Die gesündesten und erfolgreichsten Diäten der Welt

„Die gesündesten und erfolgreichsten Diäten der Welt“: Neues eathealthy-Sonderheft (DoldeMedien) ab heute im Handel

Pünktlich zum Frühlingsstart bringt das zweimonatliche Ernährungsmagazin „eathealthy“ (DoldeMedien Verlag, Stuttgart) ein Sonderheft „Die besten Diäten“ heraus.

Abnehmen und dabei satt essen, gesund bleiben und schlank in den Sommer starten – wie dies am leichtesten gelingt, weiß das Ernährungsexperten-Team rund um Chefredakteurin Dagmar von Cramm: „Wichtig ist, dass vom ersten Tag an die Pfunde purzeln. Das erhöht den langfristigen Diäterfolg laut einer Studie der Universität Melbourne.“

Die Ernährungsexpertin weiß: „Selbst kleine Schritte machen sich positiv bemerkbar: Schon eine Gewichtsreduktion von nur fünf Prozent macht uns gesünder – und senkt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.“

Dabei spielen individuelle Vorlieben und Gewohnheiten eine große Rolle. „Eine Diät für alle gibt es leider nicht“, betont Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm. Damit die Verbraucher im Dschungel der Diäten die richtige für sich finden, hat sie eine eathealthy-Sonderausgabe für gesundes Abnehmen entwickelt, die ab 19. April 2016 bundesweit im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

Aus dem Inhalt:
 – „Die Top 10 der besten Schlankkuren“ – „7 Diät-Wochenenden für Einsteiger – von Ayurveda bis Slow  Carbs“ – Die „komplett vegane Diät“: Ein bislang einzigartiges  Abnehmprogramm – „Die 10 wichtigsten Grundlagen, um gesund und erfolgreich  Gewicht zu verlieren“ – „Die Wahrheit über die vier dicksten Diätlügen“ – Tipps für das richtige Fitnesstraining sowie – „Die besten Tricks, um das Wunschgewicht langfristig zu halten“

Die Zeitschrift eathealthy – Mein Ernährungsratgeber (VK: 3,50 Euro) und das Sonderheft eathealthySPEZIAL (VK: 4,90 Euro) erscheinen im DoldeMedien Verlag (Stuttgart).

Cuciniale präsentiert das intelligente Induktionskochfeld

Profis wissen, wie man ein Steak auf den Punkt genau zubereitet und wie das Risotto perfekt wird. Wer aber nicht täglich am Herd steht, dem fällt das oft schwer. Und da viele Rezepte nur ungefähre Angaben zu Temperatur und Gardauer machen, gelingen viele Gerichte nicht wie gewünscht. Da klingt das Versprechen von Holger Henke, Geschäftsführer von Cuciniale, wie Zukunftsmusik: „Mit der revolutionären Kochnavigations-App Cuciniale gelingt Kochen garantiert immer und als Weltneuheit steuert der Gourmetpilot ab sofort automatisch Induktionskochfelder“. Nichts brennt mehr an oder kocht über, das ständige Kontrollieren des Garens und Nachjustieren der Temperatur ist nicht mehr notwendig, da diese durch die ausgefeilte Technologie optimal an das jeweilige Lebensmittel, Rezept und Wunschergebnis angepasst werden. Die mit der Cuciniale-Technologie ausgestatteten Induktionsfelder haben bis zu sechs Zonen und sind auch als Gesamtkochfläche erhältlich. „Im Herbst 2015 starten wir gemeinsam mit mehreren europäischen Premiummarken die Markteinführung von Kochfeldern mit Cuciniale-Technologie. Zukünftig statten wir auch Öfen und Dampfgarer aus und werden als treibende Kraft die intelligente Digitalisierung des Kochens voranbringen“, so Henke.

