Alexander Stapfer

Als eingefleischter Asienliebhaber kehrt Alexander Stapfer
wieder in die Küche des The Nam Hai Hoi An zurück

Gourmets dürfen sich freuen: Alexander Stapfer unterstützt ab sofort als Sous Chef das Küchenteam des The Nam Hai Hoi An an der zentralvietnamesichen Küste. Der gebürtige Schweizer ist ein absoluter Asienkenner und lebt bereits seit 2009 in dem südostasiatischen Küstenstaat, wobei The Nam Hai vor sieben Jahren seine erste Station war, der verschiedene Restaurants folgten. Kochen hat er im Blut, denn ein Großteil seiner Familie arbeitet in der Hotellerie. Ob in einem trendigen Restaurant, bei einer Bankettveranstaltung oder in der Hotelküche, der junge Schweizer bewegt sich sicher auf jeglichem gastronomischen Terrain und freut sich auf seine neue Herausforderung im The Nam Hai. Für Gäste des Villenresorts werden regelmäßig auch Kochkurse angeboten bei denen eine der häufigsten Fragen ist, ob man die benötigten Zutaten auch Zuhause findet – was ganz vom Gericht abhängt. Alexander Stapfer rät Kochkursteilnehmern: „Probiert alles und habt Spaß am Kochen.“

Vor allem die Menschen, einheimischen Märkte und natürlich die Küche mit all ihren Saucen, frischen Kräutern und aromatischen Gewürzen sind es, die Alexander Stapfer so an Asien faszinieren. Doch auch er vermisst ab und zu das Essen aus der Heimat, besonders Kalbsleber oder auch mal eine gute Wurst. Die vietnamesische Küche beschreibt Alexander Stapfer als frisch, einfach und wohl balanciert. Zu welchen Spezialitäten er Europäern rät? „Meine drei Favoriten sind Cau Lau – Nudeln mit Schweinefleisch, dieses Gericht findet man auch nur in Hoi An, Cang Cua – ein Wasserkressesalat und ein absoluter kulinarischer Klassiker in Vietnam ist Fisch, der in einem Bananenblatt gegrillt wurde.“ Inspiration für neue Gerichte holt sich Alexander Stapfer auf den Märkten und in den Geschäften vor Ort. Sich selbst beschreibt er als streng aber fair – er ist nun mal ein absoluter Perfektionist in der Küche.

www.thenamhaihoian.com

Restaurant Tim Raue: Nr. 1 in Deutschland

Heute Nacht wurde es in New York City bekanntgegeben: Die besten Restaurants der Welt – das beste Restaurant ist Osteria Francescana vor El Celler de Can Roca und dem Eleven Madison Park – bester Deutscher ist Tim Raue in Berlin auf Platz 34 vor Wisslers Vendome auf Platz 35 – Bester Österreicher ist das Steirereck in Wien auf Platz 9

Sind das jetzt alles die wirklich besten Restaurants der Welt? Ja, aber viele Fehler und die Reihenfolge mag anders sein. Nur wer kann das wirklich beurteilen?

Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?
Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten. Sind das Gastro Hotspots
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische „White Rabbit“, das den 18. Platz machte, wirklich besser als Wissler? (Hier unser Bericht: www.gourmet-report.de/artikel/347443/White-Rabbit-Moskau.html). Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?

6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann. Das kann ich nur bestätigen. In Spanien oder Hongkong gibts viel schneller einen Stern.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
So ist die Liste ein Indikator für trendige Restaurants.
Freuen wir uns einfach mit Tim Raue, dessen Wasabi Garnele mir noch auf der Zunge liegt, über sein grandioses Abschneiden! Glückwunsch nach Berlin!
Christian Romanowski

Die Liste der Plätze 51 – 100: http://www.gourmet-report.de/artikel/347444/The-worlds-50-Best-Restaurants-2016.html

Die Plätze 1 – 50: http://www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

Fadi kocht syrisch

Fadi Alauwad war in seiner Heimat Syrien ein Fernsehkoch, dessen Bekanntheitsgrad sich weit über die Grenzen seines Heimatlands hinaus erstreckte. Aufgrund des immer noch andauernden Bürgerkriegs, flüchtete er 2014 mit seiner Familie nach Deutschland, wo er seitdem in Aachen lebt und auch hier als Koch arbeitet.

