Meilenprogramme: Vielflieger zahlen oft drauf

Die Meilenprogramme der Airlines versprechen Vielfliegern gratis Tickets. Das Reisemagazin Clever reisen! hat die aktuellen Angebote der Bonusprogramme geprüft und nachgerechnet: Prämientickets sind oft zu teuer.

Als die Meilenprogramme eingeführt wurden, konnten Kunden mit einem Rabatt von circa fünf bis sieben Prozent rechnen. Mittlerweile ist der Rabatt auf weniger als ein Prozent gesunken. Die Stichprobe von Clever reisen! hat nun ergeben, dass es derzeit kaum Vorteile für Vielflieger und Meilensammler gibt: Die erforderliche Meilenanzahl für Prämientickets wurde erhöht und die Verfügbarkeiten von Prämien eingeschränkt. Nicht selten muss ein Bonusprogramm-Mitglied sogar mehr bezahlen als bei einer normalen Buchung.

Kurzstrecken-Flüge: Meilensammler zahlen bis zu 25% drauf
Ein Kunde eines Vielfliegerprogramms muss zum Beispiel für die Kurzstrecke von Dresden nach Paris 30.000 Meilen einlösen. Zudem sind 259 Euro für Steuern und Gebühren fällig. Online bietet die Airline den Flug für 197 Euro an. Das sind fast 25% weniger als der Bonuskunde bezahlt. Teilnehmer anderer Bonusprogramme zahlen für einen Prämienflug von Düsseldorf nach Paris 20.000 Meilen plus 271 Euro Steuern und Gebühren. Direkt bei der Airline war das Flugticket dagegen für 213 Euro buchbar und somit 58 Euro günstiger als das Prämienticket. Bei einer anderen Fluglinie hätte das Ticket sogar nur 140 Euro gekostet und man hätte somit 131 Euro gespart.

Tipp: Prämienmeilen sollten nicht ohne Preisvergleiche gegen
Freiflüge eingetauscht werden. Denn bei anderen Anbietern – sei es nun Flug, Mietwagen oder Hotel – kann man möglicherweise die gleiche Leistung günstiger bekommen.

Pauschalen für Steuern und Gebühren
Es gibt aber auch Vielfliegerprogramme, die sich lohnen: Bei British Airways müssen Meilensammler für Steuern und Gebühren einen Pauschalbetrag bezahlen. Sofern es sich um ein Prämienflug-Special handelt, werden beispielsweise für einen Economy Class-Flug innerhalb Europas nur noch pauschal 42 Euro berechnet (Hin- und Rückflug). Bei einigen Vielfliegerprogrammen können zwar die Steuern und Beträge mit Meilen beglichen werden, allerdings zu derart horrenden Meilensätzen, dass es sich für den Meilensammler eigentlich nicht mehr rechnet.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 2/14 seit heute, dem 8. April 2014, am Kiosk für 5,50 Euro!
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Roaming-Gebühren im Ausland

Flatrates für Telefonate, SMS und die mobile Internetnutzung vereinfachen hierzulande die Kommunikation per Smartphone und lassen uns vergessen, wie viel wir eigentlich für die einzelnen Services zahlen. Noch unberechenbarer wird die Smartphone-Nutzung im Ausland: Zwar erhält jeder Reisende, der im Ausland unterwegs ist, eine Service-SMS seines Telefonanbieters mit Informationen zu den Gebühren im Reiseland, jedoch machen sich nur wenige die Mühe, die Informationen gründlich durchzulesen – schließlich ist man ja im Urlaub und möchte sich nicht mit dem unübersichtlichen Gebührenchaos auseinandersetzen.

