Vorsicht bei gebrauchten Thermomix

„Eine Küchenmaschine begeistert ganz Deutschland“, jubelt Hersteller Vorwerk und feiert den Thermomix TM5 mit seinen zwölf Funktionen als „enorm leistungsstark und innovativ“. Wer das per Partyverkauf vertriebene „Multitalent“ ordert, muss wochenlang auf die Auslieferung warten. Da mag sich vielleicht glücklich schätzen, wer eines der Wunderwerke gebraucht kaufen kann, wer die 1199 Euro teure Küchenmaschine gar geschenkt bekommt und so ohne Wartezeit in ‚die Zukunft des Kochens“ eintauchen kann.

Doch Vorsicht. Zweitbesitzern eines Thermomix TM5 droht Ärger bei der zweijährigen gesetzlichen Gewährleistung. Denn wenn bei ihnen der Mixer nicht mixt, die Waage nicht wiegt, der Motor nicht lärmt, verweigert Direktvertreiber Vorwerk Reparatur oder Ersatz – und damit eine gesetzliche Pflicht, die allein Erstkäufer bei der Wuppertaler Firma problemlos einfordern können. Frech auch: Auf Nachfrage der Verbraucherzentrale NRW gibt Vorwerk sich arglos. Die Übertragung der Gewährleistung auf Dritte sei „vertraglich“ ja gar nicht ausgeschlossen. Das mag stimmen.

Betroffenen hilft das aber wenig, wenn unisono der hauseigene Kundendienst und die Hotline, schriftlich und mündlich, die Bitten um Hilfe rigoros abbügeln: „Eine Übertragung der Gewährleistung Ihres Thermomix TM5 auf Dritte ist nicht möglich.“

Denn bei Direktvertreiber Vorwerk gebe es eine „personenbezogene Gewährleistung“. Die resultiere aus dem Kaufvertrag und der Unterschrift des Kunden – und sei nicht auf Dritte übertragbar. Lediglich „in Ausnahmefällen“, wenn es sich etwa „um ein Geschenk für ein Familienmitglied“ handele und darüber hinaus „der Zusammenhang plausibel“ sei, erhalten auch die Beschenkten ihr Recht.

Kurios nur: Diese krude Regel wird von Vorwerk schnell auch mal zerhackt und zerkleinert, gemixt und geknetet – wenn es der Absatzsteigerung dient. Als nämlich im Zuge des Modellwechsels vom Thermomix TM31 zum aktuellen TM5 Kunden ihre alten Küchenwunder zuhauf verkauften, um die teurere Nachfolgeversion zu erwerben, gab´s für Zweitbesitzer „einmalig eine Sonderregelung“. Sie bekamen ohne Murren ihre Gewährleistung.

Verständlich, dass bei solch abgedrehten Regeln eine Mitarbeiterin an der Vorwerk-Hotline stöhnt: „Das verstehe ich auch nicht, wenn ich ehrlich bin.“

Klar und verständlich ist dagegen die Rechtsmeinung der Verbraucherzentrale NRW. Sie hält es schlicht für unzulässig, wenn Vorwerk sich darauf beruft, dass Gewährleistungsansprüche hier nicht abgetreten werden können. Betroffenen rät die Verbraucherzentrale, dass sie sich nicht abwimmeln lassen und auf ihre Gewährleistungsrechte bestehen sollten.

www.verbraucherzentrale.nrw/vorwerk

Studiensammlung zu Ernährung und Esskultur in Deutschland

Studiensammlung zu Ernährung und Esskultur in Deutschland

Die eismann Tiefkühl-Heimservice GmbH führte im Jahr 2015 wieder erkenntnisreiche Umfragen und Studien zu Lebensmitteln, Ernährungsgewohnheiten und der Esskultur der Deutschen durch. Diese dienten der Ermittlung von Trends und Verbraucherwünschen. Alle Erkenntnisse sind wie bereits im Jahr zuvor zu einem zweiten Studienband auf 20 Seiten zusammengefasst worden. Journalisten und alle Interessierten können sich das Kompendium kostenlos herunterladen.

