Peru

Peru wird zum 5. Mal in Folge zum weltbesten gastronomischen Reiseziel gewählt

Bei den renommierten World Travel Awards konnte sich Peru auch 2016 gegen Mitbewerber wie Frankreich, Japan, Italien, Mexiko oder Spanien durchsetzen.

Bei den diesjährigen World Travel Awards wurde Peru zum 5. Mal in Folge als weltbeste kulinarische Destination ausgezeichnet und landete vor hochkarätigen Mitbewerbern wie Frankreich, Japan, Italien, Mexiko, Spanien und Thailand auf dem ersten Platz. Bei der regionalen Preisvergabe der „Oscars der Reisebranche“ im Juli konnte Peru bereits den Titel als beste kulinarische Destination Südamerikas erlangen.

Mit dem Ziel die peruanische Gastronomie weiterhin international zu bewerben stellte PROMPERÚ kürzlich die vierte Generation peruanischer Köche vor. Die insgesamt 50 Jungköche stammen aus dem ganzen Land und nennen sich in Anlehnung an das peruanische Kartoffelgericht Causa die „Generación con Causa“, die Generation mit einem Ziel, denn das Wort Causa bedeutet auf Deutsch auch soviel wie Zweck oder Ziel. Sie werden Peru künftig als gastronomische Botschafter bei internationalen Veranstaltungen repräsentieren.

Die neue Generation soll die Tradition der peruanischen Küche beibehalten und mit Kreativität und frischen Ideen die Welt vom Geschmack Perus begeistern.

50. Literarischer Wettbewerb der GAD Gastronomische Akademie Deutschlands

Die Preisträger im Jubiläumswettbewerb der Gastronomischen Akademie Deutschlands stehen fest

„50 Literarische Wettbewerbe – dieses Jubiläum macht uns stolz und ist ein Spiegel für die Akzeptanz der Expertise der GAD rund um das Thema Genussbücher“, konstatierte GAD-Präsident Bernhard Böttel bei der Begrüßung der rund 150 Autoren, Verleger und Kenner der Genussszene.

Mit 134 Büchern – eingereicht von 45 europäischen Verlagen – erzielte der Jubiläumswettbewerb das quantitativ beste Ergebnis seit Gründung des Wettbewerbs im Jahre 1960. Mit dem „Literarischen Wettbewerb“ hat sich die GAD zum Ziel gesetzt, Autoren und Verlagen, die im Segment „Essen, Trinken, Genuss und Tafelkultur“ publizieren, eine Plattform zu bieten. Aus der Vielzahl der jährlichen Neuerscheinungen wurden die besten Titel ausgezeichnet, um damit dem Buchhandel und den Lesern Kauf- und Orientierungshilfe zu bieten.

Aus Sicht der Verleger gratulierte mit einem launigen Grußwort Dr. Clemens Knoll, Geschäftsführer des Matthaes-Verlages, der von Anfang an eine feste Größe im Literarischen Wettbewerb war und ist, zum GAD-Jubiläum.

Die GAD hat ihr Jubiläum zum Anlass genommen selbst ein Buch herauszugeben.
56 Jahre Zeitgeschichte, die Entwicklung und der Zeitgeist von Koch- und Genussbüchern werden auf 120 Seiten an Hand der mit der „Goldenen Feder“ bisher ausgezeichneten 21 Bücher dokumentiert. Frank Hornberg (GAD) stellte mit brillant vorgetragenen Anekdoten das Buch vor. Zwischen den
einzelnen Jahrgangs-Kapiteln des Jubiläums-Buches wurden die diesjährigen Prämierungen vergeben.
Die GAD-Juroren vergaben 12 Goldmedaillen, zum ersten Mal jeweils für das beste Buch einer
Kategorie, sowie 48 Silbermedaillen für besonders empfehlenswerte Bücher und zwei GAD-Sonderpreise, die von Präsident Böttel den erfolgreichen Autoren und Verlagsvertretern übergeben wurden.

