Diät: Mit Meerrettich, Curry & Kurkuma erfolgreich abnehmen

Übergewichtige Personen konnte durch die Kombination von Kalorienreduktion, leichter körperlicher Aktivität und der Einnahme einer neuen Kräutermischung einen Gewichtsverlust von mehr als 5 kg nach ca. 4 Monaten erzielen. Zudem besserten sich Taille-Hüft-Verhältnis und Cholesterinspiegel.

Angesichts einer weltweit zunehmenden Zahl von Menschen mit Übergewicht oder Adipositas wird fortwährend nach Maßnahmen, Medikamenten und alternativen Heilmitteln gesucht, die einen Gewichtsverlust begünstigen.

Mit „Deutschem Wurzelgemüse mit Meerrettich auf Rapunzel Art“ setzte Marvin Böhm die Vorgabe der Jury für ein veganes Tellergericht um

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FIZZZ Award 2016

 Top-Konzepte aus ganz Deutschland kämpfen morgen, am 12.09.2016, im Münchner Kultclub „P1“ um die begehrten Gastronomie-Preise
 
Das innovativste Trendkonzept der deutschen Gastronomie-Szene, das beste Bier-Konzept, das fitteste Team, die innovativste Bar, das kreativste Café-Konzept und der Erfolgsgastronom 2016: Wenn die Fachzeitschrift FIZZZ am Montag, dem 12. September, die Trendsetter der deutschen Gastronomie kürt, wird der Münchner Kultclub „P1“ zum Mekka von Gastronomie-Profis aus ganz Deutschland. Präsentiert werden der Ehrenpreis für den Erfolgsgastronomen des Jahres sowie die fünf Award-Kategorien mit je drei nominierten Top-Betrieben:
 
TRENDKONZEPT DES JAHRES, nominiert sind:
•      eatDoori, Frankfurt am Main
•      Laden Ein, Köln
•      Schmitz Fine Food, Frankfurt am Main
 
INNOVATIVSTE BAR, nominiert sind:
•      Fragrances, Berlin
•      Lux – Barkultur und Grillkunst, Münster
•      Circle by Cihan Anadologlu, München
 
TEAM DES JAHRES, nominiert sind:
•      Spirits Bar, Köln
•      Der Plattenladen/Ostbar, Bamberg
•      Herzog, München
 
BESTES BIER-KONZEPT, nominiert sind:
•      Erlkoenig, Bamberg
•      Liebesbier, Bayreuth
•      The Pier, Badeanzüge & Bier, Berlin
 
KREATIVSTES CAFÉ-KONZEPT, nominiert sind:
•      Playground Coffee, Hamburg
•      Standl 20, München
•      The Holy Cross Brewing Society, Frankfurt
 
In den vergangenen Wochen haben sich die Award-Kandidaten dem Urteil der Expertenjury und der Online-Community gestellt. Nun warten alle gespannt auf die Ergebnisse, um im Rahmen einer exklusiven Partynacht die Sieger zu feiern – und vielleicht sogar selbst auf der Bühne einen der begehrten Preise entgegenzunehmen.
 
Termin: Montag, 12. September 2016, 20.30 Uhr
Ort: P1 Club, Prinzregentenstraße 1, 80538 München
 
Die Fachzeitschrift FIZZZ ist das Trendbarometer der jungen Gastronomiekultur und erscheint monatlich als Printmagazin und APP-Version im MEININGER VERLAG (Neustadt/Weinstraße), der zahlreiche weitere Publikationen zu den Themen Getränke, Wein und Gastronomie herausgibt.
 