Die Top-Facts

Food-Trends sind was für Jüngere, jeder dritte Deutsche kocht fürs Büro vor, Fisch kaufen die Deutschen am liebsten mit Siegel, das Butterbrot erlebt eine Renaissance – diese Ergebnisse und viele weitere, wie zum Beispiel zehn Dinge, die man garantiert noch nicht über Tiefkühlkost wusste, fassen das kulinarische Jahr 2015 in einem Band zusammen.

Download: http://frauwenk.us10.list-manage1.com/track/click?u=9c10f6a2e837a65aa8e324510&id=abd5bc29c1&e=d8f20a697e

Steak mit Schuldgefühl

Jeder Dritte hat Skrupel beim Fleischverzehr

– Trotzdem ernähren sich nur drei Prozent vegetarisch
– Regionalität und Frische ist Deutschen wichtiger als Bio-Siegel
– Jüngere wollen für Gesundes wenig ausgeben

Mehr als ein Drittel aller Deutschen,
die regelmäßig Fleisch essen, haben dabei zumindest hin und wieder
ein schlechtes Gewissen. Dennoch ernähren sich nur drei Prozent
vegetarisch, essen also kein Fleisch und Fisch. Ein weiteres Prozent
der Bundesbürger sind Veganer und verzichten komplett auf tierische
Lebensmittel, inklusive Eier und Milchprodukte. Das sind Ergebnisse
einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage zum Ernährungsverhalten,
die im Auftrag des Direktversicherers Hannoversche im Juli 2015 unter
1.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren durchgeführt wurde.

Zusätzlich zu den Veganern und Vegetariern sind zwei Prozent der
Deutschen sogenannte „Pescetarier“ – sie essen zwar kein Fleisch,
aber Fisch kommt auf den Tisch. 22 Prozent der Deutschen verzichten
zumindest gelegentlich auf Fleisch. Der Hang zum Fleischverzicht ist
dabei bei den Frauen stärker ausgeprägt als bei den Männern: Acht
Prozent der Frauen essen kein Fleisch, bei den Männern sind es
lediglich drei Prozent. Vegane, vegetarische und pescetarische
Ernährung ist vor allem bei jungen Leuten beliebt: Bei mehr als zehn
Prozent der 18- bis 39-Jährigen steht kein Fleisch auf dem
Speiseplan. In der Generation 60 plus ist das gerade mal bei einem
Prozent der Fall. Den Jüngeren ist auch gesunde Ernährung wichtiger
als anderen. Dafür wollen sie jedoch nicht viel Geld ausgeben: 54
Prozent achten meistens oder immer auf die Kosten.

Lokal schlägt Bio
Besonders wichtig ist den Deutschen, dass ihr Essen frisch ist. 37
Prozent kaufen nur frisches Obst und Gemüse, verzichten zum Beispiel
auf Tiefkühlprodukte. Weitere 40 Prozent kaufen Früchte und Gemüse
zwar nicht ausschließlich, aber meistens frisch ein. Fleisch kauft
jeder vierte Deutsche nur frisch, weitere 37 Prozent meistens.
Ebenfalls sehr beliebt sind Lebensmittel aus der eigenen Region. 37
Prozent der Deutschen achten beim Lebensmittelkauf meistens auf
regionale Produkte aus ihrer Umgebung, 13 Prozent tun dies bei jedem
Einkauf. Wichtig ist den Bundesbürgern auch, dass ihre Lebensmittel
gesund und kalorienarm sind: Darauf achten 13 Prozent bei jedem
Einkauf, weitere 35 Prozent häufig.