„Gesundes Genießen“ – mit diesen beiden Worten beschrieb GAD-Pressesprecher und Wettbewerbskoordinator, Hans G. Platz, den diesjährigen Literarischen Wettbewerb. Damit sind viele interessante Bücher gemeint, die sich mit gesunder, zeitgemäßer Ernährung auseinandersetzen, ebenso wie Bücher über Smoothies, Limonaden und Craftbeer. Back- und Patisserie-Themen sowie Brotbücher sind weiterhin stark vertreten, wie auch Fleisch- und Grillthemen mit teilweise opulenten Büchern für die Zielgruppe „kochender Mann“.

Es war ein hartes Stück Bewertungsarbeit für die knapp 50 Juroren, und oft haben nur Nuancen den Ausschlag für eine Auszeichnung gegeben. Den Juroren und den großartigen Leistungen der Autoren, Fotografen und Verlagsmitarbeiter galt sein besonderer Dank.
Gute Gespräche zwischen Verlagsvertretern, Autoren und den geladenen Gästen der GAD und Reminiszenzen an die Speiseangebote seit den 1970er-Jahren rundeten in zwangloser Atmosphäre die Preisverleihung und einen stimmungsvollen Vormittag ab und ließen den Buchmesse-Stress für einige Stunden in den Hintergrund treten.

Auch im nächsten Jahr bleibt es – wie schon seit 1960 – Ziel der GAD, Verlagen und Autoren Anregungen zur ständigen Verbesserung der Qualität der Literatur der Kochkunst und Tafelkultur zu geben und sich insbesondere auch für die Optimierung von Lehr- und Fachbüchern der gastgewerblichen Branche einzusetzen und nicht zuletzt dem Buchhandel bzw. den Lesern Orientierungshilfe bei der Buchauswahl zu geben.

Alle Preisträger: (pdf)
http://www.gastronomische-akademie.de/download/2016-GAD-LW-Ergebnisse-OYySTER-Sonderausgabe.pdf

Juan Mari Arzak

Juan Mari Arzak aus San Sebastian mischt galicische Aromen mit baskischer Küche in seinem neuen gastronomischen Projekt „Santiago Bidea“ (El Camino de Santiago). Das neue Restaurant und die dazugehörige Casa Rural befinden sich in San Pedro de Gonte, einem winzigen Dorf mit nur einhundert Einwohnern in der Nähe von Negreira westlich von Santiago de Compostela in der Provinz La Coruña. Anfang September weihte der Sternekoch mit seinem Partner Luis Mariano Chico. einem Weinunternehmer aus Vitoria, das neue Hotel ein.

Das „Santiago Bidea“ befindet sich in gänzlich abgeschiedener Lage mitten im Grünen. Die Besucher erwartet vollkommene Ruhe, pure Entspannung und natürlich höchster Genuss. Die Verbindung von galicischen und baskischen Kochelementen, die auf der Verwendung von saisonalen Produkten basiert, verspricht Gaumenfreude pur.

Das Landhotel mit dem herausragenden Restaurant liegt, wie sein Name sagt, direkt am Jakobsweg. Ursprünglich war es ein altes Herrenhaus vom Anfang des letzten Jahrhunderts, das nahezu vollkommen heruntergekommen war. Nach der vollständigen Renovierung, die von Arzak und Chico gemeinsam durchgeführt wurde, zeigt sich das Santiago Bidea jetzt wieder als stolzer Pazo, wie die Adelspaläste oder Herrenhäuser in Galicien bezeichnet werden. Die ehemalige Steinstruktur, auf die sowohl in Galicien wie auch im Baskenland viel Wert gelegt wird, konnte weitgehend beibehalten werden. Ein kleiner Pfad führt zum Eingang, den ein Findling schmückt.

