BONGUSTO jetzt auch in Österreich

Ab 3. Mai können TV-Zuschauer den Food-Sender BONGUSTO auch im Nachbarland Österreich empfangen. In hochauflösender HDTV-Qualität strahlt UPC Austria das bildstarke Programm des einzigen Food-TV-Sender Deutschlands aus. Auf die Empfänger warten spannende Reportagen, authentisch-scharfe Kochshows sowie packende Dokumentationen. Ein besonderes Schmankerl: In seiner Sendung „Shane’s World“ präsentiert der österreichische Ire Shane McMahon, Kosmopolit und Publikumsliebling, regionale Spezialitäten.

Außerdem gibt’s genussvolle Momente in Sendungen wie „Echt lecker“, „Backen!“ oder „Caffee & Chocolade“. 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche zeigt der Pay-TV-Sender BONGUSTO, der Teil des Burda Food.net ist, alles rund ums Essen und Genießen.

ARD-Buffet

ARD, Freitag, 19.02., 12:15 – 13:00 Uhr

Zuschauerfragen zum Thema: HD – Fernsehen in bester Bildqualität

Welche Empfangsgeräte sind für HDTV notwendig? Welche Perspektiven gibt es für Antennennutzer im Bezug auf HD? Welche Programme senden bereits in HD-Qualität?

Experte: Andreas Reinhardt, ARD-Multimedia-Experte

Otto Koch bereitet heute zu: Brandade (Stockfischpüree)

HDTV

ProSieben und Sat.1 stellen HDTV-Sendungen ein

Voellig ueberraschend bestaetigt die ProSiebenSat.1 Media AG, was
schon seit einigen Wochen in Foren gemunkelt wird: Zum 16. Februar
2008 stellt das Unternehmen die HD-Ausstrahlung seiner beiden
Hauptprogramme ein. Als Grund fuehrt die Sendergruppe an, dass noch zu
wenige Zuschauer die Sendungen in HD empfangen koennten.

Mehr Infos:
http://www.golem.de/0802/57722.html

HDTV-fähige Fernseher

HDTV-fähige Fernseher: Full-HD lohnt sich vor allem bei großen Bilddiagonalen

Drei aktuelle LCD-Flachbildfernseher im „video“-Test – Das Fazit: Bei großformatigen Panels sorgt Full-HD für sichtbar mehr Bildqualität – Unterhalb von 37 Zoll Bilddiagonale verschafft Full-HD nur geringe Vorteile – Samsung LE-46 F 71 B liefert die beste Vorstellung im „video“-Test

Immer mehr TV-Hersteller setzen auf
das so genannte Full-HD. Doch lohnt sich die Investition in Modelle
mit der maximalen Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln für den
Anwender wirklich? Das Fachmagazin „video“ hat in seiner neuen
Ausgabe (Heft 3/2007) drei aktuelle LCD-Flachbildfernseher – zwei
davon in Full-HD-Ausführung – getestet. Das Ergebnis: Bei TVs mit
einer großen Bilddiagonalen sorgt Full-HD für sichtbar mehr
Bildqualität. Unterhalb der 37 Zoll-Klasse sind dagegen die
Unterschiede zwischen maximaler Auflösung und der Normgrenze für HDTV
(1.280 mal 720 Pixel) laut „video“ nur gering.

Eine überzeugende Vorstellung im „video“-Test liefert das
Full-HD-Panel Samsung LE-46 F 71 B ( etwa 4.300 Euro) ab. Das
46-Zoll-Modell verfügt über jede Menge Anschlussmöglichkeiten –
darunter zwei HDMI-Eingänge – für externe Zuspieler und zeichnet sich
durch eine einfache Bedienung aus. Bei hoch auflösenden Bildern
werden selbst feinste Abstufungen und schnelle Bewegungen klar und
flüssig dargestellt. Dass Full-HD in dieser Geräte-Klasse einen
Unterschied ausmacht, zeigt der direkte Vergleich mit dem
Schwestermodell LE-46 N 71, das merklich weniger Bildschärfe,
räumliche Tiefe und plastische Eindrücke als der F 71 B zu bieten
hat.