Frische und Regionalität sind den Deutschen beim Lebensmitteleinkauf
damit wichtiger als Bio und Fair-Trade: Sechs Prozent der Deutschen
kaufen ausschließlich Lebensmittel aus kontrolliert ökologischem
Anbau, weitere 18 Prozent kaufen zwar nicht nur, aber überwiegend
Bio-Produkte. Bei 22 Prozent landen Bio-Produkte hingegen nie im
Einkaufswagen. Vier von 100 Bundesbürgern kaufen nur fair gehandelte
Nahrungsmittel, 19 Prozent tun dies meistens. Ebenfalls 19 Prozent
beachten Fair-Trade-Siegel beim Einkauf überhaupt nicht.

Übergewicht im Auge
Das Ernährungsverhalten der Deutschen spiegelt sich auch im
Körperbewusstsein wider: Jeder dritte Deutsche kennt seinen aktuellen
„Body-Mass-Index“ (BMI). Weitere 42 Prozent haben ihren BMI schon
einmal ausgerechnet, kennen aber ihren derzeitigen Wert nicht. Der
BMI errechnet sich aus Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch das
Quadrat der Körpergröße in Metern. Als normalgewichtig gelten laut
WHO Menschen mit einem BMI zwischen 18,5 und 24,99.

Top 6: Darauf achten die Deutschen beim Lebensmittelkauf
77 % frisches Gemüse und Obst
62 % frisches Fleisch und frischen Fisch
50 % regionale Produkte
48 % gesunde und kalorienarme Produkte
45 % Produkte mit wenig Zucker
43 % günstige Produkte

Hintergrundinformation:
Für die Studie hat das Marktforschungsinstitut Toluna im Juli 2015 im
Auftrag der Hannoverschen Leben bundesweit 1.000 Bundesbürger ab 18
Jahren online befragt. Auf Anfrage erhalten Sie Infografiken mit den
detaillierten Umfrageergebnissen. Entsprechendes Grafikmaterial
stellen wir gerne zur Verfügung.

Dritte Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge

Dritte Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge ruft zum Kochen mit dem italienischen Traditionskäse auf

Kurz vor Weihnachten heißt es wieder: mit Parmigiano Reggiano tüfteln, kreativ kochen und sich im Finale messen. Für die Parmigiano Reggiano Christmas Challenge können sich Jungköche zwischen 18 und 30 Jahren ab sofort mit ihrem selbst kreierten Parmesanrezept bewerben, drei Finalisten kochen am 23. November bei Sternekoch Carmelo Greco in Frankfurt gegeneinander. Der Sieger wird von einer Fachjury gewählt und darf sich auf hochwertige Gewinne freuen, unter anderen ein Topfset von Lagostina, Messer aus der Serie Chroma type 301 – Design by F.A. Porsche und einen halben Laib Parmesan.

Bei der Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge ist auch in diesem Jahr alles erlaubt. „Wir haben in den letzten beiden Jahren des Wettbewerbs innovative Kombinationen mit Parmigiano gesehen, die Jungköche waren sehr kreativ. Wir sind schon gespannt, wie Parmigiano Reggiano in diesem Jahr in den Wettbewerbsbeiträgen eingesetzt wird, und natürlich, wie die Gerichte schmecken“, erklärt Bettina Meetz, Vertreterin für Parmigiano Reggiano in Deutschland. Wer zwischen 18 und 30 Jahre alt ist, sich gerade in der Ausbildung befindet oder schon als Koch arbeitet, kann bis zum Bewerbungsschluss am 2. November sein weihnachtliches Parmigiano-Reggiano-Rezept einreichen.

Unter allen Einsendungen werden die drei besten Rezepte ausgewählt, die Finalisten werden am 23. November nach Frankfurt eingeladen und kochen im Restaurant von Sternekoch Carmelo Greco ihre Gerichte für die hochkarätige Expertenjury. Der Sieger des Wettbewerbs darf dann ein Jahr lang den Titel „Winner Parmigiano Reggiano X-Mas Challenge“ tragen und erhält einen umfangreichen Gewinn, bestehend aus italienischem Kochgeschirr, Parmigiano Reggiano und Profimessern. Auf den Zweitplatzierten wartet ein Tranchierset, der Drittplatzierte gewinnt ein Kochmesser. Alle drei Finalisten bekommen außerdem ein Jahresabonnement der Zeitschrift Food Service.

