Stress macht dick – Neue Studie

Männer, die einem Stresstest ausgesetzt waren, aßen in der Folge deutlich mehr als Männer einer Kontrollgruppe. Dies bestätigt die bereits bestehende Annahme, dass psychosozialer Stress die Nahrungsaufnahme steigert.

Psychosozialer Stress wird als ein wichtiger Risikofaktor für eine zu hohe Nahrungsaufnahme und in der Folge Übergewicht angesehen. Psychosozialer Stress meint den Stress, der durch das Umfeld der Menschen entsteht. Beispiele sind Mobbing am Arbeitsplatz, schwere Familienverhältnisse oder auch Lärmbelastung und Geldmangel.

Männer wurden zunächst Stresstest ausgesetzt – dann wurde ihre Nahrungsaufnahme gemessen

Deutsche Forscher aus Lübeck stellten für ihre Studie die Hypothese auf, dass psychosozialer Stress die Nahrungsaufnahme von Menschen beeinflusst und auch Einfluss auf das Energiegleichgewicht im Gehirn nimmt. Dazu führten sie eine Studie mit 14 gesunden Männern durch. Mithilfe eines Stresstests wurde die Hälfte der Männer psychosozialem Stress ausgesetzt, während die andere Gruppe als Kontrollgruppe diente. In einem weiteren Test wechselte die Gruppenzugehörigkeit und diejenigen, die zuvor in der Gruppe waren, die dem Stresstest ausgesetzt war, gehörten dann der Kontrollgruppe an und umgekehrt. „Stress macht dick – Neue Studie“ weiterlesen

Das Schinkenfest von Aracena (Spanien)

Wer die goldenen Oktobertage an der Costa de la Luz verbringt, nicht Vegetarier ist und dem Genuss von Schinken frönt, sollte es nicht verpassen, einen Abstecher in das kleine Städtchen Aracena in der Provinz Huelva zu unternehmen. Dort findet vom 14. bis 23. Oktober eine Schinkenmesse statt, die dem berühmtesten Produkt der Region, dem Jamón Iberico, huldigt. Der ruhmreiche Schinken aus Huelva ist typisch für das Gebirge Sierra de Aracena, wo seine Herstellung in kleinen Betrieben begann.

Die Herkunftsbezeichnung (D.O.) schützt die Vorder- und Hinterschinken, die von reinen iberischen Schweinen oder ihrer Kreuzung mit der Rasse Duroc Jersey stammen, wobei der Anteil des iberischen Schweins mindestens 75% betragen muss. Die Produktionsgegend erstreckt sich über Estremadura und einen Teil Andalusiens, doch der Reifungsprozess muss in der Gebirgsgegend der Sierra de Huelva stattfinden. Die Reifungszeit hängt vom Gewicht des jeweiligen Stücks ab, normalerweise liegt sie zwischen 16 und 18 Monaten; je nach Ernährungsart wird unterschieden zwischen dem ‚Ibérico de bellota‘ – dieser Schinken stammt von Schweinen, die ausschließlich mit Eicheln und Kräutern gefüttert wurden – dem ‚Ibérico de Recebo‘, bei dem neben den Eicheln auch bestimmte andere Futterarten zugelassen sind, und dem ‚Ibérico de Pienso‘, bei dem die Tiere nur mit gewöhnlichem Futter ernährt wurden.

Während der sogenannten „Schinken-Woche“ haben die Besucher natürlich nicht nur die Gelegenheit, den köstlichen Schinken zu probieren, sondern sie erwartet auch ein Wettbewerb der Schinkenschneider, ein Schlachtfest, ein Lotteriespiel, bei dem das Gewicht des Gewinners in Schinken aufgewogen wird sowie eine Tapas-Route, in deren Mittelpunkt im wahrsten Sinn des Wortes kleine „Schweinereien“ stehen.

