Ralf Bos

Trüffel-Event mit Experte Ralf Bos im Waldkater Rinteln

Am 3. Februar gibt es im Waldkater ein besonderes 5-Gänge-Menü in Begleitung von Trüffel-Experte Ralf Bos.
„Es ist uns eine große Ehre den Delikatessen Experten Ralf Bos für unseren Trüffelevent im Waldkater gewonnen zu haben. Mit seinem einzigartigen Wissen um die begehrten Edelpilze wird der Trüffelabend, zu einem besonders gelungenen Event“, freut sich Waldkater-Direktor Thomas Rathkolb.

Begleitet wird das Menü mit Weinen, die perfekt abgestimmt sind.
Der Preis beträgt 149,00 Euro pro Person inklusive Weinbegleitung. Rechtzeitige Kartenreservierung unter 05751/17980 ist empfehlenswert.

Kontakt und Infos bei: Ringhotel „Der Waldkater“ Waldkaterallee 27 31737 Rinteln Tel. 05751/17980 Fax. 05751/179883 E-Mail: info@waldkater.com Internet: www.waldkater.com

Keiner kennt die wohl teuerste Knolle der Welt so gut wie Grand Seigneur Ralf Bos, Trüffel-Experte, Koch und Autor des preisgekrönten Buches „Trüffel und andere Edelpilze“ sowie Gründer und Geschäftsführer des Delikatessenhandel BOS FOOD in Meerbusch

Wie viel Trinkgeld ist im Urlaub angemessen?

Nie war die Nachfrage so groß – All-inclusive-Urlaub steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Egal ob Urlaub im Resort, auf dem Schiff oder als Wandertour: Im besten Fall wird einmal gezahlt und damit ist alles abgegolten. „Deutsche Urlauber möchten am liebsten schon vor Reisebeginn genau wissen, welche Kosten sie insgesamt erwarten. Zusätzliche Gebühren für das leibliche Wohl oder Servicepauschalen sind ungern gesehen“, weiß Malte Köster, Geschäftsführer von kreuzfahrtberater.de. Trotzdem sollte sich jeder Reisende damit auseinandersetzen, welche Trinkgelder und Service-Entgelte angemessen sind. Wer bekommt was und vor allem wie viel?

Ausdruck der Zufriedenheit
Bereits vor Urlaubsantritt sollte man sich über die Gepflogenheiten der Destination informieren. In Japan beispielsweise hat Trinkgeld keine Tradition und ist abseits von Touristenzentren sogar verpönt“, erläutert Malte Köster. „Hierbei handelt es sich jedoch eher um eine Ausnahme.“ Und so ist das Personal, unabhängig davon, ob es ein All-inclusive-Urlaub ist oder nicht, in vielen Ländern aufgrund des geringen Gehaltes auf eine Zuwendung angewiesen. Bei Taxifahrten hilft die Faustregel, den Betrag einfach aufzurunden, auch Kofferträger freuen sich über eine kleine Anerkennung. Bei Zimmermädchen sollte bereits bei der Anreise ein erster kleiner Obolus auf dem Kissen platziert werden. Natürlich handelt es sich beim Trinkgeld um einen Bonus, der die Zufriedenheit des Gastes mit dem ihm gebotenen Service ausdrückt. Nur dann sollte er auch gezahlt werden.

