Karibikinsel Aruba mit "Restaurant Week"

Kulinarische Genüsse vom Feinsten verspricht die Premiere der “Eat Local Aruba Restaurant Week“ seinen Besuchern. Die neue Restaurant-Woche bietet vom 28.09. bis 09.10.2015 Feinschmeckern, Weinkennern und allen Interessierten die Möglichkeit, sich durch das kulinarische Erbe der Karibikinsel zu schlemmen. Im Mittelpunkt stehen authentische Speisen Arubas wie das Nationalgericht Keshi Yena (Gefüllter, gebackener Käse) oder auch das beliebte Pan Bati (Maismehl-Fladen). Einheitliche Menüpreise helfen, den Überblick über die Reiseausgaben zu behalten.

In den teilnehmenden Restaurants gibt es zu festgelegten Preisen Lunch (15 US-Dollar) und Abendessen (30 – 40 US-Dollar). Gutscheine oder Tickets werden nicht benötigt – Gäste besuchen einfach das von ihnen gewählte Lokal und kommen dort in den Genuss der speziellen Menüs. Es empfiehlt sich jedoch, vorher einen Tisch zu reservieren.

Die Initiative wurde von Arubas Fremdenverkehrsamt entwickelt, um das abwechslungsreiche kulinarische Angebot mit insgesamt mehr als 200 verschiedenen Restaurants vorzustellen. Umfrageergebnisse belegen, dass Kennenlernen von neuen Speisen als Motivationsgrund für Reisen in den letzten Jahren gestiegen ist. Nach der Studie „Ontario Culinary Tourism Alliance + Skift“ zählen für 77 Prozent der Urlauber Aktivitäten, die mit Essen verbunden sind, zum wichtigen Bestandteil ihres Aufenthalts. Auch die Verbreitung von Food-Fotos in den sozialen Netzwerken trägt zur Beliebtheit dieses Urlaubssegments bei.

Eine Übersicht über die Restaurants auf Aruba gibt es auf der deutschsprachigen Website www.aruba.de

Stegt flæsk med persillesovs

Dänische Verbraucher küren in einer Abstimmung des Landwirtschaftsministeriums das traditionelle Gericht „Stegt flæsk med persillesovs“ zu Dänemarks Nationalgericht

Dänemarks „neues“ Nationalgericht ist ein alter Klassiker: In einer jetzt abgeschlossenen Abstimmung des dänischen Landwirtschaftsministeriums entschied sich eine klare Mehrheit der teilnehmenden Dänen für ein Stück nationaler Hausmannskost als ihr Lieblingsgericht: Rund 28.000 von insgesamt 60.000 TeilnehmerInnen kürten „Stegt flæsk med persillesovs“ zu ihrem persönlichen Favoriten. Grundlage für Dänemarks Nationalgericht ist Schweinebrust mit Kruste, die in Scheiben geschnitten und wahlweise mit Salz- oder Pellkartoffeln und Petersiliensoße zubereitet wird.

„Stegt flæsk“ erlebte seine größte Zeit in den 1970er- und 80er Jahren, als das Nationalgericht in der Regel wöchentlich auf den dänischen Tisch kam. Der populäre Schlager des Duos Jimmi und Rene setzte „Stegt flæsk med persillesovs“ Ende der 80er ein musikalisches Denkmal. Auch heute noch steht das Nationalgericht besonders in Restaurants und Kros auf dem Land noch oft auf der Speisekarte. Dass Dänemarks Nationalgericht weder den Trend der Neuen Nordischen Küche spiegelt noch bio ist, stört den dänischen Landwirtschaftsminister Dan Jørgensen nicht: „Bei dieser Abstimmung ging es nicht um den erhobenen Zeigefinger und darum, dass wir drei Mal am Tag Rohkost essen sollten. Wir wollten vielmehr aufzeigen, dass sich Qualitätszutaten, lokale Traditionen und Gesundheit ohne Probleme kombinieren lassen“.
Auf Platz zwei der Abstimmung zu Dänemarks Nationalgericht landete der auch international bekannte Klassiker Smørrebrød – eine Scheibe Schwarzbrot, die mit kreativer Vielfalt von Käse, Fleisch, Fisch, Gemüse und anderen Zutaten großzügig belegt werden kann.

