Die Erdnuss

Wer sich einmal die Mühe macht, das englische „Peanut“
zu übersetzen, ahnt bereits, dass sich diese Pflanze ungern in
Schubladen stecken lässt. Denn die „Erbsennuss“, so die
Übersetzung, ist irgendwie beides. Mit ihrer geschlossenen Hülse hat
sie durchaus etwas mit Nüssen gemeinsam. Andererseits sieht man der
krautigen, bis zu 70 Zentimeter hohen Pflanze mit den zarten
Fiederblättern auf den ersten Blick ihre nahe Verwandtschaft mit der
Erbse an. Und die zählt ja bekanntlich zu den Hülsenfrüchten.

Auch auf dem Acker erweist sich die Erdnuss als Freigeist. Fürs
Blühen nimmt sie sich zwei Monate und mehr Zeit, wobei sie Unmengen
an Blüten bildet, von denen aber nur jede fünfte befruchtet wird.
Dann wird es richtig sonderbar: Nach der Befruchtung biegen sich ihre
Blütenstiele nach unten und wachsen bis zu acht Zentimeter tief in
den Boden. Gut geschützt entwickeln sich die Erdnusssamen hier in den
typischen grob genetzten Hülsen weiter bis zur Reife und machen so
ihrem Namen alle Ehre.

Man nimmt an, dass die Erdnusspflanze ihre Samen damit vor
Steppenbränden schützt. Das mag stimmen, schließlich hat es die
Erdnuss gerne warm und wächst am besten in Regionen, in denen solche
Brände durchaus auftreten können. Allein um zu keimen, braucht sie
stolze 30 bis 34 Grad Celsius. In Sachen Wasser und Boden ist sie
dagegen deutlich genügsamer, was sie in Kombination mit ihrem hohen
Nährwert zu einem sehr beliebten Lebensmittel in vielen tropischen
Gebieten gemacht hat.

Im Gegensatz zu allen anderen Hülsenfrüchten kann man die Erdnuss
auch roh essen, was vor allem in Afrika beliebt ist. Hier hat die
Erdnuss aber auch in anderer Form, geröstet, zu Brei oder Mehl
verarbeitet, den Status eines Grundnahrungsmittels. Und gerade in
roher Form verrät sie ihre Nähe zu den Hülsenfrüchten, denn
frische Erdnüsse schmecken leicht nach Bohnen (nicht nach Erbsen).

Die größten Anbauländer sind jedoch Indien und China. Inder und
Chinesen behalten die Ware aber fast komplett im eigenen Land. Sie
schätzen besonders das Erdnussöl, das bis zu 50 Prozent der
Inhaltsstoffe ausmacht. Erdnussöl hat hier sogar den Status eines
Heilmittels. Im wichtigsten Exportland, den USA, ist sie dagegen für
viele Amerikaner eher eine Art Grundnahrungsmittel. Erdnussbutter darf
hier in keinem Haushalt fehlen. Über deren gesundheitlichen Wert
lässt sich streiten, nicht aber über die wertvollen Inhaltsstoffe
der Erdnuss. Viel Eiweiß (25 Prozent), reichlich Kalium und der
höchste Magnesiumgehalt aller pflanzlichen Lebensmittel macht sie zu
einem durch und durch gesunden Lebensmittel.

Ein echter Wermutstropfen ist jedoch ihr hohes Allergiepotenzial. In
den am meisten betroffenen Ländern USA und Großbritannien reagieren
etwa ein Prozent der Erwachsenen allergisch auf das Eiweiß. Auch in
Deutschland wächst die Zahl der Betroffenen. Schon Mengen im
Mikrogrammbereich genügen, um extrem heftige Reaktionen wie
Übelkeit, Herzrasen oder Atembeschwerden auszulösen. Betroffenen
bleibt nur, Lebensmittel mit Erdnussbestandteilen komplett zu meiden.
Die übrigen 99 Prozent können sich darüber freuen, dass dieser
schräge Typ namens Erdnuss unseren Speiseplan auf so vielfältige
Weise bereichert. Jürgen Beckhoff, www.aid.de

