Gault Millau 2017 – NRW

Zwei Köche mit höchst unterschiedlichem Stil kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 zu Aufsteigern des Jahres in Nordrhein-Westfalen: Sascha Stemberg bietet in Velbert einen „ebenso mutigen wie zeitgemäßen Küchenmix aus regionalen Schmankerln, deftiger Hausmannskost und feinen Gourmetgerichten“, Christof Lang in Aachen „französische Hochküche in bester Ausprägung mit einigen modernen Einsprengseln“.
Stemberg bietet im familieneigenen „Haus Stemberg anno 1864“, den „knusprig gebratenen Bauch vom Limburger Klosterschwein mit Gulaschsud  und gegrilltem Zwiebellauch“, Lang im „La Bécasse“ das „Kotelett vom Duroc-Schwein mit reichlich Trüffel und buttersattem Kartoffelpüree“. Modische Akzente setzen bei Stemberg „subtil mit Mumbai-Curry geschärfter Sud mit gerösteten Haselnüssen und glasierter Karotte zur geflämmten roten Salzwassergarnele“ und bei Lang „Yuzugelee und Tunasauce zur Liaison von geräuchertem Aal und Gänseleber“.
Für solche Gerichte erhalten beide vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten. Eine höhere Note haben in NRW lediglich 2 und im Rest der Republik nur 36 Köche.

Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, kommen dank inspirierter Gerichte
Holger Berens vom „Berens am Kai“ in Düsseldorf („vorzüglich die kross ausgebackenen kleinen Froschschenkel mit pikant abgeschmecktem Sud von geräucherter Paprika und Champignonwürfelchen oder der gebratene Zander mit zart schmelzendem Ochsenmark auf kleinstgeschnittenem Grünkohl mit seiner Crème und dünn gehobeltem Périgordtrüffel“);
 Luis Dias vom „Aura by Luis Dias“ in Köln („der mutig würzende Chef lässt die feine Schärfe nie dominieren, aber angenehm am Gaumen nachklingen, bei Udon-Nudeln in Chorizosud mit Herzmuscheln, roher Garnele und Avocadoscheiben ebenso wie beim zart gebratenen Schweinerücken mit kraftvollem Bratenjus, karamellisierten Rosinen, geschmorten Apfelkügelchen und Mandelcreme“);
Maximilian Lorenz, 25, vom „Maximilian Lorenz im L’Escalier“ in Köln („der mittlerweile weniger verkopft und geschmacklich schlüssiger kochende junge Chef bietet neben klassischer luxuriöser Küche auch gewagte Gerichte wie einen aufgesägten Markknochen, auf dem einige handgetauchte Jacobsmuscheln sowie etwas junger Knoblauch und Senfkörner liegen, und rät, die Muscheln ins flüssige Innere des Knochens zu tunken“);
Cristiano Rienzner vom „Pure White“ in Köln („die durch ihre Gerichte vom Josper-Grill und aus Seafood bekanntgewordene Küche verleiht dem Rehrücken durch feinst dosierten Camparizucker einen frappanten Kick und lässt die Gäste ihre gegrillte Ente aus fünf Gewürz- und Salztöpfen selbst bestreuen“).

Dieselbe Note schafft auf Anhieb Felix Kaspar, 24 der mit seinem Bruder den Sprung in die Selbstständigkeit wagte und das „Kaspars“ in Bonn eröffnete. „Auf jedem seiner Teller“, so loben die Kritiker, „schmeckt man perfekte Stilistik, hohen handwerklichen Aufwand sowie beste Produkte aus Frankreich und der Region“.

Auf 15 Punkte steigern sich Björn Bitzer vom „Das ESSperiment“ in Delbrück („Der Name soll Programm sein und das bietet Zander mit frappantem Malzbierschaum und Lammrücken auf süffigem Melonenpüree“) und Roger Achterath vom „Achterath‘s“ in Neukirchen-Vluyn („Ohne viel Schnickschnack an Dekoration und Beiwerk, aber stets mit den wichtigen Aromen kommen  gut abgestimmter Meeresfrüchtesalat oder honigglasierte Maispoulardenbrust auf Kichererbsencurry“).

Die besten Köche in NRW
Auf Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in NRW steht seit 10 Jahren unangefochten Joachim Wissler vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach: „Scheinbar unbeirrt von  kulinarischen Trends und bar jeder verkrampften Stilistik oder hyperkreativen Waghalsigkeit entwirft er in seinem Geschmacksuniversum mit allerhöchster Präzision seinen ganz eigenen Küchenstil. Dabei macht er es seinen Gästen nicht leicht, denn sein Menü verlangt Aufmerksamkeit und konzentriertes Hin- und Nachschmecken. Die Langoustine im XL-Format, von einem Gitter aus Kohlrabistreifen bedeckt, verlustierte sich förmlich in einer Masala-Tandoori-Creme, parfümiert mit rotem Pimentöl und zusätzlich durch milde Currynage im Shooter beseelt. Reh de luxe repräsentierten die geschmorte Schulter, Herz und Leber, eskortiert durch Wacholder-Melonensalat, Fichtensprossen-Pesto und klassische Sauce Rouennaise, dazu noch ein Macaron mit Rote Bete-Creme, ein Verbene-Sponge und silikongeformte Brombeeren.“ Für solche Gerichte bekam er erneut 19,5 Punkte, die Höchstnote des Guides, die nur 4 weitere Köche in Deutschland haben.

Den zweiten Rang behauptet seit 2005 souverän mit 18 Punkten Eric Menchon vom „Le Moissonnier“ in Köln, dessen „ebenso überraschende wie geniale Küche ihr hierzulande unübertroffenes karamellisiertes Milchkalbsbries, außen perfekt knusprig und innen ebenso perfekt weich, mit einer Geranien-Basilikumessenz inklusive Fleischjus, Chips von Paprika-Tarowurzel und einer Maisvariation begleitet oder den mit marokkanischer Minze in Zitronenbutter glasierten Wolfsbarsch, der mit bunten Blütenblättern dekoriert ist, in einer Geflügel-Fisch-Rotwein-Reduktion serviert; dazu gibt’s eine Seeigel-Ingwervelouté, in der einige Seeigelnasen gründeln.“    

Den dritten Platz teilen sich mit den Aufsteigern Lang und Stemberg 8 Köche, die ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr verteidigten: Rainer Maria Halbedel von „Halbedel’s Gasthaus“ in Bonn, Alexander Wulf vom „St. Jacques“ in Heinsberg, Jürgen Köpp vom „Landhaus Köpp“ in Xanten, Yoshizumi Nagaya vom „Nagaya“ in Düsseldorf, Erhard Schäfer vom „Maître im Landhaus Kuckuck“ in Köln, Elmar Simon vom „Balthasar“ in Paderborn sowie Alejandro und Christopher Wilbrand vom „Zur Post“ in Odenthal bei Köln.
Dass in NRW nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Marco Franzelin vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach als „Sommelier des Jahres“: „Mit profundem Wissen, dem siebten Sinn für Neues in der Weinwelt und feinem Gespür für die Gästewünsche begleitet er eine hochkomplexe Küche sehr individuell.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 135 Restaurants in NRW. 112 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten auch die neu eröffneten oder nach einer Pause wieder bewerteten Lokale „Oliveto“ in Bonn, „Bread & Roses“ in Düsseldorf und „Anthony‘s“ in Meerbusch (jeweils 14 Punkte) sowie „Vida“ in Dortmund (13 Punkte).
Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der Gault&Millau in NRW 17 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 10 neu auf; 15 werden höher, 12 niedriger bewertet.