Die „Dialego Foundation for Children“ hat auf Initiative der Aachener Unternehmerin Andera Gadeib, die selbst syrische Wurzeln hat, ein Kochbuch mit Fadi Alauwad entwickelt, dessen Inhalt sich nicht nur auf 30 ausgewählte Rezepte der syrischen Küche beschränkt, sondern den Lesern auch das gesellschaftliche Leben und die Kultur Syriens nahebringt und das Ganze großformatig bebildert.

Das Projekt wird u. a. von der Mayerschen Buchhandlung unterstützt, die das Buch sowohl über ihren Onlineshop vertreibt als auch in ihren Filialen verkauft und somit die gesamte Logistik für Einzelbestellungen sowie -käufe bereitstellt.

„Fadi kocht syrisch“ (Fadi Alauwad)
Hardcover, ca. 120 Seiten
Preis: 19,90€
ISBN 9783000510625

Der gute Zweck
Da das Projekt weitgehend ehrenamtlich organisiert ist, kann der Verkaufserlös an den Verein Syrienhilfe e.V. gespendet werden. Der Verein ermöglicht, durch seine vielen Helfer vor Ort, nicht nur Nahrung und medizinische Versorgung, sondern auch seelischen und moralischen Beistand. Jeder zweiter Syrer/-in ist unter 19 Jahre alt; deswegen ist es eine Herzensangelegenheit für die „Dialego Foundation for Children“, die Kindern und Jugendliche im Land zu unterstützen.

www.fadikochtsyrisch.de

Hochzeit macht dick

In einer Ehe ist das Leben nicht unbedingt leichter. Auch wenn Paare bewusster und wahrscheinlich auch ausgewogener essen, haben sie häufig ein höheres Körpergewicht als Singles und treiben weniger Sport. Das lässt eine Studie der Universität Basel und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung vermuten, für die in neun europäischen Ländern der Körpermassenindex (BMI) mit dem Familienstand in Bezug gesetzt wurde.

Der BMI beschreibt das Verhältnis von Körpergewicht zur Körpergröße und gilt als Orientierung für das „Sollgewicht“ eines Erwachsenen. Ein als „normaler“ BMI angesehener Wert liegt zwischen 18,5 bis 24,9. Ab 25 spricht man von Übergewicht, ab 30 von Adipositas. Die Wissenschaftler werteten Daten von 10.226 Bürgern aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Polen, Russland, Spanien und Großbritannien aus; wobei nicht nur Eheleute, sondern auch zusammenlebende Paare beteiligt waren. Zusätzlich machten die Probanden in Interviews Angaben zu ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten.

Wer in einer Beziehung lebt, wird bequem und verbringt mehr Zeit auf dem Sofa statt im Fitnessstudio…offenbar ist an diesem Klischee etwas Wahres dran. Nach der aktuellen Studie hängen die Ehe und damit verbundene Verhaltensänderungen nämlich direkt mit dem Körpergewicht zusammen: Paare hatten im Vergleich zu Alleinstehenden, die nie verheiratet waren, einen höheren BMI. Bei Single-Männern lag er bei durchschnittlich 25,7, bei Verheirateten bei 26,3. Bei den Frauen lag der Durchschnittswert der Alleinstehenden bei 25,1, der Ehefrauen bei 25,6. Die Unterschiede sind allerdings sehr gering, geben die Wissenschaftler zu bedenken. Dennoch würden sie bei einer Frau mit 1,65 m und einem Mann mit 1,80 m Körpergröße immerhin etwa 2 Kilogramm ausmachen. Die Ergebnisse waren unabhängig von sozioökonomischem Status, Alter und Nationalität.

Eine Ehe bringt vielschichtige Veränderungen mit sich, die sich positiv oder negativ auf die Ernährungs- und Lebensweise auswirken können. Nur einige wenige Faktoren wurden untersucht, sodass weitere Untersuchungen notwendig sind, um diese These zu untermauern – an dieser Wissenschaftsfront also nichts Neues. So bevorzugen Paare nach eigenen Angaben eher regionale und unbehandelte Produkte und meiden Fertigprodukte. Wenn Männer in einer Beziehung leben, legen sie mehr Wert auf biologische und fair gehandelte Lebensmittel. Sie ernähren sich bewusster und wahrscheinlich auch gesünder, treiben aber auch weniger Sport. Leichter ist es, wenn man gemeinsam den Schweinehund überwindet, mehr Bewegung in den Alltag einbaut oder zu zweit eine neue Sportart anfängt.
Oder die Liebe hält einfach die durchschnittlichen zwei Kilogramm aus und solange sie nicht gestorben ist, lebt man gut damit. Ende.
Heike Kreutz und Harald Seitz, www.aid.de

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0277953615003330

Wer lebt vegan?

