Lukas Bachl, Berlin

Lukas Bachl ist der neue Küchenchef des FELIX ClubRestaurant
 im Adlon Berlin

Ab sofort verantwortet Lukas Bachl, ehemaliger Sous Chef vom 2 Sterne Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer die kulinarische Leitung des FELIX ClubRestaurants. Er arbeitete nach seiner Lehre zum Koch im Hotel Mooshof Bodenmais unter anderem im 1 Michelin Sterne Restaurant im Hotel im Wasserturm und im 3 Michelin Sterne Restaurant Schwarzwaldstube, gefolgt von 5 Jahren im Lorenz Adlon Esszimmer im Kempinski Hotel Adlon auf unterschiedlichen Positionen unter der Führung von 2 Michelin Sterne Küchenchef Hendrik Otto.

Lukas Bachl Berlin – der neue Küchenchef vom Felix Clubrestaurant 

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Heidemarie Pucher

Heidemarie Pucher, Plattdeutsch sprechende Wahlberlinerin mit österreichischen Wurzeln, ist die neue Restaurantleiterin im Gourmetrestaurant Le Faubourg.

In Tim Mälzers Bullerei, 2009 eröffnet, mischte sie von Anfang an mit und leitete drei Jahre lang eines der kreativsten Restaurants der Elbmetropole. Danach folgte sie dem Ruf der Hauptstadt ins legendäre Cookies Cream wo sie leitend im Service um das Wohl von Berlins Szenepublikum kümmerte.

„Heidemarie Pucher ist eine ausdrucksstarke Persönlichkeit, die in spannenden Fahrwassern der Gastronomie gewirkt hat: Szene-, Sterne-, und Promirestaurants – diese Vielseitigkeit passt hervorragend zu unserer Philosophie“, so Sofitel-Direktor Carsten Colmorgen.

Die 40-Jährige zog bereits während ihrer Ausbildung alle Register: Im renommierten 5-Sterne-Hotel Sacher in Wien absolvierte sie sowohl eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau als auch zur Köchin. Österreichs Hauptstadt blieb für ihre Karriere wegweisend: Im Hotel Imperial (5*) setzte sie noch eins drauf und qualifizierte sich zur Hotelkauffrau. Abenteuerlust und ihre Leidenschaft für Wein führten Pucher an Bord der Queen Mary 2, wo sie als Wine Waitress wirkte. Zurück auf dem Festland heuerte sie im Hamburger Restaurant Haerlin (2*) im Hotel Vier Jahreszeiten (5*) als Chef de Rang an.

Im vom Gault Millau Guide 2016 mit 14 Punkten ausgezeichneten Restaurant Le Faubourg bleibt Heidemarie Pucher ihrem Kurs treu: „Ich freue mich, in einem der derzeit spannendsten Restaurants entlang des Kudamms Teil eines dynamischen Teams zu sein. Mein Anspruch ist es, unseren Gästen die einmalige Verbindung aus französischer Tradition und entspanntem Savoire-vivre näherzubringen.“ Dann man tau, Frau Pucher!

Das Restaurant Le Faubourg zählt zu den spannendsten Newcomern der Restaurantszene im aufsteigenden Berliner Westen. Küchenchef Felix Mielke präsentiert hier französische Küche 4.0. Spielerisch kombiniert der junge Berliner Ideen und Kreationen großer Franzosen wie Escoffier, Bocuse oder Ducasse mit neuesten Trends der Szene. Liebevoll gefertigte Desserts der hauseigenen Patisserie unter Raphael Gasque und eine durchkomponierte Weinkarte runden einen entspannten Abend zwischen Kudamm und der Seine ab.

www.lefaubourg.berlin/de/

Gault Millau 2017 – Bayern

Den „vermehrt auf konzentrierte Gerichte und geschmackliche Tiefe setzenden“ Jan Hartwig, 34, vom „Atelier“ in München kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 als „Aufsteiger des Jahres“ in Bayern, weil „alles stets handwerklich perfekt gearbeitet und aromatisch bis ins i-Tüpfelchen durchdacht ist“. Die Kritiker loben: „Kompositorische Meisterwerke gelingen ihm mit der soufflierten Wachtelbrust, die in einem Wasabi- und Zitronengrassud mit einem Ring von grünem Curry auf Salat von grüner Papaya thront und einen prachtvollen Hut aus Wasabicreme und gepufftem Reis trägt. Oder bei dem drei Tage zu geradezu buttriger Zartheit gebeizten Lammrücken, der sich mit Arganöl-Joghurt, Pistazie, mit Sumach gewürztem Couscous und einem intensiv safranisierten Sud orientalisch gibt“.
Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 13 Köche.