Auf dem Festgelände an der Avenida Reina de los Ángeles, nur 250 Meter von der begehbaren Tropfsteinhöhle “Gruta de las Maravillas” entfernt, können sich die Besucher der Stände der verschiedenen Schinkenproduzenten auch an handgemachtem Käse, Süßigkeiten, Kastanien, Honig, Bauernbrot und Liköre laben. Und damit die Kehle nicht zu trocken wird, sollte ein Glas der köstlichen, einheimischen Weinsorte „Condado de Huelva” nicht fehlen.

www.turismosierradearacena.com

Spätes Essen macht nicht dick

Auf das „was“ und „wieviel“ kommt es an

„Iss nicht mehr so spät, sonst wirst du dick“. Diesen
„Rat“ kennen wohl die meisten von uns. Aber ist das eigentlich
zutreffend? Das King’s College in London wollte es genauer wissen
und hat eine Studie mit 1.620 Kindern im Alter von 4 bis 18 Jahren
durchgeführt. Überraschend stellten sie fest, dass Kinder und
Jugendliche, die noch spät am Abend essen, kein erhöhtes Risiko für
Übergewicht haben.

Die Wissenschaftler nahmen in den Jahren 2008 bis 2012 verschiedene
Daten der Jungen und Mädchen auf. Der Körpermassenindex (BMI) wurde
anhand von Körpergewicht und -größe, Alter und Geschlecht
berechnet, um das Gewicht einschätzen zu können. Die jungen
Probanden beziehungsweise ihre Eltern füllten jährlich ein
Ernährungsprotokoll für vier aufeinanderfolgende Tage aus, anhand
der die tägliche Energie- und Nährstoffaufnahme sowie die übliche
Zeit des Abendessens (vor oder nach 20 Uhr) bestimmt wurden.

Frühere Studien ließen vermuten, dass die Zeit der Nahrungsaufnahme
die innere Uhr und damit auch Stoffwechselprozesse beeinflusst. Das
wäre auch für die Gewichtsregulation von Bedeutung. In der aktuellen
Untersuchung hatten jedoch Kinder und Teenager, die zwischen 20 und 22
Uhr aßen, kein höheres Übergewichtsrisiko als Altersgenossen mit
einem Abendbrot vor 20 Uhr. Auch die Energieaufnahme veränderte sich
nicht mit dem Zeitpunkt der Mahlzeit, schreiben die Wissenschaftler im
„British Journal of Clinical Nutrition“.

Bei der Nahrungsqualität gab es vereinzelte Unterschiede, die aber
nicht wesentlich waren. So nahmen Jungen (4-10 Jahre) mit einem
späten Abendessen über den Tag verteilt etwas mehr Eiweiß zu sich,
während Mädchen (11-18 Jahre) weniger Kohlenhydrate aufnahmen.
„Allerdings aß nur eine begrenzte Zahl der Kinder nach 20 Uhr, was
die Ergebnisse möglicherweise beeinflusst hat“, gibt die Autorin
Dr. Gerda Pot zu bedenken. Mögliche Einflussfaktoren auf das Gewicht
wie das Weglassen des Frühstücks, körperliche Aktivität und die
Schlafdauer wurden noch nicht berücksichtigt.

„Viel wichtiger als der Zeitpunkt der Mahlzeiten ist die über den
ganzen Tag aufgenommene Energiemenge“, erklärt
Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom aid infodienst. Das gilt
für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Wer viel snackt, verliert
leicht den Überblick, und das kann sich auf der Waage niederschlagen.
Mit fest geplanten Mahlzeiten fällt es leichter, die richtigen
Lebensmittel und angemessenen Portionsgrößen auszuwählen. Das muss
natürlich auf den Alltag der Familie abgestimmt ein, so Seitz. Neben
einer ausgewogenen Ernährung brauchen Kinder viel Bewegung und
ausreichend Schlaf, um fit zu sein und ein gesundes Körpergewicht
halten zu können.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract?fromPage=online&aid=10266822&fileId=S0007114516000635

