Istrien

ORF sucht „Geschmack Europas“ in Istrien: Präsentation der neuen Folge der TV-Kulturreihe mit Lojze Wieser – Am 23. November in der „matinee“

Wie schmeckt Europa? Antworten auf diese Frage sucht und findet die ORF-TV-Reihe „Der Geschmack Europas“, die anhand der Geschichte des Essens die Geschichte unseres Kontinents, seiner Kulturen, Sprachen und Menschen erzählt. Sechs Dokumentarfilme sind seit ihrem erfolgreichen Start im Herbst 2013 bereits ausgestrahlt, die jüngste und siebente Folge dieser Produktion der ORF-TV-Kulturabteilung führt nach Istrien und feiert am Sonntag, dem 23. November 2014, TV-Premiere (um 9.05 Uhr im Rahmen der „matinee“ in ORF 2; Dakapo um 12.00 Uhr in ORF III).

Martin Traxl: „Einer der großartigsten Landstriche Europas überhaupt!“

„Das Interessante an Istrien ist das Grenzüberschreitende, was auch dem Charakter unserer TV-Reihe entspricht“, sagt Martin Traxl. „‚Der Geschmack Europas‘ ist eine kulinarische Vermessung von Regionen und Kulturräumen. Es geht darum, die historischen Hintergründe zu erkären, Mentalitäten zu entdecken, ihre kulturellen Ursachen zu erkunden. Das versuchen wir hier über die Kochtöpfe und haben dafür mit Lojze Wieser als Präsentator einen ausgesprochenen Kenner und Gastrosophen.“

Wie schmeckt Istrien für Traxl: „Salzig und süß, bitter und sauer, nach Meer und nach Bergen, nach der roten Erde, die man überall sieht, es schmeckt einfach einzigartig. Diese Einzigartigkeit resultiert aus einer außergewöhnlichen Durchmischung der Kulturen. Und das meiste hat sich aus einer Einfachheit heraus entwickelt, aber die Grundprodukte sind einfach so gut – vom Öl über die Trüffeln bis hin zum Wein -, dass es einem lukullischen Paradies gleichkommt. Ich halte Istrien für einen der großartigsten Landstriche Europas überhaupt“, so Traxl.

Lojze Wieser: „Verführerisch, lustvoll und zum nie Aufhören!“

TV-Reiseführer der kulturellen Gaumenreisen ist Lojze Wieser – seines Zeichens Gourmet, Gastrosoph, Autor und Verleger mit Schwerpunkt auf südosteuropäischer Literatur. Für ihn ist Istrien ebenso eine ganz besondere Region: „Ein Land, in dem sich die Sprachen und die Kulturen die Hand gegeben haben, weil es immer wieder entsiedelt und neu besiedelt wurde. Ein widerständiges Land, dessen Menschen gelernt haben, mit Armut zurechtzukommen und daraus ihren Reichtum schöpfen.“ Wie schmeckt Istrien für ihn? „Süß, herb, mild, aromatisch, verführerisch, lustvoll und zum nie Aufhören!“

Ranko Vlatkovic: „Wir hoffen, dass dieser Film viele Menschen anspricht“

Tourismusdirektor Ranko Vlatkovic setzt große Hoffnungen in die Istrien-Dokumentation der Reihe „Der Geschmack Europas“, denn „die Österreicher sind bisher bereits unter den Top 3 der internationalen Gäste zu finden. 2014 hatte Istrien bisher 22 Millionen Nächtigungen, davon entfielen gut 10 Prozent, genauer 2,6 Millionen, auf Gäste aus Österreich.“ Die Entwicklungen sind positiv, wie der Touristiker betont, könne das Land und auch Istrien, das ganze Jahr lang bereist werden – entsprechend dem aktuellen Werbemotto „Kroatien 365“. „Wir hoffen, dass dieser Film viele Menschen anspricht und uns viele Gäste aus dem deutschsprachigen Raum bringt.“

Mehr zum Inhalt von „Der Geschmack Europas – Istrien“:

Nach dem slowenischen Karst, der Innerschweiz, Siebenbürgen, der toskanischen Maremma, der Lausitz und dem spanischen Galicien führt nun die bereits siebente Ausgabe von „Der Geschmack Europas“ nach Istrien, die berühmte Halbinsel an der nördlichen Adria, auf der in den vergangenen Jahrtausenden zahlreiche Völker und Kulturen ihre eindrucksvollen Spuren hinterlassen haben.
Istrien reicht von Triest bis nach Rijeka, von Piran bis Pula. Die Halbinsel war Zufluchtsort für Piraten, Wanderer und müde Touristen. Viele haben hier ihre Spuren hinterlassen: von den Histriern, Illyrern und Römern bis hin zu den Kroaten; außerdem Slowenen, Italiener, Istrorumänen und die österreich-ungarische Monarchie. Lojze Wieser begibt sich mit dem Filmteam auf die Suche nach dem wohl besten Trüffel der Welt, fischt nach Austern, entdeckt auf Fresken mittelalterliche Totentänze und staunt über die geheimnisvollen Schriftzeichen der Glagoliten. Er lüftet das Geheimnis des steinernen Kazun und findet die alten Lagerstätten der Apachen aus den Winnetou-Filmen der Kindheitstage.

Entstanden ist ein Film über den Wilden Westen Kroatiens und Sloweniens, wo mit den Weinen Teran und Malvazija der Staub des Tages weggespült wird. Ein weiterer poetischer Reisebericht, der berührt und zeigt, dass eine Speise weit mehr ist als nur Gaumenfreude und Kochrezept.
Als Sprecher fungiert u. a. auch Schauspieler Cornelius Obonya.

„Der Geschmack Europas – Istrien“ ist nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Schlemmertage im Wein- und Sektgut Barth

Am 5. und 6. Mai 2012 läutet das Wein- und Sektgut Barth in Hattenheim im Rheingau den Frühling mit kulinarischen Schlemmertagen im Gutshof ein. Zur Einstimmung auf den Lenz bittet die Winzerfamilie Barth ihre Gäste zu erstklassigem Wein und Sekt sowie köstlichen Spezialitäten aus der Region. Interessierte können bei einer Keller- und Betriebsführung die handwerkliche Sektherstellung nach dem traditionellen Flaschengärverfahren erfahren. Die Kreation eines eigenen Sektes sowie eine Barth Matinée sind weitere Höhepunkte.

In der einmaligen Atmosphäre des Weinguts mitten in den Weinbergen des geschichtsträchtigen Rheingaus können die Besucher der Schlemmertage einen gemütlichen Frühlingstag im Gutshof genießen. Zur Verkostung stehen neben den neuen 2011er Weinen weitere Barth-Weine und -Sekte bereit. Für das kulinarische Wohl ist ebenfalls gesorgt. Die Gäste können sich auf regionale Spezialitäten passend zu den Weinen und Sekten freuen.

Darüber hinaus bietet das Wein- und Sektgut Barth in diesem Jahr zwei ganz besondere Highlights. Am Samstag, 5. Mai, können Interessierte beim Degorgieren die Sektherstellung live erleben. Die Flaschen mit dem Rohsekt werden geöffnet und der Hefepfropfen schießt durch den Kohlensäuredruck aus dem Flaschenhals heraus. Die Hefe ist dann vom klaren Sekt getrennt.

Sektliebhaber können zudem ihren eigenen Schaumwein mit der persönlichen Wunsch-Dosage kreieren. Der Rohsekt, dessen Zuckergehalt nach der Gärung nahe null liegt, wird durch die Zugabe des Grundweines auf den gewünschten Süßegrad eingestellt. Am Sonntag, 6. Mai, lassen sich die Weine und Sekte zu musikalischen Klängen genießen. Die Winzerfamilie lädt zur Matinée mit stimmungsvoller Swingmusik des Ensembles „The Flow“.