Einmal zahlen – alles genießen?
Auch auf dem Schiff beugen sich viele Reedereien mittlerweile den Wünschen ihrer Gäste, sodass immer mehr Schiffe nicht nur auf All-inclusive-Angebote setzen, sondern auch Trinkgelder in den Gesamtpreis einrechnen. „An Bord ist klar der Trend zu beobachten, dass sich das Konzept ,Einmal zahlen – alles genießen‘ immer stärker durchsetzt“, erzählt der Experte von kreuzfahrtberater.de. Andere Anbieter hingegen geben Empfehlungen oder setzen auf eine entsprechende Regelung. Während beispielsweise bei AIDA Cruises und TUI Cruises alles inklusive ist, schreibt die Royal Caribbean Gruppe – zu der unter anderem das aktuell größte Kreuzfahrtschiff, die Harmony of the Seas gehört –, dass ein marktübliches Trinkgeld von 13,50 bis 16,50 US-Dollar pro Person und Reisetag für Kabinenservice und Bedienung zu entrichten ist. Norwegian Cruise Line stellt es den Gästen frei, ermutigt jedoch guten Service der Mitarbeiter angemessen zu honorieren und auch MSC Kreuzfahrten S. A. empfiehlt ein Trinkgeld und verweist darauf, dass dies international üblich sei.

„Letztlich gilt: Unabhängig davon, ob ein All-inclusive-Urlaub gebucht wurde oder nicht, guter Service sollte immer honoriert werden und nur so kann man sicher sein, dass das Geld auch an der richtigen Stelle ankommt“, erklärt der Experte von kreuzfahrtberater.de abschließend.

1. Veganes Sommerfest in Prerow

Hotel Haus Linden lädt am 1. August zum Feiern und Schlemmen ein

Veganer Burger & Wildkräuter-Smoothies: Auf dem „1. Veganen Sommerfest“ am 1. August vor dem Hotel Haus Linden im Ostseebad Prerow auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst können Gäste diese und andere Spezialitäten probieren. Zudem gibt es veganes Eis und das gleich in 365 Sorten. Das „Vegane Sommerfest“ richtet sich an Gäste, die sich über vegane Ernährung informieren und diese direkt probieren möchten. Vor Ort ist zudem RAW-Food- Experte Boris Lauser, der Besucher in seiner Show vom Rohkostkochen begeistern möchte.

Wildkräuterexperte Gerd Wolff geht auf die Suche nach essbaren Schätzen am Wegesrand, die der Botanische Salon des Hauses anschließend zu Wildkräuter-Smoothies verarbeitet. Für die Kleinen steht eine Hüpfburg zum Austoben bereit.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich gleich vor Ort zu einem der zahlreichen Workshops über gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensweise anmelden, die das Hotel Haus Linden anbietet. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung sowohl für die einstüdige Wildkräuterwanderung, die um 13.00 Uhr, 15.00 Uhr sowie 17.00 Uhr angeboten wird, als auch für den Yoga-Schnupperkurs ratsam.

Anmeldung Wildkräuterwanderung unter: info@botanischersalon.de (Unkostenbetrag 5,00 €), Anmeldung Yoga-Schnupperkurs: info@vegan-rebels.de

Weitere Informationen: www.haus-linden.de

Simon Stirnal

Im Rahmen des 4. Vorfinales zum „Koch des Jahres“ in Wien der Sonderpreis „Friesisch Tapas“ von Fischfeinkost-Experte Friesenkrone verliehen. Koch des Jahres-Finalist Simon Stirnal aus dem Restaurant Schloss Loersfeld in Kerpen überzeugte die Jury mit einer geschmackvollen Matjes-Tapa mit Schalottenconfit.

Zum zweiten Mal verleiht Hauptsponsor Friesenkrone auf einem Vorfinale zum „Koch des Jahres“ den beliebten Sonderpreis für die beste Tapas-Kreation. Die acht Wettbewerbsteilnehmer präsentierten der Publikumsjury feinste Kompositionen mit Matjes. Den Sieg holte sich am Ende der gebürtige Hamburger Simon Stirnal, der bereits das Vorfinale zum „Koch des Jahres“ für sich entschieden hatte: Sein Cornett von Matjes, weißem Schalottenconfit, Zwiebelcreme und Blutwurst war von „verführerischer Raffinesse und sehr kunstvoll inszeniert“, so Jurorin Martina Morawetz vom Wellbusiness Magazin über die Gewinner-Kreation.

