Florida Keys

Fünf Florida Keys Fundstücke für „Foodies“

Die Florida Keys sind bei „Foodies“ vor allem für den leckeren Key Lime Pie und variantenreiche Spezialitäten aus frischem lokalen Fisch und Meeresfrüchten berühmt. In mehr als 500 Restaurants können sich Liebhaber guten Essens auf die Suche nach dem ultimativen Florida Keys-Geschmackserlebnis begeben. Das Besondere daran: In vielen Restaurants genießen Gäste nicht nur eine wohlschmeckende Mahlzeit, sondern auch die einzigartige entspannte Atmosphäre der Florida Keys. Hier finden sich fünf der besten Feinschmecker-Fundstücke für Besucher in den verschiedenen Regionen der Inselkette:

Key Largo: Wer einen Stopp in einem typischen Florida Keys-Café einlegen will, hält bei Mrs. Mac’s Kitchen auf Key Largo. Das Frühstück des Cafés ist bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Bei der Bestellung von „Mrs. Mac’s Famous Mornwich“ erwartet die Gäste ein mit Eiern, Käse, Tomaten und Mayonnaise gefülltes Fladenbrot, das wahlweise mit Steak, knusprig gebratenem Speck, Würstchen, Schinken oder Gemüse serviert wird. Dazu gibt es krosse „Hash Browns“, eine Art Kartoffel-Rösti, selbstgemachte Pommes, Maisgrütze oder Tomaten. Für Liebhaber von süßen Speisen stehen frische Waffeln, Crêpes oder French Toast auf der Karte. Sehr originell ist auch die Inneneinrichtung des Lokals, denn anstelle von Tapeten finden sich hier Nummernschilder aus allen Herren Ländern an den Wänden. > > www.mrsmacskitchen.com

Islamorada: Direkt an einem Sandstrand essen können Besucher im Restaurant Marker 88. Seit 1967 empfängt das bei den Bewohnern der Inselkette beliebte, traditionsreiche Restaurant Gäste mit Blick auf den Golf von Mexiko. Lokaler Fisch und Meeresfrüchte zählen zu den Spezialitäten des Restaurants. Köstlichkeiten wie Mahi Mahi, Gelbschwanz-Schnapper, Garnelen und Langusten kommen hier frisch auf den Tisch. Angler, die ihren eigenen Fang mitbringen, können diesen vor Ort vom Chefkoch fachmännisch zubereiten lassen. Eine Vorabreservierung wird empfohlen.
> > www.marker88.info

Marathon: Lage, Lage, Lage – damit überzeugt die Sunset Grille & Raw Bar am südlichen Ufer von Knights Key auf Marathon. Während die Gäste tafeln, schweift ihr Blick auf das Wahrzeichen der Florida Keys, die Seven Mile Bridge. Den Sonnenuntergang mit spektakulärer Aussicht verschönern Cocktails wie „Tiki Parrot“ und „Electric Margarita“, der in einem beleuchteten Glas gereicht wird. Das Angebot an Speisen reicht von frischem Sushi über „7 Mile“- Langustenhappen und sogenannte „Conch Fritters“. Diese frittierten Hackbällchen – eine Spezialität auf den Florida Keys – bestehen aus dem Fleisch der „Conch“, einer Meeresschnecke. > > www.sunsetgrille7milebridge.com

Big Pine Key: Ein sehr bodenständiges, geschichtsträchtiges Restaurant, das das Flair der Florida Keys von einst widerspiegelt, ist das No Name Pub auf Big Pine Key. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1936 werden hier einfache, leckere Speisen auf Papptellern in rustikaler Baratmosphäre serviert. Der wahre Reichtum des Eigentümers hängt von den Wänden und der Decke des Lokals herab, denn der ganze Raum ist mit signierten Dollarnoten gespickt, die Gäste als Trinkgeld hinterlassen haben.

Berühmt ist der No Name Pub bei den Bewohnern der Inselkette vor allem für seine Pizzakreationen. Diese gehen auf ein italienisches Rezept zurück, das seit den 1960er Jahren an einer der Wände geschrieben steht. > > www.nonamepub.com

Key West: Die Insel am südlichsten Ende der Florida Keys ist voll von einzigartigen Restaurant, Bars und Cafés, doch eine Location sticht nicht nur aufgrund des Namens heraus – es handelt sich um das preisgekrönte Nachspeisen-Café „Better than Sex“. Die süßen Verführungen heißen „Cookie Nookie Pie“, „Between My Red Velvet Sheets Cheesecake“ und „Choco-Cab“, ein Rotwein serviert im Glas mit Schokoladenrand. > > www.betterthansexkeywest.com

Tipp: Wer sich in die Küche der Florida Keys verliebt hat und sie gerne mit nach Hause nehmen möchte, dem sei ein Abstecher zu Kermit’s Key West Key Lime Shoppe empfohlen. Neben Key Lime- Kuchenstücken und Süßigkeiten wie Key Lime-Geleebonbons gibt es hier auch lokal gefertigte Soßen, Marmeladen und vieles mehr für den Koffer. > > www.keylimeshop.com

Singapore Sling

Bereits seit mehreren Jahren erlebt Gin ein beachtliches Revival und gerade kleine, innovative Hersteller machen sich aktuell einen Namen. Anlässlich des 100. Geburtstags des weltberühmten Cocktails Singapore Sling haben sich die Londoner Sipsmith Destillerie, bekannt für ihre edlen handgefertigten Gins, und die eleganten Raffles Hotels & Resorts zusammengetan, um eine ganz besondere Spirituose zu kreieren: den maßgefertigten Raffles 1915 Gin.