Nur knapp hinter dem Samsung landet das Full-HD-Modell
42 PF 9641 D von Philips (rund 3.200 Euro). Der LCD-TV mit einer Bilddiagonalen
von 42 Zoll hat ein umfangreiches, praxisgerechtes Anschlussfeld
sowie einen DVB-T-Tuner für den digitalen Fernsehempfang per Antenne
an Bord. Zudem ist das Gerät dank seiner leicht verständlichen
Menüführung äußerst nutzerfreundlich. Hoch auflösende Bilder stellt
der Philips ausgewogen und mit stimmigen Farb- und
Helligkeitsabstufungen dar. Auch hier wird durch den Vergleich mit
dem Schwestermodell 42 PF 7621 D deutlich, dass sich Full-HD bei
großen Bilddiagonalen sichtbar auf die Bildqualität auswirkt.

Lohnt sich HDTV zu WM?

Dr. Theo Zwanziger, Geschäftsführender Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat wie WM-Organisations-Chef Franz Beckenbauer die Kommerzialisierung der Fußball WM kritisiert. Auch für hochauflösendes Fernsehen (HDTV) soll die WM als Werbeträger dienen. Doch schätzungsweise 90% der Zuschauer haben durch das neue Format eher Nach- als Vorteile.

Immer wieder ist von exclusiveren oder schärferen Bildern in Zusammenhang mit HDTV zu lesen. Sie können selbst anhand der Bilder im Anhang überprüfen, dass das nicht der Fall ist. Wenn HDTV auf einer 12 Meter hohen Leinwand projiziert wird, erreicht es erst aus rund 50 Metern die zu sehende Auflösung, die PAL heute normalerweise hat.

Im BET-Broadcast Fachwörterbuch (Link unten) ist zu lesen, dass HDTV nicht schärfer ist als PAL. Denn das Auflösungsvermögen des Auges ist begrenzt und die Schärfewirkung eines Bildes zudem viel mehr von den Kontrasten im Bild abhängig. Im Fernsehbereich wird, wie im Script zur Vorlesung „Medientechnik“ von Prof. Dr. Ing. Martin Rieger nachzulesen ist, zudem eine Technik zur Steigerung der Schärfewirkung eingesetzt, die sich Kantenanhebung nennt.

Nach Auskunft von Dr. -Ing. Franz Stollenwerk, ehemaliger Leiter der Sendertechnik beim NDR und Prof. an dem Institut für Medien- und Fototechnik der FH Köln, liegt nach Studien der normale TV Betrachtungsabstand derzeit etwa bei dem 4fachen der Diagonalen eines 16:9 TVs, was dem dem 5fachen der Diagonalen eines 4:3 TVs entspricht. Der optimale PAL Betrachtungsabstand, an dem keine höhere Auflösung schärfer oder detailreicher gesehen wird, ist das 2,5 – 3fache der Diagonalen eines 16:9 TVs, was dem 3 – 3,5fachen der Diagonalen eines 4:3 TVs entspricht.

Vergleicht man den normalen zum optimalen Betrachtungsabstand, ergibt sich für PAL eine Auflösungsreserve von rund 25% – 35%. Nach Auskunft der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wird die Standardklasse der 70 cm 4:3 Geräte durch die 80 cm 16:9 Geräte abgelöst. Da 80 cm 16:9 Geräte weniger hoch sind, ergibt sich auch hier eine erneute Auflösungsreserve für PAL von zusätzlich 5 – 10%. Es gibt einen gewissen Trend zur 90 cm 16:9 Klasse. Aber die entspricht auflösungstechnisch etwa der 70 cm 4:3 Klasse. Es ist also davon auszugehen, dass deutlich über der Auflösungsgrenze von PAL zugeschaut wird.

