Stilfser Käse g.U.

Garantiert ein Stück Südtiroler Berggenuss

Die klare Luft in den Bergen Südtirols, ein Stück frisches Brot und dazu der unvergleichlich würzige Stilfser Käse g.U. – mehr braucht es nicht für eine typische Südtiroler Marende. Mit dem alljährlichen Almauftrieb treibt es auch die Wanderer wieder hinauf in die Berge. Sie schätzen die regionalen Südtiroler Spezialitäten wie den Stilfser Käse g.U. als Gipfelvesper oder genießen ihn als kulinarischen Lohn für eine anstrengende Tour. Das Gütesiegel „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g.U.) belegt dabei die hohe Qualität des Stilfser Käses und bestätigt seine Herkunft aus dem Ursprungsgebiet.

Der Stilfser Käse g.U. wird am allerliebsten dort gegessen, wo auch sein Ursprung ist: in der beeindruckenden Natur Südtirols. Auf den mit Blumen übersäten Bergweiden grasen genüsslich die Kühe und liefern die gute Milch für die traditionelle Käseherstellung. Natürlich schmeckt der Stilfser Käse g.U. auch anderswo, aber auf seine Herkunft ist er besonders stolz. Denn seit 2007 schützt die Europäische Union mit dem Gütesiegel „g.U.“ die unverfälschte Authentizität des Stilfsers – und bislang ist er der erste und einzige Südtiroler Käse, der dieses EU-Prädikat tragen darf. Ursprünglich stammt er von den Almen rund um das berühmte Stilfserjoch, das ihm auch seinen Namen gab. Die Molkereitradition des halbfesten Kuhmilchkäses, auch Stelvio genannt, geht dabei bis ins Jahr 1914 zurück. In dieser Zeit war der Südtiroler Käse einer der wichtigsten Nahrungsbestandteile der Bergbauern. Auch heute noch eignet sich die Käsesorte Stilfser durch ihr unverwechselbares scharf-würziges Aroma ausgezeichnet für herzhafte Gerichte, wie beispielsweise die beliebten Kartoffelnocken oder Polentaknödel.

Der Stilfser Käse g.U. und sein traditionelles Herstellungsverfahren
Nach den EU-Regularien darf der Stelvio nur aus naturbelassener Frischmilch von Südtiroler Bergbauernhöfen in den Bezirksgemeinschaften Vinschgau, Burggrafenamt, Salten-Schlern, Pustertal, Eisacktal und im Gemeindegebiet Bozen in der Provinz Bozen hergestellt werden. Die frische Bergmilch kommt von 300 Südtiroler Bergbauernhöfen, die fast alle in mehr als 1.000 Meter Höhe liegen. Nach der Anlieferung wird die Milch innerhalb von 24 Stunden verarbeitet. Speziell die Reifephase, in der eine autochthone Mikroflora auf den Käse einwirkt, verleiht dem Traditionsprodukt seine authentische Geschmacksnote. Mindestens zweimal wöchentlich wird der Stilfser während des Reifeprozesses von mindestens 62 Tagen mit der einzigartigen Mischkultur behandelt, die in der Molkerei nach einer speziellen Prozedur hergestellt wird.

Topinambur

Topinambur – die Kartoffel der Indianer

Topinambur ist ein kartoffelähnliches Wurzelgemüse mit einem nussigen Aroma. Die edle Knolle schmeckt roh und geraspelt in einem winterlichen Salat mit Fenchel und grünem Apfel. Mit einem Schuss Zitronensaft wird sie an der Luft nicht braun. Erst durch das Garen entsteht der fein-süßliche Geschmack, der in Suppen, Soßen und Pürees besonders gut zur Geltung kommt. Für eine köstliche Suppe werden die Knollen mit Knoblauch und Schalotten angeschwitzt, mit Weißwein abgelöscht und Gemüsefond aufgefüllt. Die Wurzeln vorsichtig weich garen, Sahne zugeben, fein pürieren und mit Koriandersamen würzen. Die Topinambur lässt sich auch gut im Wok anbraten oder wie Kartoffeln kochen und als Beilage zu Fleisch und Fisch servieren.
Vor der Zubereitung muss die Knolle sorgfältig unter fließendem Wasser gereinigt und mit einer Gemüsebürste von Erde befreit werden. Die Schale ist essbar, wird aber häufig entfernt.