Risikofaktor Übergewicht

Fit sein ist gut, schlanker sein ist besser

Wer stark übergewichtig ist, kann die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit offenbar auch durch eine sehr gute Fitness nicht ausgleichen. Das lässt eine Studie aus Schweden vermuten, an der 1,3 Millionen Männer teilnahmen. Die Probanden waren zu Untersuchungsbeginn durchschnittlich 18 Jahre alt. Das Körpergewicht wurde anhand des Körpermassenindex (BMI) beurteilt, der sich aus dem Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße ergibt. Die Mediziner bestimmten den Fitnesslevel anhand eines Leistungstests auf einem Fahrradergometer und teilten ihn in eine 5-Punkte-Skala ein.

Männer in der höchsten Fitnesskategorie hatten statistisch ein um 48 Prozent geringeres Sterberisiko im Vergleich zu Probanden im niedrigsten Fünftel. Die Auswertung der Daten zeigte, dass sich der positive Effekt einer guten sportlichen Leistungsfähigkeit mit steigendem Übergewicht reduziert. Bei Adipositas ließ sich ein positiver Effekt gar nicht mehr nachweisen. Bei Normalgewichtigen war die Sterbewahrscheinlichkeit – unabhängig von ihrer Fitness – geringer als bei stark Übergewichtigen auf einem hohen Fitnesslevel.

Die Wissenschaftler geben allerdings zu bedenken, dass nur die Daten von Männern und relativ frühe Todesfälle in die Auswertung eingegangen sind. Zudem können sich Körpergewicht und Fitnesslevel im Laufe der Jahre ändern. Weitere Studien sollen folgen, um auch die Auswirkungen im höheren Alter zu untersuchen.

Übergewicht ist kein unabänderliches Schicksal. „Wer im neuen Jahr ein paar Kilo abnehmen möchte, erreicht das am besten durch eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung im Alltag.“, erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom aid infodienst. Das muss nicht das Fitnessstudio sein. Es hilft bereits, häufiger die Treppe statt den Aufzug und das Fahrrad statt das Auto zu nehmen. „Crash-Diäten sind für eine langfristige Gewichtsabnahme nicht geeignet“, so Seitz. Häufig liegt das Gewicht nach der Diät höher als vorher, und die einseitige Lebensmittelauswahl kann zu Nährstoffdefiziten führen. Und allemal besser für den Geist und verkrampftes Kalorienzählen ist laut Harald Seitz ein gerüttelt Maß an Gelassenheit: „Wichtiger als eine Zahl auf der Waage ist aber immer das eigene Wohlfühlgewicht. Man sollte sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzen und immer noch genießen können“.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

http://ije.oxfordjournals.org/content/early/2015/12/20/ije.dyv321

Kürbis: Was macht die Pflanze so besonders?

Der Kürbis ist in der Gemüsewelt ein echter Rekordhalter. Je nach Sorte und Kultur können sich riesige Früchte mit über einem Meter Durchmesser, drei Metern Umfang und bis zu 150 Kilogramm Gewicht entwickeln. In Ausnahmefällen sind es sogar über 500 Kilogramm. „Damit sind sie die größten Beeren der Welt“, informiert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid infodienst in Bonn. Als Beerenfrüchte werden solche Früchte bezeichnet, deren zahlreichen Samen in das Fruchtfleisch eingebettet sind.

