82 % der Deutschen sind Geniesser

Bundesrepublik der Genießer: Nur drei Prozent der Deutschen liegt nichts an gutem Essen und Trinken

Die genussfeindlichen Deutschen – ein Klischee, das spätestens jetzt der Vergangenheit angehört. Denn eine aktuelle Studie des Happiness Instituts* unter mehr als 2.000 Bundesbürgern zwischen 14 und 69 Jahren zeigt, dass die Deutschen ganz im Gegenteil große Genießer sind. 82 Prozent sagen demnach: Genuss ist gut für die Seele. Drei Viertel geben an, Genuss mache sie lebensfroh. Und zwei von drei Deutschen finden: Wer sein Essen genießt, genießt auch sein Leben. Nur drei Prozent der Befragten machen sich nichts aus gutem Essen und Trinken.

Gutes Essen: eine Investition in die Lebensfreude
Ein voller Teller allein macht dabei für die Mehrheit noch keinen Genuss aus – die Lebensfrohen setzen beim Essen auf Qualität. 80 Prozent der Lebensfrohen betonen, es gehe nicht darum möglichst viel, sondern möglichst gut zu essen. Unter den Studienteilnehmern über 60 Jahren sagen dies sogar 85 Prozent. Rund jeder Zweite hat dabei auch den Preis im Blick und ist der Ansicht, Genuss sei eine Frage des Geldes, da gute Lebensmittel teuer seien. Der kulinarischen Experimentierfreude tut das keinen Abbruch: 73 Prozent verbinden Genuss mit Abwechslung und probieren gern Neues aus.

Genuss und schlanke Linie: für die meisten kein Widerspruch
Geteilter Genuss ist doppelter Genuss: 80 Prozent der Lebensfrohen gönnen sich ein gutes Essen am liebsten mit anderen Menschen. Trotzdem schlank zu bleiben ist für die Mehrheit kein Widerspruch: Nur neun Prozent finden, Genuss schade der Figur. Und welche Zutaten gehören zu einem genussvollen Essen dazu? Gute Gespräche gehören dazu, sagen 89 Prozent der Lebensfrohen. Einen angenehmen Tischnachbarn finden 82 Prozent der Lebensfrohen wichtig. Dezente Beleuchtung und gedämpfte Musik schätzt jeder Dritte. 43 Prozent der Frauen freuen sich besonders über Kerzenschein, dagegen 28 Prozent der Männer. Die Befragten in Ostdeutschland legen mit 34 Prozent überdurchschnittlich viel Wert auf polierte Gläser, im Westen achtet jeder Fünfte darauf.

* Das Happiness Institut ist eine Initiative von Coca-Cola Deutschland. Mit aktuellen Studien, spannenden Fakten und alltagsnahen Geschichten beschreibt das Happiness Institut gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis das Phänomen Lebensfreude.
www.happiness-institut.de

Trinkglas und Altglas

Hätten Sie es gewusst? Warum das Trinkglas im Altglascontainer nichts verloren hat – Ist ein Senfglas ein Tringlas oder ein Altglas

Grillzeit: was passiert mit den leeren Einweggläsern, wie dem Grillsaucen-, Gurken- oder Senfglas? Sie gehören – wie alle Glasverpackungen – in den Altglascontainer.

Glasverpackungen gehören in den Altglascontainer, dazu zählen Einweg-Getränkeflaschen genauso wie pharmazeutische Verpackungen und Konservengläser – sei es für Marmeladen, Gemüse, Feinsaures oder auch Saucen. Senfgläser gehören auch dazu. Denn sie sind in erster Linie Glasverpackungen, auch wenn sie in vielen Haushalten eine zweite Karriere als Trinkgläser erleben. Letztlich entscheidet nämlich nur eine Frage darüber, was in den Altglascontainer darf und was nicht: Handelt es sich um eine Glasverpackung – ja oder nein? Wenn diese Frage mit ja beantwortet werden kann, ist klar: Sie kommen in den Altglascontainer.

Für Trinkgläser gilt zum Beispiel, dass sie in den Restmüll gehören, denn sie sind kein Verpackungsglas. Sie würden das Altglas verunreinigen und so den Herstellungsprozess von neuem Verpackungsglas stören. Also ab in den Altglascontainer: Senfglas ja, Trinkglas nein!