Topinambur ist nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr gesund. Sie besteht zu 80 Prozent aus Wasser und enthält daher nur 31 kcal pro 100 g. Dennoch ist sie durch den hohen Ballaststoffgehalt (12 g) sehr sättigend. Der enthaltene Ballaststoff Inulin ist für Diabetiker gut geeignet, da er sich kaum auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Weitere positive Inhaltsstoffe sind B-Vitamine sowie Mineralstoffe wie Kalium (480 mg) und Eisen (3,7 mg).

Topinambur ( Helianthus tuberosus ) ist eine bis zu zwei Meter hohe Staude aus der Familie der Korbblüter und mit der Sonnenblume verwandt. Sie bildet unterirdisch kartoffelgroße Knollen mit einer bräunlich-violetten Schale und cremefarbenem Fleisch, die optisch an Ingwer erinnern. Das Wurzelgemüse ist nach einem indigenen Volk Nordamerikas benannt. Im 17. Jahrhundert kam die Knolle mit den Seefahrern nach Europa und wurde als Gemüse und Viehfutter verwendet, bis die Kartoffel sie verdrängte.

Topinambur ist in gut sortierten Supermärkten, Bioläden und auf dem Wochenmarkt erhältlich, lässt sich aber auch problemlos im eigenen Garten anbauen. Nur feste Knollen mit einer unversehrten, glänzenden Schale gehören in den Einkaufskorb. Sie sind leicht verderblich und sollten daher rasch verarbeitet werden. Im Kühlschrank halten sie sich nur wenige Tage.
Heike Kreutz, www.aid.de

Walnüsse

Was wären Weihnachten und Advent ohne Walnüsse? In manch einer Familie ist gemeinschaftliches Nüsseknacken ein Adventsritual. Mit einem Zangennussknacker lässt sich die Naht zwischen den beiden Hälften der harten, hellbraunen Walnussschale am besten öffnen. Auch wenn es mühsam ist – es lohnt sich, die helle Samenhaut von den frisch geknackten, zwei bis drei Zentimeter großen, weißgelben Kernen zu entfernen. Ihr leicht bitterer Geschmack ist nicht jedermanns Sache.

Zur Dekoration oder im Salat sind halbe Kerne mit ihrer faszinierenden, unregelmäßigen Form begehrt. Als Backzutat oder als gesunde Zwischenmahlzeit, zur Veredelung von Konfitüren, Sirup oder Honig können auch Bruchstücke gut zum Einsatz kommen. Klassische Partner sind Zimt, Vanille, Honig, Schokolade und Marzipan. In der Riege der Salate sind diejenigen mit Obst oder mit leicht bitteren Blättern wie Chicorée und Radicchio typische Walnuss-Kandidaten.

Mit einem Fettanteil von 62,5 Prozent gehören Walnüsse zu den besonders energiereichen Nüssen. „Die gute Nachricht ist, dass es sich dabei um wertvolle Fette handelt“, sagt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid. „Walnüsse besitzen einen sehr hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.“ Das ändert allerdings nichts daran, dass die leckeren Nüsse mit rund 670 Kilokalorien pro hundert Gramm ziemlich gehaltvoll sind. „Genuss in Maßen ist also auch bei Walnüssen eine gute Devise.“

Ursprünglich stammt die Walnuss aus Asien. Heute wird sie weltweit in Ländern mit gemäßigtem Klima kultiviert. Hierzulande reifen die kugeligen bis ovalen Schalenfrüchte ab September. Nur in der Erntezeit sind in den Anbauregionen frische, ungetrocknete grüne Nüsse (Schälnüsse) zu haben. Die Hauptangebotszeit für getrocknete Walnüsse in Schale dauert etwa von Oktober bis Januar. Aus Übersee – vor allem aus den USA – sind die Früchte jedoch mittlerweile ganzjährig erhältlich. Das gilt auch für Backzutaten wie geschälte oder gemahlene Nusskerne.

