Kochen mit und wie Südtiroler

Exklusive Kochkurse und Workshops für Feinschmecker mit Spitzenköchen und Bäuerinnen

Wem der Magen nach mediterraner Leichtigkeit steht, der ist im Südtiroler Frühling gut bedient. Der Mix von alpin und mediterran ist in der lokalen Küche ebenso allgegenwärtig wie in den blühenden Landschaften zwischen Olivenbäumen und Alpenrosen. Einmal dem kreativen Spitzenkoch beim Spargelkochen über die Schulter schauen oder traditionelle Speckknödel mit den Bäuerinnen zubereiten? Von April bis Juni 2016 bietet die Urlaubsregion Südtirols Süden im Rahmen der Urlaubsinitiative „Zeit für Genuss und Bewegung“ teils wöchentliche, teils einmalige Kochkurse und Workshops an, die sich auf regionale und ursprüngliche Lebensmittel besinnen.

Am Herd mit Spitzenkoch Herbert Hintner – 18. Juni 2016
Kochen mit den frischen Erzeugnissen der Natur – das ist Herbert Hintners Credo. Für den Südtiroler Sternekoch hat die Verwendung regionaler und vor allem saisonaler Lebensmittel oberste Priorität. Nur durch sie kann die bäuerliche Kultur Südtirols erhalten werden und gleichzeitig die hohe Qualität zustande kommen, die ihn bis über die Grenzen hinweg bekannt werden ließ. Wie genau er seinen Gerichten den besonders vollmundigen Geschmack verleiht, können Urlaubsgäste nach Anmeldung beim Tourismusverein Eppan erfahren und ihn schließlich selbst auf seinem Weg zwischen traditioneller und moderner Genussküche begleiten: Im Restaurant „Zur Rose“ in St. Michael-Eppan bereitet der Profi am 18. Juni 2016 exklusiv mit seinen Workshop-Teilnehmern ein gesundes Frühjahrsmenü zu – anschließende Verkostung und Weinbegleitung inklusive. Herbert Hintners Ziel ist es, den Teilnehmern viele Anregungen für eine leichte und gut verträgliche Ernährung zu vermitteln, die sich auch zuhause leicht umsetzen lassen. Die Teilnahmegebühr beträgt 160 Euro pro Person inklusive Gourmet-Menü und Weinbegleitung.

Südtirols Zutaten für einen leichten Frühling – April bis Juni 2016
Köstliche Natur-Küche erwartet auch die Besucher des Gasthof „Wiesenheim“ in Klobenstein – denn am Rittner Sonnenplateau wachsen schon ab Mitte März hervorragende Speisepflanzen, die der dort ansässige Koch Florian Schweigkofler gut für seine Menüs verwenden kann. Mit Liebe und Begeisterung zeigt dieser jeden Freitag vom 2. bis zum 30. April sowie vom 28. Mai bis 25. Juni seinen Gästen, wie man die Produkte der Natur erkennt und bestmöglich einsetzt. Kosten: 10 Euro mit der RittenCard, 15 Euro ohne Gästekarte.

Marktbesuche mit den Bäuerinnen – April bis Juni 2016
Von April bis Juni organisiert der Tourismusverein Eppan immer dienstags einen Marktbesuch auf dem beschaulichen Rathausplatz. Unter fachkundiger Anweisung der Bäuerinnen Ricky Huber Ortler und Anni Innenhofer Pichler dürfen die Teilnehmer dort sämtliche saisonale Lebensmittel genau unter die Lupe nehmen: Es wird betrachtet, gerochen, verkostet – schlichtweg mit allen Sinnen genossen, bevor die eingekauften Produkte in der Küche des „Lanserhaus“ verarbeitet werden. Hier zeigen die Frauen ihr handwerkliches Geschick, wenn sie im Anschluss an den Marktbesuch frische Knödel, Kräutersalze und andere regionale Leckereien zubereiten. Die dreistündige Unternehmung inklusive Kochworkshop ist für 18 Euro pro Person beim Tourismusverein Eppan buchbar.

Diese und viele andere Angebote der Reihe Südtirol Balance – Zeit für Genuss und Bewegung sind über die Website balance.suedtirol.info buchbar. Weitere Informationen auch unter www.suedtirols-sueden.info

Sternekochtreffen bei Markus Semmler

Ganz großes Kino ohne Kulissen und Diven – dafür mit sehr guten Freunden, fünf Sternen und fulminantem Essen! Ulla Kock am Brinck, besondere Freundin des Hauses, läßt es sich nicht nehmen mit zu kochen und verschiedene Blogger werden live von der Party im Web berichten. Seien Sie dabei, noch gibt es Karten für meine Lieblings-Köche-Party dieses Jahr!

