Richtig schmoren lassen

CMA-/DFV-Seminar für das Fleischerhandwerk

Fleisch schmoren will gelernt sein. Wie die Garmethode erfolgreich angewandt wird, zeigt der „Kochlehrgang Fleisch schmoren“ von CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH und DFV Deutscher Fleischer-Verband e.V. Das
Kochtraining findet am 4. und 5. August 2008 in der Sportschule Werdau statt und richtet sich an Betriebsleiter und Mitarbeiter von Fleischer-Fachgeschäften mit Schwerpunkt heiße Theke, Imbiss und Partyservice.

Schmoren von langfaserigen Fleischstücken gehört zu den ältesten Garmethoden. Peter Fuchs, gelernter Koch und Leiter einer privaten Kochschule, führt die Teilnehmer in die Kunst des Schmorens ein. Im praktischen Teil lernen die Teilnehmer unter
anderem wie ein Sonntagsbraten optimal gegart wird. Außerdem üben sie das Kochen von hellen und dunklen Schmorgerichten, wie beispielsweise Frikassee oder Gulasch. Auch internationale Gerichte wie Spanischer Lammtopf oder Sizilianischer Schmorbraten
stehen auf dem Programm.

Im theoretischen Teil gibt Fuchs eine Übersicht zu Fleischstücken, die sich fürs Schmoren eignen. Darüber hinaus verrät er hilfreiche Tipps zum stressfreien Zube¬reiten und informiert zu Bratenaromen und Geschmack bildenden Zutaten. So hat nach dem
Kochlehrgang jeder Teilnehmer die Voraussetzungen solche Fleischteile unter sicherer Kostenkontrolle fachgerecht und schmackhaft zuzubereiten sowie Kunden fachkundig zu beraten. Das Seminar gehört zu der CMA-/DFV-Zertifikats¬reihe „Kochpraktiker/in
im Fleischerhandwerk“ für das die Teilnehmer je Seminar eine Bestätigung und nach Teilnahme aller Kochkurse der Reihe BA 1 – 6 das vorgenannte Zertifikat erhalten. Die Teilnahme an Einzelkursen der Reihe ist möglich.

Seminartermin: 04. und 05. August 2008
Seminarort: Sportschule Werdau
Seminarzeiten: 1. Tag: 12:00 bis 19:00 Uhr
2. Tag: 09:00 bis 14:00 Uhr
Teilnehmergebühr: 310,- Euro zzgl. MwSt.
Trainer: Peter Fuchs

www.cma-marketing.de
www.fleischerhandwerk.de/Seminare

Stiftung Warentest: Handytarife

Keine Mobilfunk-AGB ohne Mängel

Wer den richtigen Handytarif finden will, muss das schwer überschaubare Angebot der Mobilfunkunternehmen gründlich prüfen. Das kann schnell zu einem frustrierenden Unterfangen werden. Vor allem, wenn das Kleingedruckte im Vertrag den Spaß am mobilen Telefonieren endgültig raubt. Die Stiftung Warentest zeigt in ihrer aktuellen test-Ausgabe mögliche Vertragsfallen, die wichtigsten Tarifmerkmale und stellt die billigsten von 750 Handytarifen für drei Telefoniertypen vor.

Bei einer juristischen Überprüfung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen fanden die Tester bei allen Anbietern unzulässige Klauseln. Diese reichen von allzu unklaren Formulierungen bis hin zum Versuch, den Kunden stark zu benachteiligen. So will etwa freenet seine Kunden dazu verpflichten, die AGB regelmäßig auf Änderungen oder Ergänzungen zu prüfen. Das ist unzumutbar. Viele Anbieter wollen ihren Kunden nur vier bis sechs Wochen Zeit geben, um Rechnungen zu beanstanden. Das Telekommunikationsgesetz (TKG) schreibt jedoch mindestens acht Wochen vor. Solche Klauseln sind vor Gericht unwirksam.

Die Tester haben zudem die günstigsten Handytarife verglichen: Grundsätzlich hat der Kunde die Wahl zwischen einer Guthabenkarte und einem Laufzeit-Vertrag. Die Guthabenkarte bietet zwar Kostenkontrolle, muss aber immer wieder aufgeladen werden. Verträge legen den Kunden meist auf zwei Jahre fest. Für diesen Zeitraum sollte er also bei der Tarifwahl sein Telefonierverhalten einschätzen.

Die Stiftung Warentest hat die derzeit billigsten Tarife ausgewählt. Der günstigste für Wenigtelefonierer ist Fonic von O2 . Normaltelefonierer liegen mit E-Plus Zehnsation Web Classic richtig. Vieltelefonierer sprechen am günstigsten mit E-Plus Time & More All In 200 Web.

Vorsicht Service: Hotline-Kosten der Mobilfunkanbieter sind oft sehr teuer und treiben so die Telefonrechnung zusätzlich in die Höhe. Eine laufend aktualisierte Liste der billigsten Handytarife ist für je zwei Euro unter www.test.de/downloads erhältlich.