Selber angeln in Fuschl

„Petri heil“ heißt es, wenn der Fischer des Schloss Fuschl Gerhard Langmaier mit Gästen des Resorts auf den idyllisch gelegenen Fuschlsee schippert und ihnen Einblick in sein interessantes Wasserreich gibt. Als einer der saubersten Seen Österreichs lockt der Fuschlsee mit seinen 14 verschiedenen Fischarten leidenschaftliche Angler von nah und fern. Beim Arrangement „Taste of Luxury“ können sich die Gäste – ob Angler, oder nicht – über die 4. Nacht gratis freuen.

Wenn die Gäste im Schloss Fuschl noch schlafen, der Morgennebel langsam emporsteigt und von den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne aufgelöst wird, dann ist – meistens einsam und allein – der Fischereimeister mit seinem Fischerboot draußen auf dem See und holt die Netze ein. Das Nährstoffarme Wasser des Fuschlsees, der sogar Trinkqualität hat und bis zu 70 Meter tief ist, bietet den idealen Lebensraum für Aitel, Hechte, Aalruten, Renken, Seesaiblinge, Seeforellen, Karpfen, Schleien, Barsche, Rotaugen, Rotfedern und Lauben.

Seit mehr als 20 Jahren ist Gerhard Langmaier als Landesfischereimeister „Schloss-Fuschl-Fischer“ und damit zuständig für das Hoteleigene Revier. Je nach Saison fährt er 2-3 Mal in der Woche raus auf den See, wirft seine Netze in das kristallklare Wasser des 2.8 km² großen Sees und freut sich besonders, wenn er einen kapitalen Hecht „überlisten“ kann. Seine Beute wird fangfrisch in die Küchen des Hotel Jagdhof sowie des Hotel Schloss Fuschl geliefert – was auch den Küchendirektor Thomas M. Walkensteiner und natürlich die Gäste im Schloss Restaurant freut, denn so ein toller Hecht geht nicht jeden Tag ins Netz.

„Frischen Fisch fischen“ – selbst ist der Gast im Hotel Schloss Fuschl
Die traumhafte Umgebung des Fuschlsees lädt auch dazu ein, den Köder selbst auszuwerfen, sich geduldig beim Fischen niederzulassen und sich die eine oder andere Köstlichkeit zu angeln. Bei Gästen besonders beliebt sind Saiblinge, Renken oder Hechte. Die Schloss Fischerei besitzt die Fischereirechte für den See und verleiht Gästen mit eigenem Fischereischein für den besonderen Angelausflug (mit Voranmeldung) das optimale Zubehör. Jeder Angler braucht eine Tageskarte, die für 18 Euro plus 5 Euro Gästeabgabe in der Schloss Fischerei zu erwerben ist. Der Küchendirektor breitet den stolzen Fang dann gerne individuell zu.

Auf Wunsch erhalten Interessierte bei der Schloss Fischerei auch einen Einblick in die traditionelle Fischzucht und erfahren mehr über den See und seine Bewohner, wenn Fischermeister Gerhard die Gäste dabei durch seine Fisch- und Wasserwelt mitnimmt und sie abschließend bei einer urigen Fischerjause verwöhnt (Kosten ab 8 Euro, ohne Anmeldung). Natürlich ist der Fisch auch frisch oder mit Buchenholz aufs zarteste geräuchert direkt bei der Schloss Fischerei mit der hauseigenen Räucherei erhältlich.

Nur wenige Meter vom See laden urige Bänke auch gleich zu einer zünftigen Fischjause ein – diese lockt nicht nur Gäste des Schloss Fuschl. Besucher greifen auch gern zu einer Geschenkkiste als Mitbringsel, zum Beispiel eine Große Fischgeschenkkiste mit Räucherfisch und Fuschlgeist zum Preis von 30 Euro.

www.schlossfuschlsalzburg.com/de/fischerei

GenussKultur – Essen in und aus Rheinland-Pfalz

Sonderausstellung im Landesmuseum Koblenz in Kooperation mit Slow Food Deutschland e.V.