Die gute Nachricht für alle, die auch im Ausland nicht auf ihr Smartphone verzichten wollen: Dank der vom Europäischen Parlament (EP) beschlossenen dritten Roaming-Verordnung sollen innerhalb der Europäischen Union die Roaming-Tarife zum 1. Juli 2012 gekürzt werden. Sowohl ab- und eingehende Telefonate als auch SMS sollen günstiger werden. Außerdem gibt es zum ersten Mal eine festgesetzte Preisobergrenze für die mobile Internetnutzung im europäischen Ausland. Bis 2014 sollen die EU-Preisobergrenzen für das Datenroaming in zwei Stufen weiter sinken. Cheapflug.de
, das Online-Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen, hat pünktlich zur Anpassung der neuen Roaming-Regeln ab 1. Juli 2012 auf http://www.cheapflug.de/reisetipps/roaming-gebuehren-im-ausland
noch mal alles Wissenswerte zum Thema Roaming-Gebühren im Ausland sowie eine Übersicht über die Gebühren der verschiedenen Anbieter zusammengestellt.

Sehr unterschiedliche Kosten bei den verschiedenen Anbietern
Das Team von Cheapflug.de
hat in einer Tabelle verschiedene Auslandstarife mehrere Anbieter im Vergleich mit der neuen Obergrenze zusammengestellt. Alle Preise beziehen sich auf Vertragskunden, sind inklusive Mehrwertsteuer und gelten für die Kommunikation innerhalb der EU.

Vor der Reise informieren ist essentiell
Übersichtlicher werden die Roaming-Tarife durch die EU-Verordnung also auch nicht. Besonders wichtig ist es, sich erst einmal zu informieren, zu welchem Auslandstarif man mit dem entsprechenden Anbieter telefoniert. Die meisten Anbieter haben nämlich spezielle Tarife für Wenig- und Vieltelefonierer, manchmal sogar spezielle Angebote für diejenigen, die ausschließlich SMS verschicken wollen. Wenn man sich vor Urlaubsbeginn im Klaren ist, welche Angebote man im Ausland nutzen möchte, ist es meist problemlos möglich, vor Reisebeginn zu dem Tarif zu wechseln, der am besten passt. Damit lassen sich unnötige Kosten vermeiden. Das gilt natürlich auch für Reisen außerhalb der EU, insbesondere hier können die Preise fast katapultartig in die Höhe schnellen. Ein Megabyte Datenroaming kann bei O2 zum Beispiel bis zu 12,29 Euro kosten.

Kostenkontrolle durch Limits
Die meisten Anbieter ermöglichen es dem Kunden, sich ein individuelles Preislimit zu setzen. So kann man selbst bestimmen, wie viel man maximal pro Monat für das Roaming ausgeben möchte. Sobald das Limit erreicht ist, wird man vom Anbieter darüber benachrichtigt und der große Schock beim Blick auf die Rechnung bleibt dem Kunden erspart. Grundsätzlich müssen alle Anbieter ihre Kunden laut EU-Verordnung ab 60 Euro über den Stand der Gebühren informieren.

Auslandspakete für Vieltelefonierer
Die meisten Anbieter haben auch spezielle Auslandspakete im Angebot, die zwar eine Grundgebühr enthalten, dafür aber günstigere Telefon- oder SMS-Tarife anbieten. Die My Europe Top Option von O2 kostet zum Beispiel 5 Euro Grundgebühr für vier Wochen. Dafür sind die ersten 200 Minuten eingehender Gespräche aus den zahlreichen europäischen Ländern kostenlos, abgehende Gespräche kosten 0,30 Euro pro Minute, SMS verschickt man für 0,13 Euro. T-Mobile bietet Travel & Surf-Tarife für Smartphone-User an, die im Urlaub nicht aufs Internet nicht verzichten wollen. Hier gibt es Tagespässe, zum Beispiel für 1,95 Euro für 10 MB, oder einen Wochenpass für 14,95 Euro für 100 MB. Wer vorhat, im Urlaub das Mobiltelefon wie Zuhause zu nutzen, ist in den meisten Fällen mit einem solchen Paket gut beraten.

100.000 Condor Eintagsfliegen ab 49 Euro!

Aktionszeitraum: nur buchbar von Donnerstag (22. März)
um 10:00 Uhr bis Samstag (24. März) um 23:59 Uhr.