 Die 12 besten Restaurants des Gault&Millau in NRW
19,5 Punkte
Vendôme in Bergisch Gladbach
18 Punkte
Le Moissonnier in Köln
17 Punkte
*La Bécasse in Aachen
Halbedel’s Gasthaus in Bonn
Nagaya in Düsseldorf
St. Jacques in Heinsberg  
Maître im Landhaus Kuckuck in Köln
Zur Post in Odenthal bei Köln
Balthasar in Paderborn
Gut Lärchenhof in Pulheim bei Köln
*Haus Stemberg anno 1864 in Velbert
Landhaus Köpp in Xanten

* Aufsteiger

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Neukonzeption für das Althoff Festival der Meisterköche

Spitzenköche laden vom 13. September bis zum 14. November 2015 zu einer kulinarischen Rundreise durch Deutschland ein.

Auf den Spuren der Althoff Meisterköche – eine kulinarische Reise durch Deutschland: 2015 geht das Althoff Festival der Meisterköche mit neuem Konzept an den Start. An vier Standorten in Deutschland kochen die Sterneköche der Althoff Hotel Collection and friends vom 13. September bis zum 14. November diesen Jahres an den Kochtöpfen der Gourmetrestaurants in Bergisch-Gladbach, Celle, Rottach-Egern und Stuttgart. Unterstützt werden sie von hochdekorierten Kollegen aus Deutschland, Österreich der Schweiz, Frankreich und Italien.

So kocht der 2-Sterne-Koch Heinz Reitbauer, Restaurant Steirereck (Wien) Seite an Seite mit dem 3-Sterne-Koch Joachim Wissler, Restaurant Vendôme (Bergisch Gladbach) ein kontrastreiches Tasting-Menü, geprägt von zwei komplett verschiedenen Kochstilen am 13. September 2015 um 12:00 Uhr im Bergischen Land (6-Gänge-Lunch inkl. begleitende Getränke 295 EUR pro Person). Die Küche von Heinz Reitbauer stützt sich auf die steirischen Wurzeln seiner Familie stellt kostbare und fast vergessene Zutaten der Region in den Mittelpunkt und schafft aus atemberaubenden Produkten mit dem größten Respekt und bahnbrechenden Kochtechniken inspirierende Kreationen.

Der 1-Sterne-Koch Holger Lutz, Restaurant Endtenfang (Celle) lädt mit sieben Sommeliers am 16. Oktober 2015 zum kulinarisch-önologischen Festspiel ein. Marco Franzelin (Vendôme, Bergisch Gladbach), Steve Breitzke (Le Loft, Wien), Rene Antrag (Steirereck, Wien), Markus Berlinghof (Jacobs Restaurant, Hamburg), Sebastian Mac Lachlan Müller (Weingut August Kesseler, Assmannshausen), Master Sommelier Hendrik Thoma und der Hausherr des Fürstenhof Celle, Sebastian Wilkens präsentieren ihre Lieblingsweine die kulinarisch eingerahmt werden von der modernen Küche von Holger Lutz, die geprägt ist von regionalen, saisonalen und internationalen Einflüssen. Seine Kreationen sind frisch und kreativ, ohne dabei die klassische Kochkunst zu vernachlässigen (5-Gänge-Dinner inkl. begleitende Getränke 198 EUR pro Person).

Zu einer Küchenparty lädt 1-Sterne-Koch Sebastian Prüßmann zusammen mit Sebastian Zier (E. Restaurant, St. Gallen ), Jan Hartwig (Atelier*-Hotel Bayerischer Hof, München), Marco Müller (Rutz-Das Restaurant* & seine Weinbar, Berlin), Christian Hümbs (Restaurant Haerlin**-Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg), Cedric Schwitzer (Restaurant im Schwitzer’s Hotel am Park Restaurant*, Waldbronn) am 18. Oktober 2015 ab 19:00 Uhr ins Restaurant Zirbelstube nach Stuttgart ein (Küchenparty 169 EUR pro Person). Der Küchenstil des Sternkochs ist abwechslungsreich und kreativ, er setzt auf das Wechselspiel aus heimischer und französischer Kochkunst sowie auf eine raffinierte vegetarische Küche.

Zum kulinarischen Freundschaftsspiel laden die Althoff Spitzenköche Christian Jürgens, Restaurant Überfahrt (Rottach-Egern) und Joachim Wissler, Restaurant Vendôme (Bergisch-Gladbach) am 25. Oktober 2015 zum Dinner in die Überfahrt an den Tegernsee ein. Gemeinsam servieren die beiden höchstdekorierten Chefs Deutschlands ein „feines Sonntagsmenü“. Ein 6-Gänge-Dinner von zwei 3-Sterne-Köchen serviert im besten Restaurant Bayerns (6-Gänge-Dinner inkl. begleitende Getränke 390 EUR pro Person). Als Deutschlands bester Koch und Küchenchef eines der dreißig besten Restaurants weltweit versteht es Joachim Wissler, Restaurant Vendôme (Bergisch-Gladbach) hochwertige Zutaten auf besonders raffinierte Weise zu komponieren. Sein Kochstil ist provokativ, modern und kreativ. Als Bayerns einziger 3-Sterne-Koch kreiert Christian Jürgens seit 2008 für seine Gäste exquisite Gaumenfreuden im Restaurant Überfahrt (Rottach-Egern). Bekannt ist er für seine kreativen Kompositionen und seine Liebe zum Detail. Die Natur des Tegernseer Tals erfindet er in seinen Gerichten neu.

Zu einem Abend mit Barolo und weißem Trüffel laden am 6. November 2015 Walter Leufen und Stefano Romano ins Restaurant Il Barcaiolo im Seehotel Überfahrt am Tegernsee ein. Marcus Graun und Henry Burghardt sind am 7. November 2015 im Restaurant Jan Wellem im Grandhotel Schloss Bensberg die Gastgeber. Die exklusivsten Produkte der Piemont-Region Langhe aus bester Expertenhand im Rahmen eines „Masterclass- Abends“ kennenzulernen ist die Idee dieses Kulinarik-Events im Rahmen des Festivals der Meisterköche 2015. Die Winzerin Bruna Giacosa vom Weingut Bruno Giacosa präsentiert sechs verschiedene Weine, die hervorragend zu dem weißen, piemontesischen Trüffel sowie dem schwarzen Trüffel aus Frankreich und Italien passen – die von den Küchen-Virtuosen gereicht werden (5-Gänge-Dinner inkl. begleitender Getränke 185 EUR pro Person).