Kreiert wurde der neue Gin von Sipsmith Brennmeister Jared Brown, eigens für die Raffles Hotels & Resorts. Die Rezeptur zaubert eine angenehme Balance aus den traditionell für den preisgekrönten Sipsmith Dry Gin verwendeten Kräutern und verschiedenen asiatischen Pflanzen, in Anlehnung an das Stammhaus der Marke in Singapur. Dazu gehören Jasminblüten, frische Pomelo-Schalen, Zitronengras, Blätter der Kaffir-Limette sowie Muskatnuss und Kardamom. Entstanden ist ein komplexer Gin mit milder Würze und einer exotischen Note.

Dieser einzigartige und komplexe Gin soll eine neue Generation von Barkeepern dazu inspirieren, kreative neue Gin Cocktails zu mixen – so wie einst der berühmte Barkeeper Ngiam Tong Boon, der im Jahr 1915 den originalen Singapore Sling in der Long Bar des legendären Raffles Singapore erfand.

Ausgeschenkt wird der Raffles 1915 Gin in den Bars und Lounges der aktuell zwölf Raffles Hotels auf der ganzen Welt. Für Cocktail-Liebhaber in London, der Heimat von Sipsmith, verkauft Selfridges ab Mitte Oktober 2015 exklusiv 300 limitierte Flaschen (70cl) für 44 Britische Pfund (rund 60 Euro) pro Stück.

Sam Galsworthy, Mitbegründer von Sipsmith und ein direkter Nachkomme von Sir Stamford Raffles, dem Gründer Singapurs und Namensvater des Hotels, sagt: „Wir sind sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit Raffles Hotels & Resorts. Als Brenner ziehen wir unsere Inspiration aus den großartigen Geschehnissen der Vergangenheit und setzen uns zum Ziel, diese für Spirituosenliebhaber von heute erlebbar zu machen. Der Raffles 1915 Gin soll beim Verkosten an den Moment erinnern, als im Jahr 1915 das erste Mal ein Gast den Singapore Sling probiert hat. Zweifelsohne würde der Gin Ngiam Tong Boon und meinen Groß-Groß-Großonkel Sir Stamford Raffles mit viel stolz erfüllen.“

Peter French, President, Raffles Hotels & Resorts führt fort: „Wir haben nach einem Partner gesucht, der an einer vergleichbaren Philosophie und ähnlich hohen Standards festhält. Sipsmith ist authentisch, ein Meister dieses Handwerks. Und durch die familiäre Beziehung zwischen Sam Galsworthy und Sir Stamford Raffles wird diese Verbindung besonders glaubwürdig. Wir freuen uns, dass wir einen so besonderen Gin kreieren konnten, der die Vergangenheit feiert und gleichzeitig neue Generationen zum Entdecken und Schöpfen anregt.“

www.raffles.com

Kopi

Das Highlight-Getränk in Malaysia ist und bleibt „Kopi“ – in Butter und Zucker gerösteter Kaffee, der kulturübergreifend als das Nationalgetränk des Landes gilt.

Touristen, die erstmals Kaffee bestellen und Kopi erhalten, sind irritiert. Ist es doch ein ganz eigenes Getränk – ganz gleich ob heiß oder eiskalt. Für all die, die üblichen Kaffee bevorzugen, hier eine Hilfestellung, die die Bestellung vereinfacht:
http://danielandnicole.net/post/35831397525/in-singapur-und-malaysia-heisst-der-kaffee-kopi

Und so wird Kopi hergestellt: http://www.cremagazin.de/kaffeeroesten-in-malaysia/

Unter http://www.kopiedit.com/ finden sich Anekdoten zum Thema Kaffee für Liebhaber des gerösteten Genusses in Malaysia und der ganzen Welt.

Senf ohne Probleme

Gute Nachrichten für alle Liebhaber der gelben Würzpaste: 13 von 20 Produkten schneiden im Test „gut“ ab, kein Senf ist schlechter als „befriedigend“. Testsieger ist ein Senf aus einer historischen Mühle, der in der sensorischen Prüfung mit einer glatten Eins überzeugte. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift test.

Die Deutschen lieben Senf: 20 mittelscharfe Senfprodukte haben die Tester unter die Lupe genommen, darunter bekannte Marken, Handelsmarken und zwei Zubereitungen aus historischen Senfmühlen. Das Ergebnis ist erfreulich: Ein guter Senf ist bereits für 1,16 Euro pro Liter zu haben. Es kann sich aber durchaus lohnen, mehr Geld auszugeben: Die beiden traditionell hergestellten Produkte sind zwar mit über 20 Euro pro Liter die teuersten im Test, haben aber auch eine glatte Eins im wichtigsten Prüfpunkt, der sensorischen Beurteilung – sie sind besonders aromatisch und komplex. Am schlechtesten schnitt in dieser Disziplin eines von drei Bio-Produkten ab, der Senf schmeckt unausgewogen essigsäuerlich, leicht bitter und nur sehr leicht scharf.

