Über den Tellerrand kochen

Über den Tellerrand kochen bringt neues Foodfusion-Kochbuch heraus!

Spitzenköche kreieren mit kochbegeisterten Geflüchteten kulturübergreifende Menüs Vorverkauf zum Vorteilspreis ab 13. April 2016

Nach der überwältigenden Resonanz auf das Kochbuch „Rezepte für ein besseres Wir” motiviert das soziale Unternehmen Über den Tellerrand kochen GmbH zurzeit mit einem bislang einzigartigen Aufruf professionelle Spitzenköche, gemeinsam mit Geflüchteten kulturübergreifende Menüs zu kreieren. Neben festen Zusagen von Michael Kempf, Ralf Zacherl, Mario Kotaska oder Michael Schäfer hat Sarah Wiener ihr Interesse bekundet. Das Ergebnis: ein weiteres Kochbuch mit neuartigen Rezepten und die Dokumen- tation eines Dialogs von kochbegeisterten Persönlichkeiten mit verschiedenen kulturellen Hintergründen.
Das neue Kochbuch „Eine Prise Heimat“ wird am 5. September 2016 erscheinen. Um den Buchdruck finanzieren zu können, startet ab dem 06. April 2016 ein Vorverkauf. Interessierte können so die Fertig- stellung des einmaligen Foodfusion-Projektes mit einer Vorbestellung auf www.ueberdentellerrand.org/eine-prise-heimat unterstützen. Machen Sie mit!

Kultureller und kulinarischer Austausch am Küchentisch
Wie bei Über den Tellerrand kochen üblich, geht es nicht ausschließlich um neue Rezepte für Liebhaber guten Essens und Kochbegeisterte, sondern auch um persönliche Anekdoten und Geschichten rund um das Thema „Gemeinsam Kochen und Essen” über kulturelle Grenzen hinweg. Regionale Zutaten wie auch Zutaten ferner Länder tragen in einer besonderen Mischung zu der Einzigartigkeit der Gerichte bei. Diese Geschmacks-Fusionen sowie ganz persönliche Erfahrungen der Kochenden aus beiden Kulturen werden so in einem Buch zusammengetragen.
„Die Anzahl an interessierten Spitzenköchen wächst täglich, jeder will einen Beitrag zur Völkerverständi- gung leisten und ist neugierig auf kulinarische Experimente”, freut sich Rafael Strasser, der bereits beim ersten Kochbuch von Über den Tellerrand mitwirkte.

Das neue Kochbuch „Eine Prise Heimat“ nimmt uns mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise, bei der sich Traditionen, Kulturen und Geschmäcker neu erfinden und fusionieren – aus zwei individuellen Geschmäckern entsteht etwas ganz Neues und ist damit Sinnbild für gelebte Integration und eine Gesell- schaft, die zusammenwächst.

Buchverkauf ermöglicht weitere soziale Projekte
Im Dezember 2014 entstand das erste Kochbuch „Rezepte für ein besseres Wir”, in dem Menschen, die in Deutschland ein neues Zuhause suchen, ihre Erfahrungen und Lieblingsrezepte mit der ganzen Welt teilen. Das Kochbuch wurde seither mehr als 9.000 mal verkauft und war Anlass für unzählige weitere interkulturelle Kochbegegnungen.
Ein halbes Jahr intensive Arbeit mit begeisterten Köchen und die Zusammenarbeit mit professionellen Fotografen, Grafikern und Foodstylisten lassen die Geschichten und die Rezepte aus der ganzen Welt im September 2016 zu einem neuen Lese- und Kocherlebnis für alle Kulturbegeisterten werden. 100% der Einnahmen aus dem Buchverkauf fließen in den gemeinnützigen Verein Über den Tellerrand e.V.
Als Modellprojekt inspiriert und motiviert Über den Tellerrand e.V. grenzübergreifend Begegnung und Austausch auf Augenhöhe zwischen Kulturen und fördert die Entstehung einer offenen und toleranten Gesellschaft.
„Für eine nachhaltige Finanzierung ist das nächste Kochbuch ein wichtiger Schritt, um die Entwicklung unseres Vereins gewährleisten zu können”, so Christina Schuster, Vereinsmitarbeiterin. Denn nicht nur in Berlin wird fast täglich über den Tellerrand gekocht. Bereits in 18 weiteren Städten haben sich seit Sep- tember 2015 „Über den Tellerrand Satelliten-Projekte” gegründet, die in ihren Städten Geflüchtete und Beheimatete zusammenbringen und interkulturelle Communities aufbauen.

Key Facts
Erscheinungsdatum: 05.09.2016 Vorverkauf: 06.04.2016 bis 31.05.2016 Preis: 29.95€ (im Vorverkauf 24.95€) Hardcover
12 Kochbegegnungen
mehr als 40 Rezept-Fusionen
Informationen | Über den Tellerrand kochen
www.ueberdentellerrand.org

Kevin Fehling erhält drei Sterne

Wenn das mal keine Sensation ist! Kevin Fehling erhält mit seinem Hamburger Restaurant THE TABLE auf Anhieb drei Michelin Sterne! Sebastian Frank vom Restaurant Horvath in Berlin erhält den 2. Stern.

Kevin Fehling eröffnete erst am 01. August das „The Table“ in Hamburg.
Dass das neue Restaurant des 37-Jährigen nicht den gewohnten, steifen Klischees der herkömmlichen „Gourmettempel“ folgt, war abzusehen, doch sein in sich stimmiges Restaurantkonzept setzte neue Maßstäbe für Genießer. Die üblichen, getrennten Sitzgruppen gehören im Restaurant des Dreisternekochs der Vergangenheit an: In seinem Feinschmeckerdomizil findet man einen einzelnen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz, an welchem rund 20 Personen Platz nehmen und die gewohnt perfekte Küchenstilistik des Drei-Sterne Koches genießen können. Dank der geschwungenen Form des Tresens sind variable Einteilungen in unterschiedlich große Sitzgruppen möglich. Das markante, in dieser ausgearbeiteten Form einzigartige Wohnzimmer-Ambiente vermittelt Leichtigkeit und positioniert sich fernab starrer Etikette. Kevin Fehling dazu: „Im „The Table“ soll sich der Gast wie zu Hause fühlen – das ist die eindeutige Message, die das richtungsweisende Innendesign vermitteln soll. Natürlich liegt dennoch ein Hauch Luxus in der Luft aber ohne den Gast zu erdrücken und in ein bestimmtes Muster zu zwängen.“ Darüber hinaus kann jeder Gast die Fertigkeiten der Köche beim Anrichten der Speisen beobachten, denn von jedem Sitzplatz hat man einen guten Blick in die offene Küche. Hier wird man dem eingespielten Küchenteam Kevin Fehlings zusehen können, denn nicht nur Maître und Sommelier des „La Belle Epoque“ David Eitel begleitet Kevin Fehling nach langjähriger, beruflicher Zusammenarbeit. Die Küchenausrichtung soll, so verspricht der talentierte Sternekoch Kevin Fehling, „von gewohnter Perfektion sein und Weltoffenheit, Kreativität und Können repräsentieren“.

Reservierungen in Kevin Fehlings einzigartigem Restaurant im pulsierenden Trend- Quartier der Hafenmetropole sind auf der Webseite www.the-table-hamburg.de möglich.

Weitere Ergebnisse des Guide Michelin werden wir heute spätestens ab 12 Uhr auf unserer Facebook Seite bekanntgeben!
https://www.facebook.com/gourmetreport/

Hier jetzt alle Links zum Guide Michelin 2016:

Das erste Gerücht: http://www.gourmet-report.de/artikel/346967/Kevin-Fehling-erhaelt-drei-Sterne/

Berlin sahnt ab: http://www.gourmet-report.de/artikel/346971/Sterneregen-fuer-Berlin/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne (inoffiziell):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346972/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

jetzt offiziell mit Bestätigung: http://www.gourmet-report.de/artikel/346973/Offiziell-der-Michelin-Guide-2016/

Alle neuen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346974/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

Alle gestrichenen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346975/Alle-gestrichenen-Sterne-Michelin-2016/

Die Liste aller 1 Sterne-Restaurants 2016 nach Bundesländern:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416473743124

Die Liste aller 2 Sterne-Restaurants Michelin 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416471418124

Die Liste aller 3 Sterne-Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416470783124/

Statistik Michelin 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416463278124/?type=3

Kevin Fehling, Hamburg

Kevin Fehling überrascht mit exklusivem Restaurantkonzept – am 01. August öffnet er die Türen zu „The Table“ in Hamburg

Erste Details zu Kevin Fehlings neuem Restaurant „The Table“ versprechen lockeres Ambiente und gewohnt hohe Qualität der Gerichte mit weltoffener Stilistik.
Dass das neue Restaurant des 37-Jährigen nicht den gewohnten, steifen Klischees der herkömmlichen „Gourmettempel“ folgt, war abzusehen, doch sein in sich stimmiges Restaurantkonzept wird neue Maßstäbe für Genießer setzen.