Insgesamt besuchten 175.000 User die eigens vom dänischen Landwirtschaftsministerium eingerichtete Website danskernesmad.dk. Weitere Informationen: www.visitdenmark.de/de/daenemark/gebratener-schweinebauch-auf-daenische-art-stegt-flaesk-med-persillesauce

Nori, Kombu, Wakame

In der deutschen Küche sind Algen nur selten auf dem Speiseplan zu finden. Dabei ist das Meeresgemüse kalorienarm und enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Besonders bekannt ist Nori (Porphyra tenera), die zur Ummantelung von Sushi-Röllchen verwendet wird und einen leicht süßlichen Geschmack hat. Zur Herstellung der hauchdünnen Blätter wird die japanische Rotalge zerkleinert, gepresst, getrocknet und geröstet. Nori verleiht aber auch Salaten, Fisch- und Gemüsesuppen, Reis und Omelette eine asiatische Note.

Die Braunalgen Kombu (Saccharina japonica) und Wakame (Undaria pinnatifida) schmecken als Gemüsebeilage zu Fisch und Meeresfrüchten oder im Salat – etwa mit Gurken, Jakobsmuscheln und Ingwer.
Wakame wird als Zutat für die bekannte Miso-Suppe mit Tofu verwendet – ein japanisches Nationalgericht. Ganz einfach können Hobbyköche aus Wakame und Kombu mit Bohnen, Erbsen oder Linsen einen bunten Gemüseeintopf zubereiten. Durch die enthaltene Glutaminsäure werden die Hülsenfrüchte weicher und damit leichter verdaulich.

Algen sind meist als Trockenware in Asialäden erhältlich. Vor der Zubereitung müssen sie einige Zeit eingeweicht werden. Da Meeresalgen oft sehr jodhaltig sind, sollten sie nur in Maßen verzehrt werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Das Wiener Schnitzel als iPad-App

Ist es nicht abwegig, eine App für das Apple iPad zu veröffentlichen, die sich ausschließlich dem Wiener Schnitzel widmet? Auf den ersten Blick erscheint es sicherlich als ein sonderbares Vorhaben, eine App einem Gericht zu widmen, das es an fast jeder Straßenecke in jeder Gastwirtschaft gibt. Doch was da vielerorts angeboten wird, ist weit entfernt von einem perfekten Wiener Schnitzel. Mit der neuen App „Das perfekte Wiener Schnitzel“ will der in Wien tätige Spitzenkoch und Ernährungsberater Thomas Sixt diesem heimlichen österreichischen Nationalgericht ein Denkmal setzen: „Das Wiener Schnitzel hat es verdient, in einer eigenen App gewürdigt zu werden.“

Nicht nur das Thema dieser App ist außergewöhnlich, auch die Umsetzung fällt aus dem Rahmen: In einem Video erklärt Thomas Sixt jeden Schritt des Rezepts. Hierfür hat er sich eine Kamera am Kopf befestigt und filmt so aus der Ich-Perspektive, Thomas Sixt nennt das „Headcam Cooking“. Noch nie zuvor wurde in einer iPad-App ein Gericht aus der Perspektive eines Kochs zubereitet.

Geboren wurde die Idee für diese App in Gesprächen zwischen Thomas Sixt und Josef Roßmann, Geschäftsführer der Unipush Media GmbH, die sich auf die Erstellung von Apps für iPhone, iPad und Android-Geräte spezialisiert hat. „Da schraubt sich jemand eine Kamera an den Kopf und filmt sich selbst beim Kochen, was für eine grandiose, schräge Idee!“, so Josef Roßmann. „Als ich das erste Mal vom Headcam-Cooking von Thomas Sixt gehört habe, wollte ich daraus unbedingt eine App machen. Es sind genau solche Apps mit einer Mischung aus echtem Nutzwert und Augenzwinkern, die den AppStore so spannend machen.“

Die iPad-App „Thomas Sixt: Das perfekte Wiener Schnitzel“ ist ab sofort im AppStore erhältlich. Neben einem ausführlichen „Headcam Cooking“-Video beinhaltet sie eine reich bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung, Einkaufstipps und wertvolle Tipps und Tricks der Spitzengastronomie für Anfänger und ambitionierte Hobbyköche.