Fürs flüssige Wohl zeichnen vier unserer Lieblingsweingüter verantwortlich: Winter, Seeger, Riffel und Ômina Romana.

Freitag, 26. Februar 2016,
Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19.00 Uhr
Live-Cooking Stationen inklusive Wein 149,00 € pro Person

www.kochkunst-ereignisse.com

Markus Semmler, Berliner Meisterkoch 2016,

Klaus Böhler, Herbert Brandt, Jost Pullich

Die „Top-Ausbilder 2015“: Vorbilder in der Küche

Der Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD) und das Fachmagazin KÜCHE zeichneten die „Top-Ausbilder des Jahres“ aus. Im Rahmen der Internorga wurde die begehrte Auszeichnung an drei Ausbildungsbetriebe für ihr herausragendes Engagement in der Köche-Ausbildung verliehen.

Die Preisträger sind:

Klaus Böhler, Küchendirektor Sheraton Frankfurt Airport Hotel
Herbert Brandt, Küchenchef Restaurant Schwedenschenke, Insel Mainau
Jost Pullich, Küchenchef Lindner Hotel Am Michel, Hamburg

Nominiert waren außerdem:
Oliver Behrendt, Küchenleiter JG Gruppe Benediktushof Reken
Holger Bodendorf, Hoteldirektor und Küchenchef Landhaus Stricker, Tinnum/Sylt
Sascha Oldenburg, Ausbilder Hotel Ratswaage, Magdeburg
Thomas Röttele, Europapark Hotels, Rust
Martin Seitel, Geschäftsführer Kultur- und Kongresszentrum Kolpinghaus Regensburg
Peter Siegmund, Küchenchef Hotel Weisser Bär, Mühlheim/Mosel

Bereits zum 13. Mal haben der VKD und das Magazin KÜCHE die Preise an die besten Ausbilder vergeben. VKD-Präsident Andreas Becker bereiste gemeinsam mit der Jury alle nominierten Betriebe und zeigte sich beeindruckt vom Engagement der diesjährigen Top-Ausbilder: „Manche haben sich fast überschlagen darin, uns im Detail zu zeigen, wie systematisch sie die Ausbildung in ihrem Betrieb strukturieren.“ Angesichts der anhaltenden Debatte um die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen könne man nicht oft genug wiederholen: „Es gibt sie, die Ausbilder, die sich engagieren, denen unser Berufsstand wichtig ist und die mehr als eine Standardausbildung leisten.“

Nicole Ritter, Chefredakteurin des Magazins KÜCHE, dankte den Sponsoren des Wettbewerbs, namentlich den Firmen Friesenkrone, Rational, Servicebund und Wüsthof für ihr nachhaltiges Engagement. „Sie investieren damit mit uns gemeinsam in den Nachwuchs einer Branche, die dem zunehmenden Druck auf dem Markt der Arbeitskräfte nur durch qualifizierte und moderne Ausbildungskonzepte standhalten kann.“

Heinz Marecek ist Feinschmecker des Jahres

Zwischen Frühstück und Abendessen brauchte er früher oft 20 Marillenknödel, um glücklich zu sein. Heute isst er nur mehr ein Mal am Tag, dann aber ordentlich. Heinz Marecek  gerät fast in Trance, wenn er über die Küche seiner Großmutter spricht – von Skubanky über Pofesen bis zum besten Wiener Schnitzel, das auf Gottes Erden je gebacken wurde. Doch nicht nur bodenständige Küche liegt ihm am Herzen, er war auch einer der ersten, die in Ferran Adrias „El bulli“ molekular veränderte Speisen probierte.

Die Auszeichnung „Feinschmecker des Jahres“ wird Jahr für Jahr für besondere Verdienste um Österreichs Kultur in Küche und Keller vergeben. Die Wahl fiel den Herausgebern des GaultMillau, Martina und Karl Hohenlohe, in diesem Jahr nicht schwer: „Heinz Marecek ist gutes Essen und Trinken ein großes Anliegen – er transportiert dieses Bekenntnis nicht in großen Worten, sondern in jahrzehntelanger Feldforschung in den besten Restaurants der Welt und in der herrlichen Küche seiner Frau Christine.“