Für den berühmten baskischen Koch, der seit 26 Jahren mit drei Michelin-Sternen schmücken darf, vereinen sich in dem neuen Projekt mittels der Kunst der Kulinarik die galicische und baskische Kultur, die viele Gemeinsamkeiten aufweisen.

Das Restaurant wie auch das Landhotel wird von Oihana Chico, einer Schülerin Arzaks in seinem Restaurant in San Sebastian, gemeinsam mit Julen Lizartza geführt. Oihana Chico hat dort aus der Hand des großen Meisters das „savoir faire“, zahlreiche Techniken und Konzepte der Haute Cuisine erlernt.

Die Speisekarte des „Santiago Bidea“ folgt von daher der Konzeption, die für die Gerichte Arzaks und seine Tochter Elena charakteristisch sind. Sie besteht in der Wertschätzung lokaler Produkte und der traditionellen Küche, die als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung steht.

Das Landhotel „Santiago Bidea“ mit seinen nur sieben Zimmern ist nach den Worten Arzaks ein „kleines und bescheidenes“ Hotel, das Restaurant „einfach und erschwinglich“. Dennoch umgebe sein Haus der Hauch des Besonderen.

http://santiagobidea.com/

Jens Rittmeyer

Jahre lang hat Jens Rittmeyer die Entwicklung des gastronomischen Konzeptes im Budersand Hotel maßgeblich mitgestaltet. „Wir bedanken uns bei Jens Rittmeyer, der das KAI3 unter der Flagge des Budersand Hotels in die erste Riege der deutschen Gourmetrestaurants geführt und zu einer Visitenkarte Sylts gemacht hat“, so Hoteldirektor Rolf E. Brönnimann. Jens Rittmeyer trug maßgeblich zum Erfolg des Budersand Hotels und der großen Bekanntheit und Beliebtheit des Hauses – weit über die Grenzen Sylts hinaus – bei. Das „Festival der Sterne“ trug seine Handschrift und setzte Meilensteine im Angebot der Food Festivals.

„Jens Rittmeyer war und ist ein Teil des Gesamtkonzeptes Budersand und wir sind sehr stolz, dass er seit dem Jahre 2011 unser Fine-Dining-Restaurant KAI3 mit einem Stern kürt“, so Rolf E. Brönnimann weiter. „Mit seinen innovativen und mutigen gastronomischen Konzepten überraschte Jens Rittmeyer seine Gäste und setzte beispielsweise mit der Gemüseküche Trends in Deutschland.“

Mit dem Weggang von Jens Rittmeyer wird das gastronomische Angebot des Budersand Hotels neu konzipiert und ausgerichtet. Derzeit werden Gespräche über die Konzeption geführt – so der Hoteldirektor – und unterstreicht damit die Absicht, das Budersand mit dem KAI3 auch in Zukunft als eine der TOP Adressen in Deutschland positionieren zu wollen.

1975 wurde Jens Rittmeyer in Halle an der Saale geboren. Seine Laufbahn umfasst viele namhafte Stationen. So arbeitete er für Günter Scherrer im Düsseldorfer Victorian genauso wie im Landhaus Köpp in Xanten sowie bei Dieter Müller im Schlosshotel Lerbach, Bergisch Gladbach. Anschließend sammelte er internationale Erfahrung – unter anderem bei Dieter Koschina im Zwei-Sterne-Lokal Vila Joya. Schon mit 26 Jahren wurde er Küchenchef im ausgezeichneten Restaurante Sao Gabriel in Quinta do Lago. Über das Berliner Schlosshotel Grunewald kam Jens Rittmeyer 2010 nach Sylt, übernahm die Leitung der Küche im KAI3 und wurde bereits 2011 vom Guide Michelin mit einem Stern geehrt. Im selben Jahr rief er außerdem das „Festival der Sterne“ ins Leben.

