Preisschummelei bei abgewogenen Antipasti

Eine Stichprobe in vier Städten belegt: „Sechs von zehn Händlern wiegen beim Verkauf loser Lebensmittel das Verpackungsmaterial mit und lassen die Kunden dafür zahlen“, kritisiert die Verbraucherzentrale NRW das Ergebnis bei einem Testkauf von abge­wogenen Antipasti.

An 72 Verkaufsständen (auf Wochenmärkten, in Supermärkten, Bio­läden, Kaufhäusern und Feinkostgeschäften) in den Städten Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster ließ sich die Verbraucherzentrale NRW jeweils 100 Gramm mit Frischkäse gefüllte Kirschpeperoni in ein Plastikschälchen mit Deckel abfüllen und vom Eichamt Köln nach­wiegen: bei 44 Schälchen stellten die amtlichen Tester fest, dass das Netto-Gewicht der mediterranen Vorspeise nicht mit dem angegebenen Gewicht auf dem Kassenzettel übereinstimmte. Als Spitzen-Schummler entpuppten sich hierbei die Feinkostgeschäfte: Zwölf von 14 gekauften Peperoni-Portionen in den Edel-Läden waren falsch berechnet. Auch zwei Drittel der Verkaufsstände auf Wochen- und vor Supermärkten nahmen es beim Wiegen der Ware nicht so genau: 17 von 26 Proben wiesen zu wenig Inhalt auf. …

Schüler sollen Süßes gegen Obst tauschen

Abwrackprämie für Süßigkeiten

Schüler sollen Süßes gegen Obst tauschen

Ab dem Schuljahr 2009/2010 werden Schüler aller Grundschulen in Deutschland die Möglichkeit haben, die von zu Hause mitgebrachten oder auf dem Schulweg gekauften Süßigkeiten in Obst oder Gemüse einzutauschen. „Was bei der Autoindustrie so hervorragend läuft, können wir auch in die gesunde Ernährung unserer Kinder investieren“, so Professor Karl-Otto Hase zu Herrenberg, Mitinitiator dieser Aktion vom Deutschen Institut für gesellschaftliche Prävention in Bonn.
Konkret sollen dafür die jeweiligen Hausmeister der Schulen zuständig sein. In der Regel ist für die Umtauschaktion die erste Pause vorgesehen. In der sollen die Schüler an eine „Austausch-Theke“ gelockt werden, bei der ihnen der Schokoriegel gegen einen Apfel eingetauscht wird. „Natürlich hängt das Umtauschgut von den regionalen Gegebenheiten ab. Jede Schule wird da genügend Freiheiten haben, sich mit lokalen Anbietern ganz unbürokratisch kurzzuschließen“, so Hase zu Herrenberg. Entsprechend kann auch saisonales Obst oder Gemüse an die Schüler vergeben werden. Zum Beispiel Erdbeeren im Mai/Juni oder auch ein Töpfchen Krautsalat im Winter. Die Bundesländer begrüßten diesen Vorstoß einhellig, sodass der raschen Umsetzung bereits nach den kommenden Sommerferien nichts im Wege steht. Die Finanzierung soll über das geplante Konjunkturpaket III gesichert und bei Erfolg auch auf die weiterführenden Schulen ausgedehnt werden.

aid, Harald Seitz zu Herrenberg

Tomaten am beliebtesten

Tomaten weit vor Möhren und Salatgurken

Der Einkauf von Frischgemüse ist für die Verbraucher in Deutschland 2008 etwas günstiger geworden:

Die durchschnittliche Einkaufsmenge eines Haushalts blieb mit 63,5 Kilogramm zwar ähnlich hoch wie im Vorjahr, die Ausgaben hierfür sanken aber um etwa ein Prozent.

Tomaten, Möhren und Salatgurken sind in dieser Reihenfolge die in Deutschland am häufigsten gekauften Gemüsearten, das ist auch 2008 so geblieben. Die Rangfolge der Plätze vier bis zehn hat sich ebenfalls nicht geändert.

Gemüsepaprika, Blumenkohl und Zwiebeln wurden 2008 in deutlich höheren Mengen eingekauft, denn das Angebot war reichlich und der Preis günstig. So zahlten die Verbraucher für Zwiebeln durchschnittlich 15 Prozent, für Paprika 12 Prozent und für Blumenkohl 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Privatnachfrage nach Weißkohl ging hingegen erneut zurück.

ZMP – Sonja Illert | Christian Alter

Äpfel vor Bananen und Orangen

Äpfel, Bananen und Orangen sind in dieser Reihenfolge die in Deutschland am häufigsten gekauften Obstarten, daran hat sich auch 2008 wenig geändert.