Am 01. August diesen Jahres wird Inhaber und Küchenchef Kevin Fehling die Türen seines Restaurants „The Table“ auf der Shanghaiallee in der Hamburger HafenCity erstmalig öffnen und den Feinschmeckern sein modernes Konzept präsentieren.
Bereits der nun offiziell bekanntgegebene Restaurantname „The Table“ lässt erahnen, was den Feinschmecker hier erwartet. Die üblichen, getrennten Sitzgruppen gehören im Restaurant des Spitzenkochs der Vergangenheit an: In seinem Feinschmeckerdomizil findet man einen einzelnen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz, an welchem rund 20 Personen Platz nehmen und die gewohnt perfekte Küchenstilistik des Drei-Sterne Koches genießen können. Dank der geschwungenen Form des Tresens sind variable Einteilungen in unterschiedlich große Sitzgruppen möglich. Das markante, in dieser ausgearbeiteten Form einzigartige Wohnzimmer-Ambiente vermittelt Leichtigkeit und positioniert sich fernab starrer Etikette. Kevin Fehling dazu: „Im „The Table“ soll sich der Gast wie zu Hause fühlen – das ist die eindeutige Message, die das richtungsweisende Innendesign vermitteln soll. Natürlich liegt dennoch ein Hauch Luxus in der Luft aber ohne den Gast zu erdrücken und in ein bestimmtes Muster zu zwängen.“
Darüber hinaus kann jeder Gast die Fertigkeiten der Köche beim Anrichten der Speisen beobachten, denn von jedem Sitzplatz hat man einen guten Blick in die offene Küche. Hier wird man dem eingespielten Küchenteam Kevin Fehlings zusehen können, denn nicht nur Maître und Sommelier des „La Belle Epoque“ David Eitel begleitet Kevin Fehling nach langjähriger, beruflicher Zusammenarbeit. Die Küchenausrichtung soll, so verspricht der talentierte Sternekoch Kevin Fehling, „von gewohnter Perfektion sein und Weltoffenheit, Kreativität und Können repräsentieren“.

Reservierungen in Kevin Fehlings einzigartigem Restaurant im pulsierenden Trend- Quartier der Hafenmetropole sind ab Mitte Juni auf der Webseite
www.the-table-hamburg.de möglich.

Nudeln sind lecker, Kohl ist es nicht

Was essen deutsche Kinder am liebsten, welche Tätigkeiten übernehmen sie in der Küche und werden die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen? Zum Weltkindertag am 20. September veröffentlicht das Verbraucherportal brandnooz die Ergebnisse seiner aktuellen Umfrage:

• Nudeln nehmen eine Spitzenposition auf dem Wunschspeiseplan von Kindern ein.
• Rosen- und Grünkohl dagegen bleiben auf den Tellern unangetastet zurück.
• Mit zunehmendem Alter der Kinder wird seltener gemeinsam gegessen.
• Geht es um Hilfe durch die Kleinen in der Küche, gibt es die in erster Linie beim Tisch decken
und Abtragen des Geschirrs.
• Die tägliche warme Mahlzeit ist für Kinder in Deutschland längst keine Selbstverständlichkeit.

In deutschen Haushalten wird noch gekocht: Bei 86 Prozent der befragten Haushalte mit mindestens einem Kind, wird täglich oder mehrmals täglich eine warme Mahlzeit zubereitet. Aber nehmen die Familien Mahlzeiten noch gemeinsam ein, so wie es von Ernährungsexperten empfohlen wird? 49 Prozent sagen, dass sie täglich zuhause gemeinsam essen, 39 Prozent sogar mehrmals täglich. Zu beobachten ist, dass mit zunehmendem Alter der Kinder die gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie abnehmen.

Die Kinder-Lieblingsessen: Nudeln, Pizza und Pommes
Aber welche Speisen stehen bei den Kleinen hoch im Kurs und bei welchem Lebensmittel gibt es Geschrei? Nudelgerichte nehmen klar mit 73 Prozent bei den Kids die führende Rolle ein, danach belegen Pizza und Pommes mit jeweils 47 Prozent die nächsten Plätze auf der Beliebtheitsskala. Typische Kinderspeisen wie Würstchen, Fischstäbchen, Kartoffelbrei, Schnitzel und Pfannkuchen rangieren zwar hinter den bereits genannten, nehmen aber nach wie vor einen wichtigen Platz als Lieblingsessen von Kindern ein. Beim vermeintlichen „Kinderschreckgemüse“ Spinat gehen die Geschmäcker auseinander: 24 Prozent der befragten Eltern nannten Spinat als eines der Lieblingsgerichte ihres Kindes. 17 Prozent dagegen meinten, dass ihr Kind das grüne Blattgemüse überhaupt nicht essen mag. Immerhin weist der Spinat damit 31 Prozentpunkte auf der Unbeliebtheitsskala weniger auf als der Rosenkohl, der mit 48 Prozent, nach der Leber (63 Prozent), auf Platz 2 landete.

Fakt ist: Kinder essen lieber Fruchtgummi als Schokolade
Bei der Frage „Welche Süßigkeiten isst dein Kind gerne?“ scheint die Palette an beliebtem Süßkram sehr breit zu sein: Keine der genannten Süßigkeiten bekam weniger als 32 Prozentpunkte. Fruchtgummi und Eiscreme zeigten sich mit jeweils 74 Prozent als die klaren Favoriten der Kinder, dicht gefolgt von Schokolade (66 Prozent) und Süßgebäck wie Waffeln und Kekse (62 Prozent). Nicht überraschend ist das Ergebnis, das nur fünf Prozent der Eltern die Aussage „Mein Kind isst lieber Obst als Süßigkeiten“ befürworten konnten.

Wie sieht es mit der Hilfe im Haushalt durch die Kinder aus?
Grundsätzlich ist das „Tisch decken/abdecken“ bei Kindern Hilfstätigkeit Nummer eins. Auch das Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers ist eine Aufgabe der Kinder. Unabhängig von der Art der Unterstützung ist festzustellen, dass bereits Kleinkinder ab zwei Jahren stark mit einbezogen werden. Ab acht Jahren helfen sie bei den Kochvorbereitungen wie z.B. Gemüse waschen und schneiden und ab dem zehnten Lebensjahr sind sie alt genug, um mit am Herd zu stehen und zu kochen.

Tägliche warme Mahlzeiten in Deutschland sind keine Selbstverständlichkeit
Zum Weltkindertag am 20. September will brandnooz darauf aufmerksam machen, dass es auch in Deutschland keine Seltenheit ist, dass Kinder auf die tägliche warme Mahlzeit verzichten müssen. Schätzungsweise jedes fünfte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen und kann diese vermeintliche Selbstverständlichkeit für sich nicht in Anspruch nehmen. Darum macht sich brandnooz gemeinsam mit Children for a better World e.V. stark gegen die Folgen von Kinderarmut und unterstützt mit der Aktion „goodnooz“ über 50 Kinder- und Jugendeinrichtungen in Deutschland mit warmen Mittagstischmahlzeiten. Seit Start der „goodnooz“ Box im Dezember 2013 konnten schon knapp 9.000 warme Mittagstischmahlzeiten für die sozialen Einrichtungen von CHILDREN gespendet werden.

www.brandnooz.de/goodnooz

Sauberkeit in Hotels

hotel.de-Check: Schmutziges Zimmer – sauberer Rabatt
 
Der Putz-Teufel ist nicht unbedingt in allen Hotels zu Hause. Das Buchungsportal hotel.de verrät, wie es um die Sauberkeit der deutschen Hotellerie bestellt ist und welche Ansprüche auf Preisminderung Übernachtungsgäste haben, falls mangelnde Hygiene zum Ärgernis wird.