www.budersand.de

Christiane Pretz

Christiane Pretz zur Verlagsleiterin der gastronomischen Fachmedien berufen

Zum 1. Januar 2016 wird Christiane Pretz (53) Verlagsleiterin für die gastronomischen Fachmedien der dfv Mediengruppe. Ihr obliegt damit künftig die kaufmännische Verantwortung für die Titel food-service, FoodService Europe & Middle East und gv-praxis. Pretz übernimmt die Funktion im Rahmen eines Generationswechsels in der Führung: Gretel Weiß (65), Chefredakteurin und bisherige Gesamtverantwortliche für das operative Geschäft des Verlagsbereiches, scheidet – wie berichtet – aus diesen Funktionen zum Jahreswechsel aus und bleibt Herausgeberin. Bereits zum 1. Juli 2015 hat Andrea Lottmann (40) die Chefredaktion von food-service und FoodService Europe & Middle East übernommen.

Christiane Pretz hat Betriebswirtschaftslehre an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main studiert. 1991 startete sie mit einem Trainee-Programm bei der dfv Mediengruppe. Es folgten mehrere Stationen im Anzeigenverkauf bei den gastronomischen Titeln. Seit 2001 ist Pretz hier als Objektleiterin tätig.

„Wir kennen Christiane Pretz als kompetente und starke Führungspersönlichkeit, sie genießt in der Branche und in ihrem Team eine große Akzeptanz. Am Markt hat sie eine Reihe von Projekten sehr erfolgreich platziert. Daher freuen wir uns darauf, weiterhin mit ihr die gastronomischen Fachmedien der dfv Mediengruppe voranzutreiben“, erläutert der zuständige dfv Geschäftsführer Markus Gotta.

Jörg Lawerenz

Spitzenkoch Jörg Lawerenz, der seit nunmehr einem Jahr im Schlosshotel Kronberg als Küchenchef die gastronomischen Geschicke lenkt, hat für die heissen Tage die perfekte Lösung: Die Schlossküche. Klimatisiert, von dicken Mauern umgeben und einem Rundgewölbe getragen, bietet sie auch im Hochsommer beneidenswert kühle Temperaturen um 19 Grad. „Dieser Arbeitsplatz sucht deutschlandweit seinesgleichen, erklärt er. Hier habe ich den perfekten Mix aus High-Tech und Tradition gefunden. Es herrschen Arbeitsbedingungen, die keine Wünsche offen lassen und es uns erlauben, langfristig unsere Vision der Gastronomie im Schlosshotel Kronberg umzusetzen. Neben der Hardware ist es vor allem das Entwicklungspotenzial, das ich hier sehe“, erläutert Lawerenz. Teamgeist und individuelle Förderung werden groß geschrieben in der Schlossküche. Sein Team, das er sorgfältig auswählt, persönlich coacht und dem er den faszinierenden Beruf des Kochs jeden Tag auf das Neue vorlebt, ist für ihn wichtigster Bestandteil des Erfolges. „Wir suchen immer nach vielversprechenden Talenten, die Spaß daran haben, Teil unseres tollen Teams zu sein, mit einem wohltemperierten Arbeitsplatz im Grünen und das, ganz in der Nähe der Mainmetropole Frankfurt“, lockt Lawerenz mit einem charmanten Lächeln den Nachwuchs gezielt in den Taunus.
Das Schlosshotel Kronberg, in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Ort, hat Anfang 2013 die historische Küche völlig entkernt und generalsaniert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die neue Küche in dem historischen Gemäuer ist ganz in Edelstahl gehalten und mit neuester Technik und modernsten Geräten ausgestattet, die sich wunderbar in das freigelegte Rundgewölbe einfügen. Tageslicht und offene Arbeitsbereiche ermöglichen Sichtkontakt zu allen Stationen und lassen alles großzügig, offen und hell erscheinen. Der 400m² große Bereich verfügt über eine klimatisierte Küche und eine getrennte Bankettproduktionsküche. So herrschen auch bei Hitze, Stress und Zeitdruck angenehme Arbeitsbedingungen. Wo sonst findet man eine historische High-Tech Küche mit „Coolness“-Faktor und einen Chef, der Mentor und Vorbild zugleich ist…?

