Gourmetreisen nach Südamerika und Europa

Drei neue Themen-Reisen der monegassischen Luxusreederei Silversea richten sich an moderne Abenteurer und passionierte kulinarische Entdecker. Gäste der Silver Explorer dürfen sich auf eine inspirierende Komposition von Gourmet- und Weinevents an Bord wie auch an Land freuen. Die zusätzliche Erkundung landschaftlicher und kultureller Höhepunkte entlang der Reiseroute macht die besondere Vielseitigkeit der Culinary Expedition Voyages aus.

„Es ist ein großer Unterschied, ob ich einen Ort einfach nur besichtige oder mit ganzer Seele in ihn eintauche.“, erklärt Tina Kirfel, General Manager Europe, Middle East and Africa (EMEA). „Deshalb bieten wir anspruchsvollen Reisenden mit den Culinary Expedition Voyages die einzigartige Chance, verschiedene Kulturen auch über ihre Küche kennen zu lernen.” Hierzu lädt Silversea Spitzenköche, Weinexperten und Gourmet-Spezialisten der angesteuerten Regionen ein. Bei Workshops, Tastings und Vorträgen können Gäste gleichzeitig neue Anregungen und interessante Einblicke der Regionen gewinnen. Der All-Inclusive-Lifestyle von Silversea sorgt während der gesamten Reise zudem für ein Höchstmaß an Komfort und steht für exzellenten Service.

Kulinarisches Abenteuer entlang des Humboldtstroms:
Von Guayaquil (Ecuador) nach Valparaiso (Chile), #7724 und #7625
Bei dieser faszinierenden 14-tägigen Expedition dinieren Gäste in einem der besten Restaurants von Lima, das inmitten der Ruinen einer Lehmziegel-Pyramide liegt. Zu den unvergesslichen Gourmet-Highlights gehören ein Dreigänge-Menü im Refektorium eines Klosters aus dem 16. Jahrhundert sowie ein Cocktail-Tasting während eines indigenen Rituals in der Atacamawüste. Ein Rundflug über die weltberühmten Nazca-Linien ermöglicht zudem eine einmalige Perspektive auf die spektakulären Geoglyphen an der peruanischen Küste.
www.silversea.com/de/reiseziele/suedamerika-kreuzfahrt/7625/
www.silversea.com/de/reiseziele/suedamerika-kreuzfahrt/7724/

Eine einzigartige Genussreise an der westeuropäischen Atlantikküste:
Von Lissabon (Portugal) nach Honfleur (Frankreich), #7709
Diese 11-tägige Reise führt Feinschmecker und Kulturliebhaber über malerische Häfen und mittelalterliche Städte zu den Hotspots der europäischen Cuisine. Kunstvoll gefertigte Pintxos in Bilbao, frische Austern in Saint-Malo und exquisiter Wein in Bordeaux fügen sich mit vielen anderen Köstlichkeiten zu einem beeindruckenden kulinarischen Kaleidoskop.
www.silversea.com/de/reiseziele/nordeuropa-britische-inseln-kreuzfahrt/7709/

Weitere Informationen zu den Culinary Expedition Voyages unter:
www.silversea.com/expeditions/specialty-expeditions/culinary-expeditions/

Exklusive Yacht-Kreuzfahrten mit der Compagnie du Ponant

Ein Neuzugang im Segment der exklusiven Kreuzfahrten ist der airtours Reedereipartner Compagnie du Ponant. Der französische Yacht – Kreuz-fahrtenanbieter ist mit drei Schiffen neu im airtours Katalogband Kreuzfahrten vertreten. Mit ihrem innovativem Design, der schlanken Form und der modernen technischen Aus-stattung bieten die Yachten eine einzigartige Atmosphäre und ein hohes Maß an persönli-chem Freiraum für die Passagiere.

Ausgestattet mit 132 modern eingerichteten Außenkabinen und Suiten haben die Le Bo-réal, die L`Austral und der Neubau Le Soléal, der im Sommer 2013 in Dienst gestellt wird, den großen Vorteil, so tief wie nur möglich in polare Regionen zu gelangen. Nahezu alle Kabinen haben einen Balkon mit Meerblick. Mit dem Konzept der „offenen Brücke“ sind der Kapitän und seine nautische Crew jederzeit ansprechbar. So kann beispielsweise ein Anlegemanöver von der Brücke aus „hautnah“ erlebt werden. Die Auswahl an Speisen und erlesenen Weinen kann sich – ganz nach der kulinarischen Tradition Frankreichs – mit den besten Restaurants an Land messen. Herzlicher Service ist das Markenzeichen der Reederei. Es herrschen freie Sitzwahl und keine Kleiderordnung.

