Die schrägsten Aphrodisiaka

Blumen sind langweilig und Essen gehen kann jeder: Die Ansprüche an den Valentinstag sind heutzutage hoch. Wenn die Flasche Sekt und das romantische Abendessen nicht mehr reicht, um in die richtige Stimmung zu kommen, können Helfer aus der Ferne herangezogen werden. Die Flugsuchmaschine swoodoo.com hat daher eine Auswahl interessanter Lustmittel aus aller Welt zusammengestellt und liefert abenteuerlustigen Turteltäubchen dazu die passenden Reiseziele für den Valentinstag.

Höhenflüge in China: Essbare Nester
Chinesische Liebhaber setzen auf Vogelnester, um sich in Schwung zu bringen. Die essbaren Vogelnester bestehen hauptsächlich aus Speichel und enthalten kaum pflanzliche Bestandteile. Sie werden gedünstet und als Suppe serviert. Dieses Wundermittel soll nicht nur die Gesundheit fördern, sondern auch die Liebeskraft ankurbeln. Pärchen, die nach China oder Japan reisen, können es vor Ort ausprobieren.

Fluch oder Segen: Kugelfisch
Der Kugelfisch, in Japan Fugu genannt, ist vielen Menschen vor allem als hochgiftiger Meeresbewohner bekannt. Seine toxischen Stoffe können tödliche Folgen haben. In Japan ist er eine Delikatesse und Aphrodisiaka zugleich. Köche brauchen allerdings eine spezielle Ausbildung, um den Fisch zuzubereiten, denn die giftigen Bestandteile müssen sorgfältig entfernt werden. Sobald der Kugelfisch zum Verspeisen zubereitet ist, können Reisende in Japan ihre Liebe kulinarisch beflügeln lassen.

Wurzelkraft statt Potenzpille: Maca
Was derzeit als Superfood die Welt erobert, wird in den peruanischen Anden bereits seit zwei Jahrtausenden angebaut: Maca. Schon die Inka vertrauten auf die libidosteigernde Wirkung der Wurzel, noch heute ist sie in Peru ein beliebtes Potenzmittel. Die Heilpflanze wird beispielsweise gebacken oder als süßer Brei verspeist. Peru-Reisende können sich selbst von ihrer Wirkung überzeugen.

Liebeskraut der Fabelwesen: Elfenblume
Die Elfenblume ist eine Erotik-Geheimwaffe der klassischen chinesischen Medizin und soll laut Forschung bei Erektionsstörungen helfen. Im Englischen ist das Heilkraut unter dem bezeichnenden Namen “Horny Goat Weed” bekannt, da sie der Legende zufolge von einem chinesischen Hirten entdeckt wurde, als er bemerkte, dass seine Ziegen nach dem Essen dieses Krauts jedes Mal viel erregter wirkten. In China können Reisende selbst auf Elfenspuren wandeln und die Pflanze testen.

Von indischen Ärzten empfohlen: Ashwagandha
Aus dem Heimatland des Kamasutra kommt auch Ashwagandha, ein indisches Kraut, das seit Jahrtausenden zur Belebung und Erhaltung der Jugendlichkeit eingesetzt wird. Darüber hinaus hat es den Ruf sexuell stimulierend zu sein. Indische Ärzte sollen es zur Steigerung der Libido bei Männern und Frauen verschreiben. Ein wahres Wundermittel, von dessen Wirkung sich Indien-Reisende selbst ein Bild machen können.

“Unsere Recherche zeigt, dass der Valentinstag nicht immer nur aus Kino und Candle-Light-Dinner bestehen muss. Es gibt rund um den Globus vielfältige Möglichkeiten, sich für romantische Stunden zu Zweit in die richtige Stimmung zu bringen. Wer das Abenteuer sucht und spontan ist, kann auch kurzfristig noch billige Flüge auf swoodoo.com suchen und finden, um den Valentinstag an einem exotischen Ort zu verbingen – ob mit oder ohne Aphrodisiaka ist dabei natürlich jedem selbst überlassen”, erklärt Julia Stadler Damisch, Regional Director bei swoodoo.

https://www.swoodoo.com/schnaeppchen/2016/01/21/aphrodisiaka-der-welt/

Hotel Awasi in San Pedro de Atacama, Chile

Senderos-Tipp für Chile

Der neueste Partner von Senderos Marketing & Sales Support, das Hotel Awasi in San Pedro de Atacama, Chile, ist kein traditionelles Hotel. Das aus acht 50 qm großen Suiten bestehende Anwesen hat sich Komfort, einzigartige Gastronomie, und abwechslungsreiche Exkursionen für die Gäste auf die Fahnen geschrieben, die deren Aufenthalt unvergesslich machen sollen. Auf dem abwechslungsreichen Menüplan des Chefkochs stehen typische Zutaten der Region, die seit Jahrtausenden auch als Grundnahrungsmittel der Ureinwohner dienen, wie beispielsweise papa morada (lila Kartoffel), Patasca (Suppe), Quinoa (Getreide) oder Chañar.