www.schlosshotel-kronberg.de

Vitoria-Gasteiz – Capital de la Gastronomía 2014

BASKENLAND: Auf gastronomischer Entdeckungsreise durch die Hauptstadt der Gastronomie

Die baskische Hauptstadt Vitoria-Gasteiz ist in diesem Jahr gleichzeitig die Spanische Hauptstadt der Gastronomie. Als „Capital de la Gastronomía 2014“ zeigt sich Vitoria-Gasteiz der Welt mit einem „Spezialmenü“ von seiner besten Seite. Das ganze Jahr über stehen viele originelle Events auf dem Programm, wie etwa ein „Köche-Austausch“ aus mehreren Gegenden Spaniens, die Vergabe der „Vitoria Gourmets-Preise“, die Herausgabe eines Kochbuchs, die Wiederentdeckung alter Rezepte oder die Gourmet-Tage in der Hotelfachschule von Gamarra. Tatsächlich eignet sich jeder Monat des Jahres zu einem Abstecher nach Alava, in die südliche Provinz des Baskenlands, um dieses Fest für den Gaumen voll auszukosten.

Bis August haben Besucher die Wahl zwischen dem Frühjahrsfestival des Antoñana-Honigs, dem Bodegas-Event in den Straßen von Labastida, dem Txakoli-Tag von Amurrio, dem Azkena Rock Festival, dem berühmten Internationalen Jazzfestival und dem Patronatsfest La Blanca. Im September wird die Weinlese gefeiert; es findet ein Mittelalterlicher Markt und das Weinlesefest in der Rioja Alavesa statt, wo man das Traubenstampfen miterleben und exquisite Weine verkosten kann.

Zum Jahresende steht die Woche der Pintxos von Álava und des Weins der Rioja Alavesa an. Weinliebhaber kommen beim Angebot La Aldoaraba mit vollmundigen Rotweinen, spritzigen Txakolis und Cidres der Provinz auf ihre Kosten. Bei der Nacht der Kerzen erleuchten 15.000 Kerzen die Stadt Vitoria. Die frostigeren Temperaturen können die Besucher mit Glühwein verscheuchen.

Damit auch Touristen nicht den Überblick über das Angebot der Gastronomie-hauptstadt Vitoria verlieren, wurde die sogenannte „Gastromap“ entwickelt. In diesem „Gastronomischen Stadtplan“ sind 141 Bars und Restaurants von Vitoria und der näheren Umgebung verzeichnet, die an der Initiative „Pintxo-Menú“ teilnehmen. Dabei stehen heimische Produkte im Mittelpunkt von 76 Tapas-Menus und 108 Pintxos, die speziell zur Feier der Gastronomischen Hauptstadt 2014 mit Phantasie und Geschmack kreiert wurden.

www.vitoriagasteizcapitalgastronomica.com

Dennis Giessmann

Atrium Hotel Mainz präsentiert frisches, modernes Gastronomie-Konzept

Mit einem Investitionsvolumen von 380.000 Euro hat Hotelier Dr. Lothar Becker erneut die Modernisierung des größten inhabergeführten Hotels von Rheinland-Pfalz vorangetrieben. Nach dem Ausbau des Kongress-Centers und der Renovierung der öffentlichen Hotelbereiche nebst Außenanlage erstrahlt jetzt der gesamte gastronomische Bereich im Atrium Hotel Mainz in neuem Glanz. Unter Leitung von Innenarchitektin Beate Lemmer ist ein modernes, stilvolles Genuss-Ambiente entstanden, das die drei gastronomischen Outlets zu einer inspirierenden Einheit verbindet. Begleitet wurde der Veränderungsprozess von dem international renommierten Gastronomie-Berater Pierre Nierhaus.

