Osterbäckerei ohne Ei

Der VEBU stellt sechs pflanzliche Ei-Alternativen vor

Häufige Lebensmittelskandale und der industrielle Missbrauch von Hühnern für die Lebensmittelindustrie lässt viele Verbraucher aufhorchen. „Dabei ist es heute ganz einfach, ohne Eier zu kochen und zu backen. Erst mag es komisch anmuten, eine jahrelang gelebte Praxis beim Backen mit Ei zu ändern. Nach dem ersten veganen Apfelkuchen ist man neugierig, nach einem Käsekuchen überzeugt und nach der ersten rein pflanzlichen Donauwelle wundert man sich, überhaupt je ein Ei beim Backen verwendet zu haben“, so Sebastian Joy, Geschäftsführer des VEBU (Vegetarierbund Deutschland). Eier lassen sich beim Kochen und Backen auf einfache Weise ersetzen. Oftmals lassen sie sich in Rezepten auch ersatzlos streichen, ohne dass dies Auswirkungen auf das Ergebnis hat.

Der VEBU stellt einige Ei-Alternativen vor:
Reife Banane
Eignet sich gut für Kuchen. Banane zerdrücken und in den Teig einrühren. Die Banane schmeckt im Gebäck leicht vor. Eine halbe Banane ersetzt ein Ei.

Stärkemehl und Sojamehl
Wird mit Wasser angerührt und eignet sich für Kuchen und Gebäck. Besonders Sojamehl kann einen charakteristischen Nachgeschmack hinterlassen. Ein Esslöffel Mehl ersetzt ein Ei.

Apfelmus
Eignet sich sehr gut für Muffins und feuchte Teige. Der Apfelgeschmack geht beim Backen fast vollständig verloren. Drei Esslöffel Apfelmus ersetzen ein Ei.

Ei-Ersatzpulver
Das fertige Bindemittel besteht hauptsächlich aus Maisstärke und Lupinenmehl und wird mit Wasser angerührt. Es eignet sich ideal für leichtes Gebäck, Kuchen oder Bratlinge. Ein Teelöffel Ei-Ersatzpulver mit 40 ml Wasser gemischt ersetzen ein Ei. Ei-Ersatzpulver ist in Reformhäusern, Bioläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich.

Leinsamen
Leinsamen eignen sich besonders für Vollkorn-Gebäck. Zwei Esslöffel gemahlener Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser vermengt, ersetzen ein Ei.

Rührei-Rezept
Ein Rezept für eifreies Rührei steht Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: https://vebu.de/themen/lifestyle/essen-a-trinken/rezepte/806-rezept-fuer-eifreies-ruehrei

Saccharin und Co. ersetzen Haushaltszucker

Der Kuchen, das Dessert, die Konfitüre oder der Tee soll süß sein und sich zugleich möglichst nicht auf den Hüften niederschlagen. In solchen Fällen können synthetisch hergestellte oder natürliche Süßstoffe wie Saccharin, Cyclamat, Acesulfam K oder Steviolglycoside den Haushaltszucker ersetzen. Sie haben eine 30- bis 13.000mal höhere Süßkraft als Haushaltszucker, bringen jedoch kaum oder nur vernachlässigenswert wenige Kalorien mit.

Beim Abnehmen helfen Süßstoffe zwar nicht, wohl aber bei der Gewichtsstabilisierung. Anders als Haushaltszucker verursachen sie auch keine Karies. Hemmungslos zugreifen sollte man dennoch nicht. „Wenn man ständig übermäßig süße Nahrung zu sich nimmt, wird die Reizschwelle für süßen Geschmack erhöht. Das Verlangen nach Süßem steigt und man verlernt zu schmecken“, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid.