Weitere Informationen zum FIZZZ Award 2016 finden Sie im Internet unter www.fizzz-award.de

Gute Laune durch Trinken

Studie unter jungen Frauen – Richtiges Trinken hebt die Stimmung

Wer viel Wasser trinkt, ist besser gelaunt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie aus der Fachzeitschrift Appetite, für die ein amerikanisch-französisches Forscherteam den Zusammenhang zwischen täglicher Wasseraufnahme und persönlichem Gemütszustand untersucht hat. Unter den Studienteilnehmerinnen zeigten diejenigen eine deutlich positivere Stimmung, deren tägliche Flüssigkeitsaufnahme über Getränke und Nahrung bei etwa drei Litern lag. „Die Studie unterstreicht den engen Zusammenhang von Ernährung und psychischem Wohlbefinden“, sagt Internist Dr. Johannes Naumann vom Universitätsklinikum Freiburg. „Wer sich ausgewogen ernährt und auf geeignete Durstlöscher wie natürliches Mineralwasser zurückgreift, tut auch seiner seelischen Verfassung etwas Gutes.“

Aus Sicht des Internisten habe die Studie eine besondere Relevanz, da neben der Wasseraufnahme noch weitere, die Stimmung beeinflussende Faktoren berücksichtigt wurden: „Unterm Strich zeigte sich deutlich: Eine leicht erhöhte Wasseraufnahme über Nahrung und Getränke erklärte die positivere Stimmung besser als andere Faktoren wie sportliche Aktivität oder Nährstoffaufnahme“, so Dr. Naumann. Damit greife die Studie ein wichtiges Gesundheitsthema auf, da schlechte persönliche Stimmung zu körperlichen Beschwerden wie Herzproblemen beitragen kann.

Für die Studie untersuchten die Forscher fünf Tage lang die durchschnittliche Wasseraufnahme von 120 jungen, gesunden Frauen. Parallel dazu wurde anhand eines psychologischen Stimmungstests der Gemütszustand der Frauen ermittelt. Mit diesen Daten konnten die Forscher feststellen, dass die Gruppe der Frauen, die eine hohe Wasseraufnahme zeigte (mehr als 3 Liter täglich), im Stimmungstest signifikant besser abschnitt als die „Wenigtrinker“, deren tägliche Wasseraufnahme unterhalb der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Mindestmenge von 2,65 Litern lag.

Die Studie: www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666315002287

Weinladen Schmidt

Berliner Weinladen Schmidt ist bester Fachhändler 2014

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT seinen diesjährigen Fachhandelspreis auf der internationalen Weinmesse ProWein in Düsseldorf vergeben. Als Sieger des Wettbewerbs durfte Carsten Schmidt vom „Weinladen Schmidt“ für seine Filiale am Prenzlauer Berg in Berlin die Urkunde aus den Händen der Deutschen Weinkönigin Nadine Poss entgegen nehmen.

Auf der ProWein hat das Deutsche Weininstitut in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT seinen diesjährigen Fachhandelspreis vergeben: 1. Platz Den zweiten Platz errang der Weinfachhandel „Frankfurt Wein“, gefolgt vom „Vineyard“ Weinlager aus Hamburg Eimsbüttel.

„Die Weinfachhändler nehmen für den Absatz deutscher Weine einen bedeutenden Stellenwert ein. Sie sind aufgrund ihrer professionellen Kundenberatung zudem wichtige Multiplikatoren für die heimischen Erzeuger. Mit unserer Auszeichnung wollen wir die Leistungen von Fachhändlern würdigen, die sich in besonderer Weise für die Weine aus den deutschen Anbaugebieten engagieren“, erläuterte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule.

Zu den Bewertungskriterien des Wettbewerbs zählte unter anderem eine ansprechende und übersichtliche Präsentation deutscher Weine aus möglichst vielen Anbaugebieten. Auch unter den angebotenen Veranstaltungen sollten deutsche Weine eine Sonderstellung einnehmen. Eine zentrale Rolle spielte auch die fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal, in der Qualitätsweine aus den heimischen Regionen im Mittelpunkt standen. Unangemeldete Besuche haben gezeigt, dass die ausgezeichneten Fachhändler diesen Anforderungen in besonderer Weise gerecht wurden.

Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT prämiert die besten Dornfelderweine

Dornfelder ist die in Deutschland meistangebaute Rotweinsorte und erfreut sich bei den Verbrauchern seit Jahren einer immensen Nachfrage. Grund genug für die Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT aus dem MEININGER VERLAG, die Qualität der Weine auf den Prüfstand zu stellen. Daher hatte die Redaktion Erzeuger aufgerufen, ihre Weine zum Dornfelder Cup einzureichen.

