Test: Leitungs- und Mineralwasser

Natürliches Mineralwasser nicht besser als Leitungswasser

Am Hahn zapfen statt Flaschen schleppen: Mineralwasser ist nicht besser als Leitungswasser und überbewertet. Vor allem Mineralstoffe im Mineralwasser sind ein Mythos. Ein Liter Leitungswasser kostet rund einen halben Cent, das teuerste Mineralwasser im Test 70 Cent pro Liter. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Stiftung Warentest, die für die August-Ausgabe ihrer Zeitschrift test Trinkwasser aus 28 Städten und Gemeinden sowie 30 stille natürliche Mineralwässer getestet hat.

Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und hat eine gute Qualität. Alle Proben entsprachen der strengen Trinkwasserverordnung. Die Hightech-Analysemethoden offenbaren zwar Spuren von Chemikalien, die Konzentrationen sind aber gesundheitlich unbedenklich. „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein“, sagte der Vorstand der Stiftung Warentest, Hubertus Primus, bei der Vorstellung der Ergebnisse in Berlin.

Beim Test von stillen Mineralwässern enthält fast jedes zweite wenig Mineralstoffe, nur 8 der 30 Wässer enthalten mehr Mineralstoffe als das mineralstoffreichste Trinkwasser im Test. 6 der stillen Wässer enthalten so viele Keime, dass sie für Immunschwache riskant sein können. Für Gesunde sind sie nicht kritisch. In 5 der 30 stillen Mineralwässer fanden die Tester oberirdische Verunreinigungen von Pflanzenschutzmitteln, einem Süßstoff und einem Abbauprodukt, das vom umstrittenen Pestizid Glyphosat oder aus Wasch- und Reinigungsmitteln stammt. Die Spuren sind gesundheitlich unbedenklich, weisen aber darauf hin, dass die Quellen nicht ausreichend geschützt sind.

Zehn stille Mineralwässer im Test sind geschmacklich einwandfrei, enthalten keine oberirdischen Verunreinigungen oder nennenswerte Mengen anderer kritischer Stoffe, sind auch für Immunschwache geeignet und auf ihre Kennzeichnung ist Verlass. Die beiden günstigsten sind Celtic und Nestlé Pure Life für jeweils 33 Cent pro Liter.

Der ausführliche Test Leitungs- und Mineralwasser erschien in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits unter www.test.de/wassercheck abrufbar.

Tomaten öfter mal kochen – Höherer Anteil an Lykopin

Beim Kochen gehen gesunde Inhaltsstoffe von Obst und
Gemüse ganz oder teilweise verloren. Diese Regel gilt für eine ganze
Reihe an „inneren Werten“: Das empfindliche Vitamin C und viele
sekundäre Pflanzenstoffe werden zerstört, Mineralstoffe und
wasserlösliche Vitamine werden ausgewaschen. Eine Ausnahme ist jedoch
der sekundäre Pflanzenstoff Lykopin. Er steckt in größerem Umfang
in Tomaten, vor allem in deren Schale, und ist der Grund dafür, warum
die leckeren Früchte ruhig öfter mal gekocht werden sollten.

Lykopin gehört genau wie beta-Carotin (Provitamin A) zur Gruppe der
Carotinoide, der gelbroten Pflanzenfarbstoffe. In der Tomate hat
Lykopin mengenmäßig die Nase weit vorn: Es macht etwa 90 Prozent
ihres gesamten Carotinoidgehalts aus. Zahlreiche Studien weisen darauf
hin, dass Lykopin mehrere gesundheitsfördernde Effekte hat: Es wirkt
zum einen antioxidativ, baut also aggressive Sauerstoffverbindungen ab
und trägt damit dazu bei, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
und Arteriosklerose zu verringern. Zum anderen hat Lykopin
antikanzerogene Eigenschaften. In der frühen Phase der
Krebsentstehung unterdrückt es die Umwandlung vorgeschädigter Zellen
zu Krebszellen und kann so möglicherweise der Entstehung bestimmter
Krebsarten vorbeugen.