Dem Gast ein sauberes Hotelzimmer zu bieten – das sollte für jeden Hotelier eigentlich selbstverständlich sein. Das internationale Buchungsportal hotel.de hat die Bewertungen seiner über sechs Millionen Buchungskunden daraufhin untersucht, in welchen Städten Sauberkeit in Hotels großgeschrieben wird und an welchen Orten Hoteliers ein wenig „Laisser-faire“ walten lassen.

So sauber ist die Großstadthotellerie in Deutschland*

Die 10 bestbewerteten Städte
Platz    Stadt    Bewertung Sauberkeit
(Bestwert: 10,0)
1.    Bremerhaven    8,90
2.    Paderborn    8,82
3.    Dresden    8,80
4.    Chemnitz    8,64
5.    Rostock    8,59
6.    Regensburg    8,58
7.    Leipzig    8,55
8.    Erfurt    8,53
9.    Potsdam    8,52
10.    Münster    8,52    
    
Die 10 schlechtest bewerteten Städte
Platz    Stadt    Bewertung Sauberkeit
1.    Neuss    7,49
2.    Hamm    7,49
3.    Solingen    8,73
4.    Kiel    7,75
5.    Darmstadt    7,78
6.    Remscheid    7,85
7.    Krefeld    7,87
8.    Frankfurt am Main    7,87
9.    Wuppertal    7,89
10.    Offenbach am Main    7,90

Eines vorweg: „Insgesamt ist die Sauberkeit in deutschen Hotels überdurchschnittlich“, zeigt sich Ralf Priemer, Vorstand der hotel.de AG, über das Ergebnis der Auswertung erfreut. So schneidet Deutschland nach Österreich und der Schweiz mit einer Beurteilung von 8,31 Punkten auf Länderebene vergleichsweise gut ab. Deutlich weniger Punkte vergeben die Buchungskunden allerdings im Vereinigten Königreich (7,66) oder Dänemark mit nur 7,51 Punkten.

Beim Vergleich der deutschen Großstädte wird der Putzfeudel besonders gründlich in Bremerhaven (8,90) geschwungen. Aber auch in Paderborn (8,82) und Dresden (8,80) machen Hoteliers die Pflicht zur Kür. In Neuss (7,49) zeigen sich die Hotelgäste dagegen weniger zufrieden. Auch wenn sich die dort ansässige Hotellerie gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert hat, bildet sie immer noch das Schlusslicht. Die Businessmetropole Frankfurt bekleckert sich ebenfalls nicht gerade mit Ruhm. Nur 7,87 Punkte vergeben Übernachtungsgäste an die Hoteliers von „Mainhatten“. München und Düsseldorf liegen nur knapp über 8 Punkten. Wesentlich sauberer ist es da schon in Hamburg (8,20) und Bremen (8,37).

Ausgewählte internationale Metropolen in puncto Sauberkeit*

Die 10 bestbewerteten Metropolen
Platz    Metropole    Bewertung Sauberkeit
(Bestwert: 10,0)
1.    Tokio    8,93
2.    Warschau    8,76
3.    Seoul    8,73
4.    Bratislava    8,54
5.    Sofia    8,54
6.    Moskau    8,45
7.    Lissabon    8,41
8.    Helsinki    8,40
9.    Bangkok    8,36
10.    Bern    8,35    
    
Die 10 schlechtest bewerteten Metropolen
Platz    Metropole    Bewertung Sauberkeit
(Bestwert: 10,0)
1.    Rio de Janeiro    7,29
2.    London    7,52
3.    Oslo    7,53
4.    Amsterdam    7,58
5.    Kopenhagen    7,60
6.    Paris    7,63
7.    Athen    7,68
8.    Sao Paulo    7,69
9.    Brüssel    7,71
10.    Kiew    7,71

Samba statt Sauberkeit
Im Vergleich bedeutender internationaler Metropolen glänzen insbesondere die Hoteliers von Tokio. Aber auch in Warschau können Übernachtungsgäste sprichwörtlich vom Boden essen. Die deutsche Hauptstadt schneidet mit 8,30 Punkten ebenfalls vergleichsweise gut ab.

Ein Eigentor schießt stattdessen Brasilien: Die WM war für die Hotels des Gastgeberlandes die ideale Gelegenheit ihren Ruf aufzupolieren. Doch der ganze WM Trubel hat scheinbar so viel Aufregung verbreitet, dass für „Reinemachen“ keine Zeit übrig blieb. Gegenüber dem Vorjahr sind sowohl in Rio (7,29) als auch in Sao Paulo (7,69) die Noten für Sauberkeit und Hygiene deutlich niedriger als im WM-freien Vorjahr. Doch auch bei europäischen Hotels, wie beispielsweise in London (7,52), kann vor der Buchung ein Blick auf die Online-Kundenbewertungen helfen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Zwar gibt es in der Millionenmetropole zahlreiche sehr gute Hotels, aber eben auch den einen oder anderen Gastgeber, der es mit der Sauberkeit nicht ganz so genau nimmt.

Preisnachlass bis zu 50 % möglich
Finden Zimmersuchende tatsächlich Lippenstift auf dem Kissen oder verschmierte Spiegel im Badezimmer, oder trauen sich gar nur mit Schuhen in die Dusche, sollte der erste Weg zum Hotelpersonal bzw. bei Pauschalreisenden zur Reiseleitung führen, um den Mangel beseitigen zu lassen oder um ein alternatives Zimmer bitten.

Die erste und wichtigste Reaktion auf Mängel im Hotel ist, zu verlangen, dass er beseitigt wird. Und hier sollte dringend die richtige Person angesprochen werden. „Beanstandungen sollte man sofort an den Reiseleiter vor Ort oder alternativ an das Hotelmanagement richten. Es reicht nicht aus, lediglich die Mitarbeiter an der Rezeption zu informieren“, sagt Ralf Priemer, Vorstand bei der hotel.de AG. „Lassen sich Mängel vor Ort nicht beseitigen, sollten diese am besten schriftlich benannt und anhand von Fotos belegt werden.“

In einem solchen Fall ist die Entscheidung zu treffen, ob sich ein Rechtsstreit nach Rückkehr aus dem Urlaub lohnt. Hier hilft ein Blick in die Reisepreisminderungstabelle des Landgerichts Frankfurt, die sogenannte Frankfurter Tabelle. Diese gibt eine unverbindliche Übersicht, welche Minderung des Reisepreises man gegebenenfalls geltend machen kann.

Für massive Schäden am Hotelzimmer wie etwa Schimmel oder Ungezieferbefall ist eine Minderung von bis zu 50 Prozent möglich. Eine kleine Spinne an der Wand oder eine einzelnes Insekt unter dem Bett reichen dafür allerdings nicht aus.

Für eine abweichende Entfernung vom Hotel bis zum Strand ist eine Minderung von bis zu fünfzehn Prozent möglich, fehlender Meerblick kann bis zu zehn Prozent des Reisepreises reduzieren. Eine Preisminderung mit bis zu zwanzig Prozent kann der Urlauber beim Ausfall der Klimaanlage oder beim Vorfinden eines stark verschmutzten Pools geltend machen.

Vor Gericht ziehen sollte man all
erdings nur, wenn der Anlass auch wirklich einen Rechtsstreit wert ist. Denn jeder unzufriedene Urlaubsgast sollte sich eines bewusst machen: Jeder Streit kostet Zeit und Nerven und greift damit genau das Kapital an, was im Urlaub angesammelt werden soll: Ruhe und Gelassenheit.

Weitere Tipps vom Reiserechtsexperten zum richtigen Verhalten bei Mängeln im Hotel finden Sie auf dem hotel.de Blog

Benimm Regeln in englischsprachigen Restaurants

Urlaub im englischsprachigen Ausland? Hier ein kleiner Knigge und Spezialitäten-Tipps für den Restaurantbesuch

Nau Mai – willkommen! Wer so begrüßt wird, befindet sich bei den Maori in Neuseeland, einem eigentlich englischsprachigen Land. Doch wie auch in Australien, USA und Großbritannien gibt es hier jede Menge Ausdrücke, die man nur mit Schulenglisch nicht verstehen kann.
„Und auch Verhaltensregeln, beispielsweise bei einem Restaurantbesuch, können in den Ländern sehr unterschiedlich sein“, weiß Rebecca Stiebeiner von Hudde Sprachen+. Als Dolmetscherin beschäftigt sie sich intensiv mit den Feinheiten der englischen Sprache und der Kultur dieser Länder. Gourmet Report verrät sie ihre Tipps für einen gelungenen Restaurantbesuch.