Aufklärungskampagne „Nicht alles passt ins Altglas“
Um darüber zu informieren, was in den Altglascontainer gehört und was nicht, hat die Initiative der Glasrecycler eine Verbraucherkampagne ins Leben gerufen. Die Kampagnenwebsite www.was-passt-ins-altglas.de und der Informationsflyer erklären auch, warum richtiges Glasrecycling so wichtig ist: Glas ist zu 100 Prozent ohne Qualitätsverlust wieder verwertbar und Recyclingglas ist die wichtigste Grundlage für neue Glasverpackungen wie Glasflaschen oder -konserven.

Jetzt ist Saure-Gurken-Zeit

Eingelegte Gurken sind eine Delikatesse und schmecken besonders gut, wenn sie in der eigenen Küche zubereitet werden. Für das sauer eingemachte Gemüse werden nicht die großen Salatgurken verwendet, sondern kleinere Sorten. Noch bis zum Oktober finden Verbraucher frische Ware von heimischen Feldern in den Supermarktregalen. Saure Gurken, auch Salzgurken genannt, gelingen am besten, wenn man das Gemüse wäscht, abtrocknet, mit Salz einreibt und über Nacht stehen lässt. Anschließend werden die Gurken mit Weinblättern, Dill, Estragon und Zwiebeln fest in einen Steinguttopf geschichtet und mit einer Salzlösung übergossen. Man beschwert den Topf mit einem Brett und lässt ihn zugedeckt zehn Tage stehen, danach wird er gekühlt gelagert. Nun sind die Gurken durch die Milchsäuregärung glasig-grün gefärbt und riechen sauer, die Flüssigkeit ist leicht milchig.
Auch wenn das Aussehen gewöhnungsbedürftig ist, schmeckt die knackige Delikatesse köstlich und ist eine Bereicherung für die Vorratskammer.

Eine weitere Variante sind die gelben Senfgurken, die man vor der Verarbeitung schält und vom Kernfleisch befreit. Anschließend werden sie in Stücke geschnitten und mit Zwiebeln, Meerrettich, Salz, Essig, Zucker und Senfkörnern vermengt. Man lässt die Mischung über Nacht ziehen, gibt sie in Einmachgläser und kocht sie für zehn Minuten ein.

Für Gewürzgurken werden kleine Gurken in Schraubgläser geschichtet und vor dem Einkochen Senfkörner, Dill, Pfeffer- und Pimentkörner hinzugegeben.

In Deutschland werden Einlegegurken, die zur Familie der Kürbisgewächse gehören, fast ausschließlich im Freiland angebaut. Im Vergleich zur Salatgurke haben sie deutlich mehr Bitterstoffe – vor allem am Stielansatz. Zum Einlegen sollte man nur kleine feste und fleckenfreie Gurken verwenden, da größere Exemplare meist zu weich werden. Vor der Verarbeitung ist eine gründliche Reinigung wichtig. Frische Ware ist bis zu drei Wochen haltbar, wenn sie bei etwa 12 Grad Celsius gelagert wird. In den Kühlschrank gehören Einlegegurken nicht.
Heike Kreutz, www.aid.de
Weitere Informationen: aid-Heft „Gemüse“, Bestell-Nr. 61-1024, Preis: 3,50 Euro, http://www.aid-medienshop.de

Koffer packen ist (k)eine Kunst

Beim Einchecken wird nachkassiert, weil der Koffer zu schwer ist. Hemden und Blusen sind beim Auspacken zerknittert. Zu allem Überfluss ist noch die Flasche mit Pflegelotion ausgelaufen. Den Reisekoffer zu packen ist eine Kunst. Oder auch keine – wenn man ein paar Tipps und Tricks beachtet.

Mit dem Koffer fängt es an. Herkömmliche Schalenkoffer bieten großen Schutz, sind aber meist ein paar Kilo schwer. Fast genauso sicher, aber wesentlich leichter sind Trolleys aus Kunststoff; die gibt es in verschiedenen Größen ab 60 Euro. Vor dem Packen sollten Urlauber sich eine Liste machen und rigoros streichen, was sie im Urlaub nicht unbedingt brauchen. Wer den Kofferinhalt dann vor dem Packen komplett ausbreitet, hat’s später leichter.