Süßstoffe gelten als Lebensmittelzusatzstoffe. Daher sind ihnen E-Nummern zugeordnet. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens werden sie unter anderem auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft. In der Lebensmittelindustrie ist der Einsatz von Süßstoffen auf bestimmte Lebensmittel begrenzt und beispielsweise in Säuglingsnahrung verboten. Für jeden zugelassenen Süßstoff ist ein sogenannter ADI-Wert definiert (Acceptable Daily Intake – akzeptable tägliche Aufnahmemenge). Er gibt die Menge eines bestimmten Süßstoffes pro Kilogramm Körpergewicht an, die eine Person ohne gesundheitliches Risiko täglich ein Leben lang zu sich nehmen kann.

Die ADI-Werte der Süßstoffe unterscheiden sich zum Teil erheblich. „Es ist völlig unrealistisch anzunehmen, dass ein Verbraucher am Ende des Tages die ADI-Werte diverser Nahrungsmittel verrechnet“, sagt Harald Seitz. Er empfiehlt deshalb, Süßstoffe mit Augenmaß zu verwenden. Beispielsweise dürfen Menschen, die unter der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie leiden, kein Aspartam zu sich nehmen. Sie können die darin enthaltene Aminosäure Phenylalanin nicht verarbeiten.

Für den Privatgebrauch sind die diversen Süßstoffe in unterschiedlichen Darreichungsformen erhältlich. Tabletten lösen sich in heißen Flüssigkeiten auf. Flüssigsüßen eignen sich gut für kalte Getränke, Desserts und Konfitüre. Allrounder sind pulverförmige Streusüßen. Aufgrund ihrer hohen und noch dazu deutlich unterschiedlichen Süßkraft können Süßstoffe in einem vorhandenen Rezept nicht im Verhältnis 1:1 den Haushaltszucker ersetzen. Auf vielen Verpackungen finden sich Umrechnungshilfen. Trocken und kühl lassen sich Süßstoffe rund drei Jahre lagern. Angebrochene Flüssigsüßen kommen am besten in den Kühlschrank.
Eva Neumann, www.aid.de

Die besten Ei-Alternativen

Viele Verbraucher wissen (noch) nicht, dass sich Eier beim Kochen und Backen auf vielfältige Weise ersetzen lassen. Der VEBU präsentiert die fünf besten Ei- Alternativen, die sich nicht nur für vegan und vegetarisch lebende Menschen eignen:

Reife Banane
Eignet sich gut für Kuchen. Banane zerdrücken und in den Teig einrühren. Die Banane schmeckt im Gebäck leicht vor. 1/2 Banane entspricht einem Ei.

Stärkemehl / Sojamehl
Wird mit Wasser angerührt und eignet sich für Kuchen und Gebäck. Ein Esslöffel Mehl entspricht einem Ei.

Apfelmus
Eignet sich sehr gut für Muffins und feuchte Teige. Der Apfelgeschmack geht beim Backen fast vollständig verloren. 3 Esslöffel Apfelmus entsprechen einem Ei.

Ei-Ersatzpulver
Das fertige Bindemittel besteht hauptsächlich aus Maisstärke und Lupinenmehl und wird mit Wasser angerührt. Es eignet sich ideal für leichtes Gebäck, Kuchen oder Bratlinge. Ein Teelöffel Ei-Ersatzpulver mit 40 ml Wasser gemischt ergibt ein Ei. Ei-Ersatzpulver ist in Reformhäusern, Bioläden und gut sortierten Supermärkten erhältlich.

Leinsamen
Eignen sich besonders für Vollkorn-Gebäck. Zwei Esslöffel gemahlener Leinsamen mit drei Esslöffel Wasser vermengt, entsprechen einem Ei.

Stevia: Hohe Süßkraft, zahn- und figurfreundlich

Stevia ist seit 2. Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoff E 960 europaweit zugelassen. Süßkraut zu raspeln ist nun auch in Lebensmitteln erlaubt, im Rahmen gesetzlicher Anwendungsvorschriften. TÜV SÜD-Lebensmittelexperte Dr. Andreas Daxenberger empfiehlt Verbrauchern dennoch, genau auf die Deklaration der Stevia-Süße zu achten. Zum Backen für Ostern ist Stevia aber nur bedingt geeignet.