Please wait to be seated – Please seat yourself
In den USA ist es oft unmissverständlich mit Hilfe eines Schildes am Eingang geregelt, ob man auf den Kellner warten soll bis man platziert wird, oder ob man selbst einen Tisch wählen darf. In Großbritannien, Neuseeland und Australien setzt man sich in legeren Restaurants selbst an einen freien Tisch, in gehobenen Restaurants wird man in der Regel an den Tisch begleitet.

The bill, please – Zahlen und Trinkgeld
Bezahlt wird, wie bei uns, meist am Tisch beim Kellner. Wenn die Rechnung auf einem kleinen Tablett gebracht wird, legt man das Geld inklusive Trinkgeld darauf und lässt es entweder am Platz liegen oder gibt es dem Kellner in die Hand. In Neuseeland, Australien und den USA ist die Bezahlung in vielen Restaurants auch an der Kasse möglich.
Trinkgeld wird in Australien und Neuseeland nicht erwartet. Bei besonders gutem Service gibt man in Australien maximal 10%. Bei Barzahlungen in Australien ist zu beachten, dass es keine 1- und 2- Centmünzen gibt, deshalb wird zum nächsten 5-Centbetrag auf- oder abgerundet. Dasselbe gilt für Neuseeland, wo auf den nächsten 10-Centbetrag gerundet wird, da es auch keine 5-Centmünzen gibt. Ganz anders in den USA. Hier wird mindestens 15 % Trinkgeld erwartet, üblich ist „double the tax“, das Doppelte der Verkaufssteuer. In
Großbritannien ist beim Trinkgeld bei gutem Service 10 % üblich. Manchmal ist jedoch eine Servicepauschale im Preis enthalten, dann kann das Trinkgeld entfallen.

Landestypische Speisen und Getränke
Was ist in den verschiedenen Ländern eigentlich typisch und was sollte man unbedingt probieren? Hier eine Auswahl von Speisen und Getränken, zusammengestellt von Hudde Sprachen+.

In Australien ist Bier sehr beliebt und viele Marken werden auch dort gebraut. Einige Gerichte gibt es nur in Australien, beispielsweise den Pie Floater aus Südaustralien. Dabei handelt es sich um eine umgekehrte Fleischpastete, die auf einer dickflüssigen Erbsensuppe serviert wird. Die Chiko roll ist inspiriert von den chinesischen Frühlingsrollen – dicke Rollen gefüllt mit Sellerie, Gerste, Kohl, Rindfleisch, Mais, Karotten, Zwiebeln und Gewürzen. Alles wird in einem Teig aus Mehl und Ei eingerollt. Der Australian Meat Pie enthält Hackfleisch und Bratensoße. Er wird auch mit Zwiebeln, Pilzen und Käse serviert. Für Australien typische Fleischsorten sind Känguru- und Krokodilfleisch.

Auch in Neuseeland ist Bier ein sehr beliebtes Getränk und es gibt viele verschiedene Sorten. Zwei für Neuseeland typische Produkte sind Kiwis und Lammfleisch. Beides wird von den „Kiwis“ (so der Kosename für die Neuseeländer) selbst gerne gegessen und gehört auch zu den Exportschlagern. Außerdem erfreuen sich Meeresfrüchte großer Beliebtheit. Die Paua-Muschel ist eine Delikatesse, die allerdings nicht käuflich zu erwerben ist, da der Verkauf verboten ist. Man muss also selbst im Meer danach tauchen – doch Vorsicht, die erlaubte Menge ist begrenzt. Weitere Muschelsorten sind Austern und die Grünlipp-Muschel. Tamarillo ist eine rote oder gelbliche subtropische Frucht, die in Chutneys verwendet wird und mit Eiscreme oder in Mayonnaise gemischt wird. Ein beliebtes Dessert, sowohl in Neuseeland wie auch in Australien ist die Pavalova, eine mit Früchten und Sahne gefüllte Baisertorte.

Tee ist in Großbritannien das beliebteste Getränk. Täglich werden 165 Millionen Tassen getrunken. Typisch englische Speisen sind oft etwas deftig für unseren Geschmack. Wie das Haggis aus Schottland. Ein Schafsmagen, der mit Fleisch von Schafherz, -leber, -lunge und mit Hafer gefüllt ist. Der Black Pudding, hergestellt aus Schweineblut und –fett in eine Art Wurst geformt, wird von manchem gerne zum typisch englischen, deftigen Frühstück in der Pfanne angebraten und warm gegessen. Allseits bekannt sind Fish and Chips. Kabeljau, Schellfisch und/oder Scholle werden in Teig getaucht und frittiert. Dazu gibt es Pommes, die zumeist deutlich größer und breiter sind als unsere, und häufig auch grünes Erbsenpüree und Sauce Tartar.

Die USA sind ein multikulturelles Land, was sich natürlich auch bei den Ernährungsgewohnheiten zeigt. Es gibt viele verschiedene Spezialitäten und daher auch nicht nur ein typisches Nationalgericht.
Zu den Klassikern gehört jedoch auf jeden Fall der Hot Dog. Das Würstchen im Brötchen, gerne auch mit Röstzwiebeln, Essiggurken und anderen Zutaten, Ketchup und/oder Senf ist schon fast ein Muss. Nachos, Tortilla Chips, überbacken mit Nachokäse oder geriebenem Käse, sind inzwischen auch bei uns bekannt und beliebt. Genauso wie Maccaroni and Cheese. Eine Spezialität ist S’more. Das sind geröstete Marshmallows mit einer Schicht Schokolade zwischen zwei Graham crackers, traditionell über dem Lagerfeuer zubereitet.

Besondere Aufmerksamkeit ist Reservierungen der Gourmet Restaurants zu gewähren. Es wird in der Regel genau erklärt, welche Kleiderordnung gewünscht wird. So ist es nicht ungewöhnlich, dass man keine Jeans oder Turnschuhe anziehen darf, sondern ein Jacket.

CHEFS NextGeneration 2014 in Berlin

Der Startschuss für die CHEFS NextGeneration fiel am Sonntag. Nach dem überwältigenden Erfolg der letztjährigen Premiere präsentieren sich die jungen Spitzenköche in der Bundeshauptstadt.
Der erste Tag gehörte unter anderem den Pâtissiers, die diesmal die kulinarische Elite der Köche ergänzen. 7 junge Dessertkünstler aus ganz Europa präsentierten dem Publikum ihre Kreationen und damit auch die Trends der Zukunft. Umrahmt wurde die Live-Show durch Talkrunden mit renommierten Referenten aus. Rund 200 Besucher kamen bereits am Sonntag, um die nächsten zweieinhalb Tage die Zukunft der Spitzenküche mitzuerleben. Leider konnte die Kitchenparty am Sonntag nur in verkürzter Form stattfinden und endete bereits um 20h.

Abbruch des Events
Nach dem tollen Start musste der zweite Veranstaltungstag leider abgesagt werden. Wegen Differenzen mit dem Vermieter des Veranstaltungsortes war es leider nicht möglich, diesen Event wie geplant durchzuführen. Das entscheidende Problem aus unserer Sicht war, dass abgesprochene Abläufe und Zeiten nicht eingehalten wurden. Dazu wurden täglich neue finanzielle Forderungen gestellt, die in einer Gebühr in Höhe von 3.500 € für eine (vorher kostenfreie vereinbarte) einmalige Küchennutzung gipfelten. Durch die sich permanent in der letzten Minute ändernden Bedingungen und die damit verbundene Ankündigung, die Location nicht zu öffnen, war die Veranstaltung letztendlich nicht sinnvoll durchzuführen. In aller Deutlichkeit möchten wir der Aussage entgegentreten, es hätte an mangelnder Zahlungsbereitschaft gelegen, denn die Mitarbeiter vor Ort haben trotz des Wochenendes dem Veranstalter mehrere Tausend € in bar übergeben, wurden jedoch mit immer neuen Forderungen konfrontiert, die teils unerfüllbar waren.