Unter den Gästen dess Gala-Abends im Wiener Vier-Hauben-Restaurant Steirereck waren unter anderen Schauspieler und langjähriger Freund des Ausgezeichneten Otto Schenk mit seiner Frau Renee, der Laudator und ehemaliger Chefredakteur der KURIER „Freizeit“, Michael Horowitz, Leipnik-Lundenburger Generaldirektor Josef Pröll und dessen Aufsichtsratspräsident Ökonomierat Christian und Rotraut Konrad, Good Mills Österreich CEO Peter Stallberger, Sprecher der Geschäftsführung der Good Mills Group Josef Dietrich, Café+Co CEO Gerald Steger, Generaldirektor der Casinos Austria Karl Stoss, der amerikanische Trendforscher und Autor der „Megatrends“ John Naisbitt, Kabarettist und Schauspieler Florian Scheuba mit seiner Frau Mena, Skistar a. D. und Moderatorin Alexandra Meissnitzer, Sportmanager Hubert Neuper, Architekt Wilhelm und Mari Holzbauer, Brau Union Generaldirektor Markus Liebl, Genetiker Markus Hengstschläger, Vier-Hauben-Koch Walter Eselböck mit seiner Frau Eveline, Ja! Natürlich Chefin Martina Hörmer, Schauspielerin Brigitte Karner.

Der Abend begann schon hochkarätig, als man mit Roederer Brut Premier Champagner auf den Ausgezeichneten anstieß. Vier-Haubenkoch Heinz Reitbauer verwöhnte die Gäste des Abends mit Sungold Paradeiser mit Physalis & Haselnüssen, es folgte Paprika & Melone mit Topinambur, Venusmuscheln und Olivenkraut sowie Sommerkürbis mit Süßerdäpfeln, Paradeisern, Mandeln & Lavendel. Als Hauptgang ließ Heinz Reitbauer über Holzkohle gegrillten Stör mit Kohlrabi, Quinoa & Holunder sowie Lammzunge mit Eierschwammerl, Duwickler Karotte & Gartenmelde und Rehbock mit Kochsalat, Schwarzwurzel, Feigen & Perilla servieren. Dazu gab es Weine vom Wiener Weingut Lenikus (Wiener Gemischter 2013), aus dem Hause Schönberger aus Mörbisch (Neuburger Waldäcker 2012) sowie die kräftige Cuvee Amarok 2011 vom Weingut Artner aus Höflein.

Die bisherigen „Feinschmecker des Jahres“:

2012 Erwin Steinhauer, Schauspieler
2011 Sarah Wiener, Gastronomin und Moderatorin
2010 Dominique Meyer, Staatsoperndirektor
2009 Dr. Michael Häupl, Wiens Bürgermeister
2008 Hanno und Irmi Soravia, Bauunternehmer
2007 Hans-Peter Haselsteiner, Unternehmer
2006 Peter Simonischek, Schauspieler
2005 Josef Pröll, Bundesminister a. D.
2004 Prof. Rudolf Klingohr, TV-Produzent
2003 Agnes und Rudolf Buchbinder, Gastgeberin/Pianist
2002 Dr. Werner Schneyder, Schriftsteller
2001 Louise Martini, Schauspielerin und Autorin
2000 Wolfgang Rosam, Lobbyist und Connaisseur
1999 Gerhard Tötschinger, Intendant und Autor
1998 Herbert Schimetschek, PRÄSIDENT AUFSICHTSRAT UNIQA, Generalrat Österr. Nationalbank
1996 Hans Mahr, RTL-Redaktionsdirektor
1994 DI Friedrich und Catherina Stickler, Vorstandsdirektor/TV-Dame
1993 Prof. Peter Weck, Intendant und Schauspieler
1992 Eva Deissen (†), Journalistin
1991 o. Prof. Wilhelm Holzbauer, Architekt
1990 Prof. Claus J. Riedel (†), Designer und Industrieller
1989 Oskar Czerwenka (†), Kammersänger
1988 Dr. Herbert Schoeller (†), Bankier
1987 Angelina Müllersen (†), Private
1986 Komm.-Rat Helmut Touzimsky, Leiter Gourmetcenter Meinl/Graben
1985 Attila Orgovanyi-Hanstein (†), Forstwirt und freier Autor
1984 Dr. Rudolf Bayr (†), Schriftsteller

Herbert Hintner

130 Meter Sterneküche

Schlemmen in den Gassen von St. Pauls: Ein lauer Sommerabend, eine festlich gedeckte Tafel im Freien, kulinarische Spitzenleistungen und traumhafte Kulissen – am 29. Juli verwandeln Sternekoch Herbert Hintner und sein Team vom Restaurant „Zur Rose“ die historischen Straßen von St. Pauls-Eppan in eine 130 Meter lange festliche Genussmeile. Die öno-gastronomische Veranstaltung „Gastliche Tafel in den Gassen von St. Pauls“ ist Teil und Höhepunkt der 16. Wein-Kultur-Wochen in St. Pauls-Eppan. Mit Abendkonzerten auf Schloss Korb, Vernissagen, kunsthistorische Führungen, einer geführten Weinverkostung und einem italienischen Weinabend mit Südtiroler Spezialitäten lockt das malerische Weindorf von 24. Juli bis 5. August 2014 zu einer gelungenen Mischung aus Wein, Kultur, Wissen, Gastronomie und Unterhaltung.

