Juan Amador in Stuttgart

16. Mercedes-Benz Sternennächte im Mercedes-Benz Museum

Hohe Ehre und feinste Menüs im Mercedes-Benz Museum: Der Spitzenkoch Juan Amador ist der erste Koch, der die Sternennächte im Mercedes-Benz Museum mit Kreationen auf Drei-Sterne-Niveau gestaltet. Seit sieben Jahren verbindet die Veranstaltungsreihe erlesene Küche mit automobiler Klassik. Die 16. Auflage der beliebten Gourmetveranstaltung findet vom 18. bis 22. November 2015 statt.

Juan Amador wurde 1968 in Strümpfelbach in der Nähe von Stuttgart geboren. Der Guide Michelin zeichnete ihn 1993 als Chef de Cuisine im Restaurant Petersilie, Lüdenscheid, erstmals mit einem Stern aus. 2002 erhielt er, mittlerweile Chef de Cuisine und gastronomischer Leiter des Schlosshotels Weyberhöfe in Sailauf, den zweiten Stern. Mit seinem eigenen Restaurant „Amador“, das er zunächst von 2004 in Langen und von 2011 bis 2015 in Mannheim führte, erkochte sich der Sohn spanischer Eltern schließlich 2008 zum ersten Mal den dritten Stern und stieg so in die Spitzenriege der internationalen Gastronomie auf. Seine Gerichte sind unter anderem durch den Gedanken von „Kochkunst als Wissenschaft“ geprägt. So wendet er für seine Kreationen auch Prinzipien der Molekularküche an. Aber die Küchentraditionen Kataloniens, des Baskenlandes und Frankreichs bezieht Amador ebenfalls in seine Küche ein.

Die Mercedes-Benz Sternennächte beginnen jeweils ab 18:45 Uhr mit der Vorfahrt der Gäste vor dem Haupteingang des Museums. Um 19 Uhr werden auf Wunsch Führungen durch das Museum angeboten, ab 19:45 Uhr folgen Aperitifs in der Lounge.

Höhepunkt der Abende ist jeweils das von Juan Amador kreierte Fünf-Gänge-Menü, unter dem Motto „Mar y Muntanya“ (Meer und Berge), das im Casino auf der achten Etage des Mercedes-Benz Museums mit einem spektakulären Blick auf die Region serviert wird.
Der Preis von 169 Euro pro Person umfasst den Aperitif, das Fünf-Gänge-Menü ohne Getränke, das Angebot einer Führung sowie die exklusiven Parkplätze rund um den roten Teppich vor dem Museumseingang. Inklusive eines Arrangements korrespondierender Weine kostet die Sternennacht pro Person 232 Euro.

Reservierungen für den exklusiven Abend mit Drei-Sterne-Küche nimmt das Mercedes-Benz Classic Kontakt Center unter der Telefonnummer 0711-17-30 000 oder per E-Mail unter classic@daimler.com entgegen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mercedes-benz.com/de/museum/gastronomie/

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist immer 17 Uhr.

www.mercedes-benz.com/museum

Postkarte 2.0

Der persönliche Gruß per Postkarte ist trotz WhatsApp und Co. nach wie vor ein beliebtes Ritual im Urlaub. Dabei müssen Reisende heute nicht einmal mehr nach aussagekräftigen Postkarten und passenden Briefmarken suchen: Mit der kostenlosen Pixum Fotobuch App lassen sich ganz unkompliziert eigene Urlaubs-Fotos als echte Postkarten vom Smartphone oder Tablet versenden. Gebühren für das Roaming lassen sich einfach umgehen, indem die Postkarte offline gestaltet und zu einem späteren Zeitpunkt verschickt wird – etwa über die WLAN-Vebindung des Hotels.

Die Urlaubsgrüße aus aller Welt werden in Deutschland gedruckt und verschickt und erreichen ihren Empfänger so deutlich schneller als bei einem Versand vom Urlaubsort aus. Die Postkarte gibt es in zwei Formaten: M (ca. 15×10 cm) ab 1,69 Euro und die größere Postkarte L (ca. 21×10 cm) ab 2,19 Euro.

