Andy Vorbusch

Neues Gourmet-Team im Restaurant Agata‘s in Düsseldorf: Pâtissier Andy Vorbusch & Sommelier Roman Goldshteyn

Das Restaurant Agata’s erweitert sein Gourmet-Team. Restaurantleiterin Agata Reul und der Küchenchef des Agata’s, Jörg Wissmann, präsentieren die Erweiterung ihres Restaurant-Teams: Der Pâtissier Andy Vorbusch und der Sommelier Roman Goldshteyn bereichern das Düsseldorfer Gourmet-Restaurant künftig mit ihren einmaligen Branchen-Expertisen. „Mit Andy Vorbusch und Roman Goldshteyn haben wir zwei absolute Branchen Experten für das Agata’s gewinnen können, beide verfügen über langjährige Erfahrungswerte aus der Spitzengastronomie. “, erklärt die Geschäftsführerin Agata Reul.

Das Düsseldorfer Gourmet-Restaurant Agata’s, im Szeneviertel Derendorf /Pempelfort, bietet seinen Gästen einzigartige Geschmackswelten in edlem Ambiente. Der halb koreanische Küchenchef Jörg Wissmann, kreiert seit der Restaurant Eröffnung 2012, stetig neuartige Menüvariationen, inspiriert durch seine zahlreichen, multikulturellen Erfahrungswerte aus der Spitzen-Gastronomie. Bevor Jörg Wissmann die Küchenleitung im Restaurant Agata’s übernahm, hat der erfahrene Koch jahrelang in zahlreichen Führungspositionen bekannter Top-Adressen wie dem Düsseldorfer Victorian, Schloss Bensberg Restaurant Vendome, Monkeys South sowie dem Restaurant Nagaya gearbeitet.

Andy Vorbusch: Bereits im Jahr 2002 hat der gelernte Koch Andy Vorbusch seine Leidenschaft für das Fachgebiet der Pâtisserie entdeckt. Seinen darauffolgenden beruflichen Werdegang verbrachte der gebürtige Hanseat in zahlreichen Sterne- Restaurants der Republik, wie dem KHH Süllberg Hamburg, Restaurant Gourmet Schloss Berg by Christian Bau, Restaurant Vendôme, Waldhotel Sonnora Dreis, Hotel Adlon in Berlin sowie der Patissierie Sööt, bevor er künftig als Chef-Pâtissier im Agata’s sein Handwerk präsentiert. Andy Vorbusch wurde 2007 durch den Aral Schlemmer Atlas zum Pâtissier des Jahres ausgezeichnet. 2012 ernannte ihn Jürgen Dollase von der FAZ zum „Liebling des Jahres“.

Roman Goldshteyn: Nach seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann, einer vollendeten Ausbildung an der Wein- und Sommelierschule Koblenz sowie einem erfolgreichen Studium zum Diplom Sommelier, verbrachte Roman Goldshteyn seine bisherige Karriere ebenfalls in zahlreichen Top-Adressen der deutschen Gourmet Branche. Von 2014 bis Ende 2015 besetzte der gebürtige Weißrusse die Position des stellvertretenden Restaurantleiters im Düsseldorfer Restaurant Victorian, bis er den Vertrag des Agata’s unterzeichnete.

Gerhard Passrugger

Gerhard Passrugger ist viel gereist: Österreich, London, Sydney, Hong Kong, Shanghai, Tokio – aber wie Heimat fühlen sich alle Orte für ihn an. „Asien hat so viel zu bieten, sowohl im Berufsleben als auch im Alltag. Die Städte, Orte und Menschen sind absolut verschieden, aber im positiven Sinne. Allein Tokio ist mehr als vielschichtig und kontrastreich. Ich könnte Bücher mit meinen Erfahrungen füllen“, so der gebürtige Österreicher. Mit jungen 14 Jahren startete er seine Kochkarriere in seiner Heimatstadt Salzburg, bevor es ihn vor 17 Jahren in die weite Welt zog. Nach Aufenthalten unter anderem im Grand Hyatt Hong Kong und dem Park Hyatt Shanghai leitet Gerhard Passrugger nun das Food und Beverage Team des Andaz Tokyo Toranomon Hills und sorgt als Executive Chef für wahre Gaumenfreuden im jungen Luxushotel. Ihm zur Seite steht mit Gregor Streun ein Landesnachbar: Der gebürtige Franke und erfahrene Koch unterstützt als Executive Sous Chef das Küchenteam seit 2014.