Das Lykopin ist hitzestabil und bleibt beim Kochen und bei schonender
Verarbeitung größtenteils erhalten. Gleichzeitig reduziert sich beim
Erhitzen der Wassergehalt der Früchte so drastisch, so dass der
Anteil des Lykopin in erhitzen Tomaten erheblich höher ist als der in
rohen: 100 Gramm Tomatenpüree enthalten 21,7 Milligramm Lykopin, die
gleiche Menge rohe Tomaten jedoch nur 2,5 Milligramm. Hinzu kommt,
dass der Farbstoff aus erhitzten Früchten besser verfügbar ist.
Gründe genug, Abwechslung in den Speiseplan zu bringen und Tomaten
öfter mal zu kochen oder auch Ketchup künftig selbst herzustellen. /Eva Neumann, www.aid.de

Auf der Seite
http://www.aid.de/inhalt/vom-acker-bis-zum-teller-489.html finden Sie
sowohl zu Tomaten als auch zu anderen Lebensmitteln warenkundliche
Informationen von der Erzeugung bis zur Verarbeitung und Konservierung
sowie Hinweise zum Verbraucherschutz.

Winterliches Wurzelgemüse: Pastinake

Heutzutage feiert die Pastinake ein Comeback in der deutschen Küche. Das ist vor allem Bio-Bauern zu verdanken, die das altbekannte Wurzelgemüse in den vergangenen Jahren wieder vermehrt angebaut haben.

Die Pastinake hat ein fein-süßliches bis nussiges Aroma, das an Möhren oder Sellerie erinnert. Für Rohkost wird sie geraspelt und mit einem Zitronendressing serviert. Die delikaten Wurzeln schmecken allerdings auch gedünstet als Gemüse zu Lamm und Wild, in einer cremigen Suppe, im Eintopf, im Auflauf und als Knabberchips mit Kräuterdipp. In Gemüsebratlingen können sie prima mit Kartoffeln und Möhren kombiniert werden.

Ein Klassiker der englischen Küche ist Pastinakenpüree, das ähnlich wie Kartoffelpüree zubereitet und gerne zu gebratenem Fleisch serviert wird. Die Engländer gewinnen aus getrockneten Wurzeln auch Mehl für Kuchen und Gebäck. Selbst die Blätter werden klein geschnitten und ähnlich wie Petersilie als Gewürz verwendet.

Die Wurzel ist reich an Stärke und Zucker und daher sehr nahrhaft. Mit zunehmendem Frost steigt die Süße. Weitere positive Inhaltsstoffe sind Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium, Provitamin A, die Vitamine B und C und ätherische Öle, die für den einzigartigen Geschmack verantwortlich sind.

Die Pastinake ( Pastinaca sativa ) gehört zur Familie der Doldenblütler und wächst auch heute noch in ganz Europa wild an Wegrändern, Böschungen und Wiesen. Die Kulturform hat eine dickere Wurzel. Sie ist gelb bis braun gefärbt und kann vierzig Zentimeter lang und 1,5 Kilogramm schwer werden. Im 18. Jahrhundert war die Pastinake noch ein wichtiges Grundnahrungsmittel in Deutschland, bis sie von der Kartoffel und der Möhre verdrängt wurde.

Vor der Zubereitung wird das Gemüse mit einer Bürste unter fließendem Wasser gereinigt und dünn geschält. Die beiden Enden werden entfernt und die Wurzel je nach Rezept in Scheiben, Stifte oder Würfel geschnitten. Noch bis zum Frühjahr sind frische Pastinaken erhältlich, auf dem Wochenmarkt, im Bioladen und auch in gut sortierten Supermärkten. Bevorzugen Sie beim Einkauf kleine, feste Exemplare, die besonders zart sind. Die Schale sollte glänzend und das Grün frisch und saftig sein. In ein feuchtes Küchentuch gewickelt, halten sich Pastinaken im Gemüsefach des Kühlschranks rund zwei Wochen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Warum gilt Salatessen als so gesund?