Gründe für eine Lebensweise ohne Tiere

Veganer sind jung, gerne im Internet und nicht allein. So lässt sich eine aufwändige Befragung in Supermärkten in mehreren Bundesländern zusammenfassen, die Professor Dr. Ulrich Hamm von der Universität Kassel gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Claudia Busch durchgeführt hat. Die Ergebnisse zu Denken und Handeln von Veganern wurden beim 25. Symposium der Edmund-Rehwinkel-Stiftung zum Thema „Die Landwirtschaft im Spiegel von Verbrauchern und Gesellschaft“ in Berlin vorgestellt.

Insgesamt 337 Personen, die zu mehr als der Hälfte einen Hochschulabschluss haben oder daran arbeiten und zwischen 20 und 34 Jahren alt sind, haben den Interviewern je 20 Fragen beantwortet. Die Themen Tierwohl und Tierethik wurden in fast jedem zweiten Interview als erstes Motiv für die vegane Lebensweise genannt. Für ein Drittel spielt das Thema Gesundheit eine besondere Rolle – wohlgemerkt obwohl Personen, die diese Ernährungsform auf ärztlichen Rat praktizieren, nicht an der Befragung teilgenommen haben.

Bemerkenswert ist auch die hohe Internetaffinität der Veganer. Im Netz finden sie unter anderem in Blogs oder Foren wichtige Informationen über viele Lebensbereiche – nicht nur Rezepte, sondern auch Restaurants oder Urlaubsunterkünfte. Und: Veganer sind auch im wirklichen Leben keine Einzelgänger. 70 Prozent gaben an, dass zumindest ein Teil ihrer Freunde vegan lebt, bei rund 60 Prozent auch ihre Partner. Dr. Martin Heil, www.aid.de

Wie funktioniert die Liste der 50 best Restaurants of the world?

Deutsche Restaurants haben bei den 50 besten Restaurants der Welt so schlecht wie noch nie abgeschlossen – Joachim Wissler verschlechterte sich um 20 Plätze, Sven Elverfeld um vier – einzig Tim Raue legte zu und steht auf Platz 52 – Spiegelt diese Liste die Wirklichkeit wieder?

Zuerst muss man mal analysieren, wie die Liste zustande kommt. Die Liste wird anhand der Stimmen der „Academy“ aufgestellt, einer Gruppe von fast 972 Fachleuten der Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) (Chair)haben. Jedes Mitglied hat dabei sieben Stimmen. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen, vier können für die eigene Region benutzt werden.

Marie-Anne Raue und Tim Raue
Marie-Anne Raue und Tim Raue – wieder das beste deutsche Restaurant!

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern, Sterneköchen und profilierten Zulieferern der Gastronomie. Die Mitglieder der Academy sollten möglichst viel im eigenen Land und im Ausland gastronomisch unterwegs sein. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Damit die Liste so vielfältig und offen wie möglich gestaltet werden kann, gibt es keine von vornherein festgelegte Kriterienliste.

Wichtig wäre nun zu wissen, welche Regionalgruppen es gibt. Wir listen sie auf – denken Sie daran – jede Gruppe hat das gleich Stimmrecht!