Sylvia Ludwig, Leiterin Friesenkrone Profit-Center GV, bestätigte das hohe Niveau der Matjes-Köstlichkeiten: „Wir waren begeistert, wie kreativ auch in diesem Vorfinale das Thema Matjes aufgenommen wurde. Ob als Sushi, im knusprigen Brotmantel mit einer Zwiebelpraline oder als Sesam Burger BBQ Matjes mit Kartoffel Chips: Sämtliche Rezepturen zu Friesisch Tapas haben uns beeindruckt, aber leider kann nur einer gewinnen.“ Der 32-jährige Simon Stirnal freute sich über einen 500-Euro-Gutschein in einem Gourmetrestaurant seiner Wahl.

Am Jurorentisch saßen sieben Vertreter der Medien- und Gastronomiebranche, darunter Max Impertro, Souschef in renommierten Senns Restaurant in Salzburg und José Maria Aranda aus dem spanischen Restaurant El Hans in Wien.

Vor dem Hintergrund von 111 Jahren Fischkompetenz und Erfahrung will Friesenkrone 2015 gemeinsam mit den erfahrenen Fischern Norwegens zeigen, wie lecker, frech und jung Matjes schmecken kann. Daher produziert der Fischfeinkost-Experte aus der besten Rohware, die im kalten, klaren norwegischen Meer gefangen wird, den besten Matjes: „Mit Liebe zum Fisch“.

Der Wettbewerb „Friesisch Tapas“ findet seine Fortsetzung im großen Finale auf der Anuga am 12. Oktober 2015 in Köln.

Deutsche sind unsicher

Wein-Auswahl im Supermarkt

Wer im Supermarkt Wein kauft, hat die Qual der Wahl. In den Regalen stehen durchschnittlich circa 800 Sorten. Wie die Deutschen mit dieser Angebotsflut umgehen, zeigt die SGS-Verbraucherstudie 2014. Mehr als 1.000 Weintrinker gaben bei der deutschlandweiten Befragung des Prüfinstituts an, nach welchen Kriterien sie beim Einkauf entscheiden. Das Ergebnis: Am Weinregal scheiden sich die Geister. Aufgrund fehlender Orientierung sucht jeder zweite Käufer bei der Weinauswahl auf dem Etikett nach Angaben, die die Auswahl erleichtern sollen. Die andere Hälfte der Befragten greift bei Wein auf gut Glück zu. Warum das so ist und woran sich Weinkäufer orientieren können, weiß Guido Eggers, Getränke-Experte bei SGS Institut Fresenius.

„Drei Viertel der Deutschen sind beim Einkaufen von Lebensmitteln unsicher. Bei der komplexen Kategorie Wein kommt diese Verunsicherung noch stärker zum Tragen als bei anderen Produkten. Die Markenverbundenheit ist gering und hinzukommt, dass Weine Erfahrungs- und Vertrauensgüter sind. Es ist schwer vorherzusagen, wie ein Bordeaux, ein Riesling oder ein Grauburgunder schmecken und ob diese Weine auch den persönlichen Geschmack des Verbrauchers treffen. Der transparenten und qualitativen Beurteilung sowie der professionellen Beschreibung von Weinen kommt im Einzelhandel daher eine zunehmende Bedeutung zu“, sagt Getränke-Experte Guido Eggers. Sein Team beim SGS Institut Fresenius nutzt für die sensorischen Prüfungen von Weinen auf Aussehen, Geruch und Geschmack eine Methode, die der bekannte Wein-Sensoriker Martin Darting professionalisiert hat.

Diese professionelle Wein-Sensorik von SGS Institut Fresenius wendet das Niersteiner Unternehmen Frag‘ Henry! an, das gemeinsam mit Darting den ersten digitalen Sommelier für den Lebensmitteleinzelhandel entwickelt hat. „Henry“ empfiehlt dem Kunden am PoS den passenden Wein für ein bestimmtes Essen oder einen besonderen Anlass. Dabei stützt er seine Weinempfehlungen auf ein System, das Essens- und Anlassprofile mit Weinprofilen abgleicht und dem Verbraucher den am besten passenden Tropfen präsentiert.

