Stefan Meyer

Dass man in der Pfalz vielerorts gut essen kann, ist allseits bekannt. Im beschaulichen Weinort Leinsweiler, direkt an der Deutschen Weinstraße, verwöhnt seit knapp einem Jahr das Restaurant „Zum Feuerstein“ seine Gäste. Hier ist der Name Programm, denn viele Stammgäste kommen vor allem wegen der exzellenten Steakgerichte vom Lavagrill.

Die ländlich-adretten Gaststuben vermitteln eine freundlich-warme Atmosphäre. Die Begrüßung ist herzlich. Auch ohne vorherige Reservierung bekommen wir einen schönen Tisch. So fühlt man sich doch gleich beim Betreten des Hauses wie heimgekehrt zu guten alten Freunden.

Die Speisekarte bietet ein recht umfangreiches Potpourri, das von bodenständig bis anspruchsvoll reicht, in allen Fällen aber eher klassisch daherkommt. Auf die Saison nimmt Küchenchef Stefan Meyer ebenso Rücksicht wie auf die entsprechend individuellen Garzeiten der verwendeten Viktualien. Sehr gut in Erinnerung blieb das butterzarte „Rancho- Entrecôte“ mit Speckbohnen im Westernstyle und Kräutertagliatelle. Aber auch Gerichte wie Pfälzer Landschweinfilet mit Champignonrahmsauce und Bratkartoffeln oder das „Leinsweiler Flammen Steak”, welches flambiert auf einer Steinplatte serviert wird, überzeugen durch die bemerkenswerte Fleischqualität. Das Fleisch bezieht man von der Firma Buchter in Kuppenheim, ein Betrieb, der bereits fünfter Generation geführt wird und erstklassige Produkte liefert. So unterscheiden sich beispielsweise die US-Filetsteaks vom Black Angus, für den Genießer deutlich schmeckbar, von den Massenprodukten üblicher Anbieter. Auch bei Wild setzt Stefan Meyer ausschließlich auf hiesige Jäger. Wer jedoch auf Fleisch gänzlich verzichten möchte, kann aus einem guten Angebot an vegetarischen Gerichten wählen.

Und nicht zu vergessen: Die äußerst fair kalkulierte Weinkarte präsentiert erlesene Tropfen von heimischen Winzern, z.B. vom benachbarten Weingut Schunck oder vom Weingut Meßmer aus Burrweiler. An der Gästefront wirkt Jasmin Großmann – stets präsent, fürsorglich und kompetent. Besonders nett sitzt man an lauen Sommerabenden im windgeschützten, mediterran gestalteten Innenhof. Der hauseigene Festsaal bietet für diverse Gelegenheiten wie Firmen- oder Familienfeiern Platz für bis zu 70 Personen.

Die Redaktion des Varta-Führers kürt auf ihrer Website varta-guide.de wöchentlich das Hotel bzw. Restaurant der Woche. Die Auswahl erfolgt anhand aktueller Prüfergebnisse unserer Experten. Die Nennung im Varta-Führer hängt allein von der Leistung der Betriebe ab. Vergeben werden Varta-Diamanten und Varta Tipps für besonderes Ambiente, erstklassige Küche oder für aufmerksamen Service.

www.zumfeuerstein.de

Olaf Feuerstein

Es ist stets eine große Herausforderung, verwöhnte Gaumen zum Entzücken zu bringen. Wenn dies nun wie beim „Göttinger Gourmet Festival“ gelingt, ist es Verdienst der Küchenteams und Servicebrigaden, die Außergewöhnliches leisten. Zum zweiten Mal fand nun die Veranstaltung mit „Grandezza“ in Küche und Keller im Göttinger „Planea Basic“ statt. Gastgeber Olaf Feuerstein, Chef der Hotel Freizeit In Unternehmensgruppe, hatte wieder herausragende Küchenchefs und Spitzenwinzer eingeladen.

Mit Gaumengenüssen von Entenleber über Thunfisch-Sashimi bis frischen „Sylter Royal“-Austern und feinsten Tropfen von Alexander Laible – u.a. den als „weltbesten Weißwein der Welt“ prämierten Chardonnay 2011 – und Tina Pfaffmann sowie köstlich-prickelnden Champagner aus dem Maison Taittinger gerieten die Gäste geradezu in Verzückung. Einhelliges Votum: Die Steigerung zur Premiere ist gelungen, der Erfolg vom vergangenen Jahr übertroffen – und die Vorfreude auf das Göttinger Gourmet Festival 2013 noch größer.

Das Küchenteam des „Planea Basic“ brillierte mit herausragenden Leistungen auch zweier Nachwuchskräfte: Jens Peters und Christian Gliem, noch Auszubildende im zweiten und dritten Lehrjahr, brillierten mit Gazpacho mit Tataki vom Seeteufel und Kirsche sowie Calamaretti mit Linguine. Die höchst anzuerkennende Leistung der jungen Leute zeigt, dass große Küche immer wieder neu erfunden werden kann und stets neu errungen werden muss. Die hauseigenen Topköche Torben Glaser und Christopher Marth luden zur Küchenparty mit Terrine vom Leipziger Allerlei und Zweierlei vom Schedener Reh mit Petersilienwurzel und Birne. Das neue Küchenkonzept des „Planea Basic“ erfuhr eine vom Publikum sehr willkommen geheißene Adelung und macht damit erneut Lust auf mehr zeitgemäße, leckere Küche am historisch bedeutsamen Ort.

