. Niedersachsen        61%
7. Schleswig-Holstein        61%
9. Sachsen-Anhalt        60%
10. Saarland            58%
11. Hessen            51%
12. Baden-Württemberg    50%
12. Nordrhein-Westfalen    50%
14. Hamburg            48%
15. Rheinland-Pfalz        42%
16. Bayern            42%

Im Osten ist der Nikolaus auch Liebesbote

In den neuen Bundesländern gilt der befüllte Nikolausschuh auch als Liebesbeweis: Vier von zehn Ostdeutschen (42 Prozent) befüllen die Stiefel für ihren Partner oder ihre Partnerin – in den alten Bundesländern sind es nur halb so viele (22 Prozent).
Auch die Schuhpflege wird im Osten größer geschrieben: Jeder fünfte Ostdeutsche aber nur jeder zehnte Westdeutsche putzt die eigenen Schuhe für den Nikolaus.

Gulf Air bringt vorgezogenen Winterflugplan

Vorgezogener Winterflugplan bietet zusätzliche Flüge, weitere Destinationen und mehr Kapazitäten zu wichtigen Zielen im Nahen Osten und der Golf-Region

Aufgrund der stark angestiegenen Passagierzahlen im Sommer 2012 bringt Gulf Air, die Fluggesellschaft des Königreichs Bahrain, einen vorgezogenen Winterflugplan. Dieser beginnt bereits am 10. September 2012.

Der Flugplan bietet eine ganze Reihe neuer Services wie zum Beispiel mehr Frequenzen zwischen Bahrain und den Golfstaaten, dem Mittleren Osten, Nord-Afrika und weiteren Zielen in Asien, sowie eine Modernisierung der Flotte zu bestimmten Zielen, um die Kapazitäten zu erweitern. Gulf Air hat die Flugzeiten auf bestimmten Strecken modifiziert, um dem Winterwetter Rechnung zu tragen und um eventuelle Einflüße auf den reibungslosen Flugverkehr zu vermindern.

Zur Bekanntgabe des neuen Flugplans, kommentierte Gulf Air Chief Commercial Officer Herr Karim Makhlouf: „Nach dem rasanten Anstieg unserer Passagierzahlen in diesem Sommer sehen wir die Notwendigkeit, unseren Flugplan zu erweitern. Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, unseren Winterflugplan vorzuverlegen. Dieser beginnt in der Regel Ende Oktober durch die Erweiterung unserer Frequenzen und Kapazitäten auf mehreren Strecken, um unseren Kunden erweiterte und bequemere Reisemöglichkeiten zu bieten.“

Herr Makhlouf sagte weiter: „Unsere Führungsposition im Nahen Osten wird mit der Erweiterung unserer Frequenzen und Kapazitäten weiter gestärkt werden. In Asien werden wir durch mehr Flüge die saisonale Nachfrage befriedigen.“

„Durch das positive Feedback unserer Kunden sind wir sehr ermutigt. Wir verfügen heute über eine der jüngsten Flotten mit einem Durchschnittsalter von nur 4,7 Jahren. Wir bieten unseren Kunden heute ein weitreichendes Netzwerk an Destinationen, sehr gute Anbindungen an die unterschiedlichsten Marktsegmente, konsistente und qualitativ hochwertige Produkte, state-of-the-art-in-flight-Entertainment einschließlich des weltweit ersten Live-TV-, Breitband-Internet und Handy-Dienstes auf der Langstrecke, und vor allem ein echtes Preis-Leistungs-Verhältnis,“ so Herr Makhlouf weiter.

Highlights des Winterflugplans:
– Sieben weitere Flüge nach Dubai und Kuwait
Zur weiteren Stärkung der führenden Position als größter Netzbetreiber in der Region bietet Gulf Air im neuen Winterflugplan sieben zusätzliche Flüge pro Woche jeweils nach Dubai und nach Kuwait.

Ein neuer täglicher Mittags-Flug mit Abflugzeit um 14.00 Uhr von Bahrain nach Dubai wurde hinzugefügt, so dass insgesamt 63 Flüge pro Woche zur Verfügung stehen.