Auf Anhieb 17 Punkte erkocht sich für seine „überraschende, geschmacksstarke und provozierende Küche, die eine einzige Verbeugung vor der Natur seiner Heimat ist“, Felix Schneider vom „Sosein“ in Heroldsberg bei Nürnberg. Er bietet in „der spannendsten Neueröffnung des letzten Jahres eine neue deutsche Küche mit fränkischer Bodenhaftung, aber weltweiter Orientierung, wenn er aus Erbsen eine Art Misopaste für einen Gemüse-Gang erzeugt oder seinen Kohl nach koreanischer Art als Kimchi fermentieren lässt und damit den superfetten Wollschwein-Nacken von unglaublich sinnlicher Konsistenz konterkariert“. Für derartige Geschmackserlebnisse kürt ihn der Gault&Millau zur „Entdeckung des Jahres“ in Deutschland.

Auf 17 Punkte steigert sich Peter A. Strauss vom „Ess Atelier Strauss“ in Oberstdorf, der „Taubenbrust auf Buchweizen-Risotto, Steinbutt im Miso-Sud mit Gemüse und Sojabohnenpüree oder Rehfilet zwischen allerlei Rübchen und Pfifferlingen als sehenswerte Spitzenküche anrichtet oder Garnelen und Schweinebauch mit ein bisschen Show (dem in die Jahre gekommenen Raucharoma unter der Glasglocke), aufgepoppter Schwarte und Süßkartoffelpüree oberstdörflich chic präsentiert“.

15 Punkte und damit jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, erreichen erstmals
Sebastian Miller von „Millers Storchennest“ in Baiersdorf bei Erlangen, der „in seiner Aromenküche mit Akaziensamen und Kakaobohnen, Jasmin- und Orangenblüten, Hibiskus und Zimtblüte experimentiert und dem Meerrettich seiner Heimat ein eigenes Menü widmet, in dessen Dessert er Holunderblüteneis (zum saftigen Mohnkuchen) mit der scharfen Wurzel würzt“;
Mathias Achatz vom „Landgasthof Buchner“ in Niederwinkling bei Straubing, der „seinen Gerichten gern einen fernöstlichen Touch gibt: Die confierte Lachsforelle kommt im ‚Japan Style‘ lauwarm in Soja-Tapioka-Vinaigrette mit Blumenkohl, Lauchöl und asiatischem Rettich, der Thunfisch im Tapiokablatt und als Tatar mit Tapiokachip, Paprika- und Wasabicreme-Tupfen“;
Antonio Denami von der „Vecchia Lanterna“ in München, der „zu jener neuen Generation italienischer Köche zählt, die sich von den überkommenen Evergreens lösen; er überrascht durch Saiblingstatar mit Gelben Beten, Sauerampfer und Mandelmayonnaise oder Oktopuscarpaccio mit mariniertem Rotkohl und fein abgeschmeckter Currymayonnaise“;
Philip Jaeger von der „Bavarie“ in der BMW-Welt München, der „beste Produkte klassisch zubereitet und mit Witz und Stil serviert, wie gegrilltes bayerisches Kräuterferkel auf hauchdünnen Maistortillas mit Mole, der mexikanischen Sauce aus Schokolade und Chili, oder gebratenen Zander auf einem mit Blutwurst verfeinerten Graupen-Risotto mit süß-sauren weißen Rübchen“.
    
Dieselbe Note schafft auf Anhieb Florian Vogel von „Camers Schlossrestaurant“ in Hohenkammer bei Freising. Er lässt in „seiner inspirierten Küche beim Poltinger Lamm als originellem Tofuburger Asien auf Niederbayern treffen: würziges Lammhack zwischen zwei Scheiben topfrischen Tofus, dazu gibt er Tomatensugo und frischen, leichten Jasminreis“.      

Die besten Köche in Bayern
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Bayern verteidigt „mit seinen bei aller Geschmackstiefe auch sehr bildhaft, als Fest der Ästhetik dargebotenen Gerichten“ seit 2010 souverän Christian Jürgens vom Restaurant „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee. Die Tester jubilieren: „Nirgendwo bekamen wir das Thema Gänseleber ähnlich einfallsreich serviert wie hier als ‚Schaumkuss‘, eine auf weißem Porzellansockel thronende und mit Goldsprenkeln geadelte Reminiszenz an eine Süßigkeit aus Kindertagen. Man zerstört die hauchdünne Schokolade mit dem Löffel, drinnen findet sich ein Schaum von Gänseleber, Räucheraal und etwas Himbeere für die Fruchtigkeit. Eine weitere Gänselebervariante kam als täuschend echt nachgebildeter Apfel, der wie ein Bratapfel voller mollig warmer Winteraromen steckte, allerdings nicht süß, sondern in der herzhaften Variante – Apfel, Blutwurst, Gänseleber, Silberzwiebelchen, das Ganze umspielt von feinster Gänselebersauce. Solche Gerichte mit doppeltem Boden, die ihren vollen Reiz dem staunenden Gast erst auf den zweiten Biss enthüllen, entwickeln sich immer mehr zu einer typischen Jürgens-Spezialität.“