„Weil wir die Weine von den speziell geschulten Sommeliers der SGS Institut Fresenius sensorisch prüfen lassen, kann sich der Weinkäufer auf eine garantiert unabhängige und kompetente Empfehlung verlassen“, sagt Tjorven Jorzik, Geschäftsführer von Frag‘ Henry!. Zusätzlich geben die bildhaften Weinbeschreibungen von SGS Institut Fresenius Orientierung. „Unter einem leichten Weißwein mit einer Note von grünem Apfel können sich mehr Menschen etwas vorstellen als unter einem Grauburgunder aus Rheinland-Pfalz“.

„Henry befindet sich im bundesweiten Roll-out“, ergänzt Geschäftsführer Tjorven Jorzik. „Neben Umsatzsteigerungen von bis zu 20 Prozent profitiert der Handel durch die Weinanalysen auch von der zusätzlichen Qualitätsprüfung sowie der Sicherstellung der sensorischen Qualität und Stabilität der eingekauften Ware – auf Basis internationaler Verkostungsstandards (OIV).“

Mit dem neuen Frag‘ Henry! Siegel, unterstreicht der Anbieter des digitalen Weinberaters nun seine Bestrebungen gemeinsam mit SGS Institut Fresenius den Transparenzforderungen der Verbraucher nachzukommen. Es soll ab sofort Wegweiser für eine verlässliche und objektive Weinempfehlung sein.

Die 10 schönsten Biergärten Deutschlands

Ob historische Klassiker, gut gehütete Geheimtipps oder absolute Newcomer – eines haben alle deutschen Biergärten gemeinsam: Mit schattigen Kastanien, kühlem Bier und deftigen Spezialtäten warten sie auch in diesem Jahr auf zahlreiche Besucher. Passend zum Sommer, ist die Saison unter freiem Himmel wieder eröffnet. Welche zehn Biergärten in diesem Jahr unbedingt einen Besuch wert sind, verrät David Pohle, Chefredakteur des Reisemagazins Sehnsucht Deutschland und präsentiert seine Favoriten.

Schillergarten, Dresden
Einer der ältesten noch existierenden Gastronomiebetriebe in Dresden ist der Schillergarten. Direkt an der Loschwitzer Brücke gelegen, war der Biergarten früher noch unter dem Namen „Fleischersche Schenke“ bekannt und Stammgasthof des berühmten Friedrich Schillers. Ihm verdankte der Schillergarten so auch seinen neuen Namen. „Gemütlich unter einer dicken alten Kastanie sitzend, kann man dort nun in einem der schönsten Biergärten Deutschlands die freie Zeit genießen, während die sächsischen Dampfschifffahrtsflotten freundlich tutend auf der Elbe vorbeiziehen“, verrät David Pohle, „der perfekte Platz für einen ruhigen Sommerabend.“

Spezial-Keller, Bamberg
Nur wenige Gehminuten von der historischen Altstadt entfernt, erwartet Besucher des Spezial-Kellers der wohl schönste Panoramablick auf das Weltkulturerbe Bamberg, den Kaiserdom und das Kloster Michaelsberg. Nach einem kurzen Fußmarsch auf den Stephansberg, einem von sieben Bamberger Hügeln, können Gäste regionale Küche mit typisch fränkischen Speisen genießen. „Für seine Besucher ist der Spezial-Keller auch bei schlechtem Wetter geöffnet“, erklärt der Experte, „Wer trotz Sommerregen nicht darauf verzichten mag draußen zu sitzen, ist hier bestens aufgehoben, da ein Teil der schönen Terrasse überdacht ist.“