Tafeltrauben rückten auf den vierten Platz vor Clementinen, weil das europäische Traubenangebot im vorigen Jahr größer ausfiel, Clementinen hingegen knapp und teuer waren.

Insgesamt kaufte ein Haushalt in Deutschland im vorigen Jahr durchschnittlich 83,6 Kilogramm Frischobst, drei Prozent weniger als im Vorjahr. Aufgrund gestiegener Preise mussten die Verbraucher für die geringere Menge knapp sechs Prozent mehr Geld ausgeben. Äpfel, Bananen und Orangen kamen nicht mehr so häufig in den Einkaufskorb ebenso wie Clementinen, Birnen, Erdbeeren und Nektarinen.
Tafeltrauben, Melonen und Ananas kauften die Konsumenten hingegen in etwas höheren Mengen ein. ZMP, Dr. Hans-Christoph Behr | Christian Alter

Super-Imbissbude

Die Imbissbude ‚Die Currywurst‘ hat ihr zu Hause in Wanne-Eickel, also mitten im Pott. Besitzer Gerd Herzog und seine Frau betreiben ihre Bude mit Herz und der besonderen Schärfe. Von der ganz normalen Currywurst bis hin zur extra scharfen kann man hier alles finden – auch Hausmannskost und gut bürgerliche Küche. Der besondere Gag: Man kann seine Currywurst mit Chili der selbst gekauften Chili-Pflanze würzen.

Kabel1, Mittwoch, 09.04., 17:45 – 18:45 Uhr, Abenteuer Leben – täglich Wissen

Singapur: Kühles Bier und warme Nachluft im "Loof"

Asiaten können das „R“ schlecht aussprechen – aber sie haben Humor: Eine der momentan angesagtesten Bars der Stadt heißt „The Loof“. Auf dem Dach eines Design-Möbelhauses liegt die trendige Bar, der es außer dem verdrehten Buchstaben an gar nichts mangelt:

Einheimische und internationale Klientel trinken Tiger- und Bintang-Beer oder nippen an ausgefallenen Spice Cocktails. Unter freiem Himmel gegenüber dem Raffles Hotel bietet sich eine beeindruckende Sicht auf die nächtliche Skyline.

Von Montag bis Donnerstag von 17:00 – 20:30 Uhr zahlt das Loof „Lipservice“: Jeder, egal welchen Geschlechts, der Lippenstift trägt, bekommt 51 Prozent Rabatt auf Cocktails. Sollte es vor 21 Uhr angefangen haben zu regnen, spendiert das Loof zu einem gekauften Cocktail einen weiteren dazu – „When it rains we pour“.

Öffnungszeiten: So-Do 17:00 -1:30 Uhr. Fr-Sa 17:00 – 3 Uhr. Wo: 331 North Bridge Road 03-07, Odeon Towers.

Weitere Infos unter: http://www.loof.com.sg/rooftopbar/

Tomaten haben die Nase vorn

Unter den ersten fünf Plätzen in der Rangliste der am häufigsten gekauften Gemüsearten finden sich drei Fruchtgemüsearten, nämlich Tomaten, Gurken und Paprika.

Zusammen stellen diese Drei gut ein Drittel der Gemüseeinkaufsmenge. Nimmt man die weniger bedeutenden Fruchtgemüsearten wie beispielsweise Zucchini, Auberginen und auch andere hinzu, so sind es sogar 40 Prozent. Es folgt das Wurzelgemüse mit 15 Prozent. Die Möhren belegen als prominentester Vertreter dieser Gruppe den zweiten Platz in der Rangliste. Zwiebelgemüse bringt es auf 14 Prozent der Einkaufsmenge, wichtige Vertreter sind hier die Zwiebeln und der Porree/Lauch. (ZMP)

Profis schälen und kochen Spargel

Kochaktionen des Vereins der Köche Karlsruhe 1898 e.V. auf den Wochenmärkten

Die gerade laufende Spargelsaison nutzt der Verein der Köche Karlsruhe 1898 e.V. wieder zu einer seiner beliebten Kochaktionen auf den Wochenmärkten. Am kommenden Samstag, 5. Mai, schälen die Köche von 7.30 bis 13 Uhr auf dem Gutenbergplatz den auf dem Markt gekauften Spargel und verwöhnen die Besucher mit köstlicher Spargelsuppe. Die für ihre Dienstleistung erbetene kleine Spende werden die Kochkünstler wieder für eine gemeinnützige Einrichtung zur Verfügung stellen. Die nächsten Kochaktionen mit Spargel sind dann am Samstag, 12. Mai, auf dem Wochenmarkt Durlach und am Samstag, 26. Mai, wiederum auf dem Gutenbergplatz.
(via www.ka.city.de )