Trinkglas und Altglas

Hätten Sie es gewusst? Warum das Trinkglas im Altglascontainer nichts verloren hat – Ist ein Senfglas ein Tringlas oder ein Altglas

Grillzeit: was passiert mit den leeren Einweggläsern, wie dem Grillsaucen-, Gurken- oder Senfglas? Sie gehören – wie alle Glasverpackungen – in den Altglascontainer.

Glasverpackungen gehören in den Altglascontainer, dazu zählen Einweg-Getränkeflaschen genauso wie pharmazeutische Verpackungen und Konservengläser – sei es für Marmeladen, Gemüse, Feinsaures oder auch Saucen. Senfgläser gehören auch dazu. Denn sie sind in erster Linie Glasverpackungen, auch wenn sie in vielen Haushalten eine zweite Karriere als Trinkgläser erleben. Letztlich entscheidet nämlich nur eine Frage darüber, was in den Altglascontainer darf und was nicht: Handelt es sich um eine Glasverpackung – ja oder nein? Wenn diese Frage mit ja beantwortet werden kann, ist klar: Sie kommen in den Altglascontainer.

Für Trinkgläser gilt zum Beispiel, dass sie in den Restmüll gehören, denn sie sind kein Verpackungsglas. Sie würden das Altglas verunreinigen und so den Herstellungsprozess von neuem Verpackungsglas stören. Also ab in den Altglascontainer: Senfglas ja, Trinkglas nein!

Aufklärungskampagne „Nicht alles passt ins Altglas“
Um darüber zu informieren, was in den Altglascontainer gehört und was nicht, hat die Initiative der Glasrecycler eine Verbraucherkampagne ins Leben gerufen. Die Kampagnenwebsite www.was-passt-ins-altglas.de und der Informationsflyer erklären auch, warum richtiges Glasrecycling so wichtig ist: Glas ist zu 100 Prozent ohne Qualitätsverlust wieder verwertbar und Recyclingglas ist die wichtigste Grundlage für neue Glasverpackungen wie Glasflaschen oder -konserven.

Sarah Wiener unterstützt die „Friends of Glass“

Mehr Trinkgenuss aus Glasflaschen – TV-Köchin Sarah Wiener unterstützt die „Friends of Glass“

Die Verpackung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität von Speisen und Getränken. Glas ist nicht nur das gesündeste Verpackungsmaterial, es ist auch das einzige Material, das ein unverfälschtes Geschmackserlebnis bietet. Im Gegensatz zu anderen Verpackungsmaterialien ist Glas absolut geschmacksneutral. Es gibt keine Inhaltsstoffe ab und nimmt auch keine Aroma- und Wirkstoffe auf. Dies ist eine der zentralen Botschaften der ersten europaweiten „Choose Glass Week“ vom 21.-27.09.2009 der „Friends of Glass“. „Friends of Glass“ ist ein Forum für Verbraucher, das sich dafür einsetzt, dass Konsumenten mehr Lebensmittel und Getränke in Glasverpackungen kaufen können und sich bewusst dafür entscheiden.

TV-Köchin Sarah Wiener, die im Rahmen der „Choose Glass Week“ als Botschafterin von „Friends of Glass“ auftritt, sagt: „Glas ist das optimale Material, um die Reinheit und den unverfälschten Geschmack von Wasser zu schützen. Es ist von Natur aus gesund und natürlich. Es kommt ohne eine innere Beschichtung aus, so bleiben Geschmack und Qualität des Inhalts unbeeinträchtigt. Aus diesem Grund ist Glas für Lebensmittel und Getränke die beste Wahl.“

Gute Gründe für den Genuss mit Glas:

– Glasverpackungen reagieren nicht mit ihren Inhalten und sind
gasdicht. Sie schützen die ursprüngliche Qualität und den
Geschmack von Lebensmitteln und Getränken optimal. Daher sind
sie besonders für sensible Produkte wie Babynahrung oder
Medikamente geeignet.
– Anders als viele Kunststoffverpackungen enthält Glas keine
Chemikalien.
– Glas wird ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt
und besteht hauptsächlich aus Sand, Soda und Kalk. Glas ist zu
100 Prozent recycelbar.
– Bei der Herstellung von Glas werden im Durchschnitt 60 Prozent
Altglasscherben eingesetzt – bei manchen Glasfarben sogar bis zu
90 Prozent. Durch den Einsatz von Recyclingglas werden Rohstoffe
und Energie eingespart und so der Ausstoß von CO2 reduziert.
– Glasbehälter sind durch die Entwicklung von
Leichtglasverpackungen heute 40 Prozent leichter als vor 20
Jahren
– Weil Glas einfach Stil hat und ungetrübten Genuss möglich macht,
wird es auch in der Gastronomie bevorzugt eingesetzt.