Die „GenussKultur“-Sonderausstellung im Landesmuseum Koblenz beleuchtet die historische Entwicklung des Kochens und der Esskultur und geht auf die Entwicklung des Würzens und Konservierens ein. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den regionalen Produkten aus Rheinland-Pfalz. Immer wieder gibt es die Möglichkeit, zu schnuppern oder auch zu probieren. Ein Einblick in die Slow-Food-Bewegung zeigt Möglichkeiten auf, sich abseits von Fast Food modern, gesund und genussvoll zu ernähren.

Info: Landesmuseum Koblenz, Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Festung Ehrenbreitstein, 56077 Koblenz, Tel.: +49 (0)261/6675-0, www.landesmuseum-koblenz.de

Table des Connaisseurs

Beim „Table des Connaisseurs“ im Badrutt’s Palace Hotel im schweizer St. Moritz laden Experten eines bestimmten kulinarischen Gebiets „zu Tisch“ und geben den Gästen Einblick in ihre Welt des Genusses. Wenige Tage nach dem 20. Jubiläum des St. Moritz Gourmet Festivals (28. Januar bis 1. Februar 2013) sehen sich die Kulinariker am 12. Februar 2013 zum nächsten „Table des Connaisseurs“ wieder – diesmal unter dem festlichen Motto „Les Millésimes du Champagne Dom Perignon“ und werden von den Gastgebern Richard Geoffrey (Head Chef des Weinkellers von Dom Perignon) und Mauro Taufer (Executive Chef des Badrutt’s Palace Hotel) begrüßt. Den Champagner-Liebhabern wird durch das perlende Tasting und die erläuternden Worte von Geoffrey schnell bewusst, was den „Millésime“ von Dom Perignon so einzigartig macht. Außerdem gibt es ein ausgefallenes und ansprechendes Fünf-Gänge-Tasting-Menü und einen Champagner Apéritif von „Le Gosset“, einem der exklusivsten Champagnerhäuser weltweit, das normalerweise der französischen Regierung vorbehalten ist.

Vom Champagner werden die Genießer am 15. Februar 2013 durch den Weinexperten Jan Martel zu den Schätzen der Domaine Romanée Conti („Les Trouvailles de Romanée Conti“) geführt. Das Weingut gilt als das berühmteste im französischen Burgund und als eines der besten weltweit. Executive Chef Mauro Taufer kreiert ein entsprechendes Fünf-Gänge-Tasting-Menü, das die Grand Cru-Weine geschickt ergänzt und für einen unvergesslichen Abend sorgt.

„Vino tavola di Angelo Gaja“ rundet die erste „Table des Connaisseurs“-Saison am 9. März 2013 mit einem geschmackvollen Abend ab und macht neugierig auf den Sommer 2013: Gastgeber sind Chefkoch Mauro Taufer und Gaia Gaja, die Tochter des erfolgreichen Weinbauers Angelo Gaja. Das 1859 gegründete Weingut Gajas beherrscht seit Jahren den Piemonteser Weinbau und wurde mit seinen herausragenden Barbaresco Weinen wie Sori Tildin und Costa Russi bereits mehrfach ausgezeichnet.

„Table des Connoisseurs“:
Apéritif jeweils um 19:30 Uhr, Dinner ab 20 Uhr im Badrutt’s Palace Hotel. Preise auf Anfrage.
Informationen und Reservierungen unter +41 (0) 81 837 2662 oder fb@badruttspalace.com

Das Badrutt’s Palace Hotel pflegt den exklusiven Stil, den Sport, die Kochkunst und die Mode.

www.badruttspalace.com/

Therapie für Diabetes Typ-2 in greifbarer Nähe

14 neue Biomarker für Typ-2-Diabetes identifiziert
Grundlage für Entwicklung neuer Methoden zur Therapie und Prävention

Ein Wissenschaftlerteam um Anna Flögel vom
Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) und Tobias Pischon vom
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) hat 14 neue Biomarker
für Typ-2-Diabetes identifiziert. Sie können die Grundlage für die
Entwicklung neuer Methoden zur Therapie und Prävention dieser
Stoffwechselerkrankung sein. Die Biomarker eignen sich auch dazu, das
Diabetes-Risiko zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu bestimmen.
Gleichzeitig geben die Marker einen Einblick in die komplizierten und
noch zum Teil unbekannten Entstehungsmechanismen dieser Krankheit.