Flüge nach Kuwait wurden von 42 auf 49 Flüge pro Woche erhöht mit der Aufnahme eines täglichen Morgen-Fluges mit Abflug von Bahrain um 7.35 Uhr. Dieser neue Flug ermöglicht Passagieren aus London, Mumbai, Chennai, Kochi, Istanbul und Delhi innerhalb von nur einer Stunde eine Weiterreise nach Kuwait. Der Rückflug ermöglicht bequeme Verbindungen nach Sanaa, Dhaka, Kathmandu, Mumbai, Delhi, Chennai, Beirut, Khartum und Kabul.

– Drei zusätzliche Flüge nach Amman mit täglichen Morgen- und Abend-Flügen

Nach dem großen Passagieraufkommen auf dieser Strecke, mit über 75% Sitzladefaktor, wurde die Anzahl der Flüge in die jordanische Hauptstadt von 11 auf 14 pro Woche erhöht.
Mit zwei täglichen Flügen morgens und abends bietet der Flugplan für die Fluggäste eine exzellente Flexibilität bei der Auswahl der Flüge sowohl aus Bahrain als auch aus Amman.

– Vier neue Frequenzen nach Beirut
Die wöchentliche Anzahl von Flügen nach Beirut wurde mit zusätzlichen Flügen von Bahrain um 17.50 Uhr von 7 auf 11 erhöht. Die Hin-und Rückfluge von Beirut bieten komfortable Anschlussverbindungen zu den Hauptstädten in der Golf-Region, sowie nach Jeddah, Dammam, Bangkok, Kathmandu, Dhaka, Karachi, Manila, Addis Abeba und Khartum über Bahrain.

– Fünf zusätzliche Flüge nach Khartum
Flüge in die sudanesische Hauptstadt Khartum wurden von 6 auf 11 pro Woche erhöht; mit einem neuen Flug mit Abflug von Bahrain am frühen Morgen plus vier weiteren Flügen um 11.15 Uhr. Die neuen Flüge bieten eine sehr gute Anbindung an Europa, dem indischen Subkontinent und Asien über Bahrain jeweils in beide Richtungen.
Fluggäste aus der Golf-Region und Saudi-Arabien profitieren von mehr Flexibilität und Auswahl an Flügen.

– Zusätzliche Sitzplatzkapazitäten nach Kairo

Unsere Services in die ägyptische Hauptstadt Kairo wurden durch die Einführung einer Kombination aus Großraumflugzeug A330 und höherer Kapazität durch den brandneuen A321 gestärkt.

– Weitere Flüge nach Asien

Flüge zu attraktiven Zielen des indischen Subkontinents sowie nach Dhaka, Kathmandu und Colombo wurden erhöht, um die saisonale Nachfrage zu befriedigen. Alle drei Hauptstädte erhalten weitere sieben Flügen pro Woche.

– Weitere Flüge nach Europa

Weitere Flüge nach Frankfurt und Istanbul wurden ebenfalls aufgenommen, um die steigende Nachfrage zu befriedigen.

Der neue Winterflugplan ist gültig ab dem 10. September 2012. Tickets können gebucht werden unter www.gulfair.com , über die weltweiten Gulf Air Kundenzentren, über die Gulf Air Facebook-Website oder über ausgewählte Reisebüros.
Der vollständige Winterflugplan von Gulf Air ist ab sofort verfügbar, und kann unter www.gulfair.com heruntergeladen werden. Die Website enthält ebenfalls eine interaktive Routenkarte mit der Bereitstellung aller Ankunft-, Abflug- und Umsteigezeiten der jeweiligen Flüge.

