SlowMobil Stuttgart

Sie fahren ab sofort in Stuttgart zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit und vermitteln den Kleinsten in unserer Gesellschaft den Spaß am Kochen. Die Initiatoren des SlowMobils Stuttgart bringen die vierte, fahrbare, mit Gaggenau Geräten ausgestattete Küche, ins Rollen. Wie schon in München, Frankfurt und Karlsruhe wollen sie nun auch in Stuttgart den Kindern auf spielerische Weise bewussten Geschmack und die Vielfalt regionaler Lebensmittel nahe bringen.

Weil Begeisterung für gute Lebensmittel ein wesentlicher Bestandteil der Genusskultur ist, fördert Gaggenau nicht nur Slow Food Deutschland, sondern auch vielerorts die Kinder- und Jugendarbeit der Vereinigung und das Engagement ihrer Mitglieder. Was 2008 in München begann, hat nachhaltige Kreise gezogen: Ein mit Gaggenau Geräten ausgestattetes Slow Mobil fährt mittlerweile in München, Frankfurt, Karlsruhe und nun auch in Stuttgart zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. In der fahrbaren Erlebnisküche können Kinder selbst ausprobieren, aus frischen Zutaten etwas Schmackhaftes zu kochen.

Wo wachsen eigentlich Zucchini? Was ist Rote Bete? Und wie schmeckt Grünkern? „Wenn Kinder neugierige Fragen stellen und staunen, wie ein frisches, unverarbeitetes Produkt schmeckt, dann sind wir auf dem richtigen Weg“, meint Waltraud Ulshöfer vom Trägerverein des SlowMobils, Junior Slow Stuttgart e.V. Das Organisationsteam des SlowMobils in Stuttgart will Mädchen und Jungen zwischen 6 und 12 Jahren unter pädagogischer Anleitung das passende Wissen über saisonale und naturnah erzeugte Lebensmittel aus der Region nahebringen. Als Ergänzung zum Schulunterricht sollen auf spielerische Weise die Sinne geschult werden, damit die kleinen Köchinnen und Köche bewusst Geschmack wahrnehmen und auf die Vielfalt der Lebensmittel aufmerksam werden.

Dieses Konzept hat seinen Ursprung in München. Das Slow Mobil München war das erste Slow Mobil in Deutschland. Es fährt 2015 im achten Jahr und erscheint inzwischen im neuen Look. Das Künstler-Duo FRABO hat original Kinderzeichnungen neu komponiert und auf den Bauwagen übertragen. Immer wieder werden die Kochkurse, die teilweise auch von prominenten Köchen begleitet werden, begeistert in Kindergärten, Horten und Schulen erwartet. Das Slow Mobil München erreicht pro Jahr ca. 1.000 Kinder und ist von Ostern bis Ende Oktober durchgehend ausgebucht.

Auch in Frankfurt kochen jährlich knapp 1.000 Kinder im Slow Mobil. Seit 2010 ist die rollende Küche von April bis Oktober unterwegs und für das laufende Jahr ebenfalls bereits ausgebucht. Möglich wurde das Projekt in Frankfurt durch den Gaggenau Partner Küchenhaus Süd als Initiator des Projektes. Nach dem Erfolg in München war der Partner von Gaggenau so begeistert, dass er mit der Frankfurter Sektion von Slow Food Kontakt aufgenommen und das zweite Slow Mobil umgesetzt hat. Der umgebaute Bauwagen wird mit viel Mühe und Engagement ehrenamtlich durch die Mitglieder des eigens gegründeten Vereins Junior Slow Frankfurt e.V. betreut. Bei so viel Engagement ist jede helfende Hand willkommen.

Rund 1.600 Kinder haben seit dem Start 2013 in Karlsruhe im Slow Mobil gekocht. Um dies zu ermöglichen, gründeten im April 2012 in Karlsruhe rund 20 aktive Mitglieder des Conviviums Slow Food Karlsruhe den Verein Junior Slow Karlsruhe e.V. Wie zuvor in München und Frankfurt wurde ein Bauwagen mit privaten Spenden und der Unterstützung von engagierten Unternehmen zum Slow Mobil umgebaut. Das Slow Mobil Karlsruhe versteht sich als Kind der internationalen Slow Food Bewegung. Die pädagogische Konzeption wird kontinuierlich weiterentwickelt. 2014 wurde das Slow Mobil Karlsruhe mit dem 2. Platz beim Kinderfreundlichkeitspreis der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet. Im April 2015 startete mit der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe das Projekt „Wenn Kinder vor der Kiste sitzen“. Schülerinnen und Schüler bepflanzen Kisten, Hochbeete und Schulgärten, beobachten den Kreislauf von Gemüse und Salaten, ernten und kochen damit im Slow Mobil.

Das SlowMobil Stuttgart steht inhaltlich der Idee der internationalen Bewegung Slow Food nahe, ist aber organisatorisch unabhängig. Slow Food setzt sich für gute, saubere Lebensmittel ein, die auch unter fairen Bedingungen erzeugt und gehandelt werden. Der Trägerverein des SlowMobils Stuttgart, Junior Slow Stuttgart e.V., kooperiert mit der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft, die den technisch-organisatorischen Betrieb des Kochmobils übernimmt. Junior Slow Stuttgart e.V. ist für die inhaltlichen und pädagogisch-konzeptionellen Aufgaben zuständig.