Die Gäste jeder Suite bekommen einen – auf Anfrage deutschsprachigen – Reiseleiter und ein Fahrzeug mit Allradantrieb, Kommunikationssystem und GPS zur Verfügung gestellt. So kann jede Exkursion ganz nach Wunsch und Interesse durchgeführt und den Gästen während der Ausflüge höchsten Komfort und Sicherheit gewährleistet werden. Dies ermöglicht auch den Besuch schwer erreichbarer Orte, die den sonst den meisten Besuchern dieser Region verborgen bleiben. Nähere Infos unter http://www.awasi.cl/awasicd.

Seit Eröffnung des Hotels vor zwei Jahren wurde Awasi von verschiedenen Medien, wie beispielsweise Travel&Leisure, Conde Nast, Tatler und Robb Report als eines der besten Hotels weltweit bezeichnet.

Gäste, die in diesem Frühling ein 3, 4 oder 5-Nächte-Programm im Awasi buchen, dürfen eine Nacht kostenlos, mit Frühstuck, im neuen W Hotel in Santiago verbringen. Der Aufenthalt muss in den Monaten Juli, August oder September 2009 erfolgen. Buchungen können über diverse deutsche Veranstalter vorgenommen werden, Z.B. Hotel .

Die Oase San Pedro de Atacama liegt inmitten der trockensten Wüste der Welt, der Atacamawüste, am nördlichen Rand des Salar de Atacama, dem größten Salzsee Chiles.

Wildobst

Wildobst

Aromenreiche Raritäten in der Natur sammeln

Schon vor Jahrtausenden sammelten die Menschen Wildfrüchte wie Beeren, Obst, Nüsse oder Blätter. Heute schwören Genießer und Gesundheitsbewusste mehr denn je auf die züchterisch nicht oder nur wenig bearbeiteten Früchte aus Mutter Natur.
Wilde Beeren und andere seltene Obstarten werden zur Zeit wieder entdeckt, denn sie überzeugen durch ungewöhnliche Aromen und einen hohen Vitamingehalt. Erzeugnisse von Holunder, Sanddorn, Aronia (Apfelbeere) oder Hagebutte haben sich bereits als Nischenprodukte im Fachhandel etabliert. Seltener findet man Delikatessen wie Schlehen oder Vogelbeeren (Eberesche) in den Sortimenten von Direktvermarktern. „Da man viele Köstlichkeiten nicht einfach kaufen kann, müssen Feinschmecker meist selbst hinaus in die Natur“, so Wildobst-Expertin Helga Schmidt aus Köln. Von Frühsommer bis in den späten Herbst kann man die wilden Früchte im Freien finden. Wer bei einem Spaziergang die Augen offen hält, entdeckt – je nach Saison – Raritäten wie Felsenbirnen, Mahonien, Hagebutten, Holunderbeeren, Traubenkirschen oder Zierquitten. „Zum Sammeln und Transportieren der druckempfindlichen Früchte eignet sich eine Dose am besten. Es empfiehlt sich zudem, das Obst zu Hause sofort kühl zu stellen oder am besten direkt zu verarbeiten“, rät Schmidt. Wer Interesse am Wildfrüchtesammeln hat, sollte sich ein Bestimmungsbuch kaufen oder sich von einem Sachkundigen einweisen lassen. Denn nicht jedes Wildobst eignet sich zum Frischverzehr. Verschiedene Früchte wie beispielsweise die sauren, kernreichen Mahonien oder die harten Zierquitten sind roh ungenießbar. Holunderbeeren enthalten das giftige Glykosid Sambunigrin, das erst durch Erhitzen zerstört wird.
„Zum Rohverzehr sehr zu empfehlen sind allerdings Felsenbirnen. Die Beeren haben einen ausgewogenen Geschmack mit erfrischender Säure. Die Kerne sind klein und weich und verleihen der Frucht ein leichtes Bittermandelaroma“, so Schmidt. Da beim Sammeln die Ausbeute einer einzelnen Sorte meist nicht allzu üppig ist, empfiehlt die Kennerin ein Wildfruchtkompott mit Äpfeln. Besonders Holunder, Traubenkirschen und Zierquitten machen sich gut in Kombination mit Äpfeln. Wer auf den Geschmack gekommen ist und einen Garten besitzt, findet Wildobstgehölze auch in spezialisierten Baumschulen.

