Naschwerk im Museum bei Hamburg

Am Sonntag, dem 6. November, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg alles um köstliches Naschwerk. Von 10 bis 18 Uhr werfen Besucher einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie die Leckereien entstehen. An den vielen kleinen Marktständen kann probiert und gekauft werden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Lakritze, Marmeladen, Fruchtmuse, Sirup, kandierte Blüten oder Stollen – beim Süßen Sonntag verwandelt sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg in ein Paradies für Schleckermäuler. Rund 25 ausgesuchte Manufakturen und Aussteller zeigen ihr Können und bieten ihre Waren auf dem Süßwaren-Markt an. Jürgen Kanzelmeyer vom Zuckerstudio modelliert filigrane Figuren aus Zucker und gibt damit Einblicke in das aussterbende Handwerk der Zuckerkunst. Die kleinen Kreationen sind sehr lange haltbar, dürfen aber auch sofort verzehrt werden. Besucher erleben außerdem, wie traditioneller Baumkuchen nach altem Rezept entsteht. Für Kinder bietet der Süße Sonntag ein kreatives Bastelprogramm sowie Mitmachangebote in der Lehrküche. Draußen am gemütlichen Lagerfeuer backen die jungen Besucher eigenes Stockbrot.

Der Süße Sonntag findet im Agrarium des Freilichtmuseums statt – die Ausstellungswelt zeigt auf 3.300 Quadratmetern und mit vielen Mitmachmöglichkeiten, wie Essen hergestellt wird. Im Obergeschoss widmet sich das Agrarium der Lebensmittelindustrie. Zucker spielt hier eine große Rolle. Die Deutschen vertilgen im Jahr rund 32 Kilogramm Süßwaren. Zusätzlich ist Deutschland Exportweltmeister bei Süßwaren. 2013 verkauften die 220 heimischen Hersteller gut 1,8 Millionen Tonnen Schokolade, Bonbons, Fruchtgummis, Backwaren und Knabberartikel ins Ausland. Der Süße Sonntag bietet einen Einblick in diese spannende und gleichzeitig köstliche Branche.

Weitere Köstlichkeiten bietet der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e. V. an: leckerer Kuchen in Bioland-Qualität aus der Museumsbäckerei. Im Rösterei-Café „Koffietied“ locken selbstgeröstete Kaffeespezialitäten. Wer zwischendurch eine deftige Mahlzeit bevorzugt, bekommt am Stand des Museumsgasthofes „Stoof Mudders Kroog“ krosse Bratwürste.

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg –
Am Kiekeberg 1 –
21224 Rosengarten-Ehestorf
www.kiekeberg-museum.de

20. Käsemarkt am Kiekeberg

Sonntag, 29. Mai, 10-18 Uhr, 9 Euro

Handgemachte Käseleckereien aus Büffel-, Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch, das bietet der 20. Käsemarkt am Sonntag, dem 29. Mai im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Die besten Käser aus Norddeutschland zeigen die Geschmacksvielfalt ihrer Produkte. Zwischen 10 und 18 Uhr können Besucher die aromatischen Milcherzeugnisse verkosten und kaufen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Ein Höhepunkt für Gourmets und Feinschmecker – Regionale Lebensmittelproduzenten stellen beim Käsemarkt am Kiekeberg ihre leckeren handgefertigten Produkte vor. Freunde des guten Geschmacks können die vielfältigen Erzeugnisse direkt verkosten, die Hersteller stehen für Auskünften und Tipps zur Verfügung. Den Mittelpunkt des Marktes bilden Käsespezialitäten aus Büffel-, Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Produkte aus Norddeutschland wie Fleisch, Wurst, Wein, Säfte sowie Kräuter und Chutneys ergänzen das Angebot. Alle Produkte sind handgemacht und von hoher Qualität.

Der Käsemarkt findet in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. In einem Bereich des Marktes bieten die
Hersteller ausschließlich Produkte an, die den Kriterien von Slow Food entsprechen. Die internationale
Organisation fördert unter anderem Geschmacksbildung und setzt sich für eine nachhaltige
Lebensmittelproduktion ein. In der Kinderkäsestraße von Slow Food entdecken kleine Feinschmecker die verschiedenen Käsesorten und können diese probieren.