Ein Hauch von St. Tropez können Freunde der französisch-italienischen Küche am 4. November 2015 im Restaurant Überfahrt (Rottach-Egern), am 7. November 2015 im Restaurant Die Zirbelstube (Stuttgart), am 13. November 2015 im Restaurant Endtenfang (Celle) und am 14. November 2015 im Restaurant Jan Wellen (Bergisch Gladbach) mit Pietro Volontè, Küchenchef im Restaurants Le Belrose (St. Tropze) und Simone Zanoni, Zwei-Sterne-Koch im Restaurant ‚Gordon Ramsay au Trianon Palace‘ in Versailles (Paris) und Patron des Restaurants Le Belrose (St. Tropez) im Rahmen der Deutschland Tournee des Althoff Villa Belrose Teams erleben. Die französische Grand Cuisine der Villa Belrose überrascht mit italienisch-mediterranen Einflüssen. Der gebürtige Italiener Simone Zanoni hat die kulinarische Konzeption der Gourmet-Küche des Le Belrose im April 2015 übernommen und seinen langjährigen Souschef Pietro Volontè als neuen Küchenchef mitgebracht. Zutaten höchster Qualität, ein erstklassiger Service und italienische Leichtigkeit zeichnen die Küche von Simone Zanoni & Pietro Volontè aus.

Die Festival-Events 2015 sind Treffpunkte internationaler Spitzenköche, die Sie in die verschiedenen kulinarischen Erlebniswelten einladen. Nur die besten Köstlichkeiten sowie dazu passende Weine zeichnen das Althoffs Festival der Meisterköche 2015 aus, das am 13. September mit einem kulinarischen Top-Event der Sterneköche Heinz Reitbauer und Joachim Wissler in der einmaligen Kulisse des Grandhotel Schloss Bensberg beginnt und anschließend durch alle Althoff Hotels in Deutschland führt. Bis zum 14. November folgen neun Veranstaltungen mit Cooking Demonstrations, Luncheons, Tastings und Dinnern gemeinsam mit kulinarischen Weltstars aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Frankreich. Übernachtungen in den angeschlossenen Althoff Hotels können zu jedem Event exklusiv zu gebucht werden. Weitere Informationen unter http://www.althoffhotels.com/de/althoffs-festival-der-meisterkoeche.

Welche sind die besten Restaurants im ganzen Land?

Wenn Sterne, Kochmützen und Kochlöffel vergeben sind, ermittelt die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste – nun schon im fünften Jahr in Folge – wie sich die Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer auf das Ranking der deutschen Spitzengastronomie auswirken. Berücksichtigt werden dabei nicht allein die Top 100 unter den Gourmet-Restaurants, sondern alle 4.616 Restaurants, die professionell getestet und von einem oder mehreren nationalen Restaurantführern 2015 empfohlen wurden. Das Ergebnis ist ein Überblick über die gesamte Bandbreite und regionale Vielfalt der deutschen Spitzengastronomie. Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste lädt ein, diese Vielfalt zu entdecken.

Was tut sich in den Top 20?
Die Positionen 1 bis 3 gehören auch 2015 der Schwarzwaldstube (Baiersbronn), dem Gourmetrestaurant Vendôme (Bergisch Gladbach) und dem Bareiss (Baiersbronn). Doch die Auswertung der sieben großen Restaurantführer zeigt auch Bewegung in den Top-Positionen: Das Sonnora (Dreis) steigt von Platz 6 auf Platz 4, Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg (Perl/Mosel) von Platz 8 auf Platz 7. Hinzu kommen Neueinsteiger auf den Positionen 18 bis 20.

1. Schwarzwaldstube, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2014: 1)
2. Gourmetrestaurant Vendôme, Bergisch Gladbach/ NRW (2014: 2)
3. Bareiss, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2014: 3)
4. Sonnora, Dreis/ Rheinland-Pfalz (2014: 6)
5. la vie, Osnabrück/ Niedersachsen (2014: 5)
6. Aqua, Wolfsburg/ Niedersachsen (2014: 4)
7. Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl (Mosel)/ Saarland (2014: 8)
8. GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken/ Saarland (2014: 7)
9. Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern/ Bayern (2014: 9)
10. Gourmetrestaurant Lerbach, Bergisch Gladbach/ NRW (2014: 10)
11. Residenz Heinz Winkler, Aschau im Chiemgau/ Bayern (2014: 11)
12. Tantris, München/ Bayern (2014: 12)
13. La Belle Epoque, Lübeck/ Schleswig-Holstein (2014: 13)
14. Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr/Rheinland-Pfalz (2014: 14)
15. Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg (2014: 17)
16. Jacobs Restaurant, Hamburg (2014: 15)
17. Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin (2014: 16)
18. Amador, Mannheim/ Baden-Württemberg (2014: 23)
19. LePavillon, Bad Peterstal-Griesbach/ Baden-Württemberg (2014: 25)
20. Im Schiffchen, Düsseldorf/ NRW (2014: 21)

Drei Restaurants gelingt 2015 der Aufstieg in die Spitzengruppe der besten 20: Das Amador (Mannheim) verbessert sich von Rang 23 auf Rang 18 der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste, das LePavillon (Bad Peterstal-Griesbach/ BW) steigt von Platz 25 auf Platz 19, Im Schiffchen (Düsseldorf) von Rang 21 auf Rang 20. Die Plätze 16 und 17 belegen Jacobs Restaurant, Hamburg und das Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin.

Deutschland kulinarisch: Ranking der Bundesländer und Städte
Was die Zahl der Top-Restaurants betrifft, liegt Deutschlands Süden vorn. Die sieben bundesweiten Restaurantführer des Jahres 2015 geben 951 baden-württembergischen und 872 bayerischen Restaurants ihre Empfehlung, auf den Plätzen drei und vier liegen Nordrhein-Westfalen (789) und Rheinland-Pfalz (451). Mecklenburg-Vorpommern behauptet sich mit 134 exzellenten Restaurants als das in der Spitzengastronomie stärkste Neue Bundesland. Unter den Metropolen kann Berlin mit insgesamt 154 ausgezeichneten Restaurants seine Position als kulinarische Hauptstadt ausbauen. Es folgen die Genuss-Metropolen München (141), Hamburg (122), Frankfurt (79), Köln (61), Stuttgart (59) und Düsseldorf (54). Rang 7 hält die Insel Sylt mit 49 Empfehlungen in Deutschlands Restaurantführern.