Aktuelle BEST FARES von Gulf Air in der Economy Class:
– BOM – 270 Euro – Return Economy
– CMB – 350 Euro – Return Economy
– DEL – 260 Euro – Return Economy
– KHI – 300 Euro – Return Economy

Bedingungen:
– Preise sind netto, zuzüglich Steuern und Gebühren, buchbar in der Q-Klasse
– Preise sind incl. Rail & Fly Zuganreise mit der Deutschen Bahn in der 2. Klasse
– Verkaufszeitraum: ab sofort bis 31. August 2012
– Abflugsperiode: 15. August bis 31. Oktober 2012
– Min. Aufenthalt: 3 Tage
– Max. Aufenthalt: 1 Monat, letzter Rückflug am 10. November
– Flugunterbrechnung: 1 Stop gestattet
– Gabelflug: gestattet
– Ermäßigungen: Kinder zahlen 75%, Infants 10%
– Umbuchungen: EUR 100 vor Abflug
– Storno: EUR 150 vor Abflug, keine Erstattung bei no show

Aktuelle BEST FARES von Gulf Air in der Business Class:
– BOM – 1.600 Euro – Return Economy
– CMB – 1.620 Euro – Return Economy
– DEL – 1.700 Euro – Return Economy
– KHI – 1.500 Euro – Return Economy

Bedingungen:
– Preise sind netto, zuzüglich Steuern und Gebühren, buchbar in der D-Klasse
– Preise sind incl. Rail & Fly Zuganreise mit der Deutschen Bahn in der 1. Klasse
– Verkaufszeitraum: ab sofort bis 31. August 2012
– Abflugsperiode: 15. August bis 31. Oktober
– Min. Aufenthalt: 3 Tage
– Max. Aufenthalt: 1 Monat, letzter Rückflug am 10. November
– Flugunterbrechnung: 1 Stop gestattet
– Gabelflug: gestattet
– Ermäßigungen: Kinder zahlen 75%, Infants 10%
– Umbuchungen: EUR 100 vor Abflug
– Storno: EUR 150 vor Abflug, keine Erstattung bei no show

Macanesische küche auf liste der immateriellen kulturerben

Die „Macanese Cuisine“ gilt als die erste Fusion-Küche der Welt. Jetzt hat die ehemals portugiesische und heute chinesische Stadt Macau diese Kochkunst auf die Liste der immateriellen Kulturerben gesetzt. In den Restaurants können Besucher ihren Gaumen auf eine Aromenreise rund um den Globus schicken. Denn die Spezialitäten der macanesischen Küche vereinen Zutaten, Gewürze und Zubereitungsarten, die portugiesische Seefahrer aus der ganzen Welt einst mit nach Macau gebracht haben. Dazu stehen heute auch gute und gleichzeitig preiswerte Rotweine auf der Karte.
 

  Zum Beginn des 16. Jahrhunderts machten sich die Portugiesen auf den Weg gen Osten. Sie segelten entlang der afrikanischen Westküste, umrundeten das Kap der Guten Hoffnung, streiften Indien und Malaysia und gingen schließlich in Macau an Land. Da damals der Wind und die Segel die einzige Antriebskraft waren, verbrachten die Seeleute längere Zeit in den Hafenstationen ihrer Reise. So lernten sie die einheimischen Sitten, Bräuche und die Küche kennen. Sie begannen, fremde Zutaten und Zubereitungsarten zu schätzen und nahmen diese mit. Auch entwickelten sich asiatische Gewürze zu einer wichtigen Handelsware zwischen dem Fernen Osten und Europa. Den portugiesischen Händlern füllten sie nicht nur die Kassen, sondern beeinflussten auch ihre Küche. Neben afrikanischen, indischen, malaiischen und südamerikanischen Elementen kam in Macau dann noch ein Schuss chinesisch dazu – es entstand der multi-kulturelle Mix der macanesischen Küche.

 

  Zu den beliebtesten Speisen zählen African Chicken – das afrikanische Hühnchen wird noch heute in einer pikanten Gewürzsoße gekocht. In den herzhaften Eintopf Tacho gehören verschiedene chinesische Gemüse- und Fleischsorten. Für Minchi wird Hackfleisch mit Bratkartoffeln, Soja, Zwiebeln und gebratenen Eiern gemischt. Der Eintopf Feijoada hat seine Wurzeln in Brasilien und besteht aus Gemüse, Schweinefleisch und scharfer Wurst.