Schwerere Sachen wie Jeans gehören im Koffer nach unten, leichtere wie Hemden und Blusen nach oben. Je voller ein Koffer ist, desto weniger Knitterfalten haben die Kleidungsstücke am Urlaubsziel. Gute Dienste leistet Seidenpapier (bekommt man in Geschäften für Bürobedarf), das zwischen die Kleidungsstücke gelegt wird. Viele Reisende schwören darauf, sämtliche Kleidungsstücke nicht zu falten, sondern zu rollen. Bei Reisen in die Tropen sollte man Tütchen mit Silicia-Kügelchen (die Elektrogeräten, Kameras und Lederwaren beiliegen) zwischen die Kleider legen, um sie trocken zu halten. Sie wirken wie ein Schwamm und tun auch gute Dienste, um getragene Urlaubskleidung nicht „muffig“ riechen zu lassen. Mit Socken, Gürteln, Slips werden Schuhe ausgestopft und Lücken im Koffer ausgefüllt.

Ein Blick in den Urlaubskatalog bringt Klarheit, ob man sich die Mitnahme eines Föns – und damit Platz und Gewicht – sparen kann. Unbedingt hinein in den Koffer gehört eine kleine Reiseapotheke. Nicht hinein gehören wichtige Medikamente, Reisedokumente, Kreditkarten und Bargeld. Das alles kommt in die Handtasche. Auch eine leere Plastikflasche sollte nicht fehlen. Nach der Sicherheitskontrolle können Urlauber sie mit Wasser füllen und sparen so die teuren Getränke im Wartebereich des Flughafens.

Zum Schluss noch ein Tipp für Sparfüchse: Viele Kosmetika gibt es in Reisegrößen, die allerdings relativ teuer sind. Die Fläschchen aus dem Hotel vom letzten Urlaub tun’s auch. Ganz gleich, ob Original- oder Miniflaschen: Sie gehören in einen Kulturbeutel – und dieser in eine Plastiktüte als Auslaufschutz.

Köche gehören an den Herd

Ludwig Fienhold: „Köche brauchen auch mal ihre Ruhe. Aber nicht gerade, wenn Gäste kommen. Dann haben sie am Herd zu stehen. Vor allem prominente Köche sollten sich dieser Verpflichtung bewusst sein, denn man hat sie wegen ihres guten Namens gebucht.“

Es verhält sich schließlich so, wie bei anderen Events auch: Wer Karten für die Rolling Stones gekauft hat und statt derer Roberto Blanco aufgetischt bekommt, wird sein Geld mit Recht empört zurückverlangen. Wenn ich als Gast bei einem Drei-Sterne-Koch bin, erwarte ich seine Präsenz. Doch immer mehr erweisen sich die Chefs als wahre Herdflüchtlinge – gerade die vielbeschäftigten, unter deren Regie gleich mehrere Restaurants oder ähnliche Betriebe laufen.

Der gesamte Artikel von Ludwig Fienhold erschien bei der kulinarischen Zeitung BISS: www.fienholdbiss.de
Lesen Sie den gesamten Artikel:
www.fienholdbiss.de/aktuelles/koche-gehoren-an-den-herd/

Japan Gourmet 2011

Erleben Sie innovative neue Geschmackserlebnisse und höchsten Genuss in Japans besten Restaurants. Sie besuchen 9 Spitzenrestaurants, darunter fünf 3 Sterne Küchen, die übrigen gehören zu Japans spitze mit oft jahrhunderterlanger Tradition. Zu dem Reiseerlebnis gehören auch Besuche auf den berühmten Fischmärkten in Otaru und Tokyo. Es steht Ihnen eine deutschsprachige und japanische Reiseleitung zur Verfügung.

Reisetermin ist vom 18.08.2011 bis zum 26.08.2011.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website:
www.koeln-komplett.com

Frischer Wind bei SlowBaking e.V.

Neuer Vorstand gewählt

Der Verein „SlowBaking e.V.“ hat am vergangenen Samstag am Rande der Südback auf
einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Neue erste
Vorsitzende ist die Bäckermeisterin Anke Kähler, ehemals Projektleiterin bei Bioland, neuer
zweiter Vorsitzender der Bäcker und Dipl. Betriebswirt Dominique Huth aus Limburg. In den
erweiterten Vorstand wurden die Bäckermeister Wolfgang Geisen, Neuwied, Markus
Hönnige, Weinsberg, Jürgen Lenzer, Lauingen sowie der Konditormeister Wolfgang von der
Heide, Willingen benannt.