Die technische Fernsehqualität wird sich durch HDTV eher verschlechtern als verbessern, denn schon heute sparen die Sender an jeder Datenrate, wie in dem Bildern im Anhang zu sehen ist. Das Premiere Fußballbild verliert auch nach Aussagen von Dipl.-Ing. Wolfgang Graf, Geschäftsfeldleiter des Bereichs Fernsehen beim Institut für Rundfunktechnik, ständig an Schärfe, sobald die Kameras schwenken. Die WM wird also voraussichtlich bei ARD, ZDF und RTL in besserer Qualität zu sehen sein.

Pro7/Sat1 HD bringt meist lediglich hochgerechnetes PAL. Der Sender ist aber nicht in der Lage 16:9 anamorph auszustrahlen. 16:9 Zuschauer könne durch eine anamorphe Ausstrahlung in der alle PAL Zeilen genutzt werden ihre Auflösung gegenüber schlechter digitaler Qualität mehr als verdoppeln und gegenüber guter Qualität immerhin noch um 25% erhöhen.

Die PAL Qualität der meisten HDTV Fernseher läßt nach den uns bekannten Berichten bislang teils sehr zu wünschen übrig. Zudem haben HDTV Fernseher immer den Kopierschutz HDCP integriert, mit dem sich Aufnahmen in allen Qualitäten unterbinden lassen.

Anhang:
Bildvergleiche HDTV – PAL
www.beepworld.de/members94/inwa/hdtv.htm

Geht es schärfer als scharf? – Grenzauflösung des Auges
www.beepworld.de/members94/inwa/grenzaufloesung.htm

Zur oft schlechten Qualität von HDTV Fernsehern
www.beepworld.de/members94/inwa/fernseherqualiaeten.htm

Weitere Informationen und Quellen
www.beepworld.de/members94/inwa/quellen.htm

Quelle: Initiative zur Wahrung der Rechte der Nutzer digitaler Systeme und Medien – inwa e.V. i.Gr.

„video“ warnt vor Schnäppchen

Viele Unterhaltungselektronikmärkte verwirren
Kunden mit undurchschaubaren Preisangaben / Technische Daten verraten oft wenig über die Qualität des Geräts / „video“-Tipp: Preise zwischen Geräten verschiedener Marken vergleichen und Angebote anderer Händler prüfen

Immer mehr Großmärkte für
Unterhaltungselektronik locken ihre Kundschaft mit angeblichen
Tiefpreisen in den Laden. Doch nicht jedes Prospekt-Angebot ist auch
ein Schnäppchen. Das Fachmagazin „video“ deckt in seiner aktuellen
Ausgabe (2/2006) die häufigsten Fallen auf, die in Werbe-Anzeigen
lauern.

Für Händler gibt es viele Möglichkeiten, mit sensationellen
Preissenkungen zu werben, obwohl das Produkt bei der Konkurrenz nicht
teurer sein muss. Das Problem: Ob sich hinter dem gern als Referenz
angegebenen höheren Preis ein aktueller oder ehemaliger Listenpreis
des Herstellers oder ein früherer eigener Preis des Händlers
verbirgt, erfährt der Kunde – wenn überhaupt – nur als kleingedruckte
Fußnote. „video“-Tipp: Käufer sollten vor Ort die Preise zwischen
Geräten verschiedener Marken vergleichen und auch überprüfen, was
andere Händler für das gleiche Gerät verlangen. Nur so ist es
möglich, die echten Schnäppchen zu erkennen. Darüber hinaus empfiehlt
„video“, beim Kauf nach einem Barzahlungsrabatt zu fragen.

Für Verwirrung in Werbeanzeigen für TVs sorgt vor allem das so
genannte HD-ready-Logo. Dieses sagt lediglich aus, dass das
Fernsehgerät in der Lage ist, hoch auflösende Bilder (HDTV) zu
verarbeiten. Wie gut das Gerät diese Aufgabe erfüllt, verrät das
Gütesiegel laut „video“ aber nicht. Zudem verschweigen viele
Prospekt-Schreiber, dass für die Darstellung von HDTV-Bildern ein
zusätzliches Empfangsgerät, ein HDTV-fähiger Receiver, benötigt wird.