Daten im Überblick:
Zeit: Samstag, 5. Mai 2012, und Sonntag, 6. Mai 2012, jeweils von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: Wein- und Sektgut Barth, Bergweg 20, 65347 Hattenheim
Angebot: Verkostung der 2011er Weine sowie weiterer Barth-Weine und -Sekte, kulinarische Spezialitäten aus der Region;
Samstag, alle 2 Stunden: Live-Degorgieren und Sektkreation;
Sonntag, 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr: Barth Matinée mit Swingmusik des Ensembles „The Flow“

Österreichische Restaurants

Mit einer Matinee im Palais Coburg wurde
Samstag der neue BÖG- Guide 2008 vorgestellt: Auf 504 Seiten finden
sich die besten heimischen Restaurants, die sich der österreichischen
Küche verpflichtet fühlen. Der Guide selbst ist kostenlos im Internet
unter www.boeg.at sowie die in den landesweit rund 400
Mitgliedsbetrieben erhältlich. Im Zuge der Präsentation wurde
Kochdoyen Werner Matt zum kulinarischen Botschafter der BÖG 2008
gekürt. Der Guide erscheint auch 2008 in Kooperation mit der
Genussregion Österreich.

Mississippi-Feeling in Ilsenburg

Die kreolische Küche verbindet französische, spanische, afrikanische und karibische Elemente. Die Zutaten dafür liefern das Meer und die subtropische Natur: Fisch, Krustentiere, Geflügel und exotische Gemüse und Früchte wie z.B. Süßkartoffeln, Okraschoten, Brotfrucht und Kochbananen. Die aromatischen Gewürze aus aller Welt sind für die kreolische und die Cajun-Küche essentiell.

Am 1. Juli 2007 können Liebhaber die Vielfalt der Küche Louisianas bei einer kulinarischen Matinee im Harz entdecken. Zum Lunchbuffet im Relais & Châteaux Landhaus »Zu den Rothen Forellen« wird ab 12.00 Uhr ein Gitarrenduo lateinamerikanische Klänge, Jazz und Swing darbieten.

„Kreolische Gerichte sind reich an Farben und Aromen – es kommt darauf an, sie frisch, leicht und modern zuzubereiten", so der Ilsenburger Küchenchef René Bobzin, der sich auf zahlreichen Auslandsreisen eine profunde Kenntnis der verschiedenen Aromen, Spezereien und Kochtechniken angeeignet hat. Dafür wurde er 2002 von Gault Millau als "Entdeckung des Jahres" gefeiert und seine Kochkunst ist seit 2005 mit einem Stern von Michelin bewertet.

Die kreolische Küche ist traditionell die der französisch-spanischen „Elite“ in New Orleans, häufig ehemalige Kaufleute oder Piraten, deren Stammbäume sich bis in die Kolonialzeit zurückverfolgen lassen. Ihre Gerichte sind raffiniert, immer pikant, jedoch nie scharf. Die Cajuns sind französischer Abstammung. Von der Nordostküste Kanadas wurden sie im 17. Jahrhundert vertrieben und wanderten nach Louisiana aus. Bis heute leben sie in Cajun-Country, in den Sümpfen des Landes. Ihre Küche ist die ländliche Variante der französischen Küche: deftig und stark gewürzt. Dazu kommen Elemente aus der Karibik. Als die Sklaven nach Louisiana verschifft wurden, brachten sie Reis, Süßkartoffeln, tropische Früchte, Rum und Zuckerrohr mit. Sogar indianische Elemente spielen in der Küche am Mississippi eine Rolle, die sich auch heute noch ständig weiterent-wickelt und fremde Einflüsse gern aufnimmt.

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René Bobzin – „Zu den Rothen Forellen“

Ars vivendi, die Kunst, das Leben zu genießen, beginnt in Italien immer bei Tisch.
Nichts erfreut das Herz mehr, als eine reich gedeckte Tafel mit verschiedenen Schlemmereien aus der aromenreichen italienischen Küche.