Der Kürbis ist einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt, erklärt Seitz. „In früheren Zeiten wurden in erster Linie die gut lagerfähigen, öl- und eiweißreichen Samen geschätzt“. Das Fruchtfleisch der Wildformen schmeckte bitter und war leicht verderblich. Mit der Wiederentdeckung Amerikas gelangte der Kürbis auch nach Europa. Heutzutage wird der farben- und formenreiche Kürbis vor allem in Russland, Ukraine und Italien angepflanzt. Auch in Deutschland hat der Kürbisanbau in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Die Familie der Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae ) ist mit rund 100 Gattungen sehr groß. Dazu zählen neben dem Kürbis ( Cucurbita spec. ) auch die Gurke ( Cucumis sativus ), Melone ( Cucumis melo ) und Wassermelone ( Citrullus vulgaris ). Die Zucchini ( Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina ) ist eine nicht rankende Form des Gemüsekürbisses. Kürbisgewächse weisen aus botanischer Sicht einige Besonderheiten auf. So bildet der Kürbis weibliche und männliche Blüten aus, die auf einer Pflanze wachsen. Die Pollen werden vor allem von Hummeln übertragen. Kürbisse besitzen zu Sprossranken umgebildete Blätter, die in sechs Monaten Wachstumszeit eine Länge von bis zu 15 Metern erreichen können. Damit können sie sich an anderen Pflanzen oder Zäunen festhalten.
Heike Kreutz, www.aid.de

Nelson Müller testet Diäten

Mit unserer Sehnsucht nach der Idealfigur verdient die Diätindustrie in Europa jedes Jahr viele Milliarden Euro. Doch wie kann man tatsächlich gesund und dauerhaft Pfunde verlieren? In der „ZDFzeit“-Dokumentation „Schlank in den Frühling – Der große Diäten-Test“, die am Dienstag, 4. März 2014, 20.15 Uhr, zu sehen ist, prüft Sternekoch Nelson Müller Mythen und Ausreden zum Thema Gewicht und zeigt die besten Wege zu guter Figur und Gesundheit.

Jedes Jahr im Frühling sagen wir dem Winterspeck den Kampf an: Denn wer will im Sommer am Strand schon eine schlechte Figur machen? Aber welche Diät ist die richtige? Wie können wir nicht nur erfolgreich, sondern auch gesund und vor allem dauerhaft abnehmen? Für „ZDFzeit“ erklären sechs Freiwillige ihren Pfunden den Krieg und testen Deutschlands beliebteste Diäten: Shakes von „Almased“, die auf Mischkost ausgelegte „Brigitte“-Diät und die aus viel Fleisch bestehende „Atkins“-Diät. Tipps, wie man trotz Diätvorschriften lecker und abwechslungsreich kochen kann, bekommen die Probanden von Sternekoch Nelson Müller. Die medizinische Betreuung und den „Vorher-Nachher-Check“ übernimmt Prof. Daniel König von der Uniklinik Freiburg. Nach sechs harten Wochen des Verzichts steht der Sieger des großen Diäten-Checks fest: Stolze zehn Kilogramm hat er abgenommen. Doch die wichtigste Frage ist: Wird er sein Gewicht halten können?

Besteck macht Geschmack!

Das Geschmackserlebnis ist ein Zusammenspiel von vielen verschiedenen Faktoren. Auch Größe, Farbe und Gewicht des Essbestecks beeinflussen die Geschmacksqualität. Das lässt eine britische Studie vermuten. In drei Experimenten untersuchten die Wissenschaftler der Abteilung experimentelle Psychologie der Universität Oxford, wie Gewicht und Aussehen von Messer, Gabel & Co. die Wahrnehmung beim Essen beeinflussen.

Im ersten Versuch standen Größe und Gewicht des Essbestecks im Vordergrund. 35 Probanden sollten Joghurt mit fünf verschiedenen Löffeln probieren. Es handelte sich um zwei Teelöffel und zwei Esslöffel aus Plastik, von denen je einer beschwert war. Der fünfte Löffel war aus Plastik, sah aber wie Edelstahlware aus. Offenbar ist nicht das absolute Gewicht entscheidend, sondern die an das Material gestellte Erwartung, erklären die Wissenschaftler. War etwa der Plastiklöffel zu schwer, empfanden die Probanden den Joghurt als wässrig und von geringer Qualität. Joghurt aus Teelöffeln schmeckte den Teilnehmern süßer als aus Esslöffeln. Das mag daran liegen, dass ein Teelöffel typischerweise für Süßspeisen verwendet wird und das Gehirn ihn mit dieser Geschmacksrichtung verbindet.