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Diese Eintagsfliegen gelten für ausgewählte Flüge ab sofort solange
der Vorrat reicht.

Condor

Test: Flug Kindertarife

Deutsche Airlines werben mit saftigen Rabatten für Babys und Kinder, doch bei einer Buchung sieht die Realität oft ganz anders aus. Clever reisen! hat die Praxis führender Fluglinien getestet.

Rabatte im Sinkflug
War vor einigen Jahren bei den deutschen Fluglinien noch branchenweit ein Kinderrabatt von 33% gängige Praxis, wird diese Höhe derzeit nur noch von Air Berlin gewährt. Alle anderen getesteten Fluglinien bieten Kindern (2-11 Jahre) nur noch einen Rabatt von 20 bis 25% an. Tatsächlich ist die Ersparnis aber noch niedriger, denn eine Kinderermäßigung wird in der Regel nur auf den reinen Flugpreis gewährt, nicht aber auf Steuern und Gebühren. Doch gerade in den letzten Jahren haben die Airlines immer mehr Kosten aus dem „Flugpreis“ herausgerechnet und als Gebühren ausgewiesen, auf die es keine Rabatte gibt. Als direkte Folge davon schrumpft der Preisunterschied von Kinder- und Erwachsenenticket immer mehr.

Germanwings: Positive Ausnahme bei Kinderrabatten
Die Fluglinie Germanwings stellt hier eine Ausnahme dar. Zwar bietet der mit dem Clever reisen!-Prädikat ausgezeichnete Günstigflieger nominal „nur“ einen Kinderrabatt von 20% an. Im Endeffekt zahlt man für ein Kind mit der 20%-Regelung von Germanwings allerdings oft deutlich weniger, als mit nominell höheren Rabatten anderer Airlines. Denn der Rabatt wird bei Germanwings so berechnet, dass der Endpreis für das Kind inklusive aller Steuern und Gebühren genau um 20% billiger ist als der Endpreis für einen Erwachsenen.

Oft kein Kinderrabatt bei Ticket-Angeboten
Viele Fluglinien gewähren den Kinderrabatt nur noch auf ihre regulären Tarife, nicht aber auf Sonder- oder so genannte Aktionstarife. Auch hier gibt es Ausnahmen: Sowohl bei Air Berlin und Condor als auch bei Lufthansa und Germanwings fanden sich Niedrigpreise, bei denen Kinderrabatte gewährt wurden.

Endpreis für das Kinderticket oft nicht sofort ersichtlich
Ein weiteres Ärgernis für Passagiere ist, neben sinkenden Rabatten, dass sie anhand der Buchungsunterlagen meist nicht auf den ersten Blick sehen, für welches Familienmitglied wieviel bezahlt werden muss. Einzig Condor, die sich den Testsieg mit Air Berlin teilt, schafft es, den Endpreis für jeden einzelnen Passagier auf der Buchung klar und übersichtlich inklusive aller Steuern und Gebühren auszuweisen.

Baby-Flatrate oft teuer für Eltern
Ein Trend, der sich derzeit stark abzeichnet, ist die Abkehr vom Kleinstkinderrabatt in Höhe von 90% vom regulären Ticketpreis für Erwachsene (für Babys bis 2 Jahre ohne Sitzplatzanspruch). Neu ist hingegen die „Baby-Flatrate“. Das bedeutet, dass für mitfliegende Kleinstkinder ein fester Betrag pro Flugstrecke fällig wird. In diesem Betrag sind auch alle etwaigen Gebühren enthalten. Wie der Clever reisen!-Test zeigt, ist die Flatrate für Babys aber ziemlich teuer. Beträgt sie, wie in einem Fall, beispielsweise 15 Euro, werden, bezogen auf einen Ticketpreis von zum Beispiel 29,99 Euro, für ein Baby ohne Sitzplatzanspruch stolze 50% des Ticketpreises fällig. Und das, obwohl für Kinder unter 2 Jahren bestimmte Gebühren, wie das Passagierentgelt, gar nicht anfallen. Wie der Clever reisen!-Test zeigt, ist die Flatrate in der Regel teurer als die 90-Prozentregelung. Baby-Flats sind also ein sehr gutes Geschäft für die Airlines, aber nicht für Familien.

