Bib Gourmand Deutschland 2017

Der „Bib Gourmand“ feiert 2017 sein 20-jähriges Bestehen in Deutschland. Anlässlich des Jubiläums erscheint jetzt der Guide MICHELIN „Bib Gourmand Deutschland 2017“. Das Buch stellt auf 288 Seiten alle 472 Restaurants vor, die 2017 die Auszeichnung für sorgfältig zubereitete Speisen zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. Die Neuauflage des im vergangenen Jahr erstmals vorgestellten Titels kommt am 2. Dezember in den Handel und ist in Deutschland für 17,90 Euro erhältlich, in Österreich für 18,40 Euro.

Erstmals 1997 im Guide MICHELIN Deutschland
Das Symbol Bib Gourmand erschien erstmals 1997 im Guide MICHELIN Deutschland. Die Auszeichnung verspricht „eine frische Küche mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis“ und wird durch das schlemmende Michelin Männchen gekennzeichnet, das gleichzeitig als Namensgeber fungiert. Bereits für 37 Euro lässt sich in deutschen Bib Gourmand-Restaurants ein komplettes Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert, genießen.

Die Auszeichnung war von Anfang an ein Erfolg bei den Lesern. Doch nicht nur bei den Gästen kommt die Empfehlung an, auch bei den Gastronomen ist sie eine erstrebenswerte Auszeichnung, denn sie bringt ihnen zahlreiche Stammgäste.

Zusätzlich zur Preisgestaltung, die das Budget der Gäste im Auge behält, lautet die Grundbedingung für den Bib Gourmand, dass das Essen die Kriterien der Michelin Inspektoren erfüllt: Die Qualität der Produkte muss stimmen, ebenso die Sorgfalt bei der Zubereitung. Hinzu kommen präzise Garzeiten und Techniken, gekonntes Abschmecken und harmonische Verbindung der Aromen.

Markante Zunahme der Bib Gourmand-Adressen
Insgesamt 303 Restaurants erhielten im Premierenjahr einen Bib Gourmand. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der kulinarischen Adressen für den kleineren Geldbeutel beachtlich zu. Für die Ausgabe 2017 des Guide MICHELIN Bib Gourmand Deutschland zeichneten die Tester 472 Häuser verschiedenster Küchenstile mit dem Prädikat für das „beste Preis-Leistungs-Verhältnis“ aus. Dies entspricht einer Steigerung um 56 Prozent und spiegelt die dynamische Entwicklung der deutschen Gastronomie wider. Insgesamt 60 Restaurants erhalten 2017 den Bib Gourmand neu. Erstmals erhält mit dem „Lucky Leek“ in Berlin ein rein veganes Restaurant die beliebte Auszeichnung.

Mit 148 Adressen finden sich die meisten Bib Gourmand-Restaurants nach wie vor in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern mit 107 Restaurants. Die deutschen Bib Gourmand-Hauptstädte liegen allerdings im Norden: Hamburg mit 17 und Berlin mit 12 ausgezeichneten Häusern.
Die gesamte Liste finden Sie auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154363402853124 (und folgende Fotos)

Und morgen gibt es beim Gourmet Report die Infos über alle neuen Sterne Restaurants des Guide Michelin 2017

Hôtel du Cap-Eden-Roc öffnet Küchen für Gäste

Das Hôtel du Cap-Eden-Roc gewährt einen Blick hinter die Kulissen: Das legendäre Juwel der Oetker Collection an der Spitze des Cap d’Antibes bietet seinen Gästen jeden Morgen zwischen 10 und 11 Uhr eine Führung durch seine Küchen. Mit dabei: die wunderbar duftenden Hallen von Konditorei und Bäckerei. Zusätzlich zu den Touren können Kochkurse mit den hoteleigenen Küchenchefs Arnaud Poëtte und Olivier Gaïatto gebucht werden.

Arnaud Poëtte sieht das Meer ums Cap d’Antibes als Hauptinspiration für seine fröhliche und raffinierte Küche. Frische Zutaten der Gegend, verarbeitet mit spontaner Kreativität und grenzenloser Hingabe, zeichnen seine Menüs aus. „Uns reicht es nicht, den Gast zufrieden zu stellen. Wir machen ihn glücklich, indem wir Träume wahr werden lassen“, sagt der Küchenchef mit einem Lächeln, das repräsentativ ist für sein gewinnendes Wesen. Olivier Gaïatto, Chefkoch des Eden-Roc-Restaurants, gilt als leidenschaftlicher Perfektionist, der unermüdlich die Wünsche seiner Gäste erfüllt. Sein stetes Streben nach Exzellenz spiegelt sich in seinen eleganten Kreationen wider.