Reise an die Grenze der Polarregion * Arktis
Bis ans Ende der Welt, wo die Sonne niemals untergeht, führt die Expeditionskreuzfahrt mit der Le Boréal. Das vierzehntägige Arktisabenteuer bis an die Grenze der Polarregion beginnt und endet in Kangerlussuaq, Grönland, und führt die Passagiere entlang der Küste Grönlands zum Nunavut Territorium im Norden Kanadas. Imposante Landschaften aus Eis und Schnee, unberührte arktische Weite sowie Wale und Eisbären prägen das Bild.

Die vierzehntägige Arktisexpedition kostet inklusive Flügen, allen Transferleistungen, Ha-fengebühren und Vollpension an Bord ab 7.589 Euro pro Person in der Superior Kabine. Trinkgelder, alle Zodiacausflüge sowie ein Polarparka pro Person sind eingeschlossen. airtours Gäste erhalten einen Bordkredit in Höhe von 150 Euro pro Person.

Expedition zum weißen Kontinent * Antarktis
Auch der weiße Kontinent am anderen Ende der Welt verspricht Außergewöhnliches: Die siebzehntägige deutschsprachige Reise mit der L Austral ins gewaltige Land aus Eis, be-ginnt in Ushuaia am Südzipfel Argentiniens. Die Expedition führt über die Falkland Inseln und Teile Südgeorgiens zur mystischen Antarktis – ein einzigartiges Erlebnis für Naturfreunde und Tierliebhaber gleichermaßen. Neben landschaftlicher Schönheit bietet die Antarktis ein Refugium für Pinguine, Seelöwen, Wale und Orcas. Ein Höhepunkt dieser Reise ist der Besuch des Salisbury Plain in Südgeorgien. In dieser Bucht lebt eine Kolonie Königspinguine mit einer beeindruckenden Population von über einer Viertelmillion. Sie gehören mit einer Größe von bis zu 90 cm neben den Kaiserpinguinen zu den Größten ihrer Art. Die siebzehntägige Yachtkreuzfahrt inklusive der Charterflüge von Buenos Aires nach Ushuaia und zurück sowie einer Vor- und Nachübernachtung in Buenos Aires kostet ab 10.539 Euro pro Person in der Superior Kabine. Vollpension an Bord, alle Zodiacausflüge, die Hafengebühren, ein Polar Parka, alle Transfer
sowie qualifizierte deutschsprachige Lektoren sind im Reisepreise eingeschlossen. airtours Gäste erhalten einen Bord-kredit in Höhe von 150 Euro pro Person. Bei Buchung dieser Reise erhalten Kunden di-rekten Zugang zum inner circle, dem exklusiven airtours Kundenclub mit besonderen Konditionen und limitierten Privilegien.

So isst die Welt

Ausgehend von der Zubereitung und den Zutaten der Speisen nimmt die Dokumentationsreihe den Zuschauer mit auf eine kulinarische Expedition zu den Ursprüngen der Nationalspeisen: Wie gesund ist das Lieblingsgericht eines Landes? Warum ist es gerade dort entstanden? Und wieso wurde es auch auf anderen Kontinenten so erfolgreich? Vier Folgen führen den Zuschauer an die Schauplätze der aktuellen Nahrungsforschung: Angefangen von den Laboren der Ernährungswissenschaft über die Hexenküchen der Aromadesigner hin zu den Bibliotheken der Kulinarhistoriker.

Diese Folge beschäftigt sich mit dem wohl bekanntesten Hackbrötchen der Welt, dem Hamburger. Wahrscheinlich kannten die meisten Kulturen schon sehr früh eine Technik, Fleisch zu zerkleinern, um es haltbar zu machen. Doch erst um 1880 begann mit der Einwanderung deutscher Arbeiter in die USA der Siegeszug des amerikanischen Hacksteaks, das unter dem Namen ‚Hamburger‘ die ganze Welt eroberte. Amerikanischer Geschäftssinn verwandelte das bodenständige Einwandereressen in das erste Fast-food-Gericht der Welt. Große Industriekonzerne, die das belegte Brötchen standardisiert und professionell vermarktet haben, verdienen mit dem Hamburger Milliarden.