Als Postkartenmotiv können sowohl ein einzelnes als auch mehrere Fotos in Form einer Collage angeordnet werden. Auch die Rückseite der Postkarte kann nach Wunsch mit Fotos oder farbigen Hintergründen gestaltet werden. Die Fotos für Motiv und Briefmarke lassen sich über Filter direkt in der App bearbeiten und optimieren. Die Texteingabe erfolgt per Tastatur oder über die Sprachsteuerung. Alle angefangenen Postkarten werden automatisch im Archiv gespeichert und können für die Bearbeitung zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgerufen werden.

Ob im Hotel, am Strand oder am Flughafen – mit der Pixum Fotobuch App gelingt auch das Erstellen weiterer Pixum Fotoprodukte bequem und einfach schon im Urlaub. Neben Postkarten ermöglicht die App die Gestaltung und Bestellung von Pixum Fotobüchern, Fotoabzügen, Covern für Smartphones und Tablets sowie Fotokalendern. Der Vorteil: Bereits am Urlaubsort gestaltet und bestellt, hält der Urlauber sein Erinnerungsprodukt gleich nach der Rückkehr druckfrisch in den Händen.

Ein neues Frischeparadies für Stuttgart

Neuer, größer und schöner wird das Frischeparadies in Stuttgart. Da der Mietvertrag für das bisherige Gebäude ausläuft, das noch hauptsächlich für Kunden aus dem Gastronomiebereich konzipiert war, wird nun ein ansprechender Markt gestaltet, in dem auch Endverbraucher beste Produkte finden. Die Grundsteinlegung für den Neubau mit einer Investitionssumme von 10,5 Millionen Euro erfolgt am Dienstag, dem 14. Juli 2015, um 10 Uhr in der Ulmer Straße 159. Die Fertigstellung ist bereits für Mai 2016 geplant.

Stefan Hagge und Stephanie Klause, beide Betriebsleiter im Stuttgarter Frischeparadies, steht viel Arbeit bevor. In weniger als einem Jahr werden sie mit 51 Mitarbeitern und einem Warensortiment, das etwa 8.000 Lebensmittel umfasst, auf die andere Seite des Neckars umziehen: „Der Umzug wird eine Herausforderung, aber wir freuen uns, unseren Kunden bald einen ganz neu gestalteten Markt zu präsentieren. Außerdem schaffen wir mehr Arbeitsplätze, wir werden etwa 10 bis 20 Prozent mehr Mitarbeiter einstellen, und unser Sortiment auf knapp 12.000 Produkte erweitern“, erklärt Stefan Hagge. Durch den Neubau gibt es im Stuttgarter Markt verschiedene Änderungen. Ein Bistro eröffnet, in dem zur Mittagszeit wechselnde Gerichte serviert werden. In anderen Niederlassungen wie Frankfurt oder München ist das Bistro ein beliebter Treffpunkt und immer gut besucht. Außerdem ist eine Schinkentheke mit „Schinkenhimmel“ nach dem Vorbild spanischer Markthallen geplant, am üppig bestückten Tresen können sich Kunden Jamón und Prosciutto unterschiedlicher Reifegrade, Coppa, Salami und Co. hauchdünn aufschneiden lassen.

Mit dem Schlüsselfertigbau hat die Frischeparadies KG das Stuttgarter Bauunternehmen Wolff & Müller beauftragt. „Ausschlaggebend waren vor allem die technische Kompetenz und die Erfahrung des hiesigen Unternehmens im Industrie- und Gewerbebau für den Mittelstand“, sagt Dietmar Mükusch, Geschäftsführer der Frischeparadies-Gruppe. „Der Neubau hat eine komplexe Holzdachkonstruktion und, bedingt durch das Sortiment von Frischeparadies, eine anspruchsvolle Gebäude- und Kältetechnik mit unterschiedlichen Temperaturbereichen, die eine individuelle Umsetzung im Bau erfordern“, erklärt Roger Ludwig, Projektleiter bei Wolff & Müller. Die Kosten für den Neubau betragen etwa 10,5 Millionen Euro. Das familiengeführte Bauunternehmen wird die Halle inklusive Technikanbau und Außenanlagen in nur knapp einem Jahr fertigstellen. Mitte Mai 2016 soll der Bau schlüsselfertig übergeben werden.