Insgesamt waren 225 Dornfelderweine zum Wettbewerb eingeschickt worden, davon 16 Prozent halbtrocken oder feinherb und 11 Prozent lieblich. „Dornfelder ist mit knapp 10.000 Hektar Rebfläche in Deutschland die Nr. 2 bei den Rotweinsorten. Vor allem in den Anbaugebieten Pfalz und Rheinhessen besitzt die Rebsorte große Bedeutung. Wirtschaftlich stellt sie seit Jahrzehnten die Brot- und Buttersorte bei den Rotweinen dar, die trinkbare, beim Publikum beliebte und kräftige Rotweine liefert. Deshalb haben wir der Rebsorte und ihren Weinen mit dem Dornfelder Cup eine Vergleichsplattform geschaffen, die den Erzeugern und Weinen einen qualitativen Vergleich und Wettbewerb bietet“, erläutert Dr. Hermann Pilz, Chefredakteur der WEINWIRTSCHAFT, die Beweggründe für die Verkostung.

Die Ergebnisse der Blindverkostung, die nach dem 100-Punkte-Schema erfolgte, beweisen dem Dornfelder ein solides Niveau. 139 Weine schnitten mit „gut“ ab, 14 davon mit „sehr gut“. 81 Weine wurden als “zufriedenstellend“ beurteilt. „Die Weine sind unkompliziert und gut zugänglich, qualitativ ist jedoch auch eine klare Grenze nach oben gesetzt. Besonders im Preissegment zwischen vier und zehn Euro findet man oftmals viel massenkompatiblen Wein für faires Geld“, so das Fazit der Redaktion.

Bella Vitalia

Leipziger Gourmet-Spezialist Bella Vitalia gehört zu Deutschlands besten Garanten des guten Geschmacks.

Die große kulinarische Fachzeitschrift DER FEINSCHMECKER hat die 500 besten Spezialitäten-Geschäfte in Deutschland recherchiert und Leipzigs „Bella Vitalia“ ist dabei! Das Leipziger Gourmet- Geschäft für mittelmeerische und südländische Spezialitäten gehört damit zu den „Garanten des guten Geschmacks“ – so formuliert es der ebenso kritische wie kompetente FEINSCHMECKER in seinem Taschenbuch „Einkaufen – die 500 besten Adressen in Deutschland.“ Unter Hobbyköchen und Gourmets werden die Adressen geflüstert wie Geheimtipps. Es interessieren nur die besten Produkte. Welcher Anbieter hat die erlesensten Weine? Wo gibt es den perfekt gereiften Rohmilchkäse? Wer verkauft das beste Olivenöl, die edelsten Pralinen oder den aromatischsten Schinken?

Die Zeitschrift DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG stellt solche Spezialisten in seinem Taschenbuch vor – und traf hier eine sehr strenge Auswahl. Bewertet wurden aber nicht nur die Qualität undFrische der Produkte, sondern auch das Einkaufserlebnis und die Beratungskompetenz des Personals.
In allen Punkten konnte Bella Vitalia hier die kritischen Tester überzeugen. Aber Bella Vitalia hat nicht nur ein Ladengeschäft zu bieten. Alle Spezialitäten können hier auch per Online-Shop nach Hause bestellt werden. So können Nutzer des Online-Versands des Leipziger Gourmet-Experten hier ganz bequem auf der Website stöbern, sich von Rezepten inspirieren lassen und nach Herzenslust bestellen, auch ohne einen Fuß vor die Tür zu setzen. Bei Qualität, Exzellenz und Frische genießen sie dabei immer die Sicherheit eines ausgezeichneten Garanten des guten Geschmacks

Das 260 Seiten starke Taschenbuch mit den guten Adressen liegt dem aktuellen FEINSCHMECKER bei, der im April im Handel erhältlich ist.
Das Gesamtpaket kostet 9,95 Euro. Als Hardcover gibt es den Guide ab Mai im Buchhandel für 14,95 Euro.