„Unser Kochfeld ist eine ähnliche Revolution wie die Erfindung der Digitalkamera. So einfach, wie heute jeder tolle professionelle Bilder machen kann, so einfach wird ab jetzt auch das Kochen sein“, so Henke. „Bei Cuciniale haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, das Kochen zu vereinfachen und wir wünschen uns, dass die Menschen zu Hause wieder mit besseren Lebensmitteln kochen. Durch eine optimale Zubereitung können sie die Qualität der Produkte aber erst vollkommen genießen“, erklärt der Experte. Das Kochfeld mit Cuciniale-Technologie ist per Bluetooth mit dem Smartphone oder dem Tablet verbunden. Der Nutzer gibt dann das Wunschergebnis für die Lebensmittel, also etwa Gargrad von Englisch bis Durch für Fleisch, in die App ein. „Jedes Lebensmittel hat als Naturprodukt ganz besondere Eigenschaften. Im Zusammenspiel mit dem Gourmetsensor wird die Energiezufuhr und Gardauer automatisch nicht nur auf Menge, Größe und Gewicht des jeweiligen Lebensmittels, sondern auch an seine ganz eigene Zusammensetzung von Eiweiß-, Fett- und Wassergehalt angepasst. Und genau deshalb können wir unseren Nutzern eine Gelinggarantie geben“, so Philipp Ochtendung, Entwicklungsleiter bei Cuciniale und selbst Profikoch.

Zahlreiche Profi- und Sterneköche sind von Cuciniale begeistert, so auch der italienische Sternekoch Carmelo Greco aus Frankfurt: „Wie ein Risotto gelingt, das weiß ich natürlich. Aber mit Cuciniale habe ich ein gutes Hilfsmittel. Während es kocht, kann ich schon etwas anderes zubereiten, denn ich muss nicht mehr ständig rühren und trotzdem gelingt Risotto wirklich jedem.“ Das Kochfeld ist die logische Erweiterung der bestehenden Technologie und die Nutzer gelangen unabhängig von ihren bisherigen Kocherfahrungen noch zielgerichteter und sicherer zu perfekten Kochergebnissen. Der Gourmetpilot selbst wird natürlich nach wie vor auch ohne das separat entwickelte Induktionskochfeld nutzbar sein und wird kontinuierlich mit weiteren Rezepten und Zubereitungsarten ergänzt. Zukünftig wird die Technologie zum intelligenten Betriebssystem für smarte Kochgeräte ausgebaut, Cuciniale präsentiert das intelligente Induktionskochfeld erstmalig auf der kommenden IFA vom 4. bis 9. September in der Halle 8.1. am Stand 203.

www.cuciniale.com

Test Wasserfilter

Sie versprechen weicheres Wasser, weniger Kalkbeläge und mehr Teegenuss. Die neun Wasserfilter im Test konnten die Stiftung Warentest jedoch nicht überzeugen. Vor allem scheitern sie an ihrer Hauptaufgabe: die Wasserhärte zu verringern. Bestenfalls am Anfang gelingt es ihnen, aus hartem Wasser weiches zu machen. Im mit 185 Euro teuersten Filter im Test sammelten sich aufgrund seiner Konstruktion schnell zu viele Bakterien an. Den meisten Filtern gelingt es immerhin, Schwermetallgehalte deutlich zu senken, einige auch chlororganische Verbindungen wie Rückstände von Pestiziden.

Für ihr Geld bekommen die Kunden insgesamt aber nicht allzuviel geboten. Drei der neun Tischfilter im Test waren „befriedigend“, vier „ausreichend“ und zwei „mangelhaft“. Dabei schnitt keiner der acht Filter zwischen 10 und 34 Euro – dazu kommen die 3 bis 10 Euro pro Monat für eine Wechselkartusche – so schlecht ab wie das mit 185 Euro teuerste Modell EVA-Filter 700 PLC 7 l.

Nur in der ersten Hälfte der Kartuschenlaufzeit machen wenige Filter das Wasser so weich, dass es für einen guten Tee reicht. Schon vor der zweiten Hälfte ist diese Wirkung dahin. Dann verhindern sie höchstens noch Teeschlieren. Das kann aber ein Spritzer Zitrone auch.

Wirklich weiches Wasser bekamen nur drei Filter verlässlich hin und das auch nur während des ersten Viertels ihrer Kapazität. „Reines Wasser macht Filter meist überflüssig“, schreibt test und empfiehlt, Wasser so zu verwenden, wie es aus dem Hahn kommt. Geschmacklich würden allenfalls sensible Zungen Unterschiede in der Wasserhärte herausschmecken.

Der ausführliche Test Wasserfilter erscheint in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 24.04.2015 am Kiosk) oder ist unter www.test.de/wasserfilter abrufbar.