Am 3. Juni 2007 kann die delikate Vielfalt und das Gusto der italienischen Küche bei einer kulinarischen Matinee in Ilsenburg entdeckt werden.

Zum Lunchbuffet von 12.00 bis 14.00 Uhr im Relais & Châteaux Landhaus »Zu den Rothen Forellen« präsentiert der erste Sternekoch Sachsen-Anhalts, René Bobzin, südländische Spezialitäten von Vitello Tonnato über Penne al Arrabbiata und geschmorte Lammschulter bis hin zu Tiramisú und Panna Cotta. Landestypische Livemusik gibt den mediterranen Köstlichkeiten den passenden Rahmen.

Preis pro Person: € 35,00

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Zu den Rothen Forellen – Rene Bobzin

Eine kulinarische Reise in die Hochburg von Grande Cuisine und regionaler Délices

Die französische Küche entspringt einer langen Tradition der ländlich-regionalen Gepflo-genheiten und der ursprünglich vom Adel geprägten Hochkultur der Grande Cuisine. Auch heute noch stellt das vorzügliche Essen einen großen Wert in Frankreich und ein wesentliches Bestreben der französischen Gastronomie dar.

Am 1. Oktober 2006 wird der kulinarische Reichtum Frankreichs bei einer Matinee in Ilsenburg aufgetischt. Zum Lunchbuffet werden im Relais & Châteaux Landhaus »Zu den Rothen Forellen« von 12.00 bis 14.00 Uhr Amuses Bouches gereicht, die dezent von französischer Musik begleitet werden. Der Küchenchef René Bobzin hat sich schon seit langem das Bemühen um erstklassige Zutaten und eine ebensolche Verarbeitung zu eigen gemacht. 2005 wurden seine Bemühungen von Michelin mit einem Stern ausge-zeichnet, dem ersten und einzigen in Sachsen-Anhalt.
Preis pro Person: € 35,00

Die französische Küche ist, trotz der großen Unterschiede zwischen Grande Cuisine und ländlicher Küche, ein vorzügliches Beispiel der harmonischen Koexistenz des Nationalen und Regionalen. Die klassische Küche der Grande Cuisine geht zurück auf die Traditionen des königlichen Hofes und seines hohen Aufwands auch bei der Zubereitung von Speisen. Die regionale Küche entwickelte sich oftmals aus den Gerichten volkstümlicher Herkunft (z.B. Boeuf Bourguignon). Diese schmecken nicht nur ausgezeichnet, sondern werden auch in die Karten der berühmten Restaurants aufgenommen.

Der Hauptunterschied zwischen der klassischen und der regionalen Küche liegt nicht in der Herkunft des Gerichts oder der Komplexität seiner Zubereitung, sondern in der Ausgewogenheit und der Harmonisierung des Geschmacks. Die klassische französische Küche kennt keine extremen Geschmacksrichtungen. Ihre Gerichte sind nie scharf oder schmecken stark nach Knoblauch. Die einzelnen Zutaten sollen unbedingt zueinander passen, ohne dass ein Geschmack dominiert.

Ein weiterer Unterschied ist die strenge Reglementierung der Zubereitung. Die ländliche Küche legt besonderen Wert auf hauseigene Rezepte der traditionellen Gerichte. Dagegen folgen die Köche der klassischen Küche den Anweisungen und Rezepten bis ins kleinste Detail. So schmeckt ein Steak Henri IV überall gleich – in Paris, Nizza oder Lyon.

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Rene Bobzin

Ars vivendi, die Kunst, das Leben zu genießen, fängt in Italien immer beim Essen an. Nichts erfreut das Herz dort mehr als ein reich gedeckter Tisch mit verschiedenen Schlemmereien aus der phantasievollen italienischen Küche.