Ganz im Sinne der Andaz-Philosophie, den Gast wie einen Freund daheim zu begrüßen, bringt das deutschsprachige Duo ein Stück Heimat nach Japan: Gerichte wie das im Römertopf gebackene Yamanashi Kräuter-Huhn (Rezept siehe Seite 3) oder geschmorte Schweinebäckchen in Biersoße gehören mittlerweile zu den Klassikern auf der Speisekarte des Restaurants Andaz Tavern, das im 51. Stock des imposanten Gebäudes einen atemberaubenden Ausblick auf die Millionenstadt eröffnet.
Serviert werden west-östliche Gerichte mit frischen, lokalen Zutaten. „Es geht nicht darum, nur Produkte zu verwenden, die man schon aus Europa kennt. Gerade hier in Tokio ist die Auswahl und Vielfalt immens. Als der Händler zum ersten Mal kam, habe ich gedacht, ich träume. Ich bin überzeugt davon, dass man als erfahrener und internationaler Koch die Zutaten seiner Region kennen sollte und ihnen auch einen Platz auf der Karte einräumen muss. Es gibt keine Produkte, mit denen man nicht kochen kann – es erfordert höchstens Mut und Ideenreichtum, um aus ihnen ein schmackhaftes Gericht zu zaubern“, so Gerhard Passrugger. Der Österreicher versteht sein Handwerk weniger als Beruf, sondern eher als Berufung. Dass er dabei auch über den Tellerrand hinausblickt, zeigt sein neustes Genussprojekt: Gemeinsam mit Gregor Streun präsentiert das Andaz Tokyo Toranomon Hills vom 18. September bis zum 1. November 2015 eine japanische Ausgabe des Münchener Oktoberfestes. Serviert werden Klassiker wie Schweinshaxe oder Schweinsbraten mit Sauerkraut, Obatzda und Laugengebäck. „Das Oktoberfest ist kein neues Festival für den japanischen Raum – viele Bierfreunde kennen das weltbekannte Format bereits. Wir haben durch das kulinarische und gastronomische Angebot eine perfekte Ausgangslage in Tokio. Zudem züchten japanische Farmer hervorragendes Schweinefleisch – passend für unsere Gerichte! Und mit unserem lässigen Restaurant BeBu haben wir den perfekten Ort, um bayerisches Essen und Bier gebührend zu feiern.“

Das Oktoberfest im Restaurant BeBu findet bis zum 1. November 2015 täglich zwischen 17 und 10.30 Uhr statt. Die Preise entsprechen dem Münchner Dependant: Appetizer und Vorspeisen starten ab 7 Euro, Hauptgerichte ab 12 Euro.

Versteckte Gebühren bei Online-Flugportalen

„Service Fee“ sorgt bei Konsumentinnen und Konsumenten für Ärger

In der Werbung versprechen Flugportale ihren Kunden den günstigsten Preis. Doch dieses Versprechen wird in der Praxis nicht immer gehalten. Alleine beim Europäischen Verbraucherzentrum Österreich (EVZ) gehen derzeit jede Woche rund 20 bis 30 Verbraucherbeschwerden ein. Der Grund: Zahlreiche Buchungs-Webseiten (darunter z.B. fluege.de, flugladen.at oder airline-direct.de) verrechnen am Ende des Buchungsvorgangs eine zusätzliche „Service Fee“. „Diese Gebühr wird häufig nur auf bestimmte Zahlungsmittel aufgeschlagen und ist am Beginn der Buchung nicht ersichtlich“, kritisiert EVZ-Juristin Dr. Barbara Forster. „Eine solche Vorgehensweise ist nicht nur intransparent, sondern widerspricht auch den rechtlichen Vorgaben.“

Ein typisches Beispiel aus der Beratungspraxis des EVZ: Bei der Buchung eines Fluges von Wien nach Barcelona hatte eine Konsumentin auf fluege.de zunächst die voreingestellte Zahlungsoption „fluege.de Mastercard“ ausgewählt. Als sie schließlich auf eine Zahlung per Visa Kreditkarte wechselte, stellte die Plattform eine zusätzliche Gebühr von 39,98 Euro in Rechnung. „Ein solches Vorgehen ist bei Online-Flugportalen leider gängige Praxis“, so Reiserechtsexpertin Forster.
„Die Portale sind verpflichtet, mindestens eine kostenlose Bezahlmethode anzubieten. Oft handelt es sich dabei jedoch um Zahlungsmittel, die wenig bis kaum verbreitet sind. Für alle anderen Optionen fallen dann zusätzliche Gebühren an.“