Das À-la-Carte-Restaurant des Hauses wurde mit einem individuellen Signature-Konzept nach vierwöchiger Renovierungszeit unter dem neuen Namen „Adagio Restaurant und Weinbar“ wiedereröffnet. Das exklusive Interieurdesign kombiniert klare Linien und ein elegantes Farbkonzept mit einem Hauch von mediterranem Ambiente und hüllt das neu gestaltete Restaurant in eine stilvolle Atmosphäre. Feine Stoffe und hochwertige Materialien in dezenten Beige-Braun-Tönen sowie edle Dekorationen mit petrolfarbenen Akzenten unterstreichen die kreative Noblesse des „Adagio“. Verspielte Objekte wie ein eindrucksvoller Murano-Glaslüster und Poesie an den Wänden und der Tischdekoration geben dem Raum eine dezente Gemütlichkeit, ganz ohne verschnörkelt oder überladen zu wirken. Bequeme Sitzelemente laden zum Verweilen ein und unterstreichen das Wohlfühl-Ambiente.

So bildet auch der Begriff „Wohlfühl-Küche“ die zum Interieur passende Philosophie des kulinarischen Konzepts. Küchenchef Dennis Giessmann interpretiert klassische Rezepte aus dem Mittelmeerraum auf seine ganz eigene Art mit besonderer Wertschätzung für Lebensart, Qualität und gute Produkte. Aus marktfrischen, regionalen und saisonalen Zutaten entstehen feinste Gerichte. Der Küchenchef legt dabei Wert auf eine bodenständige Küche, die kreativ und ausgezeichnet, aber nicht abgehoben ist. Vom exquisiten Menü bis hin zu Gerichten für den kleinen Appetit kann sich im „Adagio“ sowohl der verwöhnte Gourmet in aller Ruhe auf eine kulinarische Reise begeben als auch der eilige Gast an außergewöhnlichen Kreationen zu moderaten Preisen erfreuen. Passend zum angenehmen Ambiente und der ehrlichen Kochkunst ist der Service authentisch, dezent und aufmerksam.

Restaurantleiter und Sommelier Oliver Habig kredenzt dazu aus dem Weinbuch eine eindrucksvolle Auswahl erlesener Weine aus der Region, edle Tropfen der Nachbarregionen sowie Klassiker aus internationalen Anbaugebieten. Auf der Karte stehen kraftvolle, ausdrucksstarke Weine mit großer Fülle und Eleganz ebenso wie erfrischende, leichte Weine. Sehr zur Freude von Weinkennern und -genießern hat sich Sommelier Habig eine ganz besonders faire und attraktive Preisgestaltung erdacht: Auf den bei Winzern und im Internet publizierten üblichen Handelspreis der Flaschenweine wird bei Ausschank im „Adagio“ lediglich ein Aufpreis von einheitlich dreizehn Euro pro Flasche kalkuliert. Damit erlaubt das Restaurant dem Gast nicht nur eine ungewöhnlich offene Preistransparenz, sondern ermöglicht es auch Weinliebhabern, große Weine zu moderaten Preisen zu degustieren.

Ergänzt wird das exquisite Gastronomie-Angebot im Atrium Hotel Mainz durch die neu gestalteten Frühstücks- und Buffetrestaurants „Allegro“ und „Cucina“. In beiden Lokalitäten sorgt ein extravagantes Beleuchtungskonzept für variable Lichtfarben je nach Tageszeit, Stimmung oder Anlass.

Bei der Neugestaltung des „Allegro“, das für das Frühstücksangebot der Hotelgäste sowie für Mittag- und Abendessen der Tagungsgäste genutzt wird, wurden Gästewünsche der Online-Bewertungen umgesetzt. So wurde der Raum mit frischen, hellen Farben in Szene gesetzt und bietet durch die neue Raumaufteilung mehr Platz für die Gäste.