Der Neubau erstreckt sich auf einer Grundfläche von 3.150 Quadratmetern in der Ulmer Straße 159 und ist als eingeschossige Halle mit teils verglasten, teils geschlossenen Fassaden mit vorgesetztem Klinkermauerwerk und aufwendiger Dachkonstruktion konzipiert. Im Bereich der Warenanlieferung wird ein Obergeschoss mit Büro- und Sozialräumen errichtet.

Der Grundstein wird morgen, am Dienstag, dem 14. Juli 2015, um 10 Uhr in der Ulmer Straße 159, gelegt. Passend zu Frischeparadies, dessen Kernkompetenz im Bereich Seafood und frischer Fisch liegt, wird als Zeitkapsel ein ausgedientes Matjesfässchen bei der Grundsteinlegung vergraben. Die Frischeparadies KG ist eine Tochter der Oetker-Gruppe, deren Beiratsvorsitzende Rosely Schweizer wird an der Veranstaltung teilnehmen.

www.frischeparadies.de

Alfred Klink

Plaza Culinaria

Das „Sternemenü“ im Rahmen der Plaza Culinaria feiert sein 10-jähriges Jubiläum, eine wunderbare Tradition begeht einen „runden“ Geburtstag. „7 Gänge, 13 Weine und eine Sternenformation“ lautet das Motto dieses exklusiven Menüs, das der Colombi-Hotelier Roland Burtsche seinerzeit ins Leben gerufen hat, und das er seither zusammen mit Colombi-Küchendirektor Alfred Klink und dem an diesem Abend ehrenamtlich tätigen Colombi-Team auf die Tische zaubert.
Der Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM), Klaus W. Seilnacht, erinnert sich: „Nach dem durchschlagenden Erfolg der ersten Plaza Culinaria im Herbst 2004 kam Roland Burtsche mit der Idee eines Charity-Menüs auf mich zu. Es stellte sich schnell heraus, dass ein solches Menü genau die richtige Zutat war, um unsere Genießermesse weiter aufzuwerten und inhaltlich abzurunden!“ In den ersten Jahren wurde das Menü von Alfred Klink und den jährlich wechselnden Starköchen, die auf der Plaza Culinaria zu Gast waren, gemeinsam gestaltet, erinnert Roland Burtsche sich: „Führende Köche aus ganz Deutschland zusammen mit meinem Küchenchef Alfred Klink zu einem gemeinsamen Menü an den Herd zu bekommen, das war einfach zu verlockend, um „nein“ zu sagen! Wo kommen Sie sonst in den Genuss der Kreationen so vieler Sterneköche auf einmal?“ Viele große Namen waren damals beteiligt, berichtet Burtsche weiter. „Zum einen ist da natürlich Alfred Klink vom Colombi Hotel zu nennen.“ Klink gestaltet den Abend mittlerweile im Alleingang, weil es organisatorisch dann doch nicht immer gepasst habe, alle Gastköche der Plaza Culinaria ins „Sternemenü“ einzubinden, berichtet Burtsche. „In der Vergangenheit haben zudem so namhafte Köche wie Lothar Eiermann, Marc Haeberlin, Emile Jung, Eckart Witzigmann, Fritz Zehner und Hansjörg Wöhrle, aber auch der Elsässer „Käse-Papst“ Bernard Antony und viele weitere große Namen mitgewirkt.“ Hervorzuheben sind zudem als kompetente Wein-Experten der Region Werner Schön, der frühere Geschäftsführer des Badischen Weinbauverbands, der mit launigen Worten die Weine erklärte, und Alixe Winter, Geschäftsführerin der „Alten Wache – Haus der Badischen Weine“, die seit nunmehr 5 Jahren durch den Abend führt. „Die Weinkarte des Abends ist von zentraler Bedeutung für das gesamte Menü“, so Roland Burtsche: „Die Weine sind individuell auf die jeweiligen Gänge abgestimmt und betonen so die Raffinesse jeder Speise.“

Mit den Einnahmen des Abends wird nach Deckung der Kosten für die exzellenten Zutaten des Menüs die Arbeit sozialer und kultureller Projekte in Freiburg unterstützt. In den zurückliegenden neun Jahren konnte so mit Hilfe des „Sternemenüs“ bereits knapp eine Viertelmillion Euro gespendet werden. In diesem Jahr werden erneut der Verein „Kinderherzen retten“, die „Stiftung Freiburger Münster“ und das „Kuratorium Augustinermuseum“ berücksichtigt.