Eine Gebühr, die nur auf bestimmte Zahlungsinstrumente angewendet wird, widerspricht dem 2009 in Kraft getretenen Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG). Manche Flugportale argumentieren, es handle sich bei der „Service Fee“ in Wahrheit um eine reguläre Buchungsgebühr, wie sie auch von Reisebüros verrechnet wird. „In diesem Fall müsste die Gebühr jedoch ohne Unterschied bei allen Buchungen anfallen“, erklärt Barbara Forster. „In unseren Augen handelt es sich hier um eine versteckte Kreditkartengebühr.“

EVZ unterstützt bei Forderung nach Rückerstattung
Servicegebühren sind für Konsumentinnen und Konsumenten ein großes Ärgernis. Manche übersehen die Gebühr kurz vor Abschluss der Buchung und fühlen sich im Nachhinein von höheren Kosten überrumpelt. Andere nehmen die „Service Fee“ bewusst in Kauf, selbst wenn das ursprüngliche Schnäppchen dadurch vielleicht sogar teurer ausfällt, als wenn derselbe Flug direkt bei der Airline gebucht worden wäre. „Am Ende des Buchungsvorgangs haben die Betroffenen bereits sämtliche Daten eingegeben und wollen den Prozess nicht noch mal von Neuem starten“, so Forster.

Wurde bei der Flugbuchung eine nicht klar ausgewiesene oder von der Zahlungsart abhängige Servicegebühr verrechnet, bietet das Europäische Verbraucherzentrum Hilfestellung bei der Rückerstattung dieser Kosten. Beschwerdefälle können dem EVZ – samt Dokumentation des Bestellvorganges mit Screenshots – via Onlineformular übermittelt werden: http://europakonsument.at/de/page/beschwerdeformular .

Eine Alternative zu Online-Portalen ist die Buchung direkt bei der Airline. Der Vorteil liegt nicht zuletzt darin, dass diese auch im Falle von Problemen (z.B. Änderung der Flugzeiten, Stornierung) meist leichter erreichbar sind. Forster: „Schlechte Erreichbarkeit zählt bei Flugportalen ebenfalls zu den häufigen Beschwerdegründen. Salopp formuliert: Die Portale bieten trotz ,Service Fee‘ oft wenig Service.“

SERVICE: Informationen und Hilfestellung gibt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Österreich unter www.europakonsument.at oder unter 01/588 77 81

Auf diesen Artikel schreibt uns fluege.de:
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Irritation haben wir Ihren Online-Artikel „Versteckte Gebühren bei Online-Flugportalen“ (http://www.gourmet-report.de/artikel/346439/Versteckte-Gebu776hren-bei-Online-Flugportalen.html) wahrgenommen. Dieser Artikel basiert im Wesentlichen auf einer OTS-Meldung des Vereins für Konsumenteninformation/Europäisches Verbraucherzentrum: „EVZ: Versteckte Gebühren bei Online-Flugportalen“ (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150512_OTS0024/evz-versteckte-gebuehren-bei-online-flugportalen). UNISTER Travel ist Betreiber der Website Fluege.de sowie Mutterhaus des Airline-Direct.de-Betreibers Travel Viva.

Im Artikel werfen Sie unter anderem unseren Portalen vor, Service-Entgelte abhängig von der Zahlart erst am Ende der Buchung auszuweisen. Dies ist falsch.

Fluege.de sucht für seine Kunden das stets beste Angebot von bis zu 750 Airline-Partner aus unterschiedlichsten Datenbanken heraus und bereitet Preise, Steuern, Gebühren und die immer mehr werdenden Zusatzservices übersichtlich und vergleichend auf.

Mit der jüngsten Version seiner Buchungsstrecke erfüllt Fluege.de nicht nur die gesetzlichen Vorgaben, sondern dürfte zu den technologischen Vorreitern bei der komplexen Darstellung von Flügen im Online-Reisevertrieb gehören. Die nach der Suchanfrage dargestellten Angebote enthalten – beginnend mit dem günstigsten Angebot – alle notwendigen Bestandteile des Flugpreises und entsprechen somit auch dem tatsächlichen Endpreis. Weitere Informationen dazu auch unter:http://presse.unister-travel.de/unistertravel-artikel/unister-travel-bekennt-sich-zu-preistransparenz-volle-preisklarheit-auf-fluege-de-2/