Ihm folgen wie Aufsteiger Hartwig mit jeweils 18 Punkten, die sie seit Jahren haben,
Bobby Bräuer vom „Ess.Zimmer“ in München (BMW-Welt): „Eine souveräne, konzentrierte, aromenstarke Küche, die stets auf der Höhe der Zeit ist, egal ob er Petersfisch mit Zitrusfrüchten, Sojabohnen, Erbse und Lemonpepper garniert und mit zwei  Saucenspiegeln (Verveine- und Zitrusfrüchtesud) präsentiert oder eine zunächst mit Sake und Mirin marinierte, dann im Ofen gebratene Brust vom Schwarzfederhuhn mit intensiver Tom Kha Gai-Aromatik und dem quasi als ‚Beilagensalat‘ servierten Pak Choi fest in Asien verwurzelt.“
Martin Fauster vom „Königshof“ in München: „Beim Thema Fisch hat der gebürtige Steirer die Seele eines Japaners: Er huldigt dem Produkt und weiß, wann der von ihm in der Spitzengastronomie wieder salonfähig gemachte Huchen oder der Saibling roh oder roh mariniert am besten schmeckt. Aber auch Warmes wie der Hummer Thermidor oder die Aalrutte aus der Isar sind köstlich. In der Fleischküche beeindruckt er ebenfalls mit breitem Repertoire und schmort Zickleinschulter mit grünen Bohnen, Kartoffelgemüse und Bärlauch zum wunderbar mediterran duftenden Genuss.“
Hans Haas vom „Tantris“ in München: „Hinter den betont unprätentiösen Titeln auf der Speisekarte von Haas, der hier seit 25 Jahren am Herd steht, verbergen sich meist Meisterwerke. Die kroatische Langoustine, nur ganz kurz in Öl geschwenkt, sodass sie noch fast roh ist, badet in einem Bouillabaisse-Krustentierfonds, dem Curry genau den richtigen Grad an Schärfe verleiht. Grandios auch die gelierte Kalbfleischterrine, die größte handwerkliche Fähigkeit verlangt, oder das luftige Karamellsoufflé mit Zwetschgenröster und Sauerrahmeis.“  
Andree Köthe und Yves Ollech vom Nürnberger „Essigbrätlein“: „Eine völlig neue, mutig eigenständige Küche auf der Basis heimischer Gemüse, die Fleisch und Fisch zur Nebensache macht. Sie trumpft stattdessen bei Bohne mit Birne und Zwiebeln, animierend angerichtet auf einem langen Teller: Brechbohnen blanchiert auf einem intensiven Gemüsefond, extrem rein und assoziativ grün; obenauf Birnenstückchen mit geschmorter Gemüsezwiebel und grüne Kräuter. Oder bietet Zitronensauerkraut als rasant aromatische Kombination von Gurke, Sauerkraut, Zitrone und brauner Butter, der jeder gebannt hinterherschmeckt.“
Tohru Nakamura in „Geisels Werneckhof“ in München: „Bei jedem Besuch entdeckt man neue, unbekannte Genüsse. Im Sommer etwa die
japanische Taglilie, die nur einen Tag blüht und die Nakamura von einem befreundeten Gärtner vor den Toren Münchens anbauen lässt. Sie kam in großartiger Aromenbalance mit in Butter confiertem, sehr cremigem Taschenkrebstatar, knusprigem Ingwer und Yuzu. Das originale Wagyu aus Japan serviert er nur kurz gegrillt und angebraten, so dass die luxuriösen Fleischscheibchen innen noch roh sind, mit einem Wagyu-Tatar, einer Nocke von Räucheraal und Morcheltapenade, gegrillten Tropea-Zwiebeln, einer Ochsenschwanzessenz und einem Dip von Soja, Knoblauch und Lauch.“

Mit diesen Küchenkünstlern ist Bayern das kulinarischste deutsche Bundesland, denn von den 36 deutschen Topköchen, die 18 bis 19,5 Punkte bekommen, stehen 7 in Bayern, 6 in Rheinland-Pfalz, 5 in Berlin und je 3 in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein am Herd.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 151 Restaurants in Bayern. 114 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhalten auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Summit“ in Elmau, „Délice“ in München sowie „Einzimmer Küche Bar“ und „ZweiSinn“ in Nürnberg (jeweils 14 Punkte).
Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der Gault&Millau in Bayern 9 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 14 neu auf; 7 werden höher, 12 niedriger bewertet.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Bayern
19,5 Punkte
Gourmetrestaurant Überfahrt in Rottach-Egern
18 Punkte
**Atelier, Ess.Zimmer, Geisels Werneckhof, Königshof und Tantris in München
Essigbrätlein in Nürnberg
17 Punkte
***Residenz Heinz Winkler in Aschau/Chiemgau
Luce d’oro in Elmau bei Garmisch-Partenkirchen
*Sosein in Heroldsberg bei Nürnberg
Dallmayr, Les Deux und Schuhbeck in München
Eisvogel in Neunburg vorm Wald/Oberpfalz
**Ess Atelier Strauss in Oberstdorf
Storstad in Regensburg
Kastell in Wernberg-Köblitz/Oberpfalz

 *Newcomer **Aufsteiger ***Absteiger  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34,99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Felix Mielke, Anton Gschwendtner und Fabian Günzel

Der Trend in der Spitzengastronomie ist eindeutig: Jung, talentiert, top ausgebildet, kreativ und zugleich erfolgreich – immer mehr der besten Küchen werden aktuell von einer neuen Generation an Nachwuchstalenten geführt. Diese Verjüngungskur hat auch in den Sofitel Hotels & Resorts in Deutschland und Österreich Einzug gehalten; nicht nur in der Küche, sondern auch im Weinkeller. Wir stellen Ihnen eine Auswahl der interessantesten „jungen Wilden“ der Sofitels vor.