Herzogliches Bräustüberl, Tegernsee
Typisch bayrisch werden die Gäste am Tegernsee begrüßt: In feschen Dirndl kümmert sich dort die Bedienung um die Verpflegung der Gäste. „Ob Bierbratl, Leberkas oder Weißbier – spätestens bei dem Blick auf die Speisekarte bekommt man ein Gefühl dafür, in welchem Bundesland man sich gerade befindet“, so David Pohle. „Mit traumhaftem Blick auf den Tegernsee und den Wallberg, lässt es sich optimal verweilen.“

Liebhard’s Bräustüberl, Aying
Ein Biergarten wie aus dem Bilderbuch findet man zwischen Tegernsee und München. Da lohnt sich auch die Anfahrt, für die man Zeit mitbringen sollte, sofern öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden: 40 Minuten braucht man mit der S-Bahn vom Münchener Hauptbahnhof. Hat man den Weg erstmal hinter sich gebracht, kann man beruhigt die Seele baumeln lassen. „Für kulinarische Höhepunkte sorgen typisch bayrische Schmankerl: Schweinsbraten mit Sauerkraut, frisch gebackene Brezn und Weißwürste, um nur einige zu nennen“, verrät der Experte.

Burgberg, Erlangen
Über 11.000 Plätze unter alten Linden, Kastanien und Eichen machen den Biergarten Burgberg zum größten in Europa. Traditionell kommt das ausgeschenkte Bier direkt von den dort ansässigen Brauereien. Der Tipp von David Pohle: „Seit 1755 wird hier jährlich das Bergkirchweih gefeiert – das drittgrößte Volksfest Bayerns. Die tolle Stimmung dabei sollte jeder einmal live erlebt haben.“

Seehaus, Englischer Garten, München
Idyllisch und vielseitig – so präsentiert sich das Seehaus am Englischen Garten. Besucher können hier Spezialitäten vom Grill und Paulaner Weißbier traditionell im Schatten der Kastanienbäume genießen. Wer es gerne lebhafter und sonnig mag, kann es sich mit Speis und Trank auch direkt am Wasser gemütlich machen. „Bayrische Spezialitäten laden Besucher nicht nur in den Sommermonaten, sondern ganzjährig zum Verweilen ein.“, erklärt der Chefredakteur von Sehnsucht Deutschland, „Der Geheimtipp unter den Einheimischen.“

Karlheinz Hausers Süllberg, Hamburg
„Die Elbe in Hamburg und bayrische Schmankerl passen nicht zusammen? Falsch“, so der Experte. Sternekoch Karlheinz Hauser zeigt am Hamburger Süllberg, was er in seinen Münchener Zeiten bei Gerd Käfer gelernt hat. Oberhalb des malerischen Treppenviertels von Blankenese gelegen, befindet sich der schönste Biergarten Hamburgs. Während Segler und Containerschiffe auf der Elbe an den Gästen vorbeischippern, können auch hier bayrische Klassiker genossen werden – der Hamburger Geheimtipp!

Galerie Burghof, Kaiserswerth, Düsseldorf
Auf romantische Sonnenuntergänge an warmen Sommerabenden können sich in Düsseldorf die Besucher der Galerie Burghof freuen. Der dazugehörige Biergarten bildet das idyllische Herzstück und bietet viele kulinarische Höhepunkte. Mit rund 300 Plätzen lässt es sich an rustikalen Tischen und Bänken, welche aus echten Baumstämmen gesägt wurden, entspannen. „Direkt am Rhein gelegen, gibt es in Düsseldorf keinen besseren Platz, um bei einem kühlen Glas Altbier den Sonnengang zu genießen“, erklärt David Pohle.

Die Fischerhütte am Schlachtensee, Zehlendorf, Berlin
Unter schattenspendenden Bäumen, direkt am Schlachtensee, findet man auch in Berlin Idylle und bayrische Gelassenheit. Die denkmalgeschützte Fischerhütte mit Weinhandlung, Restaurant, Bar und Festsaal zeichnet sich im Sommer besonders mit seinem angrenzenden Biergarten aus. Mit gut 1.500 Plätzen dürfen sich Gäste jedes Jahr aufs Neue auf Biergartenspezialitäten vom Hendl bis zur Weißwurst freuen. Übrigens: Im Winter hat der Biergarten auch geöffnet. Dann gibt’s zur Weißwurst Glühwein.