Neben der sensorischen Beurteilung waren Schadstoffe, Verpackung sowie Deklaration weitere Prüfpunkte. Erfreulich: Nur zwei Produkte im Test fielen überhaupt bei der Schadstoffprüfung auf.

Der ausführliche Test Senf erscheint in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und ist bereits auch www.test.de/senf für 2 € abrufbar.

Zweites Weinfest im Moselland

Sonntag, den 19. April 2015 findet in der Gemeinde Contz-les-Bains an der Moselweinstraße eine Veranstaltung für Liebhaber von Weinen und bodenständigen Produkten statt.

Nach dem Erfolg der ersten Ausgabe in Vaux im Metzer Land (mehr als 4000 Besucher an einem einzigen Tag!) liegt es nun am Dreiländereck, diese Veranstaltung auszurichten und den Erfolg zu wiederholen.

Das Winzerdorf ganz in der Nähe von Luxemburg und Deutschland wird dabei den Fußgängern vorbehalten bleiben und es wird sich der Vorstellung der Moselländischen AOC-Winzer und deren Cuvees aus dem Jahre 2014 widmen.

Mehr als 60 verschiedene Weine, darunter Weiß-, Rot- und Rosé-Weine können hier im Beisein der Winzer verkostet werden. Diese werden den ganzen Tag vor Ort verbingen, um den Besuchern ihre Arbeitsweise und ihr Terroir näher zu bringen.

Diese Begegnungen und Verkostungen der AOC Weine aus dem Moselland werden durch die besten mit dem Gütezeichen „Mangeons mosellan“ (Moselländisch essen) ausgezeichneten lokalen Spezialitäten ergänzt, die von den Landwirten aus dem Moselland präsentiert werden.

Auch die Weine der luxemburgischen und deutschen Nachbarn werden im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen den Weinschaffenden des internationalen Mosellandes am Stand des Moselländischen Terroirs vertreten sein.

Zwischen 11 und 18 Uhr steht das Winzerdorf ganz im Zeichen von Bacchus, mit verschiedensten Animationen in den Gassen des Dorfes und in den Weingärten der lokalen Winzer, inmitten des Dreiländerecks.

Und der Austragungsort dieses Festes ist aufgrund seiner Schönheit durchaus bemerkenswert, liegt er doch am Fuße der Weinberge, unter dem Felsvorsprung des Stromberg und am Ufer der majestätischen Mosel.

Die Organisatoren des Weinfestes im Moselland sind der Fremdenverkehrsverband Moselle Tourisme im Namen des Generalrats des Mosellandes, mit Unterstützung der Gemeinde Contz-les-Bains und des Gemeindeverbandes des Dreiländerecks.

Moselle Tourisme – 2-4, Rue du Pont Moreau, BP 80008 – 57003 Metz Cedex 1

Geöffnet von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 12 Uhr 30 und von 14 bis 17 Uhr 30

Tel. 03 87 37 57 80 – Mail: info@moselle-tourisme.com

Scottsdale Culinary Festival

Für alle Geschmäcker etwas dabei

100 Restaurants, Dutzende Chefköche und eine riesengroße Auswahl an herrlichsten Speisen und Weinen – das ist das 37. Scottsdale Culinary Festival. Im April werden wieder über 35.000 Feinschmecker bei dem Event ihren Gaumen verwöhnen. Das sechstägige Festival mitten in Scottsdale vom 7. bis zum 12. April 2015 ist ein Muss für jeden Liebhaber von gutem Essen, exklusiven Weinen und einzigartigen Bieren. Dabei können sich Gäste sicher sein, dass all ihre Geschmacksnerven angesprochen werden: Vom exklusiven Mehrgänge-Menü über Wein- und Schokoladenverkostungen bis hin zum Great Arizona Picknick, an dem über 50 Restaurants teilnehmen, ist für jede kulinarische Köstlichkeit gesorgt.

Scottsdale Culinary Festival: http://scottsdalefest.org

THE VILLAGE Nürnberg

Bereits zum dritten Mal lädt die Nürnberger Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE, am 21. und 22. März 2015, Whisk(e)y-Liebhaber und solche, die es werden möchten, ins Nürnberger Messezentrum ein. Mit einer erneut vergrößerten Ausstellungsfläche und über 70 Ausstellern präsentiert sich die Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE noch vielfältiger als im Vorjahr. Neben Whisk(e)y-Raritäten und Spezialabfüllungen gibt es wieder eine limitierte THE VILLAGE-Messeabfüllung. Ein abwechs- lungsreiches Rahmenprogramm, Fachvorträge, Tastings so- wie Whisk(e)y-Spezialitäten und eine Zigarren-Lounge runden das Messeangebot ab. Erstmals werden bei THE VILLAGE 2015 im GINCorner verschiedene Gins als „Spirit of the Year“ präsentiert.