Ryanair erhöht Gepäckgebühr auf 25 Euro pro Koffer

Koffer manchmal teurer als der Fluggast

Gepäckgebühr erhöht sich ab 15. Dezember 2011
um 5 Euro für Flüge in der kommenden Sommersaison

Ryanair, verfolgt ihr Ziel, Passagiere zu leichtem Gepäck zu erziehen stetig weiter und will in den Monaten Juni bis September und zu Weihnachten Passagiere verstärkt zu Flugreisen mit weniger Gepäck motivieren.

Deshalb erhöht Ryanair für alle ab dem 15. Dezember 2011 online gebuchten Flüge die Gepäckgebühr von 20 auf 25 Euro pro Koffer. Um Passagiere zu ermutigen Ihr Gepäck vorab online zu buchen und einzuchecken, steigen gleichfalls die Gebühren für Gepäck das im Callcenter oder direkt am Flughafen eingecheckt wird, um mindestens 25 Euro (von 35 auf 60 Euro). In der Nebensaison zwischen Oktober und Mai bleiben die Kosten bei 15 Euro pro Gepäckstück.

Ryanair will seine Passagiere dazu bringen, die teuren Gepäckgebühren zu umgehen und stattdessen nur mit Handgepäck zu reisen, das weiterhin bis 10 Kilogramm kostenfrei ist.

Darüber hinaus erhöht Ryanair ab dem 15. Januar 2012 die Gebühren für die Neuausstellung der Bordkarte von 40 Euro auf 60 Euro. Ryanair will damit die wenigen Passagiere, die ihre Bordkarte trotz eines Reminders vergessen haben auszudrucken, dazu bewegen, ihre Bordkarte mit zum Flughafen zu bringen, wie es die restlichen 99,9 Prozent der Passagiere bereits tun.

Dazu Stephen McNamara, Head of Communications bei Ryanair:

„Ryanair verfolgt weiter ihr Ziel, die Kunden durch die Erhöhung der Gebühren dazu zu bringen vor allem während der Hochsaison mit weniger Gepäck zu reisen. Natürlich sind Gebühren vermeidbar, aber für diejenigen, die weiterhin ihr Gepäck aufgeben möchten, finden die neuen Gebühren für Buchungen ab dem 15. Dezember 2011 und Flüge in der kommenden Hochsaison Anwendung. Über 70 Prozent der Passagiere sind von dieser Neuregelung nicht betroffen, da sie bereits ausschließlich mit Handgepäck reisen, das bis zehn Kilogramm kostenfrei ist.

Darüber hinaus wollen wir die wenigen Passagiere, die ihre Bordkarte nicht vorab ausgedruckt und zum Flughafen mitgebracht haben, erziehen eben dies zu tun, um die ab 15. Dezember 2011 fälligen Gebühren von 60 Euro für eine Neuausstellung zu vermeiden.“

Aldiana Makadi Bay – Ägpyten Special

Die beeindruckende Anlage direkt am Roten Meer ist vor einem herrlichen
Sandstrand gebettet. Taucher erleben hier ihr blaues Wunder!

Die Clubanlage gilt als Paradies unter Palmen und verspricht sowohl
Familien, Singles und Paaren einen Urlaub nach Maß.