Zwei Wochen lang Weinkultur erleben
Den Auftakt der Wein-Kultur-Wochen bildet am Abend des 24. Juli die „Südtiroler Weinpromenade“ mit der Präsentation und Verkostung edler Weine der Eppaner Weinanbaubetriebe und der Gastkellerei Tiefenbrunner aus Kurtatsch sowie regionaler Gaumenfreuden. Neu im zweiwöchigen Programm 2014 sind die beiden Veranstaltungen „Big Bottles Party“ am 1. August, bei der Großflaschen in Begleitung zu gastronomischen Köstlichkeiten eine eigene Bühne erhalten, sowie „Heiteres auf der Kellertreppe“ am 2. August, ein geselliger Abend mit Wein- und Unterhaltungsprogramm. Der Abschluss der Wein-Kultur-Wochen findet am 5. August beim thematischen Abend „Magnum unter den Linden“ statt. Hierbei präsentieren die Eppaner Weinanbaubetriebe und Kellereien gemeinsam mit der Gastkellerei Tiefenbrunner ihre Weine begleitet von Südtiroler Spezialitäten.

Weitere Informationen gibt es unter www.weinkulturwochen.com und www.suedtirols-sueden.info

Anreisetipp: Mit der Bahn aus fast ganz Deutschland mit einem Umstieg und fünf Direktverbindungen von München z.B. nach Bozen. Richtig günstig mit dem Europa-Spezial ab 39 Euro, auf kurzen Strecken noch günstiger, z.B. von München bereits ab 29 Euro, solange der Vorrat reicht. Infos und Buchung unter www.bahn.de/italien
Familientipp: Eigene Kinder/Enkel unter 15 Jahren reisen kostenfrei mit (Eintrag auf der Fahrkarte notwendig). Infos und Buchung unter www.bahn.de/italien

Winepass: Neu für alle Weinliebhaber: Der Winepass (drei oder sieben Tage Mobilcard und reichhaltiges Weinprogramm) öffnet die Türen zur faszinierenden Welt der Südtiroler Weinstraße. Infos unter www.suedtiroler-weinstrasse.it

Jamek – Küchenchef Herbert König

Unter allen Restaurants in ganz Österreich gibt es nur ein einziges, das seit Bestehen des Restaurantführers Gault Millau in genau 35 Jahren immer mit mindestens einer Haube ausgezeichnet worden ist: die Gaststätte Jamek in Joching in der Wachau.

Seit genau 35 Jahren testet der Restaurantführer Gault Millau die besten Küchen des Landes und in diesen Jahren ist es bei all den vielen, berühmten Namen des Landes nur der Gaststätte Jamek in Joching in der UNESCO-Weltkulturerberegion Wachau gelungen, von den anonymen Testern jedes Jahr mindestens eine der begehrten Hauben für besondere Küchenqualität zu bekommen.

1912 ursprünglich als Hotel Wachau erbaut, etablierte sich die Gaststätte Jamek in den letzten Jahrzehnten als kulinarisches Refugium für leichte, regionale Küche mit bodenständigen Topprodukten und perfekte Ergänzung zum hauseigenen Spitzenweingut. Die Gaststuben strahlen edelländliche, typisch österreichische Atmosphäre aus. Wie ein Wohnzimmer im Grünen präsentiert sich der Gastgarten inmitten von Oleanderbüschen mit Blick zu den Weingärten.

Nach den Wachauer Legenden Josef und Edeltraud Jamek hat deren Tochter Jutta Altmann das Lokal als Hort feinster Gastlichkeit geführt. Gemeinsam mit ihrem Sohn Johannes – bereits die dritte Generation – sowie Küchenchef Herbert König wird dieser hohe, kulinarische Qualitätsanspruch jetzt in die Zukunft geführt. Die beinahe schon kultigen Jamek-Spezialitäten wie Topfenhaluschka und Hechtnockerl haben natürlich auch in Zukunft ihren Fixplatz auf der modern-bodenständigen Karte. Glasweise können dazu die bekannten Weine des Hauses verkostet werden, wie etwa der legendäre Riesling der Ried Klaus. Zum Wohnen empfehlen sich vier hübsche Doppelzimmer sowie drei Appartements (ÜN mit Frühstück pro DZ ab € 95,-).

Tipp für Weingenießer: Am 3. und 4. Mai lädt das Weingut Jamek zum „Weinfrühling“ (10.00-18.00), das Restaurant ist an beiden Tagen von 11.30-16.00 Uhr geöffnet.