War schon am ersten Tag die Zuhilfenahme eines Anwaltes notwendig, um die die Türen mit 2h Verspätung zu öffnen, beendete der Vermieter die abendliche Kitchenparty bereits nach einer Stunde, obwohl ein Abend bis 24h vereinbart war. Dass sich der Spitzenkoch im eigenen Hause, dadurch nicht wie vereinbart präsentieren konnte, wurde billigend in Kauf genommen. Am 2. Tag verweigerte der Vermieter die Öffnung unter Zeugen komplett, erteilte Hausverbot und verließ kommentarlos den Veranstaltungsort. Nur durch Zuhilfenahme die Polizei gelang es uns, zumindest an die eingelagerten Waren und Produkte zu gelangen.
Unsere Anwälte sind bereits dahingehend beauftragt, Schadenersatz geltend zu machen, der auch den anderen Geschädigten zukommen wird. Wir müssen uns natürlich vorwerfen lassen, im Vorhinein nicht geprüft zu haben, wer letztendlich wirklich Vermieter der Location ist, denn das hätte sicherlich viele Probleme verhindert. Die Absage haben wir uns sicher nicht leicht gemacht, denn es hat uns neben dem zweifelsohne vorhandenen Reputationschaden auch eine Menge Geld und Zeit gekostet, welche wir in diesen Event gesteckt haben.
Wir haben Verständnis dafür, dass die Absage viele Leute verärgert hat und sie emotional reagieren. Wofür wir jedoch wenig Verständnis haben sind Beschimpfungen und Unwahrheiten, die in den letzten 24h in direkter und öffentlicher Form getätigt wurden. Da unser Chefredakteur Max Vanderveer teils massiven persönlichen Anfeindungen ausgesetzt ist, wird er seine Aufgaben in der nächsten Zeit ruhen lassen, da unter diesen Umständen ein Alltagsgeschäft nicht möglich ist.

Wir möchten hiermit alle Gäste nochmals für den entstandenen Aufwand um Verzeihung bitten und sind bemüht, die Dinge schnellstmöglich zu einem positiven Ergebnis zu bringen. Selbstverständlich werden alle nicht benutzen Tickets kurzfristig erstattet, dazu haben alle Käufer bereits eine Nachricht.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an event@chefs-nextgeneration.com

Offizielles Statement der Köche zur „ChefsNext Generation 2014“ in Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/345360/CHEFS-NextGeneration/

Luxembourg Tipps

Lebendiges Luxemburg – kleines Land mit großer Vielfalt
Da bin ich also schon mittendrin, fast hätte ich es nicht wahrgenommen. Von den Moselhöhen über die Biewertalbachbrücke kommend, fällt es kaum auf, wenn man das kleine aber facettenreiche Großherzogtum zwischen Frankreich Belgien und Deutschland erreicht.
Prägnant dagegen ist die 110.000 Einwohner zählende Hauptstadt, gleichnamig zu ihrem Landesnamen. Von weitem schon begrüßt mich sie Silhouette der Stadt mit ihren markanten Türmen, der Kathedrale du Notre-Dame , das Musée de la Banque auf der anderen Seite des Petrusse-Tals vor der markanten Brücke Pont Adolphe und natürlich der Palast des Großherzogs im Herzen des Zentrums.
Im Hintergrund auf dem Kirchberg die Institutionen der Europäischen Union.
Entfernungen sind hier nicht weit. Alles dicht beieinander, ohne jedoch gedrängt zu wirken. Botschaften aller Länder sind über die Innenstadt verteilt, entsprechend multikulturell ist Luxemburg – die Stadt und das Land. 150 Nationen leben hier permanent im kleinen Großherzogtum. Es geht gemütlich zu, das ist wohl der französische Einschlag, der hier sichtbar wird. Kein lärmender Verkehr, keine Hetze in dem kleinen aber sehr feinen Einkaufsviertel der Innenstadt. Überall rund um den Palast und den Place s´Armes befinden sich gemütliche Bistros, Brasserien, Restaurants und Bars, in denen tagsüber das Leben genossen und Abends die Nacht zu Tag gemacht wird. Allerorts ist eine hohe Lebensqualität feststellbar, herausgeputzt ist das Straßenbild, gediegen die Häuser, nobel die kleinen Boutiquen und elegant das Kleidungsbild der Stadt.

Die Stadt Luxemburg – überraschend anders
Ja, Luxemburg ist nicht nur die Stadt der Banken, es ist auch ein wichtiger Brückenkopf der Europäischen Union. Das Europäische Konferenz- und Kongresszentrum, der Gerichtshof, die Komission, der Rechnungshof und die Investitionsbank – alle diese Einrichtungen befinden sich hoch über der Stadt auf dem Plateau Kirchberg, dem modernsten Teil Luxemburg.
Skuril und fast schon mondän, von architektonischer Erhabenheit mutet die Philharmonie mit 1500 Sitzpätzen, der Salle de Concerts Grande-Duchesse Joséphine-Charlotte, hier oben auf dem Kirchberg an. Der ganze Platz ringsum erinnert so gar nicht an ein kleines, beschauliches Herzogtum. Hier wird deutlich, wie Luxemburg auf der großen Bühne der Welt mitspielt. Denn auch Kultur und Architektur werden hierzulande groß geschrieben und  gepflegt. Seit Eröffnung der Philharmonie im Jahr 2005 bietet die Philharmonie ein anerkanntes Programm von hoher künstlerischer Qualität. Das 2006 eröffnete Mudam – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean – Luxemburgs Museum für moderne Kunst auf dem Gelände des Fort Thüngen ist Ziel zahlreicher, weltbekannter Künstler und zeigt einmal mehr, wie sehr sich das Großherzogtum gerade in seiner jüngsten Geschichte um einen Ruf als ein Zentrum der Kultur bemüht. Wahrscheinlich auch, um das Image, Bank- und Geldmetropole Europas und Destination für Steuersünder zu sein ein wenig abzuschütteln, denke ich bei mir, während ich um das Mudam herum die Symbiose aus alter Festungsanlage und moderner Architektur bestaune.

Das Zentrum – zwischen Tradition und Moderne
Viel traditioneller, aber nichtsdestoweniger erlebnisreich geht es rund um die Altstadt zu. Geprägt durch das Petrusse-Tal gliedert sich die Luxembug in Ober-und Unterstadt. Früher wollte niemand in der durchaus schäbigen Unterstadt wohnen, erzählt mir City-Führerin Noesen, aber heute kann sich die Wohnungen kaum noch einer leisten. Kein Wunder, denn die Unterstadt hat sich zum Zentrum der Künstler und Neureichen gemausert. Vorbei am Palais Grand Ducal, dem Sitz der Großherzogs, an dem täglich eine Palastwache auf- und abläuft, spaziert man zur Kathedrale Notre-Dame de Luxembourg. Und wer das rückseitige Tor des Palastes passiert, kann mit etwas Glück auch auf ein Mitglied der Herzogsfamilie treffen, das gerade zu Fuß das Gebäude verlässt. Man ist familiär hier und kennt keine Berührungsängste oder strengen Sicherheitsvorkehrungen. Luxemburg ist kein bedrohtes Land.
Die längsten Kasematten der Welt, die Petrusse-Kasematten und die Bock-Kasematten auf dem Bockfelsen, 1994 zum UNESCO-Welterbe erklärt, bieten in ihren mystisch anmutenden Katakomben grandiose Ausblicke über die Stadt und das Land. Die ehemalige Abtei Neumünster unterhalb der Kasematten am Ufer der Alzette – zuletzt bis 1980 als Gefängnis genutzt  und heute Kulturtreffpunkt – pflegt den einzigen, wenn auch sehr kleinen Weinberg der Stadt. Die erlesenen Weine der Traube Pino Gris sind allerdings nur besonderen Anlässen und Persönlichkeiten der Stadt vorbehalten.