Am 3. September 2006 kann die delikate Vielfalt und das Gusto der italienischen Küche bei einer kulinarischen Matinee in Ilsenburg entdeckt werden. Zum Lunchbuffet von 12.00 bis 14.00 Uhr im Relais & Châteaux Landhaus »Zu den Rothen Forellen« bietet der erste Sternekoch Sachsen-Anhalts, René Bobzin, Spezialitäten wie Vitello Tonnato, Penne all’ Arrabbiata, geschmorte Lammschulter bis hin zu Tiramisú und Panna Cotta, die von dezenter italienischer Live-Musik begleitet werden.
Preis pro Person: € 35,00

Die klimatischen und historischen Gegebenheiten haben in Italien zur Herausbildung von 20 Regionen geführt, die alle ein starkes Bewusstsein ihrer eigenen Identität pflegen. Dieser Umstand verleiht Italien neben dem kulturellen auch einen einzigartigen kulinarischen Reichtum. Zurückgehend auf bäuerliche Traditionen bildet ein gutes Olivenöl gern die Grundlage der facettenreichen und gesunden Küche auf der Apenninhalbinsel. Zusammen mit Kräutern wie Rosmarin, Basilikum, Thymian und Salbei gibt es den Gerichten das Grundaroma. Zu Fleischgerichten werden Rind, Schwein, Lamm, Wild, Kaninchen und Geflügel verarbeitet, für Schinken und Wurstwaren vor allem Schwein, aber auch gerne Wild wie z.B. Wildschwein.

Die Zutaten für Pasta, Polenta und Risotto, die berühmten drei Getreidegerichte, kommen aus den ausgedehnten Feldern der Ebenen. Fisch und Meerestiere sind eine Spezialität der Küstenregionen, volle Netze werden aber auch an den Seen eingeholt. Das beliebte italienische Gemüse und Obst erhält sein Aroma durch die kräftige Sonne und die teils vulkanischen Böden. Ergänzt werden die vitaminreichen Gesundmacher durch Bohnen, Linsen und Kichererbsen. Zu jedem italienischen Mahl wird Weißbrot gereicht. Das Besondere daran: es ist ungesal-zen und hat eine kräftige Kruste. Was bei keinem italienischen Essen fehlen darf, ist ein vollmundiger Wein. Das ganze Land ist mit Weinbergen übersät, deren Winzer zu Recht einen ausgezeichneten Ruf genießen. Neben Spitzenweinen keltern sie fruchtig-frische Tischweine, die jedes Essen zu einem Festmahl werden lassen.

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René Bobzin

Spanien hat eine große kulinarische Vielfalt mit langen Traditionen. Sowohl die Römer als auch die Westgoten oder Mauren hinterließen ihre Spuren in der Küche. Stark ausgeprägt ist zudem der Sinn für die eigene Identität der spanischen Regionen. Die Kochkunst bringt diese Eigenständigkeit deutlich zum Ausdruck. So werden z.B. an den Küsten sehr viel Meeresfrüchte und Fisch gegessen. In Zentralspanien gibt es dagegen zahlreiche Fleischgerichte und Braten (asados) und Andalusien ist berühmt für die frittierten Gerichte (fritos). Gern werden kalte, sehr erfrischende Gemüsesuppen gereicht.

Am 6. August 2006 wird Küchenchef René Bobzin die kulinarische Vielfalt der iberischen Halbinsel in einer Matinee anbieten. Zum Lunchbuffet werden von 12.00 bis 14.00 Uhr spanische Delikatessen gereicht, die von landestypischer Musik umrahmt werden. Der 32jährige René Bobzin hat neben den regionalen Delikatessen schon seit langem ein Faible für die Kochtraditionen der Welt, insbesondere aus den Küstenregionen. 2005 wurde sein Können von Michelin mit einem Stern ausgezeichnet, dem ersten und einzigen in Sachsen-Anhalt.