Gaststätte Jamek:
3601 Weißenkirchen, Joching 45,
Tel. +43 (0) 27 15 / 22 35, info@weingut-jamek.at; www.weingut-jamek.at

Küche: Mo bis Do 11.30-15.30, Fr 11.30-21.00 Uhr, Sa und So geschlossen.

Weinverkauf: März bis Oktober Mo bis Sa 9.00-16.00 und So 9.00-12.00 Uhr, November bis Februar auf Anfrage.

Holger Bodendorf & Christopher Wilbrand

Spitzenköche kreieren 5-Sterne-Menü für den guten Zweck

Am 14. Oktober richtet „ChefHeads“, der Club der Küchenchefs, ein Charity-Dinner zu Gunsten der Stiftung Kinderherz im Dorfhotel Sylt aus. Die Stiftung engagiert sich in verschiedenen Projekten für herzkranke Kinder. Unter dem Motto „Gaumenschmaus und Kinderherz“ kochen acht hochkarätige Köche, darunter vier ausgezeichnet mit einem Stern im Guide Michelin, ein 5-Sterne-Menü im Dorfhotel Sylt. Die Gäste können den Meistern dabei direkt über die Schulter schauen, denn gekocht wird an verschiedenen Live-Cooking-Stationen.

Info: Die Teilnahme an der Abendveranstaltung inklusive Sterne-Menü, Weinauswahl und Champagner ist ab 159 Euro buchbar. Inklusive einer Übernachtung im Vier-Sterne-Dorfhotel-Sylt mit Frühstück kostet das Arrangement ab 239 Euro pro Person.

Teilnehmende Chefköche:
· Holger Bodendorf, Landhaus Stricker, Sylt – Ein Stern im Guide Michelin und 18 Punkte im Gault Millau
· Christopher Wilbrand, Hotel Restaurant „Zur Post“, Odenthal – Ein Stern im Guide Michelin und 17 Punkte im Gault Millau
· Herbert Brockel, Restaurant Husarenquartier in Erftstadt – Ein Stern im Guide Michelin und 17 Punkte im Gault Millau
· Heinz O. Wehmann, Landhaus Scherrer, Hamburg – Ein Stern im Guide Michelin und 16 Punkte im Gault Millau
· Dieter Schmidt – Hellhof in Kronberg – 16 Gault Millau Punkte
· Georg Maushagen, Café & Zuckerbäckerei Maushagen
· Dietmar Priewe – Chefkoch Sansibar Sylt
· André Siegmann – Küchenchef Dorfhotel Sylt

Informationen und Buchung in allen TUI Reisebüros oder auf www.gourmet-report.de/goto/tui –> Autoreisen

Das Landhaus Stricker, in dem man am besten auf Sylt wohnt, kann man auch direkt buchen:
www.landhaus-stricker.de

Hendrik Otto

Die Jury der „Berliner Meisterköche 2012“ hat entschieden und die Besten in
der Gastronomie der Hauptstadtregion gekürt. Die begehrten Auszeichnungen
in Form eines handbemalten
Tellers der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin werden dieses Jahr zum
16. Mal vergeben.

„Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern. Ich bin stolz, dass wir mit
dieser Auszeichnung Jahr für Jahr zeigen, welches Potential an Talenten und
Leistungsträgern Berlin auch in dieser Branche hat, “ so Melanie Bähr,
Geschäftsführerin der Berlin Partner GmbH.

Hendrik Otto aus dem „Lorenz Adlon Esszimmer“, Hotel Adlon Kempinski, wurde
zum „Berliner Meisterkoch 2012“ gewählt. Aus der Begründung der Jury: „Kaum
einer interpretiert die klassische Grand Cuisine so leicht und modern mit
unverwechselbarer persönlicher Note wie Hendrik Otto. Mit ihm haben wir
einen jungen Berliner Meisterkoch, dessen Kochkunst von einer großen
persönlichen Lust und Leidenschaft am Kochen geprägt ist. Hendrik Otto
hatte in der jüngster Zeit geradezu eine Initialzündung, um mit viel Kraft
seine Individualität in der Küche zu beweisen.“

Matthias Rösch, aus dem „Restaurant Villa am See”, Sport & Spa Resort
A-ROSA Scharmützelsee, Bad Saarow ist „Brandenburger Meisterkoch 2012“.
Nach Überzeugung der Jury „kocht Matthias Rösch innovativ, leicht und
modern, kombiniert in höchster Qualität intelligent Aromen und Texturen und
bleibt dabei Brandenburg und den regionalen Produkten verbunden. In einer
der schönsten Brandenburger Landschaften kreiert der Brandenburger
Meisterkoch nachhaltige Genusserlebnisse.“

