Avocado zügelt den Hunger

Die fettreiche Frucht sättigt anhaltend

Wer Avocados isst, ernährt sich insgesamt gesünder und verringert dadurch sein Risiko für Bluthochdruck, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da das Fruchtfleisch fettreich und nahrhaft ist, sättigt es lange und zügelt den Hunger, berichtet die „Apotheken Umschau“. In einer US-Studie mit mehr als 17 000 Erwachsenen lag der Verzehr an Gemüse und Obst bei jenen Teilnehmern generell höher, die regelmäßig Avocados aßen, als bei jenen, die diese Frucht nicht schätzten. Obendrein verbrauchten Avocado-Genießer weniger Zucker pro Tag.

Sternefresser zu Gast im Restaurant PUR bei Koblenz

Per aspera ad astra – Auf steinigen Wegen zu den Sternen

Wir leben, um zu essen! Und mit gutem Essen ist es eigentlich ganz einfach: Frische Zutaten, ein hellwacher Koch und Liebe zum Detail. Neben der gezielten Vernichtung der weltweiten Weinreserven haben wir es uns daher zum Auftrag gemacht, die Einhaltung dieses Qualitätsstandards zu überwachen, egal wann, egal wo. Das ist, wir wollen’s nicht abstreiten, ein Vergnügen. Aber nicht immer. Denn wir gehen auch dahin, wo es wehtut, und wir sind da, wenn uns keiner braucht.

Bitte beachten Sie, dass Sie für die Nutzung einiger Inhalte registrierter Nutzer sein müssen. Mit unserem Login haben Sie exklusiven Zugang zu allen Informationen von sternefresser.de und dem Herzstück der Seite: Unseren Kritiken.

Das ‚Pur‘ in Koblenz

Eindrucksvoll ist diese Entwicklung auf jeden Fall: gleich im ersten Jahr seiner erstmaligen Tätigkeit als Küchenchef im ‚Pur‘ wurde Patrick Maus mit dem begehrten Michelin-Stern ausgezeichnet. Interessiert aber auch etwas misstrauisch haben wir ihm einen Besuch abgestattet.

Während eines kurzen Urlaubs in der Schweiz nahmen wir uns den lokalen Spitzenreiter vor. Ob uns das Team des Restaurant Fletschhorn um Küchenchef Markus Neff ebenso begeistern konnte, wie die Natur um den 3993 Meter hohen Berg, lest Ihr hier.

Gerichte für die Ewigkeit
Seien wir ehrlich: So gut die Kreationen unserer besten Köche auch sind, bleibt das Essen doch ein sehr flüchtiges Vergnügen. Man speist, genießt und begeistert sich – und doch verblasst mit der Zeit die Erinnerung. Manchmal aber, meist völlig unerwartet, bekommt man es mit einem Gericht zu tun, das sich förmlich in jenen noch unerforschten Bereich des Gehirns einbrennt, der für die Speicherung kulinarischer Offenbarungen zuständig ist. Solche Erlebnisse sind es, wonach jeder Gastrosoph sucht: Mit unserer neuen Serie geben wir all jenen Gerichten eine Bühne, an die wir seit Monaten, manchmal gar seit Jahren immer wieder denken müssen. Jene Geniestreiche großer Köche also, bei denen man schon nach dem ersten Bissen weiss, dass man es mit einem Geschmackserlebnis für die Ewigkeit zu tun hat. Bisher sind in dieser Serie Gerichte von Nils Henkel, Klaus Erfort, Christian Bau, Christian Lohse, Juan Amador, Sven Elverfeld, Massimo Bottura, Christoph Rainer, Anne-Sophie Pic, Stefan Steinheuer, Caro Baum, Bo Bech, Xavier Pellicer, Grant Achatz, Heinz Beck, René Redzepi, Jonnie Boer, Thomas Bühner, Filip Claeys, Patrick Bittner und Daniel Achilles erschienen.