Preis pro Person: € 35,00

Eher leicht und einfach beginnt der spanische Tag mit einem Frühstück aus Kaffee und einem Stück Gebäck, einem Croissant oder ein paar Keksen. Mittag- und Abendessen bestehen in der Regel aus zwei Gängen zuzüglich Dessert. Zum Essen wird stets Weißbrot gereicht, als Getränke kommen Wasser, Wein oder Bier auf den Tisch. Besteht der erste, leichtere, Gang häufig aus Gemüse, Eintöpfen, Suppen oder Salat, werden im zweiten Gang Fleisch- oder Fischgerichte serviert, die oftmals von Patatas Fritas begleitet werden. Als Dessert werden u.a. Flan Caramel, Obst, Pudding, Eis oder Joghurt gereicht. Außerhalb der regulären Essenszeiten sind in Spanien die Kleinigkeiten zu Wein oder Bier in den Bodegas sehr beliebt, die sogenannten Tapas oder Pinchos.

Gespeist wird in Spanien vergleichsweise spät. Das Mittagessen beginnt zwischen 13.30 und 15.30 Uhr, das Abendessen zwischen 21.00 und 22.30 Uhr. Die Abweichung ist u.a. dadurch bedingt, dass Spanien zur MEZ-Zone gehört, sich aber ganz im Westen des Kontinents befindet. D.h. auf den Sonnenstand bezogen, ist der Unterschied in den Essenszeiten zu Resteuropa nicht so groß. Außerdem bestimmt natürlich auch das heiße Klima die Essgewohnheiten. Passend zu den Hochsommer-Temperaturen werden die Ilsenburger Gastgeber nun auch Köstlichkeiten von der iberischen Halbinsel reichen.

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Matinee mit feinen Speisen von der Normandie bis in die Provence

Die französische Küche entspringt einer langen Tradition der ländlich-regionalen Gepflogenheiten und der ursprünglich vom Adel geprägten Hochkultur der Grande Cuisine. Auch heute noch stellt das vorzügliche Essen einen großen Wert in Frankreich und ein wesentliches Bestreben der französischen Gastronomie dar.

Am 5. Februar 2006 wird der kulinarische Reichtum Frankreichs bei einer Matinee in Ilsenburg aufgetischt. Zum Lunchbuffet werden im Relais & Châteaux Landhaus »Zu den Rothen Forellen« von 12.00 bis 14.00 Uhr Amuses Bouches gereicht, die dezent von französischer Musik begleitet werden. Der Küchenchef René Bobzin hat sich schon seit langem das Bemühen um erstklassige Zutaten und eine ebensolche Verarbeitung zu eigen gemacht. 2005 wurden seine Bemühungen von Michelin mit einem Stern ausgezeichnet, dem ersten und einzigen in Sachsen-Anhalt.
Preis pro Person: € 35,00

Die französische Küche ist, trotz der großen Unterschiede zwischen Grande Cuisine und ländlicher Küche, ein vorzügliches Beispiel der harmonischen Koexistenz des Nationalen und Regionalen. Die klassische Küche der Grande Cuisine geht zurück auf die Traditionen des königlichen Hofes und seines hohen Aufwands auch bei der Zubereitung von Speisen. Die regionale Küche entwickelte sich oftmals aus den Gerichten volkstümlicher Herkunft (z.B. Boeuf Bourguignon). Diese schmecken nicht nur ausgezeichnet, sondern werden auch in die Karten der berühmten Restaurants aufgenommen.

Der Hauptunterschied zwischen der klassischen und der regionalen Küche liegt nicht in der Herkunft des Gerichts oder der Komplexität seiner Zubereitung, sondern in der Ausgewogenheit und der Harmonisierung des Geschmacks. Die klassische französische Küche kennt keine extremen Geschmacksrichtungen. Ihre Gerichte sind nie scharf oder schmecken stark nach Knoblauch. Die einzelnen Zutaten sollen unbedingt zueinander passen, ohne dass ein Geschmack dominiert.

Ein weiterer Unterschied ist die strenge Reglementierung der Zubereitung. Die ländliche Küche legt besonderen Wert auf hauseigene Rezepte der traditionellen Gerichte. Dagegen folgen die Köche der klassischen Küche den Anweisungen und Rezepten bis ins kleinste Detail. So schmeckt ein Steak Henri IV überall gleich – in Paris, Nizza oder Lyon.