Riesling Degustation der Fachzeitschrift Selection

Weingut Escher aus Schwaikheim und Weingut Doreas aus Remshalden überzeugen beim 2010er Jahrgang

Laut dem neuen Gault Millau WeinGuide 2011, der in den nächsten Tagen im Buchhandel erhältlich sein wird, trennt sich beim Jahrgang 2010, und insbesondere beim Riesling, die Spreu vom Weizen. Um so erfreulicher ist es, dass zwei Weingüter aus dem Remstal den Vergleich im Degustationswettbewerb der Fachzeitschrift Selection nicht gescheut haben und mit drei Sternen ein sehr gutes Ergebnis erreicht haben.

Das Schwaikheimer Weingut Escher erreichte mit seinem trockenen Weißwein „2010 Riesling -Alte Reben-“ aus der Lage Stettener Pulvermächer eine ausgezeichnete Bewertung. Das Weingut Doreas aus Remshalden konnte mit seiner Beerenauslese „2010 Riesling Oper“ vom Grunbacher Klingle punkten. Beide Weine erreichten mehr als 85 Punkte von 100 möglichen und wurden von Selection als „sehr gutes Produkt, das eindeutig empfehlenswert ist“ umschrieben.

Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT

In der vergangenen Woche überreichte die Fachzeitschrift WEIN-WIRTSCHAFT im Kelterhaus des Deidesheimer Hofes in Deidesheim die Urkunden und Preise an die besten Winzergenossenschaften aus Deutschland, Italien und Frankreich des alljährlichen „Leistungswettbewerbs für Winzer und Weingärtnergenossenschaften“. Insgesamt 79 Genossenschaften aus Deutschland, 28 Kooperativen aus Frankreich und 28 Betriebe aus Italien nahmen mit ihren Weinen am Leistungstest teil.

Der Wettbewerb wurde vor mehr als zehn Jahren von der Redaktion ins Leben gerufen, um die Leistungsfähigkeit und das Qualitätsniveau deutscher Winzergenossenschaften unter die Lupe zu nehmen. Bewertet wird dabei jeweils das Kernsortiment. Dazu müssen sechs Proben im Verkauf befindlicher Jahrgänge zur Verkostung eingereicht werden: je ein QbA-Wein trocken rot und weiß, zwei Premiumweine trocken, ein Prädikats- oder Premiumwein halbtrocken oder lieblich sowie ein Rosé, Weißherbst oder Blanc de noirs trocken oder halbtrocken.

Seit dem vergangenen Jahr sind auch die führenden italienischen und französischen Winzergenossenschaften aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Hier werden Weine in den folgenden Kategorien verkostet: je ein trockener Weiß-, Rot- und Roséwein mit einem Importpreis ab Kellerei von 3 bis 5 Euro, ein trockener Wein mit einem Importpreis ab Kellerei von 5 bis 8 Euro, ein trockener Wein aus dem Top-Segment sowie eine regionaltypische Weinspezialität.

Die Ergebnisse aus allen drei Wettbewerbsländern demonstrierten ein herausragendes Qualitätsniveau vieler Genossenschaften und sind sichtbarer Beweis, dass in den Betrieben kontinuierlich daran gearbeitet wird.

Die Preisträger im Einzelnen:

Deutschland
Platz 1: Winzergenossenschaft Lauffen (Baden)
Platz 2: Weinmanufaktur Untertürkheim (Württemberg)
Platz 3: DIVINO Nordheim (Franken)

Beste Winzergenossenschaft Baden: Winzergenossenschaft Lauffen
Beste Winzergenossenschaft Württemberg: Weinmanufaktur Untertürkheim
Beste Winzergenossenschaft Pfalz: Niederkirchner Weinmacher
Beste Winzergenossenschaft Franken: DIVINO Nordheim
Top-Gebietswinzergenossenschaft: Moselland eG

Italien
Platz 1: Kellerei Tramin (Südtirol)
Platz 2: Kellerei Andrian (Südtirol)
Platz 3: Cantina Tollo (Abruzzen)

Frankreich
Platz 1: Abbe Rous (Roussillon)
Platz 2: Mont Tauch (Languedoc)
Platz 3: Caves le Vins de Roquebrun (Languedoc)

„Riesling des Jahres“ kommt aus Franken

Die Rebsorte Riesling genießt überall auf der Welt nach wie vor einen hohen
Stellenwert. Um seinem Potenzial gerecht zu werden, führt die Zeitschrift
WEINWELT seit nunmehr 11 Jahren regelmäßig ihre große Riesling-
Jahrgangsverkostung durch und zeichnet die besten Gewächse und ihre
Erzeuger mit dem WEINWELT Riesling-Preis aus.