Siegfried Danler, aus dem „PAULY SAAL“, ehemalige Jüdische Mädchenschule
Berlin wurde zum „Berliner Aufsteiger des Jahres 2012“ gewählt. Die Jury:
„Das Restaurant Pauly Saal hat seit seiner Eröffnung einen rasanten
Aufstieg erlebt und ist weltweit im Gespräch. Hier zeigt Siegfried Danler,
dass er einer neuen Köche-Generation angehört, die auf anspruchsvollem
Niveau zeitgemäße Erlebnis-Mahlzeiten kreiert. Seine Küche verbindet modern
interpretierte Regionalität und ein hohes Maß an Eigenproduktion.“

Herbert Beltle, u.a. Altes Zollhaus, Aigner, Weingrün, „Kreuzberg kocht“
wird als „Gastronomischer Innovator 2012“ ausgezeichnet. Dazu die Jury:
„Herbert Beltle ist herausragender Ideengeber und eine Integrationsfigur
der Berliner Gastronomie. Als uneigennütziger Ratgeber hat er sehr viel
Gutes für den Gastronomiestandort Berlin getan und in vielen Jahren in
seinen Restaurants und Projekten Kunst, Kultur und Kulinarik vereint.
Frühzeitig hat er das Potential gehobener deutscher Küche erkannt und das
Berliner Publikum damit beglückt. Die Stimme von Herbert Beltle wird in der
Berlin Gastronomieszene gehört und ist so jung und dynamisch wie ehedem.“

Zwei neue Kategorien sind in diesem Jahr dazugekommen. Michael Köhle, aus
dem „Hugo´s“, im InterContinental Berlin” (Chef Sommelier) ist „Berliner
Gastgeber 2012“. Laut Jury „ist Michael Köhle die Gallionsfigur der jungen
Berliner Sommerlierszene. Sein enormes Fachwissen, das er mit persönlichem
Engagement auch auf Reisen stets weiterentwickelt, vermittelt er gekonnt an
den Gast. Er schafft es dabei, die Kombination aus Speisen und Wein zu
einem Gesamterlebnis zu verbinden. Seine tiefe Verbundenheit zum Wein und
seine Freundschaften zu jungen deutschen Winzern helfen ihm dabei sehr.“

In der neuen Kategorie „Berliner Szenerestaurant 2012“ wird das „MANI
Restaurant” als Preisträger ausgezeichnet. Dazu die Jury: „Dieses neue,
sehr individuelle Restaurant bietet mit vielen kleinen Köstlichkeiten eine
Palette, die jeden Feinschmecker glücklich macht. Das Team um Küchenchef
Martin Schanninger überzeugt mit israelischen und arabischen Elementen, die
zu mediterranen Kreationen kombiniert werden. Das MANI ist der Höhepunkt
der Szenemeile Torstraße und daher ein perfekter Preisträger für das erste
Berliner Szenerestaurant bei den Berliner Meisterköchen.“

„Es hat gewaltig gerappelt im Karton, in diesem Jahr in Berlin. Vor allem
in Mitte hat gleich eine ganze Reihe neuer, spannender, innovativer
Restaurants aufgemacht. Restaurants, die auch im Ausland für Aufsehen
gesorgt haben, darunter das Pauly Saal und das MANI. Und der frische Wind
hat auch die Großen mitgerissen – Hendrik Otto etwa kocht moderner,
befreiter, selbstbewusster als je zuvor. Unsere tolle Stadt hat sich wieder
ein Stückchen weiter bewegt in Richtung große kulinarische Weltmetropole!
Und ich freue mich, dass die Jury auch in diesem Jahr die richtigen Zeichen
an die Richtigen weitergegeben hat. Weiter so, Ihr Köche, Gastgeber,
Innovatoren!“, erklärt der Juryvorsitzende Dr. Stefan Elfenbein, Autor für
„Der Feinschmecker“.

Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury aus Gourmet-Journalisten
und Fachvertretern gewählt. Entscheidend sind neben der Kochkunst die
Originalität der Kreationen, die Präsentation der Speisen sowie der Service
und das Ambiente.

Die offizielle Ehrung der diesjährigen Preisträger findet am 3. November
2012 im Rahmen eines Gala-Diners im InterContinental Berlin statt. Das
Gala-Diner wird durch die Kooperation mit dem InterContinental Berlin, und
zahlreichen Sponsoren sowie der Preisträger selbst ermöglicht.