Wir beginnen unsere Rundreise in der österreichischen Hauptstadt Wien. Im Dachrestaurant DAS LOFT im 18. Stock des Sofitel Vienna Stephansdom hat im Mai 2015 der 30-jährige Fabian Günzel die Küchenleitung übernommen – und das mit Erfolg, wie nicht nur die steigende Anzahl an Gästen, sondern auch zahlreiche Awards bestätigen. Günzel wurde vom österreichischen Gault Millau und kürzlich von Rolling Pin zum Aufsteiger des Jahres 2016 gekürt. Günzels Küchenphilosophie im Loft steht ganz im Zeichen des kosmopolitischen Stils und lädt zu einer geschmacklichen Reise über die Kontinente ein. Die Gerichte sind international und innovativ, ohne die regionalen Wurzeln zu vergessen. Das Restaurantkonzept des „Sharing“ richtet sich an alle, die kulinarisch Abwechslung bevorzugen: Die Speisen werden mittig am Tisch platziert und es wird munter probiert und geteilt.

Für die passenden Weine sorgt im Sofitel Vienna Stephansdom der 36-jährige Sommelier Steve Breitzke, der, ebenso wie Küchenchef Günzel, aus Deutschland kommt. Neben den österreichischen Weinen, die in „seinem“ vier Meter hohen Weinkeller einen prominenten Platz einnehmen, sind vor allem Burgunder- und Bordeaux-Weine gut vertreten. Bei der Auswahl der Weine ist es Breitzke besonders wichtig, die passende Begleitung zu jedem Essen zu finden und Weinliebhabern ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis zu vermitteln. Seine Ausbildung führte ihn durch einige der besten Häuser Europas, unter anderem das Restaurant Dieter Müller in Bergisch Gladbach oder das Palais Coburg in Wien, bevor er im Mai 2011 im DAS LOFT begann.

Wir überqueren die Alpen und legen unseren nächsten Zwischenstopp in der bayerischen Landeshauptstadt München ein. Hier ist seit April 2015 der 31-jährige Anton Gschwendtner Chef de Cuisine im Restaurant DÉLICE La Brasserie im Sofitel Munich Bayerpost. Gschwendtner bereichert mit zeitgenössischer, französischer Küche seine Gäste. Zudem setzte er mit den Events der Kulinarikserie LINK über München hinaus neue Maßstäbe. Mittlerweile sind vier zwei bis drei Sterneköche aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden seinem Ruf gefolgt und haben gemeinsam mit Gschwendtner eine Woche lang für die Gäste des Sofitel Munich Bayerpost ein Sechs-Gänge-Menü kreiert. Zu den Teilnehmern zählte unter anderem Paul Bocuse Nachfolger Christophe Muller aus dem L’Auberge du Pont de Collonges bei Lyon. Seit April 2015 sorgt Markus Hirschler im DÉLICE La Brasserie für die Weinauswahl. Der 25-jährige Österreicher beschreibt seine Weinkarte selbst als „jung, freaky und fordernd.“

Wer exakt 581 Kilometer weiter nördlich im Sofitel Berlin Kurfürstendamm cooles, nördliches Understatement erwartet, wird sich wundern. Denn hier sorgt der erst 24-jährige Marcel Saavedra Polan mit seinen chilenischen Wurzeln als Sommelier für feuriges Temperament im Gourmetrestaurant Le Faubourg. Wein-Enthusiasten ist er bereits aus seiner Zeit im Sternerestaurant First Floor ein Begriff, wo er mit dem berühmten Chef-Sommelier Gunnar Tietz zusammengearbeitet hat. Das 2014 im Sofitel Berlin Kürfürstendamm eröffnete Le Faubourg zählt zu den spannendsten Newcomern der Berliner Restaurantszene. Hier verbindet Küchenchef Felix Mielke klassische französische Küche mit modernen regionalen Einflüssen. Der 31-jährige Chef de Cuisine verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Gourmetszene seiner Heimatstadt. Seine Ausbildung genoss er im Savoy Hotel Berlin, bevor er sechs Jahre im The Ritz Carlton Berlin arbeitete; dort als Chef Tournant. Bereits im Oktober 2011 begann er als Souschef in der Brasserie Le Faubourg, bevor er Anfang 2014 zum Küchenchef aufstieg.