„Im letzten Jahr war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Finale, die Jury hat viel diskutiert und es wurde mit hohem Anspruch gekocht. Auf die kreative Stimmung während des Wettbewerbs freue ich mich schon jetzt, schließlich läuft am Finalabend auch noch der reguläre Restaurantbetrieb“, erklärt Sternekoch Carmelo Greco aus Frankfurt. Greco ist nicht nur gebürtiger Italiener und mit Parmigiano Reggiano bestens vertraut, er ist auch Teil der Jury und hat im letzten Jahr ein Buch veröffentlicht, das sich ausschließlich um Parmesan dreht.

Parmigiano Reggiano wird ausschließlich in einem genau definierten Ursprungsgebiet zwischen Po und Appenin hergestellt, der sogenannten „zona d’origine“. Er wird nach traditionellem Verfahren in Italien hergestellt, dabei wird nur rohe Milch von Kühen verwendet, die mit Futter aus der heimischen Landwirtschaft sowie pflanzlicher Viehnahrung gefüttert werden. Nach der zwölfmonatigen Mindestreifezeit wird jeder Laib einer Expertise unterzogen und erhält erst nach positiver Beurteilung das Gütesiegel in Form eines Brandzeichens mit dem Schriftzug „Parmigiano Reggiano Consorzio Tutela“. Die geschützte Ursprungsbezeichnung, die jeder echte Parmigiano Reggiano trägt, gewährleistet, dass der seit dem Jahr 1200 hergestellte Hartkäse nach alter norditalienischer Tradition in Handarbeit zur Reife gebracht wird.

Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zur Parmigiano Reggiano Christmas Challenge können unter www.gourmet-connection.de/parmigianoreggiano heruntergeladen werden. Bewerbungsschluss ist der 2. November 2015.

Frauen am Herd

Umfrage: Noch immer sind es vor allem die Frauen, die in Deutschland zu Hause in der Küche stehen

Auch wenn die Zahl der männlichen Fernseh- und Promiköche ständig zu steigen scheint – die private Küche ist in Deutschland offenbar noch immer fest in weiblicher Hand. Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“ stehen in den bundesdeutschen Haushalten vor allem Frauen am Herd: Vier von fünf Frauen (82,5 %) geben an, bei sich zu Hause meistens selbst zu kochen. Bei den Männern ist es hingegen nicht einmal jeder Dritte (30,7 %). Fast drei Viertel der Frauen (71,1 %) betonen dabei gleichzeitig, ihnen mache Kochen großen Spaß. Mehr als jede Zweite (56,4 %) schaut sich gerne Kochsendungen und -shows im Fernsehen an, jede Dritte (32,3 %) sucht oft in Food-Zeitschriften oder auf entsprechenden Seiten im Internet nach neuen Rezepten und jede Vierte (23,2 %) hat schon an mindestens einem Kochkurs teilgenommen.

Bei den Männern ist das Interesse am Kochen deutlich geringer (Spaß: 29,9 %; Kochsendungen: 23,0 %; Food-Zeitschriften/Internet: 8,3 %; Kochkurs: 9,4 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.051 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.046 Frauen und 1.005 Männer

MadrEat Streetfood

Jedes dritte Wochenende im Monat kommen Madrileños und Touristen in den Genuss einer neuartigen gastronomischen Initiative, die unter dem Label ‚MadrEat‘ Streetfood vom Feinsten anbietet. Auf dem ersten Straßenmarkt in Madrid kann man an mobilen Straßen- und Imbissständen neue Kreationen sowohl von etablierten als auch von noch unbekannten Küchenchefs probieren. Meist wird das Essen vor den Augen der Kundschaft zubereitet oder fertiggestellt und ist wegen der kleineren Portionen und der einfacheren Zubereitung sehr preisgünstig.