Mit der Verordnung (EU) Nr. 1131/2011 geht ein jahrzehntelanges Kapitel in der europäischen Zulassungsgeschichte zu Ende: Bereits im April 2010 legte Europas Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ein Gutachten vor, das den Verzehr des Stevia-Süßstoffes von bis zu 4 mg pro kg Körpergewicht pro Tag als gesundheitlich unbedenklich erachtete. Eine Frau mit durchschnittlich 67 kg Gewicht dürfte also rund 270 mg, ein Mann mit 82 kg rund 330 mg Stevia zu sich nehmen. „Genschädigende oder krebserregende Wirkungen, Schädigungen der Fruchtbarkeit oder der menschlichen Fortpflanzungsorgane konnten durch die wissenschaftliche Sicherheitsbewertung bis heute nicht nachgewiesen werden“, erklärt Dr. Daxenberger. Die Experten in der EU haben sich auch auf Höchstmengen in Lebensmitteln geeinigt. In fermentierten Lebensmitteln beispielsweise darf Stevia mit einer Höchstmenge von 100 mg/kg eingesetzt werden, in Konfitüren mit 200 mg/kg, in Kaugummi mit 2.000-3.300 mg/kg.

Stevia kann viel Zucker ersetzen – aber nicht überall

Legt man die Tagesmaximaldosis und die enorme Süßkraft zugrunde, die 300 mal stärker ist als die unseres Weißzuckers, könnte der neue Süßstoff täglich etwa 30 Stück Würfelzucker ersetzen. Der besondere Nutzen ergibt sich auch daraus, dass der Süßstoff zahnfreundlich und ohne Kalorien ist sowie keinen Blutzuckeranstieg nach dem Verzehr verursacht. Grundsätzlich können mit Stevia fast alle Lebensmittel gesüßt werden. „Allerdings ist Stevia überall dort ungeeignet, wo Zucker normalerweise auch als Volumenmasse eingesetzt wird – beispielsweise beim Kuchen backen“, erläutert Dr. Daxenberger. Hier kann es nötig werden, das Rezept eventuell anzupassen. Ferner ist süß nicht gleich süß – die Art des süßen Geschmacksempfindens ist bei Stevia anders als bei herkömmlichem Zucker.

Die Pflanze mit dem botanischen Namen Stevia rebaudiana bertoni gedeiht auch in unseren Breitengraden prächtig – vorausgesetzt sie überwintert im Topf bei Zimmertemperatur. Ihren Ursprung hat die Stevia-Pflanze in Mittel- und Südamerika. Vom Süßkraut werden traditionell die zerkleinerten Blätter der Pflanze genutzt, die einen lakritzeähnlichen Geschmack haben. Die Süße kommt aus zwei Glykosidverbindungen mit der chemischen Bezeichnung Rebaudiosid A und Steviosid. Sortenabhängig enthält die Trockenmasse der Blätter zirka 2 bis 4 Prozent Rebaudiosid A und 10 Prozent des Steviosides. Die süßen Inhaltsstoffe können aber auch in großer Reinheit extrahiert werden.

Zu viel Süßstoff kann Probleme verursachen

Der TÜV SÜD-Lebensmittelexperte Daxenberger rät dennoch zu einem vorsichtigen Umgang mit der Steviapflanze. Verbraucher sollten sich bewusst mit Hilfe der Zutatenliste der Lebensmittel über die eingesetzten Süßstoffe informieren. Denn Bestandteil der Sicherheits- und Gesundheitsprüfungen ist in der Regel nicht, ob und wie sich mehrere in der Nahrung vorhandene Süßstoffe ergänzen bzw. auf die Gesundheit auswirken. Süßstoffe sind in der EU viele zugelassen. Ein Zuviel an einzelnen oder mehreren verschiedenen Süßstoffen kann Magen-Darm-Probleme und Durchfälle verursachen. Bei Kindern kann z.B. bei hohem Verbrauch an Stevia und anderen Süßstoffen gesüßten Softdrinks, Süßwaren und Kaugummi die akzeptable Tageszufuhr schnell überschritten sein.