Die Forscher untersuchten das Blut von Studienteilnehmern aus drei
verschiedenen Studien auf ihre Stoffwechselprodukte
(Metabolomforschung). Grundlage der Untersuchung bilden Daten und
Blutproben der prospektiven Potsdamer EPIC-Studie mit mehr als 27.500
Studienteilnehmern, der Tübinger Familienstudie sowie der
KORA-Studie. Die Untersuchung wurde im Verbund mit dem Deutschen
Zentrum für Diabetesforschung (DZD) e.V. durchgeführt und vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Die Metabolomforschung ist eine noch junge Forschungsdisziplin und
dient dem Verständnis biologischer Systeme. Sie untersucht das
dynamische Netzwerk der Stoffwechselprodukte (Metabolite) eines
Organismus und gibt so einen Einblick in die ablaufenden biochemischen
Prozesse. Metabolite übernehmen dabei unterschiedlichste Funktionen. Sie
spielen zum Beispiel eine Rolle bei der zellulären Kommunikation und
Steuerung, sie transportieren Energie oder sind Baustoff für Zellen.
Veränderungen der Metabolitkonzentrationen können daher Aufschluss
über Stoffwechselveränderungen und somit auch über das Entstehen oder
das Vorliegen von Erkrankungen geben.

Ziel der aktuellen Studie war es, Metabolite im Blut zu identifizieren,
die einen Einblick in die Entstehungsmechanismen von Typ-2-Diabetes
geben und zudem als Biomarker zur Bestimmung des Krankheitsrisikos
herangezogen werden können. Hierzu untersuchten die Forscher insgesamt
ca. 4.000 Blutproben. Dabei entstammten ca. 3.000 der Proben der
Potsdamer EPIC-Studie, knapp 900 Proben der Augsburger KORA-Studie und
76 der Tübinger Studie. Zum Zeitpunkt der Blutentnahme litt keiner der
Studienteilnehmer unter Typ-2-Diabetes, 800 aller Potsdamer
Studienteilnehmer und 91 der Augsburger Teilnehmer erkrankten jedoch
während einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von sieben
Jahren an Diabetes. Die 76 Teilnehmer der Tübinger Studie waren bereits
zu Beginn der Studie als Typ-2-Diabetes-Hochrisiko-Personen eingestuft,
zum Zeitpunkt der Blutentnahme aber noch gesund.

Pro Blutprobe 163 Stoffwechselprodukte untersucht
Jerzy Adamski und sein Team vom Institut für Experimentelle Genetik des
Helmholtz Zentrums München bestimmten pro Blutprobe die Konzentrationen
von 163 Metaboliten. Für 14 dieser Stoffwechselprodukte beobachteten die
Wissenschaftler einen starken Zusammenhang mit der Entstehung von
Typ-2-Diabetes.

„Zu den 14 identifizierten Metaboliten gehören neben Einfachzuckern
verschiedene Eiweißbausteine sowie cholinhaltige Phospholipide, die für
den Aufbau von Zellmembranen und den Transport von Blutfetten eine Rolle
spielen“, sagt Anna Flögel, Erstautorin der Studie. „Unsere Ergebnisse
weisen somit auf eine bislang unbekannte Rolle der Phospholipide in der
Typ-2-Diabetes-Entstehung hin. Eine erste Spur, die unbedingt weiter
verfolgt werden sollte.“