Am selben Tag verleihen Slow Food Hamburg e. V. und das Freilichtmuseum am Kiekeberg den Norddeutschen
Käsepreis. Dieser zeichnet Betriebe oder Personen aus, die sich um die norddeutsche Käsekultur verdient
gemacht haben, dabei werden Kriterien wie die handwerkliche Produktion oder die hervorragende Qualität
berücksichtigt. Ausgewählt wird ein Betrieb oder eine Person aus Schleswig-Holstein und aus Niedersachsen.

Süßer Sonntag

Schokolade, Bonbons, Lakritz – am Sonntag, dem 8. November, dreht sich alles um köstliches Naschwerk im Freilichtmuseum am Kiekeberg bei Hamburg. Von 10 bis 18 Uhr werfen Besucher einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie die Leckereien entstehen. An den vielen kleinen Marktständen kann probiert und gekauft werden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Rund 25 kleine Manufakturen und Aussteller zeigen ihr Können und bieten ihre Waren auf dem kleinen Süßwaren-Markt an. Besucher erleben, wie filigrane Zuckerfiguren entstehen oder Bonbons gedreht werden. Die kleinen Kreationen sind sehr lange haltbar, natürlich können sie auch sofort verzehrt werden. Für Kinder gibt es ein buntes Mitmachprogramm.

Der Süße Sonntag findet im Agrarium des Freilichtmuseums statt – in der Ausstellungswelt zur Lebensmittelproduktion, Ernährungswirtschaft und Landwirtschaft. Auf 3.300 Quadratmetern können Besucher mit allen Sinnen Fragen nachgehen, wie Essen hergestellt wird.

Weitere Köstlichkeiten bietet der Förderverein des Freilichtmuseums am Kiekeberg e.V. an: leckerer Kuchen in Bioland-Qualität aus der Museumsbäckerei! Im Rösterei-Café „Koffietied“ gibt es selbstgeröstete Kaffeespezialitäten. Wer zwischendurch eine deftige Mahlzeit bevorzugt, bekommt am Stand von „Stoof Mudders Kroog“ leckere Bratwürste.

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Veggiemarkt am Kiekeberg, Hamburg

Am Sonntag, dem 12. Juli, dreht sich im Freilichtmuseum am Kiekeberg alles um vegetarisches und vor allem veganes Essen. Von 10 bis 18 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit sich über die fleischlose Lebensweise zu informieren und Tipps und Tricks zu bekommen. Passend dazu thematisiert die Dauerausstellung im Agrarium Hintergründe zum Thema Ernährung und Nahrungsmittelindustrie. Der Eintritt kostet 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Gemüse, Obst und Tofu: Die vegetarische und vegane Lebensweise ist seit einiger Zeit in aller Munde. Doch wie bereitet man leckere und ausgewogene Mahlzeiten ohne tierische Produkte zu? Bei dem Veggiemarkt im Freilichtmuseum zeigt der Coach Eduard Paschowski in der Lehrküche, wie dies klappt und dabei gesund und lecker ist. Außerdem gibt es vegane Backvorführungen und eine Rezeptaustauschbörse. Die Besucher erfahren Wissenswertes über diese Einstellung zur Nahrung und welche gesundheitlichen Bedenken es geben kann. Dabei geht es beim veganen Lebensstil um viel mehr: Um einen eigenen Beitrag gegen die Tierhaltung und -verarbeitung zu leisten, wird auf tierische Produkte verzichtet. Das ist im Bereich der Ernährung möglich, aber auch bei der Kleidung und Gebrauchsgegenständen. Ein kleiner Markt bietet den Besuchern die Möglichkeit Vegetarisches und Veganes zu Erkunden.

Verschiedene Organisationen, wie der Bund für vegane Lebensweise, informieren Neugierige, Interessierte sowie überzeugte Vegetarier und Veganer. Vorträge zu verschiedenen Themen runden das Programm ab. Die Erlebniswelt Agrarium behandelt Themen und Fragen zur Nahrungsmittelindustrie und Ernährung. Zur Stärkung werden vegane und vegetarische Leckereien angeboten.