Im zweiten Versuch wurde der Einfluss der Farbe auf die Wahrnehmung des Essens getestet. Dazu servierten die Wissenschaftler 40 Probanden weißen und rosafarbenen Joghurt auf roten, blauen, grünen, weißen und schwarzen Plastiklöffeln. Auf einem weißen Löffel empfanden die Teilnehmer den weißen Joghurt als sehr süß, angenehm und von hoher Qualität – auf einem schwarzen Löffel als am wenigsten süß. Bei den anderen Farben gab es keine prägnanten Unterschiede. Daher schließen die Forscher, dass vor allem der Kontrast zwischen Essen und Besteck das Geschmacksempfinden bestimmt.

Im dritten Experiment wurde der Einfluss der Besteckform getestet. Dazu sollten 30 Probanden ein Stück jungen milden und gereiften würzigen Käse mit einem Messer, einem Zahnstocher, einer Gabel und einem Löffel probieren. Für die Teilnehmer schmeckte das Stück vom Messer am salzigsten. Die Forscher führen diesen Effekt darauf zurück, dass im Allgemeinen nicht vom Messer gegessen wird und dies der Erwartungshaltung widerspricht.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.flavourjournal.com/content/2/1/21

4l auf 100 km

Hätten Sie’s gewusst: die Flugzeuge der Lufthansa Group verbrauchen durchschnittlich rund 4 Liter Kerosin, um einen Fluggast 100 km weit zu befördern. Modernste Flugzeuge wie der Lufthansa A380 oder die Lufthansa Boeing 747-8 unterschreiten die 4-Liter-Marke bereits deutlich.

In der Lufthansa Group arbeiten zahlreiche Experten mit Hochdruck daran, den Verbrauch von Kerosin und damit die Umweltauswirkungen des Fliegens so gering wie möglich zu halten. Auf Basis der anerkannten 4-Säulen-Strategie für den Klimaschutz entwickeln sie kontinuierlich Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz im Flugbetrieb.
Mit Erfolg: Transportleistung und Treibstoffverbrauch konnten erfolgreich voneinander entkoppelt werden. Seit 1991 hat der Konzern 42,6 Prozent seiner zusätzlichen Transportleistungen CO2-neutral erbracht.

Jüngste Aktion zur Effizienzverbesserung: Das Wiegen aller losen Gegenstände in der Kabine eines Langstreckenflugzeuges. Wer glaubt, auf das Gewicht von Taschenlampen, Kleiderbügeln, Magazinen, Trolleys, Decken und Kissen zu achten, sei übertrieben, irrt. Dies lohnt gleich doppelt, denn Ökologie und Ökonomie gehen in der Luftfahrt Hand in Hand. Bereits einhundert Kilogramm weniger Gewicht auf jedem Flugzeug der Lufthansa Passage senkt die Spritkosten um 2,6 Millionen Euro pro Jahr – und vermeidet etliche Tonnen CO2-Emissionen.

Apropos Treibstoffeffizienz: Viele Menschen in Deutschland schätzen den durchschnittlichen Verbrauch von Flugzeugen fälschlicherweise um ein 10-Faches höher ein als es tatsächlich der Fall ist. Das ergab eine Meinungsumfrage der Forschungsgruppe Wahlen.

Forelle: Der Fisch des Jahres 2013

Die Forelle ist der Fisch des Jahres 2013. Ein Grund für die Wahl ist die Bedrohung des natürlichen Lebensraums durch Regulierung und Verbauung von Flüssen und Bächen, erklärt der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF).

Die Forelle gehört zur Familie der Lachsfische (Salmonidae). Je nach Lebensweise werden drei verschiedene Formen der gleichen Art unterschieden: Die Bachforelle lebt in der Regel ausschließlich in Fließgewässern, während die Seeforelle überwiegend in Süßwasserseen vorkommt. Die Meerforelle verbringt einen Teil ihres Lebens im Salzwasser, wobei sie sich im Meer bevorzugt in Küstennähe aufhält und ebenso wie die Seeforelle zum Laichen in die Flüsse aufsteigt. Nach neuen genetischen Untersuchungen wird laut VDSF auch diskutiert, ob es sich um drei getrennte Arten handelt.