Lecker Luxemburg – kulinarisches im kleinen Land
Nach soviel Kultur zieht es mich in die Küchen, Confisserien und Cafès der Stadt. Wie gut, dass die die luxemburgische Spitzenköchin Lea Linster unweit des Palastes sich mit einem kleinen Cafè die Ehre gibt. Die hier kredenzten Marlenes sind eine echte Spezialität Luxemburgs.
Auch Luxemburger beherrschen die Schokoladen-Kunst. Das erfahre ich in einer Chocolatier im Zentrum und lasse mich von den Kreationen der Löffel-Schokolade in 55 Sorten verzaubern. Mehr als 2000 solche Schoko-Löffelchen werden hier mit den unterschiedlichsten Geschmacks-Nuancen täglich hergestellt.
Luxemburgs Küche ist im Grunde deftig. Ein Schlaraffenland für alle, die gerne gutbürgerlich speisen. Die traditionelle Luxemburger Küche ist eher einfach und rustikal – aber mit eigenem Reiz.
Ein „Judd mat Gaardebounen“, geräucherter Schweinekamm mit Saubohnen und Garkartoffeln, oder eine „Bouneschlupp“ – die Bohnensuppe, auch ein „Feierstengszalot“, Rindfleischsalat und „Gromperekichelcher“, die Reibekuchen, kommen hierzulande gerne auf den Tisch und vermitteln mir als Gast, dass die luxemburgische Küche schwer und von ländlichem Charakter geprägt ist.
Kuddelfleck, Kutteln in Gemüsebrühe, Kriepsen Flusskrebse in Weißweinsauce, Stäerzelen – Buchweizenknödel in Specksauce und Träipen, gebratene Blutwurst mit Apfel-Kartoffelpürree sind eher in der gehobenen, luxemburgischen Küche zu Hause, die sich dank ihrer hohen Anzahl an Sterneköchen m Land nicht hinter der französischen Küche verstecken muss.
Den bekannten Ardennenschinken – Éislecker Ham – und das klassische Bier aus Diekirch oder auch den Nusslikör aus Vianden lerne ich bei einem Ausflug in selbiges Gebirge kennen.
Ein Quetschetaart, der klassiche Pflaumenkuchen mit einem Téi vum Séi- einem Kräutertee aus dem Naturpark Obersauer – runden jede der voluminösen und sättigenden Mahlzeiten des Lands gelungen ab.

Abenteuer Ardennen – Paradies für Wanderer, Biker und Burgen-Entdecker
Mehr als nur die kleine, feine Hauptstadt hat das Umland des Großherzogtums zu bieten. Die Ardennen im Norden Luxemburgs an der Grenze zu Belgien sind ein beliebtes Ausflugsziel für Aktive und Abenteurer. Sie sind die Wiege einer mittelalterlichen Kultur, deren Spuren auch heute noch sichtbar sind.
In den Ardennen befinden sich mehrere sehr gut erhaltene oder originalgetreu restaurierte Burgruinen. Groß und mächtig erhebt sich vor mir das Chateau de Vivanden. Bin ich doch eben noch am kleinen und malerischen Städtchen Diekirch mit seiner bekannten Brauerei vorbeigefahren, so blicke ich nun nach einer der zahlreichen Kurven und Höhenwege in den Ardennen auf diese m
ächtige Burg, entstanden aus einem zehneckigen Wohnturm der karolingischen Zeit, der später zur Kapelle ausgebaut wurde. Die Kapelle, der Kleine und der Große Pallas, die schönsten Teile der Burg, entstanden in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Jülicher Bau westlich des Großen Pallas stammt aus dem beginnenden 14. Jahrhundert und der Nassauer Bau wurde erst im 17. Jahrhundert erbaut. Ein wirklicher Palast, denke ich mir, mehr als nur eine Burg. Und auch die jüngste Geschichte des Ortes rund im die Burg ist sehr einprägsam. Denn genau hier fand eine der blutigsten Schlachten des zweiten Weltkriegs statt, die Ardennen-Offensive, auch Rundstedt-Offensive genannt. Mehr als eine Millionen Soldaten waren daran beteiligt, als 1944 die deutsche Armee einen überraschenden und letzten Angriff auf die 12. US-Armeegruppe startete, um von hier aus eine Schneise nach Antwerpen zu schlagen. Mehr als 20.000 Soldaten starben in dieser Schlacht. Ein kleines Armee-Museum im benachbarten Ort Clervaux erinnert an diese Operation, Denkmäler in verschiedenen Orten zeugen von dem Dank der Luxemburger an ihre amerikanischen Befreier im Zweiten Weltkrieg.
Beliebt und viel genutzt sind werden die Wanderwege der Ardennen. Gibt es doch den einzigartigen Naturpark Obersauer und den Park Our, die ein wahres Naturerlebnis bilden. Regionale Spezialitäten, malerische, kleine Dörfer mit urigen Restaurants und Brauereien, felsenreiche Berglandschaften und mehr als 50 Kilometer lange Wander- und Nordic-Walking-Parcours laden zu einem ausgiebigen Aktivurlaub ein.

The family of Man – größte Fotoausstellung der Welt im kleinsten Ort Luxemburgs
Wer hier in den Ardennen Kultur sucht, wird auch darin nicht enttäuscht. Denn die einzigartige Fotoausstellung „ The Family of Man“ im Clervaux-Castle – einem ehemaligen Kloster – vermittelt in eindrucksvollen Bilderserien die Lebensweise des Menschen. Errichtet von dem ehemaligen Direktor des Photographie-Bereichs des Museums of Modern Art in New York  (MoMa), Edward Streichen, hat die Ausstellung internationale Bedeutung. Sie ist die größte Fotoausstellung aller Zeiten und seit 1994 in der Burg von Clervauxzu besichtigen. Mehrere hundert Fotografien zeigen ein umfassendes Porträt der Menschheit. Die Fotos handeln von Liebe und Geburt, vom Glauben an die Menschheit, von Arbeit und Familie bis hin zu Krieg und Frieden. Ziel der Ausstellung war bzw. ist die Völkerverständigung. Sie wurde im Oktober 2003 in die Liste des Weltdokumentenerbes der UNESCO aufgenommen. Erst 2013 wurde die Ausstellung nach jahrelanger Restaurierung wiedereröffnet. Ergreifend ist die Bilderschau und daher wundere ich mich wenig, dass bereits 10 Millionen Besucher den Weg zu dieser Ausstellung in den kleinen Ort Clervaux gefunden haben.

Luxemburg ist anders, überraschend anders – so bezeichnet sich das Land selbst. Und tatsächlich gibt es hier viel entdecken. Obwohl gar nicht weit entfernt von Deutschland, eröffnet sich hier eine erstaunliche Welt deren Unterschiedlichkeit allerorts unverkennbar ist.
Die Mentalität der Menschen, deren Herzlichkeit, Offenheit, der  liebenswerte „letzenburgische“ Dialekt, als Sprache offiziell anerkannt charakterisieren die Bewohner des kleinen Landes. Der Wunsch, dem Besucher das kleine Herzogtum zu präsentieren, der Stolz, trotz der geringen Größe kein geringer in Europa zu sein und das Streben nach Moderne, Weltoffenheit und Toleranz sind Ausdruck der unverwechselbaren und nichtsdestoweniger zukunftsweisenden Richtung, die das Luxemburg des 21. Jahrhunderts eingeschlagen hat. Mehr als ein Besuch sind notwendig, um dieses Land wirklich zu erleben, mehr als 10 Besuche, um es nur annährend zu kennen erklärt mir der freundliche Luxemburger Gemüsehändler den ich auf dem Knuedler – dem Wochenmarkt im Herzen Luxemburgs treffe. Philip Duckwitz

Kurz notiert
Wie kommt man hin:
Vom Westen Deutschlands aus erreicht man Luxemburg am einfachsten mit dem Auto über Trier nach Wasserbillig. Auch eine Anreise mit dem Zug zum Bahnhof „Gare“ m Zentrum der Hauptstadt ist unproblematisch.
Wer von weiter anreist – etwa aus dem Osten Deutschlands kann Luxemburg mit dem Flugzeug erreichen, Luxair und andere Airlines fliegen den Flughafen „Findel“ ca. 5 Kilometer außerhalb der Stadt täglich an. Von dort gehen regelmäßige Shuttlebusse ins Zentrum.

Währung: In Luxemburg gilt der Euro.