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Bier aus dem Norden

Neue Geschmackskreationen aus Hopfen und Malz, die gibt es am Sonntag, dem 28. Juni, im Freilichtmuseum am Kiekeberg zu probieren. Bei „Bier aus dem Norden“ präsentieren 30 kleine Brauereien von 10 bis 18 Uhr ihre neuen Sorten. Über 100 verschiedene Sorten bringen die Braumeister mit an den Kiekeberg. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro.

Das besondere Bier hebt sich durch seinen individuellen Geschmack ab. Fachleute und Fans kommen an diesem Tag zusammen, um sich über Geschmacksrichtungen und Zutaten auszutauschen und miteinander zu klönen. Die regionalen Biere sind Ausdruck handwerklicher Braukunst. Im Freilichtmuseum am Kiekeberg können die Besucher verschiedene traditionell hergestellte Biersorten probieren und kaufen.

„Ein deutlicher Trend geht zum Craft Beer“, erklärt Stefan Seufert, Organisator des Aktionstages. Als „Craft Beer“ werden Biere bezeichnet, bei denen ehrgeizige und experimentierfreudige Brauer intensiven Biergeschmack erschaffen. „Bei ihren Bieren lassen sich die eingesetzten Rohstoffe Malz und besonders Hopfen oft viel deutlicher herausschmecken, als das bei den üblichen Fernsehbieren der Fall ist“, so der Experte.

Besucher können sich nach dem Bier-Genuss im Rösterei-Café Koffietied und im Museumsgasthof Stoof Mudders Kroog bei herzhaften norddeutschen Spezialitäten stärken.

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Alles zum Brot

Nationalmannschaft der deutschen Bäckermeister backt am Kiekeberg
Sonntag, 9. März, 10-18 Uhr, 9 Euro

Am Kiekeberg duftet es nach frisch gebackenem Brot. Am Sonntag, dem 9. März, dreht sich alles um das traditionelle Nahrungsmittel. Zwischen 10 und 18 Uhr backen Besucher selbst ihren Laib oder lassen sich Tipps von den Experten geben. Der Eintritt beträgt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Bäckermeister zeigen ihr Handwerk und ein umfangreiches Brotsortiment im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Besucher erfahren aus erster Hand, welche Tipps und Tricks es beim Brotbacken gibt und erleben die große Geschmacksvielfalt. Die Nationalmannschaft der deutschen Bäckermeister lässt die Öfen im Museum glühen. Sie backen, stehen für Fragen zur Verfügung und präsentieren außergewöhnliche Kreationen – probieren erwünscht! In einer großen Brotschau erklärt ein Brotprüfer, was ein gutes Brot ausmacht. Händler bieten ihre Ware feil: Aufstriche, Brotmesser sowie Korb- und Flechtwaren.

An vielen Mitmachstationen backen große und kleine Besucher ihr eigenes Brot oder setzen einen Sauerteig an. In den ältesten Öfen am Kiekeberg backen die Darsteller der Gelebten Geschichte Brot auf traditionelle Weise. Die Lehmbacköfen in den historischen Gebäuden werden mit Holz befeuert. In der Lehrküche des Agrariums geht es hingegen sehr modern zu, Gebäckstangen und Cracker werden dort in komfortablen Elektroherden hergestellt. Der Duft von frisch gebackenem Brot steigt den Besuchern auf dem gesamten Gelände in die Nase. Riechen, schmecken, fühlen – im Sinnesparcours können sie ihre Kenntnisse rund um Getreide, Mehl und Teig vertiefen.

An Informationstafeln zu Getreide, Gluten, Hefe und Brotvielfalt frischen Besucher ihre Kenntnisse rund ums Brot im Agrarium auf. Für Rätselfreunde gibt es extra ein Quiz zum Brot. Filme, Vorträge vom Ernährungsberater, ein Informationsstand zum Bäckerhandwerk und zur Ausbildung zum Bäcker beantworten alle Fragen zum Backwerk.

Im Agrarium zeigt das Freilichtmuseum die Geschichte der Lebensmittelproduktion. Zahlreiche Exponate und viele Mitmachstationen auf 3.300 Quadratmetern machen die Entwicklung von Landwirtschaft und Ernährungsindustrie seit der Industrialisierung deutlich.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt, Stoof Mudders Kroog bietet Brotsuppe an, leckere Brottorte gibt es im Rösterei-Café Koffietied.