„Gleichzeitig lassen sich die Metabolite auch als Biomarker verwenden,
um das Diabetes-Risiko bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt präzise zu
bestimmen, da die Studie auf Daten basiert, die prospektiv, also vor
Ausbruch der Erkrankung, erhoben wurden“, erklärt Studienleiter Tobias
Pischon. „Die Ergebnisse der neuen Metabolom-Analyse liefern somit eine
gute Grundlage, um neue Therapie- sowie Präventionsmethoden zu
entwickeln.“

Helmut Österreicher

Helmut Österreicher und sein Team komponieren jeden Sonntag ab 11 Uhr einen exklusiven Brunch in der Säulenhalle des Museums für angewandte Kunst.
Dank der Verwendung einzigartiger, frischer, saisonaler, österreichischer Qualitätszutaten – oft aus biologischer Herkunft – gelingt es, die Gäste mit den schönsten Seiten der Wiener Küche zu verwöhnen.

Lassen Sie sich von 11.00 bis 14.30 Uhr für € 43,- (exkl. Museumseintritt und Getränke) von kulinarischen Genüssen verzaubern. Nutzen Sie die Gelegenheit und erhalten Sie in einer exklusiven Führung um 13.30 Uhr einen Einblick in aktuelle Ausstellungen. Ihr Tisch bleibt während Ihrer Rundgänge durch das Museum exklusiv für Sie reserviert.

Wann: Sonntag, 11.00 bis 14.30 Uhr
Wo: Museum für angewandte Kunst MAK, 1010 Wien, Stubenring 6
Reservierung unter: reservierung@oesterreicherimmak.at oder telefonisch unter 01/714 01 21.
Weitere Informationen: www.oesterreicherimmak.at

Termine:
7. Oktober 2012
14. Oktober 2012
21. Oktober 2012
28. Oktober 2012

www.kulinarisches-erbe.at

Schritt für Schritt zum Apfelstrudel

Wie aus Äpfeln und Mehl Schritt für Schritt ein Strudel wird: Strudelwanderung in der Ferienregion Seiser Alm in Südtirol

Vom Apfel zum Strudel: Am 5. September 2012 können Kulinarikinteressierte an einer Strudelwanderung in der Ferienregion Seiser Alm, Europas größter Hochalm, teilnehmen und in heimischen Betrieben die Produktion der einzelnen Zutaten kennenlernen. Am Ende der Wanderung kommen Mehl, Gewürze und Äpfel zusammen und werden im Gasthof St. Oswald zu einem echten Südtiroler Strudel verarbeitet. Beim großen Strudelfest in Seis am 7. September 2012 tischen die Einheimischen eine bunte Vielfalt der Mehlspeise zum Verkosten auf. Ganz besondere Strudelvariationen gibt es während des Völser Kuchlkastls von 1. bis 31. Oktober 2012, das sich dieses Jahr zum 35. Mal jährt. Köche interpretieren in diesem Zeitraum alte Rezepte aus der Region neu und bereiten herbstliche Schlemmermenüs zu.

Schritt für Schritt lernen aktive Genießer bei der Strudelwanderung am
5. September 2012 den originalen Südtiroler Strudel kennen. Unterwegs durch die spätsommerliche Landschaft erklärt die Wanderführerin den Strudelinteressierten die Herkunft der Zutaten. Ziel der ersten Etappe ist die uralte Malenger Mühle, wo Müller Max zeigt wie seit Jahrhunderten das Mehl gemahlen wird. Auf dem Pflegerhof führt die Bäuerin und Kräuterexpertin Marta Mulser in die Welt der selbstangebauten Heil- und Gewürzpflanzen ein. Die Wanderung geht weiter bis zum Puntschiederhof. Dort verkosten die Teilnehmer Apfelsaft, der aus den eigenen Äpfeln vom Hof, die auf knapp 800 Meter wachsen, hergestellt wird. Das Strudelfinale erleben die Hobbybäcker im Gasthof St. Oswald, wo alle Zutaten zusammen gefügt werden und die Teilnehmer die typische Südtiroler Spezialität genießen können.