Das zehnte „Sternemenü“ wird von Alfred Klink mit „Viererlei Thunfisch mit Sesam-Ingwermarinade, Avocado, Gewürzkürbis und grünem Apfel“ eingeleitet. Es folgen „Wilde Black Tiger Garnelen“, eine „Bretonische Steinbuttschnitte“, ein „Milchkalbsfilet mit Tomatenconfit“ und einige weitere Überraschungen aus der Colombi-Küche. Zu den Weinen des Abends werden Ge- wächse der Weingüter Moosmann/Buchholz, Andreas Männ- le/Durbach, der Bezirkskellerei Markgräflerland, die Brüder Fritz und Martin Waßmer und weiterer feiner Adressen gehören. Konditormeisterin Michaela Quappe-Gemmert von der „patisserie-m.“ unterstützt den Abend mit ihren ausgezeichneten Friandises und sorgt so für einen genussvollen Ausklang des Abends.

Der Preis pro Person beträgt 220 €. Jeweils 100 € dieses Betrages kommen den zuvor genannten kulturellen und sozialen Projekten zugute.
Anmeldungen zum „Sternemenü“ am 8. November 2014, 19:00 Uhr werden bereits jetzt gerne entgegengenommen:
Colombi Hotel, Frau Andrea Gessler:
Tel.: 0761 2106 218, E-Mail: sales@colombi.de

The Ayurvedic Vegan Kitchen

Das Buch hat 13 Kapitel, alles auf englisch:

What is Ayurveda?
The Doshas
The Six Tastes of Ayurveda
Foods for Your Dosha
Before You Begin
Drinks, Tees, and Tonics
Breakfast
Salads and Salad Dressings
Sauces, Spreads and Condiments
Main Meal Dishes
Side Dishes
Snacks
Desserts

Als erstes sei gesagt: Es ist das erste und einzige Buch über ayurvedisches und veganes Kochen. Dafür finde ich ist es gut gelungen. Nette, vielfältige Rezepte, wenn auch teilweise etwas kompliziert, die Seiten sind übersichtlich gestaltet, vor jedem Kapitel gibt es noch weitere Informationen und auf den ersten Seiten ein paar Infos zur ayurvedischen Ernährung an sich.

Plus
+ Nette Erklärung zu Ayurveda, auch speziell veganes Ayurveda
+ viele anschauliche Informationen zu den Doshas und der Theorie des Ayurveda
+ Am Anfang jeden Kapitels stehen nochmal Ernährungshinweise zu dem Doshas dem Kapitel entsprechend
+ interessante, vielseitige Rezepte
+ Glossar am Ende des Buches mit Erklärung vieler ayurvedischer Begriffe, Zutaten, usw.
+ Zu jeden Rezept steht wie es auf die Doshas wirkt

Minus
– es gibt nur wenige Bilder
– Gerichte teilweise sehr sehr aufwendig oder mit vielen komplizierten Zutaten (z.B. Jerusalem artichoke syrup, dehydrated cane juice, lecithin powder)

Für wen ist das Buch?
Wer Ayurveda interessiert und nicht gewillt ist Rezepte mit Ghee, Sahne, Milch und Co umzuschreiben, für den mag dieses Buch das Richtige sein. Dafür muss man allerdings eventuell die ein oder andere vegane Zutat austauschen oder weglassen, da einige Zutaten in Deutschland nicht so einfach erhältlich sind. Auch sollte man natürlich indisches Essen mögen, zumindest indische Gewürze, da sie für fast jedes Rezept benötigt werden. Was das Buch meiner Meinung nach aber wirklich besonders macht, sind jedoch die vielen Rezepte mit Superfoods und vor allem auch die doschaspezifische Auflistung der Superfoods. Gioia A. Romanowski