Wichtig: Werden während der Buchungsauswahl einzelne Kriterien, etwa die Bezahlmethode, geändert, kann dies den vorher angezeigten Endpreis beeinflussen. Prinzipiell ist das Service-Entgelt regulärer Bestandteil unserer dargestellten Flugangebote und zwar unabhängig der Zahlart, entfällt jedoch bei Nutzung unserer Kundenkarte, der Fluege.de Mastercard GOLD. Das dieses Kundenangebot und seine Darstellung richtig ist, bestätigte auch jüngst das Landgericht Leipzig:

http://presse.unister-travel.de/unistertravel-artikel/weiterhin-gruenes-licht-fuer-exklusive-kundenkarte-von-fluege-de/

Somit ist unser Service-Entgelt per se nicht an eine bestimmte Zahlungsart gekoppelt, sondern wird getrennt von dieser erhoben. Was je nach Zahlart variieren kann, ist ein Zahlungsentgelt. Dieses wird jedoch in aller Regeln von den Airlines erhoben und Reisebüros haben auf deren Höhe keinen Einfluss. Diese Zahlungsentgelte sind Bestandteil des Tickets, das es zu vermitteln gilt.

Wir bitten Sie hiermit um Richtigstellung unter Einbezug dieser Erläuterungen, idealerweise noch heute (27.05.2015) bis
18 Uhr.

Die Bedingungen, zu denen Online Reiseleistungen zu vermitteln sind, sind gewiss nicht trivial. Kontaktieren Sie uns gerne schon vorab, sollten Sie Rückfragen zur Online-Reisevermittlung haben. Gerne nehmen wir im Sinne unserer zufriedenen Kunden Feedback auf und beleuchten mit Ihnen zusammen etwaige mögliche Unklarheiten bei der Online-Buchung von Flügen. Diese Erläuterungen haben wir auch dem Konsumentenschutz zukommen lassen.

Wir freuen uns über eine Berücksichtigung dieser Erläuterungen.

Gault Millau 2014 – Hamburg

Wie zuvor in St. Georg bietet die im April umgezogene Anna Sgroi auch in Pöseldorf „ihre vertraute puristische Küche“, lobt die französische Gourmetbibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014. Die „gebürtige Sizilianerin meidet vom marinierten Schinken bis zum berühmten Zicklein aus dem Ofen Effekthascherei, Luxusprodukte und extreme Aromen. Die gebratene Tranche vom Wolfsbarsch brauchte nicht mehr als den erdig- sauren Widerpart eines konzentrierten Artischockensuds. Und der Schmortopf von der Taube hatte eine solche geschmackliche Wucht, dass wir vergaßen, uns darüber zu wundern, wie altmodisch beilagenhaft hier noch Gemüse verarbeitet wird.“ Anna Sgroi erhält im Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 16 von 20 Punkten. Sie stehen für „hohe Kochkunst und Kreativität”.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird, erreicht Alexander Tschebull in seinem „Tschebull“ an der Mönckebergstraße: „Die schnörkellose und wohldesignte Küche des gebürtigen Kärntners exekutiert die klassischen österreichischen Rezepte vom Alt-Wiener Tafelspitz bis zum warmen Marillenfleck mit großer Geschmackssicherheit und erlaubt sich immer mal wieder einen kleinen Scherz oder ein unverhofftes Sorbet – erwarten Sie also zwischen den zarten Flusskrebsen mit Gurken-Papaya- Vinaigrette auf dem Kohlrabicarpaccio ein Peperonisorbet.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Hamburg verteidigen souverän Wahabi Nouri vom „Piment“ in Eppendorf und Christoph Rüffer vom „Haerlin“ im Hotel „Vier Jahreszeiten“, das „seinem Traditionsrestaurant ein prächtiges Facelift gönnte. Darin spielt Rüffer die Stärken einer großen Küche aus, ohne sich im Detail zu verlieren. Die Kompositionen sind aromatisch stets so ausgefeilt wie sein Steinbutt, den er in Nussbutter sautiert und mit geröstetem Hummer, Zwiebelcreme und Miso-Tamarinden-Hollandaise kombiniert. Und so wie er selbst auf Teamgeist setzt, verwendet er auch seine bestens eingekauften Waren. Jedes Blättchen, jedes Korn wird maximal verfeinert. Das kann im Extremfall so weit gehen, dass bei einem Gänseleberparfait mit Kaffeeschaum, Briochecreme, Kirscheis und mehr die Leber fast verzichtbar wird. Dafür beschert es auch Sensationen wie zum gebratenen Kalbsbries ein raffiniertes Wechselspiel von jungen Erbsen, pochiertem Spargel, Trüffelschaum und gehobelten Haselnüssen.“