Auf dem Strudelfest in Seis am 7. September 2012 feiern Einheimische und Gäste gemeinsam die regionale Speise. Dort können sie verschiedene süße Varianten des Strudels – hergestellt aus hauchdünnem Ziehteig und gefüllt mit Apfel, Topfen oder Zwetschgen – verkosten. Heimische Handwerker führen auf dem Fest ihre Handwerkskunst vor und geben einen Einblick in die Geschichte und die Brauchtümer der Seiser Alm. Der buchstäbliche Höhepunkt des Festes ist die Strudelpyramide, auf der die Kreationen angerichtet sind und bestaunt werden können. Bei traditioneller Musik und mit Blick auf den Schlern können sich Kulinarikfreunde durch alle Sorten schlemmen.

Beim 35. „Völser Kuchlkastl“ bilden alte Rezepte die Grundlage für regionaltypische Menüs und werden dafür neu interpretiert. Das „Kuchlkastl“ ist in der Region der Ausdruck für den Speiseschrank, wo die Bäuerinnen und Hausfrauen früher ihre Vorräte aufbewahrten und die vielen traditionsreichen Südtiroler Gerichte zubereiteten. 13 Gastwirte des Dorfes Völs am Schlern bieten von 1. bis 31. Oktober 2012 einen Einblick in die jeweiligen “Kuchlkastl“, wenn sie in den Gaststätten die geschichtsträchtigen Gerichte servieren. Die Köche tischen herbstliche Kombinationen aus Brennsuppe, Frigelesuppe, Wild, Kastanien, Berglamm sowie Krautstrudel oder Roggen-Schlutzkrapfen auf. Süße Desserts wie Feigenstrudel oder Schüttelbrot-Creme Brulée komplettieren die köstlichen Genießermenüs.

Herbstliche Urlaubsangebote rund um Kulinarik und Genuss mit Entspannung und Wellness auf der Seiser Alm gibt es auf: www.seiseralm.it

Reuben Riffel

Reuben Riffel gewährt Gästen Einblick ein sein kulinarisches Südafrika
Haute Cuisine im Reuben’s im One&Only Cape Town

One&Only Cape Town gilt als kulinarisches Highlight Kapstadts und wurde 2010 durch den gefeierten Chefkoch Reuben Riffel bereichert. Neben dem Sushi Tempel Nobu, der sich ebenfalls im One&Only Cape Town befindet, wurde auch das Restaurant Reuben’s im American Express Platinum Fine Dining Award aufgenommen. Der Südafrikaner Reuben Riffel begeistert durch seinen Qualitätsanspruch, seine Kreativität und seinen Servicegedanken. Den Gästen des One&Only Cape Town verrät er gerne seine Lieblingsplätze und führt sie damit auf die Spuren seines neuen Kochbuches. Pünktlich zu Weihnachten empfiehlt der Chefkoch auch noch sein Lieblingsrezept.

Die Aufnahme in den Olymp der American Express Platinum Fine Dining Awards unterstreicht das Renomee des sympathischen Südafrikaners. Als Chefkoch in One&Only Cape Town Reuben’s Restaurant verrät er Gästen gerne inspirierende Plätze im Herzen Südafrikas. Vom Concierge des Hotels bekommen Genießer seine ausgearbeitete Tour – mit Stationen wie lokalen Märkten, Restaurants und Weinbergen, die Reuben auch für sein zweites Kochbuch „Reubens Cooks Local“ beeinflusst haben. Die Reisenden sollen laut Reuben mit ihrem Gaumen auf Erfahrungstour gehen und somit Südafrika besser kennenlernen. Mit seinen Tipps erlaubt er den One&Only Gästen das Land durch seine Geschmacksknospe zu erleben. Die schönsten Strände wie Camps Bay und Llundudno Beach, das beste Essen im Reuben’s, Nobu, Ell burro und Aubergine, sowie der leckerste Wein vom Weingut Boekenhouts Kloof in Franschhoek sind nur ein paar seiner Empfehlungen, die Afrika zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. In der Vista Bar des One&Only Cape Town präsentiert sich der schönste Blick über Kapstadt, so Riffel.