Die Fische sind nicht nur in ihrer Lebensweise, sondern auch in ihrem Aussehen sehr unterschiedlich. Während ausgewachsene Meer- und Seeforellen eine Länge von 100 Zentimetern und ein Gewicht von 15 Kilogramm erreichen können, ist die Bachforelle mit einer Länge von bis zu 60 Zentimetern und einem Gewicht von höchstens zwei Kilogramm deutlich zierlicher. Die Färbung des Schuppenkleides ist vielfältig und verschafft den Fischen eine perfekte Tarnung. Dabei sind Bachforellen gelblich gefärbt mit bräunlichem Rücken und roten Tupfen, während die silbrig-glänzenden Schuppen der See- und Meerforelle schwarze Flecken aufweisen.

Forellen sind in ganz Europa heimisch und laichen je nach Verbreitungsgebiet zwischen Oktober und März. Die Weibchen wandern in die Flüsse und legen am Grund eine flache Laichgrube an, in die die Eier gelegt werden. Die Brut schlüpft innerhalb von sechs bis acht Wochen und lebt weitere vier bis sechs Wochen von ihrem Dottersack. Dann fangen die jungen Fische an, kleine Insektenlarven und Krebstiere zu fressen. Sie bleiben einige Zeit im Laichgewässer bis sie in einen größeren Fluss, einen See oder ins Meer wandern. Im Alter von drei bis fünf Jahren sind Forellen geschlechtsreif.
Staustufen und Wehre behindern die Forellen auf ihrer Reise und trennen sie von ihren Laichgebieten. Viele Gewässer sind durch Wasserkraftwerke verbaut, deren Turbinen eine tödliche Falle sein können. Naturnahe und durchgängige Fließgewässer sind notwendig, damit die Forelle weiterhin ein Teil der heimischen Naturlandschaft bleiben kann, betont der Verband Deutscher Sportfischer. An der Wahl zum Fisch des Jahres waren auch das Bundesamt für Naturschutz, der Deutsche Angler Verband, der Verband Deutscher Sporttaucher und das Österreichische Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz beteiligt.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.vdsf.de

Viele erleben Kiloschock nach dem Urlaub

All Inclusive am Buffet, ausgiebig Zeit für Restaurantbesuche und faules Sonnenbaden am Strand. Deutsche Urlauber reisen häufig mit Übergewicht zurück nach Hause. Dies ergibt eine Umfrage des Reiseportals Holidaycheck.de
unter seinen Usern zu der Frage, ob sie im Urlaub zunehmen. An der Umfrage nahmen 1704 User teil.

Bei 39,2 Prozent der Befragten schlägt die Waage nach den Ferien auffallend aus. Sie nehmen regelmäßig im Urlaub zu. Bei weiteren 3,4 Prozent sind es sogar fünf Kilogramm und mehr auf den Rippen. Gar keine Gewichtsveränderung bemerken 20,8 Prozent der User. Sie essen und bewegen sich offensichtlich ganz wie Zuhause.

Ganz anders die sportlichen Urlauber: Jeder zehnte Reisende (10,2 Prozent) bewegt sich viel beim Wandern, Radfahren oder Surfen und nimmt dabei ab.

Für viele ist Urlaub einfach Urlaub. Ihnen ist das Gewicht völlig egal. Deshalb ist für 26,4 Prozent der Deutschen klar, dass sie sich erst gar nicht wiegen. Vielleicht scheuen sie nur den Blick auf die Waage.

Die Redaktion vom Gourmet Report empfiehlt das Reiseziel Indien zum Abnehmen. Dort verliert man leicht Gewicht! 😉