Deutsche schlecken am liebsten zu Hause

Mit den Temperaturen steigt auch die Lust auf Eis. In der
Saison 2016 gibt es wieder eine große Vielfalt an Form,
Verpackungsgrößen und Geschmacksrichtungen. So wird Speiseeis mit
unterschiedlichen Zutaten wie Schokolade- und Walnussstückchen,
Karamellkernen, Erdnüssen im Schokomantel oder Ahornsirup kombiniert.
Immer häufiger kommen Kakao, Früchte und Vanille aus nachhaltiger
Erzeugung zum Einsatz, meldet der Eis Info Service der deutschen
Markeneishersteller. Alternativ kann man ein „Frozen Joghurt“
schlecken, was übrigens aber nicht unbedingt kalorienärmer ist als
Speiseeis.

„Weiße Vanille Maracuja“, „Double Peanut Butter“, „Sanfte
Erdbeere“, „Dolci Cantuccini“ oder „Red Fruit Cookie“ werden
auf den deutschen Markt losgelassen. Die Hersteller haben den
Snacking-Trend aufgegriffen und bieten mehr sogenanntes
„Impulseis“ wie Stieleis, Hörnchen, Sandwiches, Becher und Riegel
an. Generell sind kleine Portionen gefragt. Immer häufiger findet der
Eiskonsum zu Hause statt. Auch hier wird gesnackt mit Multipackungen,
die Minieis am Stiel oder im Hörnchen enthalten. Nur noch jedes
zehnte Eis wird außer Haus gegessen.

Im vergangenen Jahr hat jeder Bürger durchschnittlich 7,9 Liter Eis,
einschließlich Eisdieleneis und Softeis, gegessen. Das entspricht
etwa 110 Kugeln. Im Jahr 2014 lag der Pro-Kopf-Verzehr noch bei 7,6
Litern. Der Marktanteil der Haushaltspackungen (241,8 Mio. l) und der
Mulipackungen (213,5 Mio. l) lag im vergangenen Jahr bei 87 Prozent.
„Impulseis“ hat um 2,5 Prozent zugelegt.

Heike Kreutz, www.aid.de

So schmeckt Thailand

Thailändisches Essen ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und erfreut sich in vielen Teilen der Welt großer Beliebtheit. Seine Vielseitigkeit reicht von würzig-scharfen Gerichten über süßes, saures und salziges bis hin zu für europäische Gaumen eher bitteren Speisen. Verschiedenste Geschmacksrichtungen und Aromen werden in Form mehrerer Gerichte gelungen kombiniert, unter anderem auch dank chinesischer und indischer Einflüsse, aus deren Mischung sich die thailändische Küche teilweise entwickelt hat.

Aus China stammen beispielsweise die vorherrschende Gartechnik im Wok, verschiedene Fisch- und Fleischgerichte sowie viele Süßspeisen und Desserts. Aus der indischen Küche hingegen wurden zahlreiche Currys sowie die Verwendung von Kokosmilch übernommen; beides ist aus der heutigen thailändischen Küche nicht mehr wegzudenken. Regionale Unterschiede machen sich vor allem beim Thema Schärfe bemerkbar; so wird im Süden schärfer gekocht als im Norden, wo mildere Gerichte überwiegen. Ein ideales thailändisches Menü besteht oft aus einer Mischung aus scharfen, milden, süßen und sauren Gerichten, beispielsweise einer klaren Suppe, einem scharfen Salat und einer Auswahl an Soßen zum Dippen. Um die Schärfe der großzügig verwendeten Chilis auszugleichen, gibt es zum Dessert meist besonders süße Nachspeisen oder frisches Obst.