An drei Tagen verwandeln sich die Gärten des Komplexes AZCA in eine grüne Kulisse, um authentisches Streetfood zu genießen. Vor den über zwei Dutzend Lastwagen und Ständen bilden sich an den jeweiligen Freitagen, Samstagen und Sonntagen des Monats lange Schlangen, um die innovativsten Angebote zu kosten, die Madrid auf dem Markt zu bieten hat.

Der Erfolg der Initiative, die im vergangenen September ihren Anfang nahm, ist auf das breite Angebot an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln zu erschwinglichen Preisen zurückzuführen. MadrEAT konnte sich in kürzester Zeit konsolidieren, da über 50 nationale und internationale Küchen, Geschmacksrichtungen, Sterneköche und Konditoren vertreten sind. Der monatliche Markt verbindet gutes Essen mit neuen Projekte, Ideen und Unternehmern. Feinschmecker und Köche profitieren gleichermaßen von dem neuen Angebot; die Einen um sich lukullisch verwöhnen zu lassen, die anderen um ihre Neuschöpfungen auf Publikumstauglichkeit auszutesten.

Galicische Empanadas von Ivan Dominguez, die beste Chicken und Porc Buns von John Husby und Rodrigo Garcia Fonseca, handwerklich gebrautes Bier sind nur einige der Köstlichkeiten, die verkauft werden, ohne die Vielfalt an Burgern, Käsesorten aus Madrid, Canapés, Kaffeearten aus aller Welt, Wein und Süßigkeiten außer Acht lassen zu wollen.

MadrEAT wird in Zusammenarbeit mit renommierten Köchen wie Estanis Carenzo (Sudestada, Chifa), Iván Domínguez (Michelin-Stern Alborada, Alabaster), Luis Arévalo (Kena) und Mario Sandoval (Michelin-Stern Coque, Columbus) organisiert.

In einem großen Zelt finden außerdem noch Showcooking, Kochkurse sowie Wein- und Bierverkostungen statt.

Complejo AZCA
Plaza Pablo Ruiz Picasso, s / n
Eingang über Paseo de la Castellana 89 durch Orense 16 oder durch das Centro Comercial Moda Shopping.
Metrostationen: Nuevos Ministerios oder Santiago Bernabéu

Öffnungszeiten:
Freitags 10.00 Uhr – 18.00 Uhr; Samstags 12.00 Uhr – 19.00 Uhr;
Sonntags 12.00 Uhr – 18.00 Uhr

www.madreat.org

Falk Richter

Im Rheingau tut sich was. Am 17. April eröffnete das nunmehr dritte Restaurant auf Burg Schwarzenstein seine Pforten. Mit herrlichem Ausblick können die Gäste der neuen Grill & Winebar jetzt all‘ die Köstlichkeiten genießen, die Küchenchef Falk Richter und Restaurantleiterin Gülhan Wiedemann auf die Karte gesetzt haben. Dirk Schröers Reich, der für das Gourmet Restaurant verantwortlich zeichnet, wird kleiner und (noch) feiner. Edel und auf höchstem Niveau verwöhnt Schröer seine Gäste dann in seinem kleinen Fine Dining Restaurant. Im großen Glas-Kubus geht es künftig ganz easy zu, denn hier ist jetzt die neue Grill & Winebar zu Hause. Sechzig Sitzplätze gibt es innen und 70 draußen auf der großen Terrasse mit Weitblick.

Weitblick haben auch die Gastgeber Stephanie und Michael Teigelkamp mit der Realisierung des neuen Restaurant Konzepts bewiesen. Es folgt dem aktuellen Trend des „casual dining“. Michael Teigelkamp bringt es auf den Punkt: „Wir werden flexibler für unsere Gäste. Viele von ihnen wollen es immer öfter locker und ganz entspannt. Und das heißt: kurzentschlossen ausgehen, gerne auch in Jeans und dann vor Ort aus einer großen Bandbreite an Speisen und Getränken auswählen“. In der Grill & Winebar ist das alles möglich. Ab 12.00 Uhr ist durchgehend geöffnet. Montag und Dienstag bleibt das Restaurant geschlossen.