Al dente – So gelingt die Nudel

Pasta ist sehr vielseitig und lässt sich unkompliziert und schnell zubereiten. Mit ein paar Tricks gelingt die perfekte Al-dente-Nudel, bissfest mit knackigem Kern. Die Teigwaren sollten in reichlich, sprudelnd kochendes Wasser (1 Liter pro 80 g) gegeben werden. Das erhöht die Bissfestigkeit, erklärt der Verband der Teigwarenhersteller und Hartweizenmühlen Deutschland. Mit einem Tropfen Öl kocht das Wasser nicht so leicht über. Ohne Öl ist die Nudel aber poröser und aufnahmefähiger für die Soße. Übrigens lässt sich das Zusammenkleben durch Öl nicht verhindern, daher muss gelegentlich umgerührt werden. Salz wird erst kurz vor oder nach den Nudeln in das Kochwasser gegeben, da es die Siedetemperatur erhöht.

Achten Sie auf die Kochzeit, denn zu lang gekochte Nudeln verlieren an Geschmack und Konsistenz. Nach dem Kochen die Nudeln in ein großes Sieb abgießen und kurz abtropfen lassen. Die Soße sollte bereits vor den Nudeln fertig sein.

Jeder Deutsche isst im Durchschnitt knapp 8 kg Pasta im Jahr. Die Produktvielfalt ist riesig. Mehr als 100 verschiedene Nudelsorten werden von heimischen Herstellern angeboten. Verbraucher finden Teigwaren aus Hartweizen, Dinkel und Roggen, aus Vollkorn, mit und ohne Ei. Manche werden mit Gemüse und Kräutern gefärbt. Besonders vielfältig sind die Formen der Pasta: Auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala liegt Spaghetti, gefolgt von Spiralen (z. B. Fusilli), Bandnudeln und Röhrennudeln (z. B. Penne). Auch Spätzle und Makkaroni sind beliebt. Der Trend geht hin zu dünnen Formen, die mehr Soße aufnehmen.

Für jedes Gericht gibt es eine passende Nudel. So sind Makkaroni und Penne für Aufläufe und Gerichte mit viel Soße hervorragend geeignet. Die lange, dünne Spaghetti passt zu Tomaten-, Hackfleisch- oder Käsesoße in allen Variationen, während Spiralnudeln als Beilage zu Gemüse und Fleisch gereicht werden. Bandnudeln lassen sich gut mit Fisch und Meeresfrüchten kombinieren. Spätzle und Knöpfle verwendet man klassischerweise für schwäbische Spezialitäten, die Schmetterlingsnudel (Farfalle) für Salate und Suppen.
Heike Kreutz, www.aid.de

Feste verdauen – Weihnachtsessen unter der Lupe

Das weihnachtlichen Festessen

Leider wirken sich die Genüsse oft auf die Verdauung aus: Magenzwicken, Verstopfung und allgemeines Völlegefühl stellen typische Folgen dar. „Zu große Mengen an Fett und Zucker überfordern den Magen-Darm-Trakt“, weiß auch Dr. Susanne Fink-Tornau, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin beim Reformwarenhersteller Natura. „Jedoch gelingt es in der Regel bereits mit kleinen Verhaltensregeln und Hilfsmitteln, unbeschwert durch die Weihnachtszeit zu kommen.“

Genuss mit Bedacht
Zunächst einmal hilft es, sowohl große Mahlzeiten als auch Naschereien wie Lebkuchen und Co. langsam und bewusst zu genießen. Denn der bekannte Spruch „Gut gekaut ist halb verdaut“ hat seine Berechtigung: Neben der mechanischen Zerkleinerung sorgen Enzyme im Speichel für eine Vorverdauung und spalten beispielsweise Kohlenhydrate wie Stärke auf. Dieser Vorgang entlastet Magen sowie Darm und beugt anschließendem Völlegefühl vor. „Wer über die Feiertage das Trinken nicht vergisst, unterstützt ebenfalls die Darmtätigkeit“, ergänzt Dr. Fink-Tornau.