Beim Kauf von getrockneten ganzen Nüssen gilt das Hauptaugenmerk der Schale. Eine unverletzte Hülle ist ein wichtiges Qualitätszeichen. Gleichmäßig helle Farbe kann darauf hinweisen, dass die Früchte chemisch behandelt wurden. An einem kühlen, dunklen Lagerplatz sind Walnüsse in der Schale monatelang haltbar, solange sie ausreichend Luft bekommen.
Eva Neumann, www.aid.de

Thomas Kammeier, Ahrenshoop

THE GRAND Ahrenshoop feiert Fünfjähriges mit großem BBQ

Glühende Kohlen und eiskalte Drinks, in der Luft der Duft nach saftig würzigen Steaks: Nur mit Zange und Schürze „bewaffnet“ wollen Berlins Sternekoch Thomas Kammeier und Otto Gourmet-Chef Wolfgang Otto dem Direktor des THE GRAND Ahrenshoop, Thomas Döbber-Rüther, und seinem Küchenchef Alexander Brauch ordentlich einheizen:
Zum fünften Geburtstag des Luxushotels lädt das THE GRAND zum einzigartigen BBQ-Wettgrillen. Kräftige Tomahawk-Steaks oder zarte Entrecotes, würziges Lamm oder fangfrische Garnelen, dazu knackfrische Salate und scharfe, fruchtige oder exotische Marinaden erwarten die Gäste auf der großen Terrasse mit einzigartigem Blick auf die Ostsee. „Wir sind sehr froh, Thomas Kammeier aus der Hauptstadt und den renommiertesten Experten für bestes Fleisch sowie Fisch und Krustentiere Wolfgang Otto, für dieses Birthday-BBQ gewonnen zu haben“, freut sich Thomas Döbber-Rüther auf das Wettgrillen gegen Kammeier und Otto. Passende Rot- und Weißweine kommen eigens vom pyrenäischen Weingut Domaine de l’Horizon. „Wir freuen uns auf eine einzigartige Party mit all unseren Kunden, Freunden und Partnern!“, so Döbber-Rüther weiter.

5 Jahre THE GRAND – Das Geburtstags-BBQ
Datum: 11. August 2015
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Seeterrasse des THE GRAND Ahrenshoop, Schifferberg 24,18347 Ostseebad Ahrenshoop
Karten: 111 Euro pro Person, inkl. BBQ-Buffet und Weinen von Domaine de l’Horizon

http://the-grand.de/de/

Kevin Fehling, Hamburg

Kevin Fehling überrascht mit exklusivem Restaurantkonzept – am 01. August öffnet er die Türen zu „The Table“ in Hamburg

Erste Details zu Kevin Fehlings neuem Restaurant „The Table“ versprechen lockeres Ambiente und gewohnt hohe Qualität der Gerichte mit weltoffener Stilistik.
Dass das neue Restaurant des 37-Jährigen nicht den gewohnten, steifen Klischees der herkömmlichen „Gourmettempel“ folgt, war abzusehen, doch sein in sich stimmiges Restaurantkonzept wird neue Maßstäbe für Genießer setzen.

Am 01. August diesen Jahres wird Inhaber und Küchenchef Kevin Fehling die Türen seines Restaurants „The Table“ auf der Shanghaiallee in der Hamburger HafenCity erstmalig öffnen und den Feinschmeckern sein modernes Konzept präsentieren.
Bereits der nun offiziell bekanntgegebene Restaurantname „The Table“ lässt erahnen, was den Feinschmecker hier erwartet. Die üblichen, getrennten Sitzgruppen gehören im Restaurant des Spitzenkochs der Vergangenheit an: In seinem Feinschmeckerdomizil findet man einen einzelnen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz, an welchem rund 20 Personen Platz nehmen und die gewohnt perfekte Küchenstilistik des Drei-Sterne Koches genießen können. Dank der geschwungenen Form des Tresens sind variable Einteilungen in unterschiedlich große Sitzgruppen möglich. Das markante, in dieser ausgearbeiteten Form einzigartige Wohnzimmer-Ambiente vermittelt Leichtigkeit und positioniert sich fernab starrer Etikette. Kevin Fehling dazu: „Im „The Table“ soll sich der Gast wie zu Hause fühlen – das ist die eindeutige Message, die das richtungsweisende Innendesign vermitteln soll. Natürlich liegt dennoch ein Hauch Luxus in der Luft aber ohne den Gast zu erdrücken und in ein bestimmtes Muster zu zwängen.“
Darüber hinaus kann jeder Gast die Fertigkeiten der Köche beim Anrichten der Speisen beobachten, denn von jedem Sitzplatz hat man einen guten Blick in die offene Küche. Hier wird man dem eingespielten Küchenteam Kevin Fehlings zusehen können, denn nicht nur Maître und Sommelier des „La Belle Epoque“ David Eitel begleitet Kevin Fehling nach langjähriger, beruflicher Zusammenarbeit. Die Küchenausrichtung soll, so verspricht der talentierte Sternekoch Kevin Fehling, „von gewohnter Perfektion sein und Weltoffenheit, Kreativität und Können repräsentieren“.

