Gefährliche Meeresströmungen

Gefährliche Meeresströmungen – Warum Badeverbote an bestimmten Stränden sinnvoll sind

Mit drastischen Strafen auf Missachtung von Badeverboten reagieren spanische und portugiesische Behörden auf die zunehmende Zahl tödlicher Unfälle beim Schwimmen. Gelbe Flaggen signalisieren, dass Baden nur eingeschränkt oder mit größter Vorsicht möglich ist. Rote Beflaggung bedeutet überall auf der Welt absolutes Badeverbot, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die Gründe dafür erkennt der unerfahrene Strandbesucher selbst häufig nicht. Das mag erklären, warum diese Verbote immer wieder übergangen werden. Oft gibt es an den gesperrten Strandabschnitten sogenannte „Rippströmungen“, die äußerlich kaum erkennbar sind und auch nur unregelmäßig auftreten können. Sie ziehen selbst gute Schwimmer mit ungeheurer Kraft ins offene Wasser. Wem dies trotz aller Vorsicht passiert, der soll nicht versuchen, auf direktem Wege den Strand zu erreichen. Das schaffen selbst kräftige Menschen kaum. Erfolgversprechender ist, seitlich aus der Strömung zu schwimmen, also parallel zum Strand. Dabei sollte man sich frühzeitig durch Rufen und Winken bemerkbar machen.

Gesünder abnehmen mit Vollkornprodukten

Gesünder abnehmen – Mit Vollkornprodukten schmilzt das gefährliche Bauchfett besser

Wer abnehmen möchte, sollte reichlich Vollkornprodukte verzehren, berichtet die „Apotheken Umschau“. Forscher der Penn-State-Universität (USA) fanden heraus, dass Übergewichtige mit einer vollkornreichen Diät mehr Bauchfett verloren als Probanden, die vor allem Obst, Gemüse und fettarme Milchprodukte aßen. Bauchfett erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2008 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Futtern wie bei Muttern

Im Rahmen der ARD-Themenwoche berichtet die Servicezeit: Essen & Trinken über ein neues Projekt in der Dortmunder Nordstadt. Hier stehen Alt und Jung gemeinsam am Herd. Die ältere Generation will ihr Wissen dabei an junge Menschen weiter geben. Unter dem Motto ‚Futtern wie bei Muttern‘ trifft sich alle 14 Tage die illustre Kochgruppe. Unter Anleitung zweier Seniorinnen lernen junge Mütter alte Rezepte der klassischen Hausmannskost kennen und erfahren bei lockeren Gesprächen am Kochtopf, wie man preiswert und gesund kochen kann. Aber auch die rüstigen Rentner können bei dem Gemeinschaftsprojekt so einiges lernen.

Atta-Käse aus der Tropfsteinhöhle
Die Franzosen tun es, die Italiener und auch die Schweizer – sie lassen Käse in Höhlen reifen. Aber auch hierzulande gibt es einen Käse, der zwischen dicken Gesteinswänden monatelang lagert – in der größten Tropfsteinhöhle Deutschlands, der Atta-Höhle im Sauerland. Eine kleine Käserei in der Nähe von Much stellt die Laibe mit Milch von hauseigenen Kühen und Ziegen her. Dann werden sie ins unterirdische Labyrinth gebracht. Das Höhlenklima macht dann aus einfachem Käse eine einzigartige regionale Spezialität.

Krapfen im Test: Enthalten sie gefährliche Fettsäuren?
Ein Stichprobentest der Servicezeit: Essen & Trinken vor gut einem Jahr zeigte: In Krapfen können sehr viele gesundheitsschädliche Transfettsäuren stecken! Die Bäckerinnung Köln-Erftkreis war von dem erschreckenden Ergebnis überrascht und gelobte, die angeschlossenen Bäcker aufzuklären. Denn Siedegebäck ganz ohne die schädlichen Fette herzustellen, ist durchaus möglich – und wünschenswert. Jetzt wird noch mal getestet, ob Krapfen inzwischen frei von Transfettsäuren sind.