Ein weiteres Lockmittel ist die unter dem jeweiligen Gerät
abgedruckte Liste an technischen Daten, die oft nur wenig
Aussagekraft besitzt. So verraten etwa Kontrast- und Helligkeitswerte
bei TV-Geräten, nicht weiter kommentierte Camcorder-Pixelzahlen,
astronomisch hohe Wattzahlen bei Verstärkern und Lautsprechern sowie
Format-Aufzählungen bei DVD-Playern und -Recordern fast nichts über
die Qualität, so „video“.

High Definition Video (HDV) im „video“-Test

Seit der IFA 2005 ist HDTV in aller Munde. Doch während die ersten TV-Stationen ihre hoch auflösenden Fernsehbilder frühestens Ende Oktober ausstrahlen werden, können Videofilmer schon jetzt weitaus schärfere Bilder drehen. Möglich macht dies ein neuer Videostandard: High Definition Video, kurz HDV. Als erstes Test-Magazin hat „video“ (Ausgabe 10/2005) HDV messtechnisch auf den Prüfstand gestellt und erklärt, wie die Technologie funktioniert. Der aktuelle Testbericht zeigt darüber hinaus, wo die Unterschiede zwischen High Definition Video und Digital Video (DV) liegen und welches Equipment der Anwender für hoch auflösendes Videofilmen braucht.
Laut „video“ ist HDV keine komplett neue Technologie, sondern eine Weiterentwicklung des bekannten Aufnahmeformats Mini-DV. Das hat den Vorteil, dass die herkömmlichen Mini-DV-Bänder im Einsatz mit HDV- Camcordern weiter benutzt werden können. Einziger Unterschied: HDV- Camcorder beschreiben das Band nicht im DV-, sondern im MPEG-2- Format.

Neu indes sind die Bildauflösungen und das Speicherformat, in dem Videos aufgezeichnet werden. Im so genannten 1080i-Modus arbeiten HDV-Camcorder mit einer Auflösung von 1.440 mal 1.080 Bildpunkten und setzen die Videobilder aus Halbbildern zusammen. Dagegen baut das Format 720p (p steht für „progressiv“) jedes einzelne der Videobilder aus 1.280 mal 720 Bildpunkten auf. Unabhängig von der Pixelzahl ist das Bildformat in HDV stets 16:9 und damit exakt dasselbe wie im hoch auflösenden Fernsehstandard HDTV.

Aufgrund ihrer hohen Auflösung und der MPEG-2-Komprimierung stellen HDV-Videos bei der Nachbearbeitung am PC erhebliche Anforderungen an die Hardware. Hoch auflösende Effekte werden statt im DV-Bildformat mit 720 mal 576 Bildpunkten mit HDV-typischen 1.440 mal 1.080 Pixeln berechnet. Weitere Rechenpower benötigt die Vorschau am PC, denn dafür muss der Computer das Bild in Echtzeit berechnen. Kurz: Wer HDV-Filme bearbeiten will, braucht einen sehr leistungsstarken Rechner – ein Drei-Gigahertz-Prozessor ist laut „video“ Minimum.

Für die digitale Bildbearbeitung ist auch neue Software erforderlich, denn bisherige DV-Schnittprogramme kommen mit den hoch auflösenden Bildern nicht zurecht. Inzwischen bringen aber Software- Hersteller wie Ulead, Magix, Pinnacle oder Adobe nach und nach HDV- taugliche Versionen ihrer Schnittprogramme auf den Markt.

Um High-Definition-Videos entsprechend vorführen zu können, muss auch das Equipment „HD-Ready“ sein. Denn die hohen Auflösungen geben nur Plasma-, LCD- und Rückprojektions-TVs sowie Videobeamer wieder, die den Kriterien für das offizielle „HD-Ready“-Logo genügen. Falls jedoch kein HDTV-fähiger Fernseher oder Projektor zur Verfügung steht, lässt sich die Ausgabe auch auf das niedrigere PAL-Format umstellen.