Was die Tischkultur betrifft, ist es in Thailand üblich, gemeinsam mit mehreren Leuten zu essen, denn man stillt nicht nur seinen Appetit, sondern isst mit Freude und Genuss in guter Gesellschaft. Jeder bestellt sein Lieblingsgericht, doch alle Speisen werden in der Mitte des Tisches serviert, sodass sich alle nach Herzenslust von verschiedenen Tellern bedienen und unterschiedliche Gerichte probieren können, was die thailändische Esskultur noch etwas vielfältiger macht. Wer selbst mal Hand anlegen und den thailändischen Geschmack mit nach Hause nehmen möchte, findet in vielen Teilen Thailands Kochkurse zu verschiedensten kulinarischen Themen. Die meisten dieser Kurse, die oft auch in größeren Hotels angeboten werden, beginnen auf lokalen Märkten, wo auch Einheimische ihre Kochzutaten einkaufen. Thai-Kochkurse reichen von Tageskursen bis hin zu kompletten Trainingsprogrammen für ambitionierte Köche und sind über die Hauptstadt Bangkok hinaus im ganzen Land zu finden, unter anderem auch im Rahmen von gemeindebasierten Tourismusprojekten in den weniger bereisten Regionen.

Weitere Informationen und Kochschulen in Bangkok finden Sie unter:
www.cookingwithpoo.com
www.blueelephantcookingschool.com/home_bangkok.php
www.amitathaicooking.com

Tim Raue

Auch 2016 wird man vom Allroundtalent Tim Raue einiges hören. Neben seinen vier Restaurants in Berlin, eröffnete er Ende letzten Jahres die erste französiche Brasserie Colette Tim Raue in der Tertianum Premium Residence in München. Berlin wird im Frühsommer und Konstanz im Spätsommer/Herbst eröffnen. Außerdem werden zwei weitere Großprojekte auf einem renommierten Kreuzfahrtschiff und in Dubai folgen.

Und auch in San Francisco wird Tim Raue bald zu finden sein – zumindest in Form seiner berühmten Wasabi Garnele. DreiSterne Küchenchef Corey Lee aus dem Restaurant Benu war am vergangenen Dienstag zu Besuch bei Tim Raue um die Zubereitung des Gerichtes von Tim Raue zu lernen und zukünftig in seinem Restaurant In Situ im San Francisco Museum of Modern Art zu servieren.

http://tim-raue.com/

Kevin Fehling erhält drei Sterne

Wenn das mal keine Sensation ist! Kevin Fehling erhält mit seinem Hamburger Restaurant THE TABLE auf Anhieb drei Michelin Sterne! Sebastian Frank vom Restaurant Horvath in Berlin erhält den 2. Stern.

Kevin Fehling eröffnete erst am 01. August das „The Table“ in Hamburg.
Dass das neue Restaurant des 37-Jährigen nicht den gewohnten, steifen Klischees der herkömmlichen „Gourmettempel“ folgt, war abzusehen, doch sein in sich stimmiges Restaurantkonzept setzte neue Maßstäbe für Genießer. Die üblichen, getrennten Sitzgruppen gehören im Restaurant des Dreisternekochs der Vergangenheit an: In seinem Feinschmeckerdomizil findet man einen einzelnen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz, an welchem rund 20 Personen Platz nehmen und die gewohnt perfekte Küchenstilistik des Drei-Sterne Koches genießen können. Dank der geschwungenen Form des Tresens sind variable Einteilungen in unterschiedlich große Sitzgruppen möglich. Das markante, in dieser ausgearbeiteten Form einzigartige Wohnzimmer-Ambiente vermittelt Leichtigkeit und positioniert sich fernab starrer Etikette. Kevin Fehling dazu: „Im „The Table“ soll sich der Gast wie zu Hause fühlen – das ist die eindeutige Message, die das richtungsweisende Innendesign vermitteln soll. Natürlich liegt dennoch ein Hauch Luxus in der Luft aber ohne den Gast zu erdrücken und in ein bestimmtes Muster zu zwängen.“ Darüber hinaus kann jeder Gast die Fertigkeiten der Köche beim Anrichten der Speisen beobachten, denn von jedem Sitzplatz hat man einen guten Blick in die offene Küche. Hier wird man dem eingespielten Küchenteam Kevin Fehlings zusehen können, denn nicht nur Maître und Sommelier des „La Belle Epoque“ David Eitel begleitet Kevin Fehling nach langjähriger, beruflicher Zusammenarbeit. Die Küchenausrichtung soll, so verspricht der talentierte Sternekoch Kevin Fehling, „von gewohnter Perfektion sein und Weltoffenheit, Kreativität und Können repräsentieren“.