– Frankreich – Andrea Petrini aus Paris
– Russland inkl. Central Asien und Osteuropa (hoffentlich gehört der Rest nur für die Akademie zu Russland … ). Der Chair sitzt in Moskau
– China & Korea (der Chair sitzt in Hong Kong)
– Türkei, Griechenland & Balkan – die Chair sitzt in Istanbul
– Österreich & Schweiz
– Deutschland
– Südamerika (Nord) – der Chair sitzt in Lima, Peru – er arbeitete vorher in Madrid
– BeNeLux – Chair ist in Belgien
– Italien – Chair ist in Norditalien
– SüdostAsien – Chair ist in Singapur
– Naher Osten – Chair ist in Beirut
– Brasilien – Chair sitzt in Sao Paulo
– Finnland, baltische Länder und Zentral-Europa – Chair sitzt in Helsinki
– Dänemark, Norwegen, Schweden – Chair lebt in Stockholm und Kapstadt
– Nördliches Südostasien – Chair lebt in Thailand
– Ost-USA und Ost-Kanada: Chair ist ein New Yorker, der auch in Frankreich und Italien lebte
– Mittelamerika, Mexiko und Caribic – der Chair hat ein Weingut in Spanien und lebt in Mexiko City
– Ozeanien, Australien und Neuseeland – Chair lebt in Australien
– Südliches Südamerika – Chair sitzt in Argentinien
– Indien und Zentralasien – Chair ist in Indien
– Spanien und Portugal – Chair sitzt in Barcelona
– Westliche USA und West-Kanada – aus Los Angeles – war in Paris Sommeliere und ist in L.A. eine nicht unbestrittene Restaurantkritikerin
– Mittlerer Westen USA und Kanada – Chair sitzt in Chicago
– Hong Kong, Macau, Taiwan – eine in Kalifornien geborene Konditorin, die in Hong Kong wohnt
– Japan – Chair sitzt im Tokyoer Gebiet und wurde von Frankreich als „Chevalier de l’Ordre des Coteaux de Champagne“ und von Spanien als „Cava Ritter“ ausgezeichnet
– Südafrika – Chair sitzt in Kapstadt
– Großbrittanien und Irland – wohnt in Bristol, zwei Stunden südlich von London – Reist gerne nach China und Südamerika

Punktvergabe:
1. Gucken Sie den Eurovision Song Contest? Dann wissen Sie auch schon immer, welches Land ziemlich sicher welches Land wählt. So ähnlich dürfte es auch bei den 50best sein.
2. Sie sind gastro-interessiert. Sonst würden Sie nicht bis hier lesen. Stellen Sie sich vor, Sie wären der Chair. Überlegen Sie sich nun, wen Sie in die Akademie berufen sollen. Schreiben Sie mal 35 Namen auf. Kommen die meisten aus Ihrer Region? Würden die nicht auch eher jemanden aus der Region wählen. Aus Lima z.B. kommt die Nr. 4, 14 und 44. Aus Sao Paulo die Nr. 9 und 41. Auch Mexico City ist dreimal vertreten.
3. Wann waren Ihre Akademiemitglieder das letzte Mal in Japan oder Argentinien? Aber in Paris (4 Restaurants) oder New York (3 Restaurants)?
4. Wie oft wird wohl jemand aus Südamerika oder China zu Christian Bau nach Perl reisen? Das dürfte der Grund sein, warum Bau nicht vertreten ist. Das beliebteste Urlaubsland Spanien ist sieben mal in der Liste der Top 50 vertreten.
5. Wen soll man bitte z.B. in Russland oder der Türkei wählen. Ist jetzt das russische Restaurant, das den 23. Platz machte, wirklich besser als Wissler? Gehen Sie mal auf die Seite und gucken sich deren Fotos an. Ich würde sie als eher „schlicht“ bezeichnen.
Ich habe sie auf unserer Facebookseite auch gepostet: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153072315553124 Ehrlich gesagt, war ich irritiert. Aber wenn ich meinen obigen Text lese, ist doch alles klar, oder?
6. Die deutschen Akademiemitglieder scheinen fair zu sein. Sie wählen nicht einfach alle den Gleichen, sondern verteilen ihre Gunst, was ja bei der Güte der Küche in Deutschland einfach geht. Sollten die Deutschen sich absprechen und nur Wissler, Elverfeld und Raue wählen? Dazu kommt, dass Deutsche gerne und viel verreisen. Und nicht nur nach Spanien (7 Vertreter) und Frankreich (6 Vertreter)!

Andy Hayler, der Amerikaner, der alle aktuellen Drei-Sterne-Restaurants der Welt besuchte, sagte, in Deutschland werden die Sterne am strengsten vergeben. In Deutschland bedeutet ein Stern in der Regel etwas, was er nicht von allen Ländern sagen kann.
Die deutsche Hochküche gehört zu den besten der Welt, nur wird sie halt nicht so oft gewählt und ist nicht so bekannt wie Restaurants in anderen Ländern.
Zwei langjährige, deutsche Akademie Mitglieder, Julien Walther und Felix Eichbauer, gaben heute ihren Austritt aus der Akademie bekannt, beide können und wollen die Liste nicht mehr akzeptieren.
Christian Romanowski

Hier noch ein (unkritischer) Bericht zur Preisverleihung:
www.gourmet-report.de/artikel/346499/El-Celler-de-Can-Roca-ist-das-beste-Restaurant-der-Welt/

Tassilo Keilmann

Es kommt eher selten vor, dass sich hinter einem Internet-Unternehmer ein Quantenphysiker verbirgt. Dr. Tassilo Keilmann lebt diese Kombination: Er ist promovierter Physiker und Geschäftsführer des Online-Portals „Wellness Heaven“.