WDR, Freitag, 25.04., 18:20 – 18:50 Uhr: Servicezeit: Essen & Trinken
Futtern wie bei Muttern / Atta-Käse aus der Tropfsteinhöhle / Krapfen im Test: Enthalten sie gefährliche Fettsäuren?

Handbuch Medikamente neu aufgelegt

Erstmals mit Warnstufe für gefährliche Wechselwirkungen

Wer vom Arzt ein Medikament verschrieben bekommt – zum Beispiel gegen Asthma, Schlafstörungen, Hämorrhoiden oder Depressionen – erfährt im neu aufgelegten „Handbuch Medikamente“ der Stiftung Warentest alles über seine Wirkweise und mögliche Nebenwirkungen. In der jetzt erschienenen 7. aktualisierten Neuauflage des Standardwerkes werden über 6.000 in Deutschland am häufigsten verordnete Medikamente vorgestellt und bewertet. Das sind rund 800 mehr als in der 6. Auflage. Neu sind unter der Rubrik „Unbedingt beachten“ Warnhinweise für besonders gefährliche Wechselwirkungen.

Das „Handbuch Medikamente“ erklärt zahlreiche Krankheitsbilder und gibt einen Überblick über die gängigen medikamentösen Therapien. Die einzelnen Medikamente werden auf der Basis von wissenschaftlichen Studien beurteilt. 64 Prozent der Bewertungen lauten „geeignet“, 10 Prozent sind „wenig geeignet“, die restlichen 26 Prozent sind „auch geeinet“ oder „mit Einschränkung geeignet“. Das Buch stellt jeden Wirkstoff mit seinen Stärken und Schwächen vor, führt unerwünschte Wirkungen gleich mit Handlungsanweisungen auf und macht deutlich, wann auf die Einnahme eines bestimmten Medikamentes verzichtet werden sollte. Die Neuauflage weist auf besonders gefährliche Wechselwirkungen hin und sagt, wann sofort ein Arzt aufgesucht oder geholt werden muss.

Die 1360-seitige Neuauflage des „Handbuchs Medikamente“ ist ab dem 20. März 2008 zum Preis von 39,00 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/shop

Stiftung Warentest – Kochschinken

Als „Delikatess Kochschinken“ oder als Aufschnitt in „Premium-“ oder „Spitzenqualität“ wird Kochschinken angepriesen. Doch wirklich Spitze war keiner der 25 abgepackten Kochschinken im Test der Stiftung Warentest.

Mit Ausnahme von vier Produkten fanden die Prüfer zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums überall viele Verderbniskeime, bei sieben hatten sie bereits zu saurem Geruch oder Geschmack geführt, in einem Produkt fanden sich gefährliche Listerien, wie die August-Ausgabe der Zeitschrift test berichtet.

Klarer Testverlierer war der Kochschinken von Netto, in dem gefährliche Listerien festgestellt wurden – eine Bakterienart, die bei Babys, Schwangeren und alten Menschen Erkrankungen auslösen kann. Auch die drei untersuchten Bio-Kochschinken schnitten nur „ausreichend“ bzw. „mangelhaft“ ab.

Testsieger ist der Delikatess Kochhinterschinken von Plus. Doch selbst hier war die Gesamtkeimzahl leicht erhöht.

Neben der Qualität der Schinken untersuchte die Stiftung auch die soziale und ökologische Verantwortung der Kochschinkenanbieter. Dabei zeigt Testsieger Plus nur bescheidene Ansätze bei der Unternehmensverantwortung für Soziales und Umwelt, Herta und Metro, mit den jeweils „befriedigenden“ Schinken sind hingegen „engagiert“. Testverlierer Netto verweigerte die Auskunft.

Alle Ergebnisse des Tests stehen in der August-Ausgabe von test und im Internet unter www.test.de