Thomas Sixt ist Ernährungstrainer und Spitzenkoch. Anfang der 90er Jahre hat er das Handwerk des Kochs beim Sternekoch Alfons Schuhbeck erlernt und danach in der deutschen und internationalen Top-Gastronomie gearbeitet. Er ist tätig als Koch- und Ernährungstrainer und vermittelt sein Wissen in Seminaren und Vorträgen. Thomas Sixt hat bereits mehrere Kochbücher veröffentlicht und war in zahlreichen Fernsehauftritte zu sehen.

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt: Schottland

So, 06.12. um 10:50 Uhr dmax

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt: Schottland

Was essen ganze Kerle, die selbst bei eisigen Temperaturen in Röcken herumlaufen und in der Freizeit Baumstämme werfen, wohl zu Abend? Haggis natürlich, das gewöhnungsbedürftige schottische Nationalgericht! Wie viele Whiskeys wird Alles-Esser Andrew Zimmern in Edinburgh wohl brauchen, um den mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett und Hafermehl gefüllten Schafsmagen herunterzuspülen? Aber zumindest scheint die lokale Spezialität sehr nahrhaft zu sein, und so stürzt sich Andrew in dieser Episode frisch gestärkt in weitere kulinarische Abenteuer.

Zu Tisch in … Slowenien

ARTE, Freitag, 09.10. um 16:25 Uhr

Zu Tisch in … Slowenien

Im slowenischen Dorf Cadrg macht jeden Tag ein anderer Dorfbewohner Käse, denn die dorfeigene Käserei ist eine Genossenschaft. Eine ganz besondere Spezialität ist der Tolminc, ein Schnittkäse, der ausschließlich aus nicht pasteurisierter Milch hergestellt wird. „Zu Tisch in …“ besucht auch Marija Boncina, die ein mit Speckgrieben garniertes Menü und das slowenische Nationalgericht Struklji serviert, einen Hefeteigstrudel, dessen Zubereitung eine echte Herausforderung ist.

Am Rande des Triglav-Nationalparks im Nordwesten Sloweniens liegt das 25-Seelen-Dorf Cadrg. Marija Boncina hat dort nach dem Zerfall Jugoslawiens den kleinen Bauernhof ihrer Eltern übernommen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen hauptsächlich von der Milch ihrer Kühe. Marija Boncina kümmert sich nicht nur um den Hof, sondern ist auch die Ökobeauftragte der Gemeinde. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Bauern nach biologischen Standards wirtschaften. Der Tolminc ist ein Schnittkäse, der ausschließlich aus nicht pasteurisierter Milch besteht. Das Rezept gibt es schon seit mehr als 700 Jahren. Für den Vertrieb ist jede Familie selbst verantwortlich. Marija tauscht den Käse gegen Wein, verkauft ihn auf dem Markt von Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens, gibt ihn Bergsteigern als Proviant mit auf ihre Touren – oder er kommt zu Hause auf den Tisch. Für „ihre Männer“ macht Marija Frika, ein Omelett aus Kartoffeln, die mit Tolminc überbacken werden. Das Essen bei den Boncinas ist schwere Kost. Tante Kati, die Marija beim Kochen hilft, schwört auf Speckgrieben. Ob bei Budlje, einem Menü aus Gemüsesuppe, Sauerkraut, geräucherten Schweinerippchen und Klößen mit Rosinen, oder bei Jota, einer Suppe aus Bohnen, Weißkohl und Kartoffelbrei – Speckgrieben sind immer mit dabei. Heute gibt es das slowenische Nationalgericht Struklji. Der Hefeteigstrudel ist für jede Hausfrau eine Herausforderung. Marija füllt den Strudel mit gemahlenen Walnusskernen und Rosinen. Serviert wird die Süßspeise selbstverständlich mit zerlassenen Speckgrieben.