Nouri, „ein gebürtige Marokkaner mit phänomenalem Gespür für Aromen, pflegt als Fundament eine recht klassische französische Küche, die er aber ohne Scheu um frappante Ideen bereichert: Melone mit Meerrettichschnee, Lachs mit Kaffeepulver… Und wenn er Lamm schlicht mit Zwiebeln serviert, kommen die in allen erdenklichen Formen, und steigen von irgendwoher die Aromen eines ganzen Gewürzladens auf.“

Beide erhalten vom Gault&Millau 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben nur 13 Köche in Deutschland.

Platz 2 teilen sich mit je 17 Punkten für eindrucksvolle Gerichte Karlheinz Hauser vom „Seven Seas“ auf dem Süllberg und Thomas Martin vom „Jacobs“ in Nienstedten. Bei Hauser lebten „die Foie gras mit Roter Bete und Rauchmandeln oder der Hummer mit Popcorn und Karottentexturen von erstklassiger Ware und peniblen Zubereitung. Begeisternd war ein vegetarischer Gang“, so loben die Kritiker, „von dem wir uns am wenigsten erhofften: ausdrucksvolles Gemüse aus dem Alten Land, begleitet von einer Bucheckerncreme und dem raren Tomatenkernöl.“

Auf „der Speisekarte von Thomas Martins steht: ‚Von Hamburg in die Welt‘. Sein eigener Weg verlief eher umgekehrt, auch stilistisch. Er belebte seine Mittelmeerküche mit spanischen oder marokkanischen Akzenten, als das noch nicht schick war. Jetzt reitet er, etwas spät, finden wir, auf der neunordischen Welle mit. Dass sich die Küche auch auf asiatische Aromen versteht, bewies sie mit der wunderbaren Variation von der Makrele – unter anderem als Sashimi mit gekochten Kalbszungenstreifen und kandierter Gurke, Mousseröllchen vom Bauchlappen und Dashi mit Shiso-Kresse.“

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 31 Restaurants in Hamburg. 28 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen wie Anna Sgroi auch die neu eröffneten, erstmals oder nach einer Pause wieder bewerteten Lokale „Atlantic“ im gleichnamigen Hotel der Außenalster, „Chez Fou“ in Altona, „Henriks“ in Rotherbaum und „Se7en Oceans“ an der Binnenalster (jeweils 14 Punkte) sowie das „Yoshi“ im Alsterhaus (13 Punkte).

Nicht viel übrig haben die Kritiker mal wieder für die Hamburger TV-Köche. In Tim Mälzers „Bullerei“ im Schanzenviertel „ist zwar alles in Ordnung, aber alles nicht so richtig erwähnenswert. Es wird Zeit, dass sich Tim Mälzer, der sonst so viele Ideen hat, mal um seine Gastronomie kümmert. Denn TV-Ruhm und lässiges Ambiente sind für kein Restaurant eine ewige Erfolgsgarantie“.Diese Kritik ist so unsachlich wie ungerecht. An anderer Stelle lobt der GM lässige, aber korrekt-kochende Restaurants. Hier handelt es sich um reine Effekthascherei des Gault Millaus. Gourmet Report testete erst in diesem Sommer die Bullerei und war angenehm überrascht, wie präzise dort gekocht wird. Das hatten wir nicht erwartet. Da kann man jederzeit hingehen!

Bei Steffen Henssler loben die Tester sarkastisch: „Das Restaurant erinnert in nichts an den Mario Barth der TV-Köche.“

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau in der Hansestadt fünf langweilig gewordene Restaurant ab und nimmt sechs neu auf. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Hamburg

18 Punkte
Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten Piment in Eppendorf

17 Punkte
Jacobs im Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten Seven Seas auf dem Süllberg

16 Punkte
Anna Sgroi** in Pöseldorf Landhaus Scherrer in Ottensen Le Canard nouveau in Ottensen

15 Punkte Fischereihafen-Restaurant in Altona Küchenwerkstatt in Uhlenhorst Osteria Due in Pöseldorf
Rive in Altona
Tschebull* in der City
Vleth in der Speicherstadt

*Aufsteiger **Newcomer

 

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/