Buchungs- und Reisezeitraum bis 30.09.2011
Zimmer: Doppelzimmer/Einzelzimmer Kat S (A2A/A1A)
Preis: 1 Woche: € 999,- p.P. (zzgl. Steuern und Gebühren)
Preis: 2 Wochen: € 1399,- p.P.(zzgl. Steuern und Gebühren)

www.gourmet-report.de/goto/aldiana

Mit Singapore Airlines ab 529 Euro nach New York

Mitnahme von zwei Gepäckstücken bis zu je 23 kg möglich

Singapore Airlines bietet jetzt auf den Flügen von Frankfurt nach New York (JFK) einen Spezialtarif ab 529 Euro* inklusive aller Steuern, Gebühren und Kerosinzuschlag an. Praktisch für Reisende, die die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten im Big Apple nutzen möchten: Singapore Airlines erlaubt jedem Fluggast in die USA die Mitnahme von zwei Gepäckstücken bis zu je 23 kg.

Fluggäste können ab 529 Euro* inklusive aller Zuschläge einen Hin- und Rückflug in der Economy Class mit Singapore Airlines nach New York (JFK) buchen. Abflüge sind vom 23. August bis 08. Dezember 2011 möglich. Das Angebot kann ab sofort bis zum 20. September 2011 gebucht werden. Der Mindestaufenthalt in New York beträgt drei Tage oder mindestens eine Nacht von Samstag auf Sonntag, die maximale Aufenthaltsdauer liegt bei einem Monat. Die Flüge können online unter singaporeair.de und über jedes Reisebüro gebucht werden.

Singapore Airlines Flug SQ 26 ist der erste Nonstop-Flug von Frankfurt nach New York (JFK) und startet um 08:30 Uhr mit Ankunft um 10:55 Uhr Ortszeit. Der Flug zurück nach Frankfurt mit der Flugnummer SQ 25 verlässt New York um 21:25 Uhr Ortszeit.

Bei Vorlage der Singapore Airlines Bordkarte innerhalb von sieben Tagen kommen Fluggäste im Rahmen der Aktion BordkartePlus in den Genuss verschiedener Vergünstigungen und von Sonderangeboten. Beim Shopping, auf Eintritte und Transfers sowie beim kulturellen Angebot gibt es Ermäßigungen von bis zu 30%. Bloomingdales, New York Pass oder Go Airlink (mit Transfers zwischen dem Flughafen und Manhattan) sind nur einige der teilnehmenden Partner. Weitere Informationen hierzu bei Singapore Airlines.

* Das genannte Preisbeispiel gilt für die Strecke Frankfurt–New York (JFK)–Frankfurt inkl. aller Steuern, Gebühren und Kerosinzuschlag (Stand 28. Juli 2011).

ADAC Preisvergleich: Urlaubsnebenkosten 2011

Die Erhebung einer Kurtaxe in deutschen Badeorten belastet die Urlaubskasse
zusätzlich. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Urlaubsnebenkostenstudie
des ADAC. Deutschland steht mit dem Kostenfaktor Kurtaxe im Vergleich mit
anderen europäischen Urlaubsländern einsam an der Spitze.
So musste ein Erwachsener täglich durchschnittlich 2,36 Euro Kurtaxe bezahlen.

Die Preisspanne reichte von einem Euro auf Fehmarn bis zu 3,30 Euro
auf Langeoog und gilt als beispielhaft für viele deutsche Kur- und Erholungsorte.
Der Testdurchschnitt in Europa lag bei 54 Cent. Die ADAC Preisrecherche
fand im letzten Reisesommer in den Monaten Juli bis August 2010 in insgesamt
50 beliebten Badeorten in zehn europäischen Ländern statt.

In der Hochsaison belasten die Zusatzausgaben besonders Familien. Denn
auch Kinder und Jugendliche müssen teilweise oder ganz Kurtaxe bezahlen.
Völlig anders in Dänemark, Griechenland, Italien, Spanien und in der Türkei:
Hier kommt man ohne Gebühren aus. In Bulgarien, Frankreich und Kroatien
sind die Gebühren an die Hotelkategorie gebunden und liegen bei einem Drei-
Sterne-Hotel zwischen 35 Cent und einem Euro.