Die Newcomer – zwei Neue schaffen auf Anhieb den Sprung in die Top 200
Unter den insgesamt 4.616 ausgezeichneten Restaurants finden sich gegenüber dem Vorjahr 443 Neuzugänge. Zwei Newcomer konnten sich auf Anhieb unter den 200 besten Restaurants platzieren: das Storstad in Regensburg (Rang 105) und die Alte Post in Nagold/Baden-Württemberg (Rang 127). Das Kuno 1408 (Würzburg), einer der Top-Newcomer des Vorjahres, konnte sich 2015 noch weiter steigern, von Rang 191 auf Rang 116. Die meisten neuen Restaurantempfehlungen (103) gibt es für bayerische Gourmet-Adressen, die fünf Neuen Bundesländer verzeichnen 2015 insgesamt 40 neue Empfehlungen.

Über die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste – jetzt auch als App
Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste wird erstellt auf Grundlage der sieben großen bundesweiten Restaurantführer: Michelin, Gault&Millau, Feinschmecker, Varta, Gusto, Schlemmer Atlas und der Große Restaurant & Hotel Guide. Die Noten für die Küche gehen ebenso in die Berechnung ein wie alle Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer. Auch der unterschiedliche Stellenwert, den die Gastronomen den verschiedenen Auszeichnungen beimessen, wird berücksichtigt. Dieses vom Magazin Sternklasse entwickelte Bewertungssystem ermöglicht eine präzise Bestimmung der Rangposition jedes Restaurants. Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2015 (inklusive ausführlichem Kartenteil) ist in gedruckter Version ab Januar bei Amazon erhältlich. Zur mobilen Nutzung gibt es sie ab Februar auch als kostenlose App im App Store bzw. als Android App bei Google play. Die Daten und Informationen zum Bewertungssystem können unter
http://www.sternklasse-magazin.de/bestenliste abgerufen werden.

Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2015
260 Seiten inkl. Kartenteil
Preis 9,90 EUR
ISBN 978-3-00-048175-8

Gault Millau 2014 -NRW

Den „spannende Gegensätze auftischenden“ Volker Drkosch vom „Victorian“ in Düsseldorf kürt die französische Gourmetbibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 zum „Aufsteiger des Jahres“ in Nordrhein-Westfalen. Aus der Begründung: „Er begeistert unter Titeln wie ‚5716 Kilometer bis nach Timbuktu‘ oder ‚Vamos a la Playa 2.0‘ mit kühnen Kombinationen der genüsslichen Mondäne.“

Der Afrikatrip „führt zu einer superben Lammessenz auf Basis einer klassischen Rotweinreduktion mit würzigem Baba Ganoush-Gemüse und säuerlichem Couscous“, der Beachbesuch „zu spanischem Makrelenfilet mit Sauce Escabèche, gefrorenem Rucola, Taggiasca- Oliven und Knuspergemüse. Noch attraktiver ist das Feuerwerk aus Tomatenvariationen (vom konzentrierten Saft bis zum prickelnden Granité) mit Basilikum (als Essenz und mariniertem Samen) und Felsen-Oktopus – man kann ja hierzulande nur noch sehr selten verblüfft feststellen, welche Aromen in Tomaten stecken können!“

Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in NRW nur zwei und im Rest der Republik lediglich elf Köche.

Auf 17 Punkte steigern sich Jürgen Köpp vom „Landhaus Köpp“ in Xanten, Yoshizumi Nagaya vom „Nagaya“ in Düsseldorf und die Gebrüder Alejandro und Christopher Wilbrand vom „Zur Post“ in Odenthal bei Köln. Köpp „versteht es wie nur wenige, Aromen hochintensiv durch Reduktion zu entfalten. Dies gilt für seine Sorbets (Apfel, Cassis, Mango) ebenso wie für die Saucen (sogar von Roter Bete) und Essige (Aprikosenessig)“. Nagaya „vereint fernöstliche Gartechniken, Produkte und Aromen mit Traditionen der europäischen Großen Küche zu begeisternden Geschmackserlebnissen wie beim fruchtigen Tomatenkompott mit feinsäuerlichem Tosaessig-Gelee und japanischer Yamswurzel“. Die Wilbrands „beeindrucken durch sahnige Selleriecreme, in der sanft ein Wachtelei zerfließt und über die großzügig Trüffel gehobelt sind; das Vergnügen komplettiert ein Glas Sud vom fermentierten Sellerie“.

Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, verbessert sich Klaus Verheyden von der „Alten Bürgermeisterei“ in Geldern, der „unbekümmert asiatische Elemente mit regionalen Gerichten verbindet, ohne dass das aufgesetzt wirkt“. Dieselbe Note schafft auf Anhieb Günter Rönner als neuer Küchenchef im Duisburger „Akazienhof“ mit „gemäßigt modernen Inszenierungen, die keinen Gast überfordern, wie der Kamtschatka-Königskrabbe mit Eisenkraut zum Kabeljau“.

15 Punkte erreichen erstmals Christian Sturm-Willms und Takashi Nikaido im „Yu Sushi Club“in Bonn dank „einer Fusionsaromenküche mit allerlei japanischen Produkten und Rücksichten auf europäischen Geschmack“ sowie Nelson Müller im „Schote“ in Essen, bei dem „es zwar immer noch Spinatpulver, Schokoladenerde, Miniaturblumenkohl und Pilze gibt, die winziger als Stecknadelköpfe sind, sodass man nichts schmeckt. Aber zum Rehbockrücken harmonieren feiner Rahmkohlrabi, Vanille-Mispeln und schön feste Topfen-Mohncannelloni“. Dieselbe Note erkochen sich auch die Chefs dreier neu aufgenommener Restaurants: Michael Dyllong vom „Palmgarden“ in Dortmund („genussvolle Küche wie das gelackte Barbecue vom Iberico- Schwein mit mallorqinischem Gemüseeintopf und gehobelten Artischocken“), Benedikt Frechen vom „Clostermann“ in Niederkassel bei Köln („originell die Interpretation des rheinischen Klassikers ‚Himmel un Äd‘: Ein Mix aus Blutwurst und Gänseleber ist in einen zur Zigarre gerollten Knusperteig gefüllt, die in einem Glas steht, das unten mit Boskopapfel- und Rotweinschalottenwürfelchen und darüber mit würzigem Kartoffelschaum gefüllt ist“) und Karl- Nikolas Spitzner vom „Spitzner im Oer’schon Hof“ in Münster („ambitionierte Gerichte wie in Kalbsjus gegarter Aal mit Entenstopfleber und Rübchen oder Bolognese von Hummer und Schwermuscheln mit braisiertem Kalbsbries“).

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Nordrhein-Westfalen hält seit 2007 souverän Joachim Wissler, der im Restaurant „Vendôme“ in Bergisch Gladbach „allzeit neugierig und auf der Suche nach Herausforderungen ist, hierzulande als Vordenker seiner Zunft gilt und Trends prägt, an denen sich jüngere Köche orientieren“. Für „ungewöhnliche Delikatessen wie den von gegrilltem Ochsenmark und Aquitaine-Kaviar gekrönten Thunfischbauch in einem Algensud mit eingerührtem Ochsenmarkschnee“ bekommt er wieder 19,5 Punkte und zählt damit weiterhin zu den 4 besten Köchen in Deutschland.