Arnaud Poëtte und Olivier Gaïatto – zwei Starköche, die nun einige ihrer streng gehüteten Geheimnisse preisgeben.Die Kochkurse finden von 10 bis 12 Uhr in den Küchen des Hôtel du Cap-Eden-Roc statt. An jedem Kurs nehmen lediglich vier Personen teil, so dass eine persönliche Atmosphäre mit viel Raum für fachlichen und privaten Austausch garantiert ist. Gezeigt werden unter anderem Gerichte wie „Violette Artischocken à la barigoule“ und „Geröstete Langusten mit Speck und Minze“.

Freunden der süßen Verführung bietet das Hotel darüber hinaus Spezialkurse mit Chefpatissier Lilian Bonnefoi. Auf dem Back- und Speiseplan stehen exquisite Köstlichkeiten wie Zitronen-Makronen und Baiser-Torten.Wer lieber kochen lässt, dem empfiehlt sich ein Besuch des legendären Eden-Roc-Restaurants mit seinem atemberaubenden Blick auf die Îles de Lérins.

Hôtel du Cap-Eden-Roc bittet darum, Führungen und Kochkurse im Vorfeld zu buchen!!

www.hotel-du-cap-eden-roc.com

Restaurant der Zukunft

Mut zum großen Wurf! Den Nürnbergern ihr Zeppelinfeld zurückgeben, die NS-Vergangenheit nicht verschweigen, sondern integrieren, und mit einem spektakulären „Augenlid“-Restaurant neue Akzente setzen: Mit dem visionären Konzept „Graf und Zeppelin“, das weit über die Gastronomie hinausreicht, hat der junge Schreiner Sebastian Geitner aus Nürnberg den Wettbewerb „Restaurant der Zukunft – Generation Outdoor“ gewonnen.

Die Schatten der Vergangenheit überwinden und neues (gastronomisches) Leben schaffen –auf diese Kurzformel lässt sich das Siegerkonzept „Graf und Zeppelin“ bringen. In Nürnberg wird ja seit Jahrzehnten darüber diskutiert, wie man mit dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände verfahren soll. Der kühne Entwurf von Sebastian Geitner liefert dazu als Antwort nicht nur eine gastronomische Vision, sondern gleich eine städtebauliche Blaupause mit dazu.

Sein Wettbewerbsbeitrag „Graf und Zeppelin“ ist ein informatives Naherholungsgebiet, das der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft gerecht wird. Die Nutzung reicht von einem Dokumentationszentrum „Faszination und Gewalt“ bis hin zu einem futuristischen Restaurant, dessen vollverglaste Wände sich wie ein Augenlid öffnen. Spannendes Detail: Die maroden Teile der Steintribüne werden abgerissen und das Gelände für die Energieversorgung genutzt. – Für Diskussionen unter Hochspannung dürfte also gesorgt sein!

Der weltweit einzigartige Wettbewerb „Restaurant der Zukunft“ wird seit 2004 alle zwei Jahre von dem Münchner Verleger und Publizisten Willy Faber veranstaltet. Kooperationspartner bei der 7. Auflage „Generation Outdoor“ ist die Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Garmisch- Partenkirchen. Dort haben 15 Studierende die Herausforderung angenommen, visionäre Konzepte für die Outdoor-Gastronomie von morgen zu entwerfen. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte die sechs besten Konzepte für die Präsentation auf der INTERGASTRA aus und kürte die drei Gewinner. Zur Jury gehörten u.a. Thomas Hirschberger (Gastro-Kette „HANS IM GLÜCK“), Frank Buchheister („ROAD STOP“-Gastro-Gruppe), der Architekt und Gastronom Albert Weinzierl (Kull & Weinzierl- Gruppe), der DEHOGA-Ehrenpräsidenten Dr. Erich Kaub und Franz Kotteder, der Gastro-Experte der Süddeutschen Zeitung.

Einen Raum, der an bewegten Orten (wie etwa einem Flughafen) Ruhe vermittelt, will das seitlich offene Restaurant „Karlson vom Dach“ von Philomena Kienle schaffen. Der Clou bei diesem Konzept, das von der Jury auf Platz 2 gewählt wurde, ist die Verbindung von klassischen Baumaterialien mit organischen Substanzen, die derzeit noch in der Entwicklungsphase stecken. So wird die Innenseite der Decke aus einer Doppelmembran gebildet, die mithilfe von gelöstem Chlorophyll über Photosynthese eine eigene Biosphäre im Raum ermöglicht – Generation Outdoor 3.0.