Stevia-Süße ist laut Amtsblatt EUL 295/205 vom 12.11.2011 in Höchstmengen in den verschiedensten Lebensmittelkategorien zugelassen, so z.B. in Milchprodukten, Speiseeis, Obst bzw. Gemüse in Essig, Öl oder Lake, Konfitüren, Bier- und Malzgetränken, alkoholischen Getränken oder Süßwaren. Da die Einsatzgebiete für die hitzestabile Stevia-Süße damit breit sind und gleichzeitig der Bedarf an brennwertreduzierten Lebensmitteln in der Bevölkerung ungebremst hoch, kann dem Verbraucher nur zu bewusstem Umgang mit diesem Stoff geraten werden. Wie immer macht’s auch bei Stevia die Dosis.

Gut essen bei Gicht : Unbeschwert genießen

Wer Gichtattacken vermeiden will, muss auf seine Ernährung achten. Wie gut das gelingt, ohne auf zu viel verzichten zu müssen, erklären die Ernährungs-Experten der Stiftung Warentest mit „Gut essen bei Gicht“. Das Buch ist ein Mix aus Kochbuch und Ratgeber, in dem neben abwechslungsreichen Rezepten auch die unterschiedlichen Therapieansätze beschrieben und die gängigsten Medikamente bewertet werden.

Bei Gicht ist eine purinbewusste Ernährung notwendig, um die Krankheit in den Griff zu bekommen. Das klappt nur, wenn man weiß, welche Nahrungsmittel im Körper Harnsäure bilden und wodurch man sie ersetzen kann. Es gilt, möglichst wenig Fisch und Fleisch zu essen, doch auch da lässt sich tricksen. Bei der Grillparty werden dann einfach marinierte Mango-Putenspieße, Curry-Rind mit Möhren, gefüllte Zucchini oder vegetarische Tortillas gereicht. Rouladen mit Süßkartoffelpüree und überbackenes Kabeljaufilet ersetzen den Sonntagsbraten und zum Nachtisch gibt es Schoko-Nuss-Soufflé oder Himbeer-Tiramisu.

Über 80 Rezepte, Austauschtabellen und Medikamenten-Bewertungen geben hilfreiche Tipps. Unkomplizierte Rezepte für jede Tageszeit plus fundierte medizinische Informationen erklären Betroffenen alles, was sie über diese Krankheit wissen müssen.

„Gut essen bei Gicht“
Vera Herbst, Dagmar Von Cramm
Bestellink-ISBN-13: 9-78-386851-040-9 (portofrei)

"Knorr Vie”-Smoothie kann Obst und Gemüse nicht ersetzen

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat – im Auftrag des
Konsumentenschutzministeriums – eine Verbandsklage gegen Unilever aufgrund der
Darbietung des Smoothies “Knorr Vie” eingebracht und in erster Instanz gewonnen.

Das Handelsgericht Wien kritisierte, dass dem Verbraucher fälschlicherweise
suggeriert wird, der Inhalt des Getränkes könne den Verzehr von frischem Obst und
Gemüse ersetzen.
Der aktuellen Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (kurz DGE) zufolge soll
ein Erwachsener täglich 400g Gemüse und 200 bis 250g Obst zu sich nehmen.

Dies
bedeutet fünf Portionen Obst und Gemüse täglich, wobei eine dieser Portionen – und auch
nur ausnahmsweise – durch 200ml Saft ersetzt werden kann.
„Knorr Vie“ ist ein sogenannter „Smoothie“; das ist ein Getränk aus dem Saft von Früchten
und Gemüse. Es wird in Fläschchen von 100ml angeboten.
Auf „Knorr Vie“ war zu lesen: „1 Fläschchen Knorr Vie = 50% des täglichen Bedarfs an
Gemüse & Früchten“.