Boris Häbel

Boris Häbel wird neuer Maître im Gourmet-Restaurant Tantris.
Der 44 jährige war zuvor als Restaurantleiter und Maître in dem mit zwei Sternen ausgezeichnetem Restaurant „Lorenz Adlon-Esszimmer“, bei Hendrik Otto in Berlin tätig. Boris Häbel freut sich sehr auf die neue Herausforderung im legendären Münchener Tantris, das genauso alt ist wie er selbst. Berlin den Rücken zu kehren, wird seiner Frau und ihm zunächst schwer fallen, doch die Herausforderung die Geburtsstätte des deutschen Küchenwunders und der gehobenen Gastronomie, in Zukunft zu begleiten, überzeugte ihn.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir unseren Gästen mit Boris Häbel in diesem Sommer einen so qualifizierten und erfahrenen Gastgeber präsentieren können. Er ist ein perfekter Teamleiter, verfügt über langjährige Auslandserfahrung und zählt zu den anerkanntesten Restaurantleitern Deutschlands“ sagt Tantris Inhaber Felix Eichbauer.
Boris Häbel absolvierte seine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Hotel Bareiss im Schwarzwald. Bisherige Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem das Schlosshotel Lerbach unter Dieter Müller, der Frankfurter Tigerpalast und das weltberühmte Hotel „Burj al Arab“ in Dubai.

„Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass wir lange Zeit nach dem Weggang von Herrn Metzger wieder eine echte Gastgeberpersönlichkeit für unser Haus finden konnten. Gemeinsam mit Hans Haas, Justin Leone und unserem Team wird Boris Häbel mit seiner ruhigen und professionellen Art, persönlichen Service auf
höchstem Niveau bieten.“ fügt Felix Eichbauer hinzu.
Für das mit zwei Michelin Sternen und 18 Punkten im Gault Millau ausgezeichnete Restaurant ein Glücksgriff.

www.tantris.de

Felix Mielke

Ist man als Foodblogger unterwegs, bleibt es nicht aus, dass man um Restauranttipps gebeten wird. Eines muss man dabei jedoch berücksichtigen: Mann muss bei solchen Fragen unbedingt auf die Zwischentöne achten. Es soll nämlich in der Regel ganz toll, ganz lecker, aber bitteschön nicht so teuer sein wie schon oft auf Menükarten der internationalen Hochküche gesehen oder vermutet.

Für heute jedenfalls habe ich schnell einen Rat zur Hand.
Im Le Faubourg, Sofitel Berlin Kurfürstendamm, schwingt der gebürtige Berliner Felix Mielke seit 2011 den Kochlöffel und fasziniert seine Gäste mit innovativer Küche auf Grundlage französischer Klassik.

Der Name „Le Faubourg“ in Verbindung mit dem Sofitel Hotel hat mein Interesse geweckt, musste ich doch sofort an das Sofitel Paris Le Faubourg denken.
Seit 9. März 2015 hat nämlich dort der „Prinz der Paläste“ Yannick Alléno, den ich im Frühjahr im Pariser Restaurant Ledoyen aufgesucht habe, die kulinarische Leitung des neuen Restaurants STAY Faubourg übernommen.

Bei soviel „Faubourg“ und „Sofitel“ im Kopf, war mein Interesse geweckt.

Letztlich ist es jedoch die Menükarte, die das Pendel endgültig für einen Besuch ausschlagen lässt. Angeboten werden „Vorspeisen zum Teilen“. Sehr interessant. Wird doch alle Jahre wieder der Unsinn unter die Leute gebracht, dass man mit einer „Beehren-Sie-uns-nicht-wieder-Karte“ verabschiedet wird, wenn man vom Tellerchen des Nachbarn nascht. Im Le Faubourg wird man geradezu zum Teilen verführt.

Die Hauptgerichte zeigen eine Besonderheit. Felix Mielke bietet nämlich die Hauptkomponente in zwei verschiedenen Variationen an:
„Tradition“ und „Nouveau“.

Eine Auswahl:
Garnele
Kopfsalat, Pilze, Pancetta, Kürbis, Buttermilch
Zur Herbsttrompete passt wunderbar der Kürbis in verschiedenen Ausführungen, der nicht nur eine süsslich-nussige Note in die Kombination einbringt sondern auch saisonale Akzente setzt.

Die kalte Vorspeise zeigt schon deutlich, dass Felix Mielke die Hauptkomponente gerne mit zahlreichen Begleitern auf die Reise schickt. Auch wenn ich hier kein Übermaß feststellen kann, ist der Trend zur Reichhaltigkeit unverkennbar. Reichhaltig sind aber auch die Aromen, die eine geschmackliche Komplexität aufzeigen.

Seezunge (Nouveau)
sous-vide pochiert, Calamaretti, Brokkoli, Sauerampfer, Risotto, Mandel, Mangold

Wir konstatieren einen perfekten Garpunkt und harmonisch ausgesuchte Begleiter.
Eine moderne und handwerklich gelungene Präsentation.

Lammstelze (Tradition),
Bohnen-Cassoulet, konfierte Kartoffel, Merguez
Die scharf gewürzte Wurst aus der maghrebinischen Küche passt vortrefflich zum kräftigen Aroma der zarten Lammstelze.
Die Akkorde, also die Überlagerungen von Geschmacksempfindungen, sind in diesem Gericht besonders wahrnehmbar.