Reservierungen in Kevin Fehlings einzigartigem Restaurant im pulsierenden Trend- Quartier der Hafenmetropole sind ab Mitte Juni auf der Webseite
www.the-table-hamburg.de möglich.

Bernie Rieder

CIRQUE NOUVEL, die phantastische Dinnershow mit Starkoch Bernie Rieder feierte Premiere am 18. Dezember in Wien

Es ist wieder soweit und der Cirque Nouvel, vom „Falter“ als „Kleiner Bruder des Cirque du Soleil“ gerühmt, launcht sein spektakuläres diesjähriges Programm. „Eternity“, so der Name der dreistündigen Show der Superlative, die seit 18. Dezember in die fantasievollen Zauberwelten der griechischen Mythologie entführt. Fantastische Fabelwesen versetzen die Zuseher in eine Welt voll Mystik und himmlischer Illusion, dargestellt von zahlreichen internationalen Stars und Ausnahmeartisten.

Für die spektakuläre Inszenierung zeichnet auch dieses Jahr Eventprofi Elisabeth Wimmer, Geschäftsführerin der Dialogschmiede Soulful Communications, verantwortlich. Die Erfinderin und Produzentin des Cirque Nouvel fungiert auch als künstlerische Leiterin und Regisseurin der herausragenden Dinner-Show. „Ich freue mich ganz besonders, dieses künstlerisch anspruchsvolle Showkonzept bereits zum vierten Mal präsentieren zu können“, so die Eventexpertin. „Wir zeigen 2014 noch mehr Neues und Spektakuläres, es ist wirklich ein Programm ganz besonderen Zuschnitts, in dem es uns gelungen ist, eine harmonische Vielfalt poetischer Gegenwelten zu erschaffen.“

Feuer, Erde, Luft – „Eternity“ im Wettstreit der Elemente
Der Handlungsstrang wird entlang stimmungsvoller Acts geknüpft, begleitet von Pyrotechnik, Luftartistik, Adagioakrobatik, Acrobalance sowie Tanz- und Gesangsperformances zahlreicher internationaler Stars. Erstmals in die Show integriert wurde Pegasus höchst persönlich: Ein fantasievolles Wechselspiel zwischen Tanz in der Luft und Anmut auf dem Boden bieten die Künstler von SHAD Performance mit ihrem Pferd Pegasus. Elena und Diego von Samsararte zeigen Partneradagio in höchster Vollendung, das Cirque Tanzensemble begleitet von Breakdancer Stefan Pius verzaubert mit leidenschaftlichen Choreographien und die aus „der großen Chance“ und „Got to Dance“ bekannte Gruppe Dance Industry entführen mit ihrer neuen LED-Show in eine andere Welt. Triple Aerial Silk, Cyr Wheel, Aerial Straps und Aerial Chains zählen zu jenen herausragenden Artistik-Darbietungen, in deren Verlauf die Schwerkraft scheinbar aufgehoben scheint. Sie treiben auf dynamische Weise die Handlung voran und zählen zu den großen Besonderheiten des Cirque Nouvel.

Eine spektakuläre Windshow untermalt die mystische Stimmung, die Artistin Fly Sui fasziniert mit äußerster Körperbeherrschung und der international bekannte Stuntman Josef Schützenhofer hat eine Pyhrotechnikshow inszeniert, die für unvergessliche Momente sorgt. Das Element Feuer wird zudem durch Feuertänzerinnen sowie in der einzigartigen Jonglage-Performance Alexander Schnellers aufgegriffen. Musikalisch wird „Eternity“ von den stimmgewaltigen Interpreten Big John Withfield und Gianna Charles geprägt sowie vom Chor der Musikschule Himberg unter der Leitung von Maja Zechner. Begleitet wird das spektakuläre Show-Programm durch ein eigens konzipiertes Dinner des Wiener Star-Haubenkochs Bernie Rieder, mit gustatorischen Höhenflügen darf also gerechnet werden.