Den zweiten Rang sichert sich erneut Nils Henkel vom „Gourmetrestaurant Lerbach“ in Bergisch Gladbach, der „unbeirrt sein Konzept der ‚Pure nature Cuisine‘ fortsetzt. Auf jedem Teller steht ein Produkt im Vordergrund, dem gleichsam aromatisch zugearbeitet wird. Typisch die Bachkrebse: Sie bekommen mit Gurkenpulver bestäubte Würfelchen von gestocktem Krebssud mit auf den Weg, und als Dip dienen Krebsmayonnaise und Gurkencreme mit gewürfeltem Dillgelee.“ Damit sichert er seine 19 Punkte.

Ihm folgt neben Aufsteiger Drkosch der Kölner Eric Menchon vom „Le Moissonnier“, der seine 18 Punkte seit 2005 verteidigt: „Bei ihm stellt jeder Gang ein kleines Menü dar, meist auf drei Tellern/Schüsseln serviert. Im Spektrum der Geschmackseindrücke versetzen die aufgefächerten Aromen dem Gaumen gleichsam gustatorische Stromstöße.“

Eins auf die Kochmütze bekommen gleich fünf Altmeister:

  • ·  Jean-Claude Bado vom „La Poêle d’Or“ in Köln: „Sind seine acht Gerichte plus Käse und Dessert noch Minimalismus oder schon Bequemlichkeit? Ehrgeiz scheint ihm fremd, seit er die Immobilie mit Restaurant gut verkaufte und nun sorgenfrei werkelt. Den größten Eindruck macht seine Küche durch kleine Portionen“,

  • ·  Jean-Claude Bourgueil vom „Schiffchen“ in Düsseldorf: „Beim großen Kaisergranat mit Yuzu-Zitronenconfit war der Mangold nahezu geschmacklos, bei der leichten Velouté vom Rex-Kaninchen mit Zimt war das Fleisch geradezu zäh, beim gebratenen Rebhuhn in Kaffeeduft mangelte es schlicht an ebendiesem Aroma, und das Beste an der belanglosen Schnitte vom Vendée-Steinbutt in Champagner und Bohnenkrautsauce war die feine Säure der begleitenden Tomaten“,

  • ·  Rainer-Maria Halbedel von „Halbedel’s Gasthaus“ in Bonn: „Dessen elegante, durchweg leichte Küche ist manchmal extrem unspektakulär, wenn zum Beispiel gebratene Gänseleber mit Pfifferlingen kombiniert wird (von denen einige Pilze sogar kalt sind) oder wenn Amalfi-Zitrone den Hummer zum Tanzen bringt, aber der Blumenkohl etwas Blei in die Tanzsohlen legt“,

  • ·  Dieter L. Kaufmann von der „Traube“ in Grevenbroich: „Seit Dezennien preisen wir die gleichen Gerichte aus besten Produkten in immer gleichbleibender Qualität und schönster Aromenharmonie. Aber zu unseren Kriterien gehört auch die Kreativität, die wir nicht ewig nur von Köchen einfordern können, die er aufwachsen sah“,

  • ·  Frank Rosin vom „Rosin“ in Dorsten: „Das sehr Gefällige war schon viel pfiffiger. Perfekt gegartes Rinderfilet, aber einfallslos begleitendes Tatar, die Morcheln beinahe schwarz übergart und die Rotweinreduktion so konzentriert, dass sie nicht nur das Rind, sondern auch das Würzgranulat deklassiert.“

    Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 157 Restaurants in Nordrhein- Westfalen. 136 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Nöthel‘s“ und „U. Das Restaurant“ in Düsseldorf , „Aura“, „Flogaus“ und „Ox & Klee“ in Köln, „Spitzner“ in Münster (jeweils 14 Punkte) sowie „Geistreich“ in Bielefeld, „Patrick’s Seafood“ in Düsseldorf, „Elia“, „Maximilian Lorenz“ und „Weinseelig“ in Köln sowie „Ackermann“ in Münster (alle 13 Punkte).

    Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in Nordrhein-Westfalen 38 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 20 neu auf, 12 werden höher, 28 niedriger bewertet. Fünf Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

 

Die besten Restaurants des Gault&Millau in NRW

19,5 Punkte
Vendôme in Bergisch Gladbach

19 Punkte
Gourmetrestaurant Lerbach in Bergisch Gladbach

18 Punkte
Victorian* in Düsseldorf Le Moissonnier in Köln

17 Punkte
Halbedel’s Gasthaus** in Bonn Rosin** in Dorsten
Nagaya* in Düsseldorf
Herbert Brockel in Erftstadt Zur Traube** in Grevenbroich St. Jacques in Heinsberg Maître im Kuckuck in Köln
Zur Post* in Odenthal bei Köln Balthasar in Paderborn Landhaus Köpp* in Xanten

* Aufsteiger **Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Weihnachtsmarkt Bergisch Gladbach

Die Althoff Hotel Collection lädt im Grandhotel Schloss Bensberg und Schlosshotel Lerbach zum traditionellen Weihnachtsmarkt ein

Vom 28. November bis 1. Dezember 2013 findet im Althoff Schlosshotel Lerbach und vom 13. bis 15. Dezember 2013 im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Kulinarische und kulturelle Genüsse, Attraktionen für Kinder und Kunsthandwerk aus Nah und Fern ziehen große wie kleine Besucher wieder in seinen Bann.

Es weihnachtet im märchenhaften Schlosshotel Lerbach
Märchenhafte Weihnachtsstimmung wird auch in diesem Jahr im verwunschenen Innenhof des Schlosshotels Lerbach verbreitet. In stimmungsvollen arrangierten Fachwerkhütten, die sich harmonisch in das Gesamtbild des Landschlosses einfügen, bieten ausgesuchte Kunsthandwerker und Aussteller ausgefallene Geschenkideen, wie zum Beispiel Schmuck, Spielzeug, Naturkosmetik und Pralinenkreationen an. Außerdem erwarten die Besucher weihnachtliche Köstlichkeiten aus der Küche von Nils Henkel und der Schlossgastronomie.

Öffnungszeiten: Der Markt ist Donnerstag von 17.00 bis 22.00 Uhr, Freitag von 14.00 bis 22.00 Uhr, Samstag von 11.00 bis 22.00 Uhr und Sonntag von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sieben Euro inklusive eines Heißgetränks. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.

Feng-Shui-Weihnachtsmarkt auf Schloss Bensberg
Zum vierten Mal verwandelt sich am dritten Adventswochenende der Innenhof des ehemaligen Jagdschlosses von Kurfürst Johann Wilhelm II. in eine weihnachtliche Glitzerwelt. Der Feng-Shui-inspirierte Weihnachtsmarkt auf Schloss Bensberg, dem zweitgrößten Barockschloss nördlich der Alpen, ist deutschlandweit einmalig. Im Design der Hütten, im Aufbau und in der Anordnung der Aussteller folgt der Markt den Grundregeln der Feng-Shui-Philosophie.