Mit rund 16.000 Besuchern und damit einem neuen Besucherrekord konnte THE VILLAGE im vergangen Jahr ein- drucksvoll ihre Bedeutung als Europas besucherstärkste Whisk(e)y-Messe hervorheben. Die stimmungsvolle Dorfkulisse sorgt auch 2015 wieder für familiäre Atmosphäre und entspanntes Ambiente in der Halle 12 der Messe Nürnberg. Mit der Whisk(e)y- Messe THE VILLAGE stellt sich die Region Nürnberg erneut als deutsche Whisk(e)y-Hochburg unter Beweis. THE VILLAGE (21. und 22. März 2015) ist wieder an die parallel stattfindende Freizeit Messe (18. bis 22. März 2015) gekoppelt. Die Aussteller der Whisk(e)y-Messe profitierten bereits in den Vorjahren von den Synergien und konnten zahlreiche neue Kundenkontakte knüpfen.

Zum Kreis der Aussteller bei THE VILLAGE gehören vor allem Importeure und Brennereien, die eine beachtenswerte Auswahl von rund 900 Whisk(e)ys anbieten. Darunter finden sich neben den bekannten Marken wie Ardbeg, Bushmills und Jim Beam auch so manche Exoten für Kenner, Liebhaber und Sammler. Neben Spirituosen aus den klassischen Whisk(e)y-Ländern Schottland, Irland und den USA, gehören auch Whisk(e)ys aus deutschen, indischen, italienischen, kanadischen oder schwedischen Brennereien zum Angebot.

Die veranstaltende AFAG Messen GmbH, die auf über 60 Jahre Erfahrung im Messegeschäft zurückblicken kann, wird bei der Organisation von THE VILLAGE erneut von Michael Gradl, Whisk(e)y-Experte und Importeur, mit dem entsprechenden Fachwissen sowie seinen zahlreichen nationalen und internationalen Kontakten unterstützt. Mit einem Informationsstand im Eingangsbereich der Messe hilft er, den Überblick im reichhaltigen Angebot zu behalten. Neben den fachlichen Informationen bei Seminaren und Tastings ist ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Die fachlichen Vorträge werden vom Nürnberger Whisk(e)y-Club „Highland Circle“ ausgerichtet. Das gastronomi- sche Angebot sowie gemütliche Sitzgelegenheiten sorgen für das passende Ambiente in THE VILLAGE.

Zur Begrüßung erhalten Besucher ein exklusives Glencairn Nosing-Glas der Firma Stölzle mit dem diesjährigen Messe-Motiv sowie dem entsprechendem Lanyard-Glashalter. Das kostenlose Messemagazin mit Ausstellerverzeichnis und Hallenplan hilft bei der Orientierung und dient als wertvolles Nachschlagewerk.

Raritäten und Neuheiten – das Whisk(e)y-Angebot
Besonderes Highlight im Whisk(e)y-Sortiment bei THE VILLAGE ist die limitierte Messeabfüllung: „The Village Limited Edition 2015“ ist in diesem Jahr ein Chieftain`s Laphroaig. Von dem 12 Jahre alten Single Malt Scotch Whisky gibt es nur 344 Flaschen, die von Michael Gradl an seinem Stand vom Whiskyfässla vertrieben werden.

Ardbeg und Laphroaig, zwei Destillerien von der schottischen Whisky-Insel Islay, feiern in diesem Jahr 200-jähriges Bestehen. Das Jubiläum lässt auf ein paar Überraschungen der Vertriebsge- sellschaften Moët Hennessy Deutschland und Beam Suntory Deutschland hoffen. Einige Highlights im Angebot von THE VILLAGE sind bereits bekannt:
Moët Hennessy Deutschland präsentiert auf THE VILLAGE das Ardbeg`s Space Experiment: Vor vier Jahren wurde ein schottisches Destillat mit der ISS in den Weltraum geschossen. Die Probe landete im September 2014 wieder heil auf der Erde und wird derzeit mit einer Gegenprobe, die auf der schottischen Insel Islay lagerte, wissenschaftlich verglichen. Die originale Kapsel mit dem Destillat, das im All schwebte, kann exklusiv auf der Messe bestaunt werden.
Ein weiteres Whisk(e)y-Premiumprodukt, mit besonderem Lagerort, kommt aus der Schweiz: Die Rugen Distillery präsentiert ge- meinsam mit der Firma Alfred Schladerer den Swiss Highland Single Malt Whisky aus dem Berner Oberland. Neun Fässer des Edelwhiskys reiften auf 3.454 Meter über dem Meeresspiegel. Der „Ice Label“ lagerte in einer Eisgrotte auf dem Jungfraujoch. Die Alterung erfolgt dort wesentlich langsamer, was für ein kräftiges Aroma und einen Alkoholgehalt von 57,9 % vol. sorgt.

Die Schlumberger Vertriebsgesellschaft präsentiert auf THE VILLAGE wieder ein interessantes Sortiment: Der goldene Penderyn Whisky aus Wales, Benromach mit neuer Designserie und The Irishman sind hochkarätige Besonderheiten. Daneben gibt es den japanischen Whisky Nikka. Die japanische Destillerie feierte im vergangenen Jahr ihr 80 jähriges Jubiläum und vereint seitdem schottische Handwerkstradition mit der Perfektion und meisterhaften Destillationskunst Japans.
Die Destillerie Kammer-Kirsch ist für ein breites Sortiment an schottischen Whiskys bekannt und steht daneben für deutsche Destillationskunst. In den Jahren 2011 und 2012 wurde Kammer-Kirsch als „Germany`s Best Distillery“ ausgezeichnet und präsen- tiert bei THE VILLAGE ein breites Portfolio erstklassiger Single Malt Whiskys, daneben viele Neuheiten und Raritäten.