Dass moderne Stadien – von der Arena auf Schalke bis zum Centre Court in Wimbledon – bei schlechtem Wetter mithilfe eines Schiebedachs geschlossen werden können, ist längst Realität. Bei
dem visionären Konzept „iSurprise“ (Platz 3) von Fabian Aigner ist das Dach stabil, dafür kann das dreigeschossige Gebäude bei schönem Wetter auseinandergeschwenkt werden, sodass die Gäste ihre Speisen und Getränke unter freiem Himmel – und bei toller Aussicht – genießen können. Konzipiert ist das Zukunftslokal nämlich für Locations mit spektakulärem Blick, z.B. für den Münchner Olympiaberg.

„Bei unserem Zukunfts-Wettbewerb geht es nicht darum, fertige Konzepte zu liefern, die 1 : 1 umsetzbar sind. Es geht vielmehr darum, der Branche ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie die Jugend von heute tickt und welche Wünsche und Sehnsüchte sie an die Gastronomie von morgen hat“, so Willy Faber. „Ich bin ich jedes Mal aufs Neue begeistert, welche Kreativität freigesetzt wird, wenn man junge Leute einfach mal machen lässt. Nur so ist es auch immer wieder möglich, dem Gastgewerbe branchenübergreifend wertvolle Inputs und Visionen zu geben. Bei bislang jedem Wettbewerb sind andere Strömungen erkennbar geworden, die sich hinterher tatsächlich in Gastro- Konzepten niedergeschlagen und internationale Relevanz erlangt haben.“

Seit der ersten Auflage 2004 hat sich der Wettbewerb „Restaurant der Zukunft“ aber nicht nur als unglaubliche Ideenschmiede entwickelt, sondern ist stets auch ein Seismograph für gesellschaftliche und gastgewerbliche Stimmungen und Veränderungen: Zusammenführung von Gästen über Kontinente hinweg mittels Holographie, Restaurants in luftiger Höhe schwebend über Großstadtschluchten, Urban Gardening-Lokale, bei denen frisches Gemüse im Paternoster-Lift an den Gästen vorbei fährt… Die Liste an spektakulären und visionären Konzepten ließe sich beliebig fortsetzen.

Aber angesichts von Globalisierung, penetranter (Social-)Media-Berieselung und wohl auch der Angst vor Überfremdung ist bei diesem neuen Wettbewerb eine klare Tendenz festzustellen: Weg von High Tech, zurück zu den Wurzeln, hin zur eigenen Geschichte und zur regionalen Identität. Für Gastronomen heißt das: Der Megatrend „Regionalität“ geht immer weiter – von den Produkten und Herstellern bis hin zum gesamten gastronomischen Konzept.

www.restaurant-der-zukunft.de

Frühstück und Pausenbrot

Schulkinder sollten jeden Morgen frühstücken, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Die erste Tagesmahlzeit zu Hause ist eine wichtige Starthilfe in den Tag. Spätere Snacks in den Schulpausen sorgen beim Nachwuchs für den nötigen Energienachschub, damit sie bis zum Mittag leistungsfähig und körperlich fit sind. „A und O des Schulproviants ist die richtige Kombination von Vollkorn- und Milchprodukten, Obst und Rohkost“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Zum Schulstart liefert sie hilfreiche Tipps zu vitamin- und nährstoffhaltigen Zutaten, die auf dem Frühstücksteller daheim und in der Brotbox für die Schulpause nicht fehlen dürfen:
Nicht ohne zu essen und zu trinken auf den Weg machen: Untersuchungen zeigen, dass immer mehr Schulkinder, vor allem die älteren, morgens ohne etwas gegessen zu haben das Haus verlassen. Ein gutes Frühstück erleichtert jedoch den Start in den Schultag. Vorliebe fürs Liegenbleiben und Hektik nach dem Aufstehen sind keine Gründe, um morgens auf die belegte Stulle oder die Getreidekost zu verzichten. Ein schnelles Müsli mit Milch oder Joghurt und etwas Obst bringt einen noch müden Organismus anständig auf Trab. Geht so früh noch nichts runter, füllen ein Glas Milch, eine Tasse Kakao oder eine Mini-Portion Joghurt immerhin ein wenig den Magen.