Der ethnisch gemischte Herkunftsort Cape Colored prägt auch heute noch den Kochstil des berühmten Starkochs. „Fisch und Krustentiere erwecken solche schönen Erinnerungen in mir“ sagt Riffel. „Ich werde nie Mutters Hechtmakrele hinter der Küchentür vergessen, unter anderem wegen des penetranten Geruchs, hauptsächlich aber weil wir uns nach der Schule ein Stück schnappten und es auf heiß gebackenem Brot mit Bergen von Aprikosenmarmelade oder Moskonfyt verspeisten“.

Für Festtagmenüs, wie zu Weihnachten, serviert er aber gerne auch Geflügel, wie Ente auf scharfer Kirschsauce und mit Honig gerösteter Roter Beete. Das Rezept kann jederzeit heruntergeladen werden.

Eine Übernachtung im One&Only Cape Town kostet ab 370 Euro.
Weitere Informationen unter www.oneandonlyresorts.com

Teneriffa: III Internationales Agatha Christie-Festival

Ein Festival zu Ehren der Queen of Crime

Was hat Teneriffa mit Agatha Christie zu tun? Die berühmte „Königin des Verbrechens“ verbrachte den Februar 1927 auf der kanarischen Insel, um sich von einer seelischen Krise zu erholen. Das milde Klima, das Baden im Meer und die Ruhe der Insel sollten ihr helfen, ihr psychisches Gleichgewicht zurückzugewinnen. Während ihres Aufenthalts auf Teneriffa wohnte sie mit ihrer Tochter Rosaly im luxuriösen Hotel Taoro in Puerto del Cruz und schrieb dort den Roman ‘Der Mann im Meer’, dessen Handlung sich im Stadtteil La Paz, in der Umgebung des Hauses der Familie Cologan und dem Weg der Zypressen abspielt.

Mit dem Agatha Christie Festival ehrt das Zentrum für touristische Initiativen (Centro de Iniciativas y Turismo) in Puerto de la Cruz bereits zum dritten Mal die berühmte englische Besucherin. Vom 19 bis 27 November 2011 sollen Lesungen, Ausstellungen und Theaterstücke den Besuchern Einblick in die Welt der Agatha Christie gewähren.

Ein besonderer Höhepunkt des Festivals ist eine interaktive Dinner-Show, die Nervenkitzel, Abenteuer, Verbrechen, Intrigen und Überraschungen verspricht. Die Teilnehmer der Show, die im Stil der dreißiger Jahre kostümiert erscheinen müssen, sind aufgefordert, einen Kriminalfall zu lösen, in dessen Zentrum der geheimnisvolle Tod des Mafiaboss Don Cesare Caballieri steht. Am Ende der Veranstaltung, die ein hervorragendes Vier-Gänge-Menü einschließt, gibt es einen Preis für den besten Detektiv und die beste Kostümierung zu gewinnen.

„Das geheimnisvolle Testament von Don Cesare“ findet um 20 Uhr am 19. November und 3. Dezember im Pueblo Chico von Garachico statt.

Tickets sind telefonisch unter 922 334 060 oder 659 221 548 und im Touristenbüro von Puerto de de la Cruz, Puerto Viejo 13 erhältlich. Eintrittskarten können auch online unter eventos@pueblochico.com reserviert werden.

www.agathachristie.es

Familienmahlzeiten – Das Familien-Essen

Jeden Tag um 17:20 Uhr unterbricht die Belegschaft des elBulli ihre Arbeit, räumt die Arbeitsplatten frei, deckt sie ein und setzt sich zusammen zum Essen. Diese „Familienmahlzeiten“ bestehen aus drei Gängen, in der Regel einfache Gerichte wie Fischsuppe, Salat oder gegrilltes Hühnchen. Es ist der Zeitpunkt des Tages, an dem das Team innehält und sich sammelt, bevor es in den stressigen Abend geht. Für Ferran Adrià ein ganz entscheidender Moment.