Irish Lifestyle bringt eine echte Rarität mit auf die Messe: Nur 15 Flaschen vom Tomatin Single Cask 1981 gingen nach Deutsch- land und werden nun exklusiv auf THE VILLAGE präsentiert. Da- neben kündigte Tomatin für die Messe zwei brandneue Whiskys an, die im Februar 2015 in Schottland erstmals vorgestellt werden.
Auch ein fränkischer Single Malt, aus dem Zentrum Nürnbergs, wird auf der Messe ausgeschenkt: Aus der hochwertigen Spezialgerste in der Hausbrauerei Altstadthof wird längst nicht nur Bier hergestellt. Seit einigen Jahren destilliert Braumeister Reinhard Engel mit großem Erfolg ausgezeichnete Single Malt Whiskys.

Daneben ist mit der Destillerie Blaue Maus aus Eggolsheim auch Deutschlands älteste Whisk(e)y-Destillerie bei THE VILLAGE präsent. Mitten in der fränkischen Schweiz destilliert Robert Fleischmann seit 1983 Whiskys, die mittlerweile internationale Bekanntheit haben.

Bei 70 Importeuren und Destillerien darf daneben ein breites Whisk(e)y-Angebot an Raritäten und Neuheiten auf der Nürnberger Whisk(e)y-Messe erwartet werden.

Zigarren und Whisk(e)y in Kombination
Auch in diesem Jahr lädt die beheizte Villigers Cigars Lounge im Freigelände bei Halle 12 die Besucher der Whisk(e)y-Messe dazu ein, Whisk(e)y und Zigarren in gemütlichem Ambiente gemeinsam zu genießen. Das Schweizer Traditionsunternehmen Villiger stellt in diesem Jahr eine auf 30 Kisten limitierte Exklusivzigarre „The Village Limitada 2015“ in Nürnberg vor. Speziell für das Villiger Zelt gibt es einen Chieftain`s Cigar Malt, dieser wurde 1993 destilliert, hat 50,8 % vol. Alkohol und rundet den Zigarrengenuss ab. Für südamerikanisches Flair im Villiger-Zelt sorgen Samba- Tänzerinnen sowie die Live-Zigarrenrollung mit einer kubanischen Torcedora.

Kulinarische Whisk(e)y-Spezialitäten
Neben der reinen Spirituose werden zahlreiche kulinarische Whisk(e)y-Spezialitäten angeboten: Trüffel, Bier und Schinken, die mit Whisk(e)y zubereitet wurden, warten auf die Messebesucher. Schottische und irische Spezialitäten, wie Haggis, Fudges, Shortbread und Guinness, sind auch vertreten.

Die kleine Nürnberger Chocolaterie und Patisserie il massimo ver- treibt ihre Whisky Trüffel Kollektion 2015 in diesem Jahr erstmals auf einem eigenen Messestand. Daneben gibt es einen Gin Trüffel sowie einen limitierten Spezial Whisky Trüffel, exklusiv bei THE VILLAGE 2015.

Im Vorjahr noch ein Geheimtipp, sind die Whisk(e)y-Spezialitäten der Nürnberger Metzgerei Steiner auch 2015 wieder mit dabei: Speziell für THE VILLAGE wird ein über Buchenholz geräucherter Whisk(e)y-Schinken hergestellt. Dieser wurde zwei Wochen in Whisk(e)y, einer speziellen Würzmischung und Parmasale Meersalz eingelegt. Für diese besondere kulinarische Kreation verwendet Metzgermeister Claus Steiner einen zehn Jahre alten Single Malt Whisky von der schottischen Insel Islay. Er verleiht seiner Schinkenspezialität die typische rauchige und malzige Note. Auch die weiteren kulinarischen Spezialitäten der Metzgerei Steiner wie die spezielle Whisky-Leberwurst, eine geräucherte Whiskyringelwurst und ein heißer Whisky-Backschinken werden die Kenner wieder am Stand finden.

Wer das schottische Nationalgericht Haggis oder Irish Stew, eine beliebte Eintopf-Spezialität von der grünen Insel Irland, probieren möchte, hat dazu auf der Nürnberger Messe ausreichend Gelegenheit.
Ergänzt wird das Spezialitätenangebot durch typische irische und schottische Biere wie Kilkenny und Guinness oder das deutsche Whiskybier Smokey George der Brauerei Rittmayer aus Hallern- dorf. Verschiedene Bierspezialitäten der schottischen Black Isle Brewery sowie der traditionelle Farmhouse Cider von Thistly Cross Cider sind geboten.

Süße Leckereien wie verschiedene Sorten Fudges, der beliebte weiche Karamellkonfekt, oder Walkers Shortbread, eine Gebäckspezialität des bekannten Herstellers aus dem schottischen Aberlour, sowie auch spezielle Whisk(e)y-Pralinen finden sicher wieder ihre Liebhaber.

Neben Whisk(e)ys und Köstlichkeiten sind verschiedene Produkte, die für schottisches und irisches Lebensgefühl stehen, im Messeangebot: Der Kiltmaker Duncan MacDonald ist die richtige Anlaufstelle für ein stilechtes schottisches Outfit. Aus einer breiten Auswahl an hochwertigen Tartan-Stoffen werden die Kilts maßgeschneidert. Originale Accessoires vervollständigen das Outfit.