Die Kurtaxe ist ein kostspieliges
Extra, durch das Deutschland bei der aktuellen ADAC Urlaubsnebenkostenstudie
in der Gesamtwertung gerade noch mittelmäßig abschneidet. Die
Wertungen der deutschen Urlaubsorte: Fehmarn und Borkum bekamen ein
„durchschnittlich“, Timmendorfer Strand, Zingst und Langeoog ein „teuer“.
ADAC Vizepräsident für Tourismus Max Stich: „Urlaub in Deutschland muss
attraktiv bleiben, um unser Land wirtschaftlich zu stärken. Wenn Kommunen
zu hohe Kurtaxen verlangen, deren Sinn die Urlauber nicht verstehen, wandern
sie in andere Urlaubsländer ab.“
Der ADAC appelliert an die Gemeinden, die Höhe der Gebühren zu prüfen
und zu überdenken. Oftmals könnten die Kosten nach Ansicht des Clubs deutlich
gesenkt werden. Nicht alle Urlauber wollen die mit der Kurtaxe verbundenen
Leistungen nutzen. Ist eine Gebühr notwendig, sollten die Urlauber ausreichend
darüber informiert werden, wozu das Geld verwendet wird. Saubere
Strände gelten dabei nicht als Argument, so der ADAC. An einem ausgewiesenen
Badeort darf der Urlauber saubere und sichere Strände erwarten.

Der aktuelle ADAC Preisvergleich: Urlaubsnebenkosten 2011 ist abrufbar unter
www.presse.adac.de

Bargeld abheben in Frankreich

PROMOTION
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TARGOBANK erweitert die Möglichkeit, im Ausland kostenlos Geld abzuheben
Girokarte kann gebührenfrei an allen Geldautomaten des Crédit Mutuel und der CIC Bank in Frankreich genutzt werden
Umfrage: 85 Prozent der Deutschen erwarten hohe Gebühren bei Bargeldabhebungen im Ausland

Laut einer repräsentativen Online-Umfrage des Instituts Innofact im Auftrag der TARGOBANK erwarten über 85 Prozent der Deutschen, dass das Abheben von Bargeld im Ausland hohe Gebühren kostet. Die Hälfte der Befragten meinte, für das Abheben von 100 Euro eine Gebühr zwischen 2 und 5 Euro bezahlen zu müssen. Über ein Drittel glaubte, dass mehr als 5 Euro Gebühren anfallen. Tatsächlich fallen bei den meisten Geldinstituten mindestens 5 Euro an Gebühren an. Im Urlaub, gerade im bei Deutschen beliebten Ferienland Frankreich, kann Bargeld abheben also tatsächlich den Geldbeutel belasten.

Das muss nicht so sein. Die TARGOBANK erweitert für ihre Kunden die Möglichkeit, im Ausland kostenlos Bargeld abzuheben: Ab sofort steht Kunden der TARGOBANK dieser Service mit ihrer Girokarte kostenlos an den über 6.600 Geldautomaten des Crédit Mutuel und der CIC Bank in Frankreich zur Verfügung. Der Crédit Mutuel und die CIC Bank sind sowohl in den Ballungszentren als auch im ländlichen Raum stark vertreten. „Insbesondere für Frankreich-Urlauber und für Kunden, die in der Nähe der deutsch-französischen Grenze leben und arbeiten, ist das ein sehr attraktives Angebot. Für unsere Kunden wird einmal mehr greifbar, dass wir zur französischen Genossenschaftsbank Crédit Mutuel gehören“, sagte Jürgen Lieberknecht, Vorstand Marketing und Produkte bei der TARGOBANK.

TARGOBANK-Kunden können darüber hinaus in allen Euro-Ländern auch weiterhin mit ihrer Kreditkarte gebührenfrei Bargeld abheben, wenn Sie die Gratis-Cash-Funktion gewählt haben. Ebenso bleibt die weltweit kostenlose Bargeldverfügbarkeit an Geldautomaten in Citibank-Filialen für Kunden des Düsseldorfer Geldinstituts mit der Girokarte weiterhin bestehen.