Stadtwaldhaus, Krefeld
Wer nach einem langen Spaziergang, einer Fahrt mit dem Tretboot oder einem Tennismatch im Krefelder Stadtwald ein kühles Bier genießen möchte, für den ist das Stadtwaldhaus die richtige Adresse. „Für viele ist Krefeld wohl keine typische Biergartenstadt. Tatsächlich werden Besucher des Stadtwaldhauses jedoch eines Besseren belehrt – auch deshalb, da er zu einem der größten Biergärten außerhalb Bayerns zählt“, so der Experte, „Über 2.000 Gästen bietet der Biergarten Platz und steht in punkto kulinarische Köstlichkeiten seinen bayrischen Kollegen in nichts nach.“

www.sehnsuchtdeutschland.com

Innovative Fleischreifung durch Kohlensäure

Wer dachte, dass Dry Aging die modernste Art der Fleischbearbeitung ist, hat nicht mit dem Ideenreichtum von Fleischexperte Dirk Ludwig aus dem hessischen Schlüchtern gerechnet. Denn der kreative Visionär stellt den gängigen Verfahren jetzt eine neue Methode an die Seite, die er selbst entwickelt hat, um Fleisch noch zarter zu machen. Dabei wird das Fleisch mehrere Wochen in Mineralwasser eingelegt, bis es seine optimale Reife erreicht. Dass zu diesem Prozess, den Ludwig Aqua Aging genannt hat, mehr gehört, als Fleisch in eine Badewanne mit Sprudelwasser zu legen, hat der Fachmann schnell begriffen.

Sich auf Erfolgen ausruhen kommt für Dirk Ludwig nicht infrage. Einmal mehr beweist der Experte aus Hessen, dass er mehr als ein leidenschaftlicher Metzgermeister ist. Nämlich auch kreativer Kopf und innovativer Forscher, der seinen Kunden immer wieder neue Produkte bietet. Seine neueste Erfindung ist das Aqua Aging, eine Revolution in der Fleischreifung. Das Fleisch wird bei Ludwigs Verfahren in Mineralwasser eingelegt und reift für vier Wochen in einem speziellen Behälter, das richtige Verhältnis von Wasser, Mineralien, Kohlensäure und Fleisch ist dabei ganz entscheidend. Durch das Mineralwasser bleibt das Fleisch besonders saftig und zart, außerdem erhält es einen mineralischen Geschmack.

„Die verrückte Idee, Fleisch in Mineralwasser einzulegen, entstand aus meiner Unzufriedenheit mit dem Wet Aging im Vakuumbeutel“, erklärt Dirk Ludwig. „Das Fleisch bleibt bei diesem Verfahren zwar sehr saftig, allerdings hat es durch die Milchsäurebakterien eine leicht säuerliche Note, die ich unangenehm finde. Auch deshalb wurde das Dry Aging in den letzten Jahren so populär.“ Diese Problematik machte Dirk Ludwig sich zunutze und zerbrach sich den Kopf über eine alternative Lösung. Die Entwicklung einer neuen Methode, die die Saftigkeit und gleichzeitig den natürlichen Geschmack des Fleisches garantiert, war für den Fleischexperten das Ziel. „Säuren wie zum Beispiel Essig werden beim Einlegen von Fleisch verwendet, um es zart zu machen und saftig zu halten. Daher kam mir die Idee mit der Kohlensäure, das Fleisch kann so auf natürliche Weise reifen“, sagt Dirk Ludwig. „Und was ist natürlicher und ursprünglicher als Wasser?“

Ein Jahr lang arbeitete Ludwig wie ein Wissenschaftler kontinuierlich an der Entwicklung der neuen Methode. Dabei hat er Kohlensäurekonzentrationen, Wassermengen und Behälter verglichen, das Fleisch mal zu kurz, mal zu lang eingelegt und dabei die ein oder andere Wasserleiche, wie er sie nennt, in Kauf genommen. „Der Prozess musste sehr genau ausgetüftelt werden. Das richtige Verhältnis von Fleisch zu Mineralwasser und die Reifezeit sind ganz entscheidend, um optimale Ergebnisse zu erhalten“, erklärt der Experte.