 

 
Eine wichtige Zutat ist die Balichao, eine würzige Paste aus Crevetten, die zum Beispiel dem suppenähnlichen Nudelgericht Lacassa oder gebratenem Reis (Arroz frita com Balichao) die typische Geschmacksnote verleiht. Als Nachspeise steht Macaus Version des traditionellen portugiesischen Egg Tarts (Jagra de ovos) oder Kokosnusskuchen hoch im Kurs.
 

 

Neue Food Trails in Carmarthenshire, Wales

Die kulinarischen Erlebnisse in der Grafschaft Carmarthenshire sind für Gaumen und Seele ein Genuss sowie ein Überraschungspaket – angefangen bei Brotfladen aus Seetang und Haferflocken, über Muscheln direkt von der Küste, bis zu Y Polyn, dem besten Restaurant von Wales – versteckt in dem Dörfchen Capel Dewi. Drei neu eröffnete sogenannte Food Trails helfen Besuchern die gastronomischen Schätze der Region zu entdecken. Die Wanderwege sind aufgeteilt in West, Nord und Osten und führen durch die appetitanregendsten Betriebe in Carmarthenshire. Angebote reichen von Bauernläden, Kuchenbäckereien, Delis und Pubs bis hin zu Restaurants, Tee-Läden und Bars. Zusätzlich laden Fischer wie der bärtige Big Bill in Llansteffan dazu ein regionale walisische Traditionen mitzuerleben. Am Wochenende bereitet er seinen Fang zu und serviert ihn in seinem Wohnzimmer.

Die drei Wanderwege bieten Köstlichkeiten abseits der großen Supermärkte und rücken den authentischen Geschmack der Region in den Mittelpunkt. Lokale Produzenten in Carmarthenshire stellen seit Jahrzehnten Fleisch, Käse und Bäckerwaren her. Bei Albert Rees selcht Sohn Chris noch immer den berühmtenCarmarthen-Schinken nach einem Rezept, das seit Generationen weitergegeben wird. Eine Legende besagt, dass es während der römischen Invasion gestohlen und daraufhin als Parmaschinken verkauft wurde. Nicht weit entfernt befindet sich die Etta Richardson-Bäckerei im Carmarthen Indoor Market. Ihr Fruchtkuchen hat Prinz Charles so beeindruckt, dass er prompt acht Stück für Weihnachten bestellte und ihn sogar beim Hochzeitsempfang für Camilla servierte. Das Rezept für den Etta Royal Cake ist allerdings nach wie vor geheim.

Zur neuen Garde der Essens-Pioniere gehört auch Scott Davis. Nach jahrelanger Arbeit in den Top-Restaurants in London und New York kehrte er zu seinen Wurzeln zurück und eröffnete cnwd (ausgesprochen wie Knut) – eine Räucherei, die Wildfisch und preisgekrönte Pasteten serviert. Jüngst kam das Wright’s Food Emporiumhinzu, ein unabhängiges Lebensmittelgeschäft und Café, das Bio-Rindfleisch und Bio-Lamm von der Hazelwell Farm in Whitland sowie hausgemachtes Brot verkauft. Zu den Verkaufsschlagern gehört mittlerweile Eichhörnchenfleisch. Jeden Freitag können Besucher sich damit beim Taste of the Valleys im Carmarthen Marketeindecken.

Drei genussreiche Wanderwege
Jeder Wanderweg porträtiert einen lokalen Lebensmittelhelden und zeigt eine Auswahl kulinarischer Höhepunkte in den drei Regionen.

1. Von Carmarthen führt die kulinarische Reise in den Westen – Die Route in den Westen beginnt beim Carmarthen Indoor Market, wo der legendäreCarmarthen-Schinken und Etta’s Royal Cake verkauft werden. Er endet bei Philip Hughes Butchers in St. Clears. Dort verköstigen Besucher bis zu 7.000 hausgemachte Kuchen pro Woche.

