Gault Millau Sachsen Anhalt

Mit ihrer „edlen Landhausküche“ rückt Gabriele Erdmann vom „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau an die kulinarische Spitze Sachsen-Anhalts. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 loben sie die Tester: „So bekannt wie Sophia von Anhalt-Zerbst (alias Katharina die Große) ist Gabriele Erdmann nicht. Aber sie sitzt seit Jahren auf dem kulinarischen Thron des Landes und ohne Reservierung hat man am Wochenende keine Chance zu einer Audienz in ihrem malerischen Reich. Das subtile Aromenspiel der meisten Gerichte von Gabriele Erdmann hat sich längst weit herumgesprochen.“

Für Gerichte wie „Rosmarin-Pilzsuppe mit Schinkentörtchen, Ochsenschwanz- Ravioli mit Spinat und einem Hauch Parmesan oder Gebratenes und Geschmortes vom Reh aus den umliegenden Wäldern“ erhält sie vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, wieder 15 von 20 möglichen Punkten. Sie kommt damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird. Im letzten Jahr war die gelernte Bankkauffrau und studierte Ingenieurin einen Punkt herabgestuft worden, weil es „ein wenig an der üblichen Finesse und geschmacklichen Ausgewogenheit fehlte.“

14 Punkte für sehr gute Gerichte erkocht sich erstmals Christian Meierding- Schmidt vom „Rudolfo“ in Ilsenburg/Harz. Er überzeugte auch durch seinen„Lammrücken mit Birnen-Avocadosalat und Muffins, die mit Rosmarin und Tomaten gefüllt sind“. Dieselbe Note bekommen wieder

• Thomas Barth von der „Forellenstube“ in Ilsenburg („ohne Fehl und Tadel der Wolfsbarsch
auf Muscheln mit Ratatouille und Hummer“),
• Hendrikus H. G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark („entzückend das Schokoladenparfait mit Maracujasauce und Pistazienkrokant“),

• Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Steinbuttfilet auf Spinat mit einer feinen Orangenbutter und Kartoffelstampf“),
• Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode („rundum gelungen die Kaninchen-Variation, besonders erfreulich der mit gehackter Keule gefüllte Cannellono“),

• und in der zweigeteilten Wernigeröder „Orchidea Huong“ Trinh van Ngoc im vietnamesische „Lan“ („Ente auf Grapefruit und Mango mit einer Sauce aus Erdnussöl, Limetten, Honig und frischem Koriander“) sowie Tomoko Udagawa im japanische „Hanazono“ („sehr delikat die mit Avocado, Krebsfleisch und Lachskaviar gefüllte Chicoreeblätter“)

• Guido Lucke vom „Red Snapper“ in Magdeburg („überzeugend der Red Snapper auf lauwarmem Rote Linsen-Mangoldsalat mit Feigensenfsauce“),
• Alexander Mahn von „Mahns Château“ in Halle („schön saftig die gebratene Perlhuhnbrust mit aromatischem Pfirsich-Risotto, gefüllten Tomaten und Vanillejus“),

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 20 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 13 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwei langweilig gewordene Restaurants ab, zwei werden höher, sechs niedriger bewertet. Fünf Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt

15 Punkte
Park-Restaurant Vogelherd* in Zerbst

14 Punkte
Mahns Château in Halle
Forellenstube und Rudolfo* in Ilsenburg Landhaus Hadrys und Red Snapper in Magdeburg Schloss Storkau in Storkau
Bohlenstube und Orchidea Huong in Wernigerode

13 Punkte
Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben Pächterhaus in Dessau
Parkrestaurant Die Saison** in Magdeburg Weinstube in Quedlinburg

*Aufsteiger **Absteiger im Vergleich zum Vorjahr

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Gault Millau Mecklenburg-Vorpommern 2012

Galionsfiguren des diesjährigen Küchenfortschritts in Mecklenburg- Vorpommern sind für den Gault Millau Köche auf Rügen und Usedom