Neben diesen Herausforderungen erwies sich aber vor allem die Auswahl des richtigen Mineralwassers als sehr aufwendige Angelegenheit, denn das korrekte Verhältnis von Mineralstoffen ist wichtig. „Über mehrere Monate habe ich jede Woche eine neue Versuchsreihe gestartet und Mineralwasser verschiedener Hersteller getestet, die Ergebnisse bewertet und die Methode anschließend verbessert. So bin ich meinem Ziel, dem Aqua Aging, Schritt für Schritt nähergekommen“, so Dirk Ludwig. Dabei hat er auch festgestellt, dass stilles Wasser oder solches mit wenig Kohlensäure sich nicht für das Verfahren eignen, denn nur bei einer hohen Kohlensäurekonzentration wird das Fleisch optimal mit Mineralien und Spurenelementen versorgt, was ihm Zartheit und einen leicht mineralischen Geschmack verleiht.

Daneben spielt auch die richtige Wassermenge eine entscheidende Rolle. „Das Fleisch muss vollständig umschlossen sein, darf aber auch nicht im Wasser baden“, erklärt der Experte. Heute legt Dirk Ludwig sein Fleisch bei einer Reifezeit von vier Wochen in weiße Kunststoffbehälter, die locker, aber nicht luftdicht verschlossen werden. „Auch ein Aquarium habe ich einmal getestet, das sah sehr spannend aus, geschmacklich konnte ich damit aber keine Erfolge verzeichnen“, so Ludwig. „Rückschläge gab es immer wieder, aufgeben kam aber für mich trotz der Schwierigkeiten und der langen Experimentierzeit nicht infrage. Denn die Probleme waren nie so groß wie die Nachteile, die ich mit dem Wet Aging bis dato hatte.“ Zur Aqua-Aging-Reifung eignen sich Schwein, Lamm und Rind. Aktuell landen Rumpsteaks oder auch Rib-Eye-Steaks der Metzgerei im Mineralwasser und später auf den Grills der Kunden. Erstmalig servierte das Restaurant Nil in Hamburg Ludwigs Aqua-Aged Fleisch.

Das Fleisch kann direkt in der Metzgerei oder über den Onlineshop bestellt werden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.der-ludwig.de

Heiko Antoniewicz

Von dem Besten lernen: Bei der Master Class Flavour Pairing zeigt Heiko Antoniewicz, der Experte für Fusion-Küche, wie das Spiel mit den Aromen funktioniert. Was auf den ersten Blick nicht zusammen zu gehören scheint, verschmilzt zu einer Explosion auf der Zunge.

Gleich und Gleich gleich Harmonie? Für Heiko Antoniewicz ist Flavour Pairing nicht nur die Kombination von harmonierenden Produkten, die aufgrund ihrer isolierten Aromakomponenten zusammen gehen, sondern die Kombination der produktinhärenten Aromen. Diese produktinhärenten Aromen können durch unterschiedliche Zubereitungsformen herausgearbeitet werden. So ist z. B. das Aroma von Avocadoöl bei Zimmertemperatur fein aromatisch und erinnert an Rasen, bei extremer Kühlung, z. B. in flüssigem Stickstoff, verändert es sein Geschmacks- und Geruchsbild komplett und wird erstaunlich rauchig.