Herzstück des Restaurants „Cucina“ ist die Live-Cooking-Station mit modernster Induktionstechnik, integrierter Abluftfunktion und flexibel einsetzbaren Kochgeräten wie Wok, Grill und heißem Stein. Das Buffetfeld für die warmen Gerichte ebenso wie die Fläche für die gekühlten Speisen ist mit einer innovativen und stilvollen granitfarbenen Natursteinplatte versehen, die für eine besonders edle Optik sorgt. Das moderne Design und die Raumaufteilung sorgen für eine lebendige, kommunikative Atmosphäre.

Je nach Anlass können die drei neuen gastronomischen Bereiche im Atrium Hotel Mainz flexibel genutzt werden. Kleine Küchenpartys mit Live-Cooking sind ebenso möglich wie exklusive Kochkurse und private Events in einem der Outlets sowie die Gesamtbelegung der Restaurants bei einer Tagung oder Veranstaltung. Insgesamt stehen 130 Plätze in den drei Restaurants zur Verfügung, davon 60 im „Adagio“, 50 im „Allegro“ und 20 in der „Cucina“.

www.atrium-mainz.de/gastronomie.

Cook of 2013/2014 South Africa

Anmeldung zum Wettbewerb „Cook of 2013/2014 South Africa“ bis zum 14.02.14 möglich

„Cook of 2013/2014 South Africa“: Dieser Nachwuchs-Förder-Wettbewerb ist ausgeschrieben für Teilnehmer bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, die sich in der gastronomischen Ausbildung befinden oder bereits ihren Ausbildungsabschluss absolviert haben. Teilnahmestichtag ist der 14.02.2014.

Die einzureichenden Menüvorschläge bzw. Rezepte (Abgabeschluss: Freitag, der 14. Februar 2014) werden von einer Fach-Jury bewertet. Der Gewinner erhält als Preis eine Reise nach Südafrika; diese beinhaltet u. a. mindestens 3 Tage Teilnahme an den täglichen Küchenabläufen eines Südafrikanischen Top-Restaurants.

Detaillierte Informationen sowie Anmeldeunterlagen stehen interessierten Unternehmen und Auszubildenden auf der Website www.cook-of.com zur Verfügung.

Literarischer Wettbewerb der GAD

Die Preisträger im 47. Literarischen Wettbewerb der Gastronomischen Akademie Deutschlands stehen fest.

Bereits zum 47. Mal kamen auf Einladung der GAD Gastronomische Akademie Deutsch-lands mehr als 150 Autoren, Verleger und Kenner der Genussszene zur Preisverleihung des Literarischen Wettbewerbs zusammen. Der Literarische Wettbewerb der GAD zeichnet seit 1960 Bücher zu den Themen Kochkunst, Tafelkultur, Genuss und Gastfreundschaft aus. In diesem Jahr haben 39 Verlage 119 Genussbücher eingereicht und deren Autoren sich dem Literarischen Wettbewerb und dem Urteil der GAD-Expertenjury gestellt.
Für 66 dieser erlesenen Bücher und deren Autoren und Verlage hieß es:… und die Gewinner sind…!

„Büchern die Appetit machen“, so GAD-Präsident, Hubert Möstl, wurden von der GAD
17 Gold-, 47 Silbermedaillen und einen Sonderpreis
zugesprochen. Ein Buch erhielt die nur selten verliehene höchste Auszeichnung, die „Goldene Feder“.

Alle zum Wettbewerb eingereichten Bücher folgen den gesellschaftlichen Trends, so bleiben die „thematischen Renner“ auch dieses Jahr wieder regionale Produkte, vegetarische und vegane Küche sowie avantgardistische und Lifestyle-Themen. Autoren und Verlage durchstreifen die Natur nach allem was essbar ist, ob es nun im Garten, Wald oder Wasser wächst, ob es Baum, Strauch, Kraut, Pilz, Flechte, Farn oder Alge ist. „An spannenden und informativen Genussbüchern ist kein Mangel, wie gerade die diesjährige Einreichequote (die höchste seit Bestehen des Wettbewerbs) zeigt“, so GAD-Jurykoordinator Andreas Eggenwirth gegenüber Gourmet Report:
„Die Jury war beeindruckt vom kreativen Potenzial und dem Facettenreichtum der Neuerscheinungen aus den Bereichen Kochen, Genuss, Tafelkultur und Gastfreundschaft“.