Das führt auch im Zusammenhang mit der graphischen Gestaltung der
Verpackung – so das Handelsgericht Wien – dazu, dass der durchschnittliche Verbraucher
zu der irrigen Annahme komme, dass er anstelle von frischem Obst und Gemüse eine
Flasche „Knorr Vie“ zu sich nehmen könne, um 50 Prozent seines Tagesbedarfes an Obst
und Gemüse zu decken. Diese Annahme ist jedoch falsch.

Der Verweis von Unilever, auf der Oberseite der Verpackung finde sich ohnehin der
kleingedruckte Hinweis: „Jede Flasche Vie hilft Ihnen auf einfache Art und Weise Ihren
täglichen Verzehr an Gemüse und Früchten zu steigern“, war dem Gericht nicht ausreichend,
da die inkriminierte Werbeaussage keinerlei Verweis auf diesen Hinweis enthielt.

Auch wenn das Produkt dem Lebensmittelsicherheits- und dem Verbraucherschutzgesetz
sowie dem Codex Alimentarius Austriacus entspricht, ändert das für das Gericht nichts an
der Irreführung durch die plakative Werbeaussage.
„Es ist erfreulich, dass die Gerichte mit Irreführungen rund um die Gesundheitswirkungen
von Lebensmitteln streng ins Gericht gehen“, freut sich Mag. Ulrike Docekal, zuständige
Juristin im VKI, über das Urteil des Handelsgerichtes. Dieses ist nicht rechtskräftig.

Das Urteil ist auf www.verbraucherrecht.at einzusehen

ÖKO-TEST Smoothies

ÖKO-TEST Smoothies

Mit Apfelsaft gestreckt

Smoothies sind 100 Prozent Frucht – das behaupten wenigstens die Hersteller in ihren vollmundigen Werbeaussagen. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST wollte wissen, was an diesem Versprechen dran ist und hat 20 Produkte ins Labor geschickt. Das Ergebnis: Die Produktnamen täuschen meist über den Inhalt. Denn in den Mango-, Kokos- oder Beeren-Smoothies von Chiquita, Berry Tales und anderen ist die erste Zutat Apfelsaft, weil dieser günstig und wenig geschmacksintensiv ist. Die namensgebenden Zutaten machen teilweise gerade einmal elf Prozent des Inhaltes aus.

ÖKO-TEST rät Verbrauchern, beim Kauf von Smoothies darauf zu achten, dass das Produkt einen hohen Anteil an Fruchtpüree oder -mark und einen möglichst geringen Saftanteil hat. Denn je höher der Saftanteil, desto weniger Nähr- und Ballaststoffe stecken im Getränk. Der Grund liegt darin, dass hier die Schalen nicht mitverarbeitet werden. Fünf Produkte im Test fielen negativ auf, weil sie Saftkonzentrate enthalten, die noch stärker als Saft verarbeitet und damit noch nährstoffärmer sind. Fruchtsäften wird beim Konzentrieren das Aroma entzogen und muss anschließend wieder zugefügt werden.

Fazit: Ab und zu kann ein Smoothie durchaus eine Portion Obst ersetzen. Allerdings ist es besser, Obst und Gemüse zu verzehren. Denn das macht schneller und mit weniger Kalorien satt

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2010 gibt es seit dem 24. September 2010 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Glühwein Gewürz – mit Glühwein Rezept

Glühwein ganz einfach selbst gemacht – ein Genuß!

Winterzeit ist Glühweinzeit. Machen Sie Ihren Glühwein doch einmal selbst – denn
selbst gemacht schmeckt er einfach am besten. Mit dem Glühwein Gewürz von
Zauber der Gewürze geht es ganz einfach, denn es enthält bereits alle notwendigen
Zutaten wie Zimt, Sternanis, Nelken und ist abgeschmeckt mit Bio-Orangeschalen.
Alles in bester Qualität und auch optisch besticht das Glühwein Gewürz mit seinen
ganzen, handverlesenen Gewürzen.