Auch wenn es keine Neuigkeit ist und der Salat oft nur als kleines Beiwerk zu „richtigem“ Essen belächelt wird, ist er ein fester Beitrag zu gesunder Ernährung. Denn das frische Grün enthält wichtige Nährstoffe und andere Inhaltsstoffe, dafür aber nur wenig Energie. Zudem haben die Blätter ein großes Volumen und viele Ballaststoffe, sodass sie gut sättigen. Auf diese Weise werden bei einer Mahlzeit insgesamt wenig Kalorien aufgenommen – wenn man nicht gerade ein Sahnedressing verwendet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Salat meist roh verzehrt wird und dadurch hitzeempfindliche Vitamine und Mineralstoffe kaum abgebaut werden. Voraussetzung ist, dass der Salat möglichst frisch verwendet wird und die Blätter erst nach dem Waschen zerkleinert werden. Wer wenig Zeit hat, kann auch fertige Salatmischungen verwenden. Dabei sollten Verbraucher allerdings auf einwandfreie Ware achten und waschen sollte man diese trotzdem.

Im Salat finden sich viele lebensnotwendige, gesundheitsfördernde Stoffe, zum Teil aber in relativ geringen Mengen. Der Wassergehalt liegt bei 90 bis 95 Prozent. Die meisten Sorten enthalten Betacarotin und die Vitamine A, B1, B2, B6, Folat und Vitamin C. Hinzu kommen reichlich Ballaststoffe und Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium. Besonders vitamin- und mineralstoffreich sind Salate der Zichorien-Gruppe wie Chicorée, Endivie, Frisée und Radicchio. Die enthaltenen Bitterstoffe regen den Stoffwechsel an und steigern den Appetit. Der bittere Geschmack wird etwas abgemildert, wenn man den Salat vor der Zubereitung gut wäscht, den Strunk und die derben Blattrippen entfernt. Es hilft auch, eine halbe gekochte Kartoffel in das Dressing zu drücken oder eine Mischung aus kräftigerem Olivenöl und Balsamessig zu verwenden.

Salate enthalten unterschiedlich große Mengen Nitrat. Ein Teil des Nitrats kann in der Mundhöhle zu Nitrit umgesetzt werden, das die Sauerstoffversorgung der Organe beeinträchtigen kann. Eissalat, Endivie, Feldsalat, Kopfsalat und Rucola zählen zu den Gemüsearten mit hohem Nitratgehalt (1.000 bis 4.000 mg/kg Frischmasse), wobei Eissalat weniger als Kopfsalat enthält. Deswegen brauchen Sie jedoch nicht auf den Salatgenuss zu verzichten. Die Nitrataufnahme lässt sich nämlich reduzieren, indem man die Salate mit weniger nitratreichem Gemüse mischt und Stiele, Stängel, Strünke, große Rippen und äußere Blätter entfernt. Salat aus ökologischem Anbau und dem Freiland enthält in der Regel weniger Nitrat.
Generell ist ein gemischter Salat aus verschiedenen Salatsorten und anderem rohen Gemüse und Kräutern besonders zu empfehlen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Pitahaya

Drachenfrucht

Die Drachenfrucht hat ein süßliches und zugleich erfrischendes Aroma, das wie eine Mischung aus Birne, Kiwi und Erdbeere schmeckt. Genießen Sie die Exotin am besten roh und eisgekühlt – klein geschnitten im Obstsalat, im Sorbet und in süßen Desserts. Die Drachenfrucht verfeinert Cocktails, Milchshakes und grüne Smoothies, harmoniert aber auch zu pikanten Blattsalaten, rohem Schinken, Käse und Fisch. Selbst zu Marmelade, Saft und Sirup kann das ausgefallene Obst verarbeitet werden.