Der neue Vorstand knüpft mit viel positiver Energie an die Inhalte aus der Gründungsphase
des Vereins an. Der Erfahrungsaustausch, die fachliche Weiterbildung, eine ehrliche und
faire Kommunikation nach Innen und Außen gehören zu den Grundsätzen der neuen
Vorstandsmitglieder. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Internationalen
Kompetenzzentrum Richemont in der Schweiz sowie eine inhaltliche Orientierung an der
Slow Food Bewegung gehören zu den Leitideen des dynamischen Teams.
Die neue
Vorsitzende skizzierte die Vision und die zukünftigen Aufgaben des Vereins unter der
Überschrift: „Wir SlowBaker setzen auf eine Backtechnologie mit menschlichen
Grundsätzen. Statt die Hände und den Kopf überflüssig zu machen, wird sie uns helfen,
kreativer und produktiver zu werden als wir es je waren. Zur Kultur unserer
qualitätsorientierten, traditionellen Backwarenherstellung gehört untrennbar Offenheit und
Fairness im Umgang miteinander und im wirtschaftlichen Handeln.“
Gegenwärtig gehören dem Verein rund 150 Mitgliedsbetriebe an. Nach der Abwahl des
ersten Vorsitzenden Ingo Rasche ist ein erstes Ziel des neu gewählten Vorstands, durch
eine an den Interessen der Handwerksbetriebe ausgerichtete Arbeit, die ehemaligen
Mitglieder des Vereins zurück zu gewinnen.

www.slowbaking.de

Gruselessen zu Halloween

Kabel1, Freitag, 30.10., 18:10 – 19:10 Uhr

Ob es einem gefällt oder nicht: Halloween hat auch hierzulande Einzug gehalten. Grinsende Kürbisköpfe, fliegende Hexen und gruselige Gespenster gehören zur typischen Halloween-Dekoration. Doch wie sieht es in kulinarischen Gefilden aus? Die Köche Patrick Kempf und Stefan Hohlenburger zeigen, wie man Halloween-Gerichte zaubert, die den Gästen das Fürchten lehren! Und: Geht nicht gibt’s nicht: Dachausbau / Cooking Cup Halbfinale

Tim Mälzer kocht!

ARD, Samstag, 29.08., 15:30 – 16:00 Uhr

Sie gehören zu den klassischen Sonntagsgerichten der Nation: die Rinderrouladen. Tim Mälzer serviert sie allerdings statt mit Rotkraut, Kartoffeln und schwerer Soße in seiner Sendung ‚Tim Mälzer kocht!‘ am 29. August 2009 in seiner persönlichen Neuinterpretation, nämlich mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Pinienkernen. Dazu gibt es bei Tim Mälzer einen sommerlich leichten Tomatensalat mit Koriander und eine Lachsschnitte mit Passionsfruchtdressing. Das klingt nicht nur außergewöhnlich lecker – ist es auch. Davon kann sich jeder überzeugen, der die Rezepte nachkocht. Und natürlich diejenigen, die das Glück hatten, bei Tim Mälzers erster Sendung mit Publikum live dabei zu sein.

Hotels in Lissabon gehören zu den weltbesten

Hotels in Lissabon gehören zu den weltbesten

11 Hotels in Lissabon wurden unter die „Besten Hotels der Welt“ gewählt.

Die Hotels Viva Marinha Hotel & Suites, Penha Longa Hotel and Golf Resort, Hotel Britania, Eurostars das Letras, Hotel Sofitel Lisbon Liberdade, Hotel Palácio, Tiara Park Atlantic Lisboa, Sheraton Lisboa Hotel & Spa, Hotel Bairro Alto, Olissipo Lapa Palace und das Hotel Cascais Miragem stehen auf der diesjährigen Liste „Insider´s Select“ der insgesamt 850 weltbesten Hotels.

„Insiders’ Select” wählt die besten Hotels aus einem Pool von insgesamt 80.000 Hotels aus jeder Kategorie und aus jedem Land. Grundlage der Entscheidung sind Gästebewertungen auf dem Reiseportal www.expedia.de und Bewertungen durch ein Experten-Team.

Das Hotel Viva Marinha Hotel & Suites in Cascais ist sogar zum zweitbesten Hotel der Welt gewählt worden, gemeinsam mit dem Hotel Prince Park Tower in Tokyo.

Mehr Informationen unter: www.visitlisboa.com