Reservierungen in Kevin Fehlings einzigartigem Restaurant im pulsierenden Trend- Quartier der Hafenmetropole sind auf der Webseite www.the-table-hamburg.de möglich.

Weitere Ergebnisse des Guide Michelin werden wir heute spätestens ab 12 Uhr auf unserer Facebook Seite bekanntgeben!
https://www.facebook.com/gourmetreport/

Hier jetzt alle Links zum Guide Michelin 2016:

Das erste Gerücht: http://www.gourmet-report.de/artikel/346967/Kevin-Fehling-erhaelt-drei-Sterne/

Berlin sahnt ab: http://www.gourmet-report.de/artikel/346971/Sterneregen-fuer-Berlin/

Die Liste aller neuen Michelin Sterne (inoffiziell):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346972/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

jetzt offiziell mit Bestätigung: http://www.gourmet-report.de/artikel/346973/Offiziell-der-Michelin-Guide-2016/

Alle neuen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346974/Alle-neuen-Michelin-Sterne-2016/

Alle gestrichenen Michelin Sterne 2016 (offizielle Liste):
http://www.gourmet-report.de/artikel/346975/Alle-gestrichenen-Sterne-Michelin-2016/

Die Liste aller 1 Sterne-Restaurants 2016 nach Bundesländern:
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416473743124

Die Liste aller 2 Sterne-Restaurants Michelin 2016: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153416471418124

Die Liste aller 3 Sterne-Restaurants 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416470783124/

Statistik Michelin 2016:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153416463278124/?type=3

Kürbis: Was macht die Pflanze so besonders?

Der Kürbis ist in der Gemüsewelt ein echter Rekordhalter. Je nach Sorte und Kultur können sich riesige Früchte mit über einem Meter Durchmesser, drei Metern Umfang und bis zu 150 Kilogramm Gewicht entwickeln. In Ausnahmefällen sind es sogar über 500 Kilogramm. „Damit sind sie die größten Beeren der Welt“, informiert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid infodienst in Bonn. Als Beerenfrüchte werden solche Früchte bezeichnet, deren zahlreichen Samen in das Fruchtfleisch eingebettet sind.

Der Kürbis ist einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt, erklärt Seitz. „In früheren Zeiten wurden in erster Linie die gut lagerfähigen, öl- und eiweißreichen Samen geschätzt“. Das Fruchtfleisch der Wildformen schmeckte bitter und war leicht verderblich. Mit der Wiederentdeckung Amerikas gelangte der Kürbis auch nach Europa. Heutzutage wird der farben- und formenreiche Kürbis vor allem in Russland, Ukraine und Italien angepflanzt. Auch in Deutschland hat der Kürbisanbau in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Die Familie der Kürbisgewächse ( Cucurbitaceae ) ist mit rund 100 Gattungen sehr groß. Dazu zählen neben dem Kürbis ( Cucurbita spec. ) auch die Gurke ( Cucumis sativus ), Melone ( Cucumis melo ) und Wassermelone ( Citrullus vulgaris ). Die Zucchini ( Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina ) ist eine nicht rankende Form des Gemüsekürbisses. Kürbisgewächse weisen aus botanischer Sicht einige Besonderheiten auf. So bildet der Kürbis weibliche und männliche Blüten aus, die auf einer Pflanze wachsen. Die Pollen werden vor allem von Hummeln übertragen. Kürbisse besitzen zu Sprossranken umgebildete Blätter, die in sechs Monaten Wachstumszeit eine Länge von bis zu 15 Metern erreichen können. Damit können sie sich an anderen Pflanzen oder Zäunen festhalten.
Heike Kreutz, www.aid.de