Felix Mielke präsentiert eine innovative französische Küche.
Grundlage ist eine hohe Produktqualität, gepaart mit Kreativität und sicherem Handwerk.
Die würzigen und ausgewogenen Geschmacksbilder haben unsere Erwartungen übertroffen.

Den vollständigen und bebilderten Bericht gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Halbfinalisten stehen fest

Mehr als 3.600 Bewerbungen aus 191 Ländern: Die Auszeichnung des „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist heiß begehrt. Zehn besonders talentierte Nachwuchsköche aus Deutschland und Österreich können sich nun Hoffnung auf den Titel machen. Sie wurden für den nationalen Vorentscheid ausgewählt. Die deutsch-österreichische Jury ist ebenfalls hochkarätig besetzt. Sven Elverfeld, Karl Obauer, Karlheinz Hauser und Nils Henkel werden persönlich die Leistungen der Nachwuchsköche beurteilen.

Milcheis vom Tannengrün, Carrot Cake 2.0 mit Rüben und Kerbel, Entenleber und Nordseekrabben – Diese Kreationen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf den nationalen Vorentscheid des „S.Pellegrino Young Chef 2015“. Zehn Kandidaten aus Deutschland und Österreich konnten dem strengen Urteil des renommierten Kochinstitutes ALMA („International School of Italian Cuisine“) standhalten und mit ihren „Signature Dishes“ überzeugen.

Hochkarätige Jury entscheidet am 23. Februar über Finaleinzug
Welches der Nachwuchstalente das begehrte Ticket für das große Finale in Mailand lösen kann, entscheidet sich am 23. Februar. Dann werden die Halbfinalisten beim Live-Kochen in Frankfurt gegeneinander antreten. Kein Geringer als Sven Elverfeld (Restaurant „Aqua“, Wolfsburg), Karl Obauer (Restaurant-Hotel „Obauer“, Werfen), Karlheinz Hauser (Restaurant „Süllberg“, Hamburg) und Nils Henkel (ehem. Restaurant „Schloss Lerbach“, Bergisch Gladbach) werden die Leistungen der Kandidaten beurteilen und den Sieger küren.
Teilnehmer aus den besten Häusern Deutschlands und Österreichs
Nicht nur die Jury ist hochkarätig besetzt, auch das Teilnehmerfeld kann sich mehr als nur sehen lassen. Unter den Kandidaten zum Beispiel: Jan-Philipp Berner (Bester junger Chefkoch Deutschlands 2013, Chaîne des Rôtisseurs), Tobias Wussler (Österreichs „Sous Chef des Jahres 2014“) und Felix Rommel (Teilnehmer der Sat.1-Kochshow „The Taste“). Alle zehn Köche konnten mit ihren „Signature Dishes“ punkten, die samt Rezept und Bildern bei der Onlinebewerbung hochgeladen wurden. Neben handwerklichem Geschick waren hier auch Kreativität und eine individuelle Handschrift gefragt. Alle Halbfinalisten sind unter www.finedininglovers.com/special/sanpellegrinoyoungchef2015/world aufgeführt.

Für Deutschland und Österreich konnten sich folgende Talente qualifizieren:
• Alexander Djolai, Chef de Partie, Restaurant „Bembergs Häuschen“, Euskirchen
• David Rink, Sous Chef, Restaurant „TrüffelSchwein“, Hamburg
• Erik Scheffler, Sous Chef, Restaurant „Lärchenhof“, Pulheim
• Jan Nolte, Sous Chef, Restaurant „Madhus“, Hahnenklee
• Jan-Philipp Berner, Chef, Restaurant „Söl’ring Hof“, Sylt/Rantum
• Julian Becker, Chef de Partie, Restaurant „Kurfürstenstube“, Heidelberg
• Philipp Lange, Sous Chef, Restaurant „Agata’s“, Düsseldorf
• Felix Rommel, Sous Chef, Restaurant „Alpenhotel Kaiserfels“, Sankt Johann in Tirol
(Österreich)
• Ronny Bell, Chef de Partie, Restaurant „Märkische Stuben“, Mittenwalde / OT Motzen
Tobias Wussler, Sous Chef, Restaurant „Landhaus Bacher“, Mautern an der Donau (Österreich)

Verkündet wurden zudem die Namen der internationalen Final-Jury. Dazu gehört in diesem Jahr mit Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa die absolute Elite der „World’s 50 Best Restaurants“. Ebenfalls mit dabei: Sterneköche wie Gastón Acurio, Yannick Alléno, Margot Janse und Éric Ripert. Sie werden im Juni den Sieger küren, wenn die besten zwanzig Kochtalente aus den Teilnehmerländern beim großen Finale auf der Expo in Mailand antreten und um die begehrte Auszeichnung als „S.Pellegrino Young Chef 2015“ kämpfen werden.

Der „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist ein Kochwettbewerb, den S.Pellegrino weltweit ausgeschrieben hat. Zwanzig Kochtalente aus aller Welt werden im Juni 2015 auf der Expo in Mailand um die begehrte Auszeichnung kämpfen. Wer sich für das große Finale qualifiziert, entscheidet sich bei nationalen Vorentscheiden. Der Clou in 2015: Die „Signature Dishes“ der Finalisten dienen Designern als Inspirationsquelle für Kleidungsstücke. Ein kulinarisch-modischer Wettbewerb, der zusammen mit VOGUE Italia veranstaltet wird.