Unterkunft:
Hotel in Luxemburg Stadt
Ein echter Tipp ist das 4-Sterne Galerie-Hotel „Simoncini“ im Herzen der Stadt
www.hotelsimoncini.lu
Hotel Vivanden
Gemütlich und passend für die Kultur der Ardennen mit einer regionaltypsichen Küche ist im Ort Vivanden das Hotel Auberge Aal Veinen, http://vianden.beimhunn.lu/
Hotel in Clervaux
Gehobenen Komfort bietet das 5-Sterne Hotel Le Clervaux im Ort Clervaux mit einer vorzüglichen Küche, die italienisch und ardennen-typisch ausgerichtet ist. http://www.le-clervaux.com/

Restaurants
In Luxemburg Stadt lässt es sich gut und regionaltypisch speisen in zahlreichen Restaurants rund um den  Place s´Armes.
Das moderne Restaurant „L´óriginal“ bietet ausgesuchte luxemburgische und internationale Spezialitäten auf gehobenem Niveau in abgefahrener Atmosphäre. Www.original.lu

Nur 10 Kilometer von der Stadt entfernt, aber in jedem Fall einen Besuch (mit Vorreservierung) wert, ist das Restaurant der luxemburgischen Spitzenköchin Lea Linster. http://www.lealinster.lu/

Cafés
Unbedingt besuchen sollte man in Luxemburg Stadt die Chocolatier „ChocolateHouse“ gegenüber dem Palast. Hier kann man nicht nur gut speisen, vor allem lässt sich hier herrlich schlemmen mit Kuchen, Schokoladen und Süßwaren aller Art. Und obendrein ist ein Besuch in der Schokoladen-Manufaktur im oberen Stockwerk möglich, um die Entstehung der Kreationen persönlich in Augenschein zu nehmen. Www.chocobonn.lu

Ein Muss ist auch das Cafè und Patisserie-Geschäfzt der Spitzenköchin Lea Linster, unweit des Palastes, “Léa Linster delicatessen” http://www.lealinster.lu/l%C3%A9a-linster-delicatessen.aspx

Der bekannteste Patisserie mit Cafè und Restaurant in Luxemburg ist die Spezialitäten-Handlung Oberweis, unweit des Palastes. http://www.oberweis.lu/

Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und Museen:
Das Mudam: http://www.mudam.lu/
Die Kasematten: www.lcto.lu
Das Chateau Vivanden: www.castle-vivanden.lu
Die Ausstellung „the family of Man“ www.cna.lu

Alle weiteren Sehenswürdigkeiten: http://www.visitluxembourg.com/
Eine der besten Reiseführerinnen, die anschaulich und unterhaltsam durch die Stadt Luxemburg führt, ist Frau Noesen Renèe vom Tourismusamt. Wer mit ihr die Stadt erkunden will, kann sie über das Tourismusamt buchen oder sie anrufen 00352 47 96 27 09

Diese Reise wurde durchgeführt mit freundlicher Unterstützung des Tourismusamts Luxemburg

Le Gourmet & GÄSTE Messen in Leipzig

LE GOURMET: Der Treffpunkt für Genießer
GÄSTE 2013: Fachmesse für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung

Seit heute laden die Messen LE GOURMET und GÄSTE auf eine kulinarische Entdeckungsreise nach Leipzig ein. Feinschmecker, Fachleute aus dem Gastgewerbe und Hobbyköche können sich auf ein breit gefächertes Angebot rund um die gute Küche freuen. Rund 360 Unternehmen und Marken stellen neueste Produkte, innovative Ideen und professionelle Dienstleistungen vor. Während auf der GÄSTE Bereiche wie Küchentechnik, Hotel– und Gaststätteneinrichtung sowie Nahrungsmittel und Getränke den Fokus bilden, stehen auf der LE GOURMET Spezialitäten zum Kosten und Kaufen sowie Mitmach-Angebote im Mittelpunkt. „Ein wichtiger Messe-Schwerpunkt sind regionale Erzeugnisse, die im Gastgewerbe wie beim Endverbraucher einen immer höheren Stellenwert genießen“, erläutert Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH im Gourmet Report Gespräch.

Die hohe Schule der Kochkunst ist in Leipzig ebenso zu erleben wie Shows mit Star- und Sterneköchen oder praktische Kurse, in denen man die eigenen Fähigkeiten vervollkommnen kann. Auf der Showbühne treten beispielsweise Stefan Marquard, Carsten Dorhs und Marcello Fabbri in Aktion. Marquard, der Rebell der deutschen Küchen-Szene, will mit seinem „Speed-Kochlöffel“ selbst Kochmuffel davon überzeugen, Fertiggerichte und Fastfood durch selbstgemachtes frisches Essen zu ersetzen. „Ratz-Fatz“ heißt es bei Fernsehkoch Carsten Dorhs: Alle Speisen, die er vorstellt, gelingen schnell und mühelos.

Zwei Teams – ein Menü
Renommierte Küchenchefs sind beim „Internationalen Leipziger Preis der Köche“ zu erleben, dem höchstdotierten Preis im deutschsprachigen Raum. Sechs Teams aus Deutschland, Italien und Polen kämpfen hier um die gelungenste Kreation aus Begrüßungshappen passend zu Radeberger Pilsner, Hauptgang mit Kalb sowie Dessert als Variation von Auflauf und Pudding oder Crème. Dabei kocht jede Mannschaft ein halbes Menü, das auf zweiteiligen Ying-Yang-Teller gemeinsam serviert wird. Dem siegreichen Finalistenteam winkt ein Preis in Höhe von 4.000 Euro.

„Risotto mit Biss, von original bis originell“ heißt das Thema des erstmals ausgelobten „Innovationspreises Leipzig Exklusiv“. Unter Leitung von Sternekoch Marcello Fabbri, Küchenchef des Gourmetrestaurants „Anna Amalia“ im Weimarer Hotel Elephant, werden neue Ideen für Risotto-Gerichte gesucht. Die Köche-Teams bereiten ihre Kreationen auf der Showbühne zu und erläutern im Dialog mit Marcello Fabbri das Innovative daran. Das können einfallsreiche Rezepturen sein, ungewöhnliche Geschmacksrichtungen oder besondere Anrichteweisen. Alle zu diesem Wettbewerb eingereichten Rezepte sind in einem eigens verlegten Kochbuch zu finden, das man kostenlos auf der Messe bekommt.

Küchen-Geheimnisse von extravagant bis verführerisch
Tipps vom Profi bekommt man auch in der Mitmachküche. Hier lüftet zum Beispiel Chocolatier Olav Praetsch aus Wermsdorf das Geheimnis von feinen Trüffelpralinen und Schokoladenleberwurst. Außerdem verrät er, wie man aus Kakaobohnensplittern eine knusprige Bratenkruste zaubert. Experimentierfreude ist in den Workshops mit Janice Müller vom DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum gefragt. Hier steht täglich ein anderes Menü im Programm: Rehrücken und Pilz-Bruschetta, verführerisches „Sexy Food“, traditionelle Thüringer Klöße neu interpretiert sowie „verhexte“ Kürbis-Gerichte.

Neueste Cocktail-Trends mit und ohne Schuss lernt man bei der Deutschen Barkeeper-Union kennen. So erfahren die Besucher beispielsweise, was einen zünftigen Hugo ausmacht, einen aus Südtirol stammenden Drink: nämlich reichlich Prosecco und ein Schuss Holunderblütensirup, Limette, Minze und etwas Wasser. Parallel dazu finden Workshops statt. So stellt Ronnefeldt Tea Master Thomas Griedel Cocktails mit Tee vor, wie den „Diving Bird“ – einen fruchtig-herben Mix aus Wodka, Basilikumsirup und frischen Basilikumblättern, Rhabarbernektar, Physalis und Earl Grey. André Pintz präsentiert junge Cocktails, frisch in Image und Geschmack – darunter Mixgetränke mit selbstgemachten Sirups, Marmeladen und Kräutern.

Dass sich Grillen nicht auf Bratwurst und Steak beschränken muss, ist im Grill-Areal anschaulich zu erleben: Vier Mal täglich werden Schnellkurse angeboten, einer davon speziell für Frauen. Und wer in der heimischen Küche das eine oder andere ausprobieren möchte, kann sich von einer „Rezeptwand“ die entsprechende Anleitung abreißen. Gastronomen, Einzelhändler und Buchverlage veröffentlichen hier ihre Lieblingsrezepte zum Mitnehmen und Nachkochen. Der Leipziger BuchVerlag für die Frau beispielsweise präsentiert traditionelle Spezialitäten aus der Thüringer Küche, aufgeschrieben von der Chursdorfer Backfrau Gudrun Dietze, die mit ihren Koch- und Backbüchern zur Kultautorin avanciert ist.

Kunst aus Gemüse
Peking trifft Leipzig: Impressionen aus der „Verbotenen Stadt“ sind beim Food Artistik e.V. zu bestaunen. Aus Riesenkürbissen lassen die Gemüseschnitzer heilige Figuren und Drachen aus dem chinesischen Kaiserpalast entstehen. Zwei Mal täglich können Messebesucher in Kursen das „ABC des Schnitzens“ erlernen und bei einem Quiz einen Drei-Tage-Schnitzkurs beim großen Meister Xiang Wang gewinnen. Außerdem gibt es ein großes Schauschnitzen.