„Der Cirque Nouvel hat sich als alljährlicher Glanzpunkt unseres Eventkalenders etabliert“, betont Mag. Klaus Schneeberger, Vorstandsvorsitzender der Arena Nova BetriebsgmbH. „Die Arena Nova kann im Rahmen der Veranstaltungen all ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Durch unsere umfangreichen technischen Möglichkeiten können wir das einzigartige Konzept des Cirque Nouvel optimal unterstützen.“

www.cirque-nouvel.at/2014/

Speckfest in Südtirol

Jeder, der schon einmal dort war, schwärmt zu Recht von der „Bilderbuch-Landschaft“ des Villnösser Tals – ein Stück unberührte Natur, umgeben von den Dolomiten mit ihren markanten, mächtigen Bergspitzen. Das alleine ist eigentlich immer schon eine Reise wert, erst recht aber am 4. und 5. Oktober. Dann findet im Dorf St. Magdalena in Villnöss, direkt am Fuße der Geislergruppe das traditionelle Südtiroler Speckfest zum 12. Mal statt. Eine tolle Gelegenheit, um Südtiroler Speck und atemberaubende Blicke auf die Südtiroler Landschaft zu genießen.

Das gilt ganz besonders in diesem Jahr, denn der diesjährige Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist ein Freitag – womit sich ein „langes Wochenende“ ergibt. Und das kann man ideal für einen Kurztrip nach Südtirol, natürlich rund um das Speckfest, nutzen. Südtiroler Speck steht dort natürlich im Mittelpunkt: von der Speckverkostung, über die Specklotterie bis hin zur Krönung der Speckkönigin. Ein Highlight ist jedes Jahr die Kreation von Hans Mantinger, dem Meister des Speck-Aufschneidens. Passende musikalische Untermalung und ein Bauernmarkt mit weiteren regionaltypischen Spezialitäten machen das Erlebnis perfekt.

Das passende Brot zum Speck und weiteren Genuss verspricht der Brot- und Strudelmarkt in Brixen, der am selben Wochenende stattfindet und schon am Freitag beginnt. Auf dem Brixner Domplatz können Brotfans nahezu alle erdenklichen Arten an Südtiroler Brot kosten sowie diverse Strudel und andere süße Gebäckspezialitäten von 21 Bäckereien und Konditoreien aus der Region genießen. Um unbeschwert beide Veranstaltungen zu besuchen, wird es einen Shuttledienst zwischen beiden Orten geben. Daneben bleibt natürlich auch noch Zeit, die atemberaubende Landschaft des Eisacktals beim Wandern, Bergsteigen oder auch bei Radtouren zu erkunden. Oder man genießt auf abgelegenen Hochalmen und Plätzen die Ruhe und die beeindruckende Aussicht – natürlich mit einer kleinen Marende mit Südtiroler Speck und passendem Brot. Weitere Informationen finden Sie auf www.speckfest.it

Südtiroler Speck
Der Südtiroler Speck, der im eigentlichen Sinne ein Schinken ist, verdankt seinen charakteristischen Geschmack vor allem der speziellen geografischen Lage Südtirols. Nur in den Bergen und Tälern der Alpensüdseite, wo die Natur für ein ganz spezielles Klima mit viel Sonne und sauberer Luft sorgt, kann der typische Südtiroler Speck entstehen. Hier trifft alpin auf mediterran und der Südtiroler Speck kombiniert das Beste aus beiden Welten: Wie im Norden wird der Schinken geräuchert, wie im Süden an der Luft getrocknet. Dabei folgt man dem Grundsatz „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ und verwendet nur bestes mageres Schweinefleisch. Dies macht ihn so fein-würzig und mild zugleich.

Das Südtiroler Speck Consortium vertritt die Interessen der Südtiroler Speckhersteller seit 1992, zu seinen Aufgaben gehören die Qualitätspolitik und der Schutz der Marke. Mit dem Gütesiegel „Südtiroler Speck g.g.A (geschützte geografische Angabe)“ darf nur jener Speck ausgezeichnet werden, welcher nach traditionellen Verfahren in Südtirol hergestellt wird. Nur wenn alle Qualitätskriterien erfüllt sind, wird das Südtirol-Zeichen in die Schwarte eingebrannt. Weitere Informationen finden Sie unter www.speck.it

Französische Behörden warnen vor Becel

Herzschäden durch angebliche Herzschutz-Margarine: Jetzt gehen französische Behörden gegen die umstrittene Unilever-Margarine „Becel pro.activ“ vor. Der Hersteller verkauft das Schmierfett ungerührt weiter. obwohl es nachweislich zu Schäden führen kann – was Unilever allerdings bestreitet. Jetzt arbeitet der Konzern an neuen Zusätzen: Luft, zum Beispiel. Völlig sicher, versichert die Firma.
„Wirksam und sicher“, verspricht Hersteller Unilever – wenn man mal von drohenden Herzproblemen absieht. Jetzt warnen wieder Behörden. Doch der Verkauf geht weiter – auch an Kinder, die besonders von Risiken betroffen sind.