Den „grandioses Gaumenkino vorführenden“ Benedikt Faust vom „Berliner Salon“ in Göhren auf Rügen serviert die französische Gourmet-Bibel Gault Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2012 als „hohes C im Konzert der Insel-Köche“. Der aus Bad Hersfeld in Hessen gekommene Starkoch demonstriert „extremen Aufwand und kreative Tüftelei. Als ‚Sauerei’ gibt’s beispielsweise einen gebackenen Champignon, gefüllt mit Nacken vom Bigorre- Schwein und Petersilienpulver gefolgt von Bigorre-Mett in Champignonessenz mit Petersilienöl. Als ‚Rinderwahn’ überrascht zunächst herzhaftes Tatar auf Brotchip mit Wachtelei sowie schmackhafter Ochsenmaulsalat mit geröstetem Brot und gehacktem Ei, danach bettet er eine gebeizte Rinderscheibe auf eine pochierten Eiweißdecke und verziert die Köstlichkeit mit kleinen Senfpünktchen, dazu gibt es noch ein Carpaccio mit einer Nocke Eiersalat und Senf- mayonnaise.“

Auch für Gerichte wie „Lamm als augenzwinkernde Döner-Variante mit hauchdünn geschnittenen Scheiben geschmorter Keule auf gelben und roten Minipaprika, gefüllt mit Couscous und Aïoli, sowie als griechisch inspirierter Rücken mit gebackenem Feta, weißer Polenta und getrockneten Tomaten“ bekam er vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Er ist damit der höchstbewertete Koch unter den bemerkenswerten kulinarischen Newcomern dieses Jahres.

15 Punkte erreichte René Bobzin, der vor Jahren im Harz Furore machte, nun auch im Restaurant „Zur alten Post“ in Bansin auf Usedom. Er „zeigt sich bei seiner Tauben-Variation durch die kreative Verwertung des ganzen Tiers als wahrer Könner: Bobzin bietet bestens gegarte Brust, mit dem Herz gefüllte Keu- le, gebratene Leber, Leberparfait mit Filetkern sowie hauchdünn geschnittene Schinkenstreifen der Brust auf knackigem Artischockensalat und dazu dezente Anissauce.“

5 Köche schafften auf Anhieb in neu eröffneten Restaurants 14 Punkte: • Eric Popp setzt im „Herzog Bogislav“ in Ahrenshoop „ein neues kulinarisches Ausrufezeichen auf dem Darß, etwa durch gedünstete Meerforelle mit geschmackstiefem Krustentierschaum und Erbsenpüree“.
• Pierre Nippkow bietet zum berauschenden Ostseeblick“ des „Gourmet“ in Dierhagen „moderne Gerichte einer klaren Stilistik wie die Variation von der Taube (rosa Brust unter hauchdünnem Bauchspeckmantel und gebackene Keule) mit Zwiebelelementen“.
• Ines und Antje Büttner pflegen in ihrem „Büttner’s“ in Greifswald „einen naturverbundenen Küchenstil. Da bewahrt der zarte Kaninchenrücken im pikanten Schinken-Kräutermantel seine saftige Konsistenz und runden dezentes Knoblauchpüree und dicke Bohnen das ausgewogene Gericht ab“.
• Tom Wickboldt bereichert im nach ihm benannten Hotelrestaurant „Tom Wickboldt“ in Heringsdorf auf Usedom „die kulinarische Inselszene mit seinem in Lauch eingewickelten St-Pierre mit Carabinero in elegant gewürztem Trüffelsud“.

• Sebastian Syrbe vom „Esszimmer“ in Stralsund erhellt „das kulinarische Stadtbild mit einer formidable Kalbavariation, die durch Karottensüße und leichte Ingwerschärfe einen reizvollen Kontrast erhält“.

Auf 14 Punkte steigerten sich dieses Jahr Axel Diembeck vom „Gutshaus Kubbelkow“ in Kl. Kubbelkow auf Rügen und Hark Pezely vom „Kaiserblick“ in Ahlbeck auf Usedom.

Die kulinarische Landesspitze bilden gemeinsam mit Faust drei Köche, die ihre 17 Punkte aus dem Vorjahr mit kreativen Gerichten verteidigten:

• Tillmann Hahn bietet im „Der Butt“ in Rostock-Warnemünde „einen breiten Spannungsbogen ausgetüftelter Gerichte. Als Fest der Sinne kommt ein Gemüsegarten en miniature als Bühne für das schmackhafte Dreierlei vom Kalb (Filet im Gewürzmantel, Bries und Tatar), wobei er mit einer Karamellcreme – die durch Meersalz pikant wird – eine nachhaltige Duftnote setzt. Der erstklassig gegarte Kaisergranat thront, getrennt durch Auberginenwürfel, auf einer Tranche Ostseehering; das Gericht lebt von der Schärfe des Thai-Currys, die durch Ko- koscreme und Jasminreis gekonnt gemildert wird.“