31 dieser Menüs versammelt nun Das Familien-Essen. Zu Hause kochen mit Ferran Adrià, das in Kooperation mit dem PHAIDON Verlag erscheint. Mit einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigt Adrià, wie man jeden Tag ein leckeres und ausgewogenes Menü zubereiten kann. Auch für größere Runden und für kleines Geld – denn gutes Essen muss nicht teuer sein! Das Familien-Essen bietet eine Sammlung von einfach nachvollziehbaren Rezepten, aber auch Einblick in ein besonderes Ritual eines der innovativsten Restaurants der Welt.

ISBN 978-3-84190-119-4 (Bestelllink portofrei)
Autor Ferran Adrià
Ladenpreis 24,95 €
Erscheint am 6.10.2011

Apicius – Die kulinarische Avantgarde

Schon seit Jahren begleitet das spanische Magazin Apicius die internationale Avantgardeküche mit ihren neusten Strömungen, ihren kulinarischen Visionen und zukunftsweisenden Philosophien. Nun hat sich der Heel-Verlag dieses ambitionierten Projektes angenommen und verlegt Apicius ab sofort in deutscher Sprache. Bislang mussten deutsche Spitzenköche und leidenschaftliche Hobbyköche auf die spanische Ausgabe zurückgreifen, das ist nun vorbei.

Mit der ersten deutschen Ausgabe ist der Redaktion eine kleine Sensation gelungen. Vier Protagonisten der deutschen Avantgarde, Juan Amador, Sven Elverfeld, Klaus Erfort und Nils Henkel kamen zu einem „Kulinarischen Gipfeltreffen“ zusammen, um den Lesern von Apicius Einblick in ihr kreatives Schaffen zu ermöglichen. Diese neue Generation deutscher Spitzenköche treibt durch freundschaftlichen Austausch, mit großer Leidenschaft und ohne Konkurrenzdenken die Entwicklung ihrer Restaurants und damit auch der deutschen Spitzengastronomie voran. Die Bildsprache, mit der Fotograf Wonge Bergmann dieses „Gipfeltreffen“ begleitet hat, ist atemberaubend und gibt einen wunderbaren, sehr authentischen Einblick in zahlreiche Facetten der deutschen Avantgardeküche.

Schwerpunkt der ersten deutschen Ausgabe von Apicius ist die biodynamische Landwirtschaft und ihre Bedeutung für die Gastronomie. Am Beispiel des Katalanen Joan Salicrú wird transparent, wie wichtig der sensible Umgang mit der Natur ist, um die bestmöglichen Produkte verarbeiten zu können.

Der immer größer werdenden Bedeutung der nordischen Küche widmet sich Apicius in einem Beitrag über Magnus Nilsson, der einen sehr persönlichen Blick auf diesen außergewöhnlichen jungen Spitzenkoch erlaubt. Ein Abendessen im Restaurant Fäviken wird für nur 12 Gäste serviert, eine Karte gibt es nicht, das für alle identische Menü wird vom Küchenchef bestimmt – und nicht wenige Zutaten sind so ungewöhnlich, dass man sie nicht ohne weiteres auf dem Teller vermuten würde. Auch diese sehens- und lesenswerte Reportage besticht durch ihre Bildsprache und entführt den Leser in die faszinierende Welt der nordischen Kulinarik.

Sowohl die Qualität als auch das vielfältige Spektrum der Beiträge macht es nicht leicht, einzelne Thema herauszustellen – man muss Apicius sehen, darin blättern, staunen, und sich inspirieren lassen von den Meisterwerken der internationalen Avantgardeküche und ihren Protagonisten.

Bibliografie: Denia Henkel (Hrsg.): Apicius. Die kulinarische Avantgarde. 176 Seiten, zahlreiche Farbfotos, exklusive Ausstattung, 210 x 297 mm, Paperback, 35 Euro, Bestellink: ISBN: 978-3-86852-455-0