Eine Neuheit auf der Messe ist in diesem Jahr ein Stand mit origi- nal Harris Tweed. Helmut Habel und Esther John von der Kleidermanufaktur aus Schwerin bringen eine Auswahl ihrer hochwertigen Kleidungsstücke mit zu THE VILLAGE. Sie arbeiten mit britischen, schottischen, irischen und deutschen Tweedstoffen und fertigen daraus Knikkerbocker, Sherlock Holmes Mäntel, Norfolk- sakkos sowie Geh- und Reitröcke nach Maß.

Woody`s bietet „Edles aus Holz“, darunter Geschenkideen, Schmuck und Schreibgeräte. Das verwendete Holz stammt von Fassdauben bekannter Brennereien wie Ardbeg, Jack Daniels, Jim Beam oder Glenfiddich.
Wer Lust auf eine Reise in die Ursprungsländer des Whisk(e)ys hat, kann am Stand von „Reisekultouren“ das Angebot von Reisen zu Destillerien in Schottland und Irland entdecken.

Fachvorträge und Whisk(e)y-Tastings vom Highland Circle
Der Nürnberger Whiskyclub „The Most Venerable Order of the Highland Circle“, der älteste Whiskyclub Deutschlands, ist auch 2015 wieder Partner der Messe. Die Experten des Highland Circles, voran die beiden Vorsitzenden Bernhard Schäfer und Oliver Kirschner, bieten auch bei der dritten Auflage von THE VILLAGE Seminare rund um den Whisk(e)y und spezielle Tastings an. Es werden sowohl Basic-Seminare als auch Tastings für Fortgeschrittene geboten. Die Anmeldung zu den Seminaren ist vor Ort, am Stand des Highland Circles, möglich.
Die Einsteiger-Kurse vermitteln Grundlegendes über den Whisk(e)y, seine Herstellung und wie diese besondere Spirituose richtig genossen werden sollte, worin sich Whiskeys und Whiskys unterscheiden und wo die bekanntesten Whisk(e)ys ihren Ursprung haben. Die Prime-Seminare richten sich an die eingefleischten Whisk(e)y-Liebhaber und Kenner.

Exklusives Pre-Opening
Ein Highlight von THE VILLAGE 2015 ist das Pre-Opening am 20. März 2015, ab 17 Uhr. Bereits am Abend vor Messebeginn bieten die Aussteller Raritäten und Besonderheiten an. Für die richtige Stimmung sorgt die Irish Folk Band O`Malley. Besucher bekom- men zur Begrüßung neben dem THE VILLAGE Whisk(e)y-Glas, mit exklusivem Golddruck, eine Tasche mit kleinen Überraschungen, in der die neu erworbenen Raritäten ihren Platz finden. Für Besucher des Pre-Openings ist der Messebesuch am Samstag, 21. März, kostenlos. Die VIP-Karten für das exklusive Pre-Opening, den Abend für Kenner und Liebhaber, sind limitiert und für 25 Euro nur im Vorverkauf unter www.whiskey-messe.de zu bekommen.

Das Messe-Kombiticket (Whisk(e)y-Messe + Freizeit Messe) für 15 Euro beinhaltet ein Glencairn Nosing-Glas der Firma Stölzle mit dem diesjährigen Messe-Motiv, einen entsprechenden Lanyard-Glashalter sowie das Messemagazin mit Ausstellerverzeichnis und Hallenplan. Besucher der Freizeit Messe (Eintrittspreis 11 Euro) können für 4 Euro eine Übertrittskarte zur Whisk(e)y-Messe erwerben. Der Zutritt zur Whisk(e)y-Messe ist erst ab 18 Jahren möglich!

Whisk(e)y-Messe Nürnberg – THE VILLAGE
21. und 22. März 2015
www.whiskey-messe.de

Knollenziest

Die Japanische Kartoffel für die Küche entdecken

Jetzt ist der Knollenziest reif. Die Japanische Kartoffel ist eine Delikatesse, die immer mehr Liebhaber findet. Das Wintergemüse mit dem leichten Nussaroma kann ähnlich wie Kohlrabi zubereitet werden. Ein Genuss ist Feldsalat mit den lauwarmen Knollen, Schalotten und einer Olivenölvinaigrette. Das perlmuttweiße Feingemüse schmeckt als Fleischbeilage und in einer Gemüsepfanne mit Möhren und Kartoffeln. Das Aroma kommt besonders gut zur Geltung, wenn man die Knolle leicht in Butter anbrät und mit einem Schuss Sahne verfeinert. Gewürze wie Basilikum, Petersilie, Thymian und Muskat geben ihm eine besondere Note.

Ursprünglich kommt der Knollenziest ( Stachys affinis ) aus dem chinesischen Hochland. Von dort hat er sich nach Indien und vor allem nach Japan verbreitet. Daher wird er auch „Japanische Kartoffel“ genannt. In Frankreich wurde das Gemüse erstmals in dem Dorf „Crosne“ bei Paris Ende des 19. Jahrhunderts angebaut. Die Staude bildet unterirdische Ausläufer, die sich an der Spitze perlschnurartig verdicken.