Darmfreundlicher Ballast
Oft gestaltet sich die Ernährung in den Tagen um Weihnachten alles andere als ausgewogen. Während fett- und zuckerhaltige Lebensmittel überwiegen, kommt vitamin- und ballaststoffreiche Kost häufig zu kurz. Vor allem letztere Inhaltsstoffe übernehmen für die Verdauung eine wichtige Funktion. „Um Ballaststoffe abzubauen, müssen Bakterien der Darmflora harte Arbeit leisten“, verdeutlicht die Ernährungsberaterin. „Auf diese Weise regen entsprechende Lebensmittel aktiv die Darmtätigkeit an.“ Über Flohsamen oder Baobabfruchtpulver lassen sich pflanzliche Ballaststoffe gezielt zuführen. Daneben hat Dr. Fink-Tornau noch einen weiteren Tipp: „Für verdauungsfreundliche Weihnachtskekse können Hobbybäcker einen Teil des Mehls durch den Ballaststoff Inulin ersetzen.“

Fett besser verdauen
Vom allseits beliebten Verdauungsschnaps raten Experten übrigens ab. Zwar entspannt Alkohol die Magenmuskulatur kurzzeitig, doch gleichzeitig hemmt er die Magen-Darm-Tätigkeit und behindert den Fettabbau. Eine Linderung des Völlegefühls erzielen vor allem bestimmte Kräuter und Bitterstoffe, die es allerdings auch ohne Alkohol gibt. Fenchel-, Ingwer- oder Pfefferminztee etwa wirken anregend und krampflösend. Auch Artischocken dienen als natürlicher Magenbitter. In ihnen enthaltene Gerb- und Bitterstoffe unterstützen die natürlichen Verdauungsvorgänge und regen den Gallenfluss an.

„Eine besonders reiche Auswahl an natürlichen Verdauungshelfern finden Verbraucher übrigens im Reformhaus“, fügt Dr. Fink-Tornau abschließend hinzu.

www.natura.de

Klassiker aus dem Pariser Bistro

Französische Küche

Morgen geht die kulinarische Reise der WDR-Fernsehköche Martina und Moritz nach Paris. Sie besuchen ein klassisches Bistro – WDR Fernsehen, Samstag, 5.Oktber 2013, 17.20 – 17.50 Uhr – Kochen mit Martina und Moritz mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Martina und Moritz besuchen ein klassisches Bistro, also eine jener einfachen Kneipen, wie sie für Frankreich typisch sind: Gut besucht, eng, laut, lebendig und richtig gemütlich. Mal groß, als Brasserie mit einfachen Standardgerichten, mal klein mit individueller, bürgerlicher Küche. Unwiderstehlich ist die klassische Bistro-Küche mit den urfranzösischen Gerichten, wo es nach Knoblauch, Butter und gerösteten Zwiebeln duftet. Da gibt es die berühmte Zwiebelsuppe oder eine stilechte Kaninchenterrine.

Die beiden Köche zeigen, wie dieser Bistro-Klassiker garantiert gelingt. Sie servieren außerdem duftende Knoblauchbohnen zum Lammkotelett, Schweinefilet mit Backpflaumen und Walnüsse in sahniger Sauce. Und am Ende gibt es noch die legendäre Tarte Tatin, eine buttrige Apfeltarte, die auf dem Kopf gebacken wird.

Redaktion: Klaus Brock

www.martinaundmoritz.wdr.de

Wie gelingt am besten sous vide?

 Gespräch mit Sternekoch Gerald Zogbaum über die neue Garmethode
 
Das von der Haute Cuisine inspirierte Sous-Vide-Garen bei niedrigen Temperaturen setzt sich immer stärker in den Küchen anspruchsvoller Hobbyköche durch, weil es gesund und praktisch ist und intensive Aromen auf den Teller bringt. KitchenAid hat den Sternekoch und Sous-Vide-Kenner Gerald Zogbaum zu dem Thema befragt. Der Spitzenkoch der Küchenwerkstatt Hamburg schätzt die Vorzüge dieser modernen Garmethode, verrät Tipps und ein persönliches Sous-Vide-Rezept.
 
1.       Immer mehr Küchengerätehersteller bringen Sous-Vide-Geräte für den Privatgebrauch auf den Markt, wie zum Beispiel KitchenAid oder Fusionchef by Julabo. Als Sternekoch garen Sie viel mit der Sous-Vide-Methode. Was ist der Unterschied zwischen sous-vide-gegarten Gerichten und anderen Zubereitungsarten?