Bei der Master Class im Chefmanship Centre schaffen die Teilnehmer gemeinsam mit Heiko Antoniewicz Gerichte, die fein ausgearbeitete Aromaharmonien zeigen und beim Genuss möglichst alle Sinne mit einbeziehen – das geht hin bis zum passenden Geschirr, das bei der Aromenentwicklung auch eine nicht unwesentliche Rolle spielt.

Diese Master Class richtet sich an alle Küchenchefs, Sous Chefs, Chef de Partie und Restaurantleiter. Der Kurs steigert die Kreativität und das Produkt-bewusstsein. Die Teilnehmer lernen, die Möglichkeiten im eigenen Betrieb vielfältiger und innovativ zu nutzen.

Der Master Class Kurs behandelt folgende Themen:
• Powerpoint Präsentation Flavour Pairing
• Demonstration von verschiedenen Gerichten und Vorstellung der Zusammenhänge
• Nutzung verschiedener moderner Geräte (iSi, Pacojet, Fusion Chef by Julabo)
• Kombinationen wie Senf/Minze, Mango/Olivenöl, Rote Bete/Kaffee werden vorgestellt
• Aromaharmonien und flüchtige Aromen
• Getränkepairings mal anders

Der erste Kurs startet am 21. Mai im Chefmanship Centre Hamburg.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten befinden sich unter www.unileverfoodsolutions.de/seminare

Das perfekte Promi Dinner

Am 8. Juni ist es soweit: Prinzessin Madeleine von Schweden heiratet den bürgerlichen Anglo-Amerikaner Chris O’Neill. Pünktlich zu diesem Anlass zeigt VOX „Das perfekte Dinner – Die royale Woche“. In der Spezialausgabe trifft Klatsch-Experte Ralph Morgenstern auf vier Damen, die alle nicht nur begeisterte Hobby-Köchinnen, sondern auch wahre Hobby-Königshausexpertinnen sind. So wird in dieser Runde natürlich nicht nur das Menü der Konkurrenz, sondern auch das anstehende royale Großereignis ganz genau unter die Lupe genommen.

Vox Koch-Doku:
Mo.-Fr., 03.06.-07.06., 19:00 „Das perfekte Dinner – Die royale Woche“ mit Klatsch-Experte Ralph Morgenstern

ARD-Buffet

Montag, 16.7.2012  
Zuschauerfragen zum Thema: Einkochen und Einmachen,
Marmelade machen
Expertin: Barbara Bjarnasson, Ernährungswissenschaftlerin
Sören Anders bereitet heute zu: Gurkenkaltschale mit Dill
und Roulade vom Lachs

Dienstag, 17.7.2012
Zuschauerfragen zum Thema: Busreisen
Expertin: Gudrun Christensen, Rechtsanwältin
Jörg Sackmann bereitet heute zu: Gefüllter Kaninchenrücken
mit Ricotta-Ravioli und Estragonbutter

Mittwoch, 18.7.2012
Zuschauerfragen zum Thema: Beleuchtungstipps für Garten und
Balkon
Experte: Volker Heß, Gärtnermeister
Jacqueline Amirfallah bereitet heute zu: Blumenkohlsalat mit
Kapernmayonnaise, Sardellen und gebratenem Fisch

Donnerstag, 19.7.2012
Zuschauerfragen zum Thema: Hautkrebs
Experte: Dr. Eggert Stockfleth, Charité Berlin
Vincent Klink bereitet heute zu: Kartoffelroulade mit
Blattsalat

Freitag, 20.7.2012
Heute live zu Gast im Studio: Rebecca Simoneit-Barum
Zuschauerfragen zum Thema: Beruf und Familie
Expertin: Dr. Sandra Flämig, Fachanwältin für Arbeitsrecht
Otto Koch bereitet heute zu: Schafskäse-Olivensoufflé auf
Tomaten-Carpaccio

Die Ratgebersendung des SWR im Ersten, montags bis freitags,
12.15 – 13.00 Uhr