„Wirksam und sicher“, verspricht Hersteller Unilever – wenn man mal von drohenden Herzproblemen absieht. Jetzt warnen wieder Behörden. Doch der Verkauf geht weiter – auch an Kinder, die besonders von Risiken betroffen sind.
Die französischen Behörden räumen in einer aktuellen Stellungnahme ein, dass durch die Margarine der Cholesterinspiegel durchaus gesenkt werden kann. Doch sie bezweifeln, ob das überhaupt etwas nützt: Schließlich sei „nicht ausreichend nachgewiesen“, ob eine „Senkung des Cholesterins im Blut überhaupt das Risiko für Herzerkrankungen reduziert“.

Tatsächlich gab es Fälle, bei denen sich die Wirkstoffe aus der vermeintlichen Herzschutzmargarine (die sogenannten Phytosterine) im Herzen abgelagert hatten – wie sich bei mehreren Herz-Operationen gezeigt hatte. Bei dem Deutschen Klaus Friedrich beispielsweise, bei dem die Becel-Partikel sich auf der Herzklappe fanden, wie sich nach der OP herausstellte. Friedrich starb schließlich, typisch nach solchen Eingriffen, an einem Schlaganfall – Cholesterin gesenkt, Patient tot.

In einem umfangreichen Statement hat sich die französische Behörde für die Lebensmitttelsicherheit, Umwelt und Arbeitsmedizin ANSES (Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail) in Maisons-Alfort, etwa 10 Kilometer südöstlich von Paris, mit der umstrittenen Margarine beschäftigt. Sie wies unter anderem darauf hin, dass nicht einmal die Cholesterinsenkung wirklich sicher ist: Sie habe bei immerhin 30 Prozent der Versuchspersonen überhaupt nicht stattgefunden. Zudem seien Kinder nicht ausreichend vor dem problematischen Unilever-Produkt geschützt.

Viele Kunden kaufen den Aufstrich einfach im Glauben, ihrer ganzen Familie damit etwas Gutes zu tun, wie eine Untersuchung deutscher Verbraucherzentralen und des Berliner Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ergeben hatte.

In Belgien verzehrten 20 Prozent aller Kinder und fast 30 Prozent aller Erwachsenen Produkte mit den riskanten Zusätzen – völlig gesunde Menschen, die ihre Gesundheit dadurch aufs Spiel setzten, wie die deutschen Risikowächter befürchten. Sie warnen deshalb vor unkontrolliertem Verzehr – wegen möglicher Herzschäden.

Die französische Schwesterbehörde wies jetzt zusätzlich darauf hin, dass die Becel-Margarine nicht nur möglicherweise schädliche Stoffe in den Organismus einschleust, sondern überdies auch den Gehalt an gesunden Substanzen im Blut senkt, etwa den sogenannten Carotinen. Wer meint, eine solche Risikomargarine verspeisen zu müssen, solle daher vorsichtshalber und eine Extraportion Gemüse und Obst essen, raten die staatlichen Nahrungsaufseher.

Das erhöhte Risiko für Herzschäden durch vermeintliche Herzschutz-Produkte wie „Becel pro.activ“ wurden durch mehrere wissenschaftliche Studien bestätigt: (siehe Dr. Watson News vom 4. Juli 2013). Die Untersuchungen stammen überwiegend von deutschen Universitäten, schon aus den Jahren 2008, 2010 oder 2011. Trotzdem geht der Verkauf weiter, in vielen Ländern kaufen Millionen von Menschen das Produkt in der Hoffnung, ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Die europäische Lebensmittelbehörde Efsa hält den cholesterinsenkenden Brotaufstrich merkwürdigerweise für wirksam und auch sicher: In dem entsprechenden Attest hatte die Behörde allerdings die wissenschaftlichen Studien zu Nebenwirkungen ausweislich der Literaturliste schlicht ignoriert.