Mit TV-Köchin Jacqueline Amirfallah (Restaurant „Gauss“ in Göttingen) war eine Michelin-Sterne-verdächtige Directrice der feinen Gaumengenüsse zugegen. Ihre Galantine von der Wachtel mit ungestopfter Entenleber eroberte auf Anhieb die Herzen der kritischen Gäste. Andere hingegen schwärmten für ihr Rindertatar mit Pulpo, sowohl als Augenschmaus und aromatischer Aufschrei eine großartige Erfahrung wert.

Alexander Hahn vom Hotel Krone in Hirschberg setzte folgerichtig auf Fleischeslust. Sein rosa gebratener Neuseeländer Lammrücken und Cannelloni von geräucherter Paprika und Ziegenkäse waren im Nu restlos vertilgt. Ein exzellentes Stück Fleisch mit feinen Röstaromen ist auf jedem Food-Festival Garant für Erfolg und Wohlempfinden. Wer jedoch auch sein Thunfisch-Sashimi nebst Gewürzlachs mit Espuma vom grünen Apfel und Wasabi goutierte, vermag seine Freude über feinste Fischküche japanischer Prägung zu teilen.

Nicht verpassen durfte man die einfach überwältigenden Zeugen der großartigen italienischen Küche von Roberto Rossi aus dem Lübecker „Schabbelhaus“: saison-gerechter Spargel á la carbonara und – ein Genuss der feinen Sinne – Risotto mit Jacobsmuschel und Basilikum.

Für Erstaunen sorgten schon zur Eröffnung des Gourmet Festivals die vier kleinen Köstlichkeiten von Chocolatier Christian Bach von der gleichnamigen Konditorei aus Bad Wildungen. Seine kunstvoll kreierten Wunderwerke waren längst vor der klassischen Dessertzeit vergriffen – was wieder einmal beweist, dass die Patisserie längst eine eigene hohe Bedeutung in der Küche erlangt hat.

Wer sich dem flüssigen Gold verbunden fühlt, konnte bei Starwinzerin Tina Pfaffmann aus Frankweiler sein Gläsle bestellen und sich beispielsweise mit einem herausragenden Weißen Burgunder 2011 oder einem betörenden Pink St. Laurent 2011 verwöhnen. Winzerkollege Alexander Laible aus dem badischen Durlach überraschte selbst erfahrene Weinkenner mit dem Riesling Alte Reben, prämiert als „Deutschlands besten Weißwein“. Notiz am Rande: Just dieses Edelgewächs unterstreicht als Hauswein im „Planea Basic“ den Anspruch des Toprestaurants. Großen Applaus erhielt Laible für die letzten Flaschen des als „weltbesten Weißweines“ prämierten Chardonnay 2011, der unter knapp 11.000 Weinen diese höchste Auszeichnung errungen hatte. Beim Göttinger Gourmet Festival wurde er noch einmal ausgeschenkt – in wenigen Tagen dürfte die absolut letzte Flasche entkorkt werden.

Das Göttinger Gourmet Festival hat mit seiner zweiten Auflage seinen Anspruch auf Augenhöhe zu anderen etablierten Food-Veranstaltungen bekräftigt und verdiente sich die freimütige Anerkennung der illustren Gäste , die längst nicht nur aus der Universitätsstadt den Weg zum modernen Restaurantbau neben der Sternwarte fanden. Die rauchig-verträumten Klänge der Soulsängerin Nicole Jukic, eine mit dem Kasseler Kunstpreis der Dr-Wolfgang-Zippel-Stiftung ausgezeichnete Künstlerin, und ihren Begleitern an Piano und Drums versetzten so manchen in positive Schwingungen.

WORLD-TOQUES*EURO-TOQUES- Beteiligung am Göttinger Gourmet Festival

Göttinger Gourmet Festival gelungen – Vorbereitungen für 2012 laufen
– Unter den Spitzenköchen tischte auch Euro-Toques- Koch Ingo Bockler auf

Nach dem Gourmet Festival ist vor dem Gourmet Festival. In Göttingen laufen bereits jetzt die Vorbereitungen auf das nächste kulinarische Event im kommenden Jahr. Laut der Initiatoren war das diesjährige und erste Gourmet-Event, als Festival beschrieben, ein voller Erfolg. Die Gäste waren begeistert im Park des Dining-Restaurants „Planea“. Köche und Liebhaber einer außergewöhnlichen Küche aus Göttingen, Südniedersachsen und Nordhessen versammelten sich zum hochdekorierten Stelldichein. 120 Gäste ließen sich von fünf Spitzenköchen verwöhnen.