Die Drachenfrucht ( Pitahaya ) stammt ursprünglich aus Mittelamerika und ist ein Kakteengewächs. Heute wird die bis zu 12 cm große und 500 g schwere Frucht unter anderem in China, Vietnam und Israel angebaut. Sie ist oval bis eiförmig und hat eine purpurrote bis pinkfarbene Schale. Das meist weiße bis graue Fruchtfleisch ist durchsetzt von schwarzen, essbaren Kernen, während die Schale nicht genießbar ist. Vor der Zubereitung werden die Enden abgetrennt, am Blütenansatz eingeschnitten und die Haut nach unten abgezogen. Die Frucht lässt sich aber auch halbieren und ähnlich wie eine Kiwi auslöffeln.

Drachenfrüchte fördern die Verdauung, können beim Verzehr von größeren Mengen aber abführend wirken. Sie enthalten reichlich Vitamine wie Vitamin B, C und E, aber auch Mineralstoffe wie Eisen, Phosphor und Kalzium. Reife Pitahayas erkennt man daran, dass die Schale weich ist und bei leichtem Fingerdruck nachgibt. Sie lassen sich bei Zimmertemperatur einige Tage lagern – idealerweise aufrecht, um Druckstellen zu vermeiden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Gänseblümchen aufs Brot

Landzeitschrift daheim in Deutschland gibt Tipps wie Wild- und Gartenblumen nutzbar sind

Noch regiert laut Kalender draußen der Winter, aber das Frühjahr und damit die Blütezeit von Pflanzen und Kräutern ist nicht mehr fern. Die Landzeitschrift daheim in Deutschland informiert in ihrer Februar/März-Ausgabe über Delikatessen aus der Natur. Die zentrale Erkenntnis: Viele Wild- und Gartenblumen eignen sich nicht nur für die Vase, sondern auch für die Salatschüssel, weil sie voller Vitamine und Mineralstoffe stecken.

So stellen Kapuzinerkresse, Malvenblüten, Ringelblumen, Löwenzahn und Gänseblümchen nicht nur nette Farbtupfer im Salat dar, sie geben dem Salat durch ihre oftmals pfeffrig scharfen Geschmacksnoten auch eine besondere Würze. Eine echte Alternative zum üblichen Wurst- oder Käsebrot ist ein Butter- oder Quarkbrot mit Gänseblümchen – sie bieten ein wunderbares Nussaroma. Was viele Verbraucher nicht wissen: Löwenzahn eignet sich gut, um daraus Blütensirup zu kochen. Wer Süßspeisen verfeinern will, nimmt einfach zarte Veilchen oder Stiefmütterchen. Rosenblätter lassen sich gut kandieren, Holunderblüten wiederum kann man in Teig ausbacken.

Trotz dieser vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sollte man nicht alle Wild- und Gartenblumen essen. So weist daheim in Deutschland in der neuen Ausgabe auch darauf hin, dass sich weder Akelei noch die oft mit Bärlauch verwechselten Maiglöckchen zum Verzehr eignen. Auch vom Eisenhut, dem gefleckten Schierling und der Hundspetersilie sollte man die Finger lassen: Sie alle sind giftig.

Übrigens: Die Februar/März-Ausgabe von daheim in Deutschland ist jetzt zum Kennenlern-Preis von nur 1€ im Einzelhandel erhältlich!

Fruktoseintoleranz

Obst- und Gemüseunverträglichkeit: Was fehlt dem Körper dann?

Wenn man nach dem Verzehr von Obst und Gemüse immer wieder unter krampfartigen Bauch-/Magenschmerzen oder Darmproblemen leidet, kann eine Fruktoseintoleranz vorliegen. Sicherheit bringt ein einfacher Atemtest beim Arzt. Liegt eine Fruktoseunverträglichkeit vor, heißt das auf Obst und Gemüse weitgehend zu verzichten. Auch bei einer Histaminintoleranz werden bestimmte Arten davon einfach nicht vertragen.