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
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Käsemarkt am Kiekeberg

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg präsentiert am Sonntag, dem 2. Juni, von 10 bis 18 Uhr die Geschmacksvielfalt des norddeutschen Käses. Besucher können direkt mit den Erzeugern ins Gespräch kommen, die Produkte an Ort und Stelle verkosten und erwerben. Der Eintritt kostet für Erwachsene 9 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Auf dem Käsemarkt stellen kleine Käsereien und andere handwerkliche Lebensmittelerzeuger aus Norddeutschland ihre Produkte vor. Im Mittelpunkt stehen Käsespezialitäten aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch. Ergänzt wird das Angebot durch Fleisch und Wurst, Weine und Säfte sowie Kräuter und Chutneys. Alle Produkte sind handgemacht und von hoher Qualität. Der Käsemarkt findet in Zusammenarbeit mit Slow Food Hamburg statt. In einem Bereich des Marktes bieten die Hersteller ausschließlich Produkte an, die den Kriterien von Slow Food entsprechen.

Das Rahmenprogramm informiert über Hintergründe der Lebensmittelproduktion und lädt Kinder und Erwachsene zum Mitmachen ein.

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
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Obstsortenausstellung mit 200 Sorten

Auf dem Gelände des Freilichtmuseums des Landkreises Esslingen in Beuren, das inmitten der für das Albvorland typischen Streuobstwiesen liegt, wird am morgigen Samstag, den 6. Oktober, die Sonderschau „Äpfel, Birnen, Quitten – Streuobstsorten aus unserer Region“ um 13 Uhr eröffnet. Zusammengetragen und präsentiert wird die Obstausstellung vom Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen e. V.

Alle zweihundert in der Ausstellung präsentierten Sorten kommen aus dem Altkreis Nürtingen, wurden in der Region von Notzingen bis Neckartailfingen und von Wolfschlugen bis Lenningen, geerntet.

„Mit der Sonderschau der Obstsorten im Freilichtmuseum gelingt es in besonders anschaulicher Weise ein Stück Kulturerbe einer Region zu präsentieren“, betont Sigrid Jetter, Vorsitzende des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen. „Dies ist nicht zuletzt dank des engagierten Einsatzes der 33 Obst- und Gartenbauvereine im Altkreis Nürtingen für die Pflege der Streuobstwiesen möglich.“ Von Mitgliedern des Kreisverbandes gibt es gleich am ersten Ausstellungswochenende, am 6. und 7. Oktober, bei der Streuobstausstellung Informationen aus erster Hand über den Streuobstanbau. Fragen der Besucherinnen und Besucher werden beantwortet und am Sonntag gibt es Kostproben und Tafelobst wird verkauft.

Die Sonderschau im Schafstall des Museumsdorfes läuft bis einschließlich Sonntag, den 14. Oktober. Am Samstag, den 13. Oktober und am Sonntag, den 14. Oktober sind ab 10 Uhr Mitglieder des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen e. V. noch einmal zur Beartung vor Ort in der Ausstellung und am letzten Ausstellungstag, den 14. Oktober, werden zusätzlich von 13 bis 17 Uhr Kostproben angeboten und Äpfel verkauft.

Streuobst, ein Thema im Museumsdorf

Rund um das Thema Streuobst wartet das Freilichtmuseum mit weiteren Veranstaltungen auf. Am Wochenende 6. und 7. Oktober findet im Freilichtmuseum zum 17. Mal das große „Moschtfescht“ mit vielen Informationen, Mitmachangeboten und Vorführungen statt. Am Dienstag, dem 9. Oktober, wird um 10 Uhr auf dem Museumsgelände der Kurs „Baumschnitt in der Streuobstwiese“ mit dem Fachberater für Obst- und Gartenanbau im Landkreis Esslingen, Albrecht Schützinger, angeboten. Eine Anmeldung ist erforderlich. Einen Wühlmausfangkurs bietet das Freilichtmuseum am Samstag, den 13. Oktober, an, für den ebenfalls eine Anmeldung notwendig ist. Am Sonntag, dem 14. Oktober, können Besucherinnen und Besucher des Freilichtmuseums von 13 bis 17 Uhr ihre mitgebrachten Streuobstsorten von einem Experten, dem Pomologe Eckhart Fritz von der Sortenerhaltungszentrale Baden-Württemberg, bestimmen lassen.