Knollenziest wird nur selten im Handel angeboten. Feinschmecker können die „Crosnes du Japon“ aber problemlos im eigenen Garten anpflanzen. Die Knollen sind im Fachhandel erhältlich und werden im März und April gepflanzt. Geerntet wird von Ende Oktober bis Januar: Man hebt die gesamte Staude vorsichtig mit einer Grabgabel aus dem Boden und sammelt die Knöllchen ab. Sie sind winterhart und können daher den gesamten Winter frisch aus dem Garten geerntet werden – pro Pflanze stattliche 80 Knollen. Vor dem Kochen müssen die Knollen mit einer Bürste gründlich gesäubert werden – ein Aufwand, der sich lohnt. Schälen ist nicht notwendig.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.was-wir-essen.de/hobbygaertner/wiederentdeckte_gemuesearten_knollenziest.php

aid-Heft „Von Apfel bis Zucchini – Das Jahr im Garten“ –
Bestell-Nr. 1559, Preis: 5,00 Euro –
www.aid-medienshop.de –
http://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1559

Livigno

Im norditalienischen Bergort hat sich Europas höchstgelegene Brauerei etabliert, in der mit bayerischem Know-how und italienischem Charme feinstes Bier mit Lokalkolorit hergestellt wird.

Bei einer Führung durch die Brauerei können Bier-Liebhaber einen Blick über die Schultern von Braumeister Andrea Rocca werfen, der sich in Bayern zum Biersommelier ausbilden ließ und regelmäßig zum Einkauf von Hopfen und Malz dorthin fährt. Außerdem können sie Hefeweizen, Helles und Pils verkosten — oder ein Bier mit spezieller Livigno-Note, die durch die Verwendung ungewöhnlicher regionaler Zutaten wie Enzian oder Heidelbeeren entsteht.

Die enge Verbindung zwischen Livigno und seiner Brauerei
Das Erfolgsgeheimnis der Brauerei „1816“ und seines gleichnamigen Biers ist die enge Bindung zu Livigno — das zeigt bereits der Name, der auf die Höhenlage des Orts verweist. Darüber hinaus zählt das für die Herstellung wichtige Quellwasser Livignos zu einem der reinsten der Welt.

Gebraut werden in Livigno die vier Klassiker Hefeweizen, Helles, Pils und Rauchbier. Vor allem Letzteres spiegelt Livignos Tradition der geräucherten Speisen wider. Darüber hinaus kann die Brauerei „1816“ mit einer Besonderheit aufwarten: dem Bier „The Peak“. Je nach Saison kommen dafür ungewöhnliche Zutaten zum Einsatz, die für Livigno charakteristisch sind, beispielsweise Moschus-Schafgarbe, wilde Heidelbeeren oder Enzian, aus dem auch der lokale Likör Braulio hergestellt wird. Nicht zuletzt wird „1816“ nur in Livigno verkauft – Bier-Liebhaber finden es in der Brauerei oder den Geschäften des Orts, der zu den wenigen zollfreien Zonen Europas zählt.

Livigno lädt zum Blick hinter die Kulissen ein
Den ganzen Sommer über können sich Besucher einer Führung durch die Brauerei anschließen, Braumeister Andrea Rocca über die Schultern schauen und seine Biere verkosten.

Die Tour wird vom Tourismusamt von Livigno veranstaltet und startet jeden Mittwoch um 16.30 Uhr an der Brauerei „1816“. Sie kostet inklusive Verkostung 12,50 Euro, Inhaber einer Livigno-Card zahlen zehn Euro. Außerhalb der Führung lohnt sich ein Besuch der Brauerei zum Abendessen, zu herzhaften Gerichten wie Steak und Pizza wird jeweils die passende Bier-Begleitung empfohlen.
Andrea Rocca stammt ursprünglich aus Livigno und ließ sich in Gräfelfing bei München an der Doemens-Akademie zum „Biersommelier“ ausbilden. 2001 eröffnete er die Brauerei „1816“. Seitdem fährt er regelmäßig nach Deutschland, um in Bamberg Malz und in der Hallertau Hopfen zu kaufen.

Weitere Informationen zur Brauerei-Führung gibt es hier:
https://www.livigno.eu/evento/1816-a-spasso-con-il-Biersommelier-e-sorpresa-finale_54

Carmelo Greco

Sternekoch Carmelo Greco kocht für weltweite Parmigiano Reggiano Aktion

Am Sonnabend findet zum zweiten Mal die „Parmigiano Reggiano Night“ mit Aktionen rund um den bekannten italienischen Hartkäse statt. Der Herstellerverband lädt weltweit Parmesan-Liebhaber zum virtuellen Abendessen und nutzt soziale Netzwerke, um an das Erdbeben in Norditalien vor anderthalb Jahren zu erinnern. Heimische Käsereien waren dabei schwer beschädigt und hunderttausende Laibe vernichtet worden. Erstmals unterstützt das Frankfurter Sternerestaurant „Carmelo Greco“ die solidarische Aktion mit einem kostenlosen Parmesan-Gericht für seine Gäste.