Mehr als 1100 Riesling-Weine des Jahrgangs 2010 standen diesmal auf den
Verkostungstischen und wurden von einer Expertenjury in einer Blindprobe
degustiert und bewertet. Die Top 5 Rieslinge der Verkostung erhielten heute
von Chefredakteurin Ilka Lindemann und Chefverkoster Richard Grosche den
begehrten WEINWELT Riesling-Preis.

Die Sieger
Zum „Riesling des Jahres 2011“ wählten die Experten den 2010er Riesling
Escherndorfer Lump Kabinett trocken (11,50 Euro) vom Weingut Horst Sauer
in Franken. Der Sieger-Riesling des international renommierten Winzers
zeigte sich enorm frisch und klar. Zart-duftig mit hellen Zitrusnoten, feiner
mineralischer Würze und einem niedrigen Alkoholgehalt stürmte er aufs
Siegertreppchen und erhielt 93 von 100 Punkten.
Zum Vize mit ebenfalls 93 Punkten kürten die Juroren den 2010er Riesling
Kallstadter Saumagen trocken (22 Euro) vom pfälzischen Weingut Rings. Er
überzeugte mit einer sehr eigenständigen Nase und fast schon brachialer
Mineralität. Ein Wein mit „viel Potenzial, zweifellos ein großes Gewächs“, so
das Fazit der Experten.

Komplettiert wird das Sieger-Trio vom besten Riesling aus Baden. Der 2010er
Riesling Alte Reben trocken (92 Punkte) vom Weingut Alexander Laible in
Durbach besticht durch eine sehr spannende Nase – viel Steinobst, knackige
Birne und etwas weiße Grapefruit – sowie imposante Mineralität.
Viel Genuss für wenig Geld verspricht der „Best buy Riesling des Jahres
2011“. Der 2010er Riesling trocken (90 Punkte) vom Weingut Weinreich im
rheinhessischen Bechtheim. Den Experten gefiel die exotisch inspirierte Nase
mit Noten von Banane, Mango und Kiwi. Und mit sechs Euro pro Flasche
bietet er das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den Sonderpreis „Riesling des Jahres 2011 im Lebensmitteleinzelhandel“
ergatterte der 2010er Riesling Terra S trocken (83 Punkte) von der
Felsengartenkellerei Besigheim. Der Riesling punktete mit frischen
Zitrusaromen, Noten von knackigem Pfirsich und etwas Birne. „Sein
ausgewogenes Süße-Säure-Spiel macht den Wein zu einem absoluten
Sommerwein“, lautet die Empfehlung von Ilka Lindemann, Chefredakteurin der
WEINWELT.

Der Riesling-Jahrgang 2010
Der Weinjahrgang 2010 wurde vielfach kontrovers diskutiert, denn die
extremen Witterungsverhältnisse haben es den Winzern nicht einfach
gemacht. Aber schwierige Jahre müssen nicht per se schlechte Jahre sein.
Wer den richtigen Erntezeitpunkt getroffen hat, weder Arbeit noch Mühe
scheute und seinen Weinen Zeit ließ, wurde belohnt. Insgesamt wird 2010 als
„kleiner, feiner und handwerklicher Jahrgang in die Geschichte eingehen“,
resümiert Chefverkoster Richard Grosche nach der Verkostung, „in der Breite
schwächer, dafür gibt es bei den besten Weinen mehr Frische und Brillanz,
sicherlich auch das bessere Lagerungspotenzial. Angesichts der geringen
Mengen werden die besten Weine jedoch schnell ausverkauft sein.“

Die Verkostung
Die angestellten Rieslingproben wurden verdeckt von 70 Weinprofis verkostet
und bewertet. Für die Finalrunde wurden schließlich die 40 am besten
bewerteten Weine in neutrale Flaschen abgefüllt und erneut unter die Lupe
genommen.
Die kommende Ausgabe der WEINWELT (5/2011) erscheint am 13. Juli und
ist am Kiosk und im Bahnhofsbuchhandel erhältlich.

Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT präsentiert die „Top 100 Weine 2010“

Seit 1996 ist es mittlerweile gute Tradition, dass die Fachzeitschrift WEINWIRTSCHAFT zu Jahresbeginn die 100 erfolgreichsten Weine des Vorjahres präsentiert. Die Vorbereitungen dazu hatten bereits im Oktober begonnen als Weinhändler, Importeure und die führenden nationalen und internationalen Erzeuger gebeten wurden, ihre bestverkauften Weine zu nominieren. Insgesamt kämpften 550 Weine um einen Platz auf dem Siegertreppchen. Letztlich konnten sich 40 Weiß- und 60 Rotweine gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Sie überzeugten die Redaktion mit tadelloser Qualität, stimmigem Preis-Leistungs-Verhältnis, einer klaren Vertriebsstruktur und vorbildlichem Marketing.

Deutsche Rieslinge sind Spitzenreiter

Knapp 60 Prozent der ausgezeichneten Weißweine stammen von deutschen Betrieben, darunter ausgesprochen namhafte deutsche Rieslingerzeuger, die mit ihren Weinen die Spitze des Feldes bilden. Der Titel Weißwein des Jahres geht an den 2009 Saar Riesling von Weingut Van Volxem in Wiltingen (Mosel). Auf dem zweiten Platz folgt der 2009 Schloss Johannisberger Riesling Silberlack Erstes Gewächs der Fürst von Metternich-Winneburg’sche Domäne im Rheingau. Den dritten Platz belegt der 2009 Riesling Deidesheimer Paradiesgarten Dr. Deinhard Kabinett trocken vom pfälzischen Weingut Von Winning.

Konkurrenz für Italiens Rotweine in Sicht?

Im Rotwein-Sektor konnten Spanien und Frankreich deutlich zulegen. Beide Weinnationen sind in diesem Jahr mit je zehn Weinen vertreten – eine Steigerung von knapp 50% zum Vorjahr. Doch die Vormachtstellung der italienischen Produzenten bei den Rotweinen blieb unangetastet. Insgesamt 25 Rotweine aus Italien sind unter den besten 100 Weinen des Jahres zu finden. Da überrascht es kaum, dass sich drei Italo-Rotweine das Siegertreppchen teilen. Zum besten Rotwein des Jahres wurde der 2006 Vigna Pedale Castel del Monte Rosso Riserva DOC von Torrevento (GES Sorrentino) gewählt. Auf den Plätzen folgen der 2006 Poggio Delle Faine Rosso Toscano IGT von Francesco Minini Cantina (Weinkontor Freund) und der 2007 Nipozzano Riserva Chianti Rúfina DOCG von Marchesi de‘ Frescobaldi (Schlumberger Vertriebsgesellschaft).

Den Titel Deutscher Rotwein des Jahres trägt das Weingut Knipser für seinen 2008 Blauer Spätburgunder trocken davon. Das pfälzische Weingut ist eines der wenigen deutschen Erzeuger, die in diesem Jahr bei den Rotweinen punkten konnten. „Eine Spätfolge des schwierigen Jahrgangs 2008, der in der absoluten Spitze in Deutschland zwar tolle Pinot Noirs hervorbrachte, auf der Stufe darunter den Rotweinwinzern jedoch eher das Leben schwer machte“, resümiert die Redaktion der Weinwirtschaft.

Die Ergebnisse im Detail

Weißwein des Jahres
2009 Saar Riesling trocken, Mosel

Weingut Van Volxem (10,60 Euro)

Rotwein des Jahres
2006 Vigna Pedale Castel del Monte Rosso Riserva DOC

Torrevento, GES Sorrentino (7,95 Euro)

Deutscher Rotwein des Jahres:
2008 Blauer Spätburgunder trocken, Pfalz

Weingut Knipser (9,80 Euro)

Prosecco des Jahres
Il Fresco Prosecco Spumante DOC brut

Villa Sandi, Stephan Pellegrini (8,95 Euro)