Das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren ist im September täglich von 9 bis 18 Uhr, ab 1. Oktober bis 4. November dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Das Veranstaltungsprogramm 2012 kann kostenlos angefordert werden und wird auf der Homepage ausführlich vorgestellt.

Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, E-Mail: info@freilichtmuseum-beuren.de, Infotelefon 07025 91190-90, Telefax 07025 91190-10, www.freilichtmuseum-beuren.de

7. Archemarkt

Morgen ist der 7. Archemarkt im Freilichtmuseum in Beuren mit regionalen Spezialitäten – Der bietet eine informative Reise in die kulinarische Vergangenheit

Das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren lädt zusammen mit der Stuttgarter Regionalgruppe von Slow Food Deutschland e. V. am Sonntag, dem 23. September, zum „Tag der Arche des Geschmacks“ ein. Vorgestellt, verkostet und verkauft werden im Museumsdorf am Albtrauf so genannte Archepassagiere aus dem Slow Food Projekt „Arche des Geschmacks – Essen, was man retten will“.

Von 11 bis 17 Uhr begegnet man auf dem Archemarkt vielen selten gewordenen und vom Aussterben bedrohten Pflanzen und Lebensmitteln. Außerdem gibt es Themenführungen über das Museumsgelände zu Archepassagieren wie dem „Augsburger Huhn“, einer vom Aussterben bedrohte Hühnerrasse oder zu den Albschnecken in einem kleinen Schneckengarten. Entdecken kann man beispielsweise auch Würchwitzer Milbenkäse, Allgäuer Weisslacker, Grünkern neben Albschnecken, Alblinsen oder Stuttgarter Geißhirtle und die Höri Bülle.

Als Archepassagiere aus der Region sind Albschnecken und Alblinsen seit 2005 in der „Arche“. Dank Slow Food erlebt auch das Musmehl aus geröstetem Weizen und Dinkel eine kleine Renaissance. So ist die einst auf den Dörfern verbreitete Morgenspeise natürlich auch beim Tag der Arche des Geschmacks vertreten. In der 200 Jahre alten Bauernhausküche kochen Museumsmitarbeiter den aus Musmehl hergestellten „Schwarzen Brei“. Das Filder-Spitzkraut gehört ebenfalls in die Arche des Geschmacks. Jörg Kimmich von der Interessengemeinschaft Filderkraut bietet Kostproben an. Gezeigt wird auch, wie das traditionelle Spitzkraut von Hand gehobelt wird. In die Arche des Geschmacks gehört außerdem Birnenschaumwein aus der Obstsorte Champagner-Bratbirne. Die Höri Bülle, eine rote Speisezwiebel die traditionell auf der Bodensee-Halbinsel Höri angebaut wird und das Stuttgarter Geishirtle, eine alte süddeutsche Birnensorte, die vom Aussterben bedroht ist, sind auch Archepassagiere. An den Infoständen können sich die Museumsgäste ausführlich über die vorgestellten Lebensmittel und Nutzpflanzen, ihre Herstellung und Zubereitung informieren. Außerdem erläutern Experten, wie alte bedrohte Pflanzen erhalten werden können und wie beispielsweise eine alte Weizensorte für die Herstellung moderner Backwaren eingesetzt werden kann. In der Museumsgastronomie „Landhaus Engelberg“ gibt es Gerichte aus Produkten der Arche des Geschmacks.

Weitere Informationen zu Slow Food Deutschland e. V. und dem Programm der Regionalgruppe Stuttgart: www.slowfood.de/stuttgart.

Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen für ländliche Kultur, In den Herbstwiesen, 72660 Beuren, Info-Telefon 07025 91190-90, Fax 07025 91190-10, E-Mail: info@freilichtmuseum-beuren.de, www.freilichtmuseum-beuren.de

Gourmet Report wünscht viel Spaß!