Was fehlt dem Körper, wenn man als Betroffener auf das gesunde Gemüse und Obst verzichten muss? Neben den Vitaminen sind es vor allem die Mineralstoffe. Der Grund: Wir essen heutzutage ohnehin zu Vieles, was unseren Körper mit Säure belastet (z. B. Fleisch, Wurst, Käse, Backwaren, industrielle Nahrung mit Fett als Geschmacksträger). Die Folgen einer Übersäuerung können auch Müdigkeit, nachlassende Konzentration und oft fehlende Energie zur Folge haben.

Um das Säure-Basen-Gleichgewicht zu stabilisieren, benötigt der Körper sogenannte Basenlieferanten wie z. B. Gemüse und Salat, Obst, Gewürze und Kräuter, die er selbst nicht bilden kann. Fallen diese wichtigen basischen Lebensmittel aufgrund einer Unverträglichkeit oder Intoleranz aus, kann der aktive Säureabbau mit basischen Mineralstoffen und wertvollen Spurenelementen wie Basica (Apotheke) erfolgen. Es enthält organische Mineralstoffe als Citratverbindungen. Diese werden erst im Dünndarm aufgenommen und sind sehr gut bioverfügbar. Die Einnahme kann zeitlich unabhängig vorgenommen werden und ist nicht von den Mahlzeiten abhängig. www.basica.de

Joghurt – ein echtes Multitalent

Er ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund: Joghurt punktet durch seine vielen Nährstoffe und ist ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Ob pur, im Salatdressing oder als Shake verarbeitet – Joghurt ist ein echtes Multitalent und passt zu fast jeder Mahlzeit: Er verfeinert das Müsli am Morgen, füllt als Zwischenmahlzeit den Magen und ist auch als Dessert einen Löffel wert.

Vielfältig und beliebt
Joghurt wird aus pasteurisierter Milch hergestellt, die mit speziellen Milchsäurebakterien versetzt und gereift wird. Diese sogenannten „Joghurtkulturen“ bilden aus Milchzucker Milchsäure und machen die Milch dick. Ebenso wie Milch besteht Joghurt hauptsächlich aus Wasser, Eiweiß und leicht verwertbarem Fett. Je nach Fettgehalt wird unterschieden zwischen einem Magermilchjoghurt mit maximal 0,5 Prozent Fett, einem fettarmen Joghurt mit 1,5 – 1,8 Prozent Fettanteil und einem herkömmlichen Joghurt mit mindestens 3,5 Prozent Fett. Ein Sahnejoghurt enthält mindestens zehn Prozent Fett.
Im Supermarkt finden sich zudem diverse Sorten zur Auswahl: stichfester oder cremiger Joghurt, probiotischer Joghurt, Natur- oder Fruchtjoghurt und auch Trinkjoghurt sowie Joghurtgetränke wie Ayran und Lassi. Unter den Joghurts mit Fruchtgeschmack sind die roten Sorten am beliebtesten, sprich Kirsche und Erdbeere. Kaum ein anderes Milchprodukt ist in vergleichbarer Vielzahl von Geschmacks- und Fettstufenvarianten erhältlich – und kaum ein anderes Milchprodukt ist so beliebt: 2011 verzehrte jeder Deutsche 18,1 Kilogramm an Joghurt und Joghurtprodukten.

Ein Plus an Gesundheit
Joghurt schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch gesund. Sein Gesundheitsplus steckt dabei, wie bei allen Milchprodukten, besonders in den Nährstoffen: hochwertiges Eiweiß für starke Muskeln, Calcium für Knochen und Zähne, viele Vitamine wie A, B2, B12 und D sowie Mineralstoffe und Spurenelemente. Joghurt enthält zusätzlich Milchsäurebakterien, die im menschlichen Darm eine gesunde Darmflora fördern und Verdauungsproblemen vorbeugen. Zudem ist Joghurt auch für Figurbewusste ideal. Er macht satt, ist mit circa 75 Kalorien pro 100 Gramm kalorienarm und fällt kaum ins Gewicht. Der hohe Kalziumgehalt von Joghurt kann sogar die Fettverbrennung im Körper ankurbeln.