• Ronny Siewert begeistert im „Friedrich Franz“ in Bad Doberan- Heiligendamm „beim Carabinero auf Currymayonnaise und Basilikum- Minzemulsion mit gepfefferter Mango und Gazpacho-Granité durch das schöne Zusammenspiel aus Schärfe, Fruchtsüße und Würze sowie die unter- schiedlichen Konsistenzen. Genial auch die Aalvariation: süß nach Unagi-Art, lauwarm geräuchert auf Kaviarrührei und glasierter Apfelscheibe sowie als Ku- chen vom gelierten Aal mit einer Creme aus Apfel, Meerrettich und Koriander – dazu gibt’s Liebstöckelschaum und Bratkartoffelcroûtons.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 27 Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern. 26 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau zwischen Elbe und Pommerscher Bucht 4 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 7 inspi- rierte neu auf.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (914Seiten, 29.95 €) 370 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol. Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

 

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern

17 Punkte
Friedrich Franz in Bad Doberan-Heiligendamm Berliner Salon* in Göhren/Rügen
Der Butt in Rostock-Warnemünde

16 Punkte
Nixe in Binz/Rügen
Knoblochs Kräuterküche in Göhren/Rügen Le Croy in Greifswald
Gutshaus Stolpe in Stolpe

15 Punkte
Zur alten Post** in Bansin/Usedom
Alte Schule Fürstenhagen in Feldberger Seenlandschaft Bernstein in Heringsdorf/Usedom

14 Punkte
Kaiserblick* in Ahlbeck/Usedom
Herzog Bogislav** in Ahrenshoop
Gourmet** in Dierhagen
Jagdhaus Heiligendamm* und Kurhaus-Restaurant in Bad Doberan- Heiligendamm
Büttner’s** in Greifswald
Tom Wickboldt** in Heringsdorf/Usedom
Gutshaus Kubbelkow* in Kl. Kubbelkow/Rügen
Ich weiß ein Haus am See in Krakow
Esszimmer** in Stralsund

* Aufsteiger **Newcomer

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Gault Millau 2012 Rheinland-Pfalz

Carsten Neutmann in Bad Bergzabern und Stefan Neugebauer in Deidesheim kochen sich im neuen Gault Millau in die rheinland-pfälzische Küchenspitze – Weitere Aufsteiger: Ulrike Stoebe in Daufenbach“, Tim Meierhans in Mainz und Florian Kurz in Neuwied – Magdalena Brandstätter ist „Sommelier des Jahres“

Carsten Neutmann vom „Walram“ in Bad Bergzabern und Stefan Neugebauer vom „Schwarzen Hahn“ in Deidesheim verbessern sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2012 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau in die Klasse der Köche mit „höchster Kreativität und bestmöglicher Zubereitung”:

Der 33-jährige Neutmann beeindruckte „durch kristallklare Gerichte oh- ne jeden Showeffekt, aber mit besten Produkten wie marinierte Gänseleber mit eingelegten Aprikosen, Champagnergelee und Rosinentörtchen oder Gorgonzola mit schwarzen Walnüssen, Orangenfilets und Balsamico-Erdbeeren“. Der im letzten Jahr „wegen mangelnden Feinschliffs“ abgewertete Stefan Neugebauer „ist wieder in Hochform und lässt Fisch und Fleisch gern die Rolle der Edelkomparsen und stellt das Gemüse in jeweils drei Konsistenzen in den Mittelpunkt des Ganges: als Biskuit, Bonbon, Creme, Coulis, Fond, Gelee, Konfekt, Köpfe, Kristall, Küchlein, Most, Mousse, Royale, Schaum, Sprossen oder Strudel sowie gebraten, geeist, gefüllt, geschmort oder mariniert“. Für solch inspirierte Gerichte erhalten beide im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten. Eine höhere Note haben in Rheinland-Pfalz nur 5 Köche.

Auf 16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault Millau- Verständnis Kochen zur Kunst wird, kamen Ulrike Stoebe vom „Landhaus Mühlenberg“ in Daufenbach dank „finessenreicher Liaisons wie Krustentierravioli und geschmorte Kalbsbäckchen auf Trüffelschaum“, Tim Meierhans vom „Favorite“ in Mainz mit „kleinen Meisterstücken wie saftig gebratener und mit ge- hackten Pfifferlingen gefüllter Perlhuhnbrust, die er mit einem panierten, gebackenen Würfel aus confierten Keulen, etwas Pfirsich und einer Scheibe gebratener Gänsestopfleber auf Mohnbutter-Brioche servierte“ und Florian Kurz vom „Coquille St. Jacques“ in Neuwied durch sein „originelles Vitello tonnato: gut gewürztes Kalbstatar mit roher Thunfischscheibe, in Koriander gebeizter Thunfischwürfel, in Fischgelee eingerolltes Thunfischtatar und ein scharf angebratenes Stück Fisch mit frittierten Kapern“.