Polarisierende Gerichte

Essen ist Kultur. Und wie es mit der Kultur so ist, prägt sie uns nachhaltig oder die Gesellschaft prägt sie. So auch in der Kulinarik. Viele Küchenchefs bewegen sich mit Ihren Kreationen in geschmackskonformen Fahrwasser und polarisieren somit wenig bis gar nicht. Es gibt allerdings auch jene Köche, die Grenzen sprengen und provozierende Gerichte auf den Teller bringen, wobei so etwas auch mal aus dem Ruder laufen kann – eine Esskalation eben. Bisher sind in dieser Serie Gerichte von Alvin Leung, Massimo Bottura, René Redzepi und Homaro Cantu erschienen.

via www.sternefresser.de

Restaurantsuche über die Karte

Trinkende Männer haben seltener Herzinfarkt

Spanische Studie unter Experten-Beschuss –

Gegen ein kleines Bier oder ein Glas Wein gibt es nichts einzuwenden

Der tägliche Alkoholkonsum von
Männern reduziert das Risiko eines Herzinfarkts um ein Drittel. Das
haben Forscher bei mehr als 15.500 Männern und 26.000 Frauen in Spanien
herausgefunden. Andere Experten äußerten sich sehr kritisch gegenüber
der Studie, denn sie verweisen auf andere Erkrankungen, die auf
Alkoholkonsum zurückzuführen sind und jährlich 1,8 Mio. Todesopfer
fordern.

Frauen hatten aber deutlich weniger Vorteile vom täglichen Trinken,
kommen die Forscher zum Schluss. Die Studie, die im Fachmagazin Heart
http://heart.bmj.com publiziert wurde, wurde in Spanien – einem Land mit
relativ hohem Alkoholkonsum, aber einer geringen Zahl an Herzinfarkten –
durchgeführt. Dazu wurden Frauen und Männer zwischen 29 und 69 Jahren
über die Trinkgewohnheiten während der vergangenen zehn Jahre befragt.

Mediziner: Alkohol schadet besonders Männern

„Alkohol ist hyperkalorisch, das heißt, dass Männer, die Alkohol
trinken, eine große Menge von Kalorien zuführen und das führt zu
Übergewicht mit den bekannten negativen Auswirkungen auf Körper und
Geist“, meint der Sexualmediziner Georg Pfau
www.maennerarzt-linz.at . Zudem sei Alkohol
ein Risikofaktor für Krebs des gesamten Verdauungstraktes, von der Zunge
bis zum Enddarm. „Alkohol fördert die Entstehung des Prostatakarzinoms,
den Muskelabbau und Fettaufbau.“

„Der vielleicht einzige Vorteil von Alkohol ist seine psychotrope
Wirkung. Das heißt, dass durch die veränderte Wahrnehmung Hemmungen
wegfallen“, so der Mediziner. Doch auch diese Wirkung sei nicht
uneingeschränkt positiv zu beurteilen. „Denn Alkohol vermindert die
kognitive Leistungsfähigkeit und ist grundsätzlich kontraproduktiv für
die Sexualität“, erklärt Pfau.

„Alkohol ist zudem eine hormonell aktive Substanz. Er greift in den
Hormonhaushalt des Männerkörpers ein. Konkret kommt es zur Aktivierung
eines Enzyms namens Aromatase, das das Männerhormon Testosteron in das
Frauenhormon Östradiol umwandelt. Die Auswirkungen sind leicht
auszumalen“, so der Mediziner. Die antioxidative Wirkung des Alkohols –
vor allem Wein – könne auch durch andere Maßnahmen erreicht werden.

Großer Alkoholkonsum besserer Herzinfarktschutz

Die Forscher haben die Probanden in sechs Grundtypen nach Alkoholkonsum
gestaffelt, eingeteilt. Bei jenen, die täglich weniger als einen Schuss
Wodka zu sich genommen hatten, verringerte sich das Herzinfarktrisiko um
35 Prozent. Jene, die täglich drei bis elf solche Portionen tranken
sogar um 50 Prozent. Bei Frauen konnte kein positiver Effekt
festgestellt werden. Möglicherweise habe das mit der unterschiedlichen
Art des Abbaus zu tun.

Die Art des Getränks schien eine geringere Rolle zu spielen. Der Schutz
vor Herzkrankheiten war bei jenen, die große Mengen verschiedener Drinks
zu sich nahmen, deutlich größer. Die genauen Mechanismen sind unklar.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass Alkohol die
HD-Lipoprotein-Werte – auch „gutes Cholesterin“ genannt – ansteigen
lässt und so verhindert, dass sich das „schlechte“ Cholesterin in den
Arterien aufbauen kann.

Die Studie ist unter
http://press.psprings.co.uk/heart/november/ht173419.pdf abrufbar. Wolfgang Weitlaner

Österreichs Weinernte 2009: Kleine Menge, hohe Qualität

Österreichs Weinernte 2009: Kleine Menge, hohe Qualität

In den vergangenen Wochen ging es hektisch zu in Österreichs Weingärten.
Das warme und sonnige Wetter bis Anfang Oktober brachte gesunde Trauben
mit idealer Reife und kühle Nächte sorgten dafür, dass auch das Aroma
perfekt erhalten blieb. Man darf sich also wieder auf einen qualitativ
hochwertigen Jahrgang aus Österreich freuen, allerdings auch mit einem
Wermutstropfen. Schlechtes Wetter während der Blüte und großflächige
Hagelschäden lassen lt. Josef Pleil, Präsident des Österreichischen
Weinbauverbandes, eine kleinere Erntemengen von ca 2,2 Mio hl oder
weniger erwarten.