Besonderes Lob sprach GAD-Mitglied und Effilee-Herausgeber, Vijay Sapre, bei seiner Vorstellung des in der Edition Grashoff erschienen Buches „Es soll Geheimnis bleiben“ aus, in dem genussvoll und spannend die 140-jährige Firmengeschichte der Delikatessenhandlung Grashoff, Bremen beschreiben wird. Mit der Auszeichnung wertschätzen die GAD-Juroren das gastronomische Lebenswerk und die kulinarische Leidenschaft einer engagierten Unternehmerfamilie, so Hans G. Platz, GAD-Pressesprecher und freute sich, auch auf den Höhepunkt der diesjährigen Preisverleihung hinzuweisen, die Auszeichnung des Buches „aroma“, erschienen im Verlag der Stiftung Warentest, mit der Goldenen Feder.
Laudator Peter Wagner (Hobbykoch, Journalist, Mitglied Food Editors Club Deutschland), Hamburg, würdigte die beiden Autoren des Buches, Thomas A. Vierich und Thomas A. Vilgis und resümierte:
„aroma“ wird für Jahre das Standardwerk in Sachen wissenschaftlich basierter, aber stets heimischer küchenorientierter Speisenverbindungen bleiben. Selten hat ein Buch die Auszeichnung „Goldene Feder“ für das beste Genusswerk des Jahres so verdient. Gemessen an dem, was man bei vielen Sterneköchen für ein doppelt so teures Kochbuch bekommt, müsste „aroma“ mindestens 20 Euro mehr kosten. Und wer als Koch – von der gehobenen Hobbyküche über die Berufsausübenden bis hinauf in höchste Sternenweihen – dabei nur „Bahnhof“ versteht, muss nicht verzagen: Einfach im Zug sitzen bleiben und ins kulinarische Nirgendwo zurückfahren.

Unter dem Applaus der geladenen Gäste nahmen alle Preisträger die verdienten Auszeichnungen entgegen. Gute Gespräche zwischen Verlagsvertretern, Autoren und den geladenen Gästen der GAD rundeten in zwangloser Atmosphäre einen stimmungsvollen Vormittag ab, und ließen den Buchmesse-Stress in den Hintergrund treten.

Bereits begonnen hat der 48. Literarische Wettbewerb, bei dem es nach wie vor Ziel der GAD bleibt, Verlagen und Autoren Anregungen zur ständigen Verbesserung der Qualität der Literatur der Kochkunst und Tafelkultur zu geben und sich insbesondere auch für die Optimierung von Lehr- und Fachbüchern der gastgewerblichen Branche einzusetzen. Darüber hinaus gilt es dem Buchhandel bzw. den Lesern Orientierungshilfe bei der Buchauswahl zu geben. Diese Ziele wird die GAD auch zukünftig mit großem Engagement weiter verfolgen.

Die 1959 gegründete Gastronomische Akademie Deutschlands e. V., ist eine gemeinnützige Vereinigung von Fachleuten aus Gastronomie und Hotellerie, der Getränkebranche, Lebensmittelindustrie sowie von Ernährungswissenschaftlern, Medizinern, Bildungsexperten und Medienvertretern. Sie versteht sich als Förderin der Tafelkultur, Kochkunst, Kultur und Geschichte der Gastronomie sowie fachbezogener Wissenschaft und Bildung. Seminare, Veranstaltungen und der ständige Dialog mit namhaften Unternehmen und Fördermitgliedern aus der Branche sollen diese Intention unterstützen.

www.gastronomische-akademie.de