Fit mit dem richtigen Frühstück: Kinder und Jugendliche, die morgens schon was essen und trinken, sind aufmerksamer und leistungsfähiger und ermüden nicht so schnell. Ein gutes Frühstück sollte deshalb immer Kohlenhydrate, etwa ballaststoffreiche Vollkornprodukte als Brot oder Müsli, sowie Obst und Rohkost enthalten. Optimal werden diese Fitmacher mit ungesüßten oder wenig gesüßten Milchprodukten und einem Getränk ergänzt, zum Beispiel mit ungezuckertem Früchte- oder Kräutertee. Zur Abwechslung kann es auch ein fixer Mix aus Milch, Joghurt, Banane und feinen Haferflocken sein.

Mit guter Planung fängt es an: Um Zeit zu sparen, den Tisch am besten schon abends für den nächsten Morgen decken. Auf den Tisch gehören nur die wichtigsten Lebensmittel, damit nach dem Frühstück nicht so viel abgeräumt werden muss. Auch das Carepaket für die Schule kann am Abend vorher vorbereitet werden und steht dann am anderen Tag zur Mitnahme am besten im Kühlschrank bereit. Wichtig: Mit den Kindern besprechen, was aufs Pausenbrot drauf soll und wie viel davon in die Brotbox hinein soll. Denn sie sollten später in ihrer Schultasche leckere Sachen finden, die sie lieber aufessen statt sie wegzuwerfen. Ideal zur Aufbewahrung und für den Transport sind Frühstücksdosen mit einer Einteilung, damit Brot, Obst und Gemüse nicht durcheinander purzeln. Getränke können in Flaschen und Becher aus Kunststoff mitgenommen werden.

Power-Pausensnacks in der Schule: Auch bei der Zusammensetzung des zweiten Frühstücks in der Schule ist ein Vollkornbrot, belegt mit Frischkäse und Salat in Kombination mit Gurke, Tomate, Möhre oder Obst ein unschlagbarer Energielieferant. Kinder essen Gemüse und Obst besonders gerne in mundgerechten Stücken. War das Frühstück zu Hause bereits üppig, sollte die Pausenjause in der Schule nur ein Zwischensnack sein. Wer morgens jedoch nur wenig oder gar nichts gegessen hat, darf beim zweiten Frühstück in der Klasse gerne mehr in seiner Brotbox finden. Fehlt ein Wasserspender in der Schule, gehört ein ungesüßter oder zuckerarmer Durstlöscher mit in die Schultasche. Dass sich Schüler unterwegs mit Softdrinks, Energy-Drinks oder Sportlergetränken eindecken, ist hingegen nicht zu empfehlen.
Schulkiosk und Mittagessen: Einige Schüler bringen sich das Pausenbrot von Zuhause mit, andere decken sich unterwegs oder in der Schule mit Essbarem und Getränken ein. Ein ansprechender Schulkiosk, in dem eine gesundheitsfördernde und attraktive Pausenverpflegung angeboten wird, ist eine prima Alternative zu Bäckereien, Supermärkten und Fast-Food-Tempeln und erhöht außerdem die Leistungsfähigkeit der Schüler. Um ihrem Kind dies zu garantieren, sollten sich Eltern vor einer Schulanmeldung über das jeweilige Angebot an Mittagsverpflegung informieren. Können Kinder und Jugendliche nicht in der Schule versorgt werden, sollten sich Eltern mit ihren Kindern auf sinnvolle Alternativen verständigen. Ein gemeinsames – auch warmes – Abendessen zu Hause kann das Mittagessen durchaus ersetzen.

Tipps rund um richtiges Essen und Trinken zum Schulstart finden Eltern in dem Ratgeber „Bärenstarke Kinderkost“ – erhältlich für 12,90 Euro in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW. Adressen und Öffnungszeiten unter www.vz-nrw.de/beratung-vor-ort. Infos zu gesunder Schulverpflegung gibt’s im Internet unter www.schulverpflegung.nrw.de.

Küchenklassiker: süß und herzhaft

Rezepte und Gerichte aus der klassischen deutschen Küche stehen heute bei vielen Hobbyköchen wieder hoch im Kurs. Die beiden WDR-Fernsehköche Martina und Moritz zeigen in der heutigen Sendung ein Grundrezept für Hefeteig und bereiten daraus Dampfnudeln zu, die auch außerhalb der süddeutschen Küche ihre Anhänger hat. Ein weiterer Klassiker ist frisches Sauerkraut mit Kassler. Auch dazu stellen die beiden ein bewährtes Rezept vor. Und natürlich darf bei dieser Überschrift die Kalbsleber „Berliner Art“ nicht fehlen.