Zunächst folgte Keilmann seiner Berufung zum
Physiker und legte den Grundstein zu einer
glänzenden Wissenschaftskarriere: Physikstudium an
der LMU München, Master an der Universität
Cambridge, Diplom an der École Normale
Supérieure Paris – und das alles nicht einmal in vier
Jahren, von 1999 bis 2003. Nach einem Abstecher zu
McKinsey forschte er am Max-Planck-Institut für
Quantenoptik in Garching bei Nobelpreisträger
Theodor Hänsch und wurde mit „summa cum laude“
promoviert. Mehrere renommierte Stipendien
(Studienstiftung des deutschen Volkes, Deutscher
Akademischer Austauschdienst, Max Planck Gesellschaft, Cambridge European Trust) unterstützten ihn auf dieser Laufbahn. Schließlich wurde er an der LMU München zum Akademischen Rat ernannt, wobei er sich zwei Jahre lang seinen Forschungsprojekten in Theoretischer Physik widmete.
Doch verließ er den abgesicherten Weg einer Stelle auf Lebenszeit und verwirklichte mit der Gründung von Wellness Heaven seinen eigentlichen Lebenstraum.

Bereits mit 16 Jahren hatte er seine erste Website programmiert und während des Studiums mehrere Internet-Portale gegründet. Aus dieser Passion entstand in Verbindung mit einer intensiven Reiseleidenschaft die Geschäftsidee von Wellness Heaven. 2006 gründete Keilmann dieses Online-Portal, das sich im Laufe der Jahre zu einem florierenden Unternehmen entwickelt hat: Es ist der objektiven und transparenten Beurteilung von Wellness-Spitzenhotels verpflichtet und
beschäftigt inzwischen 18 Hoteltester. Tassilo Keilmann selbst hat bereits 218 Wellnesshotels getestet und dabei 374 Massagen beurteilt.

Heute ist Wellness Heaven www.wellness-heaven.de der führende Wellness Guide im deutschsprachigen Raum, der jährlich 12 Millionen Mal aufgerufen wird und 2,49 Millionen Unique Visits vorweisen kann. Im Fokus der Website stehen Hotels in Deutschland, Österreich, Italien und auf den Malediven.

Gerd Kastenmeier

Gourmet-Koch Gerd Kastenmeier stammt aus Bayern, lebt in Sachsen und liebt mediterrane Küche. Aber auch mit russischen Gerichten gelingt es ihm, seine Gäste zu begeistern. Sein Catering Unternehmen „Kastenmeiers Catering“ jedenfalls erntete kürzlich viel Lob, als es im „Kraftwerk Mitte“ rund 300 Gäste mit einem russischen Drei-Gang-Menü verwöhnte.

Am 26. April hatte die Dresdner INFINUS GRUPPE rund 300 Geschäftspartner in die Eventlokation „Kraftwerk Mitte“ zur alljährlichen Galaveranstaltung eingeladen. Diese Veranstaltung hat bereits Tradition und fand zum 4. Mal statt. Besonderer Höhepunkt war die Übergabe eines Spendenschecks über 60.000 Euro an die Oliver-Kahn-Stiftung, die junge Menschen stark machen will, ihren Zielen selbstbestimmt zu folgen. Der ehemalige Nationaltorwart war dazu extra nach Dresden gekommen. Ebenso wie das Menü standen auch die Dekoration und die Auswahl der Musiker und Künstler unter dem Motto „Russland“.