Heidelberg kulinarisch erleben

Weinführung und Genussreise

„Schade, dass man Wein nicht streicheln kann“, formulierte Kurt Tucholsky, Journalist und Schriftsteller. Und Liebhaber des edlen Tropfens wissen, was er damit meint. Heidelberg, die romantische Stadt am Neckar, liegt nicht nur an der Badischen Weinstraße, sondern blickt auch auf eine lange Weinbautradition zurück. Schon die Kurfürsten wussten vor hunderten von Jahren die heimischen Weine zu schätzen und zu genießen, und noch heute kommen jedes Jahr mehr als eine Million Besucher auf das Heidelberger Schloss, um das berühmte Große Fass zu besichtigen.

Die Region bietet Spielraum für viele interessante Weine, denn die Reben werden durch den Odenwald vor kalten Ostwinden geschützt und können mit rund 1.600 Sonnenstunden jährlich zu außergewöhnlicher Qualität reifen. Auch die Böden der Weinberge sind in Form einer bunten Palette an unterschiedlichen Terroirs vorhanden. Sie reicht vom tiefgründigen Löss und Lösslehm bis zu den Gesteinsverwitterungsböden aus Porphyr, Granit, Gneis und teils auch Buntsandstein.

Heidelberg Marketing hat für Weinliebhaber eine Gruppenführung ins Programm aufgenommen. Bei einer Weinprobe im Weingut Clauer auf dem Heidelberger Dormenacker erfahren die Teilnehmer Interessantes zum Weinanbau. Riesling, Rivaner, Kerner, Grauburgunder und viele weitere Sorten werden auf dem Weingut Clauer seit 50 Jahren angebaut. Damit die Weine besonders bekömmlich sind, wird im eigenen Weinkeller nach dem Sur-Lie-Verfahren gearbeitet, das heißt die Weine reifen nach der Gärung mehrere Monate mit Hefe. Die Jahresproduktion liegt bei 65.000 Litern. Ein Weinvesper und die Besichtigung des Weinguts gehören ebenfalls zum Programm.

Das kulinarische Heidelberg steht im Mittelpunkt eines Kurztrips für Städtereisenden, den das Stadtmarketing noch bis November 2015 anbietet. Bei einem Streifzug durch die Gassen der Altstadt können die Gäste Heidelbergs Gaumenfreuden genießen. Die Kurzreise „Köstliches Heidelberg” verbindet eine Führung durch die Altstadt mit einem echten Kurpfälzer Menü und dem Besuch zweier Heidelberger Traditionslokale. Zeit und Wege zwischen den einzelnen Gängen werden gewürzt mit Geschichten, magischen Elixieren und einem süß-romantischen Schokoladenversprechen aus dem Jahr 1863.

Übernachtungen, eine Fahrt mit dem Solarboot, das Schlossticket und die beliebte HeidelbergCard sind ebenfalls Teil des Pakets. Die dreistündige Führung „Köstliches Heidelberg“ kann auch ohne Reisearrangement gebucht werden. Information und Buchung – Führungen telefonisch unter 06221/5840-223,-225, Genussreise „Köstliches Heidelberg“ unter 06221/5840-224,-226 sowie im Internet unter www.heidelberg-marketing.de

Pasta selbst gemacht

Ob Pappardelle, Fusilli, Ravioli oder Farfalle – Pasta bringt ein Stück Italien in die eigenen vier Wände. Wer ein bisschen Zeit hat, sollte auf die getrockneten Nudeln aus dem Supermarkt verzichten und selbst zur Nudelmaschine greifen. Die Excellence Kochschule Kochbar Berlin bietet passende Kurse an und hat Expertentipps für Nudelteig, Füllungen, Pesto und Co.