Rainers Küchenklassiker

Eins Plus, Montag, 28.09. um 20:15 Uhr

Rainers Küchenklassiker

Thema: Heute: Bratkartoffeln mit Roastbeef

In dieser Folge geht es um einen wirklichen Klassiker der deutschen Küche: Bratkartoffeln mit Roastbeef. Was einfach klingt, ist aber – richtig zubereitet – ein kleines Meisterwerk. Welche Kartoffeln passen am besten, wie viel Fett muss in die Pfanne und wie macht man eigentlich ein richtiges Roastbeef? All diese Fragen rund um das ‚Nationalgericht‘ beantwortet Rainer Sass heute.

Essgeschichten

NDR, Montag, 07.09. um 13:00 Uhr

Essgeschichten

Unscheinbare Früchtchen – die Linsen

Es ist das schwäbische Nationalgericht schlechthin: Linsen mit Spätzle. Das hat etwas mit der Kargheit der Schwäbischen Alb zu tun. Gerade auf den mageren, steinigen Böden der Albhochfläche wachsen die Linsen gut. Fette Böden mögen sie nicht. Aber wer weiß schon, wie eine Linsenpflanze aussieht! Sie ist in der Tat unscheinbar und nicht leicht zu entdecken. Sie versteckt sich hinter der Gerste oder dem Hafer, die ihr Halt geben. Früher haben die Menschen auf der Schwäbischen Alb die Linsen als Selbstversorger angebaut. Mühsam mussten Kinder – wie Aschenputtel im Märchen – die kleinen Linsen aus dem Gersten-Unkrautgemisch herauslesen. Mühsam ist der Linsenanbau noch immer, denn die kleine Hülsenfrucht ist sehr nässeempfindlich.

Der Alles-Esser – So schmeckt die Welt

DMAX, Donnerstag, 14.05., 21:20 – 22:20 Uhr

Was essen ganze Kerle, die selbst bei eisigen Temperaturen in Röcken herumlaufen und in der Freizeit Baumstämme werfen, wohl zu Abend? Haggis natürlich, das gewöhnungsbedürftige schottische Nationalgericht! Wie viele Whiskeys wird Alles-Esser Andrew Zimmern in Edinburgh wohl brauchen, um den mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett und Hafermehl gefüllten Schafsmagen herunterzuspülen? Aber zumindest scheint die lokale Spezialität sehr nahrhaft zu sein, und so stürzt sich Andrew in dieser Episode frisch gestärkt in weitere kulinarische Abenteuer.

Essgeschichten

SWR, Samstag, 18.04. um 21:50 Uhr

Essgeschichten

Unscheinbare Früchtchen: Linsen

Es ist das schwäbische Nationalgericht schlechthin: Linsen mit Spätzle. Das hat etwas mit der Kargheit der Schwäbischen Alb zu tun.
Gerade auf den mageren, steinigen Böden der Albhochfläche wachsen Linsen gut. Fette Böden mögen sie nicht. Aber wer weiß schon, wie eine Linsenpflanze aussieht! Sie ist in der Tat unscheinbar und nicht leicht zu entdecken. Sie versteckt sich hinter der Gerste oder dem Hafer, die ihr Halt geben. Früher haben die Menschen auf der Schwäbischen Alb die Linsen als Selbstversorger angebaut. Mühsam mussten Kinder – wie Aschenputtel im Märchen – die kleinen Linsen aus dem Gersten-Unkrautgemisch herauslesen. Mühsam ist der Linsenanbau noch immer: Die kleine Hülsenfrucht ist sehr nässeempfindlich.
Inzwischen werden auf der Alb wieder Linsen angebaut, nachdem mit der Währungsreform der Anbau praktisch zum Erliegen kam. Seit etwa 20 Jahren bemüht sich Wolde Mammel aus Lauterach wieder um die Unscheinbare. Inzwischen können er und die Erzeugergemeinschaft gar nicht so viel „Alb-Linsen“ ernten, wie sie verkaufen könnten.