„Dass meine Gäste ein russisches Menü wünschen, ist ungewöhnlich, aber eine interessante Herausforderung“, erzählt Gerd Kastenmeier. „Bei den traditionellen russischen Gerichten mit Fisch allerdings fühlte ich mich ganz zu Hause – Fisch und Meeresfrüchte sind eben mein Metier.“

So gab es beim Fingerfood Catering unter anderem einen Forellenschaum mit -kaviar, gefolgt von Lachs mit Blinis und Sauerrahm sowie Kaviar vom Sevruga Stör. Und als Hauptgang stand 3erlei vom Stör zur Auswahl: verarbeitet zum frischen Tatar, geräuchert sowie als Strudel mit Kaviarschaum. Aber auch die Medaillons von Bison und Rind mit Rote Beete und Kartoffelauflauf und die gefüllten Artischockenböden mit Rote Beete Ragout und Wodkaschaum lieferte Kastenmeiers Catering und kamen bei den Gästen gut an.

www.kastenmeiers-catering.de

Vapiano eröffnet in Rostock

Franchisenehmer Benny Müller eröffnet in seiner Heimatstadt das erste Vapiano in Mecklenburg-Vorpommern.

Das innovative und weltweit erfolgreiche Konzept von Vapiano bereichert ab März am Neuen Markt mit mediterranem Flair die Rostocker Gastronomie. Benny Müller kehrt nach Jahren in der europäischen Gastronomie-Szene in seine Heimatstadt zurück und eröffnet als Franchisenehmer das erste Vapiano in Mecklenburg-Vorpommern. Er ist Vapianist aus Überzeugung und ist sich sicher, dass das Frischekonzept, die Verwendung hochwertiger Produkte und das moderne Life-Style-Ambiente der erfolgreichen Kette auch die Rostocker Gäste begeistern werden.

„Wir bereiten die Speisen vor den Augen unserer Gäste zu. Frische Kräuter auf den Tischen, ein über 100 Jahre alter Olivenbaum, lichtdurchflutete Räume und farbige Highlights sorgen für ein stilvolles Ambiente. Bei uns fühlt man sich wie bei einem entspannten Essen unter Freunden – ohne Stress, ohne Dresscode und ohne Reservierung.“, so Benny Müller über das „Fresh Casual Dining“-Konzept der Restaurantkette Vapiano. Eben ganz nach dem italienischen Sprichwort: »Chi va piano va sano e va lontano« – Wer alles im Leben locker und gelassen angeht, lebt gesünder und länger.

„Wir freuen uns sehr, dass die Erfolgsgeschichte Vapiano nach Jahren der intensiven Vorbereitung ab sofort neben anderen deutschen Städten wie Berlin, Hamburg, Dresden und Leipzig jetzt auch in der Hansestadt Rostock geschrieben wird. Die Rostocker Wirtschaftsförderung hat Benny Müller aktiv bei der Standortsuche und den Kontakten mit der Verwaltung unterstützt.“, freut sich Christian Weiß, Geschäftsführer von Rostock Business, auf das Vapiano am Neuen Markt.

Unternehmer Müller wird die 120 Innenplätze und ganzjährig nutzbaren 50 Außenplätze des neuen Restaurants als Franchisenehmer betreiben. Und die Ansprüche des Franchisegebers Vapiano sind hoch, nur unter besonderen Voraussetzungen wie einer Einwohnerzahl ab 100.000, Innenstadt- und Ecklage und einer Restaurantmindestgröße kann in einer Stadt ein Vapiano eröffnet werden. Benny Müller, der im Rostocker Restaurant etwa 50 neue Arbeitsplätze schafft und Investitionen im Millionenbereich tätigt, hofft auf die Fortführung der Kooperation mit der Stadt, um noch mehr Außenfläche nutzen zu können.

kulinart Stuttgart am 12. und 13. November 2011

Die Stuttgarter Verkaufsmesse für Genuss und Stil mit neuen Trends, Start-ups, Köstlichkeiten und Raritäten aus Kulinarik und Wohndesign

Produkte aus vollreifen Zutaten, so gewachsen wie geerntet und direkt verarbeitet, brauchen die Unterstützung von Geschmacksverstärkern nicht. Champagner, der gar nicht erst entsteht, wenn die handverlesenen Trauben nach Ansicht des Winzers zuviel Regen abbekommen haben. Wieder entdeckte edle Reissorten aus Asien, umgeben von Mystik und Weisheit, als Genuss für alle Sinne. Das und noch viel mehr ist kulinart, die Messe für Genuss und Stil. Am 12. und 13. November 2011 im Römerkastell in Stuttgart-Bad Cannstatt. kulinart ist für passionierte Messe-Besucher Genuss an der Spitze des Geschmacks.