Autor: Talya Lutzker
ISBN: 978-1-57067-286-6 (Bestellink portofrei)
Wie viele Rezepte: über 120
Preis: 14,50€

Echt Indien Vegetarisch

 

Buchrezension: „Echt Indien Vegetarisch“ von Vidhu Mittal

Schon als ich das Buch aus dem Päckchen auspackte war ich positiv beeindruckt: Der edle, tiefrote Seideneinband lässt das Buch von Anfang an besonders wirken. Und ich muss sagen, der vielversprechende Eindruck blieb erhalten.

Das Buch „Echt Indien Vegetarisch“ erschien am Ende April 2014 im Zabert Sandmann Verlag und beinhaltet 320 Seiten. Es ist aufgeteilt in sechs Rezeptkategorien:

  • Drinks, Suppen und Salate

  • Snacks und Vorspeisen

  • Hauptgerichte

  • Reis und Brot

  • Beilagen

  • Desserts und Gebäck

Außerdem gibt es am Anfang des Buches Informationsseiten über Gewürze, Gemüse, Kräuter, Früchte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Trockenfrüchte, sowie Küchenutensilien. Diese sind wunderschön gestaltet, mit Bildern sämtlich besprochener Zutaten. Nach dem Rezeptteil gibt es noch Zubereitungstipps, ein kleines Glossar, eine Liste mit guten Bezugsquellen und eine Seite mit Menü Vorschlägen.

Jedes Rezept beinhaltet den deutschen, sowie den indischen Namen der Speise, die Zutatenliste und Zubereitungserklärung in Worten aber auch in Bildern, ein Kasten mit extra Tipps, einem großen Bild und zu manchen Rezepten gibt es noch einen kleinen Kreis mit Zusatzinformationen oder Merkmalen des Rezepts.

Trotz der vielen Informationen ist das ganze sehr übersichtlich gestaltet. Die Bilder sehen ansprechend und professionell aus, die tollen Farben der indischen Küche werden vorteilhaft hervorgehoben.

Da sich die indische Kochkunst der westlichen natürlich stark unterscheidet ist die Schritt-für-Schritt-Bilderreihe, die ausführlich zeigt wie ein Gericht zubereitet wird, ein wahrer Schatz. Die Angst vor neuen Kochmethoden wird einem genommen und die Erfolgschance leckere, bezaubernde Speisen zuzubereiten ist deutlich höher, als bei vielen anderen fremdländischen Kochbüchern.

Die Rezeptvielfalt des Buches ist mit ca. 200 Rezepten sehr groß. Von ausgefallenen Speisen wie Sautierte Wasserkastanien und Lotuskebabs zu klassischeren Gerichten wie Chutney und Samosas ist alles zu finden. Einladende Desserts wie Safran-Pistazien-Eis, Sesam Pralinen oder süße gefüllte Mondsicheln lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Das letzte Kapitel mit Zubereitungstipps ist abermals ausführlich mit Schritt-für-Schritt Anleitung bebildert. 16 Techniken und Tipps, wie das Zubereiten von exotischem Obst und Gemüse, das Kochen von Paneer oder das Herstellen frischer Würzpasten werden detailliert dargelegt.

Der einzige Fakt, dem man sich bewusst sein sollte ist, dass sehr viele Rezepte vermutlich nicht ganz alltagstauglich sind. Das mag zum Teil an exotischen Zutaten wie indischen Wasserkastanien, Jackfrucht oder Lotuswurzeln liegen. Zudem muss man aber auch beachten, das Mahlzeiten in Indien anders zusammengestellt werden als in Deutschland. Ein Reis-, Gemüse- und Dhalgericht (Brei aus Hülsenfrüchten), sowie indisches Brot, Chutney oder Pickles und vielleicht sogar noch ein Nachtisch können alle zu einer einzigen Mahlzeit gehören. Dementsprechend sind die Portionen für die vorgestellten Gerichte eher klein, bzw. die Personenangaben groß. Somit muss man ein bisschen in den Mengenangaben variieren um von einer Speise allein satt zu werden. Zudem muss beim Kochen oft viel Zeit eingeplant werden, da viele Gerichte sehr aufwendig zuzubereiten sind.