Kurz gesagt: Sous Vide ist eine Technik, die sich im Besonderen für das Kochen bei niedrigen Temperaturen eignet. Genauer gesagt: Durch den Ausschluss von Sauerstoff wird das Oxidieren verschiedener Produkte verhindert. Beim Garen im Wasserbad oder -dampf gelingen die Gerichte auf den Punkt, da Wasser ein sehr exakter und guter Hitzeleiter ist. Selbstverständlich geht mit dem Vakuumieren des Gargutes auch eine Aromenversiegelung einher. Auch was die Hygiene betrifft, ist dieses Verfahren durch die Erleichterung und Effizienz der Arbeit von großem Nutzen. Ansonsten treffen die Vorteile des Kochens von Fleisch bei niedrigen Temperaturen beim Sous-Vide-Garen genauso zu wie bei herkömmlichen Methoden, zum Beispiel die Spaltung von Eiweiß und Wasser, geringer Garverlust, Erhaltung des Farbstoffes Hämoglobin, Beschleunigung der Fleischreifung.
 
2.       Eignet sich Ihrer Meinung nach Fleisch, Fisch oder Gemüse am besten zum Sous-Vide-Garen?

Besonders kollagenhaltiges Fleisch eignet sich gut für das Sous-Vide-Garverfahren, bei dem zunächst gegart, abgekühlt und regeneriert wird. Bis zu zwölf Stunden nach dem Garen kann ich das Fleisch wieder erwärmen und in Topqualität servieren. Kurzfaseriges Fleisch wie Filet, Rücken, Taube oder Huhn eignet sich für das Sous-Vide-Garen im direkten Service, wenn es also direkt nach dem Garen serviert wird. Bei Kaninchen, Hase und Reh würde ich vom Sous-Vide-Garen abraten, da durch das Niedriggarverfahren eine beschleunigte Fleischreifung stattfindet, und es so zu einem überzarten Ergebnis kommen kann. Bei Gemüse eignet sich grünes Gemüse weniger, während man mit stark oxidierender Frischware wie Chicorée und Artischocken erstklassige Ergebnisse erzielt.
 
3.       Sie nutzen in der Küchenwerkstatt die Sous-Vide-Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid. Was schätzen Sie an diesem Produkt besonders?

Der Sous-Vide-Turm Chef Touch wurde für anspruchsvolle Hobbyköche konzipiert. Er besteht aus einem Dampfgarer, einem Vakuumierer und einem Schockfroster. Diese drei Geräte ermöglichen das Sous-Vide-Garen mit all seinen Vorteilen auf Sterneniveau, daher verwende ich ihn auch in meinem Restaurant. Für den Profigebrauch schätze ich seine professionelle Verarbeitung, Zuverlässigkeit, Genauigkeit und dass es ein Kompaktgerät „3 in 1“ ist.
 
4.       Welches Gericht, das besonders leicht gelingt, würden Sie einem Sous-Vide-Einsteiger empfehlen?

Ich empfehle Côte de Boeuf oder marinierte Kartoffeln mit Rauchforelle.

Sous Vide! Aber wie?

Was gelingt am besten mit sous vide? Fragen an Sternekoch Gerald Zogbaum über die neue Garmethode

Das von der Haute Cuisine inspirierte Sous-Vide-Garen bei niedrigen Temperaturen setzt sich immer stärker in den Küchen anspruchsvoller Hobbyköche durch, weil es gesund und praktisch ist und intensive Aromen auf den Teller bringt. Gourmet Report hat den Sternekoch und Sous-Vide-Spezialisten Gerald Zogbaum zu dem Thema befragt. Der Spitzenkoch der Küchenwerkstatt Hamburg schätzt die Vorzüge dieser modernen Garmethode, verrät seine Tipps und ein persönliches Sous-Vide-Rezept.