„Auch das Stuttgarter SlowMobil zeigt, wie stark die Umsetzung eines solchen Projekts mit dem persönlichen Engagement der Mitglieder von Slow Food verbunden ist“, erläutert Gaggenau Marketingleiterin Karin Stengele. „Dieses Engagement für eine Kultur des bewussten, geschmackvollen Genusses – gerade auch für die folgenden Generationen – unterstützen wir sehr gerne. Wir freuen uns über jedes weitere Slow Mobil, das in Planung ist.“ Der Hausgeräte-Hersteller setzt sich seit jeher für schonende Zubereitungsmethoden und die perfekte Lagerung von hochwertigen Lebensmitteln ein. Inspiriert von den Ansprüchen der Profiküche hat Gaggenau Kücheneinbaugeräte für den Privatbereich immer wieder neu definiert und so entscheidend zur Weiterentwicklung der Kochkultur beigetragen.

www.gaggenau.com

Team Jugendarbeit bietet alkoholfreien Cocktailmixkurs für Jugendleiter

Gerührt oder geschüttelt? – Hauptsache ohne Alkohol

Team Jugendarbeit bietet alkoholfreien Cocktailmixkurs für Jugendleiter

Unter dem Motto „Mix up your life!“ zeigt die Region Hannover vom 19. bis zum 21. März 2010 im Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof wie man auch ohne Alkohol eine feucht-fröhliche Party feiern kann. In einem alkoholfreien Cocktailmixkurs lernen Jugendleiterinnen, Jugendleiter und Jugendliche die Kunst des alkoholfreien Cocktail-Mixens und erhalten Tipps und Tricks für das Dekorieren und Anrichten der bunten Mixgetränke.

Ob süß oder sauer, gelb oder rot, gerührt oder geschüttelt – der Workshop soll zeigen, dass alkoholfreie Cocktails eine leckere und spritzige Alternative zu alkoholischen Getränken sind. Mit den nötigen Hintergrundinformationen versorgt, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Kurs mit ihrem Barkeeper-Fachwissen punkten und die Jugendlichen in ihren Einrichtungen davon überzeugen, dass man auch ohne Alkohol Spaß haben kann.

Der „Mix up your life“-Cocktailkurs startet am Freitag, 19. März, um 16 Uhr und endet am Sonntag, 21. März 2010, um 14.00 Uhr. Teilnehmen können Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie interessierte Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Die Teilnahmegebühren betragen 30 Euro für Inhaberinnen und Inhaber der Juleica und je 45 Euro für alle anderen. In der Gebühr sind Übernachtungen und Verpflegung enthalten. Weitere Informationen und Anmeldungen unter Telefon 05130 / 3766332, per E-Mail: katharina.fischer@region-hannover.de oder unter www.team-jugendarbeit.de .

Fit for Food

Fit for Food

Gesundheitsförderung an der Förderschule Unter den Eichen in Mellendorf

Kinder und Eltern gemeinsam für gesunde und bewusste Ernährung sensibilisieren – das ist der besondere Ansatz des Projekts „Fit for Food“ des Teams Jugendarbeit der Region Hannover. Unter Anleitung einer Ökotrophologin lernen an der Förderschule Unter den Eichen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung in Wedemark-Mellendorf vier Schüler mit ihren Eltern die Zubereitung gesunder Speisen in Theorie und Praxis.

„Wir wollen aufzeigen, dass es gar nicht mal schwierig ist, eine gesunde Mahlzeit zu kochen, die zudem nicht mal teurer sein muss als ein übliches Mittagessen“, sagt Matthias Nack vom Team Jugendarbeit der Region Hannover. An vier Vormittagen üben Eltern und Kinder gemeinsam die Zubereitung von Speisen, schulen Sinneseindrücke und Geschmacksempfinden, erfahren grundlegende Kenntnisse über Nahrungsmittel. Zum Abschluss erhalten alle ein Zertifikat über ihre Teilnahme am Pilot-Projekt.

„Durch seine Nachhaltigkeit ergänzt das Projekt unser vielfältiges Angebot zur Gesundheitsförderung der Schülerinnen und Schüler ideal“, sagt die Leiterin der Schule Unter den Eichen, Maike Rohde. „Der Lerneffekt bleibt nicht auf die Klassenräume beschränkt, sondern durch die Einbeziehung der Eltern nehmen sie auch Anregungen für den Speiseplan zu Hause mit“, so Maike Rohde.

Im Dezember findet die letzte der vier Einheiten statt – anschließend soll das Projekt von Lehrern und Eltern in der Schule weiter getragen werden. Schulen aus der Wedemark, die sich dafür interessieren, bei „Fit for Food“ mitzumachen, wenden sich an Matthias Nack vom Team Jugendarbeit der Region Hannover, Telefon +49 (5130) 3766-333.

Komische Oper Berlin zum "Opernhaus des Jahres" gewählt

Die Komische Oper Berlin kann sich in diesem Jahr mit dem Titel „Opernhaus des Jahres“ schmücken. Gewürdigt werden damit das ansprechende Marketing, der ausgeprägte Ensemblegeist und die effektive Jugendarbeit des Hauses.

Den von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ und 50 unabhängigen Kritikern in aller Welt verliehenen Titel teilt sich das Haus an der Behrenstraße mit der Oper Bremen.

www.komische-oper-berlin.de