Gefrorene Erfrischung
Joghurt lässt sich nach Lust und Laune variieren und zu anderen Milchprodukten weiterverarbeiten. Was sich bereits vor einiger Zeit als Trend entwickelt hat, erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit: Frozen Joghurt. Er ist eine bekömmliche und kalorienarme Alternative zum herkömmlichen Eis. Frozen Joghurt wird aus Joghurt hergestellt und kann mit verschiedenen Früchten und Soßen verfeinert werden. In sämtlichen Variationen ist der Frozen Joghurt herrlich erfrischend.

Schönheitspflege mit Joghurt
Das Milchprodukt erfrischt den Körper nicht nur von innen, sondern pflegt auch von außen. Ein Joghurtanteil in Kosmetikprodukten zaubert ein frisches und durchfeuchtetes Hautbild. Das Milchsäureprodukt gilt aufgrund enthaltener Mineralstoffe, Eiweiß und Calcium als natürlicher Schönmacher. Besonders für sensible und reife Haut ist eine Joghurtbehandlung empfehlenswert. Daher stehen Produkte wie Gesichtsmasken und Badezusätze mit Joghurt seit längerem hoch im Kurs. Doch auch pur eignet sich das Sauermilchprodukt und ist eine günstige und natürliche Alternative zu Masken aus der Drogerie: einfach den Naturjoghurt auf Gesicht und Dekolleté verteilen und etwa 20 Minuten einwirken lassen. Die Augenpartie sollte dabei ausgespart werden. Anschließend kann die Gesichtsmaske mit warmem Wasser abgewaschen werden. Durch die Feuchtigkeit und den Fettanteil schafft Joghurt auch bei leichtem Sonnenbrand Abhilfe. Ein Joghurtwickel wirkt kühlend, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Der Genuss von Joghurt lohnt sich folglich in vieler Hinsicht. Das Multitalent sorgt für mehr Wohlbefinden, schöne Haut und erfrischenden Genuss. Besonders lecker sind regionale Produkte. Das Identitätskennzeichen auf der Verpackung gibt Auskunft über die Herkunft des Sauermilchproduktes. Das Zeichen „BY“ innerhalb der Ellipse kennzeichnet Produkte, die in der Region Bayern verarbeitet oder verpackt wurden.

Einen besonderen Erfrischungstipp zum Nachmachen hat die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM): Der Limoncello-Shake ist lecker und erfrischend. Weitere Anregungen für den Joghurtgenuss bietet die LVBM auf ihrer Website www.milchland-bayern.de. Dort gibt es viele Rezepte für Süßspeisen, Desserts und erfrischende Getränke mit Joghurt.

Stiftung Warentest: Stilles Mineralwasser

Schleppen lohnt sich nicht: Im Test der Stiftung Warentest konnte kein einziges stilles natürliches Mineralwasser überzeugen. Jedes der 29 geprüften Wässer hat irgendeine Schwachstelle: Die einen bieten nur wenig Mineralstoffe, andere haben Keime, manche Kennzeichnungsmängel oder leichte geschmackliche Fehler. Bequemer und wesentlich günstiger kommt Wasser aus dem Hahn, so die Juli-Ausgabe der Zeitschrift test.

Der Preisunterschied ist enorm. In Köln etwa kostet ein Liter Leitungswasser 0,3 Cent. Im Supermarkt und beim Discounter zahlt man 13 Cent, für die Wässer klassischer Marken wie Vittel, Evian und Gerolsteiner sogar meist über 50 Cent pro Liter. Doch viele Verbraucher versprechen sich von Wasser in Flaschen mehr Mineralstoffe. Dass diese Hoffnung trügt, zeigt der Test: Insgesamt liefern fast zwei Drittel der Wässer nur sehr wenig oder wenig Mineralstoffe, viele sogar weniger als Leitungswasser.

Auch abgefülltes Wasser ist nicht unbedingt keimfrei. In mehr als jeder dritten Flasche fanden die Tester in einer zusätzlichen Prüfung Keime. Für Gesunde sind diese kein Problem, für Immunschwache und Babys dagegen unter Umständen schon. Für Mineralwasser wie auch für Leitungswasser gilt: Sie müssen nicht keimfrei sein, dürfen aber keine Krankheitserreger enthalten.