Norddeutscher Käsepreis 2012

Im Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde am Dienstag, dem 22. Mai, der Norddeutsche Käsepreis 2012 verliehen. Die Preisträger sind der Bauckhof Amelinghausen in Amelinghausen (Niedersachsen) und die Ostenfelder Meierei in Ostenfeld (Schleswig-Holstein). Slow Food Hamburg e. V. und das Freilichtmuseum am Kiekeberg zeichnen jedes Jahr zwei handwerklich arbeitende Milchverarbeiter aus, die sich in besonderer Weise um die norddeutsche Käsekultur verdient gemacht haben. Prämiert wird immer je ein Betrieb aus Niedersachsen und einer aus Schleswig-Holstein. Die diesjährigen Preisträger bieten ihre Produkte auch beim Käsemarkt im Freilichtmuseum am Kiekeberg an. Er findet am Sonntag, dem 3. Juni, von 10 bis 18 Uhr statt.

Dr. Ralf Paeschke vom niedersächsischen Landwirtschaftsministerium gratulierte den Preisträgern und hob hervor, wie wichtig die handwerklichen Käsereien mit ihrem Wissen über die Käseherstellung sind: „Wir brauchen beides: große Molkereien, die an den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sind und den handwerklichen Betrieb, der vor Ort produziert. Aber am wichtigsten sind die Menschen, die sich um die Produkte kümmern und sich mit der Herstellung auskennen.“ Der stellvertretende Landrat des Landkreises Harburg Norbert Böhlke freute sich, dass der Norddeutsche Käsepreis im Freilichtmuseum am Kiekeberg verliehen wurde, der zentralen Kultureinrichtung des Landkreises: „Das Freilichtmuseum macht immer wieder Lust auf gutes Essen. Viele Veranstaltungen wie das Schlachtfest oder der Käsemarkt sind mittlerweile schon Tradition geworden. Deshalb gibt es keinen passenderen Ort für die Verleihung des Norddeutschen Käsepreises als diesen.“

Dr. Burchard Bösche von Slow Food Hamburg überreichte die Auszeichnungen. Der Bauckhof Amelinghausen ist ein Demeter-Betrieb, der traditionell naturgereifte Schnittkäse mit einer essbaren Rinde ohne chemische Konservierungsstoffe herstellt. Spitzenprodukt ist der „Berg- und Talkäse“. In den vergangenen Jahren erweiterte Käserin Nora Mannhardt das Sortiment, unter anderem um Camembert und Brie. „Nora Mannhardt hat ihr Handwerk gründlich gelernt und sie hat noch viel vor in der Entwicklung und Weiterentwicklung ihres Käsesortiments,“ so Burchard Bösche. „Den Käsepreis verleihen wir in Anerkennung der bisherigen Leistung, aber auch als Ansporn für künftige Neuerungen.“

Burchard Bösche hob die lange Tradition der Ostenfelder Meierei hervor, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiert. Die Meierei produziert sowohl konventionellen als auch Bio-Käse. Für den Handel werden verschiedene hochwertige Schnittkäse hergestellt, für den eigenen Laden auch Joghurt, Quark und Butter. Die heutigen Betreiber Hauke und Maike Koll führen die ehemals genossenschaftliche Meierei seit 1993 als Privatbetrieb. „Sie setzen auf handwerkliche Qualität, auf gute Rohstoffe aus der Region und auf die Pflege regionaler Traditionen“, lobte Burchard Bösche die beiden Käseproduzenten aus Nordfriesland. „Der Käsepreis soll sie ermutigen, gerade in Zeiten des Meierei-Sterbens und des immer weiter gehenden Konzentrationsprozesses dieser Linie treu zu bleiben.“

Beim Käsemarkt am 3. Juni sind neben den Käsepreisträgern rund 60 weitere Anbieter mit ihren Produkten im Freilichtmuseum am Kiekeberg. Um 13 Uhr wird auf dem Käsemarkt offiziell die Niedersächsische Käsestraße gegründet, ein Zusammenschluss von rund 50 handwerklich arbeitenden Käsereien aus Niedersachsen. Zahlreiche Mitglieder der Käsestraße beteiligen sich mit Ständen am Käsemarkt.