Hagen Hoppenstedt

Hagen Hoppenstedt wird neuer Restaurantleiter im le petit Felix

Es ist nicht die erste Station in Berlin für den aus Niedersachsen stammenden Hagen Hoppenstedt. 2010 holte ihn das Hotel Adlon als Chefsommelier und Restaurantleiter für das Restaurant Quarré in die Hauptstadt. Über zwei Jahre konnte er seine große Erfahrung dort einbringen, bis ein Angebot ihn nach Düsseldorf lockte, wo er bis Ende 2014 als Leiter des Vorstands- und Mitarbeiter Kasinos und Leiter des Konferenzzentrums der HSBC Deutschland tätig wurde.

Hoppenstedt begann seine Karriere mit der Ausbildung zum Koch und Restaurantfachmann im legendären Kempinski Hotel Atlantik. Danach trat er seine erste feste Stelle als stellvertretender Leiter des Vorstandskasinos der Holsten Brauerei AG, Hamburg an. Neben Service- und Veranstaltungsleitung, Schulung der Mitarbeiter, war er auch für den Weineinkauf zuständig. So entdeckte er seine Liebe und Leidenschaft für Wein und die Spezialisierung zum Sommelier ließ nicht lange auf sich warten. Im Herbst 2004 folgte er dann dem Ruf in das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, in dem er als Chefsommelier bis 2007 u.a. die gesamte Weinkarte erneuerte. Eine Beförderung im Sommer 2007 zum Restaurantleiter des Gourmet-Restaurants „Haerlin“, das damals mit einem Michelin Stern und 17 Gault Millau Punkten ausgezeichnet war, war nur der nächste logische Schritt seiner Karriere.

Der gebürtige Celler ist ein Profi seines Fachs und oft als Moderator für Weinevents gefragt. Er ist Mitglied in verschiedenen Jurys für Weinverkostungen, mitunter im Ordre Coteaux de Champagne, dies hat Hoppenstedt übrigens mit dem Geschäftsführer Martin Pelz gemein und er schreibt Beiträge und Kolumnen für diverse Magazine, z.B. eine eigene Kolumne für das Magazin Food and Travel. 2009 wurde er vom Gault Millau als „Sommelier des Jahres“ ausgezeichnet.

Auch während seiner Zeit in Düsseldorf unterhielt Hoppenstedt weiterhin seine Wohnung in Berlin und der Entschluss wieder gänzlich zurück zukehren festigte sich. Pelz freut sich sehr, dass das le petit Felix die Aufmerksamkeit Hoppenstedts auf sich gezogen hat und das Restaurant ab 15. Februar 2015 von seinem Erfahrungsschatz profitieren kann. „Wir sind sehr glücklich darüber, mit Hagen Hoppenstedt einen so erfahrenen Gastronomen gewonnen zu haben“, so Pelz.

Das le petit Felix befindet sich auf der Südseite des Hotel Adlon und präsentiert eine mediterrane Küche mit südfranzösischem Fokus. Eine Kombination der besten frischen Zutaten der Saison und den kulinarischen Einflüssen der Cuisine niçoise. Mit einem stimmigen Farbkonzept und dem Mix aus klassischen und modernen Formen schuf Anna Maria Jagdfeld eine entspannte und legere Atmosphäre. Familiär wird es am „table de famille“: Der robuste Tisch mit 14 Sitzplätzen lädt zum französischen Dinner unter Freunden und Verwandten ein.

Das le petit Felix ist am Montag und von Donnerstag bis Samstag von 18:00 Uhr bis 24:00 Uhr und am Sonntag von 17:00 Uhr bis 24:00 Uhr geöffnet.

www.lepetitfelix.de

S.Pellegrino Young Chef 2015

Halbfinalisten stehen fest – Sven Elverfeld, Karl Obauer, Karlheinz Hauser und Nils Henkel in der deutsch-österreichischen Jury

Mehr als 3.600 Bewerbungen aus 191 Ländern: Die Auszeichnung des „S.Pellegrino Young Chef 2015“ ist heiß begehrt. Zehn besonders talentierte Nachwuchsköche aus Deutschland und Österreich können sich nun Hoffnung auf den Titel machen. Sie wurden für den nationalen Vorentscheid ausgewählt. Die deutsch-österreichische Jury ist ebenfalls hochkarätig besetzt. Sven Elverfeld, Karl Obauer, Karlheinz Hauser und Nils Henkel werden persönlich die Leistungen der Nachwuchsköche beurteilen.

Milcheis vom Tannengrün, Carrot Cake 2.0 mit Rüben und Kerbel, Entenleber und Nordseekrabben – Diese Kreationen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf den nationalen Vorentscheid des „S.Pellegrino Young Chef 2015“. Zehn Kandidaten aus Deutschland und Österreich konnten dem strengen Urteil des renommierten Kochinstitutes ALMA („International School of Italian Cuisine“) standhalten und mit ihren „Signature Dishes“ überzeugen.