Rezept für Glühwein (4 Personen):

Nehmen Sie eine Flasche Rotwein guter Qualität (0,75 l; z.B. Côtes du Rhone),
geben 1 EL Glühwein Gewürz hinzu und erhitzen das Ganze in einem großen Topf
(bitte nicht kochen, sonst entweicht zuviel Alkohol und Aroma). Danach den
Glühwein durch ein Sieb gießen, um die Gewürze zu entfernen, mit Zucker
abschmecken – schon ist Ihr selbst gemachter Glühwein fertig!
Für Kinderpunsch (ohne Alkohol) ersetzen Sie den Rotwein einfach durch Apfel-
Cranberry Saft!

Über die Zauber der Gewürze GmbH:
Zauber der Gewürze ist eine Gewürzmanufaktur, die unter der eigenen Marke
„Zauber der Gewürze“ Gewürzmischungen, Gewürze, besondere Pfeffer und
Gourmet-Salze produziert und vertreibt – von Aglio Olio Peperoncino
Gewürzmischung bis Zitronenpfeffer.

Alle Gewürze sind in edlen, aromaschützenden und wiederverschließbaren Döschen
verpackt, die mit ihrer attraktiven Optik auch ein Blickfang in der Küche sind. Zauber
der Gewürze garantiert beste Qualitäten der Produkte ohne zugesetzte
Geschmacksverstärker und Aromen.

www.zauberdergewuerze.de

Fünf Tipps für gesunden Adventsgenuss

TK: Fünf Tipps für gesunden Adventsgenuss

Verführerisch nach Zimt, Anis und Vanille duftende Weihnachtskekse und Plätzchen gehören zur Adventszeit wie Kerzenlicht und Tannengrün. Wer dabei an die vielen Kalorien denkt, kann aufatmen. Denn Lebkuchen, Zimtsterne & Co. müssen keine Dickmacher sein. „Naschen ist durchaus erlaubt“, sagt Maike Schmidt, Ernährungswissenschaftlerin bei der Techniker Krankenkasse (TK). „Dabei gilt: bewusst und in Maßen genießen!“ Wenn man gemütlich bei einer Tasse Tee und Kerzenschein sitzt, schmecken drei kleine Plätzchen besser als eine ganze Tüte Weihnachtsgebäck auf die Schnelle zwischendurch. Richtig zubereitet, dürfen zudem durchaus auch Allergiker und Diabetiker zum Adventskeks greifen. Die fünf Tipps der TK für ein gesundes Naschvergnügen:

– Sparsam zuckern: Bei vielen Rezepten lässt sich der
Zuckeranteil um etwa ein Drittel reduzieren (zum Beispiel
anstatt 150 Gramm nur 100 Gramm Zucker), ohne dass der gute
Geschmack leidet. Fruchtzucker ist – anders als bislang
angenommen – keine Alternative. Auch Diabetikern wird
Fruchtzucker nicht mehr empfohlen. Denn zu viel Fruktose kann
sich negativ auf den Stoffwechsel auswirken und so der
Gesundheit schaden. Eine süße Note können den Leckereien auch
Gewürze wie Anis oder Trockenfrüchte verleihen.

– Fett reduzieren: Meist ist es möglich, weniger Butter,
Margarine oder Schmalz zu nehmen als angegeben. Ein Teil Butter
lässt sich durch Buttermilch ersetzen. Fette lassen sich auch
gegen Pflanzenöle austauschen (zum Beispiel statt 100 Gramm
Butter oder Margarine 80 Gramm Öl). Wer auf seinen
Cholesterinspiegel achten muss, kann beispielsweise zu Rapsöl
greifen, das von Natur aus cholesterinfrei ist, oder fettarmes
Gebäck wie Makronen und Pfeffernüsse wählen. Das Backblech mit
Backpapier auszulegen statt einzufetten, spart ebenfalls Fett.