Das Kochbuch ist ein liebevoll gestaltetes, umfassendes Werk und sollte im Bücherregal begeisterter Liebhaber der indischen Küche nicht fehlen. Doch auch für enthusiastische Anfänger ist es geeignet und kann tolle neue Impulse geben. Gioia A. Romanowski

Hardcover , 320 Seiten, ISBN: 978-3-89883-431-5 – 29,95 € Bestellink portofrei

Thomas Bühner, La Vie, Osnabrück

Wieder führt Bernhard Steinmanns Reise nach Osnabrück.
Ziel ist das Restaurant La Vie, wo der Avantgardist Thomas Bühner (drei Michelinsterne, 19 Punkte im aktuellen Gault&Millau) seine Gäste in stilvollem Ambiente erwartet.

Das Menü „Le Grand Chef“ wird gewählt und mit Spannung erwartet.

Schon der zweite Gruß aus der Küche war von überwältigender Qualität und ein aromatischer Hochgenuss.
Hummer, Rote Bete & Haselnuss.
Die Haselnuss kam auch als Schaum und als Cracker zu Ehren. Aufwändig gestaltet, durchaus als regulärer Gang geeignet.

Weiter geht es mit Loup de Mer,
mariniert, Limequat & Avocado, Couscous
Die Kreuzung aus Limette und Kumquat zeigt leichte Säurenoten ohne damit zu dominieren. Insgesamt eine interessante Kombination mit vielen Einzelteilen.
Der Start ist gelungen, wenn auch das gewählte Geschirr (kann man das überhaupt so nennen?) nach meinem Empfinden eher unpraktisch ist.

Dazu wurde ein ausgezeichnetes Algenfocaccia gereicht.

Der nächste Hochgenuss:
Steinbutt,
2 mal Brokkoli und Dampfnudel, Tobiko-Kaviar
Dass der Steinbutt von bester Qualität ist, verwundert natürlich niemanden mehr.
Der Garpunkt ist vortrefflich und in einem Restaurant der Spitzenklasse auch nicht anders zu erwarten.

Das Fleisch des Fisches war fest, von schöner Struktur und herrlichem Geschmack.
Tobiko, sind übrigens Eier einer bestimmten Art (es gibt davon reichlich) eines Fliegenden Fisches. Dazu etwas Pak Choi und Brokkoli in zweierlei Variationen.
Schließlich ein Taschenkrebstatar (in einer kleinen Dampfnudel) und eine ausgezeichnete Essenz aus Kichererbsen und Jabugoschinken.

Bühners Kreationen sind intelligent gemacht, jedoch nicht verkopft. Sie erschließen sich dem aufmerksamen Gourmet, sobald die einzelnen Komponenten probiert
und in unterschiedlicher Zusammensetzung geschmeckt werden. Nimmt man von allem etwas, offenbart sich das Aromenspektrum und die Geschmacksfülle in einzigartiger Weise.
Puristisch sind Bühners Teller keinesfalls gestaltet. Ihm reicht es offensichtlich nicht, ein gutes Grundprodukt für sich sprechen zu lassen, er arbeitet mit unterschiedlichen Eindrücken,
gegensätzlichen Texturen und reizvollem Mit- und Gegeneinander von geschmacklichen Wahrnehmungen.

Zu den Desserts:
Orange, Haselnuß & marinierter Chicoree.
Die Pâtisserie verblüfft zunächst mit einer interessanten, erfrischenden und sehr wohlschmeckenden Kombination und steigert sich sogar noch beim folgenden Dessert.

Grüner Apfel & Ricotta
Erdmandel, Ruccola Granitée
Erdmandel, eine unterirdische Wurzelknolle mit reichlich Ballaststoffanteil und ein „nochmals gekochter“ Frischkäse ergeben eine interessante Kombination. Das
Ruccola Granitée ist ein pfiffiger Einfall.