Inspiration für Profis
Fundierte Information für Fachbesucher aus dem Gastgewerbe bietet die GÄSTE. So beleuchtet das GÄSTE-Forum Fachfragen von Lebensmittel-Hygiene über Buchungsportale bis Energiesparmodelle. Dem brisanten Thema Nachwuchsgewinnung und Karriereplanung sind das Nachwuchsforum sowie der Ausbildungscampus gewidmet. Wie Qualitätsstandards in der Kita- und Schulverpflegung gesichert werden, steht im Zentrum der Fachtagung „Clever genießen“. Weitere Schwerpunkte im Messe-Programm sind der Wettbewerb TOP TAFEL für kreative Ideen rund um den gedeckten Tisch, die Berufswettbewerbe des Sächsischen Fleischer-Innungs-Verbands sowie die Fachtagung „Kulinarische Spezialitäten aus Sachsen“.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise
LE GOURMET und GÄSTE sind vom 14. bis 17. September 2013 täglich 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Tickets kosten bei Online-Buchung 10,00 Euro, an der Tageskasse 13,00 Euro. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.

Fachbesucher können sich zudem vom heutigen 14. bis 16. September auf den Parallelmessen CADEAUX und COMFORTEX über die neuesten Trends in punkto Raumambiente und -gestaltung, gedeckter Tisch oder Gourmet-Geschenke informieren. Dafür gibt es spezielle Eintrittskarten, die bei Online-Buchung 11,00 Euro und an der Tageskasse 16,00 Euro kosten. Für die Dauerkarte sind 25,00 Euro zu zahlen. Eine Legitimation als Fachbesucher ist erforderlich. Gemeinsam mit CADEAUX und COMFORTEX steht für die Fachbesucherzielgruppe Gastgewerbe ein Angebot von 855 Ausstellern und Marken bereit.

www.gaeste.de
www.gourmet-leipzig.de

Sebastien Cassagnol, The Chedi, Muscat

Seit August 2012 ist er Executive Chef des The Chedi Muscat: der 40-jährige Franzose Sébastien Cassagnol. Im Süden Frankreichs geboren, fühlt er sich sowohl in dem Luxusresort als auch in der omanischen Hauptstadt ausgesprochen wohl. Ein Interview.
 
GR: Warum und wann haben Sie entschieden Küchenchef zu werden?
SC: Als ich noch sehr jung war, wusste ich schon, dass ich Chefkoch werden möchte. Soweit ich mich zurück erinnern kann, habe ich zu Hause immer in der Küche herumgelungert. Noch heute erinnere ich mich genau an die Gerüche von damals! Außerdem ermöglicht mir das Chefdasein, in der ganzen Welt rumzukommen und verschiedenste Kulturen zu entdecken.
 
GR: Was hat Sie und Ihren Kochstil am meisten beeinflusst?
SC: Vor einigen Jahren hatte ich das Privileg mit dem VIP-Chefkoch Jean-Georges Vongerichten zu arbeiten, seitdem hat sich mein Kochen komplett verändert! Ich hatte bis dahin noch nie mit asiatischen Produkten gearbeitet, bin dann aber nach Asien gezogen und die Einflüsse, die ich dort erlebte, sind geblieben. Ich verwende sie täglich.
 
GR: Was kochen und essen Sie am liebsten,  gibt es ein Lieblingsgericht im The Chedi Muscat?
SC: Jakobsmuscheln in Chili-Ponzu-Butter mit Ingwer-Balsamico-Sirup. Es ist eines der repräsentativsten Gerichte meines Kochstils mit Einflüssen aus der französischen und asiatischen Küche. Es ist komplex, geschmackvoll und es löst eine große Zufriedenheit in mir aus, wenn es gelingt, diese Aromen fein auszubalancieren.
 
GR: Was gefällt Ihnen am besten an der omanischen Küche?
SC: Ich mag arabisches Essen, die Vielfalt der Gewürze und Produkte machen es zu einer reichhaltigen und differenzierten Küche. In Oman gibt es eine große Auswahl an Meeresfrüchten, deshalb ist es recht einfach, diese lokalen Produkte zu verwenden und daraus neue raffinierte Gerichte zu kreieren.
 
GR: Gibt es ein Gericht, das sie gar nicht essen und inwiefern ist das relevant für Ihren Job?
SC: Nicht wirklich. Ich bin sehr neugierig und probiere alles. Ich möchte alles selbst in der Küche herstellen, aber bei manchen Produkten ist das nicht möglich, wie zum Beispiel bei Fisch-, Austern- oder Hoisin-Sauce.
 
GR: Wie inspirieren Sie sich für neue Gerichte?
SC: Meine Neugier treibt mich ständig an, daher kombiniere und probiere ich verschiedene Geschmacksrichtungen aus. Manche Kombinationen funktionieren so gut, dass ich sie auf die Probe stelle. Andere Zusammenspiele funktionieren wiederum nicht. Was noch lange nicht heißt, dass es schlechte Kombinationen sind, es ist nur eine Frage des richtigen Verhältnisses.
 
GR: Was sind Ihre liebsten Inhaltsstoffe, Gewürze etc.?
SC: Jakobsmuscheln, Artischocken, Thymian, Ingwer. All diese Zutaten können vielfältig genutzt werden und erlauben fast endlose Kombinationsmöglichkeiten und Konsistenz. Sie sind delikat, wenn Sie allerdings zu viel nehmen, wird es ein Desaster, wenn Sie zu wenig nehmen, dann haben Sie nicht genug, um einen bestimmt Geschmack zu definieren. Und alle vier Zutaten können sowohl roh als auch gekocht ideal verwendet werden.
 
GR: Welche Zutaten oder Produkte würden Sie nie in Ihren Rezepten verwenden?
SC: Dosengemüse und Fertigprodukte zum Anrühren (wie Schokoladenmousse) sind definitiv aus meinem Leben ausgeschlossen! Dosengemüse hat absolut keinen Geschmack und keine gute Konsistenz, deshalb wäre es für mich unmöglich daraus ein Gericht zu kreieren. Fertigprodukte wie Creme, Mousse, Pfannkuchen usw. sind für mich auf dem gleichen Level. Sie schmecken nach nichts! Ich lasse sie in meiner Küche niemals zu.
 
GR: Was war bisher Ihr unvergesslichster Moment während Ihrer Karriere als Chefkoch?
SC: Der Tag an dem ich offiziell zum Executive Chef ernannt wurde. Viel Druck, immer wieder Zweifel am Erfolg, aber gleichzeitig die größte Anerkennung, wenn alle Menüs, die auf der Karte stehen, von dir selbst kreiert wurden.
 
GR: Was ist das größte Kompliment für Sie als Chefkoch?
SC: Wenn ein Gast mir sagt, dass ich eine unvergessliche Erfahrung für ihn geschaffen habe. Ich bin sehr glücklich darüber Leute zu sehen, die meiner Anleitung folgen und jeder einzelne seinen eigenen Weg geht.
 
GR: In welche Länder würden Sie aufgrund der kulinarischen Vielfalt gerne reisen?
SC: China, Japan und Indien wären die nächsten drei Destinationen.
 
GR: Gibt es ein aufregendes Event oder ein Wettbewerb an dem Sie gerne als Chefkoch teilnehmen würden?
SC: Vor Jahren habe ich an Wettbewerben teilgenommen. Ich würde das jetzt nicht machen, aber ich möchte unbedingt ein Team für den jährlichen Wettbewerb in Oman zusammenstellen.
 
GR: Was bedeutet es für Sie, als Executive Chef im The Chedi Muscat zu arbeiten?
SC: The Chedi Muscat genießt international ein hohes Ansehen, es ist ein großes Kompliment Teil des Erfolges zu sein und ich hoffe, als Executive Chef meine Spuren zu hinterlassen. Ich arbeite daran, so viele Talente aus der Region zu fördern wie nur möglich. Talente, denen ich meine Erfahrung näher bringen kann. Wir sind ein Team, Wissen soll geteilt und entwickelt werden und ich glaube wirklich daran, dass The Chedi Muscat bereits einen tollen Teamgeist besitzt. Alles was es braucht, ist diesen Austausch zu verstärken und ihn auf eine ordentliche und zuverlässige Art weiter zu entwickeln.
 
The Chedi Muscat
Das Fünf-Sterne-Resort The Chedi Muscat liegt direkt am Strand vor der Kulisse des Hadschar-Gebirges. Die Großzügigkeit der Anlage mit ihren drei Pools und Wasserspielen sowie die puristische Architektur verbunden mit Gourmeterlebnissen auf höchstem Niveau machen das Hotel zum führenden Haus im Oman. Es verfügt über 158 Zimmer und Suiten sowie ein Ende 2011 neu eröffnetes Spa.
                              
www.GHMhotels.com