Trotz dieser Studien zu Schäden durch die Becel-Zusätze beharrt Hersteller Unilever darauf, dass es „keine Hinweise“ auf Nebenwirkungen gebe – und darf das mit dem Segen des Landgerichts Hamburg sogar wahrheitswidrig behaupten – eine richterliche Lizenz zum Lügen sozusagen.

Mittlerweile gehen allerdings die Umsätze bei Margarine zurück, die Menschen glauben den Werbesprüchen offenbar immer weniger.
Hersteller Unilever ist schon mit neuen Geschäftsideen unterwegs in eine profitable Zukunft, bietet beispielsweise eine neue Version seiner Rama-Margarine an mit untergemischter Butter.
Das ist natürlich ziemlich teuer. Doch der Konzern arbeitet schon an billigeren Zutaten: Luft, zum Beispiel.

Mehr Luft im Essen soll angeblich die Sensorik und das Mundgefühl beispielsweise von Schlagsahne, Eiscreme oder Sorbets verbessern. Mithilfe eines Proteins namens Hydrophobin, aus Schimmelpilzen gewonnen, will der Konzern jetzt das Schaumschlagen im Lebensmittel optimieren.
Kleiner Nebeneffekt: Es sieht dank Luft nach mehr aus. Und dies, dank des Pilzmittels, mit einer erstaunlichen Haltbarkeit von bis zu zweieinhalb Jahren.

Sicherheitsbedenken gibt es laut Unilever nicht.

Mehr über Risiken und Nebenwirkungen vermeintlich gesunder Produkte:
Hans-Ulrich Grimm
Vom Verzehr wird abgeraten.
Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht

Droemer Verlag
320 Seiten Klappenbroschur € 18,00
ISBN 3-426-27556-2
ISBN 978-3-426-27556-6

British Airways erhält A380 und Dreamliner

Morgen startet der erste Dreamliner 787 für BA!

Die Premium-Airline British Airways trifft ihre Vorbereitungen, um als erste europäische Fluggesellschaft beide neuen Flugzeugriesen, die Boeing 787 und den Airbus A380, in ihre Flotte zu integrieren. British Airways nimmt die erste Maschine vom Typ Boeing 787, auch Dreamliner genannt, am 26. Juni dieses Jahres in Empfang. Der zweite Dreamliner folgt bereits einen Tag später, am 27. Juni. Der erste A380 stößt am 4. Juli dieses Jahres zur Flotte von British Airways, der zweite A380 kommt im September.

Insgesamt hat die größte Fluggesellschaft Großbritanniens 24 Maschinen vom Typ Boeing 787, zwölf Maschinen vom Typ A380 und sechs Maschinen vom Typ Boeing 777-300ER bestellt.

Katja Selle, Regional Commercial Manager, Central and East Europe, British Airways, kommentiert: „In den nächsten zwölf Monaten nehmen wir durchschnittlich alle zwei Wochen ein fabrikneues Langstreckenflugzeug in Empfang. Die hochmodernen Maschinen sind das Herzstück unserer Investition in Höhe von fünf Milliarden Britischen Pfund in effizienteres, geräuschärmeres Fluggerät, noch modernere Kabinen und elegante Lounges, um für unsere Passagiere den Komfort am Boden und in der Luft weiter zu erhöhen.“

Nach Auslieferung des Fluggeräts bereitet British Airways die Inbetriebnahme der neuen Maschinen vom Typ 787 und A380 schrittweise vor. Piloten und Kabinen-Crew durchlaufen ein spezielles Training am Manston Airport in Kent während Mitarbeiter des Customer Service in Heathrow geschult werden. Bevor die neuen Maschinen regulär auf der Langstrecke in Betrieb gehen, kommen sie zunächst auf Kurzstrecken zum Einsatz.

Die ersten Dreamliner-Destinationen und der Verkaufsstart für Tickets werden in Kürze bekannt gegeben.

Nammi

Nammi: Isländische Spezilitäten online

Ein Online-Tante-Emma-Lädchen für isländische Spezialitäten ist Nammi. Hier gibt es alles, von Trockenfisch über Strickanleitungen und Wollschals bis zu einer Dose frischer isländischer Luft, in Schokolade gehüllte Lakritzstückchen und natürlich den typischen Fisch-Lebertran, den Isländer jeden Tag zu sich nehmen.

http://nammi.is

Alles über Island: www.visiticeland.com/