Hochkarätige Jury entscheidet am 23. Februar über Finaleinzug

Welches der Nachwuchstalente das begehrte Ticket für das große Finale in Mailand lösen kann, entscheidet sich am 23. Februar. Dann werden die Halbfinalisten beim Live-Kochen in Frankfurt gegeneinander antreten. Kein Geringer als Sven Elverfeld (Restaurant „Aqua“, Wolfsburg), Karl Obauer (Restaurant-Hotel „Obauer“, Werfen), Karlheinz Hauser (Restaurant „Süllberg“, Hamburg) und Nils Henkel (ehem. Restaurant „Schloss Lerbach“, Bergisch Gladbach) werden die Leistungen der Kandidaten beurteilen und den Sieger küren.

Teilnehmer aus den besten Häusern Deutschlands und Österreichs

Nicht nur die Jury ist hochkarätig besetzt, auch das Teilnehmerfeld kann sich mehr als nur sehen lassen. Unter den Kandidaten zum Beispiel: Jan-Philipp Berner (Bester junger Chefkoch Deutschlands 2013, Chaîne des Rôtisseurs), Tobias Wussler (Österreichs „Sous Chef des Jahres 2014“) und Felix Rommel (Teilnehmer der Sat.1-Kochshow „The Taste“). Alle zehn Köche konnten mit ihren „Signature Dishes“ punkten, die samt Rezept und Bildern bei der Onlinebewerbung hochgeladen wurden. Neben handwerklichem Geschick waren hier auch Kreativität und eine individuelle Handschrift gefragt. Alle Halbfinalisten sind unter www.finedininglovers.com/special/sanpellegrinoyoungchef2015/world aufgeführt. Für Deutschland und Österreich konnten sich folgende Talente qualifizieren:

• Alexander Djolai, Chef de Partie, Restaurant „Bembergs Häuschen“, Euskirchen
• David Rink, Sous Chef, Restaurant „TrüffelSchwein“, Hamburg
• Erik Scheffler, Sous Chef, Restaurant „Lärchenhof“, Pulheim
• Jan Nolte, Sous Chef, Restaurant „Madhus“, Hahnenklee
• Jan-Philipp Berner, Chef, Restaurant „Söl’ring Hof“, Sylt/Rantum
• Julian Becker, Chef de Partie, Restaurant „Kurfürstenstube“, Heidelberg
• Philipp Lange, Sous Chef, Restaurant „Agata’s“, Düsseldorf
• Felix Rommel, Sous Chef, Restaurant „Alpenhotel Kaiserfels“, Sankt Johann in Tirol (Österreich)
• Ronny Bell, Chef de Partie, Restaurant „Märkische Stuben“, Mittenwalde / OT Motzen
• Tobias Wussler, Sous Chef, Restaurant „Landhaus Bacher“, Mautern an der Donau (Österreich)

In der Final-Jury: Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa

Verkündet wurden zudem die Namen der internationalen Final-Jury. Dazu gehört in diesem Jahr mit Massimo Bottura, Joan Roca und Yoshihiro Narisawa die absolute Elite der „World’s 50 Best Restaurants“. Ebenfalls mit dabei: Sterneköche wie Gastón Acurio, Yannick Alléno, Margot Janse und Éric Ripert. Sie werden im Juni den Sieger küren, wenn die besten zwanzig Kochtalente aus den Teilnehmerländern beim großen Finale auf der Expo in Mailand antreten und um die begehrte Auszeichnung als „S.Pellegrino Young Chef 2015“ kämpfen werden.

Felix, Berlin

Felix blickt zurück auf 10 Jahre Premium Clubbing, 10 Jahre feinste Musik der angesagtesten lokalen und internationalen DJs, 10 Jahre Champagner ohne Ende, 10 Jahre exzessives Feiern, 10 Jahre Geschichten aus dem Nachtleben, 10 Jahre national und international prominente Gäste, 10 Jahre Glamour und auf großartige Mitarbeiter, die mitunter seit 10 Jahren für das Unternehmen tätig sind.

Der FELIX Club ist ein Ort, an dem man sehen und gesehen werden möchte und elegant und trotzdem ausgelassen in pulsierender Clubatmosphäre feiern kann. An jedem Montag, Freitag und Samstag öffnet der Club ab 23:00 Uhr, am Donnerstag ab 20:00 Uhr. Weitere Informationen sind unter www.felix-clubrestaurant.de erhältlich. Reservierungen werden telefonisch unter +49 30 301117-152 oder per E-Mail an info@felix-clubrestaurant.de entgegen genommen.

Das offizielle FELIX Restaurant „le petit Felix“ begrüßt seine Gäste jede Woche von Donnerstag bis Montag ab 18:00 Uhr. Weitere Informationen sind unter www.lepetitfelix.de erhältlich.
Reservierungen werden telefonisch unter der +49 30 206286-10 oder per E-Mail an info@lepetitfelix.de