2. Über die Ruinen der Burg Newcastle Emlyn geht es in den Norden – Der Wanderweg über Newcastle Emlyn in den Norden führt Touristen von den traditionellen Käsemachern Caws Cenarth zum The Black Lion im Cothi-Tal. Dort wartet jeden Sonntag ein günstiges 3-Gänge-Menü auf die wanderlustigen Gourmets.

3. Von Llandeilo nach Llanelli in den Osten – Der Pfad nach Lllandeilo und in den Osten ist der Kompakteste und bietet die größte Vielfalt an Betrieben. ImCwmcerrig Farm Shop & Grill gibt es alles, was der Gaumen begehrt – von lokalem Gemüse und handgeschlagener walisischer Butter bis hin zu Watkins‘ preisgekröntem Texel-Lamm. Die nahegelegenen Ruinen des Carreg Cennen Castle bieten die perfekte Umgebung für ein Picknick mit Käse, Essiggurken, Brot und lokalem Ale. Als Sahnehäubchen gibt es einen Panoramablick über das Tal. Für Naschkatzen werden im Heavenly Ice Cream, Chocolate and Cake Shop diverse Sorten hausgemachten Eises angeboten – unter anderem gibt es eine Sorte für Hunde.

www.discovercarmarthenshire.com/food-trail

Große Ausstellung zu den Schätzen der Weltkulturen in Abu Dhabi

Das Kunst- und Kulturzentrum Manarat Al Saadiyat zeigt in Zusammenarbeit mit dem British Museum vom 17. April bis 17. Juli die Ausstellung „Treasures of the World’s Cultures“ – Schätze der Kulturen der Welt mit Leihgaben aus dem Al Ain National Museum und dem Sharjah Archeology Museum. Die einmaligen Ausstellungsstücke erzählen die Geschichte der Menschheit der letzten zwei Millionen Jahre.

Kunstwerke aus der Islamischen Tradition, Werkzeuge der Steinzeit aus dem östlichen Afrika und Meisterwerke aus der europäischen Renaissance – der Begriff „Schatz“ wird in der Ausstellung bewusst vielfältig interpretiert. Auch „verlorene Schätze“ sowie moderne Kunstwerke aus aller Welt werden gezeigt und somit der Bogen von historischer zu moderner Kultur gespannt.

Die Ausstellung beginnt mit der Entwicklung der Menschheit in Afrika, als Überleben, Erfolg, Status und Beziehungen der Menschen erstmals von materiellen Gegenständen abhingen. Verschiedenste Objekte bekamen neue Bedeutungen außerhalb ihrer ursprünglichen Verwendung, und die Schönheit der Gegenstände erlangte neuen Stellenwert.

Die Bedeutung der materiellen Kultur können Besucher in den Galerien entdecken, die sie auf eine Reise durch den Mittleren Osten, Europa, Asien, Ozeanien und Amerika mitnehmen. Die Ausstellung endet mit Ausstellungsstücken aus der modernen Welt.

Manarat Al Saadiyat, was „der Ort der Erleuchtung“ bedeutet, ist ein neu errichtetes 15.400 Quadratmeter großes Kunst- und Kulturzentrum auf der Abu Dhabi vorgelagerten Insel Saadiyat Island. Die neue Ausstellung hat dort täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Einzelheiten über das kulturelle Angebot Abu Dhabis finden Interessierte unter www.artsabudhabi.ae Allgemeine Informationen über Abu Dhabi unter www.visitabudhabi.ae

Ab in den Nahen Osten – Dubai ab 429 EUR

Austrian Airlines
Tolle Angebote in den Nahen Osten: Buchen Sie bis zum 6. März Ihren Flug und fliegen
Sie vom 1. April bis 30. Juni mit Austrian Airlines nach Dubai ab 429 EUR und nach
Amman ab 449 EUR.

Reisen: 1. April – 30. Juni 2012
Buchen: 29. Februar bis 6. März 2012

Austrian Airlines