Gourmet-Report (GR): Immer mehr Küchengerätehersteller bringen Sous-Vide-Geräte für den Privatgebrauch auf den Markt, wie zum Beispiel KitchenAid oder Fusionchef by Julabo. Als Sternekoch garen Sie viel mit der Sous-Vide- Methode. Was ist der Unterschied zwischen sous-vide-gegarten Gerichten und anderen Zubereitungsarten?
Gerald Zogbaum (GZ): Kurz gesagt, Sous Vide-Garen ist eine Technik, die sich im Besonderen für das Garen bei niedrigen Temperaturen eignet. Genauer gesagt: Durch den Ausschluss von Sauerstoff wird das Oxidieren verschiedener Produkte verhindert. Beim Garen im Wasserbad oder -dampf gelingen die Gerichte auf den Punkt, da Wasser ein sehr exakter und guter Hitzeleiter ist. Selbstverständlich geht mit dem Vakuumieren des Gargutes auch eine Aromenversiegelung einher. Auch was die Hygiene betrifft, ist dieses Verfahren durch die Erleichterung und Effizienz der Arbeit von großem Nutzen.
Ansonsten treffen die Vorteile des Kochens von Fleisch bei niedrigen Temperaturen beim Sous-Vide-Garen genauso zu wie bei herkömmlichen Methoden, zum Beispiel die Spaltung von Eiweiß und Wasser, geringer
Garverlust, Erhaltung des Farbstoffes Hämoglobin, Beschleunigung der Fleischreifung.

GR: Eignet sich Ihrer Meinung nach Fleisch, Fisch oder Gemüse am besten zum Sous-Vide-Garen?
GZ: Besonders kollagenhaltiges Fleisch eignet sich gut für das Sous-Vide- Garverfahren, bei dem zunächst gegart, abgekühlt und regeneriert wird. Bis zu zwölf Stunden nach dem Garen kann ich das Fleisch wieder erwärmen und in Topqualität servieren. Kurzfaseriges Fleisch wie Filet, Rücken, Taube oder Huhn eignet sich für das Sous-Vide-Garen im direkten Service, wenn es also direkt nach dem Garen serviert wird.
Bei Kaninchen, Hase und Reh würde ich vom Sous-Vide-Garen abraten, da durch das Niedriggarverfahren eine beschleunigte Fleischreifung stattfindet, und es so zu einem überzarten Ergebnis kommen kann. Bei Gemüse eignet sich grünes Gemüse weniger, während man mit stark oxidierender Frischware wie Chicorée und Artischocken erstklassige Ergebnisse erzielt.

GR: Sie nutzen in der Küchenwerkstatt die Sous-Vide-Gerätekombination Chef Touch von KitchenAid. Was schätzen Sie an diesem Produkt besonders?
GZ: Der Sous-Vide-Turm Chef Touch wurde für anspruchsvolle Hobbyköche konzipiert. Er besteht aus einem Dampfgarer, einem Vakuumierer und einem Schockfroster. Diese drei Geräte ermöglichen das Sous-Vide-Garen mit all seinen Vorteilen auf Sterneniveau, daher verwende ich ihn auch in meinem Restaurant. Für den Profigebrauch schätze ich seine professionelle Verarbeitung, Zuverlässigkeit, Genauigkeit und dass es ein Kompaktgerät „3 in 1“ ist.

GR: Welches Gericht, das besonders leicht gelingt, würden Sie einem Sous- Vide-Einsteiger empfehlen?
GZ: Ich empfehle Côte de Boeuf oder marinierte Kartoffeln mit Rauchforelle.

GR: Wir danken für das Gespräch und die vielen guten Tipps!
GZ: Immer wieder gerne!

Die Hamburger Küchenwerkstatt von Gerald Zogbaum ist derzeit geschlossen und wird umgebaut. Im Oktober eröffnet Zogbau wieder sein Sternerestaurant: www.kuechenwerkstatt-hamburg.de

Sous vide für Profis: www.cheftouch.eu/home.php?changelin=DEU
Sous vide für Hobbyköche: www.fusionchef.de/de/1_1_index.html

Wok und Teppanyaki Kochfelder

Mit dem Edelwok und der flexibel abnehmbaren Teppanyaki-Platte des Premium- Küchengeräteherstellers KitchenAid gelingt das Anbraten von Fisch, Fleisch und Gemüse wie in Asien. Dank des stark wärmeleitenden Mehrschichtmaterials können Hobbyköche verschiedene exotische Gerichte stilecht bei hohen Temperaturen zubereiten. Beide Kochgeschirr-Elemente sind induktionsfähig, aber auch auf anderen Herdarten einsetzbar.