Indes gelten für Leitungswasser teils strengere Grenzwerte als für Mineralwasser, etwa für Pestizide und Uran. Zwar fanden die Tester keine problematischen Gehalte, plädieren aber für eine Aktualisierung der Mineral- und Tafelwasserverordnung.

Rückläufig im Vergleich zu früheren Tests sind die Gehalte an Acetaldehyd, die aus Kunststoffflaschen ins Wasser wandern können. Nur sechs Produkte enthielten geringe Mengen – gesundheitlich und geschmacklich kein Problem.

Der ausführliche Test Stille Mineralwässer ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/mineralwasser veröffentlicht.

Ein Lob auf die Birne

Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen? Man kann nicht nur, man sollte sogar. Ähnlich wie der unangefochtene Star unter den Kernobstsorten punktet die Birne nämlich mit super Talenten. Sie hat ein unvergleichlich mildes, süßes Aroma und viele innere Werte. Bei REWE findet man die Birne daher ab dem 12. März 2012 in einer neuen Rolle: als sortenreinen, 100-prozentigen Direktsaft REWE Feine Welt „Flämische Birne“, hergestellt aus von Hand gepflückten Conference-Birnen.

Äpfel und Birnen haben viele Gemeinsamkeiten. Kein Wunder, sie sind ja auch miteinander verwandt. Trotzdem erfreut sich der Apfel hierzulande größerer Beliebtheit. Darum ist es an der Zeit, die Birne einmal ins Rampenlicht zu rücken. Das Kernobst mit der lustigen Flaschenfigur hat zwar mit rund 73 kcal einen etwas höheren Nährwert als ein Apfel (ca. 68 kcal). Dafür schneidet die Birne in punkto Mineralstoffe besser ab. Birnen enthalten neben Phosphor und Kalzium viel Kalium. Deshalb wirken sie entschlackend bzw. entwässernd und regen dadurch den Stoffwechsel an. Auch wichtige Mineralstoffe wie Kupfer, Jod, Magnesium, Phosphat, Schwefel und Zink sind enthalten. Nicht zu vergessen die Vitamine A, B und C, wenn auch in geringeren Mengen im Vergleich zum Apfel. Ein weiterer Pluspunkt: Reife Birnen schmecken nicht nur besonders mild und süß, ihr geringer Säuregehalt gefällt auch dem Magen besser. Birnen sind außerdem eine wahre Wunderwaffe gegen Verdauungsstörungen: Wer regelmäßig Birnensaft trinkt oder Birnen isst, bekommt Verdauungsprobleme besser in den Griff.

Die Birne – in jeder Rolle eine gute Figur

Schon die alten Römer liebten Birnen und bauten sie fleißig an. Heute gibt es weltweit rund 5.000 verschiedene Sorten. Am bekanntesten sind Sorten wie Williams Christ, Abate Fetel oder Conference. Das Kernobst zeigt in einer Solorolle seine unvergleichlich vollmundigen (Geschmacks-)Talente, aber auch in Obstsalaten, als Kompott, im Kuchen oder als Dessert. Und wer’s lieber flüssig mag: Birnensaft ist DIE angenehm milde Alternative zum Evergreen Apfelsaft. Einen neuen, leckeren Birnensaft gibt es von REWE Feine Welt, einer Produktlinie mit ausgesuchten Spezialitäten aus aller Welt. „Flämische Birne“ schmeckt wunderbar süß und samtig. Für den 100-prozentigen Direktsaft werden ausschließlich flämische Conference-Birnen verwendet, aufwändig von Hand gepflückt und nach Erntejahren sortiert, so dass jeder Jahrgang seine ganz individuelle Note hat. REWE Feine Welt „Flämische Birne“ ist ab dem 12. März 2012 in allen REWE-Filialen erhältlich. Die 0,75-Liter-Flasche kostet 1,99 Euro.