Auch die Ausstellerangebote lassen sich den fünf Elementen Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer zuordnen. So zeigen rund 60 ausgesuchte Aussteller und Handwerker ihre liebevoll hergestellten Waren. Frischgebackenes Brot, original Aachener Printen, Senf- oder Trüffelspezialitäten, Öl-Raritäten, handgeschöpfte Schokolade, süße Plätzchen & Pralinen, feinstes Leder- & Keramikhandwerk, Papeterie, außergewöhnlicher Edelsteinschmuck und Kosmetik sind nur einige der erlesenen Waren, die in den edlen Pagodenzelten präsentiert werden.

Kinderattraktionen sowie Black Original Gospels und Weihnachtskonzerte für die ganze Familie lassen keine Wünsche offen. Ebenso wenig wie das kulinarische Angebot mit dem beliebten Wildgulasch, Bergischen Waffeln oder den eigens für den Weihnachtsmarkt kreierten Bratwürsten.

Der Markt ist Freitag von 16.00 bis 22.00 Uhr, Samstag von 11.00 bis 22.00 Uhr und Sonntag von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet sieben Euro inklusive eines Heißgetränks. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt. Am Adventssonntag lockt ein Familienticket: Zwei Erwachsene und zwei Kinder zahlen nur insgesamt zwölf Euro.

Joachim Wissler & Harald Wohlfahrt

Der beste Koch Deutschlands kocht nach Einschätzung von Experten in Bergisch Gladbach: Das Gourmetmagazin „Der Feinschmecker“ wählte Joachim Wissler aus dem Vendôme im Schloss Bensberg in seiner aktuellen Ausgabe auf den ersten Platz. Die Spitze teilt sich der Rheinländer mit Harald Wohlfahrt aus der Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Beide Restaurants gehören zugleich zu den zwölf einzigen Restaurants deutschlandweit, die von den Testern die Höchstnote von fünf Punkten erhielten.

Auch das beste Restaurant auf dem Land fanden die Tester in Bergisch Gladbach: In dieser Kategorie konnte sich das Gourmetrestaurant Lerbach durchsetzen. Hier steht Sternekoch Nils Henkel am Herd, der zugleich NRW-Genussbotschafter ist. Insgesamt besuchten die Tester rund 1.000 Restaurants in ganz Deutschland und kürten die 800 besten im Land. 128 davon liegen in NRW.

Der Genuss gewinnt für Gäste an Bedeutung, immer mehr Menschen schätzen es, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Bereits 34 Prozent der Deutschen stufen NRW als „gut“ oder „sehr gut“ für kulinarische Reisen ein. NRW bietet die traditionelle Küche mit regionalen Spezialitäten, aber auch exquisite Angebote in 45 Sternerestaurants.

Als „Koch des Jahres“ wählte das Heft Johannes King aus dem „Söl’ring Hof“ auf Sylt. Die Experten lobten besonders, dass viele seiner Zutaten von seinem eigenen Bauernhof stammten. Zum „Restaurant des Jahres“ erklärte die Redaktion das „bean & beluga“ in Dresden, das „ein Musterbeispiel eines modernen Lokals“ sei. Trendlokal ist wieder Tim Raue aus Berlin.

Weitere Informationen zum Genussland NRW finden sich unter www.nrw-genuss.de.

Wohlfahrt wieder klar der Beste

Capital-Ranking der besten Gourmet-Restaurants Deutschlands: Schwarzwaldstube“ behauptet sich an der Spitze – Platz 2 Wissler – Sonora Platz 3, Lumpp jetzt 4.,Bühner Platz 5, Elverfeld auf Rang 6, Bau auf 7, Winkler auf 8 und Platz neun teilen sich Erfort und Henkel.

Erneut ist die Schwarzwaldstube in Baiersbronn das beste Restaurant in Deutschland. In der Rangliste des Wirtschaftsmagazins ‚Capital‘ das heute erscheint, errang die Küchenmannschaft von Harald Wohlfahrt wie im Vorjahr die Spitzenposition knapp vor dem Vendôme in Bergisch-Gladbach, in dem Joachim Wissler kocht.

Innerhalb der Top Ten hat das Bareiss, neben der Schwarzwaldstube ein weiteres Sterne-Lokal in Baiersbronn, den größten Sprung im Vergleich zum Vorjahr gemacht. Unter Küchenchef Claus-Peter Lumpp rückte das Restaurant von Platz 10 auf Platz 4. Der Neu-Einsteiger mit der besten Wertung ist Juan Amador, der zuletzt vor zwei Jahren im Ranking gelistet war. Er rangiert mit seinem neuen Mannheimer Feinschmecker-Restaurant auf Platz 14, nachdem er im Vorjahr von einigen Guides wegen deren Regularien noch nicht berücksichtigt wurde.

Zu den Top-Ten-Restaurants zählen außerdem das Sonnora in Dreis/Wittlich auf Platz 3, das La Vie in Osnabrück auf Rang 5, das Aqua in Wolfsburg auf Platz 6 gefolgt von Victor’s Gourmet Restaurant in Perl/Nenning auf Rang 7, die Residenz Heinz Winller in Aschau im Chiemgau auf Platz 8, das Gästehaus Klaus Erfort in Saarbrücken auf Rang 9 und das Lerbach in Bergisch-Gladbach.

‚Capital‘ rechnet die Bewertungen führender Gastronomie-Guides in ein einheitliches Notensystem um. Das arithmetische Mittel entscheidet dann über die Platzierung. Um den Sprung in die 100 Top-Restaurants zu schaffen, waren in diesem Jahr 80,8 Punkte nötig – der Bestplatzierte errang 98,6 Punkte. Der Berechnung liegen folgende Führer zu Grunde: Feinschmecker, Gault & Millau, Michelin, Schlemmer Atlas, Varta und Restaurant & Hotel Guide. Im Internet gibt es unter www.capital.de/toprestaurants eine interaktive Karte der 100 besten Restaurants in Deutschland.

Lerbacher Gänse-Taxi

Die Weihnachts-Gans kommt mit dem Taxi und bringt die Beilagen gleich mit. Durch das Gänse-Taxi des Schlosshotel Lerbach wird diese schöne Vorstellung im Advent Wirklichkeit. Vom 11. November bis 26. Dezember liefert die Schlossküche auf Bestellung exquisite Geflügelspezialitäten direkt ins Haus.

Eine Gans wird für vier bis sechs Personen zubereitet; Klöße, Bratapfel, Rotkohl und Sauce werden gleich mitgeliefert. Die Bestellung des Weihnachtsschmauses sollte mindestens 48 Stunden im Voraus eingehen. Die Anlieferung innerhalb von Bergisch Gladbach erfolgt kostenfrei; natürlich kann man den Weihnachtsbraten auch im Restaurant abholen. Die Gans kostet 48 Euro pro Person und kann an der Rezeption oder per Mail unter gänsetaxi@schlosshotel-lerbach.com bestellt werden.