15 Punkte erkochten sich erstmals Thomas Reintges vom „Graf Leopold“ in Daun/Eifel („Hummer mit Vanilleemulsion und hübschem Erbsentörtchen mit Gelatinehut“) und die Küchenchefs zweier neu eröffneter Restaurants: Paride Nicoli vom „La Gallerie“ in Mainz („gegrillte Nudeln mit Ochsenschwanz und Meerrettich“) und Sebastian Kauper.vom „Kaupers im Kapellenhof“ in Selzen („knapp gegarter, mit brauner Butter glasierter wilder Huchen mit Portulak auf zweierlei Art: als Püree mit wenig Sahne und etwas Krebsjus sowie als gut angemachten Salat“).

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Rheinland-Pfalz hält seit 1998 souverän Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich mit „seiner Küche von der Leichtigkeit, aber zugleich auch Tiefe einer Mozartmelodie“. Für Gerichte wie „Meeresspinnen, die in zerstäubten Herbsttrompetenpilzen gewälzt sind und auf Karotten-Mango-Fondue liegen, oder lauwarmes Taubencarpaccio auf Potpourri von Maronen, Pilzen, Golden Delicious, Kürbis, Trauben und Sellerie, dazu gebratener Fenchel als röstaromatische Pointe und samtige Portwein-Rotweinbutter zur gefälligen Abrundung“ bekam er wieder 19,5 Punkte, die Höchstnote des Guides, und zählt damit zu den 5 besten Köchen in Deutschland.

Der „um äußerste Aromenintensität bemühte“ Hans Stefan Steinheuer von „Steinheuers Restaurant zur alten Post“ in Bad Neuenahr sicherte sich er- neut den zweiten Rang. Er „erzeugt die für seine ausdrucksstarke Küche charak- teristische Spannung schon bei drei kleinen Appetizern: Die Strandschnecken mit einem Püree von Aniskarotten bringen subtile Süße ein, die Perlhuhnroulade mit Curry-Quinoa setzt einen leicht scharfen Akzent, das geeiste Austernsüppchen mit grünem Apfel und Austernblatt fügt frische Säure hinzu und schmeckt deutlich nach Meer.“ Er erhielt erneut 19 Punkte und zählt damit zu den Top 12 der deutschen Köche.

Den beiden Spitzenköchen folgen mit 18 Punkten
• Wolfgang Becker vom Restaurant „Becker’s“ in Trier, bei dem „jedes der wohlproportioniert kleinen, kühl geometrisch angerichteten Kunstwerke ganz leicht wirkt, was ja von der hohen Kunst des Könners zeugt. Höchst verblüffend die genussreiche Harmonie zwischen mariniertem Rinderfilet, Räucheraal, gro- bem Senf und Roter Bete.“
• Karl-Emil Kuntz von der „Krone“ in Herxheim, dessen „Gerichte durch Be- schränkung auf das Essenzielle spannender wurden, abwechslungs- und fines- senreicher wirken. Den perfekten Steinbutt auf geliertem Pulpo krönt eine Schmelze von Fenchel und Couscous. Mustergültig kuntzig das Milchkalb: Auf wunderbar mürbem Bäckchen liegt, wie von der Natur so gewollt, eine Scheibe eingelegter Gänseleber, daneben das gleiche Kälbchen als Ravioli in Trüffelvelouté unendlich lang schmeckend.“
• Harald Rüssel von „Rüssels Landhaus St. Urban“ in Naurath am südlichen Hunsrück, in dessen „vorbildhafter neuer deutscher Küche exotische Import- produkte allenfalls hin und wieder auftauchen und es auch mit Süßwasserfi- schen nicht langweilig wird, wenn Felchenfilet durch Erbsenpüree und Safranspargel sowie einen Tick Zitronenmarmelade geschmackliche Tiefe erhält oder Rüssel dem Waller mit Lauchgraupen und grüner Lauchsauce durch pochiertes Wachtelei mit gebratenem Speck wohltuende Herzhaftigkeit verleiht“.