aid, Ira Schneider

Die Erbse

Die Erbse

Geliebt, beliebt, rund und gesund

Die Erbse muss sprachlich oft für knauserige Zeitgenossen, die Erbsenzähler, herhalten und steht literarisch im Verdacht bei Prinzessinnen Schlafprobleme zu verursachen. Dennoch, die Erbse ist und bleibt eine der beliebtesten Hülsenfrüchte der Deutschen.
Die vor Jahrtausenden aus China über das Mittelmeer eingewanderte Erbse (Pisum sativum) ist aus der heimischen Küche kaum wegzudenken. Es gibt sie als Schalenerbsen, die ohne die umgebende Hülse gegessen werden und mit Hülse als Zuckererbsen oder -schoten. Bei den Schalenerbsen sind vor allem zwei Sorten von Bedeutung: Die Palerbsen werden getrocknet im Handel angeboten und eignen sich perfekt für einen Eintopf nach großmütterlicher Art. Sie enthalten viel Stärke und schmecken mehlig. Markerbsen sind dagegen süßer und zarter. Sie findet man vor allem in Form von Dosen- oder Tiefkühlware. Den höchsten Zuckergehalt haben jedoch Zuckerschoten. Sie schmecken ihrem Namen gerecht werdend besonders süß und sind bei Wokgerichten sehr beliebt.
Frische Erbsen findet man zwar vereinzelt auf Wochenmärkten und in Supermärkten, spielen aber wirtschaftlich so gut wie keine Rolle. Vor allem wegen ihrer schlechten Lagereigenschaften. Sie sollten nämlich in ein bis zwei Tagen verbraucht werden, da sie sehr schnell ihr Aroma verlieren. Sehr beliebt ist jedoch der eigene Anbau im Garten. Nach der Ernte lassen sie sich hervorragend einfrieren. Erst Putzen, Waschen und fünf Minuten Blanchieren, dann mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Verpackt halten sie sich bis zu zwölf Monaten in der Gefriertruhe.
Getrocknete Erbsen bewahrt man nach dem Kauf am besten in der Originalverpackung oder in einem verschlossen Behälter kühl, trocken und lichtgeschützt auf und sind über ein Jahr haltbar. Gegart halten sie sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage, tiefgefroren bis zu drei Monate.
Die Erbse überzeugt auch durch ihre Nährwerteigenschaften. Als eines der eiweißreichsten pflanzlichen Lebensmittel leistet sie einen wichtigen Beitrag für den Aufbau von Körpersubstanz. Der Kohlenhydratanteil von 41 Prozent, vor allem in Form von Stärke, sorgt zusammen mit den enthaltenen Ballaststoffen für einen konstant anhaltenden Blutzuckerspiegel und eine gut funktionierende Verdauung. Erbsen sind auch reich an B-Vitaminen für die Zellentwicklung und Nervenweiterleitung. Außerdem finden sich in ihr Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium für Muskeln und Nerven, Eisen und Zink für die Immunabwehr.
Vielseitigkeit, Geschmack und Nährwert sind möglicherweise also die Gründe, warum die Erbse immer wieder auf unserem Teller landet. Aber vielleicht sind es auch die Kindheitserinnerungen an Großmutters Eintopf.

aid, Andrea Kornblum

Olivenanbau auf Zypern

Göttliche Frucht

Olivenanbau auf Zypern

Seit Jahrtausenden wird der Olivenbaum auf Zypern kultiviert. Der Olivenpark Oleastro schickt seine Besucher auf eine Entdeckungsreise zu den Ursprüngen der Olivenanbautradition.

Zum Auftakt der Erntezeit Mitte Oktober bietet sich ein Besuch im Olivenpark Oleastro, zwischen Pafos und Lemesos an den Ausläufern des Troodos-Gebirges, an. Hier erhalten Besucher Einblick in die 60.000-jährige Kulturgeschichte der Olive – angefangen von verschiedenen Methoden der Ölgewinnung, der Bedeutung der Olive in der griechischen Mythologie bis hin zu Traditionen und Gebräuchen rund um den Olivenanbau. Zudem lernen die Besucher die Funktionsweise einer ökologischen Olivenmühle kennen. Diese umweltschonende Methode der Olivenpressung ist bisher einzigartig auf Zypern. Für Kinder besteht außerdem die Möglichkeit sich auf dem Spielplatz oder beim Ponyreiten zu vergnügen. Erwachsene zahlen drei und Kinder ab zwei Jahren zwei Euro Eintritt.