arte, Mittwoch, 05.10., 08:00 – 08:45 Uhr (VPS 08:00)

Burma – Delfine in Sicht

Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet die Reisenden auf der dreiwöchigen Burma-Expedition des Hamburger Asien-Spezialisten a&e erlebnis:reisen. Gemeinsam mit Flussdelfinen und den lokalen Fischern gehen sie auf Fischfang. Zum Sonnenaufgang startet die Tour mit kleinen Booten auf dem Irrawaddy, dem größten Fluss Burmas, um nach Delfinen Ausschau zu halten. Mit dem Klang von hölzernen Stöcken werden die Tümmler allmorgendlich angelockt. Die schwimmenden Säuger machen sich sodann auf die Suche nach Fischschwärmen und treiben diese zu den Booten, von denen die Fischer ihre Netze auswerfen. Zum Schluss bekommen die hilfreichen Tümmler etwas vom Fang ab. Ein schönes Beispiel dafür, wie Menschen im Einklang mit der Natur leben können.

Bereits seit über 15 Jahren bietet der Veranstalter a&e erlebnis:reisen mit dieser Burma-Expedition „Abenteuer im Goldenen Land“ eine der ungewöhnlichsten Reiserouten durch das Land an. Neben den klassischen Stationen wie dem malerischen Inle See im Shan-Hochland, der letzten Königsstadt Mandalay und der weiten Pagodenebene von Bagan führt die aktive 22-tägige Rundreise in kleiner Gruppe von 6 bis 14 Teilnehmern tief in den Dschungel des Betelnussgebietes in Zentral-Burma. Ein traditionelles Elefanten-Camp ist das Ziel: Hier erleben die Gäste Arbeitselefanten und ihre Mahouts beim Arbeitsalltag und wandern durch dichten Urwald. Übernachtet wird in einer Dorfgemeinschaft. Als weitere Besonderheit geht es von dort bis in den Süden des Landes nach Mawlamyine am Salween-Fluss. Eine Wanderung durch das Shan-Hochland mit Klosterübernachtung rundet das Programm ab. Die neue Delfin-Tour bietet einen weiteren Einblick in das Leben der Burmesen.

Die nächsten Touren starten im Oktober, November und Dezember für jeweils 22 Tage zum Reisepreis ab EUR 3.090,- pro Person. Die Reise ist auch als verkürzte Variante mit 16 Reisetagen für EUR 2.650,- buchbar. Im November startet zudem vom 01. bis 17. November eine Sonderreise zu den stimmungsvollen Lichterfesten zum magischen Novembervollmond.

Weitere Informationen zu Leistungen und Terminen sowie zum Gesamtprogramm erhalten Interessierte auf der Webseite www.ae-erlebnisreisen.de

Preisvegleich bei Opodo

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

DMAX, Donnerstag, 25.02. um 09:05 Uhr

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

In Namibia

Küchenchef Anthony Bourdain ist absoluter Experte, wenn es um exotische Gaumenfreuden geht. Diesmal führt die Reise den Gourmet-Globetrotter nach Namibia. Anthony beginnt seine kulinarische Expedition im Süden Afrikas standesgemäß für einen Feinschmecker auf einer Austern-Farm. An der Atlantik-Küste lernt Anthony wichtige Details über die Aufzucht der Muscheln und schlürft natürlich auch einige Exemplare der delikaten Weichtiere. Nach rasanten Abfahrten auf dem Sand-Board im Landesinneren macht sich der Bestseller-Autor und Journalist dann wie gewohnt auf die Suche nach einheimischen Spezialitäten. Und es dauert auch nicht lang, bis Anthonys Gaumen auf eine harte Probe gestellt wird: Fingerdicke Würmer, Baumkäfer und ein frisch zubereitetes Warzenschwein! Anthony ist sich bei diesem Anblick nicht mehr sicher, ob er wirklich jedes Gericht probieren möchte.

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

DMAX, Mittwoch, 24.02. um 09:05 Uhr

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks

In Ghana

Anthony Bourdain ist auf seiner Afrika-Expedition in Ghana angekommen. Die vielen Ethnien des Landes machen Ghana zu einem kulinarischen Eldorado. Anthony genießt an der Atlantikküste frisch zubereiteten Fisch, lässt sich in die Geheimnisse des Palmweins einweihen und stöbert dann auf den Märkten, die für jeden Food-Reisenden ein wahres Fest sind.