Wie es Euch gefällt: Mal regional – mal international
Bei der Möblierung wurde großen Wert auf naturnahe Materialien gelegt. Auf den rustikalen Holztischen mit Treibholzoptik, um die herum bequeme Stühle und Bänke gruppiert sind, gibt es keine Tischdecken. Die Speisekarte ist im Baukasten System aufgebaut. So kann jeder selbst bestimmen, was er wie kombinieren möchte. Die Auswahl der fleischlichen Genüsse reicht vom Tafelspitz über Rumpsteak und Rinderfilet, wahlweise in 200 g oder 300 g, bis hin zum kapitalen T-Bone-Steak, das 800 g auf die Waage bringt. Bei der Fleischauswahl wie auch beim Einkauf aller Speisen und Getränke achtet man ganz bewusst darauf, dass sowohl regionale Köstlichkeiten als auch internationale Spezialitäten auf der Karte zu finden sind.

Eine besondere Attraktion ist der große Holzkohlegrill, auf dem Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Limousin Rind aus dem Taunus, Dry Aged Beef aus Amerika, das Wolllschwein aus dem Pfälzer Wald, die Extra-(Brat)Wurst vom heimischen Metzger, Geflügel aus der Bresse oder Vogelsberger Lamm – alles wandert vor den Augen der Gäste auf den Grill und wird à la Minute zubereitet. Das gilt auch für die Sektion „Fish and Seafood“, frisch auf den Tisch aus der Bretagne, aus Kanada oder aus Schottland.

Alles Handarbeit: Suppen und Salate, Starter und Side Dishes
Ob Delis oder Starter, Salate, Suppen oder Side Dishes, alles ist handgemacht – auch die vegetarischen Gerichte sowie die Desserts, denen heute bereits Suchtcharakter nachgesagt wird. Ähnlich könnte es mit den hausgemachten Kuchen und süßen Süden gehen. „Wenn schon, denn schon“, sagt Stephanie Teigelkamp. Und dann wären da noch die „Rote Zora“, ein hausgemachter Ketchup made by Schwarzenstein, die grüne Pfeffersauce, die Ponderosa BBQ Sauce und Falk Richters Gewürzmischungen aus der Mühle – gerne auch zum Mitnehmen, denn das alles gibt’s so nur in der Grill & Winebar auf dem Johannisberg.

Weine nach Lust und Laune: Johannisberg oder Tafelberg
Auch Weinfreunde dürfen sich freuen, denn die selbsterklärende Weinkarte enthält 60 Positionen, davon sind über 20 Weine in 0,1 oder in 0,2 l im offenen Ausschank erhältlich. Sie kommen vom Jo’berg vor der Haustür und aus der ganzen weiten Weinwelt. Alle aufgeführten Weine sind nicht nach Land und Farbe angeordnet, sondern nach Geschmackstypen gegliedert. So finden auch neue Weinnasen garantiert ganz schnell ihren Wein – ganz nach Lust und Laune. Für Bierfans gibt’s Crafts, ein frisch gezapftes Pils und Weizenbier aus dem Allgäu – frisch vom Fass. Handgemacht und individuell sind die Signature Drinks, mit denen das Team die Gäste verwöhnen möchte. Da stecken viele gute Ideen und ebensolche Kräuter drin. Soviel sei heute schon verraten.