Mario Hofferer

Top Spirit – bedeutendste Sekt-, Spirituosen- und Weinvertriebsorganisation Österreichs aus dem Hause Schlumberger – zeichnete gestern Abend gemeinsam mit Österreichs führendem Gastronomieguide „Gault Millau“ – in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Barkeeper Union – den „Barmann des Jahres“ aus. Die Entscheidung für den „Barmann des Jahres“ fiel – im 18. Jahr des Bestehens dieser Auszeichnung – nach einem Live-Wettkampf der drei Finalisten

Tom Sipos (Bols Austrian Bar Academy), Dejan Trifunovic (Planters Barchef) und Mario Hofferer (Champion im Barkeeping) und der Beurteilung einer prominent besetzten Fachjury auf der Summerstage in Wien. In einer knappen Entscheidung setzte sich Weltmeister Mario Hofferer vor Dejan Trifunovic (Planters) und Tom Sipos (Barflys) durch. Rainer Husar, erster Barmann des Jahres 1995, wurde für sein Lebenswerk und die Verdienste um die heimische Barszene geehrt. Zur Szene-Neueröffnung des Jahres wurde die Albertina Passage gekürt.

Die Auswahl der Finalisten zum „Barmann des Jahres“ erfolgte durch Gault Millau und deren Mystery Tester in einem blind tasting aus der Vielzahl an österreichweit eingesandten Rezepturen. Als Kriterien dienten unter anderem Kreativität, Mut zur Innovation und Professionalität. Zur Teilnahme am Wettbewerb eingeladen waren junge und kreative ebenso wie erfahrene und routinierte Barkeeper aus Österreich. Die Verkostung im Finale fand unter der Patronanz der Österreichischen Barkeeper Union (ÖBU) statt. Die Beurteilung übernahm eine prominent besetzte Expertenjury darunter die Haubenköche Peter Zinter und Max Stiegl sowie ÖBU Präsident Alexander Radlowskyj, Karl und Martina Hohenlohe von Gault Millau, die ORF Moderatorin Claudia Stöckl, die Slow Food Expertin Barbara van Melle sowie die Schauspielerin Verena Scheitz. „Mit dem Barmann des Jahres fördern Top Spirit und Gault Millau die österreichische Barszene und betonen damit die Bedeutung der Qualität der Zutaten und der Cocktails. Wir freuen uns, dass nicht zuletzt dank dieses Wettbewerbs die Barszene in Österreich lebendiger ist denn je und kontinuierlich wächst. “ so Herbert Emberger, Geschäftsführer Top Spirit.

Rainer Husar, erster ausgezeichneter Barmann 1995 und seinerzeit Mitinitiator der Wahl zum Barmann des Jahres, wurde an diesem Abend für sein Lebenswerk und seine Verdienste in der österreichischen Barszene geehrt.

„Die Förderung junger Talente ist uns – als wichtigster Gourmet-Führer Österreichs – ein besonders großes Anliegen. Essen und Trinken ist wohl das selbstverständlichste Gespann der Welt und wir sehen es als unsere Aufgabe, zur Förderung aller Genussgebiete beizutragen. Wir sind stolz darauf, dass wir heuer auf ein besonders spannendes und hochkarätiges Finale zurückblicken können.“ So Gault Millau Chefredakteurin Martina Hohenlohe.

Szene-Neueröffnung. Top Spirit kürte heuer die Albertina Passage zur „Szene-Neueröffnung des Jahres“. Heimo Oberortner setzte sich mit dem Dinnerclub – einer Kombination aus High-Class Küche, American Bar-Kultur, Live-Jazz, Lounge und Lifestyle – in einer schwierigen Auswahl durch. Professionelle Showbarkeeper unterhielten das Publikum mit speziellen Showeinlagen. Als Moderator führte Andi Marek durch den kurzweiligen Abend auf der Summerstage.

Die kreativen Cocktail-Kreationen der Finalisten mit Wodka und Gin wie den „Secret Garden“ oder „Don Hendrick´s“ ließen sich unter anderen schmecken: Franz Klammer, Toni Faber, VÖZ-Präsident und Wirtschaftsblatt Herausgeber Hans Gasser, Kika-Chef Herbert Koch, Alt-Bundeskanzler Franz Vranitzky, ÖTV-Präsident Ronnie Leitgeb, Haubenkoch Werner Matt, Pfarrwirt Hans Schmid, Kabarettist
Joesi Prokopetz, ORF Moderator Reinhard Jesionek, Hanno Soravia, Veit Schalle, die New Yorker Bar-Ikone Albert Trummer, Top Spirit Geschäftsführer Herbert Emberger sowie Martina und Karl Hohenlohe.

„Bar-Shaker 2012“. Der ausgezeichnete „Barmann des Jahres“, erhielt als Preis die eigens für den Bewerb angefertigte Trophäe „Bar-Shaker 2012“ sowie einen Gutschein für ein Wochenende an Europas größter Bols Bartending Academy in Amsterdam inklusive Flug und Übernachtung in einem erstklassigen Hotel im Herzen der Stadt.