Weitere Informationen zum Gänse-Taxis und anderen Angeboten zum Fest unter: http://www.schlosshotel-lerbach.com/de/termine-freizeit/weihnachten-silvester-2012/programm-zu-weihnachten.html

Gourmet-Report meint: Würden wir doch in Bergisch-Gladbach wohnen!

NRW: Der neue Gault&Millau 2013

Für sein „mit Witz gekochtes Feuerwerk der Aromen“ kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau den aus London heimgekehrten Oliver Röder, 28, vom Restaurant „Bembergs Häuschen“ in Euskirchen/Eifel in ihrer jetzt erscheinenden Ausgabe 2013 zur deutschen „Entdeckung des Jahres“. Die Tester loben: „Immer ist die Küche herrlich unangestrengt, manchmal spielerisch, aber stets durchdacht. Hier will und wird sich einer nach oben kochen.“

Für Gerichte wie „Herrengedeck“ (Ochsenschwanzsuppe im Cognacschwenker, daneben eine Art gläserner Aschenbecher mit Asche aus Äpfeln und einer Zigarre aus in Teig gerollten, unglaublich saftigen Ochsenschwanzstücken) oder Schwarzfederhuhn mit Speck, süßem Selleriepüree, knackfrischem Apfel sowie Salbei als Würzblätter und Sorbet bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird.

Dieselbe Note erreicht auch der aus der Essener „Résidence“ ins neueröffnete „Rincklage“ nach Harsewinkel bei Gütersloh gewechselte Henri Bach. Er schickte auf die „feinst eingedeckten Tische eine großartige Variation von der Gelbflossenmakrele: frisch geräuchertes Filet und würziges, in die krosse Fischhaut eingewickeltes Tatar, dazu Pomelo, Koriandersorbet und eine Basilikum-Minze-Mischung. Das Ganze umrahmte und verband ein Saucenspiegel von pürierter und passierter roter Paprika“.

Auf 16 Punkte verbessern sich Swen Bultmann von der „Villa Leonhardt“ in Königswinter („Gewürzjoghurt verjüngt das irische Lamm mit Mais und Aubergine zum Lämmchen“), Nico Kessler-Thönes von der „Der alten Schlosserei“ in Engelskirchen bei Gummersbach („kluges Nebeneinander von Klassikern wie Wiener Schnitzel und Aufwendigerem wie Gänseleberparfait mit eingearbeitetem Dörrobstchutney “) sowie in Köln Nicolas von Auersperg vom „Taku“ („faszinierende ostasiatische Geschmackswelten, deren exotische Würzfinessen europäische Gaumen nicht überfordern, aber den Reiz des Fremdartigen bewahren“) und Michael Scherz vom „Gruber’s“ („spielend gelungener Spagat zwischen traditioneller Wiener Küche und moderneren, aromenbetonten Zubereitungen“).

Auf 15 Punkte steigern sich Franco Medaina vom „L’Accento“ in Köln („alles schmeckt wie schöne italienische Urlaubserinnerungen“), Sven Nöthel vom „Am Kamin“ in Mülheim/Ruhr („überraschend elegant die Terrine von der Gänsestopfleber mit gefüllter Kirsche, Schokolade und süßer Pfeffersauce“), Emil Sickendiek jr. von der „Alten Schenke“ in Versmold („sympathischer Mix aus westfälischen Klassikern und moderner Landhausküche“), Karl-Nikolas Spitzner vom „Am Aasee“ in Münster („herzhaft die Schweinspastete im Traminermantel, edel der schlicht in Ochsenmark und Knoblauch gebratene Steinbutt“) sowie in Düsseldorf Marcel Schiefer vom „Schorn“ („altes Pilgerziel für Weinliebhaber mit moderner Küche“) und Christoph Suhre vom „D’vine“ („Gourmet-Gerichte ohne modischen Firlefanz“).

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in NRW verteidigt seit 2008 souverän Joachim Wissler, der im Restaurant „Vendôme“ in Bergisch Gladbach „vormacht, wie eine eigenständige und selbstbewusste deutsche Küche des 21. Jahrhunderts aussehen kann. Seine experimentelle High-End-Küche setzt neue Trends und demonstriert, dass man auch mit hochklassigen heimischen Viktualien statt international gängiger Luxusprodukte in der Champions-League mithalten kann. So zündet Wissler mit Kalbskopf und Bries ein Aromenfeuerwerk, wenn sich eine als Raviolo geformte Kalbskopfscheibe über einem Mix aus Weißwursttatar und kleingewürfeltem Bries wölbt und frittierter Kalbskopf, als Lammellenrechteck geformt, die Unterlage für Chips vom Kalbsbries bildet, umgossen von einer würzigen Kesselfleischbouillon.“ Für solche Gerichte bekam er erneut 19,5 Punkte, die Höchstnote des Guides. Er zählt damit zu den 4 besten Köchen in Deutschland.

Den zweiten Rang sichert sich wieder Nils Henkel vom „Gourmetrestaurant Lerbach“ in Bergisch Gladbach, der „seine Bestimmung derzeit im ‚pur nature‘ genannten Küchenstil sieht: Hinwendung zu Kräutern, Gemüse und Gewürzaromen aus der Region in höchster Vollendung“. Mit Gerichten wie Eismeer-Garnelen im Süßdoldensud mit grünem, weißem und wildem Spargel, pulverisierter Süßdolde und feiner Champignonmousse rechtfertigt er seine 19 Punkte.

Den beiden Spitzenköchen folgen mit je 18 Punkten für herausragende Gerichte • Rainer-Maria Halbedel von „Halbedel’s Gasthaus“ in Bonn („der Fettmantel vom Lammrücken wird langsam abgebraten, so bleibt das Fleischaroma wunderbar erhalten, dann wird kross fertiggebraten und mit Auberginenmousse im Zucchinimantel sowie Bohnen serviert, ein Hochgenuss!“),

• Hans Horberth vom „La Vision“ in Köln („vor Witz und Esprit funkelnde Kreationen wie Filet vom Schweizer Luma-Beef mit Krustentiersauce und geeistem Popcorn“),
• Dieter L. Kaufmann von der „Traube“ in Grevenbroich („Gerichte, die in ihrer schlichten Einfachheit und steten Perfektion viel Furore machten, wie der in schönster Harmonie mit rheinischem Stielmus vereinte schottische Wildlachs“), • Eric Menchon vom „Le Moissonnier“ in Köln („eine der spannendsten und kreativsten französischen Küchen in Deutschland, für die man in Paris locker das Doppelte hinblättern müsste“),

• Frank Rosin vom „Rosin“ in Dorsten („alles kühne, aber stimmig komponierte und bis ins Kleinste ausgearbeitete Gerichte wie marinierter Thunfisch und Brillat-Savarin-Käse mit Imperial-Kaviar“),
• Bernd Stollenwerk vom „Gut Lärchenhof“ in Pulheim bei Köln („ein scheinbar wüstes, aber verblüffend köstlich Durcheinander bieten gebratener Saibling mit seinem Tatar und knusprig gebratenes Schweinekinn samt Bohnenkernen, Mandeln, Stachelbeeren, Champignons und einem mit Schweinebauchfarce gefüllten Raviolo“).