Fusionfood, die Verschmelzung verschiedener Länderküchen, ist einer der größten aktuellen Gastronomietrends, den auch Hobbyköche zunehmend für sich entdecken. Mit der eleganten Kombination aus einem Teppanyaki und einem Wok bietet KitchenAid Gourmets jetzt die Möglichkeit, auf eigene Art die Vielfalt der weltweiten Küche auszuprobieren und dabei authentische Ergebnisse zu erzielen. Das Kochgeschirr besteht aus einem siebenschichtigen Material mit Aluminiumkern, das optimale Wärmeleitung und damit Hitzeverteilung bis an die Ränder garantiert.

Die Tradition des Teppanyaki-Garens stammt ursprünglich aus Japan und bezeichnet das scharfe Anbraten der Nahrungsmittel auf einer glatten Stahlplatte. In Verbindung mit der speziellen Kombizone der KitchenAid-Induktionskochfelder wird die Teppanyaki-Oberfläche gleichmäßig erhitzt und eignet sich perfekt zum Garen und Grillen fein geschnittener Gemüsestreifen oder von zartem Fisch. Auch als spanisches Plancha-Modul zur Zubereitung von Omeletts, Steaks oder Krustentieren ist das Gerät perfekt geeignet. Nach dem Braten verschwindet das Teppanyaki wieder vom Kochfeld und lässt Raum für die Zubereitung des Desserts. Diese Flexibilität ist ein Vorteil gegenüber integrierten Teppanyaki-Zonen, die dauerhaft Platz auf der Arbeitsplatte einnehmen.

Auch der Wok, das traditionelle asiatische Kochgeschirr, hält Einzug in mit KitchenAid-Geräten ausgestatte Küchen. Die Zutaten werden hierin blitzschnell bei starker Hitze angebraten. Durch die optimale Wärmeleitung erreicht der hochwertige Wok die hohen Temperaturen, die bei dieser Garmethode erforderlich sind. Das Ergebnis sind knackiges Gemüse und saftiges Fleisch, wobei Farben, Nährstoffe und Geschmacksnoten der einzelnen Zutaten erhalten bleiben. Alternativ gelingen auch kleinere Mengen Suppe problemlos in der kugelförmigen Pfanne.

Die neue Kochgeschirrkollektion ist auf die Induktionskochfelder von KitchenAid abgestimmt und bietet so in Kombination mit modernster Induktionstechnik maximale Kontrolle am Herd. KitchenAid erleichtert mit Zusatzfunktion wie der Booster-, der Sensor- und der Grillfunktion den Kochvorgang und sichert auf diese Weise den Überblick über alle Kochstellen. Mit seiner induktionsfähigen Kochgeschirr-Edition liefert KitchenAid die besten Voraussetzungen für Gourmets, ihre Kreativität beim Grillen internationaler Spezialitäten zu entdecken.

Wiener Schnitzel

Wiener Schnitzel und Varianten – Ein Klassiker mit Erfolgsgarantie

Was früher als Inbegriff langweiliger Hotelküche galt, ist längst zum Kult geworden. Richtige Wiener Schnitzel sehen so aus: Eine dünne, aber mürbe und saftige Scheibe erstklassigen Kalbfleischs, in einer noch dünneren, aber unwiderstehlich knusprigen Hülle aus Weißbrotkrumen, die nicht eng aufliegt, sondern wie ein zu großes Hemd in wolkigen Falten um das Fleisch schlottert. Schnitzel gehören zu den Lieblingsspeisen der Deutschen – Grund genug für die WDR-Fernsehköche Martina und Moritz, sich damit zu beschäftigen. Sie zeigen, welches Fleisch dafür richtig ist, verraten die Tipps, damit alles perfekt gelingt, empfehlen natürlich die passenden Weine und Beilagen. Und sie entwickeln Varianten zum Thema – ihr „Cordon bleu“ zum Beispiel bekommt nicht nur ein völlig neues Innenleben, sondern eine ebenso pfiffige Begleitung.
Schnitzelmitkartoffelsalat findet man auch hier: http://www.kochmesser.de/schnitzelmitkartoffelsalat.html

Redaktion: Klaus Brock

Wiener Schnitzel und Varianten – Ein Klassiker mit Erfolgsgarantie – von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – WDR Fernsehen, Samstag, 20. April 2013, 17.20 – 17.50 Uhr – Kochen mit Martina und Moritz

www.martinaundmoritz.wdr.de