Anthony Bourdain in Ghana

So, 03.01. um 11:50 Uhr dmax

Anthony Bourdain – Eine Frage des Geschmacks
In Ghana – Doku-Reihe

Anthony Bourdain ist auf seiner Afrika-Expedition in Ghana angekommen. Die vielen Ethnien des Landes machen Ghana zu einem kulinarischen Eldorado. Anthony genießt an der Atlantikküste frisch zubereiteten Fisch, lässt sich in die Geheimnisse des Palmweins einweihen und stöbert dann auf den Märkten, die für jeden Food-Reisenden ein wahres Fest sind.

Neue Expeditions-Seereisen in die Antarktis

Surreale Landschaft ganz in weiß
Neue Expeditions-Seereisen in die Antarktis

So weit südlich war noch nie ein Schiff in die antarktischen Gewässer
vorgedrungen: 1826 gelang es James Weddell, mit einer Brigg bis zum 74.
südlichen Breitengrad in eine nahezu unschiffbare Bucht des antarktischen
Kontinents zu segeln. Später wurde diesem Meeresabschnitt dann in
Anerkennung seiner Leistung sein Name verliehen. Das Weddell-Meer ist auch
heute noch wenig erschlossen, nur selten dringen Reisende in diese Region
der Tafeleisberge und schneebedeckten Inseln vor.

Ein neues Angebot von ZeitRäume mit der MS Fram der Hurtigrutenflotte macht
diese Reise jetzt möglich. Zusammen mit einem erfahrenen Expeditionsteam
führt eine 16-tägige Expedition durch die Drake-Passage in den 48 Kilometer
langen Sund des Weddell-Meeres vor der Küste der antarktischen Halbinsel.
Albatrosse begleiten das Schiff bei seiner Fahrt durchs ewige Eis.
Seeleoparden, Orcas und mehr als eine halbe Million Adeliepinguine bevölkern
das Gebiet. Sie zu beobachten, gelingt während der geplanten Landgänge und
Polarcircle-Bootstouren in kleinen Gruppen.

Die unberührten Eiswelten bergen noch andere Besonderheiten: Zwei der
besuchten Eilande, die Vega- und die James-Ross-Inseln, warten mit
urzeitlichen Fossilien auf. Dinosaurier, die hier zwischen der Kreidezeit
und dem Tertiär lebten, haben zahlreiche Spuren hinterlassen.

Die Expedition findet statt im Januar 2011. Der Preis ab 6.695 Euro
beinhaltet neben den Flügen und der Expeditions-Seereise von/nach Ushuaia,
der südlichsten Stadt Feuerlands, Informationsmaterial und wissenschaftliche
Vorträge. Eine ausführliche Beratung bekommt man bei ZeitRäume, Zur Mühle 6,
35415 Pohlheim, Tel. 0641/931260, Fax 0641/9312614,
info@zeitraeume-reisen.de, www.zeitraeume-reisen.de . Bei einer Buchung bis
31.12.2009 wird ein Rabatt von bis zu 15 % gewährt.

So isst die Welt

arte, Montag, 07.09., 19:00 – 19:45 Uhr

Ausgehend von Zubereitung und Zutaten der Speisen nimmt die Dokumentationsreihe den Zuschauer mit auf eine kulinarische Expedition zu den Ursprüngen der Nationalspeisen: Wie gesund ist das Lieblingsgericht eines Landes? Warum ist es gerade dort entstanden? Und wieso wurde es auch auf anderen Kontinenten so erfolgreich? Vier Folgen führen den Zuschauer an die Schauplätze der aktuellen Nahrungsforschung: Angefangen von den Laboren der Ernährungswissenschaft über die Hexenküchen der Aromadesigner hin zu den Bibliotheken der Kulinarhistoriker.

Der erste Teil der Reihe beschäftigt sich mit dem wohl bekanntesten Hackbrötchen der Welt, dem Hamburger. Wahrscheinlich kannten die meisten Kulturen schon sehr früh eine Technik, Fleisch zu zerkleinern, um es haltbar zu machen. Doch erst um 1880 begann mit der Einwanderung deutscher Arbeiter in die USA der Siegeszug des amerikanischen Hacksteaks, das unter dem Namen ‚Hamburger‘ die ganze Welt eroberte. Amerikanischer Geschäftssinn verwandelte das bodenständige Einwandereressen in das erste Fast-food-Gericht der Welt. Große Industriekonzerne, die das belegte Brötchen standardisiert und professionell vermarktet haben, verdienen mit dem Hamburger Milliarden.