Who is who: Die handelnden Personen
Küchenchef Falk Richter ist bereits seit drei Jahren auf Burg Schwarzenstein. Bisher war er stellvertretender Küchenchef im Gourmet Restaurant unter Leitung von Dirk Schröer. Zuvor arbeitete er in München bei Otto Koch. Auch Restaurantleiterin Gülhan Wiedemann hat schon Bergluft auf dem Johannisberg geschnuppert. Zwei Jahre lang war sie um die Ecke bei Käfers in der Gutsschänke tätig. Davor arbeitete sie vier Jahre bei Käfers im Wiesbadener Kurhaus. Ehe sie nach Schwarzenstein kam, führte sie ihr Weg zurück in den Rheingau – nach Eltville in das Restaurant der Burg Crass.

www.burg-schwarzenstein.de

Singles ungern im Restaurant

Nicht allein ausgehen – Umfrage: Fast jeder dritte Single in Deutschland geht ungern alleine in ein Lokal – Besonders Frauen und Rentner fühlen sich dabei unwohl

Allein ins Restaurant oder zum Tanzen – für fast jeden dritten Single in Deutschland eine abschreckende Vorstellung. In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“ sagten 31,4 Prozent der befragten Alleinstehenden, dass sie selten ausgehen, weil sie es sehr unangenehm finden, zum Beispiel in einem Lokal alleine am Tisch zu sitzen. Alleinstehende Frauen tun sich damit deutlich schwerer (39,2 Prozent) als Single-Männer (21,3 Prozent). Auch überdurchschnittlich viele alleinstehende Rentner und Pensionäre fühlen sich ohne Begleitung am Restaurant-Tisch unwohl (45,1 Prozent).
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.000 Männern und Frauen ab 14 Jahren, darunter 711 Personen, die nach eigenen Angaben derzeit alleinstehend sind

ChefAlps 2014

Lernen Sie an der ChefAlps 2014 internationale Vertreter der jungen Avantgarde-Naturküche und die hohe Patissierkunst kennen

Die dritte Ausgabe des International Cooking Summit stellt verstärkt Konzepte junger Spitzenköche vor, die international durch ihre experimentelle, teils radikale Naturküche von sich reden machen und ebenso wie einer der weltbesten Patissiers in der Zürcher Eventhalle StageOne am 18. und 19. Mai mit Spannung erwartet werden dürfen!

„Spitzenküche beginnt heute bereits am Ursprungsort der Produkte – diese gemeinsame Überzeugung der eingeladenen Starchefs ist gleichsam unser Motto der diesjährigen ChefAlps“, bringen es die Organisatoren des Fachsymposiums, Adriano Pirola und Reto Mathis, auf den Punkt.
Nach dem grossen Erfolg mit Kochshows internationaler Topköche, die im letzten Jahr 1’700 Besucher in ihren Bann zogen, darf nun auch die dritte Ausgabe des International Cooking Summit am 18. und 19. Mai 2014 in der Eventhalle StageOne also zu Recht mit Spannung erwartet werden.

Aus Peru reist Virgilio Martínez an, Lateinamerikas führender Natural-Cooking-Avantgardist mit internationalem Renommee (Nr. 4 – Latin America’s 50 Best Restaurants 2013, Nr. 50 – World’s Best Restaurants 2013, Nr. 1 – SUMMUM Guide to Peru’s Best Restaurants 2012 und 2013);
aus Österreich Andreas Döllerer, der mit seiner Cuisine Alpine zur innovativen Speerspitze Österreichs zählt (18 GaultMillau-Punkte, „Gastronom des Jahres“ von Falstaff, GaultMillau „Koch des Jahres“, Präsident Jeunes Restaurateurs in Österreich);
aus Spanien Ángel León – der bereits in jungen Jahren legendäre „Chef del mar“ würdigt wie kein anderer Spitzenkoch die Schätze des Meeres in seinen fantastischen Kreationen (1 Michelin-Stern, „Best Spanish chef 2013“ und „Chef de L’Avenir 2011“)
und aus Italien Stefano Baiocco, der mit seiner „einfachen Naturküche“, zu der u. a. ein Salat mit nicht weniger als 150 verschiedenen Gewürzpflanzen zählt, dem Grandhotel Feltrinelli zu neuem, grossem Ruhm verhalf (2 Michelin-Sterne, „Gourmand World Cookbook Award“-Gewinner).
Darüber hinaus dürfen sich Fachleute ebenso wie leidenschaftliche Hobbykonditoren auf das Patissier-Supertalent Olivier Bajard aus Frankreich freuen, Dessert-Weltmeister in Sachen Patisserie, Chocolaterie & Glacerie sowie Gründer der berühmten Ecole Internationale de Pâtisserie! Und der Kreis ist noch nicht abgeschlossen: Insgesamt werden neun wegweisende Starchefs in ihren Live-Kochshows auf der Bühne im StageOne den Teilnehmern im Auditorium jede Menge kreative Denkanstösse fürs eigene Wirken mit auf den Weg geben!