Im siebten Jahr verfeinert die Stuttgarterin Conny Krenn ihre kleine aber feine Lifestyle- und Genussmesse mit spannenden Neuentdeckungen, seltenen Genusstücken aus der Region, handverlesenen Delikatessen aus dem deutschsprachigen Raum und Importeuren authentischer Manufakturwaren rund um den Globus. Aus erster Hand erfahren die Besucher der kulinart am Verkaufsstand, was Qualität ausmacht und Niveau unterscheidet. In der neuen Kochschule BP cooking von Stuttgarts Spitzenkoch Bastian Pfeifer erlebt Genuss seine Vielfalt in der Kunst, sortenreinen Geschmack mit Respekt, Technik und Intuition zu veredeln. Bei der kulinart legen ambitionierte Hobbyköche in der Designerküche von Uhl-Schöner-Leben selber mit Hand an. Das Ludwigsburger Einrichtungshaus präsentiert bei der kulinart individuelle Möbel im unverwechselbaren Design und extravagante Accessoires.

Schwäbischer Kult und
neue Aromaräume
Als Trendsetter für ein interessiertes Publikum mit hohem Anspruch an Qualität und Herkunft ist kulinart, die Stuttgarter Messe für Genuss und Stil, Plattform für Start-ups auf hohem Niveau: Feines Wohndesign ist für Monika Schildknecht eine Frage von Harmonie und Stimmigkeit – auf den Spuren der Lehre Feng Shui. Seit 2011 selbständig, erspürt die Interieur-Beraterin für und mit Stuttgarts exklusivem Einrichtungshaus, Schildknecht, den neuen Spirit für ein nachhaltiges Lebensgefühl.

aromakost ist die Unternehmensgründung von Birgitt Mockler. Ihre berufliche Reife von der Hotelfachfrau, über das Tourismusstudium und Referenzen in international renommierten Häusern schließt die Ludwigsburgerin mit einer Ausbildung zur Weinakademikerin ab. Damit erwirbt sie die Zulassung zum Master of Wine, von denen es derzeit in Deutschland nur vier gibt. Als Sommelière veranstaltet und moderiert Birgitt Mockler exklusive Weinproben mit Spitzenerzeugnissen aus der alten Welt, Südafrika und deren Machern. Nebenbei stellt sie ihr eigenes Olivenöl her und behauptet, dass Weine und Feinkost aus Griechenland Delikatessen auf internationalem Niveau sind.  Weißweine von der iberischen Halbinsel sind für sie ein echtes Erlebnis und 800 autochthone Rebsorten in Portugal ein Nirwana der unbegrenzten Möglichkeiten.

Seinen „Stuggis“ hat Metzgermeister Stefan Bless aus Stuttgart-Möhringen eine prominente Karriere in die Wiege gelegt. Das trendige Cocktailwürstchen soll auf Augenhöhe mit der Maultasche den Olymp der unverwechselbar schwäbischen Leibspeisen erobern. Startsignal ist die Verleihung des deutschen Innovationspreises im Fleischerhandwerk im Herbst 2011. Eine erste Kostprobe der original Stuttgarter Senf-in-Wurst-Innovation gibt es bei der kulinart.

Reis hat viele unentdeckte Seiten, sagt Stefan Fak, Gründer der Marke Lotao. Er transportiert altes Wissen, Geschichten und Lehrbilder ferner Kulturen. Aus tiefem Respekt vor Kultur und Einzigartigkeit hat Deutschlands erster Risolier sechs naturbelassene asiatische Sorten ausgewählt und für anspruchsvolle Genießer eine Vision der Weltethik entwickelt, die so klar und erstaunlich ist wie die Premium-Produkte selber. Durch die Veredelung mit Elixieren auf Reisölbasis erschließen sich bei der kulinart völlig neue Aromaräume.

Genuss erzählt tausend
und eine Geschichte
kulinart ist für Feinschmecker ein lebendiger Marktplatz, auf dem nach Herzenslust philosophiert, probiert und gekauft wird. Das ganz besondere
Vertrauen zwischen Besuchern, passionierten Händlern und Erzeugern reift im Gespräch über Ursprung, Tradition und Würze. Mit ehrlichen Produkten wechselt immer auch ein Stück Stolz auf die Machart über den Verkaufstresen. „Genuss erzählt bei der kulinart tausend und eine Geschichte“, sagt Conny Krenn, die hinter dem Erfolgs-Konzept der kleinen aber feinen Genussmesse steht, „die persönliche Begegnung, das hohe Niveau der Erzeugnisse und das stimmige Ambiente in der Phoenixhalle sorgen für ein Erlebnis, das man in vollen Zügen genießt und gerne in der Einkaufstasche zum Nachkosten mit nach Hause nimmt“.