Auch in Niederösterreich, Österreichs größtem Weinbaugebiet, freuen sich
die Winzer über die hohe Qualität der geernteten Trauben. Die
Erntemengenschätzungen gehen kontinuierlich nach unten. Neben der
allgemein schwierigen Blüte – kaltes Wetter und Regen führte zu einer
geringen Befruchtung – war besonders im Weinviertel der Traubenansatz
geringer als in Vorjahren. Starker Regen im Raum Kremstal, Kamptal und
Wachau Mitte September führte zu einem erhöhten Pilzdruck und erfordert
rigorose Auslesearbeiten bei der Ernte.

Im Burgenland gab es in den letzten Wochen ideale Bedingungen für den
Reifeverlauf der Trauben. Vom Hagel blieb das Burgenland dieses Jahr
großteils verschont, jedoch gab es auch hier während der Blüte
Verrieselungsschäden (keine Befruchtung) und somit eine geringere
Erntemenge. Im Herbst förderten warme, trockene Trage und kalte Nächte
die Aromenausbildungen und brachten gesunde, vollreife Trauben. Das
trockene Wetter Ende August und Anfang September verursachte, wie auch
im Niederösterreich, eine geringere Saftausbeute bei der Vinifizierung.
Derzeit ist die Ernte bis auf wenige Rotweinsorten und die Süßweine
abgeschlossen.

Aus der Steiermark kommt der Grundtenor „wenig, aber gut“. Besonders
hier haben intensiver Regen und kalte Temperaturen während der Blüte den
Traubenansatz stark reduziert, vor allem bei Sorten wie Weißburgunder,
Morillon und Sauvignon Blanc. Zusätzlich sind lt. Hagelversicherung fast
1.500 ha der Fläche durch Hagel zumindest teilweise betroffen. Nach
einem feuchten Sommer freuten sich die Winzer über die
Schönwetterperiode im Herbst, die die physiologische Reife förderte,
jenen optimalen Zustand der Trauben, der nicht nur Zucker- und
Säuregehalte, sondern auch Aromen, Reifezustand der Traubenkerne
(Gerbstoffe) und Beerenhaut berücksichtigt.

In Wien vernichtete wie berichtet ein Hagelsturm im Juli den Großteil
der Trauben am Nussberg, Wiens bester Lage. Dementsprechend weniger
Menge wird auch heuer aus Wien zu erwarten sein, obwohl hier die
Verrieselungsschäden während der Blüte im Vergleich zu anderen Gebieten
geringer waren. In den jenen Lagen, die vom Hagel nicht betroffen waren,
konnten die Winzer schöne, gesunde, reife Trauben mit guter Säure und
Aroma ernten.

„Trotz Hagel und Verrieselung können wir uns auf einen qualitativ
hochinteressanten Jahrgang sowohl bei Weiß-, als auch bei Rotwein
freuen.“ kommentiert Willi Klinger, Geschäftsführer der Österreich Wein
Marketing GmbH (ÖWM) den Jahrgang. „Mit Preissteigerungen ist aber
aufgrund der reichen Vorjahresmenge nicht zu rechnen.“

Feuer und Flamme mit Robert Rainford

09.08. um 14:30 Uhr dmax

Licence to Grill
Kühles Nass, heiße Ribs
Feuer und Flamme mit Robert Rainford
Koch-Show

Summertime! – Nach dem Badespaß kommt der große Hunger auf Gegrilltes. Hier sind knusprige Schweinerippchen nach Tex-Mex-Art genau das Richtige. Dazu gibt es Salat mit frischen Blattspinat, gegrillten roten Zwiebeln und gefüllte Tomaten. Und als Dessert, Burritos mit Schokoladen-Bananen-Geschmack! Robert Rainford zeigt all jenen, denen hier der Mund wässrig wird, wie man solch ein Festmahl auf dem Grill schnell und unkompliziert zubereitet.
Dauer: 25 Minuten

Der beste Amateur-Kaffeeverkoster kommt aus Österreich

Der beste Amateur-Kaffeeverkoster kommt aus Österreich

Platz 27 für Österreich bei der Weltmeisterschaft im Kaffeeverkosten,
aber der beste „Amateur“ kommt aus Österreich.