Als Botschafter stehen die Spitzenköche Andreas Caminada und Benoît Violier aus der Schweiz, Norbert Michael Niederkofler aus Italien sowie Thomas Dorfer und Heinz Reitbauer aus Österreich hinter der ChefAlps.

Tickets gibt es online bei Starticket und Übernachtungen im Partnerhotel Swissôtel Zurich

www.chef-alps.com

Benjamin Biedlingmaier

Benjamin Biedlingmaier ist „Aufsteiger des Jahres 2013“

Der Dresdner Sternekoch Benjamin Biedlingmaier (Relais & Châteaux Hotel Bülow Palais, Restaurant Caroussel) wurde von den Lesern des Kulinarikmagazins DER FEINSCHMECKER zum Aufsteiger des Jahres gekürt. Für den 27-Jährigen ist es bereits die dritte wichtige Auszeichnung seit seinem Arbeitsantritt im Mai.

Benjamin Biedlingmaier, Küchenchef des Fünfsterne-Superior-Relais & Châteaux-Hotels Bülow Palais und des hier beheimateten Sternerestaurants Caroussel, hat den Wettbewerb „Aufsteiger des Jahres“ der renommierten Kulinarikzeitschrift DER FEINSCHMECKER gewonnen. Das teilte das Magazin am Freitag in einer Pressemeldung mit. Nach den hervorragenden Bewertungen durch die einflussreichen Gourmetführer Gault&Millau und Guide Michelin ist es die dritte wichtige Auszeichnung innerhalb weniger Wochen. Die Preisverleihungsgala findet am Montagabend in Dresden statt.

„Ich kann mein Glück kaum fassen“, erklärt Biedlingmaier. „Das ist wirklich das i-Tüpfelchen für dieses unglaubliche Jahr. Ich danke allen, die an diesem Erfolg mitgewirkt haben: meinem wunderbaren Team in der Küche, dem gesamten Serviceteam und insbesondere Restaurantleiterin Antje Kirsch. Sie sorgt für die perfekte Inszenierung. Das ist ebenso wichtig, wie das, was wir in der Küche tun.“

Erst im Mai kam der gebürtige Schwabe nach Dresden. Zuvor war er im Restaurant La Mer im Grand Spa Resort Arosa auf Sylt tätig. Für den 27-Jährigen war der Schritt von der Insel in die sächsische Kulturmetropole auch der Schritt vom Sous Chef zum Chef de Cuisine. Bereits im November wurde er mit 17 Punkten im Gault&Millau und einem Stern im Guide Michelin in die Riege der besten Köche Sachsens aufgenommen.

„Ich hatte ein gutes Gefühl, als ich in Dresden angefangen habe. Das Team und das Profil des Hauses waren und sind exzellent. Aber so viele Erfolge gleich im Antrittsjahr hätte ich mir nicht erträumt“, so Biedlingmaier. Die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“ sei eine besondere, da sie von den Gästen des Hauses direkt vergeben wird. Das zeige, dass seine Kreationen bei diesen genauso gut ankommen, wie bei den professionellen Testern.

Zeit, um die Auszeichnungen mit dem Team zu feiern, hat Biedlingmaier derzeit nicht. Im Advent herrscht im Hotel und im Restaurant Caroussel täglich Hochbetrieb. „Das wird Anfang des Jahres nachgeholt“, verspricht der Küchenchef.

www.buelow-palais.de