Damit hält die Pâtisserie zum Abschluss das Niveau der vorangegangenen Speisen.
Auch das erlebt man nicht alle Tage.

Mehr Infos:
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Tag des Kaffees

Deutschland feiert am 07. September 2013 den „Tag des Kaffees“

Das Lieblingsgetränk der Deutschen wird in der ganzen Bundesrepublik gefeiert: Am 07. September 2013 findet der achte „Tag des Kaffees“ statt. Schirmherr ist der Schauspieler und Café-Besitzer Christian Kahrmann, bekannt als „Benny Beimer“ aus der „Lindenstraße“. Am „Tag des Kaffees“ sind Unternehmen und Organisationen eingeladen, sich mit kleinen und großen Aktionen rund um die braune Bohne zu beteiligen.

Kaffeeliebhaber aus ganz Deutschland erleben dann z.B. bei Show-Röstungen oder Kaffeeverkostungen die faszinierende Vielfalt der internationalen Köstlichkeit.

Alle Veranstaltungen werden auf der Internetseite www.tag-des-kaffees.de gesammelt und ab August vorgestellt. Interessierte können in einer Kartenansicht oder über einen nach Postleitzahlen sortierten Aktionsfinder nach Veranstaltungen in ihrer Nähe suchen und daran teilnehmen.

Der „Tag des Kaffees“ wird seit 2006 zu Ehren der braunen Bohne gefeiert, ab sofort immer am ersten Samstag im September. In den letzten Jahren haben sich jährlich über 100 Unternehmen am Ehrentag des Kaffees beteiligt und mit vielen Aktivitäten wie Show-Röstungen, Verkostungen, Werksführungen oder Ausschank von leckeren Kaffeekreationen den „Tag des Kaffees“ gestaltet. Alle Unternehmen und Organisationen können teilnehmen.

www.tag-des-kaffees.de

Beteilung am Gewürzhändler

Crowdrange bringt mit Just Spices eine würzige Investitionsmöglichkeit auf den Tisch

Chili, Estragon, Koriander, Majoran oder Minze – für geschmacklichen Hochgenuss in der Küche gibt es weit mehr als die Klassiker Pfeffer und Salz. Bei der perfekten Gewürzmischung hat jeder Hobbykoch seine eigenen Vorlieben. Auf www.justspices.de können sich Kochfans aus einer Vielzahl von Gewürzen individuelle Gewürzmischungen nach eigenem Geschmack zusammenstellen und damit wieder Schwung in die eigenen Kochtöpfe bringen. Schon nach wenigen Klicks ist die Mischung fertig und die Mühle mit Wunschnamen und Wunschfarbe individuell gestaltet.

Und das Beste: Ab sofort kann jeder Gewürzhändler werden. Bereits ab 50 Euro kann man über www.crowdrange.de in das Unternehmen Just Spices investieren und am Gewinn teilhaben.

Gourmet Report empfiehlt ProCuTe Gewürzschneider – www.gewürzschneider.de

Wie wächst eigentlich Pfeffer?

Neues Memo zeigt Gewürze und entsprechende Pflanzen

Wie sehen Kapern aus bevor sie auf der Pizza landen? Wie wächst Ingwer? Und wie sieht Pfeffer aus, wenn er noch nicht getrocknet und gemahlen ist? Gewürze sind meist nur verarbeitet bekannt, die wenigsten kennen sie in ihrer ursprünglichen Form. »Das scharfe Gewürze-Memo« (Christian Verlag) ändert das jetzt ganz spielerisch. 20 Bildpaare zeigen je auf einer Karte das Gewürz und auf der anderen die ursprüngliche Pflanze. Jetzt gilt es, die passenden Paare zu finden. Was bei Mohn noch ganz einfach ist, gestaltet sich bei Knoblauch oder Koriander weitaus schwieriger. Ein spannender Zeitvertreib, wenn der Brotteig gehen muss oder der Braten im Ofen brutzelt.

Der Preis beträgt 9,99 Euro. ISBN-13: 978-3-86244-272-0 (Bestellink)

Am besten schneidet man die meisten Gewürze mit einem ProCuTe Gewürzschneider: www.gewürzschneider.de