Der letztes Jahr noch mit 18 Punkten bewertete Jörg Glauben vom „Tschifflik“ in Zweibrücken kocht seit Mitte Oktober ein neues Programm unter dem Motto „Volksküche modern“, über dessen Ankündigung der Guide spottet: „Das einzig Lobenswerte an dem PR-Mann des Hauses ist, das er nicht kocht.“ Hämisch kommentieren die Tester auch den Service bei ZDF-Starkoch Johann Lafer in Stromberg: „Er führt sich mittags bisweilen auf, als drehe Lafers TV- Kompagnon Lichter hier mit versteckter Kamera einen Klamauk. Einmal gipfelte das Tamtam darin, Gästen zu erläutern, dass auf der Speisekarte zuerst die Vorspeisen aufgeführt sind, gefolgt von Suppen, Zwischengerichten, Hauptgängen und Desserts.“

Dass in Rheinland-Pfalz nicht nur vortrefflich gekocht, sondern auch gastfreundlich bewirtet wird, demonstriert die Ehrung von Magdalena Brand- stätter vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis als „Sommelier des Jahres“: „Die gebürtige Österreicherin liebt gereifte Mosel-Rieslinge, forciert generell deutsche Weine und bewirkt durch unkonventionelle Empfehlungen, dass säurebetonte Gerichte gefälliger werden.“

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 105 Re- staurants in Rheinland-Pfalz. 81 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder meh- reren Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 mögli- chen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schafften auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Axt“ in Mannheim (14 Punkte) sowie „Leopold“ in Deidesheim, „Prinz“ in Forst an der Weinstraße und „Bootshaus“ in Mainz (jeweils 13 Punkte).

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault Millau in Rheinland-Pfalz 9 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 13 inspirierte Küchen neu auf; je 8 wurden höher oder niedriger bewertet. 6 Köche verloren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (914Seiten, 29.95 €) 370 Hotels. Als zu- sätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südti- rol. Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault Millau in Rheinland-Pfalz

19,5 Punkte
Waldhotel Sonnora in Dreis bei Wittlich

19 Punkte
Steinheuer’s Restaurant zur alten Post in Bad Neuenahr

18 Punkte
Zur Krone in Herxheim bei Karlsruhe

Rüssel’s Landhaus St. Urban in Naurath bei Trier Becker’s in Trier

17 Punkte
Walram* in Bad Bergzabern Schwarzer Hahn* in Deidesheim

16 Punkte
Gasthaus zur Malerklause in Bescheid bei Trittenheim Landhaus Mühlenberg* in Daufenbach bei Trier Freundstück in Deidesheim
Luther in Freinsheim bei Mannheim
Buchholz, Der halbe Mond und Favorite* in Mainz
Le Temple de Gourmet in Neuhütten
Alte Pfarrey in Neuleiningen
Coquille St. Jacques* in Neuwied
Vieux Sinzig in Sinzig/Mittelrhein
Passione Rossa in Bad Sobernheim/Nahe
Schloss Monaise in Trier
Wein- und Tafelhaus in Trittenheim

*Aufsteiger

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

GEFU Rezeptwettbewerb

Auf der Suche nach Deutschlands Lieblingsgerichten bei denen Salat und Gemüse die kulinarische Hauptrolle spielen, lädt der Küchenwerkzeughersteller GEFU Hobbyköche aus ganz Deutschland zu einem großen Rezeptwettbewerb ein.

Ob Kopf-, Endivien- oder Feldsalat, ob Tomaten, Gurken oder Champignons, ob mit Kartoffeln, Nudeln oder Reis, aus der Pfanne, dem Topf oder aus dem Backofen – der kulinarischen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alles, was schmeckt, ist erlaubt. Noch bis zum 15. Mai 2011 können Kochbegeisterte ganz einfach auf der Webseite des Unternehmens teilnehmen und ihre Rezepte einreichen.

Alle eingegangenen Gemüse- und Salatideen werden von einer ausgewählten Jury bewertet. Die drei kulinarisch-kreativsten Rezeptideen können sich über GEFU-Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von 3.000 Euro freuen.

Der Gewinner des Wettbewerbs erhält einen Einkaufsgutschein in Höhe von 1.500 €, dem zweiten Platz winkt ein Gutschein über 1.000 € und dem dritten Platz winkt ein Gutschein über 500 € für die Lieblingsküchenwerkzeuge bei GEFU. www.gefu.de