Die Wurzeln des Ölbaums auf Zypern reichen bis in die Antike: Bei Ausgrabungen in Kourion und Kouklia an der Westküste wurden beispielsweise Amphoren zur Aufbewahrung von Olivenöl sowie altertümliche Olivenpressen zu Tage gefördert. Der Ölbaum findet in der griechischen Mythologie, im Koran und in der Bibel Erwähnung. Tatsächlich ist der Olivenbaum und sein Öl, das Homer als „flüssiges Gold“ bezeichnete, auf der Mittelmeerinsel von der Ebene bis ins Gebirge allgegenwärtig. Der berühmteste und mit rund 800 Jahren älteste Olivenbaum mit einem Durchmesser von 15 Metern steht im Dorf Anglisides an der Straße zwischen Lemesos und Larnaka. Abgesehen von ihrer wichtigen agrarwirtschaftliche Bedeutung für Zypern verfügt die Olive über eine hohe Symbolkraft: Kinder werden auf der Insel von jeher nicht mit Wasser, sondern mit Olivenöl getauft und seit 1960 ziert der Ölzweig als Symbol des Friedens die zypriotische Nationalflagge.

Der uralte Kult ums Kochen

Kochkunst ist ein, vielleicht sogar das Thema, das die Völker über alle Grenzen hinweg verbindet. Seit Jahrtausenden werkelt die Menschheit an kulinarischen Methoden, von den ersten, in Grubenöfen geköchelten Suppen bis zur aktuellen »Molekularküche«. Doch wer glaubt, die Kunst des richtigen Kochens und der Kult um Spitzenköche seien Erfindungen der Neuzeit und der modernen Medien, der irrt.

Was hat der berühmte Küchenchef Khnumhotep im Alten Ägypten wohl für seine Herrschaft gekocht? Honigsüßen Gerstenbrei und Ragout aus mit Kreuzkümmel gewürztem Taubenfleisch? Auf offenem Feuer gegrillte Ochsenrippchen zu gedünstetem Lattich? Rohkost aus nussig schmeckendem Zyperngras und als Nachtisch Melonenscheibchen und Traubenkompott?

Lesen Sie den gesamten Artikel bei PM:
http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id2871.htm

Mekka für Genussurlauber

Kein Wunder, dass die österreichische Wachau für Weinkultur steht.
Schließlich baut man dort den Wein seit Jahrtausenden an: Hier kelterten die Illyrer, die Kelten und die Römer. So wuchs entlang der Donau eine
Weinlandschaft, die ihre kulturelle Besonderheit bis heute gewahrt hat.
Viele Weinbauern der Region schenken auf ihrem Anwesen eigenen Wein aus.
In diesen Heurigen oder auch Buschenschanken kann man hervorragende
Tropfen zu regionaltypischen Speisen verkosten.

Wein auf hohem Niveau

Die niederösterreichische Donauregion ist eine der bekanntesten
Weinregionen Österreichs. Bei Verkostungen in aller Welt erreichen diese
Sorten oft Spitzenplätze. Fünf der insgesamt acht niederösterreichischen
Weinstraßen liegen an der Donau, und viele Winzer sind international
bekannt. Genussurlauber schätzen die zahlreichen Möglichkeiten, diese
Weine zu verkosten. Das Angebot an Restaurants hält mit der Vielzahl der
Weine mit und bewegt sich überdurchschnittlich oft auf sehr hohem
Niveau. Es dominieren Weißweine, die besonders gut zu frischem Fisch
passen. Der wird in den Donauebenen immer fangfrisch gezüchtet. Typische
Donaufische sind Huchen, Karpfen, Stör und Wels. In unmittelbarer Nähe
der Wasserstraße findet sich außerdem die größte Dichte an
„Haubenrestaurants“ im gesamten Bundesland. Dort sind ausgezeichnete
Namen wie Lisl Wagner-Bacher mit ihrem Landhaus „Bacher“ (drei Hauben im
Guide Gault Millau) zu Hause.

Wirtshauskultur, die man erleben muss

Bodenständige Küche auf hohem Niveau bieten zahlreiche Landgasthöfe in
der Region. Viele Betriebe setzen auf unkomplizierte Gastlichkeit in
Verbindung mit regionaler, traditioneller Küche sowie moderate Preise.
Wer beim Essen das Außergewöhnliche liebt, wird in Norbert C. Payrs
Gasthaus „Zum lustigen Bauern“ in Zeiselmauer fündig. Hier wird einmal
im Monat nach den Rezepten des römischen Gourmets Apicius gekocht. Dazu
gibt es original gekelterte, „antike“ Gewürzweine. Unter www.donau.com
www.wachau.at gibt es weitere Informationen.