– Wer Schokolade als Zutat benötigt, sollte zu den bitteren
Sorten mit hohem Kakaoanteil greifen. Denn Kakao ist gesund: Er
enthält Kalium, Magnesium und Vitamin E, stärkt die Blutgefäße
und stimuliert den Kreislauf.

– Apfel, Nuss und Mandelkern – auf diese klassischen Leckereien
des bunten Tellers hat schon Theodor Storm ein Lob gedichtet.
Auch heute sollten Obst und Nüsse als schmackhafte Alternative
zum süßen Gebäck ihren Platz unter den Adventsleckereien haben.
Äpfel pur sind kalorienarm und liefern wertvolles Vitamin C und
Kalium, der Ballaststoff Pektin wirkt verdauungsfördernd.
Mandarinen und Orangen sind ebenfalls gute Vitamin-C-Quellen.
Nüsse haben zwar einen hohen Kaloriengehalt, punkten aber
aufgrund ihrer einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Reichlich Vitamin E, Folsäure, Kalium und Magnesium machen
Walnuss & Co. wahrlich zur „Gehirnnahrung“.

– Allergiker können bestimmte Zutaten, die als häufige
Allergieauslöser gelten, austauschen – beispielsweise Nüsse
durch Kokosraspeln, feine Haferflocken oder Sesam, Weizenmehl
durch Dinkel-, Mais- oder Buchweizenmehl. Wer keine Kuhmilch
verträgt, kann stattdessen Wasser, Soja- oder Reismilch
verwenden. Wer ein Ei ersetzen möchte, kann dafür zwei
Esslöffel Wasser, einen Esslöffel Pflanzenöl und einen halben
Teelöffel Backpulver mischen. Vorsichtig sollten Allergiker bei
Gewürzen sein. Vor allem Mischungen wie Lebkuchengewürz können
Bestandteile enthalten, auf die Allergiker reagieren. Auch von
Fenchel, Anis und Koriander ist bekannt, dass sie Allergien
auslösen können. Zimt und Vanille gelten als seltene
Allergie-Auslöser.

Unterwegs in den Urlaub – Tipps für leckeren Proviant

Unterwegs in den Urlaub

Tipps für leckeren Proviant

Bald sind Sommerferien. Wer mit dem Zug oder Auto zum Urlaubsort reist, darf auch die richtige Verpflegung nicht vergessen. Bei der Zusammenstellung des Proviants für unterwegs ist das Butterbrot mit die erste Wahl. Vollkornbackwaren sind dabei nicht nur gesünder, sondern sättigen auch schneller und länger als Produkte aus weißem Mehl. Belegen Sie die Stulle je nach Geschmack mit Schnitt- oder Hartkäse, fettarmer Salami oder geräuchertem Schinken. Salatblätter, Tomaten- und Gurkenscheiben peppen das Sandwich auf.

Käsewürfel und bunte Gemüsespieße sind nicht nur bei Kindern beliebt. Dazu stecken Sie zum Beispiel abwechselnd ein Radieschen, ein Stück Gurke und Paprika sowie eine Kirschtomate auf einen Holzspieß.
Herzhafte Muffins oder Blätterteigtaschen mit Gemüsefüllung lassen sich einfach aus der Hand essen. Ein leichter Kartoffel- oder Nudelsalat mit einem Essig-Öl-Dressing, gebratene Hackfleischbällchen und hart gekochte Eier ersetzen eine warme Hauptmahlzeit. Zum Nachtisch und zwischendurch schmeckt frisches Obst der Saison wie Erdbeeren, Kirschen und Himbeeren. Auch Getränke dürfen im Reiseproviant nicht fehlen. Geeignete Durstlöscher sind Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen und gekühlte Früchtetees.

Und natürlich ganz wichtig: genug Bewegungspausen machen.

aid, Heike Kreutz