„Für einen schlichten Pastateig reichen schon Mehl, Salz und Eier – selbst Anfänger können hier nicht viel falsch machen“, erklärt Alo Theis von der Kochbar Berlin. Für den Teig wird das Mehl auf einem Holzbrett gehäuft, eine Mulde hineingedrückt und das Salz und die Eier hinzugegeben. Anschließend wird alles mit einer Gabel verrührt und mit den Händen zu einem festen Teig geknetet. Nach der Ruhezeit heißt es dann ausrollen und sich für eine Nudelform entscheiden.

Die Nudelmaschine
Noch einfacher wird die Herstellung von Pasta mit ein paar kleinen Küchenhelfern. „Nudelmaschinen sparen insbesondere beim Ausrollen des Teiges eine Menge Zeit. Die Walze formt die Masse in schöne, dünne Platten, die sich hervorragend weiterverarbeiten lassen“, weiß Experte Alo Theis. Raviolistecher und Teigrädchen bringen den Teig in die richtige Form. Ob rund, eckig, mit glattem oder gezacktem Rand – die kleinen Helfer erleichtern die Arbeit enorm. Alternativ kann die Teigtasche natürlich auch mit einem Glas ausgestochen werden.

Richtig gekocht
Sind die Nudeln in Form gebracht, sollten sie in reichlich Salzwasser gekocht werden. Bei frischen Nudeln reichen meist schon wenige Minuten. Generell gilt: Nudeln sollten nicht kalt abgeschreckt werden, es sei denn, sie sind für einen Salat oder Auflauf angedacht. Und auch auf Öl im Wasser sollte verzichtet werden – dieses sorgt dafür, dass die Sauce nicht an den Nudeln haften bleibt.

Alles zum Thema selbst gemachte Pasta erfahren Kulinarik-Freunde in den Kochkursen der Excellence Kochschulen: Rezeptanregungen und nützliche Tricks gibt es beispielsweise in den „Pasta – Basta“ Kochkursen in der Kochbar Berlin. Hier stehen die Teigspezialitäten im Mittelpunkt.

Kevin Fehling, Hamburg

Kevin Fehling überrascht mit exklusivem Restaurantkonzept – am 01. August öffnet er die Türen zu „The Table“ in Hamburg

Erste Details zu Kevin Fehlings neuem Restaurant „The Table“ versprechen lockeres Ambiente und gewohnt hohe Qualität der Gerichte mit weltoffener Stilistik.
Dass das neue Restaurant des 37-Jährigen nicht den gewohnten, steifen Klischees der herkömmlichen „Gourmettempel“ folgt, war abzusehen, doch sein in sich stimmiges Restaurantkonzept wird neue Maßstäbe für Genießer setzen.

Am 01. August diesen Jahres wird Inhaber und Küchenchef Kevin Fehling die Türen seines Restaurants „The Table“ auf der Shanghaiallee in der Hamburger HafenCity erstmalig öffnen und den Feinschmeckern sein modernes Konzept präsentieren.
Bereits der nun offiziell bekanntgegebene Restaurantname „The Table“ lässt erahnen, was den Feinschmecker hier erwartet. Die üblichen, getrennten Sitzgruppen gehören im Restaurant des Spitzenkochs der Vergangenheit an: In seinem Feinschmeckerdomizil findet man einen einzelnen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz, an welchem rund 20 Personen Platz nehmen und die gewohnt perfekte Küchenstilistik des Drei-Sterne Koches genießen können. Dank der geschwungenen Form des Tresens sind variable Einteilungen in unterschiedlich große Sitzgruppen möglich. Das markante, in dieser ausgearbeiteten Form einzigartige Wohnzimmer-Ambiente vermittelt Leichtigkeit und positioniert sich fernab starrer Etikette. Kevin Fehling dazu: „Im „The Table“ soll sich der Gast wie zu Hause fühlen – das ist die eindeutige Message, die das richtungsweisende Innendesign vermitteln soll. Natürlich liegt dennoch ein Hauch Luxus in der Luft aber ohne den Gast zu erdrücken und in ein bestimmtes Muster zu zwängen.“
Darüber hinaus kann jeder Gast die Fertigkeiten der Köche beim Anrichten der Speisen beobachten, denn von jedem Sitzplatz hat man einen guten Blick in die offene Küche. Hier wird man dem eingespielten Küchenteam Kevin Fehlings zusehen können, denn nicht nur Maître und Sommelier des „La Belle Epoque“ David Eitel begleitet Kevin Fehling nach langjähriger, beruflicher Zusammenarbeit. Die Küchenausrichtung soll, so verspricht der talentierte Sternekoch Kevin Fehling, „von gewohnter Perfektion sein und Weltoffenheit, Kreativität und Können repräsentieren“.