Informationen rund um die Bewerbung für den Barmann des Jahres 2013 erhält man bereits jetzt bei Gault Millau unter: paul.golger@gaultmillau.at

Molekularküche hält Einzug in Vivantes-Pflegeinrichtungen

PRESSEMITTEILUNG

Schonend und spektakulär: Smoothfood hält Einzug
in Vivantes-Pflegeeinrichtungen

Gesunde Ernährung stellt für Senioren eine zentrale Herausforderung dar: Im Alter lässt der Appetit häufig nach, auch sind Schluckbeschwerden weit
verbreitet. Zur Erhöhung der Lebensqualität hat jetzt die Vivantes – Forum für Senioren GmbH ein bundesweit außergewöhnliches Projekt für die Versorgung älterer
Menschen gestartet. Unter dem Titel „Smoothfood“ stellte der Berliner Betreiber von
Pflegeheimen heute das innovative Konzept zur vollwertigen Ernährung seiner Bewohner vor. Engagiert hierfür wurde Herbert Thill. Der Starheimkoch und Buchautor
demonstrierte bei einem Show-Kochen im Hauptstadtpflege Haus Wilmersdorf zu-sammen mit der Geschäftsleitung die seniorenfreundlichen Rezepte.

Anleihen nahm er sich dafür bei modernem Fingerfood und Aufsehen erregender
Molekularküche. Nach Thills Anleitung setzt Vivantes ab sofort in den Hauptstadt-pflegehäusern Wilmersdorf, Jungfernheide und John F. Kennedy auf eine zeitgemäße
und spektakuläre Seniorenspeisung. „Eine ausgewogene Ernährung ist gerade für
ältere Menschen sehr wichtig. Mit unserem neuen Angebot bieten wir gesunde und
wohlschmeckende Gerichte weit weg vom grauen Einheitsbrei anderer Seniorenheime“, sagt Dieter Wopen, Geschäftsführer der Vivantes – Forum für Senioren GmbH.

Ziel des neuen Konzepts sei die Erhöhung der Lebensqualität im Alter sowie die optimale Versorgung mit Nährstoffen. Smoothf ood ist besonders auf die Erfordernisse
von Patienten mit Schluckbeschwerden abgestimmt. Die von Spitzenheimkoch

Herbert Thill mitentwickelte Methode verfolgt das Ziel, hohe ernährungsphysiologische und kulinarische Qualität mit den Erfordernissen älterer Menschen zu verbinden. Dabei spielt das Aussehen eine entscheidende Rolle. Durch den Erhalt der natürlichen Form oder die spektakuläre Aufmachung der Speisen mit Hilfe von intensiven Farben wird den Senioren stets eine appetitanregende Speise angeboten.

Bei der Umsetzung des Konzepts wird auch auf die Molekularküche zurückgegriffen.
Diese Form der Zubereitung setzt auf die Veränderung von natürlichen Produkten
mit Hilfe von biochemischen Prozessen wie Hitze oder Kälte. Thill erklärt die Faszination dieser Avantgardeküche: „Mit naturw issenschaftlich inspirierten Gerichten wie
Schäumen oder Gelees überraschen wir unsere Gäste, ohne auf eine vollwertige Nahrung zu verzichten. Das macht wieder Lust aufs Essen.“

Die Bandbreite der Küche reicht dabei von Fleisch, Fisch oder Gemüse bis hin zu Suppen oder Desserts. Für die Herstellung der Speisen hat man bei Vivantes sogar speziel-les Equipment angeschafft. Im so genannten Pacojet könne n die Zutaten sowohl roh
oder gegart, frisch oder tiefgefroren jeweils durch ein integriertes Hochgeschwindig-keitsmesser so schonend verarbeitet werden, wie es die speziell geschulten Köche für
eine feine Mousse oder eine delikate Sauce haben wollen.

In den Häusern der Vivantes Hauptstadtpflege benötigen derzeit 10 bis 15 Prozent der
Bewohner eine passierte Kost. Um alle Bewohner mit wohlschmeckenden Gerichten
und allen Nährstoffen zu versorgen, werden täglich sechs Mahlzeiten in eigenen Fri-scheküchen zubereitet. Diese beliefern mehr als die Hälfte aller Häuser mit unverfälscht zubereiteten Gerichten. Die Smoothfood-Rezepte stellen derweil für Ge-schäftsführer Wopen eine konsequente Weiterentwicklun g des anspruchvollen Angebots dar: „Wenn unser neues Konzept von den Bewohnern angenommen wird,
werden wir es sicherlich auch auf alle unsere Häuser ausweiten.“

Weitere Informationen unter: www.vivantes.de/forum-fuer-senioren/