kulinart-Standards sind gesetzt
Das Konzept der kulinart lebt von seinen jährlichen Variationen: Rund 60 Händler und Erzeuger hochwertiger Lebensmittel und ausgesuchter Labels werden ergänzt durch geschmackvolles Interieur, Accessoires in zeitlos schönem Design, funktionale Technik aus der anspruchsvollen Profiküche, trendige Dekors und Geschenkideen. kulinart lebt die Philosophie, dass Genuss seinen Ursprung am heimischen Herd hat, beim guten Glas Wein und einem liebevoll zubereiteten Essen, beim Gespräch mit Freunden und im Kreis der Familie.

Dazu gehört mitunter ein Single Malt Whisky aus der Sonderedition einer kleinen schottischen Brennerei. Oder ein feinherbes Praliné mit Quitten und regionalem Senf aus der Schokoladenmanufaktur mitten im Herzen des Biosphärengebiets der Schwäbischen Alb. „Tee ist ein wundervolles Geschenk der Natur“, sagen Lynn und Christian Hazlewood vom neuen English Tearoom im Heusteigviertel, ein echter Gewinn für Stuttgart. Käse aus dem Kontor in Nürtingen sind auf der kulinart ein Naturerlebnis und erntefrische Zitrusfrüchte von der Finca ein Hochgenuss.

Eine Ode an die Rebe
Chateauneuf bezieht die exklusiven Weine der besten Adressen internationaler Kelterer exklusiv. Eine Auswahl mit französischem Akzent wird bei der kulinart verkostet. Eine Besonderheit auf der Stuttgarter Verkaufsmesse sind die vielfach preisgekrönten Pinot Noirs von Weinmacher Kai Schubert aus dem Wairarapatal in Neuseeland. Bruddler, Rambaß und Geigenspieler aus dem Kirnbachtal haben Weinbauer Gerd Keller dem Ruf des Jungen Wilden ein gutes Stück näher gebracht. Seine Marke: markant, ehrlich und bodenständig.

Die ganz besondere Liebe von Silke und Rainer Volk von La Vie gehört den den feinen Grand Cru Champagnern von Alain Soutiran aus Ambonnay in den Bergen von Reims. Auf rund zehn Hektar eigener Anbaufläche kultiviert der unabhängige Winzer unter besten Voraussetzungen und konsequent hohen handwerklichen Ansprüchen eine komplette Champagner-Linie, deren Qualität auf der höchsten Stufe des Machbaren steht. Ein Geschmackserlebnis, das bei der kulinart individuell zu beurteilen ist.

Die Genusswelt der
kulinart ist rund
Mit einer feinen Nase für Nischen-Produkte schwärmt Conny Krenn für regionale Rezepturen wie für Exoten rund um die Welt. Solange der Hintergrund stimmt: Kenual International Trade vertreibt nicht nur Qualitätsprodukte aus handwerklich arbeitenden lateinamerikanischen Manufakturen. Das Unternehmen hat zum Ziel, vor Ort Standards für eine nachhaltige Produktion und hochwertige, neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Für Peter Heß vom Handelskontor Lipwit sind marokkanische Tradition und Gastfreundschaft Sinnbild für Harmonie, Gemeinschaft und faszinierende Gegensätze – auch in der Küche. Sein online-Shop ist auf der kulinart vertreten. Joachim Frommer hat die Leidenschaft für ursprüngliche Lebensmittel an der Spitze des Geschmacks nach drei Generationen nach Brasilien zurückgeführt, in ein fruchtbares Tal nahe Sao Paolo. Dort verarbeitet der Ludwigsburger vollreife Früchte zu exotischen Gelees, Konfitüren und Antipasti, sortenreine Chilis zu legendären Pfeffersaucen, Gewürze und Kräuter zu aromatischen Mischungen mit ganz typischen Aromen.

„Für kulinart geben die Aussteller ihr Bestes“, kommentiert Messe-Veranstalterin Conny Krenn, „das erwarten die Besucher. Das leisten die Produkte. Das ist der Stolz der Hersteller.“
kulinart gastiert am 12. und 13. November 2011 im Römerkastell in Stuttgart-Bad Cannstatt.
Mehr Informationen unter www.kulinart-messe.de