Redaktion: Klaus Brock

Morgen wie der die Kultsendung mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Kochen mit Martina und Moritz – WDR Fernsehen, Samstag, 28. Februar 2015, 17.20 – 17.50 Uhr in HD

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Gesundes Frühstück

Das Frühstück gilt aus Sicht von Ernährungsexperten als die wichtigste Mahlzeit des Tages. Was gehört am Morgen außer Brötchen mit Marmelade oder Honig sowie Kaffee oder Tee auf den Tisch? Das Magazin Reader’s Digest geht in seiner März-Ausgabe diesen Fragen nach und zeigt an Beispielen aus insgesamt 15 Ländern auf, wie gesund weltweit gefrühstückt wird. Grundsätzlich sollte ein gutes Frühstück Vollkorn- und fettarme Milchprodukte sowie Obst und Gemüse enthalten.

„Frühstücken ist wichtig, weil die Nährstoffspeicher nach der Nachtruhe aufgefüllt werden müssen. Der Körper braucht Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien“, sagt Claudia Thienel, Diplom-Ökotrophologin aus Berlin, in der neuen Ausgabe des Magazins Reader’s Digest. Je nach Kulturkreis wird dieser Anspruch freilich nicht immer erfüllt. So wertet Thienel die Tatsache, dass US-Amerikaner ihre Cornflakes oft zusätzlich zuckern, als wenig sinnvoll. Der Zucker liefert nur Kalorien ohne weitere Nährwerte. Auch der Umstand, dass viele Amerikaner mehrere Spiegeleier, gebratenen Speck und Bratkartoffeln zum Frühstück essen, sei grenzwertig, weil die Ernährung damit zu fetthaltig ist. Empfehlenswert sei da schon eher – wie in Brasilien üblich – der Verzehr von gekochtem Schinken, weil es sich dabei um eine fettarme Eiweißquelle handelt.

In vielen Ländern wie in Frankreich gehören neben Kaffee oder Tee auch das Glas Orangensaft am Morgen dazu. Es entspricht einer Obstportion, von denen der Mensch nach Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Tag zwei Portionen a 250 Gramm zu sich nehmen sollte. Während sich die Frühstücksvarianten in europäischen Ländern oftmals ähneln, variieren sie in Asien deutlicher. So werden in Indien häufig Reisteigpfannenkuchen serviert, die in ein Curry aus Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln, grünen Chilli und Kokosmilch getaucht werden. Aus Sicht von Thienel eine gute Variante, weil das Gemüse wichtige Vitamine sowie Mineral- und Ballaststoffe liefert. Wer Fleisch zum Frühstück möchte, sollte wie in Indonesien auf mageres Hähnchen setzen. Ebenfalls empfehlenswert: etwas Fisch am Morgen – wie in Singapur gern serviert –, weil damit der Jodbedarf gedeckt wird. Hingegen sollte man maximal drei Eier pro Woche essen.

Als „Sieger“ des Vergleichs könnte man das Frühstück in Finnland bezeichnen. Roggen- und Haferbrot belegt mit Käse, Schinken, Gurke und Tomate sind dort ein Muss, genauso wie ein Müsli oder Haferbrei mit Blau- oder Preiselbeeren. Ein Lob zollt Expertin Thienel auch einer Variante, die in Russland gern gefrühstückt wird: Dort gibt es in vielen Haushalten eine Schüssel Hafer- und Hirsebrei. Das sei nicht nur eisenreich, sondern liefere mit Milch zubereitet obendrein das für den Körper wichtige Kalzium.

Die März-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist bereits an zentralen Kiosken erhältlich.

Kochen mit Martina und Moritz

Neue Reihe: Praktische Küchenhelfer für pfiffige Rezepte

Der Induktionsherd: In Echtzeit von Null auf Hundert und zurück
Was ist besser in der Küche: Gas oder Elektro? Die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz haben da nur eine Antwort: keins von beidem. Sie sind begeistert von Induktion und behaupten: Diese neue Technik verbindet die Vorzüge von beidem miteinander, aber ohne deren jeweilige Nachteile. Induktion ist schnell, pflegeleichter als die normale Glaskeramikplatte, weil nichts mehr einbrennen kann, sicher und direkt zu regulieren. Die Hitze lässt unverzüglich nach, sobald man Stufen herunter- oder den Herd abschaltet. In der heutigen Sendung zeigen die beiden anhand verschiedener Gerichte, wie man mit dieser Technik umgeht, wie vielseitig, wie praktisch und dem herkömmlichen Kochen überlegen sie ist. Und dass es nichts Besseres gibt, wenn man mit dem Wok kochen will. Aber keine Angst: Natürlich lassen sich ihre neuen Rezepte allesamt auch ohne Induktion zubereiten.