Reservierungen in Kevin Fehlings einzigartigem Restaurant im pulsierenden Trend- Quartier der Hafenmetropole sind ab Mitte Juni auf der Webseite
www.the-table-hamburg.de möglich.

Grünkohl-Chips statt Pommes?

USA entdecken Grünkohl als „Gesundmacher“

Viele Trends kommen aus den USA irgendwann auch nach Europa und Deutschland, doch manchmal ist es auch umgekehrt: wie im Fall von traditioneller Hausmannskost. Grünkohl ist aktuell der „Renner“ auf dem Speiseplan gesundheitsbewusster Amerikaner; und zwar in allen möglichen denkbaren Varianten: als Salat, in Form von Smoothies oder sogar gebacken als Chips.

Die Schere der Essgewohnheiten von US-Bürgern scheint dabei immer weiter auseinander zu klaffen. Auf der einen Seite sind noch immer die notorischen Fast-Food-Liebhaber, die häufig zu einer eher einseitig unausgewogenen Ernährung mit viel Fett und Zucker tendieren. Und auf der anderen Seite die fast fanatisch wirkenden Fitness- und Ernährungsbewussten Konsumenten. Seit sich Michelle Obama für das Thema „Gesunde Ernährung“ einsetzt, haben aber auch Nahrungsmittel eine Chance, deren Namen der durchschnittliche US-Amerikaner vor zwei Jahren kaum hätte nennen können.

„Kale“, also Grünkohl, ist nun auf dem Vormarsch und aus dem Sortiment nicht mehr wegzudenken. Er wird regional angebaut und auf den Wochenmärkten an großen Ständen angeboten. Selbst in vielen Supermärkten wird inzwischen kostbarer Regalplatz für das sperrige Grünzeug freigeräumt. Seine vergleichsweise üppige Ausstattung mit Calcium, Vitamin C und Eisen erklärt neben der prominenten Fürsprache den aktuellen „Run“ fast von selbst.

Was in Deutschland zwar beliebt ist, aber als gedünstetes Alltagsessen nicht besonders „trendy“ daherkommt, erfährt durch neue Zubereitungsideen jenseits des Atlantiks einen wahren „Hype“. In Internetforen tauschen meist junge Frauen Smoothie-Rezepte aus und regen auf Twitter an, dass auch Mc Donalds Grünkohlchips als Beilage zum Burger servieren möge. Insbesondere die jüngere Generation fühlt sich davon angesprochen, wenn Grünkohl in trendigen Mixgetränken angeboten wird – selbst wenn die leicht bräunliche Farbe nicht besonders appetitlich wirkt: „Keine Angst, es schmeckt nicht nach Gras“, beruhigt ein Forumsteilnehmer.

Auch wenn mit Fast Food, Coffee to go und Convenience-Produkten in den vergangenen Jahrzehnten einige Trends zu uns gekommen sind, haben wir Europäer offenbar dazu beigetragen, dass neben Körnerbrot und Käse nun auch Kohl Einzug in die amerikanischen Haushalte genommen hat. Man darf allerdings gespannt sein, ob die Grünkohl-Welle als besondere „Neuheit“ wieder zu uns zurück schwappt – dann vielleicht unter dem Label „Neuer Trend aus den USA“.
Friederike Heidenhof aus Washington D.C., www.aid.de