Carmelo Greco ist nicht nur Koch mit Leib und Seele – er ist auch Italiener. In der Küche seines Sternerestaurants in Frankfurt Sachsenhausen spielen die typischen Zutaten seines Heimatlandes die Hauptrolle. Ein italienischer Hartkäse darf dabei nie fehlen: Parmesan. Oder genauer gesagt, der original Parmigiano Reggiano. Am Samstag, den 30. November, steht der beliebte Käseklassiker für einen Abend sogar im Mittelpunkt. Denn Greco beteiligt sich, wie viele seiner Kochkollegen und Italien-Liebhaber weltweit, an der zweiten „Parmigiano Reggiano Night“ in Gedenken an das Erdbeben in Norditalien im Jahr 2012. Für die Aktion kredenzt er ein Parmesan-Gericht, das jeder Gast an diesem Abend gratis zu seinem Menü serviert bekommt. Carmelo Greco arbeitet wie viele Sterneköche mit CHROMA type 301 Kochmesser .

Die Idee zur Nacht rund um den Parmesan hatte der offizielle Herstellerverband, das Konsortium für Parmigiano Reggiano. Für die über 380 traditionellen Käsereien in den Provinzen der Ursprungsregion in Norditalien hat sich durch das verheerende Erdbeben im Mai 2012 viel verändert. Zahlreiche Reifelager wurden zerstört; mehr als 400.000 Laibe vernichtet. Aus Solidarität für die Region mit ihrer jahrhundertealten Käseproduktion und zur Motivation beim Wiederaufbau wurde der Event 2012 ins Leben gerufen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, besann sich der Verband auf die Stärke der sozialen Netzwerke und lud über die eigene Facebook-Seite zu einem virtuellen Abendessen an eine gemeinsame Tafel im Netz. Das Vorhaben gelang. „Mehr als 20.000 Käse-Liebhaber, Feinschmecker, Foodblogger aber auch passionierte Hobby- und Profiköche aus aller Welt machten mit und sendeten uns ein Foto oder Rezept ihres Lieblings-Parmesangerichts. Mit den zahlreichen Rezeptvorschlägen konnten wir zeigen, wie vielseitig der echte Parmigiano Reggiano ist und wie viele Menschen das Handwerk der Käsereien zu schätzen wissen“, erklärt Bettina Meetz, Vertreterin des Konsortiums in Deutschland, die Aktion.

Die bewährte Idee bleibt in diesem Jahr dieselbe: Am 30. November hat jeder die Möglichkeit mitzumachen, um so seine Solidarität oder einfach seine Leidenschaft für gutes Essen zu zeigen. Zur Teilnahme genügt eine kurze Registrierung über die Website des Verbands oder die Facebook-Seite von Parmigiano Reggiano. Über die App zur Veranstaltung erhalten Teilnehmer Rezepte zum Nachkochen und können Fotos von ihrem eigenen Parmesangericht oder der heimischen Dinnerparty veröffentlichen. Unter dem Motto „Smartcooking – keine Verschwendung“ werden diesmal insbesondere solche Beiträge prämiert, die den Käselaib bis zum letzten Randstück verwenden. „Dieser Grundsatz jeder guten Küche soll nicht nur Abfall reduzieren, sondern uns auch die Wertschätzung von Lebensmitteln bewusster machen. Viele der Rezepte zeigen, wie das auch beim Parmesan geht“, sagt Bettina Meetz und hat einen weiteren Wunsch: „Mit etwas Glück animiert die Aktion dazu, Freunde oder die Familie an einem Tisch zu vereinen und gemeinsam zu kochen. Ganz wie in Bella Italia!“

Carmelo Greco hat sich indes ein Gericht à la Bella Italia für den Abend einfallen lassen, dass den Parmesan mit seiner eigenen Heimatregion, dem Piemont, verbindet: Royale vom Parmigiano Reggiano mit weißen Alba-Trüffeln. Und für ihn als gebürtigen Italiener ist Mitmachen ohnehin Ehrensache: „Parmiggiano Reggiano ist ein gutes Stück Tradition und Handwerk aus Italien. Für unsere Küche ist das unverzichtbar“, lässt der Sternkoch wissen.

Parmigiano Reggiano ist ein Käse mit jahrhundertealter Tradition, der heutzutage in der ganzen Welt bekannt ist. Ein Produkt, das dank seines feinwürzigen Aromas als Synonym für die italienische Küche und Lebensart steht. Echter Parmesan ist untrennbar mit der Geschichte, der Tradition und den Menschen verbunden, die ihn herstellen. Der Original Parmigiano Reggiano wird nur in einem genau definierten Ursprungsgebiet in Norditalien produziert. Die Rohmilch- und Käseerzeugung erfolgen in den Provinzen Parma, Reggio Emilia, Modena, Bologna westlich des Reno sowie Mantua östlich des Po und werden noch heute nach traditionellem Verfahren durchgeführt. Nach zwölfmonatiger Mindestreifezeit wird jeder Käselaib geprüft und nach positiver Beurteilung mit dem Brandzeichen „Parmigiano Reggiano Consorzio Tutela“ als Gütesiegel versehen. Die geschützte Ursprungsbezeichnung gewährleistet dem Konsumenten, dass der Parmesan nach strengen Vorgaben in Handarbeit produziert und gereift wurde.

www.parmigianoreggiano.com
www.carmelo-greco.de