Redaktion: Klaus Brock

Morgen wieder die Kultsendung – WDR Fernsehen, Samstag, 21. Februar 2015, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Moderation: Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Neue Reihe: Praktische Küchenhelfer für pfiffige Rezepte: Der Induktionsherd

www.martinaundmoritz.wdr.de

Samstag wieder Kultsendung im WDR

Gemüseauflauf – abwechslungsreich und originell

Mit Phantasie und ein paar frischen Zutaten lässt sich aus beinahe jedem Gemüse ein köstlicher Auflauf zaubern. Martina und Moritz haben eine bunte Auswahl Ihrer Auflaufgerichte getroffen und in diesen 30 Minuten zusammengestellt.

Unter anderem gibt es einen mit Blut- und Leberwurst gefüllten Kartoffelauflauf aus sahnigem Püree. Aus der „schlanken“ Küche kommt der schmackhafte Blumenkohlauflauf mit Vollkornbrot in grüner Soße und der Wurzelgratin mit Pastinaken, Petersilienwurzel und Möhren lässt alte Gemüsesorten wieder aufleben.

Redaktion: Klaus Brock

WDR Fernsehen, Samstag, 31. Januar 2015, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Kochen mit Martina und Moritz – Mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – morgen: Gemüseauflauf – abwechslungsreich und originell

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apflegut.de

Kochen mit Martina und Moritz

Die Region Niederrhein ist eher eine flache Landschaft, die sich nördlich von Köln und westlich einer Linie Düsseldorf – Duisburg bis an die holländische Grenze erstreckt. Freie Sicht bis zum Horizont, knorrige Kopfweiden, pappelgesäumte Landstraßen, langgestreckte Felder, bestens für Gemüse- und Ackerbau geeignet. Der Spargel vom Niederrhein ist berühmt, auch die Kartoffeln, die in dem sandigen Boden ebenfalls gut gedeihen, und die Äpfel aus der Grafschaft – und das schwarze Rüben- oder Apfelkraut. Man züchtet am Niederrhein Fische, Lämmer und auch Gänse, deren Eier eine begehrte Spezialität sind. Letztere haben die beiden Fernsehköche Martina und Moritz mitgebracht und servieren sie als ganz besonderes Rührei sowie mit roter Bete als verführerische Vorspeise. Sie bereiten Miesmuscheln zu – natürlich auf niederrheinische Art. Es gibt Kartoffel-Stampes mit Endivie und kross gebratenen Schweinebauch, außerdem knusprige Speckpfannkuchen aus Buchweizenmehl und am Ende einen fabelhaften Wirsingauflauf, der in einer Springform gebacken wird und fast wie eine Torte aussieht. Natürlich ist auch etwas Süßes dabei: knusprige Apfelpüfferkes, von denen man nicht genug kriegen kann …
Redaktion: Klaus Brock

Die Kultsendung mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer morgen im WDR Fernsehen, Samstag, 10. Januar 2015, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Thema Niederrheinische Küche

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Rheinische Küche: handfest und herzhaft

Sie bietet herzhafte Gerichte, immer handfest und deftig. Nicht nur „Rievkooche“, die Reibekuchen aus rohen Kartoffeln. Martina und Moritz zeigen eine ganz neue, verführerische Version mit „Kölschem Kaviar“. Außerdem backen sie Speckpfannkuchen, die erstaunlich leicht sind. Sie haben das Rezept für einen Sauerbraten, der es in sich hat. Und für einen herzhaften Sauerkraut-Eintopf mit Schweinebauch und weißen Bohnen. Als Dessert servieren die beiden unwiderstehlich knusprige Waffeln – mit dem besten Apfelmus der Welt. Sie machen die Zubereitung leichter und dank moderner Technik auch einfacher: Das gibt den Gerichten neuen Pfiff, mehr Geschmack und manchmal sogar ein völlig anderes Aussehen.

Redaktion: Klaus Brock

Kochen mit Martina und Moritz: Morgen wieder die Kultserie im WDR Fernsehen, Samstag, 03. Januar 2015, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – diesmal: Rheinische Küche: handfest und herzhaft

www.martinaundmoritz.wdr.de