Expedition zur Erforschung der Ozeane

Countdown für einzigartige Forschungsreise auf den Weltmeeren läuft

· Expedition unter Schirmherrschaft der UNESCO

· Umfassendes 3D-Modell der Ozeane geplant

· Meeres-Expedition „Changing Oceans“ startet am 11. Juli in Marseille

· Ehemaliges deutsches Kriegsschiff steuert 2010 Nord- und Ostsee an

Die letzten Vorbereitungen für eine einzigartige Expedition zur Erforschung der Ozeane laufen: Am 11. Juli 2009 startet im französischen Marseille unter Schirmherrschaft der UNESCO die „Changing Oceans Expedition“. Sie will die Ozeane erforschen und auf die Vielfalt der Meere hinweisen. Zugleich zielt die Aktion darauf, die Schutzzonen in den Weltmeeren deutlich auszuweiten. Während des auf zehn Jahre angelegten Projekts für einen nachhaltigen Umgang mit den Weltmeeren sollen 100 Meeresschutzgebiete erkundet sowie erstmals ein umfassendes 3D-Modell der Weltmeere erstellt werden.

Am gestrigen Montag wurde das Expeditionsboot „Fleur de Passion“ von Tunesien aus zum Startort Marseille (Frankreich) überführt. Das Segelschiff, ein ehemaliges deutsches Kriegsschiff, kann weltweit von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen kostenlos genutzt werden. Organisator der Expedition ist die gemeinnützige Schweizer Stiftung Antinea Foundation.

Albert Falco, langjähriger Weggefährte des legendären französischen Meeresforschers Jacques Cousteau und einer der Schirmherren der Expedition, sagt: „In den letzten 20 Jahren sind die großen Fische verschwunden. Die Arten können sich nicht mehr regenerieren. Das Meer muss geschützt werden, denn die eigentliche Gefahr ist der Mensch … wir sind die Haie!“ Ronald Menzel, Geschäftsführer der Antinea Foundation, weist auf einen weiteren Aspekt hin: „Unsere Ozeane sterben an Verschmutzung und Überfischung. Wenn wir nicht jetzt damit anfangen, unsere eigene Zukunft zu schützen, wird es nicht nur bald keinen Fisch mehr zu essen geben. Vielen Millionen Menschen wird zudem die Existenz- bzw. Nahrungsgrundlage entzogen – wir gefährden also unsere eigene Zukunft. Unsere Expedition setzt auf wissenschaftliche Erkenntnisse, die Unterstützung ausgewählter Schutzmaßnahmen sowie die Kraft von Bildern und Augenzeugenberichten über den Wandel in den Ozeanen. So möchten wir dazu beitragen, dass Politik und Wirtschaft die richtigen Entscheidungen für eine Zukunft mit gesunden Ozeanen treffen.“

Die „Changing Oceans Expedition“ führt nach dem Start zunächst durch das Mittelmeer. Im Jahr 2010 sollen die Nord- und Ostsee befahren werden. Damit kehrt 65 Jahre nach Kriegsende ein ehemaliges Schiff der deutschen Marine mit einer Umweltschutzmission nach Deutschland zurück. Von 2011 an werden dann der Atlantik, der Pazifik und der Indische Ozean befahren.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit steht, den Zustand bestehender Schutzgebiete zu erkunden und mit Daten vergangener Expeditionen zu vergleichen, um so den Effekt einer Schutzzone auf das Gebiet sowie die angrenzende Umgebung zu bestimmen. Parallel wird mit modernster Technik ein 3D-Modell der Ozeane gefertigt, welches in dieser Qualität bislang noch nicht existiert. Gleichzeitig wird dieses Projekt eine Expedition zum Miterleben und Mitmachen sein. Weltweit können Interessierte die Expedition hautnah verfolgen. Neben einer kontinuierlichen Berichterstattung im Internet unter www.changingoceans.org wurde eigens für die Expedition eine neue Technologie zur Live-Übertragung von Unterwasser-Videos entwickelt. Darüber hinaus können sich Freiwillige als Öko-Volontäre an Bord oder Unterstützer der Organisation engagieren. Das Projekt wird von mehreren Sponsoren finanziert.

Kontakt:

www.antinea-foundation.org