Eins auf die Kochmütze bekommen die Chefs in 4 hochbewerteten Küchen. Von 18 auf 17 Punkte abgewertet werden:

• Peter Nöthel und Peter Liesenfeld vom „Hummerstübchen“ in Düsseldorf, weil „die relativ schmalen kreativen Rahmen in den zwei noch verbliebenen Menüs vieles bieten, was man sehr lange kennt“ (das Restaurant schließt Ende 2012 und wird im Frühjahr nach Renovierung und Konzeptänderung unter neuem Namen wiedereröffnet).
• Elmar Simon vom „Balthasar“ in Paderborn, weil „er auf klassische Edelprodukte ganz oder weitgehend verzichtet, da sie nach seiner Auffassung vom Wesentlichen ablenken, und lieber einen Schweizer Hartkäse als Trüffel über seine Gerichte hobelt“).

• Von 17 auf 16 Punkte sanken Enis Akisis vom „Kult“ in Bergisch Glabach („optisch unspektakuläre Gerichte, nicht immer akzentuierende Aromen, zwar leichte, aber glanzlose Desserts“) und die Gebrüder Alejandro und Christopher Wilbrand von der „Post“ in Odenthal bei Leverkusen („die cremig gerührte Polenta zur saftigen Perlhuhnbrust mit Thymian-Jus und Blattspinat war mit künstlichem Trüffelöl zuparfümiert“).

Dass in NRW nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Thomas Sommer vom „Gourmetrestaurant Lerbach“ in Bergisch Gladbach als „Sommelier des Jahres“: „Das Herz des gebürtigen Dresdners gehört dem deutschen Wein, vor allem großen Rieslingen, deren Entwicklungsprozesse er gekonnt vermittelt. Dabei bleibt er offen für junge Winzertalente und weltweite Trends.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 171 Restaurants in NRW. 145 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Justus K.“ in Aachen, „Ulrichs Schifferbörse“ in Duisburg und „Namaste“ in Essen mit jeweils 13 Punkten.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in NRW 19 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt neun neu auf, 18 werden höher, 30 niedriger bewertet. Sechs Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in NRW

19,5 Punkte
Vendôme in Bergisch Gladbach

19 Punkte
Gourmetrestaurant Lerbach in Bergisch Gladbach

18 Punkte
Halbedel’s Gasthaus in Bonn
Rosin in Dorsten
Zur Traube in Grevenbroich
La Vision und Le Moissonnier in Köln Gut Lärchenhof in Pulheim bei Köln

17 Punkte
Hummer-Stübchen*, Im Schiffchen und Victorian in Düsseldorf
Herbert Brockel in Erftstadt
St. Jacques in Heinsberg
Alfredo, La Poêle d’or und Maître im Kuckuck in Köln
Clara von Krüger in Wermelskirchen bei Köln
Balthasar* in Paderborn

* Absteiger

 

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Gault Millau 2013 Deutschland

Christian Jürgens von der „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee, der „Weltoffenheit vorbildlich mit Heimischem verschmilzt. Der 44-jährige Metzgersohn, der auch durch eine außergewöhnliche Ästhetik des Anrichtens beeindruckt, „huldigt mit Intelligenz und Ironie dem Produkt und lebt vor, wie man das Flair der Landschaft in einen Küchenstil auf der Höhe der Zeit umsetzen kann, fern jeder Volkstümelei“.

Für Gerichte wie seine ganz urig auf einem Stück Rinde servierte „Schweinerei“, eine mit Blutwurstmousse gefüllte Zucchiniblüte und eine mit geräuchertem Schweinebauch gefüllte Kartoffel, akzentuiert von süß-säuerlichen Zwiebelaromen, sein „Zarenfrühstück am See“ in einer Art Glasteller mit doppeltem Boden (oben russisch mit Kaviar, Crème fraîche, Zwiebeln und Borschtsch-Gelee; unten à la Tegernsee mit geräuchertem Saibling, Gurkensüppchen und verfremdetem Wachtelei) oder sein „Gartenfest“ mit 14 verschiedenen Gemüse-Miniaturen erhält er 19 von 20 möglichen Punkten.

Eine höhere Bewertung als der passionierte Skifahrer und Jogger Jürgens haben in dem nach dem französischen Schulnotensystem urteilenden Guide nur vier deutsche Köche, die ihre 19,5 Punkte aus dem Vorjahr verteidigen:

• Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Tonbach dank „der unglaublichen Geschmacksintensität seiner Küche und des schon 32 Jahre währenden Kunststücks, sich und seine Küche immer wieder neu zu erfinden“;
• Joachim Wissler vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach, dessen „experimentelle High-End-Küche neue Trends setzt und demonstriert, dass man auch mit hochklassigen heimischen Viktualien statt international gängiger Luxusprodukte in der Champions-League mithalten kann“;
• Klaus Erfort vom „GästeHaus“ in Saarbrücken, der „den Produkten das Maximum an Wohlgeschmack entlockt, die Aromen förmlich herauskitzelt und die Geschmackspapillen in einen Freudentaumel versetzt“;
• Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich (Südeifel), „der klassisch französische Tradition mit moderner Leichtigkeit und komplexer Aromatik verbindet und in seinen nie spektakulären, aber stets makellosen Kompositionen schönste Akkorde erklingen lässt“.

Außer dem Koch des Jahres, zeichnet der Guide noch weitere kulinarische und gastronomische Leistungen aus:

• „Aufsteiger des Jahres“: Sarah Henke vom „Spices“ in List auf Sylt

• „Entdeckung des Jahres“: Oliver Röder aus „Bembergs Häuschen“ in Euskirchen (Eifel)

• „Oberkellner des Jahres“: Antje Kirsch vom „Caroussel“ in Dresden,

• „Sommelier des Jahres“: Thomas Sommer vom „Schloss Lerbach“ in Bergisch Gladbach bei Köln,

• „Restaurateur des Jahres“: Michael Käfer, der vom Bundestag in Berlin über das Oktoberfest bis in die BMW Welt von München gastronomisch engagiert ist,

• „Pâtissier des Jahres“: René Frank vom „La vie“ in Osnabrück,

• „Kochschule des Jahres“: Ingo Holland vom „Alten Gewürzamt“ in Klingenberg am Main.

Bewertete Restaurants gesamt: 1040, Ausgezeichnete Restaurants gesamt: 858

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!