Bei „gechillter“ Lounge-Atmosphäre und hochsommerlichen Temperaturen (Kleiderstil wie bei Pretty Woman, so die Pressestelle) ließen es sich die Gäste und Gourmets wahrlich schmecken. Champagner und Riesling sorgte für die richtige Kühlung zwischen den Menü-Gängen. Im Laufe des Nachmittags gesellten sich denn auch die Spitzenköche zu den Gästen und erzählten interessante Geschichten und Neuigkeiten, bzw. Feinheiten zu ihren Gerichten. Olaf Feuerstein, der geschäftsführende Gesellschafter der „Freizeit In Unternehmensgruppe“, die auch das „Planea“ betreut, meinte im Hinblick auf die Vorbereitungen des zweiten Gourmet-Festivals für 2012 zum ersten Event: „Mit dem Köche- und Genussfestival haben wir einen erfolgreichen Auftakt zu zahlreichen weiteren Veranstaltungen der besonderen Art erlebt.“

Neben Jürgen Reidt, Küchendirektor im Hotel „Traube Tonbach“, Alexander Frien „Chef“ im Schloss Wilkinghege Münster, Peter Scharff, TV-Koch und Kräuterexperte, sowie Kirill Kinfelt, Chefkoch im „Planea“ in Göttingen, kochte auch Euro-Toques-Koch Ingo Bockler, Chef-Maître im „Relais&Chateaux“ Hotel „Hohenhaus“ in Herleshausen. Bockler wartete mit dem Gericht „Lackierter Bauch“ vom Milchferkel mit Flusskrebsschaum und Ingwer auf, dazu gab es mediterranes Gemüse mit Pecorino dolce im Sariette-Brotmantel. Dass das Gourmet-Festival anno 2012 noch weiter ausgebaut werden soll, wie Olaf Feuerstein festhielt, wird dem kulinarischen Event nur gerecht.

Alle zertifizierten World-Toques/Euro-Toques Sterne-Restaurants Europa-und weltweit sind zu finden unter
www.eurotoques.org bzw. www.world-toques.com Restaurant Guide.
Der täglich aktuelle Sterne-Restaurantführer ist dort auch als Druckversion erhältlich oder kann in der Pressestelle gegen Einsendung von Euro 7.50 frei Haus bestellt werden.

Sarah Henke und Kirill Kinfeldt

„Planea“ in Göttingen: Auf Anhieb unter den besten Gourmet-Restaurants
– Junges Fine-Dining-Konzept nach nur einem halben Jahr bei den S.Pellegrino Kulinarische Auslese 2011 nominiert

Noch kein Jahr stehen Sarah Henke und Kirill Kinfeldt nebeneinander am Herd: Bereits jetzt wurden die jungen Küchenchefs des neuen Fine-Dining-Restaurants „Planea“ in Göttingen für die Kür der besten Gourmettempel Deutschlands nominiert. Bei der Vergabe der renommierten „S.Pellegrino Kulinarische Auslese 2011“ am 31. Januar in München sind die herausragenden Aufsteiger die Nachwuchsstars in der Starküche. Die Vergabe der anerkannten Gourmetauszeichnung basiert auf den Nennungen und Neueintragungen der führenden Restaurantführer wie „Guide Michelin“, „Gault Millau“ und anderer.

„Die Überraschung ist gelungen“, freut sich Inhaber Olaf Feuerstein. Die Nominierung zur „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ sei bereits als erste große Anerkennung des ambitionierten Küchenkonzepts zu werten. Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter des preisgekrönten Tagungshotels Freizeit In Göttingen, ist Ideengeber und Investor des „Planea“ an der historischen Sternwarte der Universitätsstadt.

Seit Ende Mai genießen die Gäste im „Planea“ hochwertige regionale Produkte in moderner Interpretation. Diese scheinbare Gegensätzlichkeit gelingt dem jungen Küchenteam mit der ungewöhnlichen Doppelspitze stets aufs Neue: Vertraute Gerichten werden behutsam auf den Kopf gestellt, modern interpretiert und im luxuriös-reduzierter Ambiente präsentiert. Dabei gelingen es Kinfeldt und Henke, beide mit jahrelangen Vorerfahrungen in mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurants, stets neu zu überraschen: Auf der Speisekarte kündigen sie die einfachen Stichworten die Zutaten eines Gerichts an – ganz im Stile der zeitgemäßen „Twitter“-Kommunikation – verraten aber nicht die Komposition. So wird jeder Gang zu einem neuen Aha-Erlebnis, auch wenn der Fine-Dining-Teller ganz unaufgeregt daherkommt. Im Zentrum steht die Güte der ausschließlich aus der Region stammenden Rohwaren und die zuweilen experimentierfreudig-forsche Komposition der Aromen.

Dem geneigten Gast wird schnell klar: Reaktionistische Anhänger der französischen Cuisine müssten sich hier rasch umstellen. Das „Planea“ ist ein neuer Vorreiter der Gourmet-Avantgarde – und dies gleichauf mit den kosmopolitisch geprägten Toprestaurants der großen Metropolen.

Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euroi wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter.

Weitere Informationen: www.planea.de