Der erst kürzlich gekürte österreichische
Staatsmeister im Kaffeverkosten Mag. Clemens Appl konnte bei der
Weltmeisterschaft in Köln als bester „Amateur“ unter 35 Vollprofis
den 27. Platz belegen. Clemens Appl, der diesen Titel erst am 4. Mai
bei der 3. Österreichischen Staatsmeisterschaft im Kaffeeverkosten
erringen konnte, schlug sich wacker bei der vergangenes Wochende vom
25. bis 28. Juni abgehaltenen Weltmeisterschaft in Köln.
Professionelle Kaffeeverkoster aus 35 Ländern nahmen bei dieser
Weltmeisterschaft teil. Sieger wurde Valentina Kazachkova aus
Russland. Veranstaltet wurde die WM auch heuer wieder vom SCAE, dem
europäischen Spezialitätenkaffeeverband.

Clemens Appl konnte damit zwar seinen sensationellen Erfolg von
Wien mit acht von acht möglichen Punkten nicht wiederholen, jedoch
als einziger „Hobby-Kaffeefreund“ in die Liga der weltweit 30 besten
Kaffeeverkostungsprofis vorstoßen. Er ist in seinem Brotberuf
Wissenschaftlicher Mitarbeiter der WU Wien. SCAE-Chefjuror Alf Kramer
hat ihm jedenfalls nach seiner großartigen Vorstellung in Wien „wenn
er einen guten Tag hat“ durchaus Chancen auf einen WM-Spitzenplatz
gegeben. Clemens Appl meinte nach der WM in Köln: „Nachdem im Vorjahr
die Geschwindigkeit beim Finaleinzug entscheidend war, bin ich etwas
zu rasch an die Verkostung der acht 3er-Sets herangegangen. Die
Unterschiede waren diesmal jedoch derartig fein, dass selbst die
spätere Erstplatzierte die Obergrenze von acht Minuten fast
aufbrauchte.“

Dank einer Initiative von café+co gibt es seit nunmehr drei Jahren
österreichische Staatsmeisterschaften. „Die
Kaffeverkostungsmeisterschaften auch nach Österreich zu bringen waren
wir unserem Ruf als Kaffee-Nation einfach schuldig“ meint Mag. Gerald
Steger, Geschäftsführer von café+co, dem führenden
Kaffeeautomaten-Betreiber in Österreich und Zentraleuropa. Und Steger
weiter: „Clemens Appl hat Österreich bei der Weltmeisterschaft würdig
vertreten. Zu seiner Platzierung ist ihm als Amateur bei einem so
dichten Profi-Starterfeld wirklich zu gratulieren. Er hat mit seiner
„Liebe zum Kaffee“ auf eindrucksvolle Weise vorgeführt, wie nahe man
als „Kaffeefreund“ an das Profiniveau herankommen kann. Wir werden
jedenfalls auch bei der Staatsmeisterschaft 2010 neben für
Verkostungsprofis aus der Kaffeebranche reservierten Startplätzen
auch wieder drei zusätzliche Plätze für Kaffeefreunde, die nicht
beruflich jeden Tag mit Kaffeeverkostung zu tun haben,
bereitstellen.“

Harter Test für die Geschmacksnerven

Beim Wettbewerb selbst geht es nicht – wie z.B. bei
Weinverkostungen – um das Erkennen bestimmter Sorten. Vielmehr müssen
die Wettbewerber aus jeweils acht Dreier-Sets von Kaffee jenen
identifizieren, der von den beiden anderen abweicht. Und das
funktioniert so: Für jeden Teilnehmer wird eine Serie von acht
Triangular-Sets aufgebaut. Jedes Triangular besteht aus drei Bechern,
von denen jeweils zwei identischen Kaffee enthalten. Der Verkoster
muss nun jenen Kaffee identifizieren, der von den beiden anderen
abweicht. So wird etwa Kaffee derselben Sorte, jedoch aus
unterschiedlichen Anbaugebieten, verkostet – was natürlich
entsprechend schwer zu unterscheiden ist.

In Summe hat der Teilnehmer für alle acht Sets nur acht Minuten
Zeit. Die Rangreihung der Teilnehmer ergibt sich daraus, wer die
meisten Becher richtig zur Seite gestellt hat. Bei einem
Unentschieden entscheidet die benötigte Zeit. Verkostet wird übrigens
nicht aus dem Becher direkt, sondern des besseren Geschmacks wegen
mit einem speziell geformten Verkostungslöffel.

Mittelmeerkost

Vorbild Mittelmeerkost – Essen wie in den südlichen Ländern hält länger gesund

Mediterrane Kost senkt das Risiko, an einer der großen Volkskrankheiten zu sterben oder an Alzheimer und Parkinson zu erkranken. Das ergab, einem Bericht der „Apotheken Umschau“ zufolge, die Auswertung von 12 großen Studien mit insgesamt mehr als 1,5 Millionen Menschen durch Wissenschaftler der Universität Florenz. Zur Mittelmeerkost zählen insbesondere Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Getreide, Fisch, Olivenöl und mäßiger Rotweinkonsum. Bei jenen, die sich so ernähren, war die Gesamtsterberate um neun Prozent niedriger, Herz-Kreislauf-Erkrankungen forderten neun Prozent, Krebs sechs Prozent weniger Opfer. Das Alzheimer- und Parkinsonrisiko war um 13 Prozent verringert.

Schuhe

Menschen tragen seit 40.000 Jahren Schuhe – Knochenfunde in China bestätigen Fußbekleidung von Höhlenmenschen

Menschen tragen bereits seit 40.000 Jahren Schuhe. Zu diesem Schluss kommen zwei Anthropologen in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Human Evolution. Hinweise darauf fanden die Forscher um Erik Trinkhaus und Hong Shang bei Knochenfunden eines 40.000 Jahre alten Skeletts, das in der Tianyuan-Höhle nahe Beijing gefunden wurde. Das Forscherteam hat sich insbesondere für Veränderungen der Fußknochen interessiert.

Trinkhaus von der Washington University in St. Louis, Missouri http://www.wustl.edu und Shang vom Department für Paläoanthropologie von der Chinesischen Akademie für Wissenschaften hatten die Form und Dichte der Zehenknochen am gefundenen Skelett mit jenen von Bewohnern verschiedener anderer Regionen verglichen. Darunter waren Fußknochen von Menschen aus US-Städten aus dem 20. Jahrhundert, späte prähistorische Inuits und späte prähistorische Indianer aus Nordamerika.

Schuhe verändern den Gang nämlich deutlich. Mit einer starren und steifen Sohle rollen sich die Zehen beim Gehen wesentlich weniger stark ein, als etwa beim Barfuß-Laufen. Dadurch wird auf die Knochen weniger starker Druck ausgeübt. „Anhand dessen kann man bei Menschen aus verschiedenen Epochen und Herkunftsländern deutliche Rückschlüsse ziehen“, so Trinkhaus. „US-Amerikaner des 20. Jahrhunderts, die Schuhe tragen, haben kleine, kümmerliche Zehen, während barfuß-gehende Indianer starke und große Zehen aufweisen“, erklärt der Forscher. Die Inuit lägen zwischen den beiden. Nach Angaben der beiden Forschern waren die Knochenfunde in China jenen der Inuit sehr ähnlich. „Das lässt darauf schließen, dass sie bereits Schuhe getragen haben“, so Trinkhaus.

Bisher konnten die Forscher feststellen, dass Schuhwerk im Mittleren Paläolithikum sehr selten war. Erst im jüngeren Paläolithikum – vor etwa 27.000 Jahren – konnte man feststellen, dass Menschen häufiger Fußbekleidungen trugen. Wolfgang Weitlaner

"Abenteuer Alltag – So leben wir Deutschen"

Die Knoblauch-Köche: Im Berliner Restaurant „Knofel“ gibt’s Knoblauch satt. Jedes Gericht auf der Speisekarte verströmt jenen markanten Duft, der die einen das Weite suchen lässt und die anderen absolut begeistert

Kabel1, Montags bis freitags um 16.30 Uhr

Austrian Airlines: Anpassung der Treibstoffzuschläge

Anpassung der Treibstoffzuschläge auf Grund neuerlicher Rekordwerte bei Kerosinpreis

Auf Grund der erneuten Rekordhöhen des Kerosin-Einkaufspreises, werden Austrian Airlines den Treibstoffzuschlag für Langstreckenflüge um 10 EUR von 67 EUR auf 77 EUR erhöhen. Die Treibstoffzuschläge von 14 EUR für Kurz- und Mittelstreckenflüge bleiben unverändert. Die Erhöhung gilt für alle Flugtickets der Austrian Airlines Group, die ab 19. November 2007 verkauft bzw. ausgestellt werden.

Die Anpassung wird somit auf jenen Routen vorgenommen, auf denen der höchste Treibstoff-verbrauch zu verzeichnen ist. Beispielsweise verbraucht eine Boeing 767